USA machen Fortschritte bei Vergiftung und Vergasung der eigenen Bevölkerung

USA machen Fortschritte bei Vergiftung und Vergasung der eigenen Bevölkerung fracking-ia

Big Won­der­land: Natür­lich ist es ein abso­lut heißes Eisen. Es geht um das The­ma „Frack­ing“ und dessen Auswirkun­gen auf Men­sch und Natur. Fol­gt man eini­gen Exper­tisen und den eben­so harten wie auch teil­weisen gesund­heitlich ruinösen Erfahrun­gen von Betrof­fe­nen Men­schen in den USA, dann ist es ein absolutes Desaster was sich dort im Moment abspielt. Ist man geneigt den Ein­las­sun­gen der dafür ver­ant­wortlichen Indus­trie zu fol­gen, so kann sich diese an kein­er Stelle einen Zusam­men­hang erk­lären. Einzige Fest­stel­lung, die Betrof­fe­nen ver­suchen sich an der Indus­trie schad­los zu hal­ten.

Umso beein­druck­ender ist natür­lich das The­ma wenn man bedenkt dass auch in Europa, ins­beson­dere in Deutsch­land in der nahen Zukun­ft unendliche Ton­nen Gift in den Boden gepresst wer­den sollen um hiesige Schiefer­gasvorkom­men erschließen zu kön­nen. Vor Tagen brachte nun­mehr der Focus einen inter­es­san­ten Artikel dazu: „Das Leitungswass­er taugt nur noch zum Klospülen“.

Aber auch unsere Admin­is­tra­tion bemüht sich im Auf­trag der Lob­by hier Ruhe an der Gas­front zu ver­mit­teln und die Ver­fahren dazu als erprobte Tech­nik hinzustellen. Natür­lich weiß von uns nie­mand wie viel Parteis­penden es braucht um ein reines Gewis­sen zu pro­duzieren, aber es scheint sich immer noch für bei­de Seit­en zu lohnen. Und wir haben natür­lich hin­re­ichend Erfahrung mit gefährlichen Sachen, also doch alles gar kein Prob­lem? Let­ztlich haben wir ja sog­ar Tsch­er­nobyl und Fukushi­ma über­lebt und selb­st die Asse kann uns nicht wirk­lich etwas anhab­en.

Alles ist völ­lig sich­er und für den Men­schen unbe­den­klich. Und sollte tat­säch­lich mal was passieren, dann genügt es in der Regel nicht darüber zu bericht­en und wenn doch was an die Öffentlichkeit kommt, es eben ein­fach wieder „klein schreiben“ zu lassen. Das höhere Gut ist der Prof­it und etwaige men­schliche Opfer dabei kom­men nicht ein­mal als Kol­lat­er­alschaden in Betra­cht. Got­t­lob muss ja in Ameri­ka, wie auch hier, ein Geschädigter erst ein­mal den Zusam­men­hang beweisen kön­nen, auch wenn der ziem­lich offen­sichtlich ist. Soll­ten sie mehr Details zum Frack­ing in Erfahrung brin­gen wollen, fol­gen sie ggf. dem Link am Bild oder dem­sel­ben am Ende des Artikels.

Gift im Trinkwasser

Nun ließen einige Betrof­fene das fragliche Haus- und Brun­nen­wass­er testen und es fan­den sich erhöhte Werte der Chemikalie „Tolu­ol“, die beim Frack­ing einge­set­zt wird und Übelkeit sowie Kopf­schmerzen aus­lösen kann. Selb­st die Arsen- und Ben­zol-Anteile waren deut­lich zu hoch. Das Wass­er war schlicht kein Lebens­mit­tel mehr son­dern nur noch eine Gift­brühe. Aber die Behör­den gaben dann schon ein paar Monate später wieder Ent­war­nung. Zwar seien noch Spurenele­mente der Chemikalien nachzuweisen, sei aber zum Trinken wieder unbe­den­klich. So schnell kann es gehen. Die Betrof­fe­nen allerd­ings sind vol­lends verun­sichert, benutzen das Wass­er allen­thal­ben noch für die Klospülung und müssen für allen weit­eren Bedarf auf abgepack­tes Wass­er aus dem Super­markt zurück­greifen … trotz eigen­er Hauswasser­an­la­gen.

Auch die Luft in der Nähe der Bohrlöch­er scheint nicht beson­ders bekömm­lich zu sein. Übelkeit, gesund­heitliche Prob­leme bei Men­sch und Tier mehren sich. Wer es in diesem Zusam­men­hang noch etwas blu­miger braucht, dem sei der ver­link­te Artikel emp­fohlen. Kann so etwas am Ende alles nur Ein­bil­dung sein? Wenn man halt den Vorstel­lun­gen der Indus­trie fol­gt, dann ist es alles nur über­triebene Hys­terie aber kein ern­stlich­er Grund zur Sorge.

Dazu passend haben wir noch einen wun­der­baren „Kurz­film“ gesucht und gefun­den (nur 1:48 Minuten lang). Wenn man in diesem Zusam­men­hang seine per­sön­liche Gasver­sorgung über den Wasser­hahn bekommt, dann ist das schon mächtig beein­druck­end. Es ist eine wahre Gau­di und man muss generell mit offen­em Feuer vor­sichtig sein, kön­nte einem doch jeden Moment die Hütte um die Ohren fliegen. Mit Bezug auf den Film kön­nen die Betrof­fe­nen froh sein, dass ihnen die Gas­förder­er ihre unge­bete­nen Dien­ste nicht noch in Rech­nung stellen oder gar Anzeigen wegen Gas­dieb­stahl serviert bekom­men, weil sie ver­mut­lich unberechtigt „gefrack­tes Gas“ auf ihrem Grund­stück haben.

