Tricks & Betrügereien der Nahrungsmittel-Industrie

Tricks & Betrügereien der Nahrungsmittel-IndustrieEs geht um unser Leben, das einzige, was wir haben – und in diesem Kontext um lebensnotwendige Nahrungsmittel und die industriellen Lebensmittel-Produkte, die uns um die Ohren gehauen und schmackhaft gemacht werden. Der ZDF-TV-Serien „ZDF-besseresser“ und Sebastian Lege verdanke ich die Anregung und Motivation, mich an dieser Stelle mit diesem wichtigen Thema zu befassen. Vorweg weise ich auch gleich auf den am Schluß verlinkten Artikel die „Bauernopfer“ von Wika hin, der meine Ausführungen ideal ergänzt.

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Ich untergliedere meinen Beitrag in die vier Teile A: persönlicher Kommentar, B: persönliche Empfehlungen, C: Beispiele von ZDFbesseresser, und D: Kommentar von Dr. Chris von Tulleken:

A. persönlicher Kommentar

Der ZDF-Serie „ZDFbesseresser“ mit dem Produktentwickler Sebastian Lege gebührt Lob, denn sie deckt die Tricks der Nahrungsmittel-Industrie anschaulich und schonungslos auf. Der Protagonist Sebastian Lege zeigt uns in witzig-ironischer Form und doch unterhaltsam auf, wie wir Konsumenten von der Industrie veräppelt werden. Er versteht es als Fachmann gekonnt, uns einen Einblick hinter die Kulissen der angebotenen Produkte zu geben. Uns wird in einem manuellen Produktionsprozeß vor Augen geführt, aus welchen fragwürdigen Ingredienzien die industriell gefertigten Nahrungsmittel bestehen. Außerdem werden uns die Augen geöffnet für die physikalischen und chemischen Effekte, die von den Herstellern eingesetzt werden, um die Produkte optisch wirksam zu gestalten oder das Volumen aufzublähen, um damit Verbrauchertäuschung zu betreiben.

Als unbedarfter Verbraucher geht einem (hoffentlich) ein Licht auf, wenn man sich diese Sendungen verinnerlicht. Wenn wir uns bewußt machen, was wir uns an unnatürlichen Fertigprodukten, Snacks, Süßigkeiten etc. reinziehen und uns demonstriert wird, welche verfremdeten Zusatz- und Inhaltsstoffe bei der Herstellung verarbeitet werden, dann kann man den Appetit verlieren. Leider ist die Naivität vieler Konsumenten und deren freiwillige Manipulationsbereitschaft so ausgeprägt, daß man sie mit Fakten nicht beeindrucken und überzeugen kann. Das Auge und der glaube obsiegen zu oft über den Verstand.

Darüber hinaus wird eindrucksvoll demonstriert, wie Marketing effektiv genutzt wird, um die Konsumenten hinters Licht zu führen und etwas zu suggerieren, das gar nicht oder nur marginal existiert. Damit werden die Käufer dazu verführt, im Verhältnis zu den Produktionskosten völlig überteuerte Waren zu kaufen. Das alles trifft insbesondere auf Markenprodukte zu, die von den Nahrungsmittelkonzernen wie Unilever, Nestlé oder Mondelēz erfolgreich weltweit vermarktet werden. Es gibt natürlich für diese Apotheker-Schnäppchen auch stets Alternativen von unbekannteren Anbietern oder sog. No-Name-Produkten. Dabei steckt meist eine Marke dahinter, die das gleiche Produkt in einer anderen Verpackung anbietet. Sie werden in Discountern wie Aldi, Lidl und Netto zu günstigeren Preisen angeboten als das Original. Wenn man das weiß und beherzigt, dann kann man eine Menge Geld sparen, aber besser und gesünder werden die Fabrikate dadurch auch nicht.

Bei sog. Convenience-Fabrikaten haben wir es immer mit industriell hergestellten Fertigprodukten zu tun. Billigste und teilweise gesundheitsschädliche Zutaten werden skrupellos verarbeitet, da sie den meisten Profit erwirtschaften. Nicht die Gesundheit oder das Wohlbefinden der Abnehmer genießen oberste Priorität sondern alleine die Gewinnerwartung.

