Mega-Fusion: BER, Stuttgart 21, SuedLink jetzt eins

Mega-Fusion: BER, Stuttgart 21, SuedLink jetzt einsSchieFliegen: Überall wo es um bessere Organisation oder anderweitige Optimierungen geht, lässt sich der Deutsche nicht lumpen. Zumindest dann nicht, wenn er dafür die Zeche zahlen darf. Deutsche Ingenieurskunst genießt nach wie vor einen hervorragenden Ruf … außer in Deutschland. Um allerdings den Steuerzahler wieder zu beruhigen, macht es Sinn, nicht eine Unzahl an Steuergräbern zu eröffnen. Vielmehr sind die erwähnten Baustellen zu optimieren und gebündelt zu verwalten. Wenn es sein muss und Profit verspricht, auch über Bundesländergrenzen hinweg.

Schon seit geraumer Zeit haben allerhand fachfremde Experten aus der Politik massenhaft Synergien ausfindig gemacht, die es zu realisieren gilt. Das kann gelingen, wenn man die Prestige-Baustellen der Nation vernünftig fusioniert. Abgesehen davon, wird das alles dann sehr viel flexibler. Kann man beispielsweise Stuttgart 21 nicht in dem Maße verbuddeln, wie notwendig und weist auch der BER weiterhin harsche Klemmer auf, kann man sehr schnell die Funktionalitäten switchen. Immerhin kam einer der eisernen Abflieger des BER von der Bahn, der Mehdorn, das sollte man nicht vergessen.

Mega-Fusion: BER, Stuttgart 21, SuedLink jetzt einsSo könnte beispielsweise in Stuttgart eine innerstädtische Großlandebahn entstehen. Die eigentlichen Auslieferungsterminals des internationalen Flughafens wären für die gesamte „Fluchkundschaft“ „im Schönefeld“ bei Berlin zu verbuddeln. Die unterirdische Verbindungstrasse der Projekte, um diese Punkte verkehrstechnisch elegant miteinander zu verbinden, sollten im Rahmen des Nord-Süd-Links einfach zu realisieren sein. Der muss sowieso gerade nachdimensioniert werden. So lässt sich quasi ganz beiläufig alles mit verbuddeln, was da noch immer unangenehm im Weg herumliegt. Das wäre somit schon ein echter Dreifach-Nutzen und die Kabelleger sind sowieso schneller als die beiden anderen Gewerke.

Gemeinsames Zeitkontingent

Ein wesentlicher Vorteil sind die neuen zeitlichen Zielkoordinaten, wenn man wenigstens BER und Stuttgart 21 zusammenlegt, 20+25=45 … sieht man wie einfach das alles geht. Dann sollte das neue Gemeinschaftsprojekt im Jahre 2045 vollends startklar sein. Weiterer zeitlicher Spielraum ergibt sich, da SuedLink noch gar nicht terminiert ist. Das ergibt eine deutliche Entspannung zur aktuellen Hatz, die einfach nichts bringt und lediglich die Kosten treibt. Bekanntermaßen werden unter Zeitdruck zu viel Fehler gemacht. Um auch die Ressourcen besser zu nutzen, könnte das neue Konglomerat zunächst einmal die „Entlassungsproduktivität“ erhöhen und fast die Hälfte der Fachleute rausschmeißen. Durch die geschickte Streckung der Bauzeit können selbst die explodierenden Kosten sehr viel besser über die Zeit dem Steuerzahler vermittelt werden.

Mega-Fusion: BER, Stuttgart 21, SuedLink jetzt einsEiner der Fachleute ist ja schon vor Jahren eigens aus der Politik ausgeschieden. Der Eingleisigkeit treu bleibend, wechselte er zur Bahn. Erinnert sich noch wer an den „Donald Pufflalla“? Der hat im Rahmen seiner optimierten Versorgungskarriere damals die Dienste unter Merkel quittiert, um dann bei besserer Vergütung und gesteigerter Versorgungssicherheit den Bahnbetrieb lahmzulegen. Dort ist er inzwischen Infrastrukturvorstand und für die Behinderung sämtlicher Bahn-Baustellen zuständig, wie man hier nachlesen kann:
Nach Debatte um Kostensteigerung • Pofalla gibt bei Stuttgart 21 Entwarnung
[Stuttgarter Zeitung]
.

Manchmal fällt es des Verantwortlichen schwer die richtigen Entscheidungen zu treffen. Zumeist, weil sie gar nicht von den anderen Projekten wissen und seit Jahren in ihren Baustellenblasen ganz allein für sich die Kostenexplosionen produzieren und abfeiern. Bei sinnvoller Zusammenfassung dieser Projekte mag der Steuerzahler richtig das Stauen bekommen. Wollen wir mal hoffen, dass dieser Bericht bis in die Filterblasen der Politiker und Ingenieure vordringt, damit die angesprochenen Projekte in ihrer Gesamtheit ein glückliches Ende im kommenden Jahrtausend finden können.