Was dann in dieser Soap natür­lich nicht fehlen darf, sobald ein weit­eres Gutacht­en auf dem Tisch liegt, wird als erstes ein­mal fest­gestellt, dass die Gutachter einen zu engen Bezug zu Umweltschutza­k­tivis­ten haben. Damit ist dann auch schon die Rich­tung klar und die Glaub­würdigkeit der Aus­sagen dieser Fach­leute ziem­lich erschüt­tert. Die Experten der Konz­erne sind da erhe­blich glaub­würdi­ger, weil sie mehr Mit­tel in der Hand haben und deshalb auch geeignetere Stu­di­en schreiben (lassen) kön­nen, deren Ergeb­nis dann stets die Harm­losigkeit der Vorgänge unter­stre­ichen.

Und warum soll­ten wir uns für diese amerikanis­chen Men­schen und die Vorgänge dort inter­essieren? Besten­falls ein­fach nur damit wir nicht wie die Lem­minge diese Fehler hier wieder­holen müssen und damit auf Jahrzehnte oder gar unüberse­hbare Zeiträume großflächig unser Grund­wass­er vergiften. Genau das scheint ja aus Prof­it­grün­den in den USA ger­ade zu passieren und allen Pla­nun­gen fol­gend kommt es jet­zt auch bei uns.

Weit­erge­hende Unter­suchun­gen war­nen inzwis­chen aber vor ver­mehrten Kreb­serkrankun­gen in der Nähe dieser Frack­ing-Bohrstellen, sicher­lich auch nur Hirnge­spin­ste. Dazu gesellen sich noch Hin­weise, dass Babys an solchen Stan­dorten mit einem gerin­geren Durch­schnitts­gewicht zur Welt kom­men kön­nen, auch nur Phan­tasterei? Und wie bere­its erwäh­nt, auch bei Tieren haben Forsch­er mit­tler­weile ern­ste Gesund­heit­sprob­leme ent­deckt. Alles wichtige und wohl auch richtige Indizien — nur der unum­stößliche Beweis fehlt nach wie vor, ergo macht man weit­er auch wenn es ziem­lich offen­sichtlich ist woher der Dreck kommt.

Industrielle Symbiosen und Win-Win-Win Situationen

Natür­lich braucht dieser Vor­gang am Ende auch noch eine pos­i­tive Bew­er­tung und wir haben ein­mal nachge­se­hen wo die Win-Win Sit­u­a­tion sich jet­zt wohl ver­bor­gen hal­ten kön­nte. Und tat­säch­lich da gibt es ein entsprechen­des Szenario. Über­tra­gen wir es sogle­ich nach Europa und nach Deutsch­land. Passend dazu erin­nern wir schon ein­mal daran, dass Wass­er seit eini­gen Tagen, nach dem Willen der Deutschen (Volksvertreter), kein Men­schen­recht mehr ist. Dies macht übri­gens auch Sinn wenn man weiß worum es langfristig geht.

In den Regio­nen in denen kün­ftig Schiefer­gas gefördert wird, kön­nte es also auch zu nicht beweis­baren Aus­fall­er­schei­n­un­gen kom­men. Dies ändert aber nichts daran, dass die Men­schen Wass­er brauchen. Wenn dieses dann entsprechend pri­vatisiert ist, kann man gut argu­men­tieren, dass Wasser­auf­bere­itung und Wasser­trans­port teuer sind. Auch das Wass­er im Super­markt dürfte wohl um einiges mehr kosten als jenes aus dem Wasser­hahn.

So kann sich die pri­vatisierte Wasser­wirtschaft in diesen Regio­nen schon jet­zt auf beson­ders gute Geschäfte freuen und die Gas-Frack­ing-Aktionäre natür­lich auch. Dadurch dass Wass­er kein Men­schen­recht mehr ist, kann auch der Staat nicht mehr darauf verpflichtet wer­den hier einzuschre­it­en oder für Abhil­fe zu sor­gen. Irgend­wie ein tolles Spiel. Alles kann ganz legal und über Jahrzehnte währende Rechtsstre­it­igkeit­en vor den Gericht­en erledigt wer­den. Wenn man die gut in die Länge zieht, dann soll­ten die Gas­felder bere­its leergepumpt sein und ob man her­nach die eine oder andere Förderge­sellschaft in die Pleite schickt, dass ist dann ein reines Rech­enex­em­pel. Soll­ten die Kläger darüber ver­ster­ben, wäre es natür­lich noch ide­al­er.

Unser Tipp des Tages für den Fall dass auch in ihrer Nähe dem­nächst Gift in den Boden gepumpt wer­den soll um das Gas nach oben zu befördern: Jet­zt die eigene Hütte dort zu Geld machen und in Aktien der Gas­förderun­ternehmen und des örtlichen Wasserver­sorg­ers anle­gen. Bei­de wer­den in naher Zukun­ft boomen. Dann mit dem Gewinn aus dieser Aktion in ein­er anderen Region wieder eine schönes Häuschen erwer­ben. Vergewis­sern sie sich jedoch zuvor, dass dort nir­gends Schiefer­gasvorkom­men in der Nähe sind.

So kön­nen sie dann richtig am Leid der Men­schen ver­di­enen … wie die Konz­erne halt auch … an jenen Men­schen die keine Chance haben von diesen Ver­ga­sungs­stan­dorten wegzukom­men. Die wer­den es beim Wass­er und ggf. mit ihrer Gesund­heit bezahlen müssen. Damit ist aber auch schon der Dritte Gewin­ner benan­nt. In diesen Regio­nen kann dann sog­ar die Gesund­heitsin­dus­trie noch fes­ter Wurzeln schla­gen. Aber seit Schwarz-Gelb wis­sen wir ja auch dass die Gesund­heit der Konz­erne unser Wohl bes­timmt und nicht etwa ihre einge­bildete per­sön­liche und indi­vidu­elle Gesund­heit.

