Gnadenlos ehrliche und präzise Wahlkampfparolen schlagen Parteimitglieder in die Flucht

BRDigung: Es galt über viele Jahrzehnte als Markenzeichen, gehörte man zu irgendeiner politischen Partei und schimpfte sich dort „Mitglied” (auch Frauen). Konnte man bei der erregenden Politrunde am Stammtisch doch gleich etwas fester auf die Platte hauen und wieder mit einem satten „WIR“-Gefühl halbbesoffen nach Hause torkeln. Die Zeiten scheinen sich drastisch geändert zu haben. Der Stolz, selbst einem dieser hochkriminellen Syndikate und Volksbetrugsvereinen anzugehören, weicht mehr und mehr einer stillen Scham, immer noch dabei zu sein.

Immer mehr Parteigänger verabschieden sich sang- und klanglos aus den Parteien, haben keinen Spaß mehr an dem offenkundigen Bockmist der ihnen dort serviert wird. Bevor wir nun weitergehende Betrachtungen anstellen, was sonst noch diesen markanten Schwund verursachen kann, hier einfach mal ein Zahlengefüge, worüber wir überhaupt reden, wenn wir schon über die omnipräsenten Parteien philosophieren. In der Tabelle dargestellt (eine Recherche der DPA), die Mitgliederzahlen der wesentlichen Parteien per Ende 2012 und rechts davon die Veränderung zum Vorjahr:

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Die SPD ist die Partei mit den meisten Mitgliedern in Deutschland. Mit 472.469 Genossen lag sie zur Jahreshälfte 2013 knapp vor der CDU, die zum gleichen Zeitpunkt 469.575 Mitglieder zählte. Diese aktuellen Zahlen zeigen, daß weitere 11.340 Mitglieder den beiden Volksparteien den Rücken gekehrt haben. Herzlichen Glückwunsch liebe Austreter! Die Zahlen teilten die Bundesgeschäftsstellen der beiden Großparteien nun auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. (Quelle: SPIEGEL ONLINE)

Sollte sich irgendwer daran stören, dass die Grünen noch ein „+“ vor der Zahl haben, darf man getrost konstatieren, dass es sich hier um eine pubertäre Spätfolge handeln muss. Von einer dramatischen Neigung der Menschen zum „Ökofaschismus” sollte man angesichts der dünnen „1“ auch nicht wirklich reden. Die faktischen Sieger beim Rennen um den Mitgliederschwund sind die FDP und die Linke. Um die Dramatik aus der Tabelle zu nehmen, haben wir rechts außen die Veränderung über die Anzahl der Mitglieder rückwärts gerechnet. Danach haben SPD und CDU, jeweils für sich, mehr Verluste zu verkraften als alle übrigen Parteien zusammengenommen. Die weitere, höchst trockene Auseinandersetzung mit den Fakten zum Mitgliederschwund, kann jeder im Mainstream nachvollziehen.

Gnadenlos ehrliche und präzise Wahlkampfparolen schlagen Parteimitglieder in die FluchtLuegenpack Siegel 5 Sterne-qpress wahl 2013 ein kreuz 072dpiHaben Lügen tatsächlich die kürzeren Beine

Vermutlich hatten die Partei-Austreter den Kaffee schon ziemlich auf. Es ist auch „unsäglich albern“, immer wieder aufs Neue den hohlen Phrasen, den leeren Versprechungen oder doch besser den dreisten Lügen dieser Parteien folgen zu wollen. Die 5-Sterne-Deutschland.de Bewegung hat darob inzwischen auch schon ein All-Parteien-Gütesiegel entwickelt (rechts abgebildet). Es ist wohl die ehrlichste Auszeichnung seit Jahren, die man aktuell den besagten Parteien angedeihen lassen kann. Diese Signatur ist jetzt ungemein wichtig, weil doch in wenigen Wochen wieder „Wahlfang“ ist und bis dahin die Lügen noch via Propagandamedien in die Köpfe der Wähler gehämmert werden müssen.

