Organspende: Restmenschen korrekt ausweiden

Organspende: Restmenschen korrekt ausweiden Schöner sterben: Ausgerechnet das, wovon wir als Menschheit bedeutend mehr bräuchten … Hirn … ist beim Hirntod nicht mehr zu verwerten. Vielleicht kommt daher dieses flehende Stoßgebet: „HERR, lass Hirn regnen … und nimm den Bedürftigen die Schirme weg“. So ein Elend. Es ist allerdings immer noch genügend Biomasse an den hirntoten „Restmenschen“ dran, sofern sie nicht zu alt oder zu verlebt sind, sodass sich eine weitere Verwendung als Ersatzteillager für defekte Menschen empfiehlt. Die schlimmeren Problemlagen resultieren mehr aus den Hirntod-Zertifikaten.

Es geht nicht darum eine Gegenrede zu starten, die die Organspende per se diskreditiert. Allerdings gibt es zahlreiche üble Begleiterscheinungen, die einem die Nackenhaare hochkommen lassen. Selbstverständlich gibt es genügend fundierte und sachliche Argumente, der Organspende nicht prinzipiell ablehnend gegenüberzutreten. Im Lichte einer geplanten Organspendepflicht ein Grund mehr noch etwas genauer hinzusehen. Mal sehen wann die Hirntod-Feststellungen, statistisch gesehen, markt- und bedarfskonform, zunehmen. Leider sind offizielle Statistiken dazu auf die Schnelle nicht ausfindig zu machen. Aber genau an der Stelle beginnt nun das größere Elend, welches sich gerade wegen „Hirntod“, nicht mehr persönlich zu Wort melden kann.

Wie kann man den Hirntod schönreden?

In der Positiv-Theorie ist der Weg zum und nach dem Hirntod sachlich und fachlich bestens geordnet. Man möchte ja keinen Menschen abschrecken, sich als potentielles Ersatzteillager zu verweigern. Diagnose: Hirntod[Planet-Wissen]. Folgt man dem Bericht, kommt für diesen edlen Zweck ohnehi®n nur eine absolute Minorität in Frage. Aber auch diese Tatsache muss man nicht zwangsläufig so interpretieren, als gehörte man dann zu irgendeiner Elite. Denn vor und beim fliegenden Organtausch, stellen sich ganz praktische Hässlichkeiten ein.

Um dem unbedarften Menschen den Einstieg in die Materie zu erleichtern, zitieren wir zunächst aus dem Ausbildungsbereich der Mediziner und des medizinischen Personals. Selbstverständlich kommentieren wir das alles „medizynisch“ korrekt. Angesichts dieser schweren Thematik ergeben sich reichlich Fragezeichen in den Augen der Beteiligten, die noch weit vom Hirntod entfernt sind. Dessen nicht genug, wir haben hier allerhand menschliche Verstörung auszublenden. Im wahrsten Sinne des Wortes ist umETHIKettieren hier das Mittel der Wahl. Jetzt zunächst einmal stramm festhalten und ganz mutig aus dem Lehrbuch lesen:

Ablauf einer Organentnahme (-explantation)

  •  Organentnahmen finden in der Regel nachts statt. Mögliche Ursachen:
    ✅ weil das „normale” OP-Programm nicht gestört werden soll.
    ✅ weil PatientInnen sich wundern könnten, warum an „Leichen” operiert wird und sie warten müssen.
  • Krankenpflegekräfte holen die „SpenderIn“ von der Intensivstation ab und bringen sie in den OP.
  • Die „SpenderIn“ muss auf den OP-Tisch umgelagert werden. Dies kann Bewegungen (sog. Reflexe) auslösen und für Verwirrung beim Personal sorgen. Außerdem können Kreislaufprobleme bei der „SpenderIn“ auftreten, die es „nötig” machen, den Herztod zu unterdrücken, z.B. durch Wiederbelebung eines „Toten”.
  • Tücher werden auf dem Boden ausgelegt, auf denen der Operateur steht, damit er nicht in dem Wasser-Blut-Gemisch steht, das während der OP auf dem Boden entsteht.
  • Wichtig: die „SpenderIn“ wird an Armen und Beinen festgebunden, um Bewegungen zu vermeiden.
  • Die „SpenderIn“ wird desinfiziert und mit sterilen Tüchern abgedeckt.
  • Und die „SpenderIn“ bekommt muskelentspannende Medikamente (Muskelrelaxantien) und auch Narkosemittel, die Schmerzmittel enthalten und von der AnästhesistIn verabreicht werden.

