UN vollstreckt gegen Gaddafi und warnt andere Völker

Getarnter Aufklärer bei Geländesondierung in Libyen<br><small>Qualle: http://kamelopedia.net/index.php/Datei:Kamelquaelerei.jpg</small>

New Deal: Mit fünf Enthaltungen hat der Unsicherheitsrat beschlossen dem UN-bequemen Herrscher Gaddafi an der zentralen Pumpe der nordafrikanischen Ölquellen den Garaus zu machen. Selbstverständlich diene dieser humanitäre Einsatz nur der Sicherung der dort lebenden Aufständischen, die man in anders gelagerten Fällen, beispielsweise in Afghanistan, seit Jahren mit militärischen Mitteln und Bodentruppen bemüht ist niederzuringen. Hier aber sei eine besondere Situation gegeben. Man müsse die Aufständischen schützen weil sich sonst kein gesicherter Zugriff auf die Ölreserven vor Ort realisieren ließe. Dies rechtfertigt nicht alle Gewalt, aber zumindest den Tod per Luftpost für alle dem Gaddafi ergebenen Kräfte. Auf den Einsatz von Truppen innerhalb Libyens wolle man verzichten, weil die Gefahr von Verlusten bei den eigenen Truppen zu groß sei und auch um die Kamele in der Wüste nicht übergebührlich zu erschrecken. Dafür werde man aber – um Gaddafi zu ärgern – in Abstimmung mit „Amnesie International“ parallel massenhaft Drogen über Libyen abwerfen um die Kampfhandlungen abzumildern. Gaddafi hatte bereits in einer seiner Ansprachen erwähnt, dass die Aufständischen unter Drogen stünden, aber offenbar noch nicht ausreichend genug.

Der Unsicherheitsrat betonte bei seiner Entscheidung, dass die weltweite Haltung zur Befreiung von Öl- und Rohstoffvorkommen ein einvernehmliches Anliegen aller Industrienationen mit Sitz in diesem Gremium sei und man deshalb allen Anträgen dieser Art zukünftig entsprechen werde. Dies sei als deutliche Warnung an alle Regierungen und Despoten zu verstehen, die den ungehinderten Zugriff der Weltgemeinschaft auf ihre Rohstoffe zu unterbinden suchten oder aber sich nur persönlich daran bereichern wollten, ohne die westlichen Konzerne auskömmlich zu beteiligen.

Gleichzeitig mit dieser Entscheidung wurden auch die Ausschlussgründe verkündet wonach andere Völker des Planeten von ihren Regierungen / Despoten nicht befreit werden können. Dies geschehe vorsorglich, um nicht unnötige Hoffnungen bei all den unterdrückten Menschen zu wecken denen man seitens der UN nicht gerecht werden könne. Demnach können Völker nicht mit einer Befreiung rechnen wenn:

Die jetzige Herrschaft trotz einsehbarer Notwendigkeit wegen Menschenrechtsverletzung, Völkermord, Folter und Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht weggebombt werden kann weil sie ggf. gleich stark oder stärker ist als die Weltpolizei. An dieser Stelle könnten die Industrienationen nur durch verstärkte Ausbeutung im Wege der Diplomatie teilhaben. Auf die namentliche Erwähnung etwaiger Aspiranten dieser Kategorie wurde aufgrund ihres Sitzes in dem Gremium verzichtet.

Wenn die Herrscher der unterdrückten Völker vollständig im Sinne des Welthandelsabkommens mit den Industrienationen kooperierten und sie auch ansonsten alles täten was die Rudelführer wollten, könne auch ein Volk mit den größten Schätzen nicht auf Befreiung hoffen, weil der Aufwand den Nutzen nicht rechtfertigen würde. Menschliches Leid könne nur der Maßstab sein wenn es den kommerziellen Interessen diene. Dies sei als deutliche Warnung an einige Schleichtümer und Emiratten rund um den Persischen Golf zu verstehen wo die Bewohner vorgeben unter ihren Despoten zu leiden, aber am Ende wohl doch nur Simulanten seien.

Trotz nachgewiesenem Völkermord, andauernder Folter & Unrecht, der Vorenthaltung elementarer Menschenrechte und allerhand anderer Verbrechen gegen die Menschlichkeit sollten sich insbesondere die Völker Schwarzafrikas keine unnötigen Hoffnungen auf Befreiung machen. Wenn beispielsweise in Ruanda einige Millionen Menschen abgeschlachtet würden, dann seien dies lokale Verwerfungen mit denen die Weltgemeinschaft nichts zu tun habe. Dies insbesondere weil unter der dortigen Erde keine annehmbare Kompensation für eine zwar moralisch richtige Befreiung läge, aber eben nicht finanzierbar sei, weil der „ROI“ (Return on Invest) von den dort Leidenden nicht zu garantieren sei.

