Kardinal Meisner, Gottes schärfstem Wachhund in Deutschland unter den Rock geschaut

Kardinal Meisner, Gottes schärfstem Wachhund in Deutschland unter den Rock geschaut Meisner joachim kardinal wachhund prediger scharfer hundDomspatzen-Pfeif-Konzert: Für jemanden der sich nurmehr von der Kirche als von Gott abgewandt hat, hinterlassen dessen, wie auch immer zur „Berufung” gekommene Vertreter, so manches Mal ein hartnäckiges Stirnrunzeln mit den von ihnen postulierten Einsichten. So verhält es sich auch mit einem selbstbekennenden „Wachhund Gottes“, der aus Sicht der moderaten Betrachter womöglich außer Kontrolle geraten ist. Dies liegt weniger daran, dass Gott die Sache nicht mehr so recht im Griff hat, nein, es ist absolut den uns allen zustehenden Freiheiten geschuldet, von denen ja auch dieser Kardinal nicht ausgeschlossen ist.

Wenn man dabei aber seinen gesunden Menschenverstand nicht abschaltet, nur um blind folgen können zu müssen, dann erzeugt dieser Mann mehr Fragezeichen in den Köpfen der Schäfchen als er an Orientierungspunkten zu setzen vermag. Weil qpress ihm mit Sicherheit ganz anders unter den Rock geschaut hätte, lassen wir heute einmal zwei gemäßigtere Betrachter zu Worte kommen. Diese gehen nachweislich etwas pfleglicher mit Kardinal Meisners Sutane um, aber keineswegs unkritisch. Ulrich Gellermann und unser Vollzeit-Soziopath, Helmut Schnug, haben einmal nachgesehen.


KARDINAL MEISNER: Rocktragen kann zur Geschlechtsumwandlung führen

Langes Rocktragen kann zu Geschlechtsumwandlung führen. Der Beweis? Der Kölner Kardinal Meisner: Seit mehr als 50 Jahren trägt der Mann Soutane, jetzt plädiert er, gegen die Familienpolitik der Kanzlerin gewandt, energisch dafür, dass Frauen „zu Hause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt bringen.“ Und da nur einer Frau zusteht über das Gebären zu rechten, weil nur die Frauen das Verfügungsrecht über ihren Bauch haben, wird Joachim Kardinal Meisner wohl inzwischen zur Frau mutiert sein.

Angefangen hatte der Mann mit einer Banklehre. Doch plötzlich, es war im schwer katholischen Eichsfeld in der DDR, fühlte Meisner den Ruf nach dem Rock, nahm ihn an und ward unversehens Kaplan in ausgerechnet Heiligenstadt, einem beschaulichen Ort unweit von Erfurt. Lange Zeit waren im nahe gelegenen St. Martinsstift die Reliquien des Heiligenpaares Sergius und Bacchus untergebracht gewesen, was einen weiteren Hinweis auf die Biographie des Kardinals gibt. Hatte doch der US-amerikanische Historiker John Boswell die Beziehung der beiden Heiligen als Beleg dafür gedeutet, dass die katholische Kirche gleichgeschlechtlichen Beziehungen nicht immer feindselig gegenübergestanden habe, weil das Heiligenpaar Vorbild für den Ritus der Adelphopoiesis (griech. „Brüdermachen“) gewesen sei, und so die Liebe Männer segnete, um sie für immer aneinander zu binden.

Ein solches Biographie-Detail im Lebenslauf des späteren Kardinals kann eine gewisse Sublimierung, eine Triebumlenkung wie Siegmund Freud sie verstand, bewirkt haben. Die Heftigkeit mit der Meisner Homosexuelle als unnatürlich brandmarkt, lässt tief blicken: Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Möglicherweise stammt aus Meisners geschlechtlicher Unsicherheit auch seine unflätige Diskriminierung der Abtreibung: In unserer Zeit, werden ungeborene Kinder millionenfach umgebracht. Abtreibung und Euthanasie heißen die Folgen dieses anmaßenden Aufbegehrens gegenüber Gott. Diese unverhohlene Gleichsetzung von Völkermördern und Abtreibungen brachten den Kölner Stadtrat der Linkspartei, Claus Ludwig, dazu den Kardinal einen Hassprediger zu nennen. Obwohl die katholische Kirche juristische Schritte androhte, blieb der Stadtrat bei seiner Wertung.

