Demokratie in Gefahr – die ideologische Abrissbirne

Demokratie in Gefahr - die ideologische AbrissbirneWer sich outet ist mutig, denn er legt eine Flanke offen und macht sich angreifbar. Deshalb ist es keine Selbstverständlichkeit, sich zu offenbaren. Ich würde mich selbst, als konservativ, patriotisch und den Werten des Grundgesetzes verpflichtet bezeichnen. Die Wortwahl ist heikel, denn wer sich heute als konservativ oder patriotisch outet, wird schnell in die rechte Ecke gestellt und verdächtigt, ein Nazi zu sein. So gebrandmarkt ist eine weitere Auseinandersetzung überflüssig. Ich fühle mich immer wieder solchen Verdächtigungen ausgesetzt. Es ist einfach nicht „hipp“ konservativ zu sein.

Rebellion ist die moderne Lebensform und nicht die Bewahrung des Rechtsstaates. So beweisen schon unsere Kinder, was sie von unserer Rechtsauffassung halten, wenn sie jeden Freitag gegen die gesetzliche Schulpflicht verstoßen. Die Schulpflicht ist in den einzelnen Landesverfassungen der Bundesländer geregelt. Dennoch haben Schüler, die gegen die Schulpflicht verstoßen, kaum etwas zu befürchten. Sie können sich einer breiten Unterstützung, quer durch die etablierten Parteien, sicher sein. Selbst die Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel und der Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, haben inzwischen ihren Segen erteilt.

Ich sage ganz klar, wer so handelt höhlt den Rechtsstaat aus und macht Gesetze zur Farce. Dies ist längst kein Einzelfall mehr. Straftäter aus dem schwarzen Block vom G20-Gipfel oder die Besetzer der Baumhäuser im Hambacher Forst, werden „Aktivisten“ genannt, eine Bezeichnung, die inzwischen in den Medien ganz offizieller Sprachgebrauch ist. „Welcome to Hell“-Veranstalter in Hamburg und deren Zentrale „Rote Flora“ sind hoffähig. Ja, sie werden, wie selbstverständlich gehypt und erhalten mediale Aufmerksamkeit.

Polizei verantwortlich für linke Gewalt

Demokratie in Gefahr - die ideologische AbrissbirneSelbst nach den Vorkommnissen beim G20 Gipfel in Hamburg hat sich nichts geändert. Die Rote Flora floriert nach wie vor. Beschönigend wird zur Erklärung gesagt, dass den Initiatoren der Proteste die Lage „ein Stück weit aus der Hand geglitten“, sei, so Soko-Chef Jan Hieber. Der damalige Oberbürgermeister, Olaf Scholz, ist inzwischen Vizekanzler und Finanzminister der großen Koalition. Es lohnt sich eben einfach wegzuschauen, sowohl im kommunalen, als auch in der großen Politik.

Es sind hingegen Polizisten, die inzwischen verdächtigt werden, provoziert zu haben. Die Schützer des Rechtes werden so zu Schuldigen abgestempelt, die sich mit dem Vorwurf konfrontiert sehen, selbst die Verantwortung für die linke Gewalt zu tragen. Unterstützung gibt es hierfür vor allem von den Linken, die sich nicht klar von den Extremisten abgrenzen, aber auch von Teilen der Grünen und der SPD. Bestes Beispiel für deren Toleranz, waren die Auftritte von linksextremen Bands, wie „Feine Sahne Fischfilet“ und „K.I.Z.“ beim Konzert „#WirSindMehr“ in Chemnitz. Das alles vereinende ist die undifferenzierte Ausrichtung gegen Rechts und das ist eben opportun.

Der Verlierer ist der Rechtsstaat. Polizisten werden mit Fäkalien beschmissen, beleidigt, angespuckt und mit Molotowcocktails attackiert. Findige Anwälte der „Roten Hilfe“ sorgen dafür, dass linke Straftäter ohne Sanktionen davon kommen und die Gesellschaft guckt mehrheitlich zu, ohne zu intervenieren. Warum ist klar. Wer die Durchsetzung von Recht und Ordnung fordert ist Rechts und Rechts ist gleich Nazi. Wer will schon ein Nazi sein. Es treibt mich immer wieder, die Gefahren aufzuzeigen, die unserer Gesellschaft drohen, wenn wir so weitermachen. Bewege ich mich dabei in meiner Community, so ernte ich Zustimmung und Schulterklopfen. Das ist sehr bequem. Aber sind das diejenigen, die ich erreichen will?