Jetzt geht es ans Eingemachte

  • Organspende: Restmenschen korrekt ausweidenWährend der Organentnahme müssen die AnästhesistInnen die lebendigen (vitalen) Funktionen einer SpenderIn aufrecht erhalten, bis das letzte vitale Organ entnommen ist. Je nach Bedarf müssen sie Medikamente, Flüssigkeiten, Blut oder Frischplasma verabreichen, um für eine ausgeglichene Stoffwechsellage zu sorgen.
  • Beim Einschnitt in den Körper der „SpenderIn“ kann es zu Blutdruck-, Herzfrequenz und Adrenalinanstieg kommen. Auch Rötungen des Gesichts, flächenhafte Hautrötungen und Schwitzen können eintreten. Bei „normalen“ Operationen werden diese Zeichen als Schmerzreaktionen gewertet. Nicht jedoch bei „Hirntoten“. Um diese Reaktionen zu unterdrücken, werden auch Schmerzmittel gegeben.
  • Werden Organe aus dem Brust- und Bauchbereich entnommen, wird zunächst ein Schnitt vom Brustbein zum Schambein vorgenommen.
  • Mit einer Operationssäge wird der Brustkorb durch das Brustbein geöffnet und die Bauchdeckenlappen werden nach außen geklappt und fixiert.
  • Die Organe werden für die Entnahme vorbereitet (präpariert) und offengelegt.
  • Wichtig ist die Konservierung der Organe. Um das zu erreichen, sind die Organe auf das Durchspühlen mit einer konservierenden, gekühlten Flüssigkeit (Perfusionslösung 4°C) vorbereitet.
  • Beim Eindringen der kalten Flüssigkeit in den noch „lebenden” Körper, die das Blut ausschwemmen soll, kann es zu Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg oder auch Zuckungen kommen.
  • Durch den hohen Kaliumgehalt der Perfusionslösung kommt es zum Herzstillstand und die Ischämiezeit, die Zeit in der kein Blut mehr in den Organen ist, beginnt.
  • Gleichzeitig werden die beiden entstandenen Hautlappen hochgehalten, damit die Operateure Wasser zum Kühlen der Organe in den Körper hineinschütten und wieder absaugen können.
  • Auch das Blut ist bei dieser Prozedur möglichst vollständig abzusaugen.
  • Die künstliche Beatmung wird abgestellt und die Organe entnommen.

Trotz Hirntod verbleibende Fragen

Aus diesen rein praktischen Erfahrungen ergeben sich leider eine Menge weiterer, eher unangenehmer Fragen, die für todeserfahrene Mediziner sicherlich keine Hürde darstellen. Aus Sicht eines weniger todeserfahrenen „Normalsterblichen“ ist es schon ein echtes Problem. Allein das Studium solcher Praxishinweise erhöht nunmehr die Gefahr eines „spontanen Hirntodes“, so aufwühlend kann das alles sein. Zumindest aber besteht größte Gefahr vom Glauben abzufallen. Sofern kein religiös motivierter Glaube vorliegt, ist selbst der Glaube an die Menschheit in diesem Moment stark gefährdet. Dieser Text ist übrigens von hier (PDF Seite 36)[Transplantation-Information]. Unter dieser Domain (Sektion Lehrmaterial) gibt es allerhand mehr Stoff zum Thema.

