BRD wird den Dritten Weltkrieg verlieren, im Grundgesetz bereits eindeutig geregelt

Groß-Berlin: Das Grundge­setz, höch­stes nationales Rechtsgut, ist immer wieder eine span­nende Lek­türe. Manch­mal ist man ver­sucht es als span­nungsre­ichen Roman zu begreifen, dann wieder liest es sich wie pure Sci­ence-Fic­tion, weil da so viele tolle Dinge drin ste­hen von denen wir zwar träu­men kön­nen, die aber mit der Real­ität kaum mehr etwas zu tun haben. Wenn man sich aber an manchen stellen ins Detail ver­tieft, dann bleibt nur noch der trau­rige Schluss, dass es sich wohl doch nur um ein bösar­tiges Märchen­buch han­deln muss. Jeden­falls gibt es dort Dinge zu lesen, die ein­deutig nahele­gen, dass Deutsch­land der desig­nierte Ver­lier­er des Drit­ten Weltkriegs sein muss.

Um den Sachver­halt etwas ver­ständlich­er zu machen, sei erwäh­nt, dass der soge­nan­nte 2 plus 4 Ver­trag gemein­hin als Friedensver­trag gehan­delt wird. Jeden­falls wird der uns immer und immer wieder als das verkauft, wenn man danach fragt, warum wir keinen echt­en Friedensver­trag haben, wie man solch­es nach dem Völk­er­recht erwarten sollte. Natür­lich gibt es noch viele weit­ere diskus­sion­swürdi­ge Pas­sagen im Grundge­setz die irgend­wie nicht so ganz in diese Welt passen. Wir wollen hier auch nicht den Unter­schied zwis­chen Deutsch­land und der Bun­desre­pub­lik debat­tieren, nein heute geht es nur um eine hochspan­nende Detail­frage.

Die Bundesrepublik ist vorbestimmter Kriegsverlierer

 Es ist schon ein selt­sames Spielchen wenn ein Land in sein­er Ver­fas­sung, die ja „ange­blich” das Grundge­setz sein soll, Regelun­gen beste­hen lässt die sich mit Kriegs­fol­gen befassen. So bek­loppte Ein­rich­tun­gen hat kein anderes Land in sein­er Ver­fas­sung. Ok, unter uns wis­sen wir zwar das es keine Ver­fas­sung ist, aber in dem steten Bemühen uns erk­lären zu wollen, dass wir sou­verän sind und sel­ber über unser Schick­sal entschei­den, hat doch solch ein Unfug nach 1990 gar nichts in diesem Grund­la­gen­werk namens Grundge­setz zu suchen.

Wir zitieren hier zunächst den besagten Artikel, der neben dem üblichen Geschwurbel schon auch Klar­text bein­hal­tet. Zum besseren Ver­ständ­nis: der schwarze Text ist die Urfas­sung vom 24. Mai 1949 und der grün-kur­sive Text beze­ich­net die Ergänzung vom 27./28. März 1954, alles zusam­men ist dann die Gesamt­fas­sung die bis heute Bestand hat.

Grundgesetz — Artikel 79

(1) Das Grundge­setz kann nur durch ein Gesetz geän­dert wer­den, das den Wort­laut des Grundge­set­zes aus­drück­lich ändert oder ergänzt. Bei völk­er­rechtlichen Verträ­gen, die eine Frieden­sregelung, die Vor­bere­itung ein­er Frieden­sregelung oder den Abbau ein­er besatzungsrechtlichen Ord­nung zum Gegen­stand haben oder der Vertei­di­gung der Bun­desre­pub­lik zu dienen bes­timmt sind, genügt zur Klarstel­lung, daß die Bes­tim­mungen des Grundge­set­zes dem Abschluß und dem Inkraft­set­zen der Verträge nicht ent­ge­gen­ste­hen, eine Ergänzung des Wort­lautes des Grundge­set­zes, die sich auf diese Klarstel­lung beschränkt.
(2) Ein solch­es Gesetz bedarf der Zus­tim­mung von zwei Drit­teln der Mit­glieder des Bun­destages und zwei Drit­teln der Stim­men des Bun­desrates.

(3) Eine Änderung dieses Grundge­set­zes, durch welche die Gliederung des Bun­des in Län­der, die grund­sät­zliche Mitwirkung der Län­der bei der Geset­zge­bung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grund­sätze berührt wer­den, ist unzuläs­sig.