Nun, gegen Ende seiner Karriere als reaktionärer Kirchen-Funktionär, kommen dem Meisner seine Anfänge in der DDR in Erinnerung: „Ich habe ja,“ teilt er der „Stuttgarter Zeitung“ vertrauensvoll mit, „die ganze einseitige Tragik mitgemacht in der DDR. Dort hat man den Frauen eingeredet, wer wegen der Familie zu Hause bleibe, sei dement.“ Dement, also „ohne Geist“ ist einer, der Emanzipation für eine Krankheit hält. – Es gibt ein Foto von Meisner aus dem Jahr 1987, auf dem er den Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker, eindeutig anlächelt. Der Kardinal wird behaupten, dass er Honecker habe beißen wollen. Wie aber erklärt er seine Wertung der DDR auf der Berliner Bischofskonferenz im selben Jahr, als er Honecker die grinsenden Zähne zeigte: „Das Land zwischen Oder, Neiße und Werra ist Land Gottes, für das wir Verantwortung tragen. Wir bekennen uns zu unserem Weltauftrag in diesem Land nach den Worten des Psalms: Auf dieses herrliche Land ist unser Los gefallen.“

Es gibt vieles, das dem Meisner anzukreiden ist: Seine Freundschaft zum Opus Dei, jener Organisation, die dem spanischen Faschismus gewogen war, die Gleichsetzung des Gen-Wissenschaftlers Richard Dawkins mit den Nazis und auch seine tiefe Islamophobie. Doch nichts trifft uns schlimmer, als sein Angriff auf die Merkel’sche Familienpolitik, den er mit seinem DDR-Tragik-Vergleich hatte starten wollen: Wir werden uns noch mit Angela Merkel solidarisieren müssen. Das wäre ihm nie und nimmer zu verzeihen.

Ulrich Gellermann: ► Quelle: RATIONALGALERIE | Artikel vom 24.05.2013


Pfeift den Wachhund Meisner zurück und legt ihn an die Kette

Kardinal Joachim Meisner – Vornamensvetter des ebenso unseligen wie überflüssigen obersten Repräsentanten dieses Staates – fordert nicht zum ersten Male „Frauen zurück an den Herd“. Und sie mögen doch 3-4 Kinder gebären. Noch immer wettert er gegen Sex vor der Ehe und sieht sich selbst als „Wachhund“ der Kirche. Doch sollte man das Bellen dieses bemitleidenswerten, ewig-gestrigen 79-Jährigen überhaupt ernstnehmen?

Ich sage NEIN! Verpasst dem Mann endlich einen Maulkorb und schickt ihn in vorzeitig in Rente, auch wenn er im Magazin SPIEGEL angekündigt hat, an seinem 80. Geburtstag am 25. Dezember 2013 von seinem Amt als Erzbischof von Köln zurückzutreten.

⇒ Thema Abtreibung nach Missbrauch:

Frage an Meisner: „…eine Pille mit abtreibender Wirkung. Kann man einer Frau eine gewaltsame Schwangerschaft zumuten?“

Kardinal Meisner: „Was einer vergewaltigten Frau widerfährt, ist sehr schlimm. Aber die Kirche muss auch Partei für das Kind ergreifen. Es ist der schwächste und unschuldigste Beteiligte in dieser Problemlage. Ich habe damals erstens gesagt: Der Schutz eines Menschenlebens gilt uneingeschränkt und von der Zeugung an. Zweitens bin ich mir bewusst, dass dies in geradezu schwerste Entscheidungssituationen führt. Deshalb ist drittens ärztlicherseits darauf hinzuweisen, dass eine Abtreibung auch in diesem Falle in einem katholischen Krankenhaus nicht möglich ist.“

⇒ Thema Sexueller Missbrauch:

In den sogenannte Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch schreibt die Deutsche Bischofskonferenz vom August 2010:

„Sexueller Missbrauch vor allem an Kindern und Jugendlichen ist eine verabscheuungswürdige Tat. Dies gilt besonders, wenn Kleriker oder Ordensangehörige sie begehen. Nicht selten erschüttert der von ihnen begangene Missbrauch bei den Opfern – neben den mÖglichen schweren psychischen Schädigungen – zugleich auch das Grundvertrauen in Gott und die Menschen. Die Täter fügen der Glaubwürdigkeit der Kirche und ihrer Sendung schweren Schaden zu. Es ist ihre Pflicht, sich ihrer Verantwortung zu stellen.“ (Quelle: erzbistum-koeln.de )

Habt Ihr die verharmlosenden Relativierungen in dieser Aussage bemerkt: „….nicht selten erschüttert“ und „…neben den möglichen Schädigungen“. Letztendlich geht es ihm wohl eher vorrangig um das Ansehen der katholischen Kirche mit ihren antiquierten Ansichten. Dabei schadet doch gerade er als kirchlicher Würdenträger den sogenannten christlichen Werten, was immer einige dieser Herrschaften darunter verstehen mögen.