Der Begriff „Restmensch“ kommt auch nicht von ungefähr. Man kann ihn auf Seite 21 des verlinkten PDFs ausfindig machen, als charmantes Synonym für „Nicht-zu-Ende-Gestorbene“, was dann Dank der Organentnahme endlich im „kontrollierten-zu-Ende-Sterben“ kulminiert. Andere reden lieber von „menschlichem Gemüse“ und einer daraus resultierenden üppigen „Organ-Ernte“.

Naja, es ist ja schon tröstlich, dass man einen um sich schlagender Hirntoten, zu seinem eigenen Sicherheit als auch zum Schutz der OP-Mitarbeiter, vernünftig auf dem OP-Tisch fixiert, wenn man ihn ausweidet. Es wäre ja noch schöner, wenn man das Klinik-Personal diesbezüglich in Gefahr brächte. Aber was kann einen Hirntoten dazu veranlassen, immer noch so heftige Gegenwehr an den Tag zu legen? Hat der etwa die Hirntod-Expertise eines Mediziners verpasst oder nur nicht begriffen? Medizyniker müssen das im Allgemeinen natürlich herunterspielen, weil es sonst das Geschäftsmodell ruiniert. Dazu kann man in demselben PDF, auf Seite 39 fündig werden. Dort sind die Vorzüge von Transplantationen unter ökonomischen Aspekten hervorragend ausgeleuchtet.

Was kann man in Sachen Hirntod von einem Guru lernen?

Sogar ein Guru kann über so etwas herzhaft lachen. Ihm bescheinigten einige Witzenschaftler bereits während einer Meditation seinen Hirntod. Leider ist der schöne Streifen dazu auf Youtube dazu inzwischen verloren gegangen: (When Sadhguru was declared Brain Dead![YouTube]). Gottlob war der Guru, anders als mancher Hirntote hierzulande, gerade nicht für irgendein Ausweidungsprogramm oder Restmensch-Verwertung vorgesehen und trug es deshalb mit deutlich mehr Humor. Er lebte nach seiner Hirntod-Meditation quasi unbeirrt weiter. Sicher müssen wir uns keine Sorgen machen, denn wer käme hier schon auf die Idee in dieser Tiefe zu meditieren.

Organspende: Restmenschen korrekt ausweidenAber unter Narkose und Schmerzmitteln kann einem selbst dieser Humor noch mächtig abgehen. Ok, man ist sich dessen ja nicht bewusst, weil hirntot. Wenigstens wenn man den Aussagen der gottgleichen Weißkittel trauen mag. Das muss uns in dieser Debatte erst einmal reichen, sodass wieder Ruhe ist. Wobei es Leute gibt, die da einen brutal anderen Standpunkt vertreten: Leichenschändung: Störung der Totenruhe[Kritisches-Netzerk | Egon W. Kreutzer]. Egal unter welchen Aspekten wir es im Moment beleuchten, zumindest die künftigen, hirntoten Zwangsspender, wenn es soweit kommt, dürfen uns zu denken geben. Und wer mal eine große Zusammenrottung Hirntoter sehen möchte, der riskiere doch mal einen Blick in den Bundestag.

Organspende: Restmenschen korrekt ausweiden
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

38 Kommentare

    • Mal abgesehen davon, dass wir ALLE ohnehin Hirntot sind – und einfach jedes Märchen blind glauben. Nach meiner Schätzung, können „Informationen“ oder der „Geist“ oder wie man es nennen will, nicht sterben. Nach meiner Meinung sollte es keine generelle Leichenfledderung geben. Wer es selber so will (unterschrieben hat), ok. Jedoch nicht per Gesetz alle fleddern – https://mumu1.bplaced.net/forum-mist.html

          • Die Bibel ist die wahre Pest dieser Welt. Siehe mal Lukus 14,26 Zitat: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und die Mutter und die Frau und die Kinder und die Brüder und die Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein“

