Finanzen

Bayer plant Steigerung der Entlassungsproduktivität

Manche Leute regen sich gerne über Vokabeln auf. Zumeist weil sie sich irgendwie be- oder getroffen fühlen. Dieser Tage drängt sich mal wieder so eine geniale Wortschöpfung auf, die es bereits 2005 zu einem sehr berühmten UN-Wort brachte. Die Aufregung um das Wort „Entlassungsproduktivität“ ist allerdings völlig unbegründet, auch dann, wenn sowas im großen Stil betrieben wird. Das liegt daran, dass dem Kapital Gefühle und Begriffe wie „asozial“ völlig fremd sind. ❖ weiter ►

Fäuleton

VW setzt Affen-Abgas-Versuche im Freiland fort

Es ist schon schlimm, wenn ein Konzern wie VW Tierversuche macht oder machen lässt. Nicht minder elend ist es, wenn das Thema medial zu einem rosaroten Elefanten aufgeblasen wird. Wenn irgendwo auf der Welt im Rahmen von Kriegshandlungen Hunderte von Menschen pro Tag verrecken ist es nicht mal einen Dreizeiler wert. Wenn zehn Affen, die es vermutlich überlebt haben, in Dieselabgase gesetzt werden, ist das ein weltweiter Skandal für den VW am Ende sicher wieder Milliarden bezahlt. ❖ weiter ►

Hintergrund

Guter Journalismus muss die Gesellschaft spalten

Presse und Meinungsfreiheit bringt große Verantwortung mit sich … sagt man. Insbesondere dann, wenn Sie sich für die Konzernmedien auch noch rechnen lassen muss. Höher noch als „die Information“ selbst, steht dort „Shareholder-Value“ als erstes Gebot in der Journalistenfibel, noch deutlich vor der Transatlantik-Treue. Dazu muss man nur alle Ideale beiseite lassen und in populistischer Weise Themen aufgreifen, um die Gesellschaft zielgerichtet zu spalten. ❖ weiter ►

kurz✤krass

Bayer kauft sich für satte 66 Milliarden Dollar Schadenersatzverpflichtungen in ungenannter Höhe

Konzernpolitik muss nicht immer etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun haben, zumal der in dieser Liga meist schon gar nicht mehr benötigt wird. Da geht es genau genommen nur noch um die nackte Gier, um Macht und Vorherrschaft. Wenn man einem solchen Konzern dann ein Kuckucksei ins Nest legen kann, macht es gleich doppelt Freude. Gerade deutsche Konzerne scheinen eine diebische Freude an solch exquisiten Nestinhalten zu haben. ❖ weiter ►

Fäuleton

Monsanto gewinnt 2:0 mit Glyphosat gegen Europäer

Bad Ballerburg: Alles steht derzeit im Zeichen des Fußballs, so auch die ab Montag durch die EU-Kommission randalierende Giftkugel von Monsanto, die dann immerhin 2 mal zum Nachteil der Europäer eingelocht werden wird. Eigentlich waren für das elegante Gift auf europäischen Äckern rund 15 Tore (Jahre) vorgesehen, nur hat ein ❖ weiter ►

Deutschland

Daimler kämpft gegen Terror-Mitarbeiter

Deutsch-Absurdistan: Ein bisschen Generalverdacht kann ja nicht schaden, zumindest dann nicht, wenn es um höhere Interesse und satte Profite geht. Da muss man schon mal mit den Wölfen heulen, oder wie in diesem Fall mit den Terrorfetischisten aus den USA. Deren weltweite Sanktionbedürfnisse gilt es zu ehren und zu achten, ❖ weiter ►

Amerika

USA drangsaliert El Salvador, Entwicklungshilfe nur bei Kauf von Monsanto-Saatgut

Charity-Jungle: Herzlich willkommen im finsteren Wald der Benefiz-Prostitution. Mildtätigkeit ist keine Selbstverständlichkeit und schon gar nicht für profitmaximierte Kleingeister, wie sie im nördlicheren Teil Amerikas zuhauf herumlaufen. Dort kennt man die Vokabel Charity überwiegend nur in Verbindung mit „Shareholder-Value“, was konkret bedeutet, dass sich jede Spende auch anständig rentieren muss. ❖ weiter ►

Fäuleton

Fracken ums Verrecken, Umweltzerstörung für mehr Demokratie

Fracks doch: Inzwischen sollte ja auch der letzte Hänger mitbekommen haben worum es beim „Fracking“ wirklich geht. Eine wunderbare, in den USA patentierte Technik zur brutalen Gewinnung von Brennstoffen, die selbst unsere Lebensgrundlagen hier in Europa „nachhaltig“ den Garaus machen könnte! Die Betonung liegt also auf „Nachhaltigkeit“, einem grünen Zauberwort, ❖ weiter ►

Gesellschaft

Müssen die Bienen in Europa den MONSANTO(D) sterben

EU à bientôt: Es wird immer verrückter in Europa und gegen die Macht der Konzerne scheint keinerlei Kraut gewachsen zu sein. Jüngstes Beispiel dafür ist eine gerichtliche Auseinandersetzung um möglichen Schadenersatz für eine zu vernichtende Honigernte. Der Honig selbst war zu vernichten, weil darin genveränderte Substanzen enthalten waren. Er erhielt ❖ weiter ►