Martin Sonneborn als EU-Kommissionspräsident

Martin Sonneborn als EU-KommissionspräsidentB-Rüssel: Kleine Sprünge kann man zu Ostern machen, wenn man gemeinsam mit den Osterhasen die schamviolett angelaufenen Grünen niederhoppelt. Kleine Sprünge sind allerdings keine Option für den künftigen EU-Kommissionspräsidenten und die neue, in der EU aufstrebende politische Kraft: „Die PARTEI“. Da geht es um erheblich mehr. Italien als auch die Ukraine machen es der EU vor. Warum sollte sich der Bürger, ob der bisherigen Politik, zu Tode grämen, wenn dasselbe Ziel auch mit ausgelassener Heiterkeit zu erreichen ist.

Bedauerlicherweise wissen immer noch die wenigstens EU-Schafe wofür die PARTEI überhaupt steht, obgleich sie die Zukunft schlechthin ist. Dem können wir selbstverständlich sofort abhelfen: Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative. Das muss reichen. Andere Parteien haben zwar weniger Buchstaben, dafür aber keinerlei Inhalte im Angebot. Meistens beschränken die sich auf Phrasen im Namen wie asozial, unchristlich oder undemokratisch.

Im Mai 2019 stehen einmal mehr die nutzlosesten Wahlen in der gesamten Europäischen Union an. Jene zum EU-Parlament, welches im Grunde noch weniger Macht hat als jedes nationales Parlament. Aber das muss man ja nicht jedem auf die Nase binden. Dafür müht es sich an Bedeutung zu gewinnen, indem es ab und an unpopuläre Regelungen abnickt und den Lobbys intensiv zu Diensten ist. Aus diesem Spaßzirkel heraus kann man aber hin und wieder an die entscheidenden Machtstellen vordringen. Die wichtigste ist wohl die des EU-Kommissionspräsidenten. Eine Position, ab der man gefahrlos sogar mit Ischias im Dienst bleiben kann. Der hat späterhin dann die Macht auch Naturgesetze abzuschaffen oder sie zumindest zu gemäß der Lobbywünsche zu begradigen.

Fachliche Eignung mehr als gegeben

Exakt mit diesem Hintergrundwissen geht es nunmehr ans Eingemachte, wenn „Die PARTEI“ jetzt den gesamten EU-Apparat stückweise von innen aufrollt. Martin Sonneborn ist der charismatische Politiker, der das Zeugs zum EU-Führer hat. Bereits seit Jahren langweilt er sich im EU-Parlament. Nachdem er allerdings erkannt hat wie dort der Hase läuft, gerade so um Ostern herum, ist er reif für herausragende Führungspositionen im größten und teuersten europäischen Polit-Zirkus. Ab und an muss man auch mal nach den Sternen greifen, zumindest dann, wenn es gerade mal 12 Stück sind. Mehr kann sich die EU nämlich gar nicht leisten. Und dieses Dutzend kann man locker noch in die Hosentasche stecken … wenn man einen Konzern hat.

Martin Sonneborn als EU-KommissionspräsidentWarum jetzt endlich mal eine echte Fachkraft eines der zentralen Ruder innerhalb der EU übernehmen muss, kann man von Italien und der Ukraine lernen. Dort ist man längst soweit, den Polit-Unterhaltungsbetrieb in die Hände von Fachleuten zu geben. Sowohl Beppe Grillo aus Italien, als auch der neue Präsident er Ukraine Wolodymyr Selenskyj, sind die lebenden Beweise für den überfälligen Wandel. In Deutschland selbst kann sowas erst in einigen Jahrzehnten passieren, weil die Deutschen immer noch im Stillen darauf hoffen, dass die Staatsratsvorsitzende Angela Merkel spätestens in ihrer fünften Legislatur, von 2021 bis 2025, mal ein paar richtig gute Witze reißt. Bekanntlich stirbt auch die weltweite Hoffnung ganz zuletzt und einsam in Deutschland.

Deutscher Humor ist nicht zu unterschätzen

Nicht umsonst lautet eine altbekannte Weisheit: „Am deutschen Humor soll die Welt verwesen“ … oder so ähnlich. Immerhin ist eine der zentralen Forderungen von Die PARTEI: „Bedingungsloses Mindesthirn für alle“ und das sogar weltweit. Auf dieses erlösende Credo ist noch keine andere Partei gekommen. Dessen ungeachtet dürfen wir die nächste Gelegenheit nicht auslassen, um unser Schicksal wenigstens hinsichtlich unserer selbstbestimmten Todesart entscheidend mitzubestimmen. Einfach nur an irgendeiner Regeriung zu verrecken ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß und gar nicht spaßig. Wir brauchen eine Regierung, auch auf EU-Ebene, mit oder wegen der wir uns am Ende totlachen können. Deshalb braucht es jetzt „Die PARTEI“ und Martin Sonneborn als EU-Kommissionspräsident. Alles andere ist Behelf und mehr oder minder seelische Grausamkeit, die es im Namen des Arbeiter- und  Tierschutzes zu verhindern gilt.

