Alternative für Ostdeutschland – braucht’s Mauern?

Alternative für Ostdeutschland - braucht's Mauern?Ostdeutschland und die Alternative für Deutschland (AfD) werden derzeit meist in einem Atemzug genannt. Die etablierten Parteien zittern förmlich vor einem Ergebnis, dass sie fürchten aber kaum noch verhindern können. In Sachsen, Brandenburg und Thüringen wird es einen heißen Herbst geben. Glaubt man den aktuellen Prognosen, so kann die AfD im Osten weiter zulegen und erreicht derzeit 24% der Stimmen, vor der CDU 22%, den Linken 16%, SPD 12%, Grüne 11% und der FDP 7%. In Sachsen und Brandenburg finden die Wahlen bereits am 01. September statt. Etwas später, am 27. Oktober wird in Thüringen gewählt.

Warum sind gerade in Ostdeutschland die Sympathiewerte für die AfD so hoch? Viele Westdeutsche wünschen sich inzwischen die Mauer zurück und bezichtigen die Ostdeutschen nach 30 Jahren gar der Undankbarkeit. Die Polarisierung zwischen Ost und West war in den letzten Jahren wohl nie so groß, wie gerade jetzt. Andererseits haben sich viele Westdeutsche jahrelang gar nicht für das Schicksal ihrer Landsleute interessiert. Man bezahlt ja den Solidaritätszuschlag (übrigens auch die Ostdeutschen) und das muss reichen.

Betrachten wir es erst einmal nüchtern. 76% der Ostdeutschen würden nach den Prognosen nicht die AfD wählen, also die übergroße Mehrheit. Pauschalisierungen sind also völlig fehl am Platz und die Mauer kann unten bleiben. Dennoch verbleibt fast ein Viertel der Wähler im Osten, die meist aus Protest, die AfD wählen. Machen wir uns doch einmal auf die Suche, nach den möglichen Ursachen. Hierbei hilft mir meine eigene Biografie, denn schließlich habe ich selbst 33 Jahre DDR erlebt. Anders, als in der „alten BRD“ gibt es immer noch keine gewachsene Parteien-Bindung im Osten. Im Westen wuchs diese, mit Ausnahme zu den Grünen, bereits seit Ende der 1940iger Jahre stetig.

Die Ostdeutschen sind anders aufgewachsen

Die Ostdeutschen sind anders aufgewachsenSo ist es im Osten eher normal, seine Stimme, je nach Stimmung, auch einer anderen Partei zu geben. Das Wahlrecht wird im Osten besonders damit verbunden, aus einer Vielfalt unterschiedlicher Parteien auswählen zu können. Bis 1989 hatten die DDR-Bürger nur die Wahl von Parteien im „Block“. Also eine vorgegebene Zusammensetzung der Parlamente, unter der festgeschriebenen Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Die sogenannten Blockparteien, Christlich Demokratische Union (DDR CDU), Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD), National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD) und Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) hatten sich längst der führenden Rolle der SED untergeordnet und waren quasi nur deren Erfüllungsgehilfen. Eine echte freie demokratische Wahl gab es also nicht.

In Zeiten, wo sich die etablierten Parteien kaum noch voneinander unterscheiden, ist die Suche nach einer „Alternative“ schwer. Die CDU gibt sich sozialer, als die SPD und grüner, als die Grünen, die SPD flirtet mit der Linkspartei und die Grünen können selbst Kriegseinsätzen in der NATO Sympathien abgewinnen. Wenn Parteien sich nicht mehr klar voneinander abgrenzen, ist es schwierig eigene Präferenzen zu finden, die die Auswahl erleichtern. Inzwischen hat der Streit um Posten und Pöstchen und nicht mehr um die Sachpolitik, oftmals größere Priorität bei den Altparteien. Das fördert nicht gerade das Vertrauen in unsere Politiker.

AfD ist die einzig gefühlte Opposition

Nur die AfD greift offen die Regierungspolitik und die anderen etablierten Parteien an und steht für eine völlig andere Politik. Die Besinnung auf das „Nationale“, weckt im Osten eher positive Gefühle. 40 Jahre lang wurde den Ostdeutschen alles Nationale genommen, die DDR war eben nicht Deutschland, sie war der Vasallenstaat von Moskaus Gnaden, besetzt von Sowjetischen Truppen und einer aufgezwungenen Deutsch-Sowjetischen Freundschaft.