Mega-Fusion: BER, Stuttgart 21, SuedLink jetzt eins
3 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)
Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kostenlos … unsere Mail-Benachrichtigung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz einfach: eintragen, Bestätigungsmail kommt postwendend (bei großen Mailprovidern auch den SPAM-Ordner prüfen), dort Bestätigungslink klicken und alles ist schon erledigt. Kann jederzeit genauso unkompliziert abbestellt werden. Jede Mail enthält enstprechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

Avatar
Über WiKa 2203 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

17 Kommentare

  1. Das kleine Problemchen dabei ist: die Anzahl der Inkompetenten großen Führer wird daruch nicht kleiner.
    Die schwierige Lösung: den Inkompetenten und Unfähigen nur untergeordnete Arbeiten zu zuweisen.

    Das heißt: von vornherein aufpassen.

  2. Hier in Bremen haben sich die Grün-Roten, beim Bau des Klinikums Mitte, leicht verschätzt. Einmal mit der Fertigstellung, es waren ca. 5 Jahre und dann von ausgegangenen 100 Millionen Euro auf einmal auf 200 Millionen Euro. Das nenne ich Unfähigkeit. Den Bürgern wird hier erzählt es kam durch starke Regenfälle am Anfang!

  3. Aber wozu brauchen wir den 2045 noch Flughäfen? Das „Fliegen“ ist doch Teufelswerk, außer „Flugtaxis“ natürlich und das Auf-die-Fresse-Fliegen mit E-Tretrollern.
    Aber bisdahin haben die deutschen Flugzeugbauer (?) längst das E-Flugzeug „entwickelt“. Fliegt nicht, sieht aber gut aus und ist politisch korrekt.

    • Nicht, dass mich Hen darauf gebracht hätte mit seinen E-Tretrollern. Wo bleibt eigentlich der Beitrag zur finalen Rentensanierung: der E-Rollator?

      • Die dummen Rentner wählen doch zu 80% die etablierten Parteien. Diese haben ihn die Renten auf ca. 50% runter gefahren. Sie müssen Steuern und Sozialabgaben auf ihre Renten zahlen, also können sie sich dann noch ein E-Rollator kaufen! Damit fliegen sie dann richtig auf die Fresse!

  4. Made in Germany ist dank unseres Muttiregimes wieder das, was es einmal war, Schrott. Dass Deutschland mal wieder in der ersten Liga mitspielt, können wir für lange Zeit vergessen. Man kann froh sein, wenn die Deutschen nach der Islamisierung nicht die Straßen fegen müssen.
    Bildung ist fast verboten mit fridays for future und diese liegt nicht auf Eis sondern in der Gosse. Ein voller Erfolg der derzeitigen Regierung kann man sagen. Wo alle sich weiterentwickeln wird dieses Land zurück geworfen in Zeiten, wo es nicht einmal etwas für alle zu essen gab. Aber das ist einfach so bei Ubersättigung, da will frau auch mal ordinäre und derbe Sachen erleben. Das genau ist die Zukunft dieses Landes, für das es im Grunde gar keine gibt, dank Mutti.

    • Wir brauchen dringend einen „Spitznamen“ für AKK (AKK klingt nicht richtig feindbildlich).
      Damit wir nach der nächsten Wahl wissen, wer Schuld ist. Denn es ist ja nicht der Kapitalismus, nein, es ist „Mutti“ oder dann eben „AKK“.
      Man kann Kevin K. für einen unehrlichen Karrieristen halten, aber über seine Forderung nach der „Überwindung des Kapitalismus“ sollten die Kritiker mal nachdenken, denn die Fokussierung auf Galionsfiguren hat schon was religiöses. Und Religion ist Opium für’s Volk.

            • Es gäbe noch eine Lautmalerei zu AK47. Aber das sehe ich keine gemeinsamen Bedeutungsfelder. AKK als Ersatzmerkel und um deren Fehler schönzureden? AKK ist nur ein Merkelsurrogat, das von ihren (Un-) Taten ablenken soll.

              Wichtiger erscheinen mir die Ursachen von dem ganzen Mist zu beseitigen. Und darin spielen die CDU-Mitglieder und den dort Deligierten -auch auf CDU-Ortsverbandsebene – eine ziemliche Rolle. Breitgestreute Unfähigkeit innerhalb dieser (und anderer) Parteien. Irgendwo klar: dort wie anderswo braucht man nicht mehr selber denken, sonden braucht nur nachzuplappern, was ein Muenzin vorsingt.

              Wie kommt es, daß nach 2015 als Merkel alle Flüchtlinge, Israelhasser und Kriminelle nach Deutschland auf Staatskosten einlud . . . erhielt sie 10 Minuten stehende Ovationen. Von CDU-Deligierten auf dem CDU-Parteitag.

              Die Spitze der Unfähigkeit, die sich in den Stichworten wie BER, S21, Gorch Fock, Bremer Klinikum Mitte u.s.w, zeigt, hat einen soliden Unterbau. Das Thema auf dieser Seite ist nur die Spitze des Eisbergs.

      • Sehr wahrscheinlich.
        Die wirklichen Herscher haben gelernt im Hintergrund die Strippen zu ziehen.
        Welche Machtmittel müssen angewandt werden,
        damit Merkel so intensiv Deutschland schadet?

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*