Bild­nach­weis: Die Wahrheit über Frack­ing | Zen­trum der Gesund­heit

USA machen Fortschritte bei Vergif­tung und Ver­ga­sung der eige­nen Bevölkerung
25 Stim­men, 4.84 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (96% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

39 Kommentare

  1. es is schade, dass der bere­its (zum Teil) als krim­ineller Fake ent­tarnte Pro­pa­gan­da Film Gasland hier als Argu­ment auf­taucht. Etwas bessere Recherche wäre gut gewe­sen. Ich bin auch nicht für Frack­ing, aber mit erlo­ge­nen Argu­menten kann man auf Dauer keine Seriosität gewin­nen.

    • Ich meine einige mehr Filme dieser Art im ver­gan­genen Jahr gese­hen zu haben, teil­weise um einiges länger. Da wur­den genau diesel­ben Prob­leme rund um die pri­vat­en Hauswasser­an­la­gen beschrieben. Ok, selb­st wenn der Streifen jet­zt über­zo­gen sein sollte, reines gas im Wass­er ist ja an sich noch weniger kri­tisch als das Gift welch­es zum her­aus­lösen aus dem Schiefer­gestein benutzt wird. Soll­ten also auch alle diese Mes­sun­gen rund um die pri­vat­en Wasser­an­la­gen nur Fake sein?

  2. Viele­icht ver­ste­ht jet­zt der eine oder andere auch den zusam­men­hang warum Wass­er kein Men­schen­recht ist. Somit wurde ja bere­its die Tür für die Nächt­en anste­hen­den Auf­gaben der Lob­by geöffnet wurde,denn es hatt alles einen beson­deren Grund, warum solche Dinge geschehen.
    Es liegt generell ein Plan vor der hier um jeden Preis durchge­setz wird, bevor andere darauf kom­men was für ein Per­vides Spiel gespielt wird.

  3. Warum denn so kri­tisch? Ist doch genial, die Idee. Schliesslich will der Energie­ver­brauch für richtig wichtige Sachen, z.B. die Server­far­men von Fake­book und U‑Tube gedeckt sein. Hey, ich will mich ausleben, ich will immer die Spiel­ereien von Apfel & Co. haben, aller 3 Jahre ein neues Auto. Mir doch egal, ob der Dreck in Bälde den Plan­eten ver­nichtet. Kinder hab ich ja eh nicht, die sind schlecht für die Kar­riere. So what? Kon­sum­iert, so lange ihr noch kön­nt!

  4. Als ich jet­zt über Frack­ing via Mail zwecks Peti­tion https://www.campact.de/v/31cc244d967d499d9e71cbb389adbcfd/
    erfuhr und die Tage vor­weg ja diese Wasser­pri­vatisierungskiste lief war auch für mich leicht erkennbar was hier abge­ht
    Die derzeit­ig Konz­ern- und Banken­hörige ReGIERung schiebt die Entschei­dung nach Brüs­sel ab um es nach ihrem Willen beschlosse­nen Ergeb­nis danach abgenick­en zu kön­nen.
    Steck­en hier schon weit­ere Schritte mit dahin­ter , die bere­its instal­lierte Imper­al­is­mus­regierung in Brüs­sel zu füt­tern ?

    Danke für diesen gut zusam­menge­fassten Kom­men­tar .
    Ist ein empfehlenswert­er BLOG hier.

    Wichtig ist doch jet­zt die Frage, wie geht es weit­er?
    Was kann dage­gen getan wer­den, wo Unrecht zu Recht wird.
    Ist da nicht Wider­stand dann auch Pflicht ?
    So ste­hts in etwa im Grundge­setz.

    Ich sehe nur die Möglichkeit selb­st aktiv zu wer­den und die gewon­nen Infor­ma­tio­nen und Kri­tiken zu ver­bre­it­en.
    Und Wählen gehen, aber nicht eine der 4 Block­parteien.

  5. Man sollte in Betra­cht ziehen, das frack­ing in Deutsch­land unter sehr hohen Sicher­heits- und Umweltau­fla­gen durchge­führt wer­den würde, und in neueren Ver­fahren die umweltschädi­gen­den Stoffe nicht mehr beigemis­cht wer­den. Das will aber kein­er hören, haupt­sache dage­gen. Und somit lieber das Gas aus Rus­s­land importieren, welch­es in wirk­lich unglaublichem Raub­bau an Natur und Men­schheit in Sibirien gewon­nen wird. Dort schert sich kein­er um irgendwelche Aufla­gen. Aber es ist halt beque­mer alles zu ver­teufeln was ander­swo geschieht und man daheim nicht haben will (frack­ing, Wind­parks, Solarparks, Spe­icher­w­erke, etc.), und dann aber das Gas aus Rus­s­land, den Strom aus dem AKW in Frankre­ich, das Handy aus Chi­na und die Klam­ot­ten aus Indi­en zu kaufen.

    • Jet­zt kön­nte ich zynisch darauf antworten, wenn bessere Stan­dards in der Rest-Welt nichts gel­ten und wir daran par­tizip­ieren, ist das ein Argu­ment dafür die eige­nen Grund­la­gen zu ruinieren und zu vergiften? Das halte ich für noch kurzsichtiger.

      Übri­gens, auch zu den Atom­kraftwerken und End­lagern gibt es ellen­lange Sicher­heit­san­forderun­gen. Was die im Einzel­nen geholfen haben sehen wir an Tsch­er­nobyl, Fukushi­ma und auch heimisch an der Asse.

      Will damit sagen, das Prob­lem geht doch viel tiefer und sich nur den Geset­zen des Mark­tes zu unter­w­er­fen halte ich per­sön­lich für die schlecht­este Lösung, solange uns das tägliche Leben immer wieder beweist, dass wir trotz aller Sicher­heitsvorkehrun­gen immer nur mehr Schaden zu bekla­gen haben.