In der Zeit der friedlichen Revolution 1989 wurde aus den Rufen „Wir sind das Volk“ schnell „Wir sind ein Volk“. Die meisten hatten schon immer das innere Gefühl der Zusammengehörigkeit unserer Nation und wollten diesen unnatürlichen Zustand endlich überwinden. Und ja, ganz klar, die Mehrheit hat bei der ersten freien Volkskammerwahl den Weg für eine Vereinigung freigemacht. Nichts geschah mehr gegen den Willen des Volkes. Der Freiheitsdrang, sich nicht mehr denen da „Oben“ beugen zu müssen, wurde im Osten zum bestimmenden Gefühl und erschwert bis heute die Bindung an nur eine Partei. Insofern ist der Drang nach Unabhängigkeit und Bewahrung konservativer Werte im Osten viel stärker, als im Westen.

AfD ist die einzig gefühlte OppositionMit dem Mauerfall veränderte sich in Ostdeutschland über Nacht alles. Nicht nur die alten Machthaber hatten nichts mehr zu sagen. Das gesamte politische, wirtschaftliche, kulturelle, Währungs- und Bündnissystem änderte sich in ganz kurzer Zeit. Die bisherigen Biografien wurden oft wertlos und erforderten einen großen Kraftakt, bei der Integration in die neue Bundesrepublik und ihre Ordnung. Dabei gab es wenige Gewinner aber viele Verlierer, die sich noch heute abgehängt fühlen und deshalb auf Distanz zu den Altparteien gehen.

Die Linke steht im Osten unter Bewährung

Von den Linken hatte man, nach 40 Jahren Sozialismus im Osten genug und die Bundesdeutsche Politik erfüllte oft nicht die Erwartungen. In dieser Stimmungslage haben es rechte Kräfte leicht, sich als Erlöser zu präsentieren. Es ist kein Zufall, dass die „alten Rechten“ Westdeutschlands, schnell in Ostdeutschland fruchtbaren Boden vorfanden. Die Landesvorsitzenden der AfD in Brandenburg, Andreas Kalbitz (* 17. November 1972 in München) und Thüringen, Björn Höcke (* 1. April 1972 in Lünen), sind ein gutes Beispiel dafür, wie die Unterwanderung der Ostdeutschen, durch Rechte aus dem Westen gelang. Gerade diese bilden heute den sogenannten „Flügel“ in der AfD und vertreten oft Rechtsextreme Positionen. Inzwischen ist ihre Macht innerhalb der AfD so stark, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis sie die gemäßigten konservativen Kräfte innerhalb der Partei verdrängt haben werden.

Das erstarken rechter Kräfte ist also das gemeinsame Werk von Ost und West und nur gemeinsam kann man das Problem auch lösen. Dazu gehört vor allem auch, dass Parteien wieder voneinander zu unterscheiden sind. Die CDU muss die konservativen Wähler binden und die SPD ihre soziale Kompetenz in den Vordergrund stellen. Nur dann sind sie für den Wähler, in ihrer Unterschiedlichkeit wieder zu erkennen.

Die Linke steht im Osten unter BewährungIm Westen scheinen die Grünen die Rolle zu übernehmen, für eine andere Politik zu stehen. Auch der Populismus dieser Partei ist nicht viel anders, als der der AfD, nur dass der Flüchtling hier Klima heißt. Die Sozialisierungsprozesse im Osten, können nur von einer klugen gesamtdeutschen Politik positiv beeinflusst werden. Wir brauchen keine neuen Mauern, aber neue Ideen für Deutschland.