Vielleicht ist die hier aufgezeigte Entwicklung tatsächlich nur ein Indiz dafür, dass viele Menschen einfach das Ausmaß des Schwindels nicht mehr ertragen mögen, davon bleibt natürlich auch das Partei-Fuß-Volk nicht verschont. Das dreisteste allerdings ist die Dominanz der Parteien. Setzt man die Zahl der Parteimitglieder (alle Parteien zusammen) einmal in Relation zur Gesamtbevölkerung, dann muss man mit Erschrecken feststellen, dass in Deutschland ohnehin nur 1,6 Prozent der Menschen in Parteien organisiert sind.

Wenn wir uns dazu die Omnipräsenz dieser Vereinigungen ansehen, dann überkommt den normalen Betrachter eine erschreckende Übelkeit. Diese verstärkt sich massiv, wenn man weiß, dass selbst die gewählten Abgeordneten im Bundestag nichts anderes als Fraktionsstimmvieh sind. Damit erschöpft sich unsere „Steinzeitdemokratie“ mit dem Kreuz, hinsichtlich der Willensbildung, auf ein ganz kleines Trüppchen, ziemlich weit weg vom Volk. Das macht mächtig Bauchschmerzen.

Jetzt weitere harte Fakten für einen Parteiaustritt

Da wir um die Folgen der Parteipolitik wissen, dass diese in der Regel eher gegen die Menschen gerichtet ist, gerade seit der sogenannten Finanzkrise, sind die bisherigen Parteiaustritte aber noch deutlich unter dem notwendigen Maß. Möglicherweise haben schon viele von den Parteimitgliedern den aktuellen Wahlkampf für ihren Austritt zum Anlass genommen haben.

Zu denken geben sollte uns, dass die Parteien womöglich erneut unter dem Eindruck eines ungültigen Wahlgesetzes antreten. Das letzte Wahlgesetz wurde in 2012 von BVerfG kassiert, das im Februar 2013 verabschiedete wurde noch nicht überprüft. Und wie kann eine denkbar illegale Regierung überhaupt ein gültiges Wahlgesetz zustande bringen? Bedenken wir weiter, dass die Parteien unter diesem Eindruck einfach in unlauterer Weise ihren Lobby-Klüngel fortsetzen möchten, dann müssen wir uns jetzt dringend die zentralen Argumente ansehen, mit denen die Parteien jetzt in die Wahlschlacht ziehen. Taugen die Argumente, um die Menschen davon zu überzeugen auch weiterhin brav „Mäh” zu machen? Hier nun die Oberphrasen, die allen Menschen das neue Heil durch die besagten Parteien verkünden:

„Gemeinsam erfolgreich.“ ➽ CDU/CSU
„Das WIR entscheidet.“ SPD
„Nur mit uns.“ ➽ FDP
„DIE LINKE!“ ➽ Die Linke
„UND DU?“ ➽ Die Grünen

Wären Ihnen die Unterschiede aufgefallen, wenn nicht der Parteiname dahinter gestanden hätte? Wir sehen, die Versprechungen der Parteien gegenüber den Menschen lassen an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig. Diese Heilsbotschaften können sich bezüglich ihrer Aussagekraft absolut sehen lassen. Besonders hinsichtlich all der Nöte die das Volk inzwischen verspürt, welches stumm wie ein Fisch nach Linderung schreit. Diese Versprechungen sind wenigstens ebenbürtig mit der zu erwarteten Antwort der Wählerschafe, „X“ dem Kreuz, welches jetzt ganz präzise den gesamten Wählerwillen beinhaltet. Die Deutungshoheit hat am Ende der Wahlsieger, das ist traditionell so und lässt sich auch nicht ändern. Für die Folgen haften selbstverständlich die 80 Millionen Schafe. Schließlich haben sie mit größt möglicher Präzision bestimmt was in diesem Land geschehen soll … sie folgen wie immer den beschriebenen Verheißungen, wenn sie der Politik die glasklare Vorgabe bei der Wahl machen.