Haben Demokratie und Rechtsstaat fertig?

Nein, ich will um die Ideen für eine starke und wehrhafte Demokratie streiten. Darum gehe ich ganz bewusst an die Öffentlichkeit. Aber das ist der deutlich unbequemere Weg. Ich stelle immer wieder fest, dass eine argumentative Auseinandersetzung oft gar nicht mehr möglich ist. Stellt man sich gegen die sogenannte Mainstream Meinung und provoziert eine Auseinandersetzung, stürzt sich eine ganze Meute Hyänen auf den Eindringling, diffamiert und beschimpft ihn. Am besten funktioniert es, ihn lächerlich zu machen oder in seiner Privatsphäre herumzukramen und ihn bloßzustellen.

Das ist in Zeiten von Facebook und Twitter sehr einfach. Nur die Auseinandersetzung bleibt dabei auf der Strecke. Ich habe nur selten erlebt, dass sich Mitstreiter, die Mühe machen, meine Argumente sachlich zu bewerten. Es reicht einfach, eine rechte Gesinnung zu unterstellen. Ich verstehe, dass dies deshalb dazu führt, dass einige geprügelte Mitmenschen sagen, nein, Schluss aus, ich will das nicht mehr und ziehe mich in meine Community zurück.

Demokratie in Gefahr - die ideologische AbrissbirneSo verfestigen sich Fronten und Vorurteile. Der eine ist dann der Troll, der Nazi und der andere die linke Socke oder der Ökofuzi. Das erinnert fatal an das Deutschland Ende der 20-iger Jahre, als die Konflikte zwischen Kommunisten, Sozialdemokraten und Faschisten, während einer Weltwirtschaftskrise, zu einer unheilvollen Diktatur führten. Wir haben wieder die gleiche, Unversöhnlichkeit, zwischen Linken, Grünen und Rechten, auch das Zuschauen einer großen unpolitischen Masse, die Opfer von Manipulation ist oder gerade wird.

Eine wirkliche demokratische Auseinandersetzung findet nicht mehr statt, sondern nur Abgrenzung. Die Demokratie ist der Verlierer. Ich habe den Faschismus nicht mehr erlebt, dafür aber die Erfahrung von 34 Jahren Diktatur des Proletariats, mit Unfreiheit, Repression und Denkverboten. Nach jetzt 29 Jahren Meinungsfreiheit und Demokratie, werde ich mit aller Macht darum kämpfen, dass uns eine weitere Diktatur erspart bleibt, egal ob von Rechts, von Links oder von den Grünen.