      • Ich wiederum kön­nte zynisch antworten, das ich nichts anderes erwartet habe, Sie gehen gar­nicht darauf ein was ich geschrieben habe. Es liegen haufen­weise Ver­fahren in den Schubladen die ohne umweltschädi­gende Zuschlagsstoffe in den Flu­iden auskom­men, aber das will ein­fach nie­mand hören, in Ihrem Fall auch nicht lesen.
        Also doch zurück in die Steinzeit?
        Ich glaube nicht das man Tsch­er­nobyl als Beispiel für kon­sis­tente Sicher­heit­skonzepte anführen kann, geschweige denn Län­der die in ein­er tek­tonisch hoch aktiv­en Gegend unseres Plan­etens AKWs bauen. Das Asse jet­zt absäuft ist halt dumm gelaufen, aber es wer­den wertvolle Erken­nt­nisse daraus gewon­nen, wie man’s bess­er machen kann.
        Ich bin kein Kap­i­tal­ist, aber ich sehe den­noch mehr Chan­cen in Tech­nolo­gien hier zu investieren, wo ich auch schauen kann was passiert, als den Kopf in den Sand zu steck­en und lieber über die bösen anderen zu schimpfen, sie aber dann trotz­dem dafür zu bezahlen die Umwelt zu zer­stören, Kinder zu ver­sklaven etc., damit ich mit meinem iPhone im kosten­losen W‑LAN bei Star­bucks mein Crack saufen kann.

        • Ja ist schon richtig, ich habe mich tat­säch­lich nicht mit den soge­nan­nten „umweltscho­nen­den Ver­fahren“ auseinan­derge­set­zt. Wenn diese Tech­nik doch schon 60 Jahre in den USA angewen­det wird, wie kann es denn dann dort zu solchen Aus­fall­er­schei­n­un­gen kom­men, das ist mir ein Rät­sel.

          Also, ich bin auch kein Kap­i­tal­ist, möchte aber gar nicht erst sehen dass hier großflächig die Natur schon im Unter­grund kaputt gemacht wird. Jet­zt kön­nte man sagen, wir soll­ten auch einige Bun­deslän­der zum exper­i­men­tieren und ggf. kaputtspie­len bere­it­stellen, wie andere Län­der das auch tun, um dann am Ende vielle­icht doch noch festzustellen, dass auch die jet­zt als sich­er gel­tende Tech­nik halt doch noch ihre Mack­en hat­te.

          Da haben wir ein­fach nur eine grundle­gend ver­schiedene Ansicht, das ist aber doch nicht schlimm … ver­mut­lich sind wir in vie­len anderen Din­gen einiger. Zwecks Energie ver­folge ich noch ganz andere brauch­bare Ansätze, die will ich hier jet­zt aber nicht son­der­lich aus­bre­it­en, die sind noch nicht blo­greif.

          Frack­ing ist unter Umstän­den (auch unab­hängig von den Sub­stanzen) ein Ein­griff in die tiefen Schicht­en der Erde, wo wir her­nach nichts mehr aus­richt­en kön­nen wenn es schief gegan­gen ist. Ein umge­fal­l­enes Win­drad oder kaputte Solarzellen oder eine mar­o­de Wasser­tur­bine kön­nen wir immer wieder kor­rigieren. In den Tiefen kor­rigieren wir nach einem Fehlschlag gar nichts mehr.

          • naja, Wika, auch die Steinkohle­förderung ist ein sehr tiefer Ein­griff in die Erd­pelle. Und, was über­all ignori­ert wird: die in D (früher mal) gefördertte Kohle kostete uns knapp 400 DM/tonne. Zur gle­ichen Zeit hätte man sie für 73 DM/tonne frei Hafen Duis­burg aus Aus­tralien haben kön­nen. Aber das Geld fremder Leute zu ver­schwen­den ist ja für Poli­tik­er eine olymp­is­che Diszi­plin mit dem Ziel Wäh­ler­stim­men zu ern­ten. Diese und jede andere Kohle hat neben­bei auch noch einen “kleinen” Nachteil außer CO2 was ja bei AKWs nicht anfällt: bei der Kohle­ver­bren­nung wird tat­säch­lich Radioak­tiv­ität in die Luft gepustet, bzw bleibt im Fil­ter­staub zurück. Und zwar entste­ht so wesentlich mehr radioak­tive Umwelt­be­las­tung als durch AKWs! Die Fil­ter­stäube von Kohlekraftwerken sind eine Klasse für sich!. Und zwar, weil Kohle immer alle möglichen Beimis­chun­gen hat, nicht nur Pech­blende .…

            • Inter­es­sante Dinge die Du da schreib­st. Ger­ade let­ztes war mit nicht bewusst, welchen Dreck wir auch an der Stelle serviert bekom­men. Einen wesentlichen Unter­schied sehe ich den­noch. Hört man mit der Kohle auf, dann hat man zwar Löch­er da unten, aber anders als beim Frack­ing, eben nicht dauer­haft Gift im Boden, wo man nie wieder drankommt und welch­es ggf. noch ziem­lich lange nach­wirkt. Wir haben noch aller­hand in Sachen Energie zu tun, da braucht es schon noch einen gehöri­gen Wan­del. Ich denke es gibt schon reich­lich Alter­na­tiv­en, einige kom­men aber nicht durch weil sie ggf. die großen Konz­erne aus dem Ren­nen wer­fen kön­nten und zu ver­mehrter Autarkie führen. Das scheint nicht gewollt zu sein. Wie schon gesagt, ist ein abend­fül­len­des The­ma … 😉

              • Hi Wika, natür­lich haben “erneuer­bare Energien” Vorteile, vor allem, daß wir etwas weniger abhängig vom Erdöl wer­den.