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Pandora
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Ihr müsst schon entschuldigen, wenn ich hier manchmal Dinge schreibe, die nicht dem Mainstream entsprechen. Aber ich kann es erklären, denn ich hatte eine schwere Kindheit und damit kann man ja bekanntlich alles entschuldigen. Ich musste noch erleben, wie der Kohlefahrer einen Berg voll Braunkohlebriketts vor dem Haus ablud und mein Vater diesen Berg in den Keller schaufelte. Anschließend sah er genauso dreckig aus, wie der Kohlefahrer selbst. Dass mein Vater seinerzeit nicht an einer Staublunge gestorben ist, bleibt mir ein Geheimnis. Unser Kachelofen im Wohnzimmer und der Kanonenofen in meinem Kinderzimmer versprühten im Winter wohlige Wärme, auf Kosten der dreckigen Braunkohle und den ungefilterten Ruß Abgasen, die jedes Haus in den Himmel stieß und war es nicht Kohle, so war es zumindest Heizöl, was auch nicht besser war. Apropos Schlote, die Industrieschornsteine ragten empor und stießen ihren Dreck noch ganz ohne Entschwefelungsanlagen in die Atmosphäre. Das war nicht nur der Dreck der Kohle, nein auch giftige Dämpfe der Chemieindustrie. Alle anderen Abfälle wurden einfach in die Flüsse geleitet oder auf ungeschützten Deponien entsorgt. Auch die gute alte Dampflock verrichtete noch zuverlässig ihr Werk und brachte uns von A nach B. Wie idyllisch ist es doch gewesen, wenn die Dampflock schnaufend durch die grüne Landschaft dampfte und ihr lautes Signal ertönte. Unsere Autos brauchten noch keinen Katalysator oder Partikelfilter und verbrauchten auch mehr Benzin und Diesel, als heute. Ja es gab sogar noch 2-Taktmotoren, die mit einem Benzin-/Ölgemisch betrieben worden. Da konnte man wenigstens noch sehen, was hinten raus kam. Wir hatten übrigens auch noch keine biologisch erzeugten Lebensmittel und mussten Obst und Gemüse essen, dass vorher mit Pestiziden behandelt wurde. Wie ich das alles überlebt habe? Das grenzt schon an ein Wunder. Also habt Verständnis für mich, denn ich hatte wahrlich eine schwere Kindheit.

30 Kommentare

  1. „Das erstarken rechter Kräfte…“ Ogottogott. Habe keine Bedenken gegenüber der AfD. Vor den SED-Linken, noch mehr vor der SAntifa-Schlägertruppe mit der Tendenz zur SPD sollten die Wähler gewarnt und aufgeklärt werden.

  2. Wir müssen erst Mal begreifen und realisieren, daß Deutschland nicht das Land jedes hergelaufenes Kriminellen und Asylflüchtlings sein kann! Denn diese Kloake ist in schwerer Schieflage und es nur noch 1 oder 2 Jahre dauert, Bus es auseinander fällt! Zudem sind alle alten SED Kader wieder in altbewährter Manier am agieren, legitimiert von Ihrer Top Agentin, der die Abschaffung der BRD nicht schnell genug geht! Man hat RIESIGE Fehler bei dieser Wiederveinigung gemacht, u.a. die SED Agenten nicht für immer vom Staatsdienst auszuschließen! Diese Agenten werden die BRD erledigen! Ob die Agenten Schäuble, Merkel, Kahane oder Gysi heißen, ist egal! Die „Wiedervereinigung“ war eine Riesen Täuschung!
    Ohne diese ominöse Wiederveinigung keine „EU“ und ultimativ die NWO!

  3. Ich erlaube mir mal einige Textstellen herauszupicken und zu versuchen sie zu kommentieren !
    1.) Die Ostdeutschen sind anders aufgewachsen
    Stimmt ! Wärend der Westdeutsche die soziale Markrwirtschaft und den Segen des nahezu unbegrenzten Konsums schon mit der Muttermilch eingesogen haben, haben wir im Osten immer gerade mal das gehabt was wir zu leben brauchten und waren wahre Meister darin uns s.g. „Mangel- oder Bückware“ zu organisieren. Und wenn es nicht auch bei uns einige Unersättliche mit starkem Hang zum Kapitalismus gegeben hätte, hätte es wohl auch für Alle gereicht, so wie die sozialistischen Planer es ausgerechnet haben…

    2.) Mit dem Mauerfall veränderte sich in Ostdeutschland über Nacht alles.
    Stimmt auch ! Wir wurden um die Hälfte enteignet. Lernten endlich Arbeitslosogkeit, sozialen Abstieg, demokratische Parteien, zwei Klassen Medizin usw.kennen.
    Für viele begann ein völlig neues Leben. Sehr viele verließen ihre Famielien und zogen gen Westen. Der Osten verödete, Famielen wurden zerrissen. Die Folgen sieht man heute u.A. n der Pflege. Nur die „Härtesten“ hielt es hier. Und aus denen rekrutiert sich wohl das Klientel der AfD….

    3.) Die Linke steht im Osten unter Bewährung
    Nur scheint die LINKE wohl der Meinung zu sein, das 30 Jahre Bewährung genug seien und man nun wieder mit den alten (Er)Schlagwörtern punkten könne.
    Hier in Sachsen wirbt DIE LINKE offen und unverfroren für die Wiedereinführung des Sozialismus. Eines demokratischen vertsteht sich. Die Genossen übersehen dabei aber, das Sozialismus und Demokratie sich ausschließen (Der Sozialismus ist eine Vorstufe des Kommunismus und eine Diktatur des Proletariats. Marx) und das es noch nie wirklichen Sozialismus gab. Allenfalls experimentelle Vorstufen.
    Nun vielleicht bekommen DIE LINKEn damit so viele Stimmen, das sie ein neues Experiment starten können.