            Alle Hüte hoch! Die Bibel hat uns programmiert / dressiert. Die Bibel ist die Grundlage für das Gesetz dieser Welt. Siehe kanonisches Recht beherrscht diese Welt. Die Bibel lehrt uns, dass wir ALLES und JEDEN HASSEN sollen – sogar sich selber soll man gemäß Bibel HASSEN

            • Ja, für sog. Christen gilt nur das NT der 4 uneinheitlichen Evangelien. Was Sie da vortragen, ist nur die Spitze des Eisberges! Lesen Sie alle 4 gründlich, langsam, dann wird Ihnen endlich bewusst, um welches Machwerk es sich dabei handelt, dessen Inhalt durchorchestriert wurde, weshalb die Amtskirchen daraus nur Rosinenpickerei betreiben. Das (all)gemeine Volk durfte die Bibel schon ab 14. Jhdt nicht besitzen, daraus nicht lesen und musste deren Inhalt bis etwa 1900 für sich behalten. Nicht umsonst wurde die Alphabetisierung der Deutschschweiz bis anfangs 19.Jhdt. absichtlich verzögert; Basel, man staune: bis 1838. // Betr. Organentnahme handelt es sich wirklich um eine makabre, der allgemeinen = unbedarft gelassenen Oeffentlichkeit wissent-,willentlich nicht richtig übermittelte Tätigkeit (Warmleichenfledderung), weil sonst die Organverpflanzung medizintechnisch unmöglich ist: Die Zeitlimiten sind starr vorgegeben, binnen welchen Organe entnehmbar > übertragbar sind. Die Angehörigen m ü s s e n von einem noch zuckenden Totkranken vorzeitig Abschied nehmen und bekommen ihn Stunden später “schön“ präpariert, aber volltot, zum Abschiednehmen zurück. Obwohl sterben ein Ablebensprozess ist, der stunden-, tagelang dauern kann (wie gebären) hat man aber in der Verpflanzungsmedizin keine Zeit, den Totkranken fertigleben zu lassen, denn der – auch totkranke – Organempfänger kann nicht allzulange auf das Spenderorgan warten, auch er muss entsprechend vorpräpariert werden : Das ist eben Spitzenmedizin, anders gehts nicht! Des einen Freud! des andern Leid! // Als Werbung dafür könnte im Hoch-glanzprospekt erwähnt werden, dass Träger von Organspenderausweis im Notfalle bevorzugt für ein Spenderorgan berücksichtigt würden…/ Tja, ich bin eben makaber objektiv, man weiss doch, dass es mit der Zuteilung der knappen Organspenden nicht immer logisch-gerecht zu und her ging und “heute“? Netzwerkbeziehungen mit Checkbüchlein schaden auch da gewiss nicht. In der Praxis hat eben nicht jedes Leben den gleichen Stellenwert. Denke man doch endlich realistisch und nicht weiter verträumt. Gerechtigkeit ist ein weit dehnbarer Begriff.

  1. Wenn der Mensch zum Ersatzteillieferanten abgewertet wird, ist das nicht ein Zeichen für die hohe Entwicklungsstufe einer Gesellschaft , sondern für deren Dekadenz !
    Warum kann man den Tod nicht einfach akzeptiern, auch wenn er unerwartet oder in jungen Jahren eintrifft ???? Warum Gott spielen und das Schichksal veruchen auszutricksen ? Das mag Satanisten wie Soros & Co. anstehen, aber ein Mensch mit gesundem Menschenverstand sollte sich gegen solche Perversionen stellen ! Das hat nicht’s mit Humanität oder Nächstenliebe zu tun, das ist schlicht menschliche Überheblichkeit, mit den Ersatzteilen anderer ein paar Quentchen längeres Leben zu erkaufen. Es ist aber nicht nur das Leid des Spenders, sondern auch das des Empfängers. Denn er wird Zeit seines kurz erkauften Lebens starke Medikamente nehmen müssen und dürfte nicht von wenigen Zweifeln geplagt werden bis hin zu Psychose. Ist es das wert, einen Toten zu schänden um sich ein paar erbärmliche Monate oder Jahre zu erkaufen ????

