panzer_krieg_britisch_mord_kettenfahrzeug_weltkrieg_eroberungFriedens-Trottel-Dorf: Schöne Bescherung, aber war das denn nicht die Botschaft von vor rund 70 Jahren? Nein, alle Jahre wieder und ausgerechnet zu Weihnachten, natürlich auch nur zwischen den Zeilen zu lesen, bis es kracht. Diese Friedenstauben, von denen wir hier reden, die können überhaupt gar nicht fliegen, sind tonnenschwer und aus Eisen. Sie machen stets einen Höllenlärm wenn sie Frieden stiften, sei es im echten Einsatz oder auch nur auf der Fahrt dahin. Und tatsächlich, viele tausend britische Panzer sind im Anmarsch auf das Rhein-Ruhrgebiet. Sie möchten sich jetzt noch einmal die Augen reiben oder die Ohren putzen? Tun sie das, denn es wird an den Marschbefehlen kaum etwas ändern.

Ob es am Ende tatsächlich so harmlos ist, wie es dieser Meldung zufolge: „Britische Armee bringt 6000 Fahrzeuge nach M’Gladbach“[DIE•WELT] klingt, dass wird wohl erst die Zeit erweisen. Gut, es handelt sich nicht nur um Panzer, sondern um Fahrzeuge allgemein. Der Schwerpunkt des Berichts ist auf Panzer gelegt. Was die bezogene Meldung allerdings nicht unternimmt, ist, die Sinnfälligkeit einer solchen Unternehmung zu hinterfragen. Dort werden ausschließlich Platzprobleme in England angeführt und nur grob wirtschaftliche Aspekte erwähnt. Wer es glaubt wird selig!

Wenn also das dortige Militär gehalten ist wirtschaftlich zu denken, wofür theoretisch einiges spricht, dann wäre eine derartige Verlagerung von Material in höchstem Maße unsinnig, weil zu teuer und durch nichts zu rechtfertigen. Was also steckt tatsächlich dahinter? Sobald man sich von den vorgeschobenen Gründen entfernt, kommt man natürlich sofort in den Bereich strategischer Interessen. Und immer wieder steht Deutschland im Mittelpunkt. Auch kurz vor den Ereignissen von 9/11 war es nicht einmal eine Notiz wert, dass die beiden Gebäude WTC1+2 „umversichert“ wurden und ein großer deutscher Versicherer bei diesem tollen Geschäft zum Zuge kam. Dieses Gefahrenpotenzial bedacht, sinnieren wir doch einfach mal weiter.

Wäre es nicht wunderschön, würde zum richtigen Zeitpunkt, das richtige Gerät in ausreichender Menge auch am richtigen Ort vorhanden sein? Selbstverständlich! Nichts schöneres als das. Ja doch, das sind alles nur reine Zufälligkeiten, sowie sie sich auch zu 9/11 häuften. Ein Schelm wer Schlimmeres dabei unterstellt. Abgesehen davon hat sich Deutschland über die letzten Jahrhunderte ohnehin zum beliebtesten Austragungsort etwaiger Weltkriege gemausert. Ein Grund mehr solche Zufallsorgien zu befürworten oder gar zu unterstützen. Schnell wieder die Augen zumachen und weiter träumen, schließlich ist Weihnachten.

Kommen wir zurück auf die logistischen und kaufmännischen Aspekte dieser Aktion. Es ist kaum vorstellbar, dass England im eigenen Reich keinen Platz für diesen Schrott haben sollte. Und jeder noch so Unbedarfte kann sofort erraten, dass eine Verlagerung des Materials ins Ruhrgebiet nur unendlich kostet, aber nicht das behauptete Problem behebt, die englische Mord-Maschinerie wirtschaftlicher zu gestalten. Welch andere Schlussfolgerung soll dabei herauskommen, als dass es sich hier nur um eine strategische Entscheidung handeln kann, die ein wenig getarnt werden muss. Militärische Planung entzieht sich ohnehin dem Fußvolk. Schließlich sind das alles Staatsgeheimnisse.

Falls noch jemand ein paar Vergleichszahlen benötigt, beispielsweise zum Bestand der Kettenfahrzeuge der Bundeswehr, also des Heeres, der kann sich hier einmal umsehen: „Liste von Kettenfahrzeugen der Bundeswehr“[Wikipedia]. In der dortigen Auflistung sollte man vornehmlich die Spalte „Ex aktuell“ betrachten. Wer jetzt noch fix mit dem Taschenrechner ist, der wird schnell darauf kommen, dass das gesamte deutsche Heer nur über insgesamt rund 3.500 Kettenfahrzeuge verfügt, bzw. die neuen Soll-Stärken dort angegeben sind. Egal also, wie viel beweglicher Tod auf Rädern oder Ketten nun aus England herangekarrt wird, es wird keine kleine Aktion sein und fast eine Verdoppelung der Bundeswehr bedeuten. Natürlich ist das alles ganz harmlos und nur ein Zwischenlager, denn irgendwann möchte man das Material doch auch seiner Bestimmung zuführen … und vielleicht ist es auf diese wundersame Weise einfach nur viel schneller sehr viel dichter dran … am Ort des Geschehens.

Frieden_ExportErgo muss sich jeder selbst seinen Reim auf diese kleine Nicht-Weihnachts-Notiz machen. Selbstverständlich werden die meisten Menschen nicht einmal Kenntnis davon nehmen, oder besser noch, sich dafür gar nicht interessieren. Letzteres ist durchaus im Sinne der Strategen, die wenig Interesse daran haben, dass aufgebrachte Menschen ihnen auf die Finger sehen oder gar auf die Füße treten. Stünde lediglich eine Entsorgung dieser Gerätschaften an, hätte man es besser nach Afrika verschiffen oder auch den in England beheimateten Schrotthändlern in die Finger spielen können. Aber wie es scheint, kann man Deutschland ein weiteres Mal mit solchem Spielzeug beglücken. Fröhliche Weihnachten noch und freuen wir uns doch jetzt endlich über das viele eiserne Groß-Spielzeug unter unserem deutschen Weihnachts-Überraschungs-Wunderbaum, gestiftet vom mitfühlenden und selbstlosen englischen Empire.

Titelbild Panzer: Randen Pederson – Lizenz: CC-BY-SA | Friedensbombe: qpress

Tausende britische Panzer im Anmarsch auf das Rhein-Ruhrgebiet
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