Martin Sonneborn als EU-Kommissionspräsident
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Über WiKa 2178 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

18 Kommentare

  1. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie dieser Spinner und Selbstdarsteller dort gelandet ist! Wenn dieser Spinner dort sitzt und Fette Diäten abzockt mit Humbug, ist das nur ein Beispiel wie unnütz und überflüssig dieser Laden ist! Wenn die Gesellschaft so verarscht wird, daß Leute meinen es ist ein besonderer Akt, Komiker und Selbstdarsteller als Rechtfertigung gegenüber den Bürgern zu installieren, zeigt das den hoffnungslosen Ist Zustand!

    • Das ist doch aber genau das, was er damit beweisen wollte: wie unnütz und überflüssig dieser ganze Laden ist. Der hoffnungslose IST-Zustand sind die anderen Politiker, die tierisch ernst Programme verkünden, sich gegenseitig Populismus vorwerfen, aber trotzdem nur Witzfiguren sind (und zwar nicht nur die im EU-Parlament).

      Ich nehme ihm allerdings übel, dass er von seiner deklarierten Maxime (immer abwechselnd für oder gegen irgendwas zu stimmen) abgewichen ist, um seine höchst eigenen Vorstellungen von Gut und Böse durchzusetzen. Damit ist er genau zu dem geworden, was er eigentlich entlarven wollte (und somit unwählbar).

      (Es ist übrigens ein allgemeiner Trend, Komiker oder Schauspieler in politische Positionen zu wählen. Das ist aus Amerika so zu uns rübergeschwappt.)

  2. hmmm,

    Arbeiterkaste, schufftende Volk ohne Rechte wird nicht ernst genommen und so auch immer wieder behandelt…….., die meisten intressiert es ja auch nicht mal…..

    Meiste heute ist nur noch Show bzw Ablenke fürs dumme Volk…, damit man immer mehr rechte nimmt ohne das Arbeiter Kaste Bürger es merkt….

    zb. Ich habe das Recht zu wählen….., ja aber nur zugelassene Parteien die für uns arbeiten, die anderen gibt es nicht zum ankreuzen……, illusion man könnte ja was bewirken und wählt immer das selbe was von oben die vorgaben bekommt was durchzusetzen ist.
    Ist wie Firma,
    Betriebsrat sind die Politiker National-Staaten EU Gebilde etc
    Vorstand sind die Intressenvertreter der Eliten(Bilderberger vertreter)
    Geld Regierenden sind die Besitzer der Firmen

    Arbeiter ganz unten gehört nix der Firma, man gaukelt es nur vor oder gibt in kleine Bonis um auf anderen Seite mehr für weniger zu verlangen……

    eigendlich alles zum totlachen, wenns nicht in wirklichkeit zum heulen ist wo es hinläuft und mit welchen Absichten.

    Dann wachen hier da welche auf, was sollen wir gegen so eine Supermacht tun. Der Kreis schließt sich. Wie heißt es so schön in England. Wer Unterhaus ist bleibt Unterhaus….., und wird so behandelt.

  3. Wer den Hampelmann in Brüssel gibt ist so wichtig, wie der berühmte 一袋米 (Sack Reis). Und wenn es Wahlen gibt, die wirklich überflüssig sind, dann die EU-Wahlen. Selbst wenn man eine Wahl hätte, sind die Gewählten machtlos. Ein Scheinparlament zu „wählen“ kann man sich getrost sparen. Ansonsten finde ich Sonneborns „Humor“ gelegentlich gelinde gesagt „merkwürdig“. („Die Leute müssten linker, grüner und sozialdemokratischer wählen.“ OT)
    Na, herzlichen Dank!

    • @ Hen, bin ich absolut deiner Meinung.
      Sonneborn ist genauso ein unsägliches Exemplar vom “Stamme Nimm“ wie die, die er angeblich vorführen will.
      Im Regal der Humorabteilung unter “Böhmermann & heute show“ zu finden.

      • Richtig, Sonneborn war weit vor Böhmermann witzig, wobei Hofnarr Böhmermann die Mutti zum Spaß verklagen durfte und die ganze ARD Redaktion hat auf dem Boden gelegen. Beim Spiegel kann frau sich erst bei einem deftigen Enthauptungsvideo amüsieren. Aber Humor ist eben Ansichtssache und der Sonneborn weiß genau über was die Mutti nicht lacht.
        Leider wäre der Ratspräsidenten mit dem auch nicht komischer als er jetzt schon ist.