Alles für Mutti

Wir versuchen in diesem Zusammenhang, nach besten Kräften, noch eine Translation dieser gewichtigen Aussagen. Bei der CDU sollte alles klar sein. Gemeinsam heißt, sie werden gewählt, damit Mutti hernach gemeinsam für alle auch weiterhin den Elefanten im deutschen Porzellanladen spielen kann. Die Übung sitzt und ist zutiefst eingefahren. Bei der SPD kann man sich da nicht nicht so sicher sein. Fest steht aber, das der Spruch der Großmäuligkeit und Selbstherrlichkeit ihres Spitzenkandidaten gerecht wird, das „CI“ ist also stimmig. Die Nötigung, die die FDP mit ihrer Ansage rüberbringen möchte, ist tiefster Ausdruck der liberalen Urangst, dass es auch ohne sie gehen könnte.

Die Linke, so tief rot, dass manche es schon als „braun erkennen wollen, können gar nicht anderes. Sie müssen das „Links“ aufschreiben, weil es sonst in Vergessenheit geraten könnte. Bei den Grünen hatten wir es ja schon angedeutet, in der spätpubertären Phase sucht man durch persönlichere Ansprache für sich einzunehmen, da wird gerne auf „Du“ gemacht. Alles in allem sehr knackige und überzeugende Botschaften, die das Volk auf lustige 4 Jahre bei immer weniger Knete im Portmonee einschwören sollen. Diäten kann sich eben nicht jeder leisten.

Wo bleibt noch gleich die „große Welle“ … Austrittswelle

Fassen wir mal kurz zusammen:

  • Diejenigen Menschen, die sich die Blöße dieser Massen-Volksverdummung nicht mehr antun mögen, haben sich innerlich längst von den Parteien abgewendet.
  • Diejenigen, die immer noch in diesen Klüngelvereinen organisiert sind, die scheinen sich, wie in einer Märchenstunde, immer noch andere Vorteile von ihrer Fußvolkschaft oder Fußfolgschaft zu versprechen. Denken wir nur an die Amigos. Da sind die Bayern beileibe nicht allein, die Variante gibt es sehr wohl in Grün, Blau und auch in Rot.
  • Wer allerdings nicht klüngelt, den packt eben der Ekel und gottlob werden diejenigen immer mehr. Jene, die sehen, dass sie auch mit Engagement innerhalb dieser Parteien kaum mehr etwas bewegen können. Nicht einmal dann, wenn sie sich auf den Hierarchieleitern schon ziemlich weit nach oben gebuckelt und angepasst haben.

Das Parteien-System ist und bleibt so faul wie korrupt. Deshalb kann man die weiteren Austritte (aus allen Parteien) mit der Einsichtigkeit des Fußvolkes gleichsetzen. Bis auch diese Macht- und Filzstrukturen zugunsten mehr demokratischer Prozesse zerschlagen sind. Wird höchste Zeit endlich Alternativen zu diesen überkommenen Strukturen zu entwerfen.

Gnadenlos ehrliche und präzise Wahlkampfparolen schlagen Parteimitglieder in die Flucht
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Über WiKa 2328 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

40 Kommentare

    • Klar fehlen da die anderen Parteien … die muss man aus dem „All“ rauslesen … kann ja nicht jede letzte Hühnerzuchtvereinigung in dem Siegel namentlich erwähnen … 😉

    • Natürlich fehlen das Parteien die den Namen nur pro forma verdienen.
      Aber wichtig ist doch die Preisverleihung zuerst an die Parteien welche derzeit noch die 5%-Hürde nehmen.

      Dabei sollten wir bedenken, daß diese 5%-Hürde ja nur einen Zweck hat, nämlich die Stabilisierung der Blockparteien. Denn denen schadet jeder frische Gedanke und das wird zwar totgeschwiegen, aber die Blockparteien wissen das nur zu gut.

