Rajoy will Volksabstimmung in ganz Spanien

Rajoy will Volksabstimmung in ganz SpanienMurdrid: Noch fließt kein Blut … noch, aber die Vorbereitungen dazu scheinen auf Hochtouren zu laufen. Die spanische Zentralregierung zeigt sich entschlossen, das Problem “Katalonien” notfalls auch mit Waffengewalt im eigenen Sinne lösen zu wollen. Sie wähnt sich im Recht. Angeblich soll auch Kanzlerin Merkel schon zu dem Maßnahmenkatalog gratuliert haben. Es geht darum, das Recht endgültig wieder über die Menschen zu erheben. Den Zustand zu beseitigen, dass sich einfach viele Millionen Katalanen das Recht (heraus)nehmen, frei zu sein, über sich selbst bestimmen zu wollen. Sowas hat es ja noch nie gegeben. Nach Ansicht der spanischen Zentralregierung, mit der das Recht und die Macht ist, entspricht so etwas nicht den Bestimmungen.

Durch diese Aktion wird inzwischen glasklar … und ist auf EU-Ebene unbestritten, dass die Katalanen uneingeschränktes Staatseigentum von Rest-Spanien sind. Dort haben sie sich auch künftig dienstbar zu erweisen. Die Frage warfen wir bereits an dieser Stelle auf. Einige unverwegene Zyniker behaupten nunmehr steif und fest, dass heute im Verlaufe des Nachmittags, einem Wunder gleich, der Mariano Rajoy seinen Humor wiedergefunden haben soll. Noch gibt es dafür keine nachvollziehbaren Anhaltspunkte. Dennoch setzen wir hiermit offiziell das Gerücht in die Welt, dass Mariano Rajoy nunmehr eine Volksabstimmung im gesamten Rest-Spanien durchsetzen will. Ziel eines solchen Referendums soll sein, die übrigen Spanier darüber befinden zu lassen, ob sie den Verbleib oder das Ausscheiden Kataloniens aus dem Staatenbund wünschen.

Diese Idee kann kaum Mariano Rajoys ureigenes Gedankengut sein. Dafür ist der spanische Ministerpräsident bis heute viel zu steif. Da muss wer nachgeholfen oder ihn zumindest unter Drogen gesetzt haben. Eine solche Abstimmung wäre jedoch ein eindeutiges Signal in Richtung Katalonien. Würden sich die Menschen in Spanien mehrheitlich für den Verbleib Kataloniens in diesem Verbund aussprechen, wäre das doch ein unübersehbarer Liebesbeweis. Natürlich ist das rechtlich genauso unverbindlich wie der Austritt Kataloniens aus diesem Verbund. Wenn, wie erwartet sich eine überwältigende Mehrheit für den Verbleib Kataloniens innerhalb Spaniens entscheidet, wäre das die Grundlage in Katalonien solange abstimmen zu lassen, bis auch die Katalanen wieder voll dafür sind bei und in Spanien zu verbleiben.

Wir kennen diese erprobten Mechanismen seitens der EU nur zu gut. Dort darf in aller Regel solange über einen Sachverhalt abgestimmt werden, bis das von der Herrschaft gewünschte Ergebnis “herbeivotiert” ist. Danach werden in aller Regel die Referenden zu solchen Themen sofort und endgültig ausgesetzt. Nur in Deutschland ist sowas generell verboten. Das liegt an der nachgewiesenen Boshaftigkeit der Deutschen. Ob Rajoy im Falle einer solchen Volksabstimmung in Spanien auch die Polizei einsetzen würde, um die Spanier an die Urnen zu prügeln, darüber wurde bislang noch keine Mutmaßung angestellt. Es spricht aber allerhand dafür, dass er auch hier Gewalt anwenden könnte.

Katalonien ist und bleibt der Präzedenzfall

So oder so wird die Auseinandersetzung zwischen der spanischen Zentralregierung und Katalonien, als Präzedenzfall in die Geschichte der EU eingehen (nicht in die Geschichte Europas). So geht es dann los: Rajoy verkündet Absetzung der katalanischen Regierung[SpeiGel auf Line]. Zur friedlichen Aufrechterhaltung der Massen-Nutzmensch-Haltung innerhalb der EU, hat sich auch EU Ratspräsident Tusk eiligst wie symbolisch hinter Rajoy gestellt. Damit das Signal an die übrigen Menschen auch ja sitzt, ist unter Umständen damit zu rechnen, dass Rajoy, wahrscheinlich nur unter vorgehaltener Hand, auch noch ermutigt wird, eine begrenzte Anzahl von Leichen zu produzieren. Das sorgt dann medienwirksam für öffentliches Entsetzen und großes Bedauern unter den Staatsführern. Rajoy will Volksabstimmung in ganz SpanienViel wichtiger allerdings ist die Abschreckungswirkung gegenüber anderen Regionen in der EU. Die ist unverzichtbar. Deshalb nimmt auch die Zahl der Menschen, die sich für Europa entscheiden, so rasant zu.

