Wulff tritt zurück, Georg Schramm wird neuer Bundespräsident

+++EIMELDUNG+++ Schloss-Schönblick: Ja er ist voll dabei. Jetzt tritt Christian Wulff an allen Fronten mächtig zurück. Überall muss er beim Rückzug scharf schießen und es werden alle getreten die nicht mehr mit ihm sind. Die letzten Gefechte rund ums Schloss sind voll im Gange. BILD bildet dem Volk gerade eine neue Meinung, dagegen wird der einsame Ritter aus Niedersachen kaum mehr ankommen. Inzwischen sind selbst alle seine Wähler ausnahmslos in Deckung gegangen. Dies allein schon damit nicht weiter hinterfragt wird wie sich die Verbindung der Politiker zu den Banken in Bezug auf die Beschlüsse zur Rettung der Finanzindustrie möglicherweise gestalten. Denn das Geheimnis auch dieses Skandals rund um den Wulff sind ja bekanntermaßen nur zwei unanständige Worte: Geld und Bank. Wir gehen davon aus dass Wulff innerhalb der nächsten Stunden den harten Salven der Journalie erliegen wird und seine Zurück-Treterei mit einem echten Rücktritt vom Amt krönt. Damit könnte er auch gleich doppelter neuer Rekordhalter für dieses erlesene Amt werden. Erstens der jüngste und zweitens der kürzeste Bundespräsident in der Geschichte der BRDigung. Noch ist die Analyse offen, ob nach seiner Rücktreterei ein Déjà-vu zu diagnostizieren sein wird oder ob es angesichts der Pensionsansprüche, für den möglichen präsidialen Frührentner, ein „Bellevue“ bleibt.

Weiterhin machen wir uns natürlich ernstliche Gedanken um ein mögliches Machtvakuum an der bundesdeutschen Grüßaugust-Front, die zur Verteidigung der amtlichen Ehre nicht unbesetzt sein darf. An dieser Stelle müssen wir jetzt unbedingt einen Parteilosen vors Loch schieben. Die weitere Verwicklung der Parteien in dieses Amt kann nach dieser Erfahrung nur Verdruss bedeuten. Damit sind die Fronten endgültig klar und es kann einfach keinen anderen für dieses wichtige Amt geben als Georg Schramm. Wir kommen nicht umhin an dieser Stelle vorlaut vortreten zu müssen, bevor BILD um die Ecke schießt und Dieter Bohlen für dieses Amt ins Rennen zu schicken versucht. Unsere Haltung zu diesem Thema ist gut durchdacht und eine ehrliche Lösung fürs Volk. Eben gerade nicht die abermalige Besetzung des Präsidialamtes mit einem Platzhalter für eine weitere Dependance des Kanzleramtes zuzulassen. Notfalls müssen wir solange ein „Occupy Bellevue“ organisieren, bis diese Sache erstmals in der Geschichte des Amtes zugunsten des Volkes entschieden ist.

GeorgSchrammSanftleben • Quelle: XXXXXXXXXXXXXWeshalb muss es Georg Schramm werden? Die eindeutige Stellungnahme seinerseits hat er noch aus der Anstalt geliefert. Bereits deutlich vor seiner dortigen Entlassung hatte er diesen Schritt angekündigt. Insoweit ist seine Nominierung nur folgerichtig und reine Formsache. Darüber hinaus ist er einer der Wenigen die noch „Tacheles“ beherrschen, eine Sprache die in der politischen Landschaft nahezu ausgestorben ist, in diesen finsteren Zeiten aber dringend benötigt wird, weil die 99 Prozent diese sehr gut verstehen. Er kennt bekanntlich die Sorgen und Nöte der Menschen, hat diese immer schon thematisiert und ist offensichtlich auch willens auf die Bagage unter der Reichskristallkugel ab und an mal einzudreschen, soweit diese es einfordert. So etwas brauchen wir und keinen weiteren Günstling von Merkels Gnaden in besagtem Schloss.

