Einheitliche Weltwährung kommt – NUDEL – auch (fr)essbar

Gamers Planet: Schon lange wettert die Wirtschaft im Rahmen der Globalisierung auf die Vielzahl der elenden Währungen dieser Welt. Zu belastend, die stete Konvertierung von einer zur nächsten und schreit deshalb nach einer Weltregierung wie auch nach einer einheitlichen Weltwährung. Möglicherweise sind die Streitereien jetzt endgültig vom Tisch. Ging bislang die Diskussion eher darum ob die neue Währung möglicherweise wieder goldbasiert sein sollte oder so wie jetzt einfach aus dem Nichts zu schöpfen sei, musste der erste Gedanke ohnehin verworfen werden, weil es einfach zu wenig Gold auf diesem Planeten gibt. Stattdessen kommt jetzt ein anderer wichtiger Aspekt hinzu, der auch geeignet sein soll die uralte Krisen-Weisheit ad absurdum zu führen, wonach man Geld eben nicht fressen könne. Dieser Aspekt ist einfach genial und verdient eine hellere Beleuchtung, gerade mit Blick auf die beileibe eben nicht ausgestandene Krise.

Verfügte man diesbezüglich über ein Geld, welches jederzeit in der Not auch gefressen werden könnte, dann wäre die schlimmste Not schon vor Ausbruch der anstehenden Krise gelindert und eine Eskalation derselben könnte ausbleiben. Für unsere vertiefende Betrachtung zur Weltwährungsreform unterstellen wir, dass die neue Gemeinschaftswährung „Nudel“ heißen wird. Viele Anzeichen sprechen dafür. International möglicherweise auch als „PASTA“ in den Geldmarkt drängend. Denkbar wären theoretisch auch Donut, Burger, Zwieback, Brötchen oder was auch immer, solange es halt magengängig und gemeinverträglich ist. Rechts im Bild ein vertrauter Anblick, ein Euro zusammen mit ca. 0,1 Nudel. Schon jetzt klar erkennbar dass die Nudel bereits in dieser 1/10 Parität völlig dominiert.

Warum ausgerechnet die Nudel als Weltwährung?

Dafür sprechen mehrere Gründe. Einerseits kommt auch der neue erste Geldmacher der EZB aus diesem wunderbaren Land und andererseits hat die Nudel eine Beständigkeit (Haltbarkeit) aufzuweisen die anderen potentiellen fressbaren Zahlungsmitteln weit überlegen ist. Auch „Nudeln für den Frieden“ sollte vielen Menschen bereits ein Begriff sein. Darüber hinaus scheint die Nudel in nahezu allen Ländern dieser Welt bereits akkreditiert und hoch beliebt zu sein, weshalb man bei der zu erwartenden Währungsumstellung eine auskömmliche Akzeptanz unterstellen kann. Sicher, im übertragenen Sinne muss man dies auch als Stützung Italiens begreifen. Kamen schon früher von dort die schönsten Blüten, so dürfte zukünftig viel des besten Zahlungsmittels von dort kommen.

Die exquisite Nudelmacherei Italiens ist bis dato unübertroffen. Auch die vielfältige und einfallsreiche Formgebungsmöglichkeit der Nudel ist ein weiteres Argument für ihren internationalen Einsatz als Weltwährung. Anders als bei dem relativ stupiden Euro wird die Nudel weltweit eine Vielfalt erhalten, die in jedem Falle alle lokalen Besonderheiten zu berücksichtigen versteht. Siehe hierzu auch die rechts abgebildeten Stückelungen, die selbst Sammlerherzen höher schlagen lassen. Und zu guter Letzt brauchen wir natürlich nach der steten männlichen Dominanz in diesem Bereich (der Dollar, der Euro, der Yen etc.) endlich wieder ein weibliches Korrektiv, deshalb die Nudel.

Wie hoch ist der Welt-Nudelbedarf bei einer Währungsumstellung?