                Dabei ist vor allem Wind­kraft hil­fre­ich auch wenn sie eher unregelmäßig und schlecht im Voraus plan­bar anfällt. Wind­kraft erfordert extrem viel Kun­st­stoff für die Flügel, dieser CO2-Anteil umgerech­net auf deren Lebens­dauer ist prak­tisch genauso­viel wie bei einem Gaskraftwerk (Unter­suchung des Paul-Scher­er-Insti­tutes http://www.psi.ch). Außer­dem müssen die Haut­lager dieser Wind­mühlen alle 4 Jahre gewech­selt wer­den, eine Ver­sicherungsauflage. Nor­male schädliche Neben­wirkun­gen sind außer­dem Großvo­gelver­nich­tung, Brut­ge­bi­etver­nich­tung für Klein­vögel (mehr als durch alle Auto­bah­nen!), Infra­schall, Eiswurf usw. Und wie gesagt: es fehlt an Zwis­chen­spe­ich­ern, z.B. durch Pump­spe­ich­er-Kraftwerke. Und hier muss man wieder erwäh­nen: was ist die gefährlich­ste Art der Energie-Erzeu­gung? Na? Errat­en: Wasserkraft!.… , jeden­falls sta­tis­tisch. Denk mal an den (alten) Stau­damm­bruch von Frejus/Frankreich, oder die 75 Toten vor ein paar Jahren in einem ruus­sis­chen Wasserkraftwerk. Tsch­er­nobyl hat­te lt IAEA 38 Tote, lt UN ca 200, lt der Ukraine (die Geld wollte) 168’000. Also abso­lut alle Toten eines Jahres in der Ukraine. Wasserkraftwerke haben aber auch Wirkungs­grade unter 100% und Wind­kraft ist schon ca 5 mal teur­er wie die preiswerteste Erzeu­gung aus fos­silen Brennstof­fen. Wenn nun Gaskraftwerke in Bere­itschaft für Win­daus­fall gehal­ten wer­den oder Pump­spe­icherkraftwerke gebaut wer­den müssen, wird es noch teur­er.

                Jede Energieerzeu­gung hat irgendwelche Nachteile: bei Steinkohle sind es neben den Fil­ter­stäuben auch die Löch­er in der Erde. In NRW und vor allem im Saar­land gibt es ganze Dör­fer deren Häuser durch Berg­be­we­gun­gen durch früheren Berg­bau Risse beka­men. Auch wenn nur wenige wirk­lich ein­sturzge­fährdet sind, … verkaufen kann man gebroch­ene Buden ‑also Bruch­bu­den- nicht. Die nimmt man nicht­mal geschenkt.

                Und Pho­to­voltaik? sich­er sehen blaue Däch­er schön aus. Und sowas macht in eini­gen Fällen auch Sinn. Ganz abgele­gene Almhüt­ten oder die ISS brauchen ein­fach zu lange Kabelan­schlüsse. Allerd­ings entste­hen ‑zumin­d­est in Chi­na- bei der Her­stel­lung enorme Gift­men­gen. Ob das der Grund für die 40’000 toten Schweine in Shang­hai war? Und Solarele­mente erfordern auch Energie zur Her­stel­lung. Vor eini­gen Jahren hätte ein Ele­ment nur 100 Jahre Sonne haben müssen, um seine Her­stel­lungsen­ergie zu erzeu­gen. Heute ist diese Zahl gün­stiger. Umweltschützer und Grüne (ohne Beurteilungsver­mö­gen der physikalis­chen Tat­sachen) nen­nen Dir sog­ar wun­der­bare Zahlen (4 Jahre). Lei­der traue ich denen nicht.

                Irgend­wo steckt da ein grund­sät­zlich­er Wurm: zugegeben funk­tion­iert Mei­n­ungslenkung und Poli­tik am besten mit dem Strategem Angst. Aber wieso kostet in Ost-Texas der Strom unter 7 Euro-cen­t/k­Wh (= 8,9 UScent, bei ver­nach­läs­sig­baren AKW-Anteil)? Ich denke mal, bei uns ist der Steuer­an­teil des Staates zu hoch, ange­fan­gen bei den Steuern auf Arbeit. Energie ist ‑wie Lebens­mit­tel, Wass­er, Woh­nung, Mobil­ität, Medi­zin, Infor­ma­tion und Kom­mu­nika­tion- ein Grundbedürf­nis und daran sollte sich die herrschende Poli­tik­er-Kaste sicht nicht finanziell bere­ich­ern indem es dort Umverteilungspo­ten­tiale abgreift.

  6. Ich bin nicht tech­nikfeindlich und begrüße Neuerun­gen, jedoch soll es Allen von Nutzen sein und nicht nur Weni­gen und die offe­nen Risiken aus­geschlossen sein.

    Eine Lüge glaube ich auch dann nicht, wenn sie schon hun­dert­male erzählt wurde.
    Beispiele gibt es zu hauf.
    Später sind wieder die wirtschaftlichen Inter­essen wichtiger und es wird Druck gemacht. Abbau der Bürokratie, der Markt kann das ja viel bess­er bla bla und es gibt noch weniger Kon­trollen wegen mas­siv­er alter­na­tivlosen Kürzun­gen.
    Warum wurde das Wass­er nicht als Grun­drecht anerkan­nt ? Der Men­sch beste­ht vor­wiegend daraus und ohne ist er rasch dahin. Schlangeste­hende ver­armte Men­schen bet­teln um Wass­er.
    Teilen und Herrschen!
    Wehret den Anfän­gen. Die Wirk­lichkeit ist schon sicht­bar.
    Ich empfehle hierzu Christoph Hörs­tel mal anzuhören.
    http://www.youtube.com/watch?v=Juc2hSTKMp0

  7. “wer­den würde”
    Das ist natür­lich eine fun­de­man­tal richtige Annahme.
    Grat­u­la­tion. Die Erde ist wohl doch eine Scheibe, oder?