    4.)Das erstarken rechter Kräfte ist also das gemeinsame Werk von Ost und West und nur gemeinsam kann man das Problem auch lösen. Dazu gehört vor allem auch, dass Parteien wieder voneinander zu unterscheiden sind.
    Dazu ist es zu spät ! Die Altparteien sind alle im linken Denkmuster mehr oder weniger gefangen und unterscheiden sich in Nicht’s mehr voneinander. Außer vielleicht in ihren Sponsoren. Und wenn doch mal einer eine eigene Meinung vertritt und so vermessen ist das auch noch öffentlich zu machen, dem bläst so ein ShitStorm ins Gesicht, das er ganz schnell wieder in die Heimische Stube flieht. Nur sehr Wenige halten den ShitStörmen stand. Und das Thema Umwelt, Zukunft, ÖkoDiktatur wird ja seit längerer Teit zum Hauptthema hoch stilisiert und die GRÜNEN Ökö-Faschsiten reiten diese Welle voll aus. Schließlich muss man ein Thema haben, das all die Probleme die mit der ungehemmten Flüchtlingswelle herein geschwappt sind, übertönt und der AfD das Wellen-Wasser abgraben auf dem sie gerade in die Höhe reitet.

    Wenn man dann noch gewisse Personalien der letzen Zeit in Betracht zieht, das kommt einem schon so bischen der Mulm in die Augen.
    Hier wird ein ganz böses uns gewagtes Spielchen gespielt.
    Nicht nur hier in Deutschland, sondern auch in Europa und darüber hinaus….
    Möge es eine Erscheining geben, die den Menschen endlich die Augen öffnet.
    Das nenn ich ml Ostdeutschen Optimismus…

  4. Immer wieder erstaunlich, dass dieses schlechte Theaterstück namens „Repräsantative Demokratie“ immer noch von einigen ernst genommen wird. Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre, dient die Parteienlandschaft doch nur der Spaltung des Volkes und der Schaffung von Problemen, die vom großen Raubzug ablenken sollen. Was stimmt nicht mit euch, dass ihr das nicht erkennen könnt? Oder wollt ihr nicht? Fühlt ihr euch vom Wahlrecht geschmeichelt?

    „Der Parlamentarismus, das heißt die öffentliche Erlaubnis,zwischen fünf politischen Grundmeinungen wählen zu dürfen, schmeichelt sich bei jenen Vielen ein, welche gerne selbständig und individuell scheinen und für ihre Meinungen kämpfen möchten. Zuletzt aber ist es gleichgültig, ob der Herde eine Meinung befohlen oder fünf Meinungen gestattet sind. — Wer von den fünf öffentlichen Meinungen abweicht und bei Seite tritt, hat immer die ganze Herde gegen sich.“
    (Nietzsche)

  5. Sagen wir es mal so, der Ossi kennt seit 1933 nix anderes als Diktatur!!!
    Der Wessi hatte zumindest die Chance, zwischen 1970 und 1990, den Duft der freien Welt zu schnuppern.
    Aber, seit der Machtergreifung von IM Erika und IM Larve, sollte auch jedem Wessi bewusst geworden sein, dass die BRD zu einer geistig-moralischen DDR II verkommt.

    • Wen interessiert die Vergangenheit? Doch nur jemanden, der keine Zukunft hat oder sieht. In Ossi und Wessi zu trennen ist auch Spaltung, davon haben wir schon genug.

