Spenden afghanischer Drogenbarone für deutsche Flutopfer

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Deutsch-Absurdistan: In schlechten Zeiten muss auch diese Frage erlaubt sein, schließlich will man doch im Rahmen der Globalisierung ein globalisiertes Denken der Menschen befördern. Nicht Holland ist in Not, sondern einige in den Flussniederungen liegende Teile Deutschlands sind am Absaufen, wohingegen, Dank der Bundeswehr, in anderen Teilen der Welt das Geschäft so richtig brummt. Noch haben sich die afghanischen Drogenbarone nicht angeboten, aber wir können es ja durchaus mal ins Gespräch bringen. Zumal die Kassen in Deutschland unter einer enormen Ebbe leiden, ganz im Gegensatz zu den abgesoffenen Landstrichen.

Das verbindende Element bei unserer Betrachtung ist die Bundeswehr, die zwar bei der jetzigen Flutkatastrophe auch wieder hilft, aber noch deutlicher hätte vertreten sein können, müsste sie nicht die Schleusen für die Drogenflut am Hindukusch verteidigen und offenhalten. Seit über 10 Jahren bemühen wir uns in Afghanistan solidarisch den Drogenmarkt zu stabilisieren, damit die Abhängigen in Europa und weltweit zu auskömmlichen Konditionen ihrer illegalen Sucht nachhängen können. Vor allem aber, damit die schwarzen Kassen des ein oder anderen Geheimdienstes nicht von einer großen Dürre heimgesucht wird. Rechts im Bild, ein militärischer Kollege von der amerikanischen Seite, bei einer routinemäßigen Qualitätskontrolle des Stoffs.

Immerhin kennt die deutsche Solidarität mit Afghanistan fast gar keine Grenzen, zumindest keine finanziellen. Bereits 2010 reüssierte der Spiegel Online, auf der Basis von DIW Daten darüber, dass dieser Einsatz dem deutschen Steuerbürger bis zu 36 Milliarden Euro kosten werde. Und jetzt? Genau, für die Flutopfer in Deutschland im Jahre 2013 sind gerade mal 100 Millionen Euro flüssig, nix finanzielle Flut, nur noch ein erbärmliches Rinnsal. Dazu hat der Spiegel-Online auch das miesepetrige Gesicht unserer Bankzinsenluder Bundeskanzlerin nebst dieser schlechten Auskunft eingefangen, hier bitte. Wir haben alles Pulver scheinbar schon am Hindukusch verschossen. Oder anders ausgedrückt, 1/360 dessen können wir uns jetzt aus der Staatskasse gönnen, um im eigenen Land „Wiederaufbau“ zu betreiben. Wir führen dies nur an, um die Wertigkeit des Drogenkrieges am Hindukusch ein wenig zu untermauern und natürlich auch um die Selbstlosigkeit der Deutschen in dieser Angelegenheit hervorzuheben.

opium produktion afghanistan 2001 tief bundeswehr schutz der anbaugebiete

Und auf diese Hilfe können wir stolz sein! Auch dazu noch ein Beleg. Unter den Taliban sank die Drogenproduktion im Jahre 2001 in Afghanistan nahezu gen „Null“, siehe hierzu die nebenstehende Grafik von Statista. Jedem muss damit auch im Nachgang noch die eindeutige Bedrohungslage klar werden, der sich der abhängige Westen damals gegenüber sah und zur sofortigen militärischen Intervention schritt. Natürlich wurde es anders begründet, dass sich dort ein alter Terror-Zausel verborgen halte solle, den die Taliban nicht herausrücken wollten. Soviel zur Legendenbildung.

Damit können wir heute feststellen, auch der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan war ein voller Erfolg. Sogar die Drogenpreise stabilisieren sich seither wieder auf hohem Niveau und bescheren den dortigen Drogenbaronen satte Gewinne, dazu die nächste Grafik zu den Preisen für Rohopium, dabei sind die Handelsspannen der Geheimdienste und übrigen Dealer natürlich noch nicht mit eingepreist. Die müssen auch weiterhin geheim bleiben, weil sonst nur Neid aufkommen würden und die Drogenbauern in Afghanistan sich zurecht noch aufs äußerste betrogen fühlten. Und darüber hinaus weiß einmal mehr der Spiegel-Online, dass ausgerechnet im Jahre 2013 dort eine Rekordernte droht, hier nachzulesen. Genaue Zahlen sind natürlich geheim, aber die Anbaufläche für Schlafmohn ist definitiv höher als die 154.000 Hektar aus dem Jahr 2011.

trcoeknopium opium preise fuer die erzeuger bauern in afghanistan

Alles in allem lässt dies auf gute Umsätze und Gewinne schließen, weshalb die Forderung nach Fluthilfen aus Drogenerlösen für deutsche Flutopfer mehr als angebracht erscheint. Zumal doch bekannt ist mit welchem Aufwand Deutschland dies gemeinsam mit seiner Bundeswehr leistete. Sollten sich die Drogenbarone und Merkel nicht einig werden, so besteht ja noch die Möglichkeit von direkten Naturallieferungen der Drogenindustriellen an die Flutgeschädigten hierzulande. Damit ließe sich bis zu einem gewissen Grade der Schmerz einer ausbleibenden Hilfe seitens der eigenen Regierung erfolgreich betäuben, dies, damit wenigstens eine gute Stimmung im deutschen Flutelend erhalten werden kann, wenn die Knete schon nicht fließt.

Statt nun diese Möglichkeit mal richtig zu verfolgen, will Schäuble nur wieder postalische Flutwertzeichen zum Lecken vergeben (hier nachzulesen), dazu auch nur auf nationaler Ebene, also deutsche Marken. Dabei verkennt er, dass kein Afghane die jemals kaufen wird, da ist unsere Option besser.

Natürlich sollten wir die uns aus dem Schlafmohn erwachsende Hilfe nicht ablehnen, sofern sie denn nach dieser offenen Anregung auch tatsächlich angeboten wird. Hilfsweise könnte ja die Regierung Merkel, zusammen mit der SPD, der FDP und den Grünen noch fix ein Naturgesetz erlassen, welches es Mutter Erde verbietet, Deutschland in diesem Ausmaß zu fluten. Machen die doch auch sonst allzeit die blödsinnigsten Gesetze, warum dann nicht so eines … aha … schon wieder alles zu spät.

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Über WiKa

Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

Spenden afghanischer Drogenbarone für deutsche Flutopfer — 19 Kommentare

  1. Die nächste Plage ist schon gebongt…..
    Es werden keine Heuschrecken sein.
    Ich lass mich nicht verwirren.

    Es werden Mücken SEIN.

    Jeder Stich ein Treffer.
    Gute Nacht

  2. gottseidank, da haben die vögel was zu fressen… es sei denn die drohnen von deMaisziere können ja wenigstens keine gifte versprühen

  3. Ein Regenmäßigkeitsgesetz wird den Fluten der Zukunft Einhalt gebieten, und ein Dammbruchverbot sollten sie unbedingt ins Gesetz giessen, ansonsten können sie Opium fürs Volk von den Toten Hosen hören, und sich wundern, warum sich unter ihren Hüten so gar nichts mehr regt.

  4. Wenn ich in die Glotze schaue, sehe ich nur glückliche Flutopfer.
    Glücklich über den tollen Event, glücklich über die vielen neuen Freunde von Facebook und Twitter, glücklich über die vielen Hilfsgelder die fließen werden.
    Und auch die Wirtschaft ist glücklich, über die vielen neue Aufträge.
    Nur unsere geliebte FDJ-Sekretärin guckt etwas bedeppert,
    nun muss sie doch tatsächlich schon wieder ein Land aufbauen.
    “Bau auf, bau auf, freie deutsche Jugend bau auf”
    >>>://www.youtube.com/watch?v=s9MUrRIrg2o (entlink, weil der kaputt ist WiKa 2013-08-26)

  5. So weit hergeholt sind diese “spekulativen Visionen” von WiKa nicht. Konnte man doch vor kurzem in einer Tageszeitung davon lesen, das in einer deutschen Stadt Afghanische Einwanderer fast einen ganzen Stadtteil aufgekauft haben mit Geldern aus deutsches “Entwiklungshilfe” und “Geschäftserlösen”. Die Vermietung von Wohnungen an “Ungläubige” soll in diesem Stadtteil dann an gewisse Bedingungen geknüpft sein. Wenn das nicht ein guter Erfolg deutscher Entwicklungshilfe ist! Warum also sollen Opium_Mullhas nicht zum Wohltäter für deutsche Flutopfer werden? Vielleicht mit der Bedingung, zum Islam zu konvertieren?

  6. Jetzt war “das Blatt” zu ende. Aber mal ersthaft. Irgend wie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, das die Flutkatastrophen auch politisch gewollt sind. Zum Einen sind eine Super Ablenkung von Problemen und Affären und Anderen wird die Konjunktur angekurbelt (auch wenn sie erst mal weggespühlt wird). Wenn man, wie immer probagiert wird, ernsthaft auf den Klimawandel eingestellt wäre und “alle Vorsorge” getroffen hätte, warum passiert das dann? So geht Politik heute. Viel Tam,Tam und Polemik ( vor- und hinter her) aber immer auf Kosten (und knochen) der Bürger.

  7. “100 Millionen für die Flutopfer” als Soforthilfe…….

    Die Alte hat nicht mehr alle an der Waffel

    Mir fehlen die Worte

  8. So schön Aufregend Alles.
    Da kann Frau schon mal das Denken vergessen…………………………………………….

    • Toll, Toll, Toll, Toll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      Ich will, dass die uns seit 10 Jahren versprochene Klimaerwärmung
      endlich auch nach Deutschland kommt!!!!!!!!!!!!!!!
      Scheiß Winter!!!!!!!!!!!!!

  9. Wie glücklich kann man doch so schönen und ganz banalen Themen wie Wetter und Mückenplage, kalter Winter und Klimaerwärmung sein! Warum klicke ich eigentlich immer wieder diese Seite an ???????

  10. Und das sind die Handelswege für afghanisches Heroin.
    ###://de.rian.ru/infographiken/20120627/263876849.html [Link unscharf gemacht, weil der Virenscanner daraufhin anschlug … WiKa … 2013-12-21]

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