Damit dürfte also die Messe für unseren Bundespräsidenten gesungen sein. Sollte der faktische Rücktritt nicht binnen einer kriegsentscheidenden Frist von 48 Stunden erfolgen, steht zu vermuten dass er für die Sicherung der Pensionsansprüche noch etwas länger ausharren muss und er sodann zurückgetreten wird. Ehre, Amt und Würden sind eh ruiniert, jetzt kann es nur noch um den Unterhaltungswert gehen und da wird nur in harter Münze (heim)gezahlt, und dies mit einem beträchtlichen Zins. Möglicherweise sind wir mit dieser Meldung der realen Faktenlage eine Nasenlänge voraus, aber wer eine hellsichtige durchsichtige Glaskugel hat der sollte die auch benutzen.

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Wulff tritt zurück, Georg Schramm wird neuer Bundespräsident
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

Wulff tritt zurück, Georg Schramm wird neuer Bundespräsident — 16 Kommentare

    • Ach, locker sehen, Schramm hat die nötige Gefechtserfahrung und er bekundet ja in dem Streifen auch dass ihm eine Empfehlung reichen würde … meine hat er. Und unser Gutti muss noch eine Weile in Quarantäne / Desinfektion bleiben, bevor man ihn wieder stimmungsunschädlich auf so ein Amt ansetzen kann … :)

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  2. Georg Schramm würde die Meschpoke in der Regierung eine zeitlang heftig aufmischen, da der Intelligenzquozient der sogenannten Volksvertreter im Schnitt 100Punkte unter dem Schramms liegt.
    Anschließend muß er Selbstmord begehen, da man vor soviel Gier und Habsucht kapitulieren muß.

  3. Ich lehne den Vorschlag ab. Perlen vor die Säue, die sich durch den fremden Federschmuck Ansehen ergaunern? Nein. Laßt diese Saubande einfach genau so weitermachen und niemand kann sagen, er habe nichts gewußt.

  4. Denkt mal darüber nach, wie es wäre, eine Perle zu nehmen und sie nicht vor die Säue zu werfen.
    DAS ist die Lösung.
    Aber wer von den Klarsehern nimmt den Besen, ohne Machtanspruch, in die Hand?
    DAS ist das Problem.
    Wolfgang

  5. Ja, Schramm wäre ein wirklich ehrenwerter Kandidat. Allerdings müssten wir dann wohl auf sein übliches “Wirken” großteils verzichten, weil er überall den Staatstragenden geben muss – ist nun mal der Job eines Bundespräsidenten.

    In dem Kommentare zu “Wer hat jetzt noch Lust, Bundespräsident zu werden? (http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2012/01/03/wulff-bundespraesidentnachfolge/) schlug jemand Margot Käßmann vor – auch eine gute Idee!

  6. Georg Schramm als Bundespräsidenten – ich wäre sofort dafür, denn dieser Mann hat Format, denkt bevor er spricht und hat neben Verstand auch Anstand.
    Das Problem jedoch wäre wohl eher, das man in der Politik jemanden aufstellen würde, den man sich selbst heran gezüchtet hat oder eben für die Kanzlerin gefährlich werden könnte. Nun hat Sie allerdings ein viel gewaltigeres Problem, denn wenn Wulff geht oder gehen muss – was letztendlich egal ist, Hauptsache er geht und verzichtet auf den Ehrensold – ist auch Ihr Hocker kräftig am Wackeln.
    Es macht schließlich Sinn das Herr Gabriel den Wulff stützt, der ja seinerseits sonst die große Koalition entfleuchen sieht.
    Oder glaubt jemand an diesem heiligen Ort, das der jemals alleine regieren würde? Man bewahre vor solchem Unheil.

  7. Pingback: Mann des Jahres 2012: Georg Schramm « Transatlantikblog

  8. Pingback: Wulff tritt zurück | Der Nachrichtenspiegel

  9. Wer sich das noch lange antut, ist ein Masochist – von allen Seiten.
    Ich gehe lieber dahin:
    Die Gartenlaube (ohne Link – guckst Du Selbst)
    schönes Wochenende

  10. Bitte dieses Video heute abend (am Tag von Wulffs Rücktritt) in die Tagesschau als offizielle Bewerberrede! Was Besseres kann uns nicht mehr passieren!

  11. Pingback: Merkels dritter Mann – Heiner Geißler wird neuer Bundespräsident « Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

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