Rezepte fürs Unwohlsein: Mit Zucker, Salz, Billigölen- oder Fetten, Palmfett, Wasser, Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromastoffen, Verdickungsmitteln, Farbstoffen und vielen anderen chemischen Zutaten wird getürkt, verlängert und aufgebläht, was das Zeug hält. Nicht die Zunft der Köche führt den Löffel bei der Auswahl der Zutaten sondern das Rechnungswesen. Der einzige Kostenträger, bei dem nicht gespart wird, das ist die Werbung. Frische wird versprochen, aber bei Fertigprodukten ist das nicht möglich, denn sie müssen möglichst lange haltbar gestrickt werden.

Es wird mit allem getrickst, was machbar ist, um die Konsumenten zu täuschen und sie von den angepriesenen Erzeugnissen abhängig zu machen. Zucker ist bekanntlich eine Droge, mit der man Menschen – insbesondere Kinder – süchtig machen kann. Auch die Verpackung, der viel versprechende Produktname und natürlich der Markenname werden wirksam eingesetzt, um dem Käufer den Mund wässrig zu und ihm ein X für ein U vorzumachen.

Die Konzerne spielen vorsätzlich mit der Gesundheit der Bevölkerung. Dabei werden sie auch noch teilweise von den Gesetzgebern unterstützt, die den Firmen einen viel zu großen Spielraum für ihre gesundheitsgefährlichen Experimente lassen. Der Staat hat zwar schon manche Offenlegungs- und Deklarationsvorschriften durchgedrückt – aber es bleiben noch viel zu viele Hintertürchen offen.

B. persönliche Empfehlung

Als Endverbraucher benötigt man als allererstes eine gehörige Portion Mißtrauen, um die weitgehend vorhandene Gutgläubigkeit gegenüber Werbebotschaften und optischen Eindrücken abzubauen. Dann ist der Drang nach Befriedigung nach Information über die Herkunft und die Inhaltsstoffe der Produkte zwingend erforderlich. Viele Details kann man zwar erfahren, wenn man das meist Kleingedruckte auf den Packungen liest, aber was sich tatsächlich hinter diesen vielfältigen Begriffen für die Bestandteile verbirgt, danach muß man schon recherchieren. Man wird sich wundern, wie viele Namen es für Zucker gibt.

Und last but not least brauchen wir ein Bewußtsein für gesunde Ernährung für möglichst vielen frische Erzeugnisse, die unverarbeitet sind. Auch der ökologische Fußabdruck ist wichtig, womit die Herkunft und die Anbaumethoden verbunden sind. Wir sollten uns nicht von vielen Zertifikaten täuschen lassen – und auch nicht unterschlagen, daß mit „Bio“ Schindluder getrieben wird. Denn wir werden von einer Strategie eines Greenwashings überzogen, weil Bio eben ein Geschäft wie andere ist. Nehmen wir zum Beispiel das im Handel eingeführten Tierwohllabel (Haltungsform 1 – 4). Unabhängige Recherchen haben ergeben, daß hier Anspruch und Realität oft weit auseinanderliegen und es in der Praxis zwischen den Stufen kaum Unterschiede gibt. Bioprodukte sind meistens ebenfalls Massenware und werden oft genau so verramscht wie normale Ware. Auch bei veganen Erzeugnissen sollten wir ganz genau hinsehen, denn sie zeichnen sich allzu oft durch die Verwendung von billigsten Zutaten und im Verhältnis dazu total überhöhten Preisen aus.

PS: Es wundert mich, daß die mächtigen Konzerne das ZDF und Sebastian Lege ungeschoren schalten und walten lassen. Denn die Sendereihe ist ein geschäftsschädigender Quotenrenner, der wohl so manchem den Geschmack verdorben hat.

C. Zwei Beispiele von Sebastian Lege

Hier zwei Beispiele der Serie von Sebastian Lege, wobei es um zwei der größten Nahrungsmittel-Konzerne der Welt geht: Unilever und Mondelēz:

1. Unilever

Tricks & Betrügereien der Nahrungsmittel-IndustriePfanni Kartoffelknödel bestehen nur zum geringen Teil aus Kartoffeln. Das Langnese-Eis enthält kaum Milch. Und die Knorr-Brühen kommen praktisch ohne Rindfleisch aus. Produktentwickler Sebastian Lege zeigt, wie der Hersteller Unilever bei Rezepturen trickst.