  1. Neulich hat mich jemand dieser Spezi (guckst Du Wikipedia) auf dem Wochenmarkt angesprochen und wollte mir Prospekte seiner Partei in die Hand drücken.
    Er konnte keine meiner Fragen beantworten.
    z.B.:
    Wie hoch sind die Verpflichtungen aus Esm, Target 2….?
    Wie hoch ist der Bundeshaushalt?
    Wie viele Menschen arbeiten überhaupt?
    Wie lange sollen diese Menschen arbeiten um die Schuldenberge abzuarbeiten?
    Woher kommen die Schuldenberge?

    Naja, was soll man da erwarten?

    • Superidee, an den Wochenenden mal an den Parteiständen vorbeizugehen. Und ein paar Fragen zu stellen. (was halten sie von PKW-Maut etc, siehe auch oben) Jetzt sind sie ja alle wieder wie die Ratten aus den Löchern gekommen.

      Zum Bleistift:
      Merkels Wunschkandidat in meinem Wahlkreis sieht aus ein Hollywood-Schauspieler. Und hat die größten Plakate. Und was steht noch auf seinen Plakaten? Sein Name und die Partei, sonst nix.

      Danke für diese Information. Allerdings war die CDU immerschon ein Kanzlerwahlverein, nie etwas anderes.

      Und die SPD war immer schon eine Steuererhöhungspartei und versprach dafür das was die neu geschaffene Bürokratie übrig lässt gerecht zu verteilen. Sorry, nein nicht gerecht, sondern besser: sozial-gerecht zu verteilen. Die dicksten Posten allerdings nur für gute Parteimitglieder. Wahlwerbung wird mit bezahlbaren Mieten gemacht. Ich kann mich allerdings nicht erinnern an Gesetzesvorlagen die das Bauen vereinfachen könnten. Von keiner Seite.

      Und die Grünen haben ihren Erfolg nur als Königsmacher und dem Verschweigen von extrem-linken Vergangenheiten. Die aber heute noch bestehen. Oder wie war das neulich in Trittins Wahlkreis in Göttingen wo die Grünen in einer Einheitsfront mit Antifa-Schlägern auf einen armseligen Stand der Alternative für Deutschland einschlugen. Klar, daß Trittin sich weigert das Deutschlandlied zu singen. Es liegt nicht an der Neigung zu Sex mit Minderjährigen, sondern an seiner Affinität zu Links-Extremen. Aber das Weltklima retten wollen….

  2. Auf meine Stimme des entwürdigten und nach 21 Jahren ungesühnten Folteropfer
    müssen die alle verzichten. Soviel Würde besitze ich doch noch, keine von denen zu wählen. Sie haben mich bis heute über die Humanität unseres Rechtsstaates nicht überzeugt., und wer vor den STAZIS zurückweicht, sich von denen erpressen lässt und die Träger der DDR Diktatur in den Jobcentern und Zeitarbeuter Firmen über die Millionen von HARZ IV herrschen/sanktionieren lässt- vom Anfang an- kann mit MEINER% STIMME nicht rechnen.
    Rechtsstaatlichkeit und Demokratie…??? NO COMMENTS !

  3. Es ist schon reinster Terror, dass sich unsere Politiker alle Naselang einer Wahl stellen müssen!

    Konsequenz dazu ist, ähnlich dem anti-terrorism law in Großbritannien auch in Deutschland ein Anti-Terrorismus-Gesetz auf den Weg zu bringen, mit dem man missliebige Wähler auf dem Weg zum Wahllokal bis zu 9 Stunden festhalten, durchsuchen und befragen darf. (Pech für diesen Wähler: nach diesen 9 Stunden hat das Wahllokal eben leider zu!)

    Schade nur, dass es in Deutschland nicht üblich ist, mit Laptop oder iPad ins Wahllokal zu gehen – jedoch wenigstens die Handy-Sammlung der Polizei wird um viele Exemplare bereichert!