Demokratie in Gefahr – die ideologische Abrissbirne
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Pandora
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Ihr müsst schon entschuldigen, wenn ich hier manchmal Dinge schreibe, die nicht dem Mainstream entsprechen. Aber ich kann es erklären, denn ich hatte eine schwere Kindheit und damit kann man ja bekanntlich alles entschuldigen. Ich musste noch erleben, wie der Kohlefahrer einen Berg voll Braunkohlebriketts vor dem Haus ablud und mein Vater diesen Berg in den Keller schaufelte. Anschließend sah er genauso dreckig aus, wie der Kohlefahrer selbst. Dass mein Vater seinerzeit nicht an einer Staublunge gestorben ist, bleibt mir ein Geheimnis. Unser Kachelofen im Wohnzimmer und der Kanonenofen in meinem Kinderzimmer versprühten im Winter wohlige Wärme, auf Kosten der dreckigen Braunkohle und den ungefilterten Ruß Abgasen, die jedes Haus in den Himmel stieß und war es nicht Kohle, so war es zumindest Heizöl, was auch nicht besser war. Apropos Schlote, die Industrieschornsteine ragten empor und stießen ihren Dreck noch ganz ohne Entschwefelungsanlagen in die Atmosphäre. Das war nicht nur der Dreck der Kohle, nein auch giftige Dämpfe der Chemieindustrie. Alle anderen Abfälle wurden einfach in die Flüsse geleitet oder auf ungeschützten Deponien entsorgt. Auch die gute alte Dampflock verrichtete noch zuverlässig ihr Werk und brachte uns von A nach B. Wie idyllisch ist es doch gewesen, wenn die Dampflock schnaufend durch die grüne Landschaft dampfte und ihr lautes Signal ertönte. Unsere Autos brauchten noch keinen Katalysator oder Partikelfilter und verbrauchten auch mehr Benzin und Diesel, als heute. Ja es gab sogar noch 2-Taktmotoren, die mit einem Benzin-/Ölgemisch betrieben worden. Da konnte man wenigstens noch sehen, was hinten raus kam. Wir hatten übrigens auch noch keine biologisch erzeugten Lebensmittel und mussten Obst und Gemüse essen, dass vorher mit Pestiziden behandelt wurde. Wie ich das alles überlebt habe? Das grenzt schon an ein Wunder. Also habt Verständnis für mich, denn ich hatte wahrlich eine schwere Kindheit.

12 Kommentare

  1. Oben steht „Demokratie“ in Gefahr!
    Bin jetzt 68 Jahre alt und wurde in Deutschland von A-Z nur gegängelt! Ein selbstverantwortliches Leben ist hier nicht möglich. Es gibt überall nur Zwangssysteme und diktatorische Vorschriften! Und diejenigen die mir Vorschriften über alles machen, haben in ihrem Leben noch nie in der freien Wirtschaft gearbeitet! Es sind nur Parasiten!

  2. Absolut korrekt, Geschichte wiederholt sich, ist wie eine Neuverfilmung eines Klassikers, die „Diktatur des Proletariats“ oder „der Herrenmensch“ heißt jetzt „Muttidiktatur“ mit denjenigen Akteuren die ihr die Anweisungen geben. Die permanente Raute des Grauens als Zeichen der Unterwerfung ist schon ziemlich dämlich und nervig, aber auch das Symbol für die Macht über uns alle von Menschen, die sich auch genau deshalb für etwas Besseres halten, weil sie sehr viel Geld haben und ganze Staaten einschließlich deren Presse kaufen können. Da ist der Hartz IV Empfänger nur Opfer und Gewürm unter dem Herrschaftsschuh, nutzlose Esser eben, anders als die Goldstücke, den Ersatz für die zerstörte Familie. Das gewollte Problem ist immer der Haß und Fanatismus (aua ich hasse auch-ismusse) zu glauben frau ist besser als der Mann, der Jude, der Russe, der Rechte oder der Nazi. Das läßt sich beliebig fortsetzen und Hauptsache jeder ist bereit sich für seine Überzeugung hinter den Bus zu werfen. Fanatische Schreier gab es zu Kohls Zeiten nicht einmal bei den Kommunisten, heißt der Kessel ist am Sieden wie 1929 und jeder will gewinnen, ein klarer Verdienst der Mutti und der Grünen, die die Doofheit ins Land tragen weil frau muss nichts wissen, um ganz oben anzukommen. Und weil der Kessel eben auch nicht geöffnet werden kann, da dann plötzlich alles zu Tage tritt, wartet frau bis der eben explodiert. Da ist ein kleiner Auslöser bereits genug und der Populist Habeck ist gerade der beliebteste Deutsche, weil er Deutschland abschaffen will, gelle. Alles mit dem Segen der Mutti, wie Flüchtlinge, Dieselgate oder die Göre Greta, die rechtswidrig Schüler auf die Straße treibt und das ist janz wichtig, es muss auf jeden Fall das Recht gebrochen werden im Rechtsstaat, damit es den Rechtspopulisten richtig gegeben wird. Vorrausetzungen für die Schlägereien und die irren Verwirrten ist immer die Unwissenheit die im Verantwortungsbereich der grünen Affen liegt, den Lieblingen von Rothschild, Soros und Co., die größten Schade für das ehemalige Land der Dichter und Denker oder die länger hier Lebenden.

