USA will IS mit überhöhten Waffenpreisen in die Pleite treiben

Bomben Wunderland: Wir wissen inzwischen alle miteinander ziemlich gut, dass die IS-Terrorfabrik sich anschickt auf der Liste der mörderischen Bedrohungen dieser Welt den ersten Platz zu erstürmen. Im Schweinsgalopp sozusagen, al-Qaida und Ebola locker hinter sich lassend, werden wir täglich von unseren Medien über die kaum in den Griff zu bekommende IS-Gefahr auf dem Laufenden gehalten. Wie immer, muss Rettung und Erlösung vom Bösen aus den USA kommen, sofern es nicht gerade dort seinen Ausgangspunkt hat. Der Weltpolizist schickt sich an alles wieder zu richten, allerdings unter Wahrung seiner eigenen Interessen.

So erfordert auch die Bekämpfung der IS-Terrormilben völlig neue Strategien. Weder mit guten Worten noch mit Bomben ist der Truppe bislang beizukommen, folgt man den übereinstimmenden Aussagen mehrerer westlicher Länder, die sich wenigstens scheinbar besorgt geben. Die USA hat den Kampf gegen diese Terror-Truppe (vermutlich al-Qaida 2.0) aus leicht durchschaubaren Gründen schon auf viele Jahre angesetzt. Spötter behaupten, dass sonst nicht genügend US-amerikanische Waffen in diesem Konflikt verbraucht werden könnten. Das wird hier ansatzweise belegt: Wie ISIS zu seinen schweren Waffen kam[NRZ] und da sieht es am Ende mehr nach regulärem Erwerb der Waffen aus, nicht so sehr nach massenhafter Erbeutung.

iwife burka shador verschleierung schleier bekleidung isis nutzvieh gebrauchsgegenstand arabisch frau sklavin islam gewalt krieg unterdrueckung qpressFest steht, dass der Islamische Staat eine nicht zu leugnende Vorliebe für amerikanisches Mordgerät hat. Russen-Technik findet man bei ihnen verhältnismäßig wenig, ausgenommen die Kalaschnikowa … [Kamelopedia-Sonderangebot], die geht natürlich immer. Wahrscheinlich ist ihnen das übrige Billiggerät nicht kultig genug, sodass man sich schämt in der Öffentlichkeit damit gesehen zu werden. Viel mehr Beachtung findet der Gotteskrieger, wenn er echte iBoots trägt, ein iGun verwendet, iBomben wirft und einen iTank fährt. Für die echten Mehrtürer Märtyrer unter ihnen endet die Geschichte erst beim 72-fachen iWife im Garten Eden. Aber keine Sorge, wir wollten hier niemand verApple‘n, dass „i” steht selbstredend für Islam und die rechts abgebildete iWife gehört ganz offensichtlich einem IS-Linkshänder.

Natürlich geht es nur ums Geschäft. Dumm wäre etwas anderes anzunehmen. So machte sich kürzlich ein anderes Medium Gedanken darüber vorher die Gotteskrieger das viele Geld haben könnten. IS als Wirtschaftsmacht – Jagd nach den Schatztruhen des Kalifats[SPEI GEL auf Linie], so roch man dort den Geldströmen hinterher. Im Wissen um die nahezu unbegrenzte Finanzmacht dieser Gruppe sollte es nun ein Leichtes sein mit ihnen fertig zu werden. Würden die USA speziell für diese Konsorten die Waffenpreise so stark erhöhen, dass die Abflüsse aus dem IS-Vermögen größer wären als die Zuflüsse aus allen möglichen dubiosen Quellen, dann ist die Truppe zwangsläufig irgendwann pleite und nicht mehr kampffähig. Schon wäre das Gemetzel endgültig vorbei. Wir gehen vorausschauend davon aus, dass die USA künftig eine wohldosierte Mischung aus spürbarer Erhöhung der Waffenpreise unter Beachtung der Bedürfnisse des eigenen militärindustriellen Komplexes fahren wird, um im eigenen Land keinen wirtschaftlichen Schaden anzurichten und den Markt nicht abzuwürgen. Auch kennt man die starke finanzielle Belastbarkeit Saudi-Arabiens nur zu gut, einer der Hauptsponsoren der IS, der aber nur ungern öffentlich  damit in Zusammenhang gebracht wird, aber auch sie setzen überwiegend auf amerikanische Waffen und natürlich auf echte deutsche Panzer.

Die in diesem Konflikt getöteten Menschen wachsen erfahrungsgemäß nach, sodass davon auszugehen ist, dass wirtschaftliche Erwägungen bei der Entscheidungsfindung Priorität genießen. Selbstverständlich muss man mit der direkten Ausformulierung vorsichtig sein, denn in der Außendarstellung müssen schon noch einige humanitäre Aspekte in den Vordergrund geschoben werden, damit die Brutalität des Geschäftslebens gegenüber der Masse Mensch nicht zu offenkundig wird. Dies gilt auch für die leichte Verwechselbarkeit der IS Terrormilizen mit den US Terrormilizen, wobei die fiesen IS-Kämpfer überwiegend an ihrer schwarzen Kluft zu erkennen sind. Die guten US-Krieger hingegen sind meist etwas heller und engelsgleicher gekleidet.

Wir sollten uns keinen zu großen Illusionen hingeben, warum die Situation aktuell so ist wie sie ist und warum die noch eine Weile andauern muss. Die USA haben den Nahen Osten vorsätzlich unbeabsichtigt in Brand geschossen und kommen jetzt nur der sich selbst zugedachten Aufgabe als Feuerwehrmann nach. Sie werden sich schon nicht selbst vorzeitig arbeitslos machen und fürs Geschäft ist alles was bislang dazu entschieden wurde durchaus förderlich.

USA will IS mit überhöhten Waffenpreisen in die Pleite treiben
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

2 Kommentare

  1. Falsch, die Verbrecher sidn die, die der IS jeden Tag das Öl abkaufen. Die US-Waffenhändler erhalten die Waffen, weil die USA die IS so angewiesen hat.

  2. Dieb es ist nur ein weiteres Werkzeug das durch die Amerikanischen Geheimdienste geschaffen wurde, um in bestimmten Gebieten auf der Welt für Unruhe zu sorgen um dann unter den Deckmantel der Terrorismusbekämpfung dort einfallen zu können. das wahr auch bei der Al-Qaida so, in der Ukraine und jetzt eben wieder im gesamten Arabischen Raum so. Iran und Syrien sind noch die Bollwerke die den amerikanischen Verlangen nach Einfluss widerstehen konnten, aber das soll sich ja ändern. Da die EU und die Nato die Verlängerten Arme von Amerika sind brauch sich auch niemand wundern das diese da mächtig mit mischen.
    Es geht wie schon immer um Macht, Rohstoffe und Geld.

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  1. News 27.10. 2014 |
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