Um zunächst das Vorstellungsvermögen des geneigten Lesers zu schärfen, sollte man sich 2 mal 500 Gramm Nudeln vorstellen, also das Kilo zu einem Euro und die Abmaße sollten idealer Weise dem Volumen eines Liters in Würfelform entsprechen, also mit einer Kantenlänge von 10 Zentimetern. Demzufolge dürfte 1 Euro zukünftig 1 Nudel ergeben, ergo eine wenig komplexe Umrechnung und für jedermann leicht überschaubar. Damit haben wir auch schon das weitergehende Rüstzeug für analytische Betrachtungen in dieser Sache. Machen wir den ersten Test.

Deutschland hat derzeit gut 2 Billionen Nudel Staatsschulden. Bei gerundeten 80 Millionen Bürgern also 25.000 Nudel pro Kopf und wenn man bedenkt, dass man von 1 Nudel auch locker 2 Tage üppig leben kann, dann wäre der Hungertod in Deutschland längst ausgestorben, denn die durchschnittliche Lebenserwartung in Tagen (25.000 Tage gleich 68,5 Jahre) ist nur geringfügig höher als die Verschuldung pro Kopf in Nudel. Wir sehen, auch hier wären theoretisch ausreichend Reserven vorhanden, können wir somit gleichzeitig schon die Hintergründe ausmachen, offenbar wird hier auf das neue Renteneintrittsalter mit 68 referenziert und die überschüssigen Nudeln könnten dann wieder eingesammelt werden.

Der Weltgeldbestand soll nach Schätzungen aktuell ungefähr 500 Billionen Nudel betragen (richtig verlässliche Zahlen sind dazu von der Geldmafia nicht zu bekommen), dies beinhaltet alle Schuld/Geldbestände nebst Derivaten und was es nicht so alles an Scheingeld auf dieser Erde gibt. Versuchen wir hier einen ähnlichen Ansatz wie gerade mit Deutschland durchexerziert, bei rund 7 Milliarden Gierhälsen auf diesem Planeten die nach Futter schreien. Damit würden 71.429 Nudel pro Kopf (ent)fallen. Bei einer auch in Entwicklungsländern sparsamen Ration, von nicht mehr als 0,25 Nudel pro Tag (also ca. 250 Gramm), könnten selbst diese Menschen ein gesegnetes Alter von rund 780 Jahren (rund 285.000 Tage) erreichen und müssten nicht hungern. Statistisch gesehen ist also die Menschheit ziemlich reich und könnte gar als gerettet angesehen werden. Nun gut, soviel zur Statistik und der bislang doch sehr ungerechten Verteilung.

Gerade letzteres zeigt die dringende Notwendigkeit dieser Maßnahme auf. Damit haben wir sodann eine erste Vorstellung von dem was uns erwartet und warum die Umstellung auf Nudel ein Segen für die Menschheit sein wird. Natürlich ist das Problem der Verteilung noch nicht gelöst, weil es immer noch sehr viele Menschen und Unternehmen gibt die auch dann wieder Nudeln horten werden. Trotz des hier theoretisch nachgewiesenen Überangebotes müssen also weiterhin Leute verhungern, obgleich die Eigentümer dieser Nudelmengen diese auch in Millionen Jahren nicht verfressen könnten. Und genau hier kommen die weiteren Vorzüge der Nudel als welteinheitliches Zahlungsmittel zum Tragen.

Nudel-Logistik, Giral-Nudel und Umnudelung bisheriger Währungen

Gemäß der oben bereits erwähnten Umnudelung bisheriger Währungen sollten wir an dieser Stelle keinerlei Hemmungen aufkommen lassen und dieses Ziel konsequent verfolgen. Die Giral-Nudel ist relativ einfach zu handhaben. Generell könnte zunächst aus landeseigenen Nudelbeständen eine Schuld beglichen werden und im daraus folgenden internationalen Zahlungsverkehr zum Ausgleich der Handelsbilanzen sodann große Nudeltankschiffe eingesetzt werden. Man könnte also wie gewohnt unkompliziert auch in Nudel überweisen und den Rest der Logistik getrost den Banken überlassen die dieses Geschäft seit ewigen Zeiten beherrschen.