Wozu braucht es die Einfügung von 1954 in Absatz (1)

Da wir doch jet­zt in völ­ligem Frieden, in Frei­heit und ange­blich selb­st­bes­timmt leben, muss man sich doch ern­sthaft fra­gen warum nach 1990 nicht wenig­stens diese 1954 einge­fügte Regelun­gen wieder aus dem Grundge­setz ent­fer­nt wurde, wir haben doch jet­zt so etwas ähn­lich­es wie einen Friedensver­trag. Ok, man kann natür­lich auch die fort­ge­set­zte Arbeit­süber­las­tung unser­er Par­la­men­tari­er anführen, die auch seit 24 Jahren mit der Umset­zung des Artikels 146 (Volksab­stim­mung über eine Ver­fas­sung) über­fordert zu sein scheinen. Hier noch ein­mal die entschei­dende Pas­sage von oben zitiert die wir weit­er behan­deln wollen:

Bei völk­er­rechtlichen Verträ­gen, die eine Frieden­sregelung, die Vor­bere­itung ein­er Frieden­sregelung oder den Abbau ein­er besatzungsrechtlichen Ord­nung zum Gegen­stand haben

Wir wollen auch gar nicht so revan­chis­tisch sein und behaupten, dass das Land gar nicht sou­verän ist, was ja Wolf­gang Schäu­ble gar schon behauptet hat, aber nie­mand hören wollte. Nein, wir bleiben konkret und hart an der Fragestel­lung, unter­stellen gutwillig, dass es sich beim Grundge­setz nur um prospek­tive und zukun­fts­gerichtete Bes­tim­mungen han­deln kann. Warum muss in unser­er Ver­fas­sung (die keine ist) eine eventuelle Frieden­sregelung ver­ankert sein, wo wir doch Frieden haben? Oder warum muss die Vor­bere­itung ein­er Frieden­sregelung erwäh­nt wer­den, die ja nach heutigem Ver­ständ­nis voraus­set­zt, dass wir erst ein­mal wieder Krieg führen müssen. Müht man sich deshalb jet­zt bei allen Kriegen wieder mitzu­mis­chen, um endlich diese Regelun­gen mal aus­pro­bieren zu kön­nen?

Aber dessen noch lange nicht genug. Der Abbau ein­er besatzungsrechtlichen Ord­nung set­zt ja nicht nur voraus dass wir einen Krieg führen, nein, der impliziert ja auch dass wir den gar noch ver­lieren müssen, anson­sten gäbe es ja hier gar nichts zu beset­zen. Mal ehrlich, wer kann denn nur so bek­loppt sein einen Krieg anz­u­fan­gen, bei dem fest­ste­ht dass man ver­liert? Gut, bis­lang hal­ten wir es ja noch für aus­geschlossen dass mal die Afgha­nen hier vor­beikom­men, mit denen wir ja ger­ade im Krieg sind. Aber wer um Him­mels Willen soll denn jet­zt als näch­ster Besatzer kom­men mit dem wir dann über den Abbau besagter besatzungsrechtlich­er Ord­nung ver­han­deln sollen?

Eindeutig alles Hinweise auf eine Verliererposition

Diese Regelung lässt nur einen Schluss zu. Im Jahre 1954 hat man Deutsch­land bere­its in weis­er Voraus­sicht zum Ver­lier­er auch des Drit­ten Weltkriegs erk­lärt, son­st macht diese Regelung ein­fach gar keinen Sinn. Noch weniger Sinn macht es, dass unsere Volksvertreter, ewig schon mit Blind­heit geschla­gen, fort­ge­set­zt am Grundge­setz herum­drehen, diesen Pas­sus dabei aber nicht raus­geschmis­sen haben.

Es wäre ja schi­er unglaublich, wenn wir heute noch keinen echt­en Frieden hät­ten und immer noch ein beset­ztes Land wären, aus diesem Grunde die besagte Regelung Bestand hätte und man sich nur nicht traut uns dies mitzuteilen. Oder sich gar schämt von den verknech­t­en­den Geheimverträ­gen von damals oder der Kan­zler­ak­te zu bericht­en? Nein das kann nicht sein. Unsere Volksver(t)räter wür­den uns doch niemals belü­gen, das wäre ja schi­er unglaublich!

Sei es wie es ist, lesen bildet und nie­mand macht sich eine Plat­te dazu. Lieber die Glotze anmachen und abschal­ten, weg­denken. Dieser Pas­sus jeden­falls muss dort in weis­er Voraus­sicht hin­ter­lassen wor­den sein, da er sich ja nicht mit der aktuellen, friedlichen und sou­verä­nen Sit­u­a­tion des Lan­des im Ein­klang befind­et und damit untrüglich­es Zeichen für einen kom­menden und ver­lore­nen Krieg ist. Fair wäre es natür­lich, würde man uns erstens sagen gegen wen wir schon wieder Krieg zu führen haben und zweit­ens warum wir den ver­lieren wer­den (müssen) und wie lange wir als näch­stes beset­zt sein wer­den. Diese Infor­ma­tion sind wir allein schon unseren Kindern und Enkeln schuldig, damit die wenig­stens wis­sen warum wir sie ins ewige Verder­ben schick­en und welche Schuld sie bere­its vor der Geburt auf sich geladen haben. Vielle­icht soll­ten wir wirk­lich dazu mal eine offizielle Regierungsan­frage machen?