  2. „Wenn der Mensch zum Ersatzteillieferanten abgewertet wird, ist das nicht ein Zeichen für die hohe Entwicklungsstufe einer Gesellschaft….“

    LOL! Heute ist der Glaube an Aberglaube stärker, als je zuvor. Heute glauben die Leute, dass es Wirtschaftswachstum gibt. Das ist natürlich Aberglaube. Heute glauben die Leute, dass die Sonne eine Plasmakugel ist, 149,6 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Das ist natürlich Aberglaube. Aberglaube ohne Ende beherrscht heute diese Welt.

  3. „Und wer mal eine große Zusammenrottung Hirntoter sehen möchte, der riskiere doch mal einen Blick in den Bundestag.“
    Ne, ne, so billig kommen mir die Volksvertreter nicht weg. Hirntot wäre ja so etwas wie eine Entschuldigung. „… denn sie wissen nicht, was sie tun …“ und so. Aber das furchtbare ist, dass die meisten durchaus „schuldfähig“ sind, denn sie tun alles bei vollem Bewusstsein.

    • @Hen Dabizi

      Es gibt auf / in dieser Welt keine „Regierungen.“ Es gibt nur VER-waltungen. Man nennt es Länder. Diese Länder haben alle Lizenzen und sind bei der UNO angemeldet. Litzenzgeber ist der Vatikan. „Alle Wege führen nach Rom“

  4. „Hirntod“ war ich zunächst auch mal – sogar gleich 3 x – ausweiden wollten mich die Vertreter der „Organspendemafia“ auch. Meine Schwester hat das aber damals verhindert.

    Vor „Spendeausweisen“ muss ich dringend warnen! Was in der Hinsicht „Organraub“ – weltweit – so abgeht, kann man im Internet finden. Jeder Mensch sollte unbedingt, die persönliche „Spendenbereitschuft“ überdenken!

    Die „Lizenz zum Ausweiden“ hat mit „Humanität“ überhaupt nichts zu tun, wohl aber sehr viel mit Geldgier!

  5. Es wir immer nur vom „(Hirn)Toten gesprochen und nie vom „Sterbenden“. Das Sterben ist ein Prozess der seine Zeit braucht, d.h. Ablöse vom Irdischen Körper, wie ja auch eine Geburt Zeit braucht. Und dieser – für Materialisten natürlich unwichtige Prozess“ wird mit dem Ausschlachten eines „Hirn(Un)toten empfindlich gestört. Das sollte man sich als „Spender“ auch gut überlegen!!!

  6. Das erinnert mich an die Zeit nach WK 2, es war alles knapp, mein Vater hatte eine Lehrerstelle im Vorort, wir konnten uns Kleintiere halten und einen Garten. Irgendwann musste ein Tierchen geschlachtet werden, mein Vater konnte es nicht, also musste Muttern das machen, und ich guckte aus dem Küchenfenster zu wie sie z.B. dem Huhn auf dem Schlachtbock den Kopf abschlug, und das Huhn dann noch Meter weiter flatternd auf die Wiese flog.
    Seitdem esse ich kein Hühnerfleisch. Dergleichen erging es mir mit Kaninchen, für diese niedlichen Tierchen sammelte ich Futter am Straßenrand, z.B. Franzosenkraut, das war damals noch sauber. Ja, und dann das Kaninchen auf dem Esstisch ! Bis heute esse ich kein Huhn, kein Kaninchen, inzwischen überhaupt kein Fleisch. Aber ich aß Eier, da lästerte mein Vater : „Was, die Marliese ist Eier, die kommen doch aus dem Hühner-Popo.“ Massentierhaltung ist auch so etwas Abscheuliches wie das Ausschlachten von Organen. Der Mensch sollte sein Hirn gebrauchen, um Künstliche Organe zu entwickeln. Ein künstliches Herz soll es schon geben, nur zu groß zum Herumschleppen. Aber so wie in der Digitalisierung die Geräte immer kleiner werden mit höherer Effizienz, so kann das bei Organen werden. Mensch sei nicht so grobschlächtig, schalte deinen Verstand ein, und studiere die Natur, sie hat mehr zu bieten als du denkst ! Und hier eine Satire aus den USA : https://www.globalresearch.ca/donald-trumps-black-friday-discount-save-20-on-all-trump-merchandise-using-the-code-thankful/5660814