⇒ Thema Arbeitsrecht in katholischen Einrichtungen:

Kardinal Meisner, Gottes schärfstem Wachhund in Deutschland unter den Rock geschaut Eva_Mueller_Gott_hat_hohe_Nebenkosten
Mit einem Klick auf das Cover geht es zur Buchbesprechung ins Kritische-Netzwerk.

Frage an Meisner: „Derzeit steht die Kirche wegen ihres Arbeitsrechtes in der Kritik. Kann sie Wiederverheiratete beschäftigen?“

Kardinal Meisner: „Nach unserer Grundordnung nicht“. (Quelle: kath.net )

Lest bitte den Artikel „Kirche kündigt Erzieherin nach Partnertausch“ – weiterlesen (Quelle: welt.de) und seht Euch UNBEDINGT diese interessante Filmdokumentation an mit dem Titel: „Gott hat hohe Nebenkosten: Wer wirklich für die Kirche zahlt“ – zur Filmdoku

Ich führte mit der im Film gezeigten überaus liebenswerten Frau B. Knecht vor einigen Monaten ein persönliches Telefonat, dass mich sehr berührt und dann erschüttert hat. Natürlich wusste ich schon zuvor um die perfiden, menschenfeindlichen und gegen einige im Grundgesetz verankerten Grundsätze verstoßenden Machenschaften des katholischen Kirchenrechts, dennoch war es schockierend.

Viele Aussagen von Eminenz Meisners Geisteshaltung sind mehr als nur sexistische Ausrutscher und müssen in der Öffentlichkeit konsequent verurteilt werden. Meisner will als ein typisch dogmatischer und realitätsfremder Hardliner und Vertreter der Katholiban (Kofferwort aus ‚Katholik‘ und ‚Taliban‘, ein polemischer Begriff der reaktionären oder vermeintlich christlichen Fundamentalismus anprangert) keine gesellschaftlichen Probleme aus der Welt schaffen, sondern sich Frauen vom Halse, die vergewaltigt wurden oder einfach nur aufmüpfig und ungehorsam werden, oder sich einen neuen Lebenspartner suchen. Die Kirchenvertreter als „Bodenpersonal Gottes“ agieren nach ungezügeltem Machterhalt – das macht sich immer am besten auf dem Rücken anderer. Auch für seine diktatorischen Personalentscheidungen stand Meisner schon häufig in der Kritik.

Kardinal Meisner: „Jugendliche sollen auf Sex vor der Ehe verzichten“hier bitte weiterlesen (Quelle: Augsburger-Allgemeine)

In seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit erklärte Kardinal Meisner, der „einzig legitime Ort der geschlechtlichen Gemeinschaft“ sei die Ehe. Das habe nichts mit einer sexualfeindlichen Einstellung zu tun (klar: die sexuellen Vorlieben vieler Geistlicher sind ja bekannt), betonte der Kardinal, im Gegenteil: „Gerade weil der Leib des Menschen eine solch hohe Bedeutung hat und weil Sexualität für die Liebe zwischen Mann und Frau so wichtig ist, bedarf sie des besonderen Schutzes.

Ich wünsche Ihnen, Herr Meisner, einen entspannten Lebensabend jenseits von Gut und Böse. AMEN!

Helmut Schnug: ► Quelle: Kritisches-Netzerk

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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Über Vollzeit-Soziopath 1 Artikel
Freier Journalist mit wachem und kritischem Geist, Kämpfer für mediale Mülltrennung und gegen digitale Demenz, mag die Philosophen Platon, Arthur Schopenhauer und Michel de Montaigne.