Abschließend erging noch eine allgemeine Empfehlung an alle unzufriedenen Völker dieser Erde, die zwar eine annehmbare Regierung hätten aber dennoch humanitär infolge fehlender Ressourcen einfach keine sozialen Fortschritte machen könnten und daher in absoluter Armut, Unzufriedenheit, Gewalt und Tyrannei leben müssten. Die Weltgemeinschaft würde zur Erleichterung bei kollektiven Suiziden wegsehen und hernach die ordnungsgemäße Verwesung kontrollieren und für die Geschichtsbücher ausreichend dokumentieren. Mehr sei nicht drin.

Darüber hinaus warnte die UN nochmals nachdrücklich einige bereits befreite Länder in der Golfregion nicht zu laut über Völkermord zu sinnieren der angeblich bei ihrer Befreiung dort passiert sein solle. Die Verwendung von Uran-Munition sei in jedem Falle gerechtfertigt, sehr effektiv, heute Stand der Technik und die paar Missbildungen in der jetzigen Nachkommenschaft nebst der Abtretung von Rohstoffrechten seien schließlich ein geringer Preis für die jetzt dort herrschende Freiheit. Und wenn auch die Kollateralschäden das Zehnfache an Todesopfern der vorherigen Gewaltherrschaft ausmachten, so sei dies kein Grund zur Beschwer. Und die heutigen eher kostengünstigen Bürgerkriegsveranstaltungen zwischen den Religionsgruppen oder Volksstämmen, für die man auch weiterhin kein Eintrittsgeld verlangen werde, sollten als Unterhaltungsprogramm ausreichen. Auch möchten die befreiten Völker bitte zur Kenntnis nehmen dass die ausländischen Schmiergelder an die jetzigen Regierungen nur dem Volkswohl dienten. Letztlich habe auch bei der Befreiung niemand behauptet dass Freiheit gleich Sicherheit bedeuten würde. Mit diesen ergänzenden Feststellungen hat der Unsicherheitsrat nochmals deutlich die menschlichen Komponenten herausgearbeitet die zwingend erforderlich sind um die Völker dieser Welt zu schützen und die handfesten Werte zementiert für die diese Organisation einsteht.

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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

UN vollstreckt gegen Gaddafi und warnt andere Völker — 10 Kommentare

  1. hehe, der artikel ist so schwarz (humoristisch, nicht parteilich), der stellt gleich den guttenberg als aushängeschild auf (parteilich, nicht humoristisch) ^^

  2. Kann nur zustimmen: Selten soviel Schwachsinn in einem Artikel gelesen, und ich schaue mir manchmal den Schall und Rauch blog an, und der ist schon grenzdebil!

  3. @Pinga
    Du dummer kleiner Trottel! <— Ich habe gehört, dass man das zu den Alpenbewohnern immer sagt und die sich dabei noch gut fühlen. richtig?

  4. Ja sehr schön herausgearbeitet was zwischen den Zeilen steht.
    “Wenn beispielsweise in Ruanda einige Millionen Menschen abgeschlachtet würden, dann seien dies lokale Verwerfungen mit denen die Weltgemeinschaft nichts zu tun habe.”
    (obwohl es so krass ist, musst ich lachen)
    Hier liegt ein offenkundiger Irrtum seitens des Authors vor. In Ruanda gab es nur einen lokal begrenzten Interessenkonflikt, der in manchen Medien völlig überzogen dargestellt wurde. Die Menschen wurden definitiv nicht abgeschlachtet und in der Erde verscharrt oder gegessen, die Unterlegene Volksgruppe hat nur ihren Irrtum eingesehen und sich in alle Winde zerstreut. Jeder der was anderes behauptet ist ein sogenannter grenzdebiler Verschwörungstheoretiker.

  5. Pingback: UN vollstreckt gegen Gaddafi und warnt andere Völker « Der Honigmann sagt…

  6. Das Internet ist ein Raum in dem jeder seinen persönlichen Mist schreiben kann und alle es lesen können. Vielleicht druck ich den Artikel aus um ihn später auf dem stillen Örtchen seinem einzigen Zweck zu zu führen…

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