Gehen wir davon aus, dass die anfängliche Umstellung von der Weltbank gehandhabt werden müsste, errechnen wir noch sogleich den Platzbedarf den es benötigt um den erwähnten Welt-Geld-Bestand in Nudel bereitzustellen, für 1.000 Nudel rund einen Kubikmeter, macht bei der angesagten Geldmenge also rund 500 Milliarden Kubikmeter. Oder anders ausgedrückt, der Welt-Geld-Berg hätte aktuell eine Ausdehnung von fast 8 Kilometern als Würfel in Nudelform, was ja durchaus noch beherrschbar scheint. Sind die Nudeln erst einmal weltweit verteilt fallen die kleineren Nudelberge gar nicht mehr auf und verlagern sich ja letztlich auch überwiegend in die Banken und privaten Haushalte.

Der wesentlichste Vorteil dieser neuen Währung wird jedoch seine Umlaufgeschwindigkeit sein. Dieses Geld verführt geradezu zum Ausgeben, denn es ist nicht unbegrenzt haltbar. Konnten sich bisherige Geldmengen über Jahrzehnte in irgendwelchen Ecken festsetzen und dort nach Wünschen ihrer Eigentümer Schwerstarbeit in Form von Selbstmehrung auf verstaubten Konnten leisten, ist dies mit der Nudel nicht möglich. Unsachgerechte Lagerung macht sie schnell wertlos und im wahrsten Sinne des Wortes unappetitlich. Sie verliert also, wenn sie nicht unters Volk kommt, deutlich an Wert und macht damit die bisherige Hortung von Geld zu einem großen Verlustrisiko. Schneller Umschlag und reichlicher Konsum wirken sich damit förderlich und wertstabilisierend auf diese neue Währung aus. Genauso wie es sein soll.

Wert-Nudel-Markt, Nudel-Derivate und Nudel-Schöpfung

Heutige Formen des virtuellen Geldes dürften damit endgültig der Vergangenheit angehören. Es darf einfach keine theoretische Nudel geben, denn von der kann man nicht satt werden. So wäre mit der Einführung der Nudel auch das exponentielle Geldwachstum endlich beendet, die Ursache für unser derzeitiges Elend. Nudel-Derivate wird es nicht mehr geben können und damit sind auch katastrophale Blasen im Bereich der Zahlungsmittel endlich Vergangenheit. Etwaige Blasenbildungen im Kochtopf sollten bei sachgerechtem Umgang keine weltbedrohlichen Ausmaße annehmen.

Bedenken bezüglich Nudel-Inflation und Falschnudel

Beide Gründe kann man getrost und bedenkenlos beiseite schieben. Im Falle einer inflationären Nudelmehrung ist kein Eminent gezwungen seine Nudeln an den Markt zu bringen ohne in seiner Existenz gefährdet zu sein. Er kann sie schlichtweg selber fressen, also trotz Inflation leidet er keine Not und eine Existenzbedrohung ist nicht gegeben. Auch die Falschnudelei stellt hier keinerlei Problem dar. Alle gesetzlichen Regulierungen dazu kann man fallen lassen, mit Ausnahme der Zutatenliste, die strikt eingehalten werden muss und sich am vergleichbaren Reinheitsgebot für Bier orientieren könnte. Zunächst sind, ob nun vermeintlich falsche oder echte Nudel, stets entsprechende Werte enthalten, dies in Form von Arbeitskraft und Ingredienzien. Sollten gewerbliche Falschnudler sich hier ein Geschäft versprechen, würden sie durch den Markt abgestraft wenn die Qualitätsanforderungen nicht ausreichend sind. Soll also jeder nach eigenem Belieben die Nudel emittieren wie er will, am Ende regelt es der Markt.

Mögliche Hinderungsgründe einer raschen Währungsumstellung

Hier sind sicherlich zuerst und wohl auch alleinig die Banken zu nennen, weil die Umstellung auf Nudel aus ihrer jetzigen Sesselfurzertätigkeit wieder einen körperlich anstrengenden Beruf als Nudelschieber machen würde. Mehr Gegenwehr von dieser Kaste ist natürlich aus einem anderen Grund zu erwarten. Die bisherige Geldmehrung, die sich schlichtweg durch Zuwarten und Zinsrechnung ergab, dabei den Herrschaften auf seltsam einfache Weise das Konto füllte, ist damit endgültig Geschichte. Wollen also die Banker zukünftig bei der Geldschöpfung noch mitspielen, dann sind sie gehalten sich entsprechende Nudel-Produktionskapazitäten aufzubauen. Dies gilt selbstverständlich auch für alle Zentralbanken, weil jetzt kein Stück Geld mehr von alleine und ohne Arbeit entstehen kann … auch nicht im Computer. Wir müssen uns jetzt mit aller Macht den Verweigerern dieses neuen Systems in den Weg stellen, denn sonst werden sie mit mathematischer Präzision diese Welt in den Abgrund reißen, weil das bisherige Geldsystem total versagt.