    • Hallo … Charly … erwischt … und schön Dich hier zu lesen. Hast nicht Lust mal wieder ein paar Unfugen mitzumachen? Halt so wie Dir gerade ist? Wie ich sehe, ist Dir ja Deine schonungslose Ehrlichkeit nebst dem Zynismus noch nicht abhanden gekommen, bzw. noch nicht beschlagnahmt worden … 😉


  4. WiKa:

    Klar fehlen da die anderen Parteien … die muss man aus dem „All“ rauslesen … kann ja nicht jede letzte Hühnerzuchtvereinigung in dem Siegel namentlich erwähnen …

    aber die PBC oder heissen die TBC? hätten noch reingepasst, grins 🙂

  5. Ja es muß Vater heißen und ich bin mir nicht ganz Sicher, ob sie wirklich wissen was sie tun! Deshalb soltte auf den Wahlplakaten ein Warnhinweis stehe wie bei Zigaretten: “ Politik verdirbt nachhaltig den Charakter“ oder “ Politik vernebelt langfristig das Denken“ oder so etwas.

    • Politik ist ein schmutziges Geschäft und verdirbt den Charakter.
      ist ein seit über 100 Jahren verifizierter Spruch. Der erste Teil-Satz hat seinen Ursprung 1882 aus dem „Blatt für Gebildete aller Stände“
      der vollständige Satz steht unter einer Karikarur aus dem Simplicissimus. Ich sah die Karikatur bereits, erinnere mich aber nicht mehr an die Ausgabe. 1906?

    • Hi CW,

      ein verdorbener Charakter ist möglicherweise eine Mindestbedingung für den Beruf des Politikers. Vielleicht erfüllt diese Voraussetzung auch nicht jeder Einzelne, aber sicher die absolute Mehrheit.

      Leider sind miese Charaktäre aber nicht auf Politiker beschränkt. Auch von ihren Wählern sind mit Sicherheit viele „nicht ganz sauber“. Ja das stimmt, leider dienen Politiker mit all ihrer Verlogenheit auch als Vorbilder, die gute Sitten verderben.

      „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ war nur die Zielvorstellung eines exDichterfürsten, nie die Wirklichkeit. Wenn es Wirklichkeit jemals gewesen wäre, hätte man dies Ziel ja erst garnicht zu nennen brauchen!

    • Keine Verwechslung!
      Die Grundhaltung der Raucher ist verschiedenartig wie sie selbst. Ein Teil begründet in der Sucht (nicht Gier, wenn einige auch gierig danach sind!) – ohne auf die wirklichen Hintergründe einzugehen, ein anderer Teil reflektiert Protesthaltung oder Schuss gegen den Strom (siehe gut eingefädelter Zwang/Vorschrift/Bestimmung von „Oben“/Mainstream-Richtungsweiser/Test: Wie weit lassen sie das Katz-Maus-Spiel/Tyrannei abseits der individuellen Entscheidung zu – usw.)
      Und – wieviele fahren darauf ab, auch scheinbar in den hiesigen Reihen?
      Gesundheitlicher Aspekt: Fragt keiner nach den Auswirkungen von Alkohol, falscher Ernährung – eingeschlossen der ach so wirkungsvollen Zusatzstoffe der Industrienahrungsmittel?

      Ist das Fehlen der Neuzugänge in der Parteienaufzählung oder -landschaft beabsichtigt?

  6. Die Hauptaufgabe der vielen Polit-Clowns ist es, die Untertanen vom politischen Entscheidungsprozess fernzuhalten.
    Dies geht am besten, wenn alle 4 Jahre, und natürlich auch zwischendurch, immer wieder das parteipolitische Schmierentheater bespielt.
    Und damit es nicht so langweilig wird, werden hin und mal wieder sogar die Hauptdarsteller ausgewechselt.
    Die wichtigen Entscheidungen trifft sowieso Washington.

    • Ich glaube Washington/DC (District of Criminals) steuert nur einen Schauspieler bei, derzeit den mit dem schwedischen Friedens-Oscar.

      Ich glaube da mehr Walter Rathenau, ehemaliger Reichsaußenminister:
      „Es gibt ein Komitee von 300 Leuten, die unsere Welt regieren und deren Identität nur ihresgleichen bekannt ist“.