  4. Immerhin haben die Wähler der PARTEI schon spitzgekriegt, dass im EU-Parlament vieles -zu vieles – nicht stimmt. Wenn man meint, dort gibt es nur Idioten, dann ist es keine Lösung deninitiv Ungeeignete für diese Posten zu nonimieren. Es wäre besser, allen Kandidaten ein paar Fragen (je nach eignen Interessen) zu stellen und danach auszuwählen.

    • Es wäre noch zu ergänzen: Sonneborn ist geeignet als Komiker, Satiriker, Zyniker, Zyanakaliker … halt für Vieles. Aber kaum als ernsthafter Parlamentarier. Er kann genausogut Geld einstecken wie Andere die ebenfalls als Parlamentarier versagen, – aber das genügt nicht.

  5. JUNCKER bezeichnet Merkel vor den Mikros als „liebenswertes Gesamtkunstwerk“ und redet von Merkels EU-Zukunft!!!
    Merkel, so sie nicht nochmals als Kanzlerdarstellerin eingesetzt wird, wird einen leitenden Posten in der EU einnehmen:
    JUNCKER VOR 3 TAGEN zu den Medien:
    Als „Liebenswertes Gesamtkunstwerk“ bezeichnet Juncker Merkel – Juncker spricht über Merkels EU-Zukunft
    https://www.n-tv.de/politik/Juncker-spricht-ueber-Merkels-EU-Zukunft-article20978845.html
    oder
    Juncker: Merkel wäre hoch qualifiziert für EU-Amt
    https://www.zeit.de/news/2019-04/19/juncker-merkel-waere-hoch-qualifiziert-fuer-eu-amt-190420-99-894423
    Dann ginge es uns erst richtig an den Kragen und die Substanz. Eine Inthronisierung des Bösen.

    • Es ist wie bei den Hunden, die sich am Hintern schnüffeln, daran erkennen sich auch die Marionetten der Oligarchen und versuchen sich zu helfen oder trinken gemeinsam.

      • Das einzig Gute was man über Frau Merkel sagen kann:

        sie läßt sich aussterben.

        Leider gibt es solche charakterlich/geistigen Deformationen, wie auch andere Mißbildungen immer wieder in der Geschichte der Menschheit.

        Politiker für solche Ämter müssten eine Art Pchycho-TÜV durchlaufen. Sonst gibt es immer wieder – nur unter anderen Namen – einen Hitler, Stalin, Merkel, Putin, Kim, Erdogan … und wie sie alle heißen. Gemeinsam ist ihnen krakhafte Machtgier zum Schaden des Volkes für das sie eigentlich sorgen sollen. Schade, daß es da eine Symbiose mit den Medien gibt.

  6. Das einzig Gute was man über Frau Merkel sagen kann:

    sie läßt sich aussterben.

    Leider gibt es solche charakterlich/geistigen Deformationen, wie auch andere Mißbildungen immer wieder in der Geschichte der Menschheit.

    Politiker für solche Ämter müssten eine Art Pchycho-TÜV durchlaufen. Sonst gibt es immer wieder – nur unter anderen Namen – einen Hitler, Stalin, Merkel, Putin, Kim, Erdogan … und wie sie alle heißen. Gemeinsam ist ihnen krakhafte Machtgier zum Schaden des Volkes für das sie eigentlich sorgen sollen. Schade, daß es da eine Symbiose mit den Medien gibt.

    • Unsere Politiker werden bereits danach ausgewählt, ob sie für das Amt die notwendige kriminelle Energie mitbringen. Besonders geeignet sind Narzissten, Soziopathen und Psychopathen.

  7. Im Prinzip ist nichts dagegen zu sagen wenn man mal zur Abwechslung Komiker ranläßt, bisher hatten ja nur Verbrecher das Sagen. Bei Sonneborn ist aber leider das Problem das er sich zwar für klüger als Einstein hält, für witziger als Groucho Marx, aber es bei ihm im Durchschnitt nur zu Oswin Karsunke, Besoldungsgruppe 3 als Antragsabhefter auf dem Versorgungsamt Mitte reicht. Andererseits könnte er aber mit diesem Profil doch noch ein durchschnittlicher EU-Beamter werden…

  8. „Im Prinzip ist nichts dagegen zu sagen wenn man mal zur Abwechslung Komiker ranläßt, bisher hatten ja nur Verbrecher das Sagen.“
    Das eine schließt das andere nicht aus. Und das werden wir sicherlich sehr bald erfahren müssen. Da möchte ich fast drauf wetten.
    Das Schauspieler bzw. „Komiker“ als Spitzenpolitiker „gewählt“ werden, zeigt nur, das es keine wirkliche Wahl mehr gibt. Kompetenzen spielen schon lange keine Rolle mehr, wie die Besetzung der Ministerposten Legislatur für Legislatur zeigt. (z. B. Uschi)

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