Schlussbetrachtung zur globalen Vernudelung dieser Welt

Selbst wenn nach Lektüre dieser anspruchsvollen Abhandlung zu einem neuartigen und weltrettenden Zahlungsmittel zunächst ein Zwerchfellreiz entstehen sollte, muss man diesem Gedanken aus den erwähnten Gründen ernst nehmen. Schließlich wollen wir alle eine bessere Welt, eine gerechtere Verteilung und auch in der Not noch satt zu Fressen haben. Selbstverständlich ließen sich diverse ähnliche Geldsysteme entwickeln, die in der Theorie auch längst existieren, nur sind sie erheblich schwerer vermittelbar und stoßen wegen ihres zu hohen Theoriegehaltes die Menschen ab. Die Nudel hingegen ist bekannt wie ein bunter Hund und genießt bereits einen weltweiten Vertrauensvorsprung. Wenn auch der Leser noch nicht geneigt ist der Nudel unendlich zu vertrauen, sollte er sich wenigstens dieses Prinzip schon mal durch den Kopf gehen lassen. Letztlich könnte es ja auch wieder ein Scheffel Weizen oder ein Sack Reis der die Rettung bedeutet.

Die Einführung der Nudel als Weltwährung ist damit in jeder Hinsicht ein doppelter Gewinn für die Menschheit. Selbst im Bereich der Entwicklungshilfe müssen entsprechende Zahlungen nicht erst sehr wertmindernd gegen Waffen getauscht werden, sondern können vor Ort direkt verfressen werden. Weltweit könnte die Nudelindustrie mehr Arbeitsplätze schaffen als es bisher den Banken in ihrer Branche gelungen ist.

Der wichtigste Faktor in der Geschichte ist jedoch die Tatsache, dass sich das hier vorgestellte Geld, die Nudel, nicht von selbst vermehren kann. Die Geldschöpfung unterliegt stets einem intensiven Arbeitsprozess. Ein selbständiges und exponentielles Wachstum ist ausgeschlossen und selbst Nudelfälschung in diesem Kontext überhaupt kein Problem, denn der Gegenwert steckt immer in Form von Material und Arbeitskraft direkt in dieser leckeren Währung. Was soll man mehr von einem gerechten Geld erwarten?

Allenfalls könnten wir jetzt noch die passende Religion nachschieben. Unbedingt müssen wir uns von der aktuell amtierenden Gottheit, dem Mammon, verabschieden und der bisherigen unheilvollen „Schröpfungsgeschichte“ abschwören. Besonders in monetären Dingen sollten wir jetzt die Hinwendung zu den Heilsbotschaften des viel ehrlicheren „Fliegenden Spaghettimonsters“ in Erwägung ziehen, zumal auch der unverbrüchliche „Nudel-Bezug“ dieser Religion keinerlei Zweifel aufkommen lässt. Hier geht es zur Seite dieser Religionsstifter: venganza.org. Es ist höchste Zeit wieder zu brauchbaren Heilslehren zu gelangen die allen Menschen dienen, selbstverständlich auch im Bereich der Finanzindustrie, die nunmehr eine einmalige, wenn nicht letztmalige Gelegenheit bekommt wieder zu einer echten Lebens(mittel)industrie zu mutieren.

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Einheitliche Weltwährung kommt – NUDEL – auch (fr)essbar
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Kommentare

Einheitliche Weltwährung kommt – NUDEL – auch (fr)essbar — 8 Kommentare

  1. Ich bin ja sehr für die Einführung der NUDEL, …

    Die NUDEL ist seit Jahrhunderten Grundlage des Angebotes jeder guten Wirtschaft. Auch die Software- und Kommunikations-Industrie scheffelt mit fehleranfälligem Spaghetti-Code seit über dreißig Jahren Milliarden. Was sich so exorbitant gut sowohl in Low- als auch in High-Tech-Branchen bewährt hat, kann für die übrigen Werkstätten und Werktätigen nur gut sein.