  6. Wir haben heute die DDR in ganz Deutschland mit Reisefreiheit. Was unterscheidet den demokratischen Block von den Parteien im Bundestag oder die Einheitspresse vor der in der DDR oder der Tagesschau von der aktuellen Kamera oder die heutigen Künstlerlakaien von denen in der DDR – absolut gar nichts.
    Der Sachse fragt sich natürlich besorgt, warum er damals auf die Straße gegangen ist und wählt das Bündnis 90, äh die AfD. Was ist falsch an Trump, Putin, Urban, Erdoran oder der AfD – richtig die werden 24 Stunden am Tag hierzulande mit blöden Behauptungen verteufelt. Und der deutsche Medienkonsument frisst eben alles was ihm vor die Nase gehalten wird. Die USA haben trotz einer Rundumbeschallung durch den tiefen Staat für Killery, dem auch die Medien hier gehören, Trump gewählt. Das kann in Deutschland nicht passieren, weil die Deutschen die ganze grüne Kacke schlucken, die sie serviert bekommen. Schmeckt zwar etwas streng und seltsam aber muss ja stimmen, auch wenn das Magengrummeln anhält. Nein, es stimmt nicht daß Atomkraft gefährlicher ist als Autofahren und Kohlekraftwerke sind kein Segen aber zur Zeit nicht ersetzbar. Alternative Energie, wie Desert Project und Wasserstofferzeugung in der Wüste wird von der grünen Mafia blockiert und mit allen Mitteln verhindert.
    Die Grünen haben auch grundlos im Osten plötzlich 10 Prozent mehr Stimmenzuwachs und steigend. Warum wohl, Soros Zentrale ist mittlerweile in Berlin- darum.
    Die grüne Beamtendiktatur wird dieses Land in Stücke schlagen mit dem Segen des militärisch-industriellen Komplexes und die haben wirklich nichts mit der alten DDR zu tun, sind nur genauso gestrickt, allerdings diesmal zum eigenen Vorteil.

    • In der MoPo erschien heute eine „Studie“des IW Köln.
      Demnach dürfen sich alle die ein Nettoeinkommen von 3440,00€ alleinstehend bzw. 5160.00 € verheiratet zur ,,Oberschicht“ zählen ! Nur „…fühle sich praktisch niemand zu den 20 % der Einkommensreichsten gehörig..
      Das ist zwar bezeichnend für dieses tief gespaltene Merkelland aber auch gehörig verwirrend, was da gesagt wird. Wo sind dann die ganzen armen Schweine die am Existenz Minimum vegetieren trotz einem, zwei oder gar drei Jobs ???
      Ist das wirklich der minderbemittelte Bodensatz unserer „Gesellschaft“????
      Wenn ja, wie so sitzen dann so viele Ungebildete und Ungelernte oder mit erschlichen Titeln Geschmückte im Bundestag und führen unser Land in den Ruin ????
      Und gerade auch das ist ein Argument für die AfD ! Dort haben die Meisten Schule und Lehre absolviert und viele haben studiert. Sind also durchaus als kompetent einzustufen im Gegensatz zu den Filzparteien…

      • Jepp, 17.000 bis 19.000 € durchschnittlicher Jahresbrutto in diversen Städten im Ruhrgebiet und an der Ostseeküste machen nicht glücklich. Auch nicht, wenn diese Menschen erfahren, dass der durchschnittliche Jahresbrutto in ihrem Bundesland bei 35.000 oder gar 50.000 liegt.
        Eine Verhöhnung für betroffene schwache Schichten und eine Kanzlerin, die die Schwachen immer schwächer macht und die Reichen immer reicher.

  7. @pandora, sie haben Vieles gut zusammengefasst. Ich wage mich da mal an Ergänzungen. Es gibt kein rechts und links. Zumindest sind dies ideologische gewollte Verblendungen, wie hier auch richtig erwähnt. Manche sind für Gerechtigkeit, weil sie weniger Besitz als ungerecht finden. Manche sind für Gerechtigkeit, weil sie das auch so sehen, aber es mich ja nicht betrifft.
    Wenige sind für diese Art Gerechtigkeit. Und jetzt spüren viele, dass es eine Gerechtigkeit systembedingt gar nicht gibt, geben kann, geben soll, geben darf.
    Daraus ergibt sich zwangsläufig auch, das Alles mit dem Parteiensystem zu tun hat. Mögliche Regulierung wäre ein Systemänderung. Derzeit machbar? Schwierig.
    Welche Alternativen dazu gibt es? Im Moment nur die Eine.
    Ich bin selbst für die Abschaffung dieses Parteiensystems. Für echte Vertreter des Volkes, auch der neu hier Lebenden (soweit dafür berechtigt). Und diese uns Vertretenden sind auch nur dem Wähler bzw. Wahlkreis verpflichtet. Sinnvoll für unsere Zukunft ist dass was notwendig ist, und die Menschheit voran bringt. Und nicht dass, was man bewerben muss, um es zu verkaufen, nur weil es von einigen Wenigen als sinnvoll (Profit, Kontrolle etc.) erachtet wird.