  8. @geosHD
    “wer­den würde”
    Das ist natür­lich eine fun­de­man­tal richtige Annahme.
    Grat­u­la­tion. Die Erde ist wohl doch eine Scheibe, oder?

  9. @Jo: grat­uliere zu dem vol­lkom­men idi­o­tis­chen Kom­men­tar. Zu mehr hat’s nicht ger­re­icht.

    @Wika: Ich bin mir als Geologe über das Ver­fahren dur­chaus bewusst.
    Bin jet­zt unter­wegs und fasse mich kurz, aber würde sehr gerne mit Ihnen wei­t­er­disku­tieren, bin erst heute auf den blog aufmerk­sam gewor­den und inter­essiert.

  10. @geosHD
    wollen wir gemein­sam einen Weg find­en und aufeinan­der und nicht gegeneinan­der zuge­hen um Erken­nt­nis und Erfahrung im regen Aus­tausch der Mei­n­un­gen und Stand­punk­te zu gewin­nen.

    • Ja, da sehe ich schon ein­mal eine gute Grund­lage, freue mich dur­chaus darauf, aber eine War­nung muss ich schon noch vor­weg schick­en. Zynis­mus, Sarkas­mus und auch ziem­lich schräge Sichtweisen wer­den hier stets eine Heimat behal­ten. 😉

    • Jo, halt Dich mal zurück … 😉 … es kann nicht jed­er auf Anhieb ver­ste­hen dass wir uns hier auch einen Hof­nar­ren leis­ten kön­nen … 🙂 … Du weißt schon wie ich das meine.

  11. Mal wieder wird eine neue Sau durchs glob­ale Dorf getrieben wird.
    Die Kli­maer­wär­mung scheint nicht zu kom­men, also brauchen wir Fuck­ing.
    Erin­nert sich noch jemand an 1980???
    Damals wurde uns für’s Jahr 2000 ein wald­los­es Deutsch­land prophezeit.
    Und nun eine Nachricht die nicht in den Medi­en ste­ht:
    Gestern sich 30.000 Men­schen ver­hungert.
    Das The­ma ist ein­fach zu lang­weilig.
    Jeden Tag zu ver­melden:
    Gestern sind 30.000 Men­schen ver­hungert.

    • Hi August, 30’000 sind ver­hungert? Aber sich­er in Afri­ka. Was ja ‑von der Sahara abge­se­hen- ein grün­er, frucht­bar­er und rohstof­fre­ich­er Kon­ti­nent ist. Dafür haben Mugabe und einige andere Häuptlinge aber Übergewicht!

      In der Tat gibt es weltweit neben 900 Mio unter­ernährten Men­schen lei­der 1’500 Mio Übergewichtige. Welch­es Prob­lem soll zuerst gelöst wer­den?

      • Also tabas­co­man, wollen wir ein­mal tabas­coscharf-sin­nig vorge­hen.
        Frag ein­fach mal einen Unter­ernährten, ob dieser frei­willig mehr essen möchte.
        Und dann frag einen Übergewichti­gen, ob dieser frei­willig weniger essen würde.
        Der Hunger­tot wird den Men­schen von außen aufgezwun­gen.
        Zu Tode frist sich jed­er sel­ber.

  12. Es kann nicht sein, was nicht Sein darf.

    Mon­ey over All wird nicht mehr lange funk­tion­ieren. Da bin ich sich­er! Ich wette um mein inzwis­chen, mit­tler­weile wert­los­es mis­er­ables Leben.

    Kred­it, Schuld, Ver­schul­dung, Zins, Zins­eszins. Mach aus (1) einem Euro zehn (10) ohne die neun (9) zu besitzen.

    Wer heute noch nicht ver-rückt ist, ist ein­fach nicht informiert. (Autor? Tuchol­sky?) bin dankbar für jenen Satz.


  13. geosHD:

    Ich wiederum kön­nte zynisch antworten, das ich nichts anderes erwartet habe, Sie gehen gar­nicht darauf ein was ich geschrieben habe. Es liegen haufen­weise Ver­fahren in den Schubladen die ohne umweltschädi­gende Zuschlagsstoffe in den Flu­iden auskom­men, aber das will ein­fach nie­mand hören, in Ihrem Fall auch nicht lesen.
    Also doch zurück in die Steinzeit?
    Ich glaube nicht das man Tsch­er­nobyl als Beispiel für kon­sis­tente Sicher­heit­skonzepte anführen kann, geschweige denn Län­der die in ein­er tek­tonisch hoch aktiv­en Gegend unseres Plan­etens AKWs bauen. Das Asse jet­zt absäuft ist halt dumm gelaufen, aber es wer­den wertvolle Erken­nt­nisse daraus gewon­nen, wie man’s bess­er machen kann.
    Ich bin kein Kap­i­tal­ist, aber ich sehe den­noch mehr Chan­cen in Tech­nolo­gien hier zu investieren, wo ich auch schauen kann was passiert, als den Kopf in den Sand zu steck­en und lieber über die bösen anderen zu schimpfen, sie aber dann trotz­dem dafür zu bezahlen die Umwelt zu zer­stören, Kinder zu ver­sklaven etc., damit ich mit meinem iPhone im kosten­losen W‑LAN bei Star­bucks mein Crack saufen kann.

    Arsch halt.
    Sry Wika

  14. @geosHD
    Wenn ich mich zu ver­schiedene The­men ümhöre und lese wird es mir Bange, dass das Volk let­z­tendlich unter alle dem noch kom­menden noch mehr zu lei­den hat, als es ahnt.
    Aufwachen ihr kon­sumgesät­tigte Schlaf­schafe .