      Das muss zwar auch nicht stimmen, ist aber wahrscheinlicher.

      • Washington bzw. die US-Administration ist das Machtzentrum dieser Welt.
        Ob nun der Präsident oder der Vizepräsident oder die Putzfrau des White House die Entscheidungen treffen, ist dabei unwichtig.
        Auch der absolutistisch regierende König früherer Zeit überließ die Regierungsgeschäfte oftmals seinen Beratern.
        Wer hat also die Macht in den USA.
        Das sind die Leute mit der Verfügungsgewalt über die Atomsprengköpfe. Ob dies nun der Präsident oder ein Berater-Gremium sind, ist dabei uninteressant.
        Weiter wichtig ist die Verfügungsgewalt über das Militär und die Geheimdienste. Vor allem die Geheimdienste sind in Friedenszeiten für die Manipulation wichtiger Entscheidungen zuständig. Nur sie verfügen über das notwendige Herrscherwissen und Know-how.
        Ohne direkte Zugriffsmöglichkeit auf die Administration kann ein rein intellektueller Think-Tank der „300 Auserwählten“ auch nichts ausrichten.
        Es ist also davon auszugehen, dass diese sogenannte geheime Weltregierung bereits heute, höchstpersönlich, im Militär, Geheimdienst, Regierung usw. vertreten ist.
        Ein System im System.

        • Sorry Oskar,

          die Macht in den USA haben einige Israelis. Der Präsident der USA hat bedingungslos israel-freundlich zu sein. Sonst kommt er erst garnicht an die Macht. Achte mal drauf, daß bisher jeder gewählte US-Präsident eine israel-freundliche und herausragende Schlagzeile geliefert hat. Also nicht nur einen unbedeutenden Nebensatz. Merkwürdigerweise lieferte bisher der jeweils unterlegene US-Kandidat nie eine entsprechende Schlagzeile. So, als ob das Spiel bereits vorher abgekartet ist.

          Dabei habe ich garnichts gegen das Volk in Israel. Einmal haben viele Ältere von ihnen Schlimmes in Deutschland mitgemacht und konnten sich nur mit viel Klugheit retten. Aber hauptsächlich, weil sie aus ihrem Land mit viel konstruktiven Geist viel gemacht haben. Und konstruktiver Geist ist rar auf deiser Welt. Das hätten ja die nun laut schreienden Palestinänser auch machen können. Sie hatten dazu volle 6-tausend Jahre Zeit. Suspekt sind mir nur einige Politiker dort. Oder auch dort kklügere Figuren im Hintergrund?

          • Lieber Herr Scharfmacher, so einfach ist das natürlich nicht.
            Hier mal ein Beispiel aus der Biologie. Ein Virus muss in die Wirtszelle eindringen, um diese umzuprogrammieren und seinem Willen unterzuordnen. Von außen ist der Virus völlig harmlos, schutzlos und kann sich nicht einmal selbständig vermehren.
            Nur wer sich im System positioniert ist, kann Einfluss auf das System ausüben. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass die offizielle Position nicht unbedingt mit der eigentlichen Machtfülle übereinstimmen muss. Wir alle kennen das Wort vom „Frühstücks-Direktor“, der zwar eine hohe Position bestreitet, aber nix zu sagen hat.
            Die echten Macher findet man natürlich auch in der Firma.
            Also Herr Tabascoman, so einfach wie sie sich die Welt vorstellen, ist sie leider nicht.
            Und ich glaube darin liegt auch der Grund, warum die Deutschen zwei Weltkriege verloren haben, weil sie politische Dilettanten sind.
            Hoch lebe unser aller Murksel.