  8. „…die Regierung wird von links nach rechts und von rechts nach links pendeln, und jeder Pendelschlag wird nur die Verwirrung, die Hilf- und Ratlosigkeit vermehren…“

    Silvio Gesell

    Dass es ohne eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform aussichtslos ist, auch nur ein einziges Zivilisationsproblem in den Griff zu bekommen, ist allen denkenden Menschen einsichtig, aber nicht den Politikern:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2017/04/sind-sie-politisch-oder-denken-sie-schon.html

  9. – Ob nun Ost- oder Westdeutschland, aber welche wirklichen Oppositionsparteien mit Erfolgsaussichten u. a. für Landtage kann ich denn heutezutage wählen?
    Wie viele sind hier im Angebot?
    Welche weiteren Alternativen gibt es noch?
    – Welche Parteien mit Erfolgsaussichten für Landtage darf ich wählen,
    wenn ich im Endeffekt NICHT das System Merkel und ihre Mehrheitsmacher und Steigbügelhalter SPD-Grüne-FDP stärken und wählen will? Wähle ich diese im Land, so unterstütze ich diese letztendlich auch ein wenig im Bund.
    Auch dann, wenn natürlich die Landespolitik eigene und individuelle Wahlprogramme und Zielsetzungen hat. Wähle ich diese, so verbünden sich diese u. U. hinterher in einer volksschädlichen und für uns teuren Koalition. Das ist auch nicht das was ich mir wünsche.

    Ich wähle auch keine anderen Parteien, die z. T. aus CDU-rot-grün-LIGHT bestehen, die hinter jeder Ecke „Glatzen“ und „Nazis“ wittern, die selbst einer gesunden Portion Patriotismus feindlich gegenüber stehen, die Deutschland weiter verbunten wollen und z. T. auch Senioren u. U. in ihren Rechten beschränken wollen.

    Also welche oppositionellen Alternativen gegenüber dem Altparteienkartell, sicher werden mir jetzt zahlreiche Alternativen genannt, darf z. B. der Landtagswähler in Brandenburg oder Sachsen wählen?

  10. Bei der letzten Wahl wurde als Ergebnis für die (für damals) zu große Stimmenzahl für AfD im Internet ein kleinerer Shitstorm losgetreten mit der Kernaussage: in solchem Bundesland werden wir keinen Urlaub mehr machen. Urlaub neben Einem, der AfD gewählt hat? Nie!

    So was konnte man als ostdeutscher Privatunternehmer der Touristik-Branche locker wegstecken, weil diejenigen, die sowas posteten, ohnehin nicht die finanziellen Mittel hatten, statt (falls überhaupt) billig Türkei oder Tunesien teuer Ostdeutschland zu buchen. Die „Kaiserbäder“ wollen schließlich wieder (wie vor 100 Jahren) nur die besser betuchten Gäste da sein. Danach richten sich die Preise in der Region (auch die der Park-Gebühren).

    Die zweite Begebenheit, die sich mir einprägte, war die Diffamierung aller Ostdeutschen, die da mal die PDS wählten, durch eine Regine Hildebrandt. Die Dame hatte mal eben alle diese Wähler als für die Demokratie zu dumm bezeichnet. Erinnert mich fatal an die aktuellere Aussage über die 8 Mio dementen Österreicher.

    Fazit: Dass Parteien über Inhalte von Programmen unterscheidbar waren, ist vorbei. Heute sind Parteien unterscheidbar in welche, denen Massenmedien gehören und deren Komödianten fest engagiert sind, und die anderen. Und die Wähler der Anderen werden als dumm hingestellt. Das ist als Überzeugung fest eingebrannt… somit kampagnenfest gegenüber logische Argumente (zum Beispiel durchschnittliche Bildungsabschlüsse innerhalb von Fraktionen des Bundestages.)

    Alle anderen Nebenkriegsschauplätze, wie Klima, Migration und die historische deutsche Schuld an allem Möglichen (sogar am britischen und französischen Kolonialismus in Afrika) sollen nur die innenpolitischen Probleme verdrängen.

    Die innenpolitischen Probleme beginnen damit, dass von offizieller Seite die ungleich höheren Ausgaben für Flüchtlinge gegenüber deutschen Obdachlosen damit begründet werden, dass Flüchtlinge oft in Hotels untergebracht werden müssen, was teurer sei… (…und warum dürfen dann deutsche Obdachlose nicht in solch ein Hotel?)

    Das wäre jetzt mal eine Frage der Gerechtigkeit.
    Aber solche Frage darf nicht gestellt werden. Jedenfalls nicht offiziell.

    • – Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Das eigentliche Problem könnte sein, dass die BRD-Regierung hilflos und mit klammen Kassen mit dem Rücken zur Wand steht. Ideenlos (jedenfalls haben sie keine guten Ideen, die „mir“ positives bringen), entscheidungsschwach und volksfern wie immer. Weil sie die Geister, die sie selbst rief und immer größer und zahlreicher werden lässt, nun nicht mehr los wird.
      – Zahlreiche seit Jahrzehnten bekannte politisch Problemfelder wurden nur dilettantisch oder gar nicht angegangen. Keine wirklichen Lösungen wurden bereitgestellt. Die eigene Handlungsunfähigkeit und Entscheidungsschwäche soll mit regelmäßig ins Leben gerufenen Katastrophen übertüncht werden.
      – Generell wird auf Andersdenkende mit Wunsch nach Systemwechsel, Patriotismus, Tradition, Kulturerhalt und Liebe fürs eigene Vaterland eingedroschen. Mit allen Mitteln, Intrigen und Hinterlistigkeiten. Alle Altparteien wollen sich diesen verständlichen Wünschen nicht hingeben, weil sie einen europäischen „bunten“ europäischen und linken Großstaat wollen. Deswegen fühlen sie sich von den Rechten gestört.
      – Es ist schlichtweg unklug und hirnrissig, Andersdenkende pauschal als Demokratiefeinde und Nazis darzustellen und ihnen jedwede politische Mitarbeit zu versagen.
      Man muss es sich nur einmal vorstellen:
      – Ich sah auf youtube die Liveveranstaltungen von angemeldeten und genehmigten Demos in Halle (oder wars Magdeburg?), IB und „Montagsdemo“ Organisator Sven Liebich, dann die Mahnwache am Frankfurter Hauptbahnhof. Henry Stöckl berichtete live. Nun, die Polizei selbst blockierte, verhinderte und brach diese genehmigten Demos teilweise ab. Ohne, das die Rechten etwas getan hätten. Man versuchte gar die Rechten in falsche Züge zu setzen, die sie vom Demoort, dem wegbringen. Man erteilte ihnen im Bahnhofsgebiet Platzverweise und aus der gleichen Polizeigruppe wurde gleichzeitig angeordnet, dass sie den Bahnhof nicht verlassen dürfen. Auch nicht schlecht, eine Polizeikette, die die „Rechten“ informierte, dass sie in 30 Minuten losgehen könnten. Und dann, nach 30 Minuten, waren plötzlich jede Menge Antifa / Linke da, die den Weg blockierten. ANGEBLICH werden auswärtige Polizeieinheiten eingesetzt, die besondere Fähigkeiten im Zersetzen auch von genehmigten Demos haben.
      Auch das alles weist auf einen Unrechtstaat hin.

  11. – Welche weiteren Alternativen mit Erfolgsaussichten auf einen Landtagseinzug bieten sich den Brandburgern und Sachsen jetzt an, wenn sie sich nicht mit der Gesinnung, den Vorhaben und der Volksferne der arroganten Altparteien identifizieren wollen?

    – Welche wirklichen und unbequemen Oppositionsparteien gibt es noch, die dem bisherigen Parteienkartell kritisch gegenüberstehen, Mißstände aufzeigen und diesen Altparteien nicht alles durchgehen lassen und abnicken?

    Ich persönlich bin bei EU-, BT-, LT- und auch Kommunal-Wahlen so eingestellt, dass ich entweder weiß oder schwarz wähle. Das was sich klar abgrenzt und meine Vorstellungen zu mindestens 2/3 entspricht.
    All die Grautöne dazwischen will ich nicht. Ich will auch nicht, dass dunkelgrau, mittelgrau und hellgrau miteinander koalieren, um dann anschließend gegen ihre eigenen Wähler zu arbeiten. (Und ihr ursprüngliches Wahlprogramm in die Tonne gekloppt haben.)

    Natürlich, eines ist klar:
    Auch eine AfD ist längst kein Problemlöser für alles und auch keine Wundermedizin. Aber eine Oppositionspartei, die dem Altparteienkartell unangenehme Zeiten bereitet, unbequeme Themen bringt, und deren Inzuchtgebaren untereinander empfindlich stört.
    Angemerkt sei, dass das AfD-Wahlprogramm (1) für BTW und LTW deutlich umfangreicher ist, als viele meinen. Es wird nur wenig zur Kenntnis genommen, oder die Verbreitung von Infomaterial wird abgwürgt.
    (Z. B. dadurch, dass man einem Verteiler, ein ca. 70jähriger Senior, Prügel androht, wenn er die AfD-Broschüren nicht sofort im Müll entsorgt.)

    (1): AfD-Wahlprogramm: Plakate zu den EU- und BTW-Wahlen zu einseitig, wenig aussagekräftig, das geht besser.