Unilever ist ein Gigant der Lebensmittelindustrie, nach eigenen Angaben ist er der weltgrößte Eiscreme-Hersteller. Doch auch Waschmittel und Seifen stellt der Konzern her. Wie gut sind dann die Lebensmittel aus dem Hause Unilever?

 Sebastian Lege untersucht zahlreiche Unilever-Produkte und baut sie in seiner Werkstatt nach. Der Produktentwickler zeigt, wie der Konzern seine Lebensmittel herstellt. Er deckt auf, an welchen Stellen gute Zutaten durch günstige ersetzt wurden. So nutzen Knorr-Produkte ein rechtliches Schlupfloch aus: Weil nicht festgelegt ist, wie viel Fleisch in einer Rinder-Brühe sein muss, findet sich in zahlreichen Produkten nur noch eine sehr geringe Menge.

Der Link dazu: Tricks der Lebensmittelindustrie • Pfanni, Knorr, Langnese

2. Mondelēz

Milka-Schokolade mit guter Alpenmilch – ein gewiefter Trick, den Produktentwickler Lege aufdeckt. Philadelphia darf längst nicht mehr als Frischkäse verkauft werden – was drinsteckt, erklärt die Doku. Und der Trick der Oreo-Kekse ist so einfach wie genial.
Welcher Konzern steckt hinter Milka, Oreo und Co.? Die Firma Mondelēz ist ein Gigant der Lebensmittelindustrie – und trotzdem kaum bei Kunden bekannt. Dabei bündelt sie extrem bekannte Marken, die fast jeder schon einmal in den Einkaufswagen gelegt hat. Die Dokumentation erzählt die spannende Unternehmensgeschichte des leisen Riesen. Von seiner Abspaltung vom amerikanischen Mutterkonzern bis zum Rendite-Wunder europäischer Lebensmittelproduzenten. Undurchschaubare Tricks lassen Mondelēz`Kassen klingeln.

Produktentwickler Sebastian Lege schaut sich zudem einige der beliebtesten Produkte von Mondelēz an und erklärt die Tricks, die die Hersteller anwenden. Meist, um Geld bei der Produktion zu sparen. Aber auch, um die Umsätze in neue Höhen zu treiben.
Der Link dazu: Tricks der Lebensmittelindustrie • Milka, Oreo, Philadelphia

D. Kommentar von Dr. Chris von Tulleken

Dann habe ich einen sehr interessanten Artikel auf dem österreichischen Standard gefunden, der den Experten Dr. Chris von Tulleken zu Wort kommen läßt, wovon ich einige für sich sprechende Zitate poste. Es ist ernüchternd und hammerhart, was er uns zu sagen hat, denn er trifft damit den Nagel auf den Kopf. Der Artikel trägt den Titel:

Arzt: „Lebensmittelkonzerne machen uns gezielt abhängig von ungesundem Müll“

Van Tulleken: „Die meisten glauben, diese Konzerne seien dazu da, uns mit Nahrung zu versorgen. Aber tatsächlich existieren sie nur, um ihre Profite zu steigern, genauso wie Pharma-, Glücksspiel-, Auto- oder Ölfirmen. Der einzige Unterschied ist, dass Lebensmittelkonzerne sich eben auf das spezialisiert haben, was wir Lebensmittel nennen. Aber womöglich sollten wir sie nicht als solche bezeichnen. Die Konzerne stellen mit den billigstmöglichen Zutaten süchtigmachende Substanzen her, um uns Geld abzuknöpfen, und reden uns über Werbung und Marketing ein, dass es sich dabei um echte Lebensmittel handelt.“

Van Tulleken: „Wir können uns theoretisch heute besser ernähren als je zuvor. Wir können zu Weihnachten eine Mango essen, haben in nahezu jedem Supermarkt mehrere Sorten wilden Reis zur Auswahl und können Bio-Rindfleisch kaufen. Aber das ist nicht das, was die meisten Menschen essen. Die meisten unserer Kalorien stammen von einer sehr kleinen Anzahl von Tieren und Pflanzen, darunter Soja, Weizen, Reis und Mais. Diese Pflanzen werden verarbeitet, die grundlegenden Moleküle wie Proteine, Kohlenhydrate und Fette werden extrahiert. Danach können sie in jeder gewünschten Form und Textur wieder zusammengesetzt werden, als Pizza, Donut, Brot, Frühstücksmüsli und so weiter. Alles besteht im Großen und Ganzen aus denselben Pflanzen, alternativ mit etwas Fleisch, Salz, Zucker, Aromastoffen und Emulgatoren.