            • Ja Oskar,

              ich meine schon, daß Amerika von 60ooo Juden im Hintergrund stark beeinflußt wird. Vielleicht ist die Zahl auch kleiner, schließlich waren, als die kurz vorher versicherten Häuser von Herrn Silberstein an einem 9.Sep. einstüzten, auch 2 Juden unter den übrigen 3000 Toten. Und ich meine mit „amerikanischen Juden“ hier nicht die Geschäftsbesitzer in der 40. (oder 39.?) Strasse in NYC, der Diamondstreet. Die Juden sind nun mal sehr fleißig und konstruktiv. Und sehr viele sitzen deshalb an führenden Positionen bei Banken und Medien. Insofern kann deren Einfluß sehr erheblich sein. Es ist natürlich auch klug, -nach all deren historischen neidgetriebenen Erfahrungen in Spanien, Deutschland usw- diesen Einfluß nur sanft, verdeckt, indirekt auszuüben.

              Ja sicher hat Deutschland den sogenannten WW1 und WW2 verloren. Die Gründe sehe ich aber tiefer. Politischer Diletantismus ist natürlich richtig, aber worin bestand dieser? Im Fall WW1 war es nicht das Attentat der Serben -das war bloß der Funke- sondern vorlaufend der krank-überspannte Nationalismus bei allen Nationen in Zentral-Europa. Und in Fall WW2 waren es die in Versaille diktierten Friedensbedingungen und Hitlers Wunsch nach einen vereinigten Europa welches er viel zu schnell und mit den falschen Mitteln zu realisieren versuchte. Stalin und Kohl hatten zwar dasselbe Ziel, aber nur einer war erfolgreich. Dazu kam natürlich noch Hitlers unentschuldbarer Fehler mit der Judenvernichtung. „Dummheiten“ am Anfang und immer mit tragischer Entwicklung. Und damit war ja 1945 nicht Schluss: Adenauer vermasselte gezielt die deutsche Wiedervereinigung die ihm Stalin anbot, Willy Brandt verschenkte Schlesien an Polen usw. Es sind nicht nur gezielte Lügen in der Politik, sondern auch eine bemerkenswerte Kurzsichtigkeit und Dummheit.

              Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens, soweit die Vermutung von Schiller. Und genau deshalb muß man eine vor allem für Leute die viel -eben auch aus Dummheit- bewegen können, Notbremsen einbauen. Und diese Notbremsen fehlen in unserem politischen System:

              1. Bundesweite Volksbegehren – leider ist da Merkel/CDU ein strikter Gegner, ihre Macht anknabbern zu lassen.

              2. Nicht nur eine Ernennungswahl für die politische Führung, sondern auch eine jederzeitige Abwahlmöglichkeit. Auf komunaler Ebene muss sowas vereinfacht werden, auf Bundesebene ermöglicht werden.

              3. Koalitionen müssen ebenfalls durch eine Wahl bestätigt werden. In der Vergangenheit konnte Hitler nur durch eine Koalition sein Ermächtigungsgesetz durchbringen! und das hatte Folgen …

              4. Die 5% Hürde muss aufgegeben werden. Sie dient nur dem missbräuchlichen Machtausbau von Blockparteien und verhindert frischen Wind.

              Hi Oskar,
              Du schreibst:Hoch lebe unser aller Murksel
              Sollten wir nach der Wahl schreiben: Heil unserer Führerin Merkel ?
              Es läuft wohl darauf hinaus …

  7. Man mus nicht das System abschaffen, sondern die Menschen.
    Ich finde es ein bisschen platt einfach zu Politikverdrossenheit aufzurufen, es sollten sich eher mehr Menschen engagieren, damit auch mal mehr vernünftige Leute an die Macht kommen.

    Außerdem ist dieses Volk eh kaum regierbar, da weitreichende Entscheidungen nicht verstanden werden und man längst abgewählt ist, wenn sie ihre Wirkung getan habne und zurückgenommen werden könnten.

    • Sogenannte Demokratie erscheint mir ohnehin als ein unstabiles System. Wenn Demokratie eine überlegene Regierungsform wäre, hätte sie sich ja im Laufe von tausenden Jahren durchgesetzt. Erfunden wurde sie mitnichten von den alten Griechen, sondern schon viel früher. Aber was aus Griechenland wurde -nicht nur der jetzige Zustand- sollte in der Wikipedia nachzulesen sein.