    • @Erdmut Tja, wenn ich das schon lese: “Ja und dann das Kaninchen auf dem Esstisch ! Bis heute esse ich kein Huhn, kein Kaninchen, inzwischen überhaupt kein Fleisch..“, “Und das Huhn hat noch geflattert“ (letzte Muskelkontraktionen, um den Bezug zum Leitartikel herzustellen :-)), dann fällt mir dazu nur ein, dass das einfach nur Nörgeln und Jammern auf hohem Niveau ist. Wir können ja froh sein, dass es bei uns keine Hungersnöte mehr gibt, denn sonst sähe die Welt bei den “Ich ess das nicht- und jenes aber auch nicht“- Vertretern ganz anders aus. Wären sie dann auch noch Fleischverächter? Was ist denn dagegen zu sagen, wenn auf dem eigenen Hof freilebende Hühner und Kaninchen auch mal den Suppentopftot sterben müssen? Dafür sind sie ja gezüchtet worden und nicht, weil sie so putzig sind. Eine Betrachtung, die betriebswirtschaftlich Humbug wäre.
      In meinem Bekanntenkreis befinden sich auch Leute, die ein schweres Kindheitstrauma mit sich herumschleppen: all die niedlichen Tiere, die kann man doch nicht einfach essen! Man möchte denen fortwährend ein Kopfschütteln angedeihen lassen, zumal die Essenszubereitung für diese Gäste ungemein aufwändiger ist. Ein Stück Gurke auf einem Salatblatt reicht ja dann natürlich auch nicht.
      Nun, wenn jeder beim Einkauf auf exzellente Fleischqualität achtet, dann sind auch die Händler gezwungen, entsprechend einzukaufen. Und niemand müsste mit einem eingebildeten schlechten Gewissen herumlaufen.

      • Liebe Petra Moldenhauer, Ihnen fehlt die Empathie, die Sprache der Seele der Ethik. Es ist kein Jammern auf Hohem Niveau, sondern Bescheidenheit, Respekt vor der anderen Kreatur. Kennen Sie die Indische Küche ? Ich ja, und ich liebe sie, weil Gewürze und Kochweise sie so schmackhaft macht. Z.B. ein ganz einfaches und mit den Gewürzen schmackhaftes Gericht : Rote Linsen, die mit dem Kochen gelblich werden, und spezielle indische Gewürze gemischt, Art Curry-Gewürz, immer mit einem Hauch Knoblauch die Gewürzmischung anbraten, so entfaltet sich das volle Aroma, die Linsen mit den Gewürzen in einer Menge Wasser garkochen (ca. 20 Min.) Dieses Gericht nennt sich „Dahl“, ist Nationalgericht, das kann sich der ärmste Inder leisten, wenn er getrockneten Kuhdung zum Kochen hat. Linsen sind Eiweiß-Spender, Gewürze liefern Mineralstoffe, regen den Stoffwechsel an. Die Indische Küche ist Vollwertnahrung, und soo schmackhaft. Niemand hat etwas dagegen, wenn sie auch ein Hühnchen mit indischen Gewürzen braten.- Empfehle das Buch „Das Grosse Buch der Vollwertküche“, Gesund und lecker: Knackige Rohkost-Salate, Pikante Gerichte mit Getreide und Hülsenfrüchten, Deftiges und Feines mit Nüssen, Samen, Raffinierte Desserts, Süße und salzige Knabbereien, Brot und Brötchen. Zutaten findet man heute sicher im Internet. Das Buch bietet ‚Gehobene‘ Küche, ist nicht unbedingt für Menschen mit schmalem Gelbeutel, aber ohne Tier, vegetarisch, Eier ja . Denn ich möchte kein Fleisch aus der scheußlichen Massentierhaltung, und BIO ist teurer. -„Naumann & Göbel-Verlagsgesellschaft“ ISBN 3-625-10897-6 . Ich bin für „Schöner Essen!“