Und tatsächlich, da wäre eine Volksabstimmung in Rest-Spanien sicherlich die elegantere Methode, um in irgendeiner Weise eine staatliche Einheit mit den Katalanen wieder auf die Reihe zu bekommen. Wenigstens könnte man darüber einfach einen Dialog in Gang bringen, der, sofern richtig geführt, die Menschen ebenfalls wieder einen würde. Aber dazu gebricht es derzeit allen Parteien vor Ort an der entsprechenden Weitsicht. Und selbst der Humor hat sich flächendeckend in ganz Spanien verabschiedet. Schade! Das alles bürgt für weitere Fehlentwicklungen und Unfreiheiten. Wenn das mal nicht so gewollt und geplant ist?! ja, die Sache mit den Volksentscheiden rückt in immer weitere Ferne, denn die bekommen der Herrschaft so schlecht. Aber ein schöner Traum ist es schon, gelle.

 

Rajoy will Volksabstimmung in ganz Spanien
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

7 Kommentare

    • Wenn es also keine Zollschranken gibt ist gegen kulturelle Eigenständigkeit nichts mehr einzuwenden? Übrigends, was ist mit Merkel-Schäuble-Deutschland und den 19% EUSt auf Alles was die Grenze passiert? Diese Zollschranke sollte auch fallen. Falls Deutschland in Europa liegt.

      Ohne EU und ohne Euro steht zumindest die Schweiz ganz gut da. Dort kann man übrigens auch was über die jahrhunderten und nicht ganz grundlosem alten Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalonier lesen. Wenn jetzt Madrid auf der Iberischen Halbinsel über irgendwas abstinnen lässt, sollte auch Andorra und Portugal einbezogen werden. Wieso gibt es kulturelle Autonomie für Basken, aber nicht für Katalonier?

      Eine Abstimmung in Katalonien ist sicher besser wie ein langer bewaffneter Konflikt mit den Basken. Die geringe Wahlbeteiligung dort, ist im Grund nur die Unfähigkeit der spanischen Polizei genügend Wahlurnen vor der Auszählung einzusammeln!
      Ein Links zu Kataloniens Geschichte und Kultur ist zu finden bei

      http://www.polpro.de/mm17.html#spanien

      Mir kommt Spaniens Verhalten so vor, als ob ein Vater sagt:
      Aber ihr MÜSST an den Weihnachtsman glauben.

      Oder von der Kanzel gepredigt wird:
      Wer keine Kirchensteuer zahlt, kommt nicht in den Himmel.

      Oder das ARD sagt:
      Egal was in GG Art5.1 steht, unsere Politiker bestimmen eure Demokratieabgabe.

      Meine Meinung:
      – Reisende soll man nicht aufhalten und
      – des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
      – Ob es die EU-Verwaltung oder Spanien oder Katalonien es will oder nicht,
      – es bleibt in Europa liegen.
      – Nur der innere Frieden wurde und kann weiter zerstört werden.
      – Mit Freunden lebt es sich besser als mit Feinden.
      – Sich künstlich und zusätzlich Feinde zu machen, schaffen nur die Politiker!
      – Auch wenn sie andere Werbetexte heucheln.

  1. Ich fürchte für Katalonien einen Wiederholung der Geschichte.
    Am 26 Juli 1581 haben die Niederlande sich von Spanien verselbständigt.
    Nach einen Widerstandskrieg, die schon angefangen war in 1568, kam ein offene Krieg zwischen Spanien und die Republik der sieben vereinte Niederlanden, die bis 1648 gedauert hat. 80 Jahre Krieg für die Freiheit.
    Das schaft Katalonien nicht.

  2. Also ich befürchte mal, dass unser Murksel ein Touristen-Embargo gegen die abtrünnigen Katalanen verhängen wird.
    Hat ja bereits mit der Türkei prima geklappt.
    Müssen die Deutschen halt in Meck-Pom Urlauben.

  3. Folge dem Geld, wenn Du die Wahrheit erfahren willst. Das Kapitel ist international. Dazu müssen leider Ländergrenzen und Kulturen geschliffen werden. Wer sich heute noch einbildet, kein Moslem zu sein, wird von Murksel und dem grünen Gesindel bald eines Besseren belehrt. Der Staat bin ich bzw. EU. Die absurden Wünsche der Menschenherde spielen da keine Rolle. Und wenn nicht gehorcht wird, wird gekeult oder ausgetauscht. Was soll es sein?

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