    … aber deren Einführung wirft zahlreiche Detailfragen auf.

    Hätte es die NUDEL bereits 1978 gegeben, als die Wanne voll war, hätten wir Helga F. umgehend exportieren können. Nur: Welche chinesische Ulk-NUDEL müssen wird dafür im Gegenzug akzeptieren? Was, wenn die Pointe nur auf Chinesisch kommt? Dann ist der Witz weg. Das ist dann nicht lustig.

    Auch ist der Nährwert der NUDEL nicht überall gleich. Wenn ich beim Chinesen zum Mittagessen war, habe ich zum Kaffee immer Hunger. War ich beim Italiener, bin ich bis zum Abend papp satt. Deshalb brauchen wir einheitliche Mindeststandards für den Nährwert der NUDEL. Es kann nicht sein, dass Chinesen zwei NUDEL brauchen, um satt zu werden, während bei Italienern nur eine NUDEL reicht. Das heizt nur unnötig die Spekulation auf den internationalen NUDEL-Märkten an und führt zu neuen Verwerfungen in der NUDEL-Versorgung der Länder.

    Noch schlimmer: Was wird passieren, wenn Nord-Korea die NUDEL einführt? Die hatten jetzt Jahrzehnte nichts zu beißen. Wenn die nach Einführung der NUDEL plötzlich alle verputzen, kommt es zu einem gigantischen Liquiditätsengpass, der in eine schwere Wirtschaftskrise führt. Dagegen war 2008 Kinderkram. Das wird auch soziale Spannungen bei uns zur Folge haben. Ich sehe schon die Studenten-Proteste vor meinem geistigen Auge, weil die Kneipen-Kunde-Studierenden völlig gestresst nun auch noch zusätzliche Kochlöffel-Kurse belegen müssen und gleichzeitig in der Mensa die NUDEL-Rationen gekürzt werden.

    Doch das ist noch lange nicht alles: Auch die Fungibilität der NUDEL im Welthandel ist dadurch gefährdet. Wie werden unsere muslimischen Freunde auf die Einführung der deutschen E10-Bio-NUDEL reagieren? Wer kommt für die Leberschäden auf? Unterliegt die deutsche Bio-NUDEL der Alkoholsteuer? Darf man sie nach Ablauf des Verfalldatums einfach über die Bio-Tonne entsorgen, oder ist sie tatsächlich Sondermüll? Lässt sich der Ethanol-Anteil durch mischen mit der chinesischen Glas-NUDEL auf unkritische Werte senken? Wie wirkt sich das auf die Bissfestigkeit der NUDEL aus? Wird diese Mischung dann auch noch in Arabien gegen Erdöl getauscht oder akzeptieren die nur gebratene NUDEL? Hier werden noch viele NUDEL verbraten werden müssen, um all die praktischen Fragen wissenschaftlich abzusichern, die bei der NUDEL-Einführung auf uns zu kommen.

    Bestimmt hat die Toskana-Fraktion in der Suppennudel-Partei Deutschlands (SPD) darauf schon eine Antwort paprat. Diese war es bekanntlich auch, die uns die Suppe mit der Finanzkrise eingebrockt hat, die wir jetzt mit dem EURO auslöffeln müssen. Hätten wir die NUDEL, wäre das wesentlich einfacher. Ob dann allerdings die Nudelpartei Deutschlands (NPD) wie geplant verboten werden kann, bleibt fraglich.

    Angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten, kann ich es niemandem verdenken, wenn er bis zur Einführung der NUDEL versucht, möglichst viel Kohle zu scheffeln.