      • Petra,versuche erst gar nicht mit Vegetariern oder Veganern argumentativ zu diskutieren. Das hat Religionsstatus und jede Kritik ist Blasphemie.
        Ich ignoriere sie einfach. Frei nach F II:
        „Die Religionen Müsen alle Tolleriret werden und Mus der fiscal nuhr das auge darauf haben, das keine der andern abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden.“
        Aber ein guter Teil hat das Missionarsgen. Das kann dann nervtötend sein.

        • @Hen
          @Petra
          @Erdmut
          Entspannung.
          Jedem das Seine. Wir leben hier ernährungsmäigg noch sehr gut. Kann sich jeder aussuchen was er essen möchte.
          Würden manche in anderen Ländern leben, wo es um`s nackte Überleben geht, wäre das gar keine Diskussion.
          PS: Hen schau mal auf den Blog vom Altenmann. Gibt was Neues

          • @palina
            Wohlstandsprobleme – Dekadenz
            Essen ist zum Ideologieträger verkommen.
            Da vergeht einem schon mal der Appetit.
            PS:
            Weiß ich doch. Nostalgisches Rein-Zappen ist einfach so drin.
            🤪

          • Genau, palina, ist doch mein Reden: “Würden manche in anderen Ländern leben, wo es um`s nackte Überleben geht, wäre das gar keine Diskussion.“ Und beim altenmann haben wir auch schon geguckt. Vielleicht gibt es wirklich bald etwas Neues. Das Buch hab ich schon vorbestellt. LG Filer

    • Erdmut sagt: „… Massentierhaltung ist auch so etwas Abscheuliches …“

      „Lorber“:

      Taub für eure Ohren erschallt der Angstschrei eines geplagten Tieres; ihr, nur eure Freß- und Gewinnbegierde im Auge haltend, vergeßt, daß auch das Tier Schmerz empfindet, daß es von Gott geschaffen wurde zu anderem Zweck, als gerade nur zu dem ihr es gebrauchet! Aber wo sich natürlich der Mensch in seiner groben Verblendung und in seinem Weltsinnenrausche an die gar sanften und leisen Mahnungen, von Gott ausgehend und sich im Herzen kundgebend, gar nicht im geringsten kehrt, sondern schon gleich tut, als wäre er ein Herr der ganzen Welt, ja, da hat dann doch wohl niemand anders die Schuld am unverbesserlichen Zustande der eigenen Seele als eben die höchst eigene Seele für sich selbst! Wer aber überhören je wird den Willen Gottes in seinem Herzen, der wird auch sterben, aber ewig am Leibe nimmer auferstehen. Und da werden kommen Würmer der Erde über sein Fleisch und werden es aufzehren samt Haaren, Haut und Knochen; seine Seele und Geist aber werden dann wieder zur Unterlage der Berge Jahrtausende als gefestete Körper dienen müssen im finsteren Bewußtsein ihres Elends und ihrer totalen Nichtigkeit, bis sie endlich wieder nach dem gnädigen Willen von oben irgendein Tier aufnehmen wird, von wo sie dann von Stufe zu Stufe sich durch die ganze Tierwelt werden elend, stumm und sprachlos durcharbeiten müssen, um endlich wieder einmal zur Würde des Menschen gelangen zu können. Dies merket euch wohl; denn da werdet ihr dann viele tausend Male sterben müssen, ehe ihr wieder zum Leben aus der Liebe und Gnade Gottes gelangen werdet!