Konzerne verdienen nur mit extrem verarbeiteten Lebensmitteln Geld. Und sie müssen Gewinne für ihre Eigentümer erzielen. Also müssen sie süchtigmachende Produkte aus billigen Zutaten herstellen und jährlich mehr davon verkaufen. Produkte wie Pringles, Schoko-Pops, Cola oder Burger werden deshalb immer wieder subtil umformuliert, um uns noch süchtiger zu machen. In Fokusgruppen wird unter anderem gemessen, wie viel die Leute von den Produkten essen. Die Konzerne probieren ständig neue Tricks: das Brötchen im Burger ein bisschen salziger machen, mehr Aroma hinzufügen oder etwas Zucker in den Pizzateig mischen. Wenn die Testpersonen dadurch mehr essen, wird die Veränderung umgesetzt. Das sind die Lebensmittel, die auf dem Markt überleben.“

Info über den Autor:

Chris van Tulleken (44) ist praktizierender Arzt, außerordentlicher Professor am University College London und für die BBC tätig. In seiner wissenschaftlichen Arbeit fokussiert er sich auf Interessenkonflikte bei Studien, insbesondere in Bezug auf Babynahrung. Als Fernseh- und Radiomoderator hat er zahlreiche Sendungen zu medizinischen Themen entwickelt und präsentiert, gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Alexander, ebenfalls ein Arzt, die Show „Operation Ouch!“.

Noch ein Nachsatz:

Am 7.1.24 hat Wilfried Kahrs auf seinem Blog „WiKa“ einen Beitrag gebracht, der mit meinem zumindest auf den zweiten Blick korrespondiert:

„Bauern opfern“ … schnell und leicht gemacht

Denn dieser Kommentar offenbart zum einen die politische Dimension einer industriellen Landwirtschaft und zum anderen die der Fabrikerzeugung von Nahrungsmitteln, die keine kleinen und mittelständischen Bauernbetriebe mehr benötigt. Bitte unbedingt unter dem folgenden Link nachlesen:

https://qpress.de/2024/01/07/bauern-opfern-schnell-und-leicht-gemacht/

Weiterführende Links:
https://www.zdf.de/dokumentation/besseresser
Lebensmittelfälscher
https://www.derstandard.de/story/3000000175790/arzt-lebensmittelkonzerne-machen-uns-gezielt-abhaengig-von-ungesundem-muell

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Über Peter A. Weber 157 Artikel
Rebellischer Alter, der der Konformität den Kampf angesagt hat. Keltische Identität bezüglich Kultur, Musik, Philosophie und Mentatlität. Meine Abneigungen: Nationalismus, Rassismus, Fremdenhaß, Ideologien und Fundamentalismus jeglicher Art. Ich lege Wert auf unabhängiges Denken und Schreiben.

26 Kommentare

  1. Ja, Lege lohnt sich, große Klasse! Was die großen Konzerne angeht, besitzen die eine faktische Monopolposition am Markt, weil die großen Handelsketten mit ihnen verbündet sind. Stehen praktisch keinem Wettbewerb gegenüber, was enorme Gewinnspannen ermöglicht. Wußte schon Marx: „Monopol ist Prellerei in großem Stil.“

  2. Der Mann ist gut. Nur das man so was im ÖRR zeigt ist mehr als Aussagekräftig. Was da gezeigt wird ist erstens nur der oberste Zipfel des Eisberges und zweitens gleich wenn wir über alle Tricks bescheid wüßten,könnten wir ihnen nicht mehr entkommen. Nicht mal wirklich wenn wir unsere Nahrung selber anbauen und verarbeiten würden. Denn so wohl das Saatgut als auch das Tierfutter sind bereits mit Gentechnik verpfuscht.
    Außerdem ist man ja gerade dabei eine ganz große Transformation einzuleiten. Die Klimaschädlich Landwirtschaft wird abgeschafft und dafür werden Gen Food Labore gebaut. Natürlich nur um die Mägen des Pöbels zu füllen. Für die verwöhnten Zungen der Eliten werden einige Bio-Öko Delikatess Farmen ín ausgewählten Regionen bestehen bleiben. Der Rest wird in Solarparks, Windanlagen und Reservate aufgeteilt.
    Natürlich wird das nicht ohne eine gewisse Bevölkerungsreduktion einer gehen. Aber gerade dazu leisten ja die im Beitrag erwähnten Firmen einen grundsätzlichen Beitrag.
    Und als Anmerkung: Diese o.g. Firmen existieren nur dem Namen nach. DIe waren Aktionäre/Eigentümer/ Bestimmer sind Black Rock, Goldmann/Sachs, Rockefeller Foundation uvam.