    Möge wohl die Tech­nik soweit vorhan­den sein und genutzt wer­den kön­nen, dass dann keine Verseuchung statt find­et. Der Natur und dem Boden tuts den­noch nicht gut.
    Der Weg übers Wasser­recht und hinzu zum Frack­ing ist doch eine durch­sichtige Angele­gen­heit wie das Volk durchregiert wird.
    Wenn das mal nicht noch eine deut­liche War­nung ist !
    Es wieder­holt sich stets die Geschichte und ca. 3–4 Gen­er­a­tio­nen. Nur die Meth­o­d­en wer­den mod­ern­er und bekom­men andere Namen.
    Bald wack­elt es auch hier. Dann wird wieder fleis­sig ver­sucht den Wirtschafts­stan­dort D um jeden Preis hal­ten zu müssen und es wer­den neue Ein­schränkun­gen einge­fordert.
    Dann passiert hier und da auch mal ein Unfall, ein Miss­geschick wg. men­schlichem oder tech­nis­chem Ver­sagen , gar manch auch aus Prof­it­gi­er oder Druck.
    Weit­ers wer­den die Kon­trollen noch weit­er aus­gedün­nt, dass man es lange ver­tuschen und prof­i­tieren kann.

    Es gibt viele weit­ere Beispiele aufzuführen wo die Reise hinge­ht, wenn man es nicht rechtzeit­ig aus­bremst.
    S21, Atom­kraft, Pes­tizide, Nahrungsmit­telzusätze, nach­weis­lich gesund­heitss­chädliche Par­füm + Duft­stoffe, Lebens­mit­tel­skan­dale, Kriege…

    Wir und die weit­eren Gen­er­a­tio­nen haben die Miste nach­her an der Backe.

    Alleine schon unter den Umstän­den man­gel­n­dem Ver­tauen kann ich dem Frack­ing auch einem Exper­i­ment nicht zus­tim­men.
    Höre man sich doch bitte Christoph Hörs­tel an. Der Mann bringt es auf den Punkt wohin die Reise geplant ist.
    Oben mein Link und auf Youtube gibt’s es weit­ere
    Höre(n) sie/es dir, bitte an: Möchte hierzu ihre/deine Mei­n­ung.
    Wäre erfreut wenn ich meinem Zweifel beraubt werde.

  15. Hal­lo Sznuf­fi,

    ich hätte mich gerne weit­er mit Ihnen und Mika aus­ge­tauscht, aber solange Ihr euch hier einen asozialen Foren­troll leis­tet der Leute mit anderen Mei­n­un­gen meint veräp­peln oder beledi­gen zu müssen, sehe ich halt echt nicht ein Zeit zu investieren.
    Im Inter­net haben wir die Möglichkeit alles zu sein. Schade das sich viele dazu entschei­den Idioten zu sein.
    Vielle­icht kom­men wir ja auf ein­er anderen Plat­tform mal zusam­men.

    MfG,

    geosHD

  16. BLABLABLA
    “wer­den würde”
    “Ich hätte zynisch sein kön­nen”
    “Ich hätte mich gerne”
    Blub
    Nur nicht aufgeben, oder lernt man das im Kinder­garten heute?

  17. @geosHD

    warum hätte aus­tauschen wollen?
    Warum es nicht ein­fach tun und sich nicht beir­ren und ablenken lassen.
    Biss­chen schwach jet­zt sich wg. so etwas nun ange­grif­f­en zu fühlen.
    Durch so was passieren aber auch die Unfälle. Dann heisst es , dass es eben men­schelte.
    Sor­ry, dass dadurch jet­zt alles kaputt ging und so ein großer Schaden ent­stand.
    Nutzt nur nichts, ist passiert und aus­baden dür­fen es dann Andere

    Ich hätte bitte gerne mal überzeu­gende Argu­mente fürs Frack­ing.
    Die Argu­mente für, dass dadurch Arbeit­splätze entste­ht oder gesichert wer­den
    lasse ich nicht gel­ten. Das ist reine Phrasendrescherei und zig­fach wider­legt.

    Ich bin jet­zt auf die Antworten ges­pan­nt, die im Kom­men­tar und in den anderen Post­ing aufge­führt wur­den

    Danke und Gruß
    Sznuf­fi

    PS: In Foren und Blogs ist es schon lange üblich, dass man sich duzt

    • und dazu kom­men lei­der mitunter die bösen, bösen Tat­sachen. Z.B. daß

      Frack­ing vor allem ver­teufelt wird, von Leuten die darüber beurteilungs-unfähig sind. Eben die Klien­tel der Grü­nen. Nüt­zliche Idioten im Sinne von Lenin und im unbezahlten, frei­willi­gen Dien­sten von Green­peace.

  18. Hier mal ein paar Zahlen zur Gefährlichkeit ver­schieden­er Energiequellen (2011):
    Tabelle: “Tote pro TWh:
    Kohle 161
    Erdöl 36
    Erdgas 4
    Bioöl/Biogas 12
    Torf 12
    Solardäch­er 0,4
    Wind 0,15
    Wasserkraft 0,1
    Kernen­ergie 0,04

    Zur Erin­nerung: Jedes Jahr etwa 4000 Tote im Straßen­verkehr, noch kein KKW-Tot­er in
    Deutsch­land. Tsch­er­nobyl 30+(19?) Tote (UNSCEAR und DIE ZEIT vom 21.4.2011), Fukushi­ma kein einziges Strahlenopfer

    • Naja, “Kohle-Tote” sind sehr wahrschein­lich “Heißdampf”-Opfer. So nen­nt man Wasser­dampf über 120°C. Und der ist bekan­nter­maßen hochgr­a­dig gefährlich, nicht nur durch die hohe Tem­per­atur die auch mal 200°C betra­gen kann, vor allen kommt noch ein imenser Druck dazu. Sowas kann natür­lich genau­so in AKWs passieren!