      • @Tommy Rasmussen

        Diese Welt ist die Märchen TOTAL Welt. Dazu gehört auch die Gehirnwäsche Monotheismus. Unsere Gehirnwäsche lautet so, dass EIN-Gott handelt. Also Einzahl-Gott. Das ist jedoch Quatsch. Es gibt passive Bauelemente. RFID-Chips sind auch solche passiven Bauelemente. Diese Chips haben selber keine eigene Energieversorgung. „Gott“ ist auch so ein passives Bauelement. Daran ist durchaus alles gekoppelt. Das Element selber macht jedoch nichts. Darunter befinden sich viele Informationen / Bewusstseine. Man nennt es in den Überlieferungen auch Götter – also Mehrzahl.

  7. Gesundheitsminister Spahn: „Wer nicht „Nein“ sagt, wird (Organ-)Spender“

    Den Gehirntod mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen, ist eine schwerwiegende Unwahrheit. In den Minuten, in denen die Organentnahme stattzufinden hat, ist die Seele noch mit dem Körper verbunden und noch voll schmerzempfindlich. So ist es kein Wunder, dass viele Ärzte beobachten konnten, wie angeblich tote Patienten auf dem Operationstisch sich mit aller Kraft gegen die Organentnahme zur Wehr setzten, um sich schlugen, sich aufrichteten und den Arzt wegzustoßen versuchten. Dieses bei ´Toten` unübliche Gebaren versucht man zu verhindern, indem man eine Narkose durchführt oder den Körper festbindet. Die Szene ist vergleichbar einem Schlachthof für Tiere, bei denen die Betäubung oftmals auch nicht oder nur wenig wirkt. Vor allem ist es die Pharma-Industrie, die an der Transplantationsmedizin verdient und die Transplantationen befürwortet. Der Empfänger einer Spenderleber benötigt im Jahr Medikamente im Wert von 150.000 Euro.

    Organtransplantation – Die verschwiegenen Leiden von Organspender
    https://www.zeitenschrift.com/artikel/organspenden-moderner-kannibalismus
    https://theologe.de/theologe17.htm

  8. Die Änderung der Organspendenprozedur basiert auf der Trägheit der Massen. Viele werden den Widerspruch „verpassen“. So wird aus der Masse ein riesiges Reservoir. Das ist boshaft, plump und effektiv.
    Eine „Bedarfsdeckung“ ist auch so nicht zu erreichen, insbesondere, wenn man sich die „Haltbarkeit“ transplantierter Organe ansieht.
    Alternativen, wie gentechnische Tierorgane und nachgezüchtete körpereigene Organe, sind allerdings noch weit entfernt.
    Was da auch veranstaltet wird, das Leben bleibt (zumindest nach sehr lange) endlich.

  9. Dieser Hype ist doch nur für unsere Ärzte gemacht. Sie wollen sehen wie weit man gehen kann und der zweite sicherlich wichtige Grund, ist das Geld.
    Warum sollte ich jemandem mit meinem Organ helfen, der Scheixx gelebt hat????

  10. Wir Alle kommen zwischen Pisse und Scheisse zur Welt!
    Bei so manchen Zeitgenossen haftet dieser Geruch bis zu
    seinen Ableben an Ihm.
    Wir sind auch alle schon einmal tot gewesen und gehen
    nur diesen Weg zurück! Keiner auch der Schlaueste unter
    Uns wird je begreifen, warum Er gebohren wurde.
    Aber manche glauben tatsächlich dem Sterben ein Schnippchen
    schlagen zu können! Welch ein Arroganter und Dummer Irrtum!
    In dieser Welt der Total verkommenen Moral und Ethik, die
    Wir Uns selber geschaffen haben ist scheinbar kein Platz
    für vernünftiges Handeln!

  11. Guten Tag 26.11.18
    Anfrage an die Moderatorenredaktion: Wieso kann ich die Kommentare, insbesondere meinen, nicht ausdrucken?
    Was geht hier vor?
    Bitte E-Bescheid. Danke

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