    • Vergessen ist hier die „Unterstützung“ durch ABC-Waffen:
      A: entfällt (noch)
      B: Covid-19
      C: Die Gegenspritze unbekannten Inhalts (streng geheim!)

  3. https://www.agrarheute.com/management/finanzen/agrarholdings-kaufen-freie-landwirtschaft-westen-585374
    Und es ist nicht so, dass das niemand wüsste, besonders „unsere Politiker“ mit dicken Drähten zur Industrie und ganz besonders Wirtschaftsminister Habeck müsste wissen, wer das Bauernland im Falle einer Pleite und folgendem Zwangsverkauf aufkauft.
    Und ein Aufsichtsratsposten in einem Agrarkonzern steht schließlich jedem Grünen gut zu Gesicht.
    DEN BAUERN GEHT ES HEUTZUTAGE NICHT NUR UM BILLIGEREN DIESEL!

    • Genau so ist das. Eine Agrar Genossenschaft in der Nähe wird gerade massiv unter Druck gesetzt um gutes Ackerland für Windräder abzugeben.
      Das Land wird nicht (nur) von Großagrariern aufhekauft , sonden immer öfter von „Öko Konzernen“ zu denen ja die Grünen besonders dicke Drahtseile haben.
      Ich wette 100 : 1 das alle Grünen einen sicheren Posten bekommen wenn der ganze Laden in die Luft fliegt

  4. Kunden die dem Supermarkt persönliche Daten überlassen um irgendwelche Punkte zu sammeln oder einen Preisnachlass zu bekommen, können sich darauf verlassen, daß das was sie gerade gekauft haben bei den Datenbanken ihrer Versicherungen landet.
    Zuviel Fett, Salz und Süssigkeiten, Fanta etc. und sie brauchen sich nicht wundern, wenn ihre Versicherungsprämien in die Höhe gehen.
    Wider Reis gehört zwar zu den Gräsern, ist aber eine andere Gattung als Reis:
    lebensmittellexikon.de
    Apropos, Bill Gates wurde mit knapp 100000 Hektar zu einem der größten Agrarlandbesitzer der USA.

    • Ergänzend dazu ist ein Artikel unter „https://de.rt.com/inland/192032-berlin-2021-who-global-hub/“ sehr interessant zu lesen.
      Wer von den Regierungstreudoofen noch behauptet die Menschen „im Osten“ wären unterdrückt und gegängelt, sollte sich einmal von brauchbaren Medien informieren lassen.
      Diejenigen, die sich auf Menschenrechte berufen, werden von den oben genannten sofort als „rechte Menschen“ diffamiert. Das muß dasselbe Symptom sein, als wenn jemand die Zahl 13 als einunddreißig ausspricht.

  5. Das Profitmaximierungssystem zwingt alle/jeden zum tricksen, lediglich die Überproduktion zwingt zum discount, sodass der erdenwurm letztendlich doch wieder die Klappe hält und sich an den Schnäppchen aufgeilt/einer abgeht, die Verlogenheit der Erdenwürmer ist unendlich, jeder weiß um die dickmacher/hormone/Antibiotika usw. im Milch/Fleisch/Eier, d.h. sehenden Auges mästen/stopfen sich die Erdenwürmer selbst bis der Arzt kommt, ohne eine Systemänderungen/gemeinwohl über privatprofit wird sich da auch nichts ändern, Ackerbau/Viehzucht ermöglichte eine Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Erdenwürmer macht sie im Gegenzug aber auch fett/hässlich/krank/pflegefall/sozialverträgliches frühableben und schädigt die Erbanlagen der Kinder—- von wegen kindeswohl geht über alles, das ich nicht lache ihr verlogenen Erdenwürmer