      Bei Kernen­ergie soll es aber mal fast eine Ver­let­zung auf einem deutschen AKW-Gelände gegeben haben. Und zwar wurde ein Elek­trik­er beim Ver­lassen eines AKW-Gelän­des in Nord­deutsch­land von ein­er Biene gestochen. Die dama­lige grüne Umwelt­min­is­terin in Han­nover wollte das dann in einen AKW-Schadens­fall ummünzen. Aber ich denke mal, mehr als INES 0 ist bei der Klas­si­fizierung nicht drinn.

  19. @ EuroTan­ic
    *Traue kein­er Sta­tis­tik, die du nicht selb­st gefälscht hast” Man kann sich auch den Fin­ger beim Popo putzen brechen und es als Beruf­sun­fall deuten, da das ja auf Arbeit passierte.
    Es wer­den die ange­blich erfassten und offiziell reg­istri­erte Totes­fälle in Bezug genom­men. wobei hier sich­er noch eine hohe Dunkelz­if­fer dazukom­men müsste und diese Zahlen so manch *getürkt* sind, dass es den entsprech­n­den Inter­es­sen­grup­pen passt. Je nach dem wer der Auf­tagge­ber war und der dafür zahlte. Aber auch Langzeit­erkrank­te und zum Tode gewei­hte fehlen in solchen Darstel­lun­gen. Bsp. Tsch­er­nobyl, die Gegend , der Boden
    Drumherum ist bis heute noch verseucht und es gibt dort eine hohe Anzahl von Schild­drüsenkreb­serkrankung der dort ansäs­si­gen Men­schen, die die Früchte der dor­ti­gen Ern­ten essen müssen. Weit­ers Miss­bil­dun­gen, Fehlge­burten ect.
    Jede Tech­nik der Energiegewin­nung zollt ihre Opfer, unum­strit­ten. Wenn man aber schon vorher um die Risiken weiss, die so manche Meth­o­d­en mit sich brin­gen, sollte man daran erst arbeit­en diese Risiken zu elem­i­nieren und gar mei­den.
    Was son­st noch so alles Langzeitwirkun­gen hat, sieht man heute schon sehr deut­lich. Ich zäh­le die jet­zt nicht auf, das sprengt hier den Rah­men.
    Ich bin gegen solche Großfeld­ver­suche, nach dem Mot­to wird schon gut gehen, denn lt. Sta­tis­tik ist das ja eh unwahrschein­lich und das Risiko ist gemessen an den let­zten Jahrzehn­ten ver­schwindend ger­ing.
    Der Ver­gle­ich wie viel Men­schen täglich im Strassen­verkehr umkom­men ist nicht halt­bar, da hier mit zweier­lei Mass gemessen wird.
    Wie: Ach das Auto ist doch gar nicht teuer, wenn ich ver­gle­iche was doch ein Flugzeugträger kostet.

  20. Den Kom­mentaren ent­nehme ich, dass die Kom­men­ta­toren wed­er den Artikel, noch die Quellen gele­sen haben. Schade.
    @sznuffi
    mit der Argu­men­ta­tion, dass man Sta­tis­tiken fälschen kann will man jede Diskus­sion abwür­gen. Denn das Argu­ment würde ja auch für die “Gegen­seite” gel­ten.
    Ich bin für Argu­mente, und ich lasse auch andere Mei­n­ung gel­ten. Würge aber nie Diskus­sio­nen ab.

  21. Die Diskus­sion abwür­gen war nicht meine Absicht.
    Wohl eher, dass man nicht alles schluck­en sollte was einem glauben gemacht wer­den soll.
    Bei Fukushi­ma ist bekan­nt, dass heftig gel­o­gen und ver­tuscht wurde.
    So ist doch jeglich­es Ver­trauen und Glaub­würdigkeit dahin.
    The­ma ist hier Frack­ing und den Gefahren, die langfristig und nach­haltig angerichtet wer­den und entste­hen kön­nen.
    Eine Tech­nik, der ich kein Ver­trauen schenke.
    Ein Beispiel bzgl. Langzeitschä­den ist mir selb­st vor 1 Jahr wieder­fahren.
    Durch eine jahre­lange Vergif­tung u.a. auch mit Par­füm und Duft­stof­fen wurde mein Immun­sys­tem so geschädigt und geschwächt, daß ich mit Atem­not, Schleimhautschwellun­gen ect. darauf reagiere. Man nen­nt das MCS (mul­ti­ple chemikalien sen­si­bil­ität) Hinzu wurde meine Arte­rien­wände dabei nach­weis­lich geschädigt wor­den, dass ich vor einem Jahr ein Aneurys­ma im Kopf hat­te, das war vor eini­gen Jahren nicht vorhan­den war, lt. den dama­li­gen Befun­den in einem anderen Zusam­men­hang ein­er CT-Unter­suchung. Dies platzte nun und ich über­lebte mit ein­er Wahrschein­lichkeit von 1:3.
    3 Not-OP´s und ein Schla­gan­fall mit halb­seit­iger Läh­mung war die Folge. Dank mein­er guten kör­per­lichen Kon­sti­tu­tion und auch vor­weg gesun­den Lebensweise kam ich wieder rasch auf die Beine. Nach 5 Wochen kon­nte ich dann wieder laufen.
    Heute ist meine Sen­si­bil­ität noch höher und ich bemerke sofort, wenn ich Gifte einatme oder zu mir nehme ( z.B. Pes­tizite).
    Wäre ich ver­stor­ben wäre das nie sta­tis­tisch in solchen Bericht­en erfasst wor­den, da man das als ange­boren oder son­st wohin gesteckt und ver­merkt hätte. In USA , Schwe­den ect. ist MCS anerkan­nt und es ist auch bekan­nt wie Chemikalien auf die Gesund­heit wirken. Nur in D wird das seit über 30 Jahren bekan­nte The­ma tot­geschwiegen. Der Phar­malob­by sei gedankt.
    Vll ist es jet­zt ver­ständlich­er warum ich mis­strauisch bin.

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