Bundesadler schwarz gelb Absturz Deutschland nicht souveraen

BRDigung: Viele Menschen in Deutschland wundern sich immer wieder über den Polit-Zirkus und diverse weitere Auswüchse die uns unsere Politik und vermeintlichen Volksvertreter da tagtäglich präsentieren. Parallel dazu wächst die Unruhe und gleichzeitig der Wunsch nach mehr Demokratie im Lande. Genau diesem Wunsch, nach mehr Beteiligung und Demokratie kann scheinbar gar nicht entsprochen werden. Es kommt aber noch viel bitterer, denn das Volk, welches sich hier in der Position des Souveräns wähnt und man es auch alle Nase lang in diesem Glauben lässt, wird scheinbar systematisch hinters Licht geführt.

Doch dann, oh Wunder, begannen einigen Leuten die Ohren zu klingeln und der deutsche Adler setzte zur Bruchlandung an. Wolfgang Schäuble plaudert auf dem European Banking Congress 2011 ganz locker vor der interessierten Schar der Vertreter des Geldes. In seiner Rede gab Herr Schäuble ein Statement von sich, dass manchem Zuhörer schwindelig werden musste. So gut wie nichts davon wird in den großen Medien dazu berichtet. IKNews war aber mit einer Kamera vor Ort, einen Auszug aus der Aufzeichnung, mit der verräterischen Stelle haben wir dem Bericht beigefügt.

Wir in Deutschland sind nicht souverän

Schäuble wörtlich: „Und wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen“! Man beachte dabei, diese Aussage stammt aus dem Jahre 2011 und nicht aus einer Zeit vor der Wende. Seither werden uns die 2+4 Verträge als Friedensvertrag vorgegaukelt, was an sich schon die nächste faustdicke Lüge ist.

Jetzt läuft man natürlich auch noch Gefahr sofort in irgendeine rechte Ecke gestellt zu werden, sobald man Rechtmäßigkeit und Legitimität des jetzigen Staates in Frage stellt. Das soll uns aber dennoch nicht an einer nüchternen Betrachtung hindern, die wir möglichst wenig juristisch, sonder allgemeinverständlich halten wollen.

Wir haben eine Weile rätseln müssen wie Schäuble zu einer solchen Aussage kommen konnte. Wenn man allerdings an den richtigen Stellen gräbt, dann wird man sogar in den höchsten Rechtsgütern des Landes fündig, wenn man sie denn richtig zu lesen versteht. Unsere Fundstelle ist das Grundgesetz. Und wir beschränken uns zunächst ausschließlich auf den Artikel 79 den ersten Absatz, den wir hier zunächst zitieren:

(1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt. Bei völkerrechtlichen Verträgen, die eine Friedensregelung, die Vorbereitung einer Friedensregelung oder den Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung zum Gegenstand haben oder der Verteidigung der Bundesrepublik zu dienen bestimmt sind, genügt zur Klarstellung, daß die Bestimmungen des Grundgesetzes dem Abschluß und dem Inkraftsetzen der Verträge nicht entgegenstehen, eine Ergänzung des Wortlautes des Grundgesetzes, die sich auf diese Klarstellung beschränkt.

Auch die Tatsache, das die wesentliche Einführung des markierten Textes im Jahre 1954 vollzogen wurde, ändert nichts an dessen aktueller Gültigkeit, denn es ist kaum anzunehmen, dass es sich beim Grundgesetz (dem vormaligen Besatzungsstatut) um ein Märchenbuch handelt. Es soll stets die aktuelle Quelle unseres höchsten Rechtsgutes in Deutschland sein. Hätte man diesen Umstand berichtigen wollen oder zur Klarstellung der Rechtsverhältnisse beseitigen müssen, dann wäre dies mit Sicherheit bei einer der unzähligen Änderungen des Grundgesetzes nach 1990 auch erfolgt. Es wäre auch eher böswillig anzunehmen, dass man mit dem Grundgesetz nur geschludert hat. Und genau die dort niedergeschrieben Fakten stehen im krassen Gegensatz zu den bisherigen Beteuerungen aller Regierungen, mit Blick auf Friedensvertrag und Souveränität. Wer also gewillt ist zu lesen und zu denken, dem kann weitergeholfen werden.

Deutschland ist nach wie vor ein besetztes Land

Natürlich gibt es noch weitere Hinweise auf diese Umstände, die sind in dem zweiten beigefügten Film noch ein klein wenig vertieft, für Interessierte. Da stellt der Autor weitere Indizien und Ungereimtheiten des Grundgesetzes fest. Wir bleiben aber in unserem Aufsatz beim Artikel 79 und was daraus folgt, bzw. wie dies korrekt im Zusammenhang mit Schäuble seiner Aussage zum Thema zu deuten ist

Wenn also im Grundgesetz (die zitierte Stelle) etwas von einer Friedensregelung oder der Vorbereitung einer solchen geschrieben steht, darüber hinaus etwas vom Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung, dann kommt man mit gesundem Menschenverstand nur zu einem Schluss. Deutschland ist ein besetztes Land, wir haben keinen Friedensvertrag und der Status Quo nach dem 8. Mai 1945 hat sich seither nicht verändert.

Damit steht auch fest, dass die Deutschen, sprich die Menschen in Deutschland mitnichten das letzte Wort haben. Das haben immer noch die Siegermächte, auch wenn dies nicht vordergründig propagiert. Für diese Annahme sprechen solche Sachen wie die inzwischen bestätigte „Kanzlerakte“, die offenbar den Befugnisrahmen einer jeden Deutschen Regierung regelt und die selbstverständlich geheim ist.

Ferner spielen hier noch weitere Dinge mit, die nahelegen, das auch das Medienmonopol nicht wirklich in Deutscher Hand ist. Auch hier soll die Hoheit angeblich bis 2099 bei den Alliierten liegen. Beide Punkte würden einer ergänzenden Darstellung bedürfen, aber Internet kann man zu beiden Punkten bereits reichlich fündig werden. Alles in allem ergibt dies ein düsteres Bild, noch düsterer aber ist die Vorstellung von der eigenen Regierung (die demnach nur eine Marionette ist), von vorne bis hinten belogen zu werden.

Warum diese Volksverarschung

Wir können es an dieser Stelle nicht bis in die letzten Winkel ausleuchten, aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt einfach hängen. Und auch die Inkonsistenz die sich daraus ergibt. Noch viel schlimmer allerdings ist, dass die Menschen von einem „Protektorat“ ins nächste weitergereicht werden sollen, ohne jemals selbst über ihr Schicksal bestimmen zu können. Hier sei an die sogenannte EU Verfassung erinnert und viele andere staatstragende Dinge mehr, die fortgesetzt an den Deutschen vorbei entscheiden und umgesetzt werden.

Der Grund liegt also weniger darin, dass man das abschlägige Votum der Deutschen fürchtet, nein, nach dem Text des Grundgesetzes ist es uns untersagt, solange nicht die Besetzer dem zustimmen. Und wie es scheint, haben die Besatzungsmächte kein Interesse daran die Deutschen über ihr Schicksal entscheiden zu lassen. Die jeweilige Regierung hat zu dem Thema offenbar das Maul zu halten. Insoweit ist natürlich die Äußerung von Schäuble ein echtes Glanzlicht, selbst wenn er sich die Begründung für seine Aussage verkniffen hat.

Man darf also füglich behaupten, dass die Deutschen Sklaven oder Personal oder irgendetwas sind, aber selbstbestimmt sind sie nur im Rahmen des Käfigs der ihnen nach 1945 gelassen wurde. Um nun das Volk nicht aufzuwiegeln oder Unruhe gegen die Besatzer zu schüren, muss vermutlich die Regierung ihr Schweigegelübde wahren. Mit der Kanzlerakte ist auch die Rede von einigen Geheimverträgen die nach dem Zweiten Weltkrieg gegenüber den Alliierten zu unterzeichnen waren. Die Liste der Ungereimtheiten lässt sich beliebig verlängern.

Den meisten Menschen mag dies völlig egal sein, nur müssen sich auch die Desinteressierten darüber im Klaren sein, das dieser Zustand ein mehr an Demokratie gar nicht erlaubt und auch eine Umsetzung des Artikels 146 Grundgesetz (Abstimmung über eine Verfassung) damit gar nicht möglich ist. Es gebricht uns dazu allein schon an den nicht vorhandenen Friedensverträgen. Darüber hinaus sind viele Deutsche noch in Gebieten, die fern der jetzigen offiziellen Grenzen leben. Damit ist auch das Volk nicht wiedervereint. Es fehlen also nahezu alle Voraussetzungen für die Umsetzung des besagten Artikels.

Die Demokratie Illusion

Irgendwann allerdings hört natürlich der Spaß einmal auf. Selbst nach der Haager Landkriegsordnung ist das jetzige Spektakel wohl nicht so ganz in Ordnung. Da wir natürlich keine weitere Befreiung durch unsere „Freunde“ riskieren wollen, verarscht nun die eigene „Besatzungs-Regierung“ die Menschen im Lande. Da kann man dann auch verstehen, dass sich niemand Mühe gibt das Wahlgesetz einmal in Ordnung zu bringen, welches nicht einmal dem Grundgesetz genügt.

Wir erleben also eine Demokratie Suggestion, bei der wir uns den Usurpator augenscheinlich selber erwählen dürfen, aber nicht mitgeteilt bekommen, welchen Befehlen der am Ende gehorcht. Jedenfalls nicht denen, die man in einer Demokratie erwarten würde. Wenngleich bei einer Vielzahl der gesellschaftlichen Selbstverstümmlung durch unsere „Regierung“ die eigentlichen Strippenzieher nicht intervenieren.

Aber offensichtlich gibt es noch genügend Themen bei denen die Besatzer ihr Pfandgut mit „Personalausweis“, nicht aus ihren Fängen entlassen möchten. Im Resümee muss man sagen, eine feinere und verdecktere Form der Sklavenhaltung kann es gar nicht geben. Und gottlob haben wir ja noch die öffentlich-Rechtlichen Medien, die auftragsgemäß den Rest der Hirnwäsche besorgen, sodass man weitere Bestrebungen nach mehr direkter Demokratie relativ gut mit Propaganda gestylter Volksmeinung niederhalten kann. Solange also Brot und Spiele gewährleistet sind, scheint hier kein Handlungsbedarf zu bestehen und die Verwaltungseinheit Bundesrepublik Deutschland gibt einen guten und treuen Vasallen für die eigentlichen Machthaber ab.

Schäuble sagt, Deutschland ist nicht souverän, wir wissen jetzt weshalb
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