  6. Die Sendung mit Sebastian Lege ist wirklich amüsant. Zeigt er doch dem Allerdümmsten, wie ihn die Nahrungsmittelindustrie (und nicht Lebensmittelindustrie!) reinlegt.
    So kurzweilig die Sendung auch immer sein mag, werden die eigentlichen Defizite des Dilemmas nicht angesprochen.
    Unsere Schulen sind leider zu Indoktrinationsanstalten verkommen. Die Lehrerschaft ist in Sachen Ernährung genauso dumm wie die Schüler. Selbst die Ärzteschaft hat während ihrer universitären Ausbildung in der Regel keine einzige Stunde Ernährungswissenschaft gehabt. Die Folge: Selbst die Ärzteschaft kann die Krankheitssymptome, die durch falsche Ernährung auftreten, nicht ursächlich deuten. Noch schlimmer: Sie sind selbst von ernährungsbedingten Zivilisationserkrankungen betroffen.

    Noch immer dominiert die völlig veraltete Kalorienlehre (genauso falsch Joule, Pyramide, Ampel), die aufgrund der wissenschaftlichen Ergebnisse von Prof. Kollath, Cleave and Campbell, Pottenger u.a.auf den Müllhaufen der Ernährungsgeschichte gehört.

    Bereits in den 60er Jahren wurden in den Schulen die Fehlinformationen der Deutschen Gesellschaft für (Fehl)Ernährung eingeführt. Daran wird im Interesse der Nahrungsmittelindustrie festgehalten. Und der Bürger – man sieht es an dem, was er in den Warenkorb legt – unterliegt den Fehlinformationen des gesamten Fehlinformationskartells.

    Selbstverständlich sind Modelle zur eigenen Befreiung möglich. Doch solange die Eigenverantwortung im Sprechzimmer des unaufgeklärten Arztes abgegeben wird, ist keine wirkliche Lösung in Sicht.

    • Früher sah man ihn periodisch auf ZDF-Info und 3SAT herumturnen. Keine Frage, der Mann hat Ahnung und liegt völlig richtig mit seinen Darstellungen. Er bereitet ja dann diverse Speisen „einfach und mit geringem Aufwand“ selbst. Nur, dass der hungrige Hobbykoch dann doch etliche Zutaten und Zeitaufwand dafür aufbringen muss und lieber z. B. auf „Ente, knusprig gebacken – to go nur 6,90€“ zurückgreift.
      Abgesehen davon, dass der hungrige Esser sich im Regelfall nicht mit Hintergründen und Produktbeschaffenheit zu Speisen auseinandersetzen will.

  7. @marie-luise, bei einer überernährung ist es völlig schnurz, ob Fleisch/Fisch/vegan usw., wichtiger ist die Leckerlis/geschmacksverstärker zu vermeiden und den bewegungsapparat bis ins hohe Alter funktionstüchtig zu halten, denn ohne Bewegung macht selbst ein mageres Steak/paleo auch Fett/krank

  8. Hochleistungssportler wie Dr. Reiner Klement (siehe Interview bei Jasmin Kosubek) lehnen sogar Getreide ab. Da seien unverträgliche Stoffe drin. Dasselbe bei Hülsenfrüchten und manchem anderen. Von Berufs wegen ist Klement in der Krebsforschung und sieht alles als bedenklich an, woraus der Körper selbst Zucker herstellt. Neben Getreide und Hülsenfrüchten darum auch die Kartoffel oder Reis. Gewöhnungsbedürftig, denn da bleibt nicht mehr allzuviel übrig.

    Als bis 2017 noch Langstrecken-Trekking-Radler (mit 20 kg Gepäck tagelang bei 30 Grad Hitze durch die Berge) weiß ich, daß einem stärker beanspruchten Körper ohnehin nur ganz bestimmte Nahrungsmittel schmecken, mir vor allem Fleisch und Käse.

    Auch die Verarbeitungsstufe (A bis E) ist zu beachten. Am besten frisch vom Erzeuger kaufen, wäre dann A+++. Und überhaupt ist weniger mehr — wünschenswert wären regionale bäuerliche Konsumgenossenschaften.

    Industriefraß aus dem Supermarkt? Nein danke!

