Bundeswehr braucht dringend mehr Kriegstote

Bundeswehr braucht dringend mehr KriegstoteBRDigung: Die Zahlen sind einfach katastrophal. Soweit es die Soldaten nicht unterlassen sich einfach selbst umzubringen, brauchen wir dringend mehr kriegstote Kameraden. Das sind wir einer vertretbaren Statistik in diesem Bereich schuldig. Besonders damit dieses goldene Handwerk gegenüber dem Souverän nicht so elend mies aussieht wie bisher. Nur durch mehr im Einsatz gefallene Soldaten können wir diese aus den Fugen geratenen Verhältnisse wieder heilen. Wie sonst soll eine Mutter ihren jobsuchenden Sprösslingen erklären, dass der Job bei der Bundeswehr auch wirklich todsicher ist. Auch ohne selbst Hand an(sich)legen zu müssen?

Derzeit liegen die Selbstmörder bei der Truppe, im harten Vergleichsrennen seit Gründung der Bundeswehr (1955), noch deutlich vorne. Sie behaupten mit 3603 Toten noch immer die Poleposition, bei 6.864 Gesamttoten bei der Bundeswehr seither. Wie nicht anders zu erwarten, bekommen sie dafür auch keinerlei Denkmäler gesetzt. Das war auch in den deutschen Vorgängerarmeen schon so abartig und zersetzend. Besonders böse Zungen behaupten gar, dass es sich bei diesen Aspiranten um Deserteure handelt. Jene üblen Gestalten, die sich hier in nicht satisfaktionsfähiger Form dem mörderischen Dienst an der Waffe zu entziehen suchen. Bestens wir vergessen diese innerhalb der Truppe eher als unehrenhaft geltenden Weichlinge gleich wieder. Schließlich können sie dort in keiner Weise als Vorbild gelten. Selbst dann nicht, wenn sie den Planeten Erde mit ihrem selbstlosen Einsatz weiter von Waffenträgern und potentiellen Mördern befreit haben.

Das zuvor beschriebene Elend hat auch eine offizielle Grundlage, die kann man an dieser Stelle ausfindig machen: Todesfälle in der Bundeswehr[Bundeswehr]. Selbstredend hat man auch hier fein sauber darauf geachtet, dass die im Dienst ums Leben gebrachten Helden (3.261 an der Zahl) keinesfalls mit den vorgenannten Typen vermischt oder aufaddiert werden, die sich selbst in rechtswidriger Weise das Ableben besorgten. Erfolgreicher Bundeswehr braucht dringend mehr KriegstoteSelbstmord ist zuweilen noch der einzige Tatbestand in Deutschland, der nach wie vor unerbittlich mit dem Tode bestraft wird. Auch dann, wenn dies gesetzlich nirgends explizit geregelt ist. Das nennt man faktisches Recht.

Aus Sicht der kämpfenden Truppe ist es derzeit überaus erfreulich, dass inzwischen die Verluste durch “Dienst & Kampfeinsatz” wieder hinter den Verlusten durch Selbsttötung zurückbleiben. Das belegt wie gut die Truppe heute funktioniert. Die Zweifler sind jetzt wohl überwiegend ausgestorben. Oder aber, die Berufssoldaten sind da merkelig anderes aufgestellt als die Wehrpflichten. Durch die internationale und teils rechtlich fragwürdige Entsendung der Bundeswehr in alle Welt, kann davon ausgegangen werden, dass durch ihre Dienstleistung inzwischen insgesamt mehr Menschen ums Leben kommen als sie selbst an Verlusten zu beklagen hat. Alles andere wäre auch hochgradig ineffizient. Damit das Ganze auch weiterhin einen sauberen und ansprechenden Anstrich behält, nennen wir diese Einsätze seit geraumer Zeit nicht mehr “Krieg” sondern “humanitäre Mission“, “Unterstützungsmission” oder “Ausbildungsmission“. Vermehrt kommen jetzt reine Hand- und Spanndienste für die NATO-Mörder-Kollegen aufs Programm, die rechtlich deshalb nicht solider aufgestellt sind.

Die fröhliche Wendung zum Schluss

Ein weiterer Hype, bei dem auch die Bundeswehr aus Gründen der so genannten “Effizienz” nicht hinten anstehen muss, ist der Switch zwischen “gewerblichen” und “zivilen” Toten. War es vor rund 100 Jahren noch üblich, dass rund 10 % der Kriegstoten Zivilisten waren, hat sich dieses Verhältnis inzwischen signifikant gewandelt. An dieser Stelle ist folgendes nachzulesen: Konfliktforschung ♦️ 85-90 Prozent aller weltweiten Kriegsopfer sind Zivilisten[Versicherungsbote]. Das wird generell als ein großer Erfolg der modernen Kriegsführung gefeiert. Allein dieses Argument sollte man den Müttern heute eindringlich vermitteln. Damit können Sie ihre Kinder davon überzeugen, dass die Überlebenschancen in der Armee fast neunmal größer sind als im zivilen Leben. Hätten doch die Selbstmörder der Bundeswehr diesen Umstand nur gewissenhafter für sich bedacht, wären viele von Ihnen womöglich noch in der Bundeswehr am Leben und Dienst schieben.

Bundeswehr braucht dringend mehr Kriegstote
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

3 Kommentare

  1. Was ist eigentlich wenn die Bundeswehrsoldaten in ihrer Freizeit Selbstmord begehen?
    Sind die dann auch, wie es so schön im beamten-hochdeutsch heißt, “infolge der Ausübung ihrer Dienstpflichten“ verstorben oder rein privat????
    Wahrscheinlich müssen Selbstmörder einen vom Notar beglaubigten Abschiedsbrief hinterlegen, in dem sie eindeutig und zweifelsfrei beweisen, dass die Bundeswehr der Auslöser für ihren Freitod ist.

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