      Und warum ist Demokratie unstabil? Wenn es mehr altruistische Weise als egoistische Idioten gibt, funktioniert Demokratie natürlich manchmal. Wenn aber 2 Wölfe und ein Schaf abstimmen, was es zum Abendbrot gibt, ….

      • Alles was ausartet, kippt daneben – so auch Demokratie.
        Der Vergleich Wolf-Schaf ist gut getroffen. Allerdings sind die Wölfe auch im unteren Teil – in allen Menschen-Ebenen – anzutreffen, je nach Möglichkeit und Reichweite. Bei den sogenannten Kleinen fängt es an. Dass „Tyrannen“ nur oben anzutreffen sind, ist ein Irrtum und eine Schublade, in die sich viele setzen lassen.
        Das mit den Weisen kontra egoistischen Idioten ist gut getroffen. Das eine der Mangel, das andere im Überfluss. Und – „wehe wenn sie los gelassen“!

  8. Wie gut, dass es den Plan B gibt. Respekt an Rico Abrecht, Andreas Popp und dem ganzen Team der „Wissensmanufraktur“ für ihren bahnbrechenden Einsatz des NeuStarts und der BRDigung 😉

  9. Der „Rechtschreibteufel“ hat sich eingeschlichen – es sollte natürlich heissen „Wissensmanufaktur“ 😉

    Es sollte natürlich heissen: „Wissensmanufaktur“

  10. Wären Ihnen die Unterschiede aufgefallen, wenn nicht die Bezeichnung der Partei dahinter gestanden hätte?

    … bei „DIE LINKE!“ schon. Oder stand die Bezeichnung vorn und der Slogan hinten?

    • Ja ich kann, jedenfalls theoretisch.
      Aber bitte: das ist ein sehr langer Artikel.
      Eine Rohübersetzung kannst Du jedenfalls mit Google-Translate machen:

      http://translate.google.com/

      Mit Coy & Paste (ctrl c, ctrl v) kopierst Du den Text in den linken Kasten.
      Dann drückst Du „Übersetzen“ und die sogenannte Übersetzung erscheint im rechten Kasten.
      Von dort solltest Du die Übersetzung mit Copy & Paste in irgendeinen Texteditor geben und verbessern, d.h. Satz für Satz zu einen lesbaren Text umformen.
      Die Roh-Übersetzung von Google ist ein sehr mangelhaftes Gestammel und erzeugt nur einen Eindruck von dem was geschrieben wurde. Kennt jemand ein besseres Übersetzungsprogramm? Für einzelne Wörter ist

      http://dict.leo.org/ende/

      sicher besser. Allerdings nur für einzelne Wörter

  11. Ach komm……
    ist doch eh Egal:

    Gerade war ich auf dem Wochenmarkt.
    SPD und CDU stehen mit ihren Ständen genau gegenüber.
    Ich bin zum CDU -Stand gegangen und habe gefragt, ob jemand eine Kalaschnikov haben möchte. Da kann man die Konkurrenz …..
    Der Gesprächspartner ist Lehrer an einer Gesamtschule und sein Thema ist jetzt nicht die Rüstungsindustrie, sondern Bildung.
    Mein kleiner Hinweis, daß Deutschland drittgrößter Waffenexporteur ist, war ihm bekannt.
    Meine Frage um wieviele Milliarden es da so geht, konnte er nicht beantworten, naja.
    Dann zum Thema Bildung habe ich ihn gefragt, was er denn vom kommenden Studiensemester so hält mit dem doppelten Studienjahrgang.
    Naja, gefallen hat es ihm nicht, aber das ist Ländersache und in NRW ist halt die SPD für Bildung zuständig…………
    Wie Klein die Welt auch ist.
    Ich habe ihn noch gefragt, warum er noch in dieser Partei Mitglied ist und einen schönen Tag gewünscht…………..

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