  9. Im blut fließt nur Blutzucker/Glukose, d.h. bei keto/paleo-diät muss deine verdauung schwer arbeiten um das eiweiß von Fleisch/Käse in Glukose umzuwandeln, die Zellen benötigen Glukose um zu arbeiten auch deine Synapsen arbeiten nur mit Glukose, deshalb ist Fleisch/Käse/Eier/Hülsenfrüchte/Kartoffeln/Reis/Getreide kontraproduktiv/Verbraucht zu viele verdauungsenzyme, aber die rohen Früchte/Obst liefern die verdauungenzyme gleich mit—–es ist nicht frage welche Nahrung sondern wie kann man die andressierten/süchtig machenden essbarkeiten/deutsche Küche vermeiden

    • @Cource — Ketone ersetzen Zucker/Glukose, sind aber kein Zucker. Ist sozusagen eine andere Sorte Sprit. Bastelt sich der Körper selbst aus Fett zusammen. Bemerkbar bei Ausdauerbeanspruchung am sog. Zuckerloch, plötzliche große Mattigkeit, wenn der Stoffwechsel nach erfolgter Verbrennung allen Zuckers umstellt auf Fettverbrennung. Danach sind Kraft und Ausdauer plötzlich viel besser als bei Zuckerverbrennung. Der Körper ist der beste Freund des Menschen, gleich nach dem Hund.

  10. Betr.: „Leider ist die Naivität vieler Konsumenten und deren freiwillige Manipulationsbereitschaft so ausgeprägt,“
    Krasser gehts immer:
    Exemplarisch möchte ich hier die Fäkal-, Aasfresser-, Müll- und Chemiekrabben/-garnelen aus Vietnam und Indien sowie Fisch (Pangasius) aus Afrika anführen. Auch mineralölhaltig u. mit hineingehörenden Ingredienzien. Jedermann kann sich über Herkunft und Beschaffenheit informieren, tut es aber nicht, weil dieses Zeug in Leckerschleckerplempe und ansprechender Verpackung dann doch verlockt.
    Wahllos dazu herausgegriffener Link:
    https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/1996/erste6698.html

    Dann haben wir zahlreiche Fälle von vorsätzlicher Verbrauchervera…. . Eine namhafte Discounterkette bietet aufgeschnittenes Roastbeef als solches in oberster Qualitäts- und Preisstufe an. Nur das darin so etwas wie eine Art Rindersaftbraten o.ä. enthalten ist, der mit den Eigenschaften von Roastbeef aber gar nichts zu tun hat; d. h. keiner ist.
    Wird gekauft. Diese „modernen Kunden von heute“ verfügen nicht mehr über Kenntnisse hinsichtlich der Warenbeschaffenheit und dienen unfreiwillig als Müllschlucker.

  11. Keto-Hungerstoffwechsel/überlebensmodus/extremsport/übersäuerung usw. verbraucht das genetische Potential vorzeitig, wer keine Lust auf Gicht/nierensteine/Entzündungen der Gelenke/stents/Katheter/gefässkrankheiten usw hat, sollte lieber bei dem Glukose-stoffwechsel bleiben.

    • @Cource — Der Medizinphysiker, Krebsforscher und Ernährungsfachmann Dr. Rainer Klement (siehe bei Jasmin Kosubek) führt an, Zucker/Glukose würde die DNA schädigen der Mitochondrien, der Kraftwerke der Körperzellen.

  12. Natürlich bei diabetis ist hoher blutzucker tödlich, aber solange man den aufgenommen fruchtzucker vom rohem Obst durch Bewegung wieder verbrennt, dürfte Mutter Natur nichts dagegen haben, der aus Maisstärke hergestellte fruchtzucker dagegen belastet tatsächlich die leber, deshalb keine Cola/Süßwaren die strotzen nur so von dem künstlich hergestellten fruchtzucker, allenfalls kann man bio-rohrohrzucker für Tee/Kaffee und selbstgemachtes mohn-/ kokosgebäck verwenden, denn in dem aus Zuckerrüben hergestellten Zucker ist viel glyphosat enthalten und der zerstört bekanntlich nicht nur die DNA der Mitochondrien