      • Viele Richtungen führen auch auf bequemen und geschmückten Wegen direkt in den Abgrund.
        Erfreulicherweise erkennen das Einige die nicht losgehen.

        Das Problem sind NGOs. Organisationen die also keinerlei demokratische Legitimation haben, aber mit gezielten Übertreibungen, Unterdrückung negativer Zusammenhänge bis hin zu bewussten Falschmeldungen viel Gelder einsammeln und damit weiter Angst schüren und alle mit moralinsaurer aber professioneller Werbung für ihre Ziele vollstopfen.

        Natürlich nur für ihre Ziele, . . . die oft genud nur im Geldsammeln bestehen.
        Beste Beispiele IPCC und Greenpeace, also nicht nur Merkels Staatsfunk.

        Typisch der Spruch von Prof. Dr. H. Stephen Schneider, Leitautor der Arbeitsgruppe II des IPCC:
        Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, erwähnen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten.
        Jeder von uns Forschern muss entscheiden,
        wie weit er eher ehrlich oder eher effektiv sein will! .

        Bei Greenpeace ist ja auch gerade ein Gründer dieser zweifelhaften Organisation ausgestiegen. Der Author dieses Artikels

        https://sciencefiles.org/2016/07/02/gesinnungs-lobbyisten-der-greenpeace-konzern/

        wird nun als Gründer dieser Hetz-Organisation nicht mehr erwähnt.

        • Das Zitat von Prof. Dr. H. Stephen Schneider klingt wie aus dem göbelsschen Propagandahandbuch und ist eine Anleitung zum Populismus in seiner übelsten Form.
          Was NGOs betrifft kann ich nur zustimmen. NGOs, die in der Öffentlichkeit erwähnt werden dürfen, sind meist, nett ausgedrückt, sehr zweifelhaft in ihren Attitüden.
          Aber wen wundert’s? Es sind typische Ausprägungen einer Diktatur. Wäre ja auch OK, wenn nicht ständig das Gegenteil behautet würde. Bei ehrlichen Diktaturen wissen die Menschen was geht und was nicht. Abfinden oder weglaufen. Klare Verhältnisse. Aber hier denken die Leute sie wären der moralische Nabel der Welt und sind eigentlich nur der Anus.

    • Dazu ein Video mit dem Grünen Hofreiter. Auf die Frage des Moderators, ob es in Deutschland eine Schulpflicht gibt, konnte der Esel nicht einmal beim zehnten Anlauf darauf antworten. Und solche Nullen werden von uns bezahlt, Armes Deutschland!

  3. „Nach jetzt 29 Jahren Meinungsfreiheit und Demokratie,…“
    Der Witz ist nicht komisch!
    „… mit aller Macht darum kämpfen, dass uns eine weitere Diktatur erspart bleibt, …“ Guter Ansatz. Die aktuelle Diktatur ist allemal schlimm genug. Und die nächste wir auch nicht besser.
    Manche begreifen nicht, dass „Demokratie“ in Ausbeutungssystemen immer ein dümmliches Märchen ist, dass man dem Plebs erzählt. Wirkliche Demokratie, deren Existenz ich für etwa so wahrscheinlich halte wie die des Paradies, setzt die Einsicht voraus niemanden zu betrügen. Wie realistisch ist das? Richtig, rhetorische Frage …

    • Du bist noch schlimmer weil Du das System durchschaust. Sei Vorsichtig, die Amadeus-Antonio-Stiftung wird mit Deinen baldigen Unfall nichts zu tun haben!

  4. Heute hat sich doch die „Demokratie“ wieder von ihrer besten Seite gezeigt. Organspendergesetz: Warum muss ich für etwas , was mir gehört, ein Pamphlet bei mir führen und es vorher noch genehmigen lassen, das man mir etwas stehlen will???

    Ich lasse in Zukunft mein Geld zu Hause liegen und lege ein Schreiben dabei, bitte lieber Dieb bestehle mich! Was für ein Schwachsinn!

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