    Ein frohes neues Jahr wünscht Euch,
    Euer
    Klaus-Nudel Esser

  2. P.S. Durch Zwerchfellreizung hervorgerufene Verdauungsbeschwerden werden seit Alters her mit Kohletabletten behandelt. Mein Kumpel Ackermännchen weiß schon, weshalb er über Störungen seiner Reden von anonymen Okkupisten nur lachen kann. Wer keine Kohle hat, muss halt dran glauben. Daran wird auch die Einführung der NUDEL nichts ändern. So sehr ich die Überwindung der Schröpfungsgeschichte begrüße, habe ich dennoch Zweifel, ob das Spaghetti-Monster nicht doch eine Eintagsfliege bleibt. Mammon hat mehrere tausend Jahre mehr Erfahrung. Auch werden die bundesdeutschen Propaganda-Medien ihren Teil zur Vernudelung der Bananenrepublik beitragen. Vielleicht sollten wir besser den Schlauchapfel zur Welterwährung machen. Das käme auch unseren vielen Freunden in patriarchalisch geführten Ländern sehr entgegen.

    • Nun ja, bis zu einem gewissen Grade sind ja die geäußerten Bedenen nachvollziehbar, dennoch sollten wir nichts unterlassen das jetzige kaputte Geld-System durch eines zu ersetzen welches die beschriebenen Attribute mit sich bringt, im Zweifel sei auf ein paar Jahre Durchfall geschissen , das wäre noch eher zu überleben als die Fortsetzung des jetzigen Systems … :)

      • Ich fürchte, es kommt doch sehr darauf an, wer auf den Durchfall scheißen muss. Ein gewisser Herr W. aus O. sieht das etwas anders, wie er in seiner viel beachteten Entschuldigungs-Rede (Entschuldigung, was geht die Öffentlichkeit das an?) deutlich gemacht hat. Dafür kann jedoch weder der EURO noch die NUDEL etwas.

        Im Gegensatz zu Herrn W. aus O. setzt sich der Präsident aller Deutschen für die Überwindung des jetzigen Geldsystems ein. Das macht Sinn. Spätrömisch dekadente Sozialschmarotzer sind bekanntlich keine Deutsche. Wie das in der Praxis ablaufen soll, hat Mutti wenige Tage später schön anschaulich erklärt: Gürtel enger schnallen. Für 99% wird der Euro abgeschafft (m. a. W.: vom (Mini-)Lohn bleibt keiner mehr übrig). Das kommt dann allen Deutschen zu gute. Diese Deutschen haben ihren Präsidenten schon immer direkt gewählt – egal, ob mit DEM, EUR oder NDL.

        (Spaß beiseite: Was lernen wir daraus? Es spielt keine Rolle, ob DM, EURO oder NUDEL: Solange 147 Unternehmen 40% der Wirtschaft kontrollieren und ein Dutzend Familien-Clans diese 147 Unternehmen, wird sich nichts ändern. Da müssen Köpfe rollen und Vermögen enteignet werden. Alles andere ist Augenwischerei. Nur sind unsere jetzigen Politiker die Handlanger dieser Leute, deshalb passiert nichts. So einfach ist die Welt.
        Geld ist Energie und Energie muss fließen. Das Geld-System ist nicht kaputt. Der Geldfluss stockt, weil sich immer mehr Geld in immer weniger Händen ansammelt. Diese Ansammlung muss sich ändern, sonst nichts.)

  3. Na zum Glück habe ich den Artikel wiedergefunden, @Senta hatte ihn mir geschickt, ich habe ihn als Lesezeichen damals abgelegt und die sind bei der Neuinstallation verloren gegangen..Laienpech :/

    Dürfte ich denn auf meinem Blog (siehe Website) den Artikel verlinken und etwas daraus zitieren? Bin kein Rechtsexperte und all das Urheberrecht macht mich ganz dusselig.
    Natürlich zitieren und verlinken unter Angabe des Autors und der Website!

    Er würde zu gut bei uns reinpassen, denn wir haben nicht “nach drüben gemacht” sondern nach Süditalien. Außer in China – wo werden mehr Nudeln gegessen?
    Wir wären ja von Hause aus superreich im armen Süden bei Einführung der Hartweizenwährung :D

    Eure Seite ist ir immer noch die liebste!!!

    Saluti e tutte belle cose von Mamaleone aus Nudelland

  4. Pingback: Das echte Gold ist weg, Betrugskartell und Scheingold sind geblieben « krisenfrei

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