BRD wird den Drit­ten Weltkrieg ver­lieren, im Grundge­setz bere­its ein­deutig geregelt
42 Stim­men, 5.00 durch­schnit­tliche Bew­er­tung (99% Ergeb­nis)
Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2276 Artikel
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10 Kommentare

  1. Die Lösung der Ver­fas­sungs­frage ist doch ganz ein­fach.
    Wenn die Genossen von der Ein­heitspartei es mal wieder vergeigen, oder das US-Imperi­um unterge­ht, oder noch viel schlim­mer, das Volk die Macht ergreift,
    dann, ja dann ver­weisen unsere ENi­eten auf die Ver­fas­sung und sagen, wir sind doch gar nicht schuldig am Volksver­rat.
    Seit 100 Jahren geht das nun schon so.
    1918 war der Jude Schuld, 1945 trug der tote Führer die alleinige Schuld, 1989 war es der böse Russe und wenn die Amis unterge­hen, wird denen alle Schuld zugeschoben.
    Prak­tisch so ein Sün­den­bock, gelle.

  2. Ich halte es viel ein­fach­er. Ich akzep­tiere nichts, was ich nicht per­sön­lich unter­schrieben habe. Da inter­essiert es mich auch nicht, dass andere Men­schen dies mal vor langer Zeit unter­schrieben und akzep­tiert haben, oder gar meine Vor­fahren selb­st. NIe­mand kann über mein Leben bes­tim­men und Verträge für mich erlassen, auss­er ich stimme dem expliziet zu. Und dass habe ich bish­er in noch keinem Fall getan. Also bin ich frei zu tun, zu denken und zu lassen was ich will.

  3. Drit­ter Weltkrieg? Der zweite ist doch noch gar nicht been­det.

    Völk­er­rechtlich gese­hen befind­en wir uns im Krieg, die Kampfhand­lun­gen wur­den nur nicht wieder aufgenom­men in Deutsch­land.

    Der Waf­fen­still­stand ist übri­gens aus­ge­laufen, schaut mal in die entsprechen­den völk­er­rechtlichen Regel­w­erke, in diesem Fall die Hager Land­kriegsverord­nung.

    Auch da Grundge­set­zt ist for­mal außer Kraft.

  4. Also Wika, selb­st ist das spuk­ende Wiku­nia.
    http://www.youtube.com/watch?v=jj1fisE04yk
    Reich ein­fach mal eine öffentliche Peti­tion im Bun­destag ein
    Und fordere die Ein­hal­tung des GG Artikel 146.
    Na gut, das hat schon jemand gemacht.
    http://www.wahrheiten.org/blog/2009/02/12/unser-grundgesetz-ist-in-schlechter-verfassung/
    Aber dann bleibt immer noch die Forderung nach Stre­ichung des Artikels 146,
    denn wir haben ange­blich eine “Ver­fas­sung”, die sich Grundge­set­zt nen­nt.
    Bleibt weit­er­hin die Frage ist dieses Grundge­setz über­haupt gültig, denn es gab nie eine Volksab­stim­mung die fes­tlegt, dass dieses GG nun unsere Ver­fas­sung ist.

  5. Das Schäu­ble-Zitat ist nicht kor­rekt wiedergegeben. Er sagte
    “… daß wir in Deutsch­land … zu keinem Zeit­punkt … sou­verän …”

    Die Frage ist doch immer wieder: wen meint er mit “wir”, die da in “Deutsch­land” sitzen und nicht sou­verän sind. Meines Eracht­ens hätte Schäu­ble auch sagen kön­nen:
    ”… daß wir hier in dieser Mehrzweck­halle … zu keinem Zeit­punkt … sou­verän …”

    Bedeutet das, “Deutsch­land” ist sou­verän, “wir” aber nicht?

  6. Rechts-Gut, Rechts-Staat -> Rechts hat Vor­fahrt (ob Fer­rari, Mer­cedes oder Porsche), — Vor­gang (Parteibuch bei Richter-ei ist wichtiger als Erfahrung und Kom­pe­tenz) … Wozu noch Krieg? Als Nation unter drei Besatzungsmächt­en (GB, F, USA) ohne eigene Ver­fas­sung, die mit Wiedervere­ini­gung notwendig war, allerd­ings nicht kam … LmadF

  7. Unsere geliebte FDJ-Sekretärin hat let­zte Woche Neu­land (Inter­net) ent­deckt,
    und diese Woche fest­gestellt, dass die vie­len, vie­len Mil­liar­den Euro gar nicht dem Irischen Volke son­dern den Bänkstern übereignet wur­den.
    Die irischen Bänkster frohlock­ten: “Neuer Tag, neue Mil­liarde”
    Und san­gen aus Dankbarkeit die erste Stopfe des Deutsch­land­liedes.
    Unsere geliebte FDJ Sekretärin für Agi­ta­tion und Pro­pa­gan­da zeigte sich tief ent­täusch über so viel Undankbarkeit.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article117530572/Merkel-hat-fuer-irische-Banker-nur-Verachtung-uebrig.html
    Da muss man sich fra­gen, ist die Dame wirk­lich so dumm oder will sie uns ver­arschen?

  8. Pri­ma, dann wer­den die deutschen ENDLICH