  12. Toll, jetzt ist hier zum zweiten Mal ein individuell von mir geschriebener

    nach akzeptieren, Name, Mail, „Klick ABSENDEN“ Kommentar u. a. mit detaillierten Fragen

    zum Thema Landtagswahlen spurlos verschwunden.

    Hab keine Lust, es zum dritten Male zu versuchen.

      • Schrieb vor 10 Minuten etwa 10-12 Zeilen zur Thematik „Foren verschiedene Ursachen Kommentar weg“. Ganz harmlos. Erschien auch nicht, bzw. war weg. Wünsche dann noch viel Spaß hier. Ist natürlich auch ohne mich möglich.

      • @Christian: Och, meine höchstkorrekten 12 Zeilen zum Thema „Kommentare aus verschiedenen Ursachen“ heraus weg, waren dann jetzt auch weg, bzw. erschienen nicht. Gute Zeit miteinander. Geht auch ohne mich.

  13. @Blödmann…. willkommen im Club der Zensur, die es ja angeblich nicht gibt. War Alexa die alles überprüft und Stichpunkten und Zusammenhang ordnet und bei Missfallen gleich und schüß. Die Ki´s die Ihren Programmen folgen gnadenlos.

    Schreibe anders, durch die Blume, Blöder Satzstellung, einfache Worte die anderen Sinn ergeben, so kann man die derzeit noch austricksen. Zu Explizite Worte im Zusammenhang sind heute tödlich, sofort schwarze Liste.

    • @ Osiris & Christian: na ja, es gibt schon verschiedene mögliche Ursachen, warum abgesendete Forenbeiträge auf einmal weg sind und erst gar nicht erscheinen. Egal was dahintersteckt, es ist unerfreulich.
      Natürlich gibt es auch technische Fehler, oder „Overflows“, begrenzte Kommentarlängen usw.. Wobei dann allerdings dieser Kommentar merklich kürzer war, als manch anderer von mir oder anderen Usern.
      Ich hatte das auch schon z. B. in Hobby- und beruflichen Foren, wo in keiner Weise irgendwelche politischen Themen angesprochen wurden.
      KI bzw. Wortfilter u. ä. kenne ich. Machte ca. 2014 mal ein paar Monate bei t-online-Foren mit. Alles was dem Forenwächter nicht gefällt, auch ohne derbe Ausdrücke und Parteien-/Personenanfeindungen, wird von den dortigen Zensoren Forenwächtern binnen 1-2 Minuten gelöscht. Insofern der Kommentar nicht schon vorher von der KI ausgefiltert wurde. Auch Beschwerden von andersdenkenden Forenmitgliedern, die entsprechend zurechtgebogen sind, führen im Regelfall dazu, dass gelöscht wird. Brauche ich nicht.
      Übrigens: Deutsche Webseiten- und Foreninhalte werden sogar von jobbenden Studenten z. B. in Südkorea ausgefiltert. In 20-Stundenschichten sitzen die gleich vor 2 oder 3 Bildschirmen und filtern gemäß ihren Richtlinien HTML, Texte, Bilder und bestimmte Symbolfolgen manuell. So 30 Zensoren in einem Raum, waren mal in einer Doku des österreichischen TV zu sehen.

  14. Das schöne an der Demokratie ist ja, dass sie nicht funktioniert.
    Das wusste schon mein Namensvetter Augustus, vor 2000 Jahren.
    Unter dem Vorwand die Demokratie retten zu wollen, wurde sie einfach abgeschafft.

    Will man wirklich Demokratie, so muss man zu kleineren Organisations-Einheiten zurück-kehren.
    Dies gilt sowohl für Staaten, wie auch für Firmen und Religions-Gemeinschaften.

    Die lupenreinste aller Diktaturen wird folgerichtig die „Eine-Welt-Regierung“ sein.

  15. Besonders schön ist die Klarstellung der SPD von Elfie (kam aus Versehen im ZDF):

    „Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss.
    Was haben die denn für Sorgen und Nöten?
    Ich kann das nicht verstehen!“
    Elfriede – „Elfie“ – Handrick vom Vorstand der SPD-Wustermark
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/boris-reistschuster-berlin-extrem/spd-ohrfeige-fuer-waehler-vor-laufender-kamera-im-zdf/

    Dazu schreibt z.B. der Tagesspiegel, das grün-links-verlogene Meinungssteuerungsblatt:

    NIX,

    nur vom überparteiischen Steinmeier, seine Warnung (auf der Titelseite!),
    was anderes wie die Blockpartei SPD zu wählen.

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