15 Kommentare

  1. Habe mir soeben die Doku angeschaut und auf der Seite herumgeklickt .
    Thx für den Tipp

    Wie sagt meine Mutt immer wieder:
    Frömmigkeit ist zu vielem Nutz 😉

    Diese Heuchelei ist mir schon lange zu wider und auch deren Vertreter sind nur auf Macht aus. Die Geschichte sollte eigentlich lehren. Dennoch erleben wir in der heutigen doch angeblich aufgeklärten Gesellschaft immer noch die Altgestrigen und deren Anhängerschaften.
    Meisner ist einer dieser, hinzu noch überzeugter Führer und der Handlanger des Apparates.
    Hauptsache es hat einen hohen Selbstnutzen.
    Nebst unsere Pfarrerstochter , weiss wie man Progaganda zum Wohle Weniger nutzt.
    Brot und Spiele auch via DUMM-TV. Dann die Leute in Abhängigkeit bringen und boing haste se da wo sie dir von Nutzen sein können.
    Schwache Menschheit die geistig immer ärmer wird und der Obrigkeitshörigkeit dem Denken den Vorzug geben. Das Gen Selbstkritik ist weggezappt. Ist doch auch bequemer so.
    Eine, die sich ihren Untergang selbst herbeisehnt und in ihrer Ideologie festsitzt.
    Insgeheim hoffe ich immer auf den Megaknall, das es dem allem ein Ende ist.

  2. Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit. Es ist gut, dass die christliche Kirche gegen Homosexualität kämpft. Aber es muss auch Reformen geben. Es ist falsch, an einen allmächtigen Gott zu glauben. Sondern man sollte an ewig verborgene Dinge in der Natur glauben. Mehr dazu auf meinem Blog (bitte auf meinen Nick klicken).

  3. Hallo ESO … was ist denn jetzt mehr als Dummschwätzerei an Deinem Kommentar? Das Thema Weiblichkeit oder Männlichkeit stand doch hier gar nicht zur Debatte. Dass Du es gut findest, dass die Kirche gegen Homosexualität kämpft zeugt eher davon, dass Du Dich mit der Kirche nicht auseinandergesetzt hast, wo genau die nicht wenig verbreitet ist neben der Pädophilie. Und wenn Du Dich für die ewig verborgenen Dinge in der Natur verwendest, dann wäre Dir längst aufgefallen, dass ein entsprechendes Sexualverhalten dort keine Seltenheit ist und dann kannst Du auch an Gott glauben, der nicht minder verborgen ist.

    Jetzt habe ich auf Deinem Blog nachgesehen und rein gar nichts hilfreiches zum Thema gefunden. Mach Dir doch einfach das nächste mal etwas mehr Mühe statt gebetsmühlenartig nur den Link auf Deinen Blog zu wiederholen … in der Form ist das einfach nur nervig und absolut nicht ziel- sondern irreführend.

    • Hallo Wika, selbst wenn die Seite von Eso nicht so gut ist wie Deine, solltest Du seinen Kommentar nicht so mit Schimpf und Schande bedenken.
      Du versuchst dicke Bretter zu bohren!!!!!
      Und ich versuchte mit meinen Verweis auf das Rotröckchen „Lady Gaga“ den Ball niedrig zu halten.
      Aber wenn man von islamischen Freunden hört,, ihr spült doch eure Kinder 10.000-fach das Klo hinunter, dann kommt man ins Grübeln.
      Die Kapitalismuskritik des polnischen Papstes hat das System verunsichert.
      Johannes Paul II war nicht angreifbar, aber sein Nachfolger.
      Und deshalb kamen die Pädophilie-Vorwürfe gegen die katholische Kirche erst nach dem Tot von Johannes Paul in die Öffentlichkeit.
      Niemand sollte glauben, dass man dies nicht schon früher wusste.
      Das evangelisch geprägte US-Imperium will sich also eines Kritikers entledigen.
      Egal was man von den Rotröcken sonst denkt, dass sie heute so unter Druck geraten ist kein Zufall sondern Absicht.
      Lies wirklich einmal das Buch „Praktischer Idealismus“ erschienen 1925
      Dort wird der Feminismus begrüßt.
      Nicht weil es die Frauen in ihren Rechte stärkt, sondern weil sich die holde Weiblichkeit dadurch vermännlicht.
      Auch für das 1925 noch friedfertige Asien, sieht der Graf Coudenhove-Kalergi vor, sich zu europäisieren und somit männliche also kriegerischer zu werden.

      • Hallo August … Deine Anmerkungen sind schon sehr zutreffend. Ins grübeln bringen einen die Lebensumstände allemal. Letztlich haben wir es mit er Kirche nun einmal mit einer „Doppelmoral” par exelence zu tun. Die sich aus dem göttlichen Machtanspruch heraus zur Moralisierung berechtigt sieht, nur eben selbst von A-Z versagt. Abtreibung ist blöd … ich bin auch kein Fan von Homosexualität, aber in allen Dingen gilt eben, dass das Selbstbestimmungrecht der Menschen höher wiegen sollte.