  13. In Russland beschäftigt man sich öffentlich über die geschädigten Erbanlagen, siehe firma von Putins Tochter, unter diesem Blickwinkel bekommt ja der Krieg noch eine ganz andere Facette

    • @Cource — Evidenterweise ist der Ukrainekrieg Fortsetzung der Plandemie mit anderen Mitteln. Begann ja auch nicht zufällig pünktlich mit Beendigung der Versuche zur Einführung einer allgemeinen gesetzlichen Impflicht. Sprich: Nachdem man Panik, Spaltung und Psychoterror – Achtung jetzt, reimt sich! – auf die mit der Spritze maximal mögliche Spitze getrieben hatte. Das Besitzlos- und Glücklichmachen geht ja mit Wirtschaftssanktionen und Pipelinebomben ebensogut wie mit Gesundheits-Lockdowns. Falls man es einmal ganz nüchtern logisch sehen möchte.

      Wie die allermeist kognitiv dissonanten sozialen Medien und sowieso die Mainstreammedien aber nicht berichten, sind die Oligarchen großer Mitakteur in Sachen mRNA bzw. Gesundheitsverspritzerei, und so denn folglich auch in Sachen globaler Korporatismus des Großkapitals (UN-Agenda-2030). Die von Putins Tochter aufgewiesenen Befunde werden deshalb erwartbar mit mRNA-Technologie „behandelt“ werden.

      Muß den Untertanen ja irgendwie plausibel erklärt werden alles, braucht zum Betrügen immer leicht eingängige und möglichst rührende Gute-Samariter-Geschichtchen: Hurra, wir retten eure vom bösen Glyphosat geschädigte DNA!

      Klar, nach der Rettung braucht man Pflanzenschutzmittel ja nicht mehr, ordentlich Gesundgespritzte essen nicht mehr sehr lange. Ja, verdammte Logik!

  14. Die ursachen für die zahlreichen autoimmun Erkrankungen sind angeblich noch nicht geklärt, hier ein bisher noch nicht in die Betrachtung mit einbezogene Ursache und zwar gibt es nach Operationen generell u.u. eine Vergiftung mit den Schmerz-/Betäubungsmittel, nun Operationen am Kiefer sind ja relativ häufig aber noch exorbitant häufiger sind zahnbehandlungen/Wurzelbehandlung, warum interessiert sich da keiner für die gehirnnahen Eingriffe am Kopf, ganz zu schweigen von der sich summierenden Bestrahlung, nach dem Motto ich brauche jetzt ein strahlendes Lächeln/Gebiss was kümmert mich eine autoimmunerkrankungen—-so viel zur Einfalt/Ignoranz der Erdenwürmer

  15. „Als Endverbraucher benötigt man als allererstes eine gehörige Portion Mißtrauen, um die weitgehend vorhandene Gutgläubigkeit gegenüber Werbebotschaften und optischen Eindrücken abzubauen.“

    Da genügt schon ein gesunder Verstand, welcher bei der Generation BLöD nicht zu erwarten ist. Letztere fängt schon das Maulen an, wenn im Briefkasten ihre samatagliche Werbeflut ausbleibt.

    „Dann ist der Drang nach Befriedigung nach Information über die Herkunft und die Inhaltsstoffe der Produkte zwingend erforderlich.“

    Das ist tatsächlich eine einfache Aufgabe; Brot kommt vom Bäcker, Kohl, Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und sonstiges Gemüse vom Feld, Apfel vom Baum und Banane von Staude. Auch wenn Obst und Gemüse ebenso zunehmend manipuliert und vergiftet werden, traue ich zumindest dem Schaleninneren noch einen gewissen Nährwert zu. Fertigprodukte sind nicht nur überteuert, sondern oft auch ekelig. Wer zieht sich sowas rein? Selbst die Schokoladen sind teilweise ungenießbar, Milka brennt sich regelrecht in die Speiseröhre ein. Daß die Konzerne für solchen Mist abartig und agressiv werben müssen, sollte jede Leuchte zum Glühen bringen. Da hilft tatsächlich nur noch konsequente Verweigerung. Meine wertvolle Zeit ver(sch)wende ich lieber mit etwas Sinnvollerem, als den MSM oder Werbesendern.

    • Dem kann man nur zustimmen. Wir versuchen direkt beim Produzenten zu kaufen oder vieles auch selbst anzubauen. So lange es noch geht.

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