Fu(c)kushima: Man wollte kein Aufhebens davon machen, es doch besser unter den Tisch fallen lassen, weil alle bisher vom UN-Sicherheitsrat einstudierten Worthülsen und Verbalakrobatien hier hätten versagen müssen. Bei der um ein vielfaches realeren atomaren Bedrohung aus Japan versagt diese Institution total. Wohingegen die noch nicht real vorhandene Bedrohung aus dem Iran allerdings das bestimmende Thema ist und bekanntermaßen bereits hart sanktioniert wird. Das geht auch mit Japan schlecht, weil dieses Land zum integren Kreis der Macht gehört, da kann man das Land, trotz der von ihm ausgehenden grauenhaften Bedrohung nicht öffentlich an den Pranger stellen. Trotz aller Verdrängungsversuche kamen trotzdem Details an die Öffentlichkeit die uns erschauern lassen.

Mit einem besonderen Denkbonus ausgestattet, wurde das Thema hier abseits der geistigen Mainstream-Müllfabriken dennoch ausgegraben: Fukushima – die nächste Katastrophe naht„Das nächste Desaster kündigt sich an in dem havarierten Atomkraftwerk. Block vier der Reaktorruine versinkt im Erdreich und droht zu kollabieren. Sollte es dazu kommen, würde dies die Ereignisse vom 11. März 2011 weit in den Schatten stellen“. In dem Bericht wird detailliert aufgelistet was uns im eigentlichen bedroht und warum das dort schwelende Risiko um ein vielfaches größer ist als die künstlich heraufbeschworene Bedrohung aus dem Iran. Hier noch ein weiteres Zitat aus dem verlinkten Artikel:

Dies könnte zudem weitere Abklingbecken in Mitleidenschaft ziehen, die sich keine 50 Meter weit entfernt befinden. Insgesamt wird die radioaktive Menge gemäß den Daten des US Energy Department auf 11 138 Brennstäbe geschätzt mit einer Gesamtradioaktivität von 336 Millionen Curie. Dies entspricht 12 Trillionen Becquerel (Bq), also einer Zahl mit 19 Nullen. Sollte dies alles in die Luft fliegen, würde dabei nach Schätzungen des US National Council on Radiation Protection (NCRP) an Cs-137 die 85fache Menge von Tschernobyl freigesetzt.

Wir wollen hier gar nicht weiter auf diese schrecklichen Details eingehen, die sind wunderbar in dem Link wie Perlen aufgereiht. Darüber hinaus auch mit allerhand Bildmaterial, was sich bereits an Missbildungen in Japan nach der Katastrophe zeigt. Das dürfte auch nur der Auftakt sein. Bilder die man auch gerne ausblendet, weil sie das Bild von der schönen heilen Atomwelt zerrütten. Nein, das Versagen des UN-Sicherheitsrates ist hier Thema und welche Maßnahmen jetzt nach althergebrachter Logik hätten folgen müssen. Allein das Thema gilt es abermals aufs Trapez zu zerren, gerade weil es im Mainstream nur noch als Randnotiz vorkommt.

Wie bei jeder atomaren Bedrohung hätte auch hier ein Totalembargo gegen Japan verhängt werden müssen. Auch die Drohung mit einem militärischen Präventivschlag wären angesichts der Dimension absolut am Platze gewesen. Nichts von alledem, großen Schweigen herrscht weltweit zu diesem Thema. Keine Anträge, keine Dringlichkeitssitzungen, keine Beschlüsse und Verurteilungen. Diese fatale Bedrohung der Menschheit scheint einfach ignoriert zu werden. Alternativ hätte man Japan vielleicht auch umfassende Hilfe bei der Abrüstung dieses Problems anbieten können, aber auch das ist nicht geschehen, scheint einfach nicht in das Verhaltensraster dieser UN-Organisation zu passen.

In jedem Falle aber bleibt es grotesk, dass man versucht den Fokus der Welt auf den Iran zu richten, während an dieser Stelle die bedeutend größere atomare Bedrohung für die Menschheit bereits real ist. Stellt sich wiederholt die bohrende Frage, wessen Interessen in diesem angeblichen Völkerrechtsgremium bedient werden. Ausgewogenheit scheint nicht die Stärke der UN zu sein. Verdunkelung und Irreführung funktioniert da offensichtlich viel besser, bis es dann geknallt hat, dann werden die Augen wieder groß.

UN-Sicherheitsrat negiert Totalembargo und Präventivschlag gegen atomare Bedrohung aus Japan
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