        Selbstredend machen die Menschen dabei Fehler oder gehen Irrwege. Aber erst nach eigenen Erfahrungen, Irrungen und Wirrungen kann der Mensch seinen Weg korrigieren. Nackte Bevormundung und Verbote helfen da wenig, so bedauerlich wie auch schmerzlich dann manche Randerscheinung sein mag. Und es ist ja nicht nur die Kirche die versucht an diesem Selbstbestimmungsrecht zu rütteln. Wenn wir heute etwas genauer hinsehen, dann kommen noch ganz adere Institutionen um die Ecke und versuchen die Vorgbaen zu machen. Aktuell kommen wir vom Freiheitsgedanken immer weiter ab, hin zur Kontrolle der Masse … auch ganz ohne Religion.

        Homosexuelle als auch Frauen, eigentlich alle Menschen müssen sich eben Gedanken über ihr Tun machen und sich selber positionieren und alle zusammen müssen wir aufpassen nicht einfach nur „positioniert“ zu werden. Will sagen, niemand hat über andere Menschen zu richten und zu rechteln und genauso verbitte ich mir dann auch jede Einmischung in mein Leben, solange ich niemandem derart in die Quere komme, dass er Grund zur Beschwerde hätte. Diese Form der Liberalität kommt aber derzeit immer weiter unter den Hammer. Dazu wird es kaum wahrgenommen, weil die „Kirche der Massenmedien” genau und gezielt in diese Richtung arbeitet … auch in göttlichem Auftrag, allerdings dem des Mammon. Soviel dazu … 😉

        • Nun ja, über Religion lässt sich trefflich streiten, dass taten bereits unsere Vorväter mit ihren 30-jährigen Krieg. Und schon damals munkelte das Volk, die Kriegs-Herren wollen sich doch alle nur bereichern.
          Wenn ich nun einige Positionen der katholischen Kirche als gut und richtig bewerte, so heißt dies noch lange nicht, dass ich den ganzen Laden toll finde.
          Doppelmoral ist auch keine Erfindung der Christen.
          Der Koran berichtet ausführlich über die Heuchler. Sie seien schlimmer als Feinde.
          Jede Institution kann pervertiert werden und sich ins Gegenteil verwandeln.
          In einer Zivilisation ist man beständig den Einmischungen Anderer ausgesetzt.
          Das beginnt schon im Kindergarten, setzt sich in der Schule fort und wer nach dem Studium immer noch nicht linientreu ist, kriegt keinen vernünftigen Job und endet als Satire-Schreiber im Internet. 🙂

  4. Sorry , was da geschrieben wurde finde ich scheiße!
    Denn mal ganz ehrlich, die Standpunkte welche Herr Meissner angibt sind an sich gar nicht so verkehrt, aber konservativ, hier und da optimierungswürdig.
    Nun sie sind brutal konsequent und lassen keine Weicheierei zu.
    Aber das ist ok. Eine Institution welche sich der imaginären Allmacht zu wendet hat eben einen besonderen Anspruch der glaubwürdig vertreten werden muß!
    Da ist der Schutz des Lebens, egal wie es zu Stande kam ein wichtiges Thema und da begrüße ich es schon das man da keine Kompromisse macht.
    Was das Leid der Person angeht welche dieses Leben spendet ist ein ganz anderes Thema und selbstverständlich eine Verantwortung die ja leider sträflich von der Kirche vernachlässigt wird.
    Dann kommen wir mal zu dem Missbrauch und dem Vorwurf der dann gebastelt wurde (Leute lernt lesen!!!)“….nicht selten erschüttert” und “…neben den möglichen Schädigungen”. bla bla bla…ja genau Leute…die psychischen und physischen Schäden wurde als Fakt mit aufgezählt. Doch das Gottvertrauen der Kirche lässt eben nicht zu das alle Opfer des Missbrauchs vom Glauben abfallen.
    Das blöde an sich ist ja das die Kirche gewisse Ansprüche hat welche keine Kompromisse zu lassen.
    Das Thema Abtreibung, Homoehe , Emanzipation der Frau ganz komplizierte Sachen, es wäre schon sinnvoll sich mit diesen Themen auseinander zu setzen um sich dann ein Urteil bilden zu können.
    Aber egal, ich kritisiere das hier in diesem Bericht es nur ums dissen ging und nicht über wirklich Wichtiges geschrieben wurde.
    Hey Leute wisst Ihr was mich wirklich mal interessieren würde warum beim Kirchenevent in Köln 2006(ähh war das ein Kirchenrave oder Jugendtag???)mit dem „deutschen Papst“ der Thron auf dem der Ratzinger saß ein umgedrehtes Kreuz hatte? Also mal ehrlich als ich das damals sah im TV viel mir doch glatt die Fluppe aus dem Hals….Hat da mal jemand ne Idee was das wohl sollte?

    • Darüber kann man natürlich füglich streiten. Einfach mal quergefragt. Nimmst Du einen Mörder ernst der Dir erklärt „Du sollst nicht morden!” … einen Reichen der Dir erklärt „Dem Mammon abzuschwören bringt Segen!” … einen Pädophilen der Dir erklärt „Lass die Finger von den Kindern!” … so kann man die Reihe gerne fortsetzen.

      Und selbst wenn da in einigen Fällen Meinungen und Lebenseinstellungen darunter sind die brauchbar sind … woher soll da die allgemeinverbindliche Autorität kommen? Nur aus dem Anspruch Stellvertreter Gottes auf Erden zu sein? Mal ehrlich, das ist mir persönlich zu dünn.

      Zu Deiner letzten Frage mit dem umgedrehten Kreuz, die mag zwar interessant sein, würde ich aber auch eher in die Reihe des bedeutungslosen Symbolismus und Okkultismus einordnen mit dem sich irgendwelche Menschen meinen verständigen zu müssen. Den Weltuntergang wird es wohl noch nicht bedeuten.

  5. Homo Catholicus Cardinalis

    Da beißt sich der Hund jetzt aber in den Schwanz: Entweder der Frauen-Unterdrücker hat sich unterm Chorrock wundersam geschlechtsgewandelt, dann kann er nicht schwul sein. Im anderen Fall könnte man seine Homophobie zwar leichter begreifen, aber was ist dann mit seiner Frauenfeindlichkeit?

    Kann es sein, dass der Homo Catholicus Cardinalis ganz allgemein zur Menschenfeindlichkeit neigt? Ein selbsthassender Mensch, der sich nach Göttlichkeit sehnend kaum davor zurückschrecken dürfte, sich zu kasteien, Wundmale herbeizubeten, nach Dornenkronen und Essigschwämmen zu lechzen, heimlich Bußgürtel zu tragen und gleichzeitig Sado-Maso-Clubs zu verdammen.

    Es darf keinesfalls Spaß machen! Nicht nur andere zu geißeln, sondern auch sich selbst, ist des wahren Nachfolgers seines Herrn höchste Zier. Da kann er auch salbungsvoll jene Instrumente segnen, die dem Planeten und seinen sündigen Bewohnern den Garaus machen. Wenn doch letztlich die Atombombe Gottes ultimativer Wille ist, warum nicht auch diese Ultima Ratio zur Glaubensgewissheit erheben?

    Umso scheinheiliger der Segenswunsch nach jeder Messe: Gehet hin in Frieden. Das sagt der Pfaffe genausogut am Friedhof nach jeder Beerdigung. Schließlich geht’s nach seiner Logik danach erst richtig los, das ewige Leben. Man fragt sich nur, wofür? Es wäre gruselig.

    Bei diesem unterirdischen Personal! Da bleibt nur: Austreten! Und hinterher: Händewaschen nicht vergessen, wenn schon nicht in Unschuld, dann doch wenigstens zur mentalen Hygiene!

    W. B.

  6. Ich finde es unerhört, dass vom Meisner solche Parolen ertönen. Er ist eine Schande für die moderne katholische Kirche uns sollte umgehend seines Amtes entweiht werden. Ich als weiblich Katholiken stehe zu 100% nicht hinter seinen Äußerungen, die für mich mehr als sexistisch sind und ihn einfach nur als das darstellen, was er ist: eine alberne Witzfigur.

    >>>sat1.de/videokatalog/Staat/video-Daheim-bleiben-und-Kinder-kriegen-Wetter-Hause-Zweizimmerwohnung-Jugend-Harem-636760.html Reaktionen von Fußgängern – FFS
    [der Link ist im Eimer, deshalb unscharf gemacht … 20140802 WiKa]

  7. Hallo Ines
    Nur nicht aufregen.
    Immer schön entspannt und locker den Dingen auf den Grund gehen.
    Eine ziemliche Granate, wie mir scheint………….

  8. Ein praktischer Tipp zur Jahreszeit:
    Die Badewanne voll kaltes Wasser laufen lassen.
    Nicht hineinsteigen!
    Nur die Arme und die Beine eintauchen……
    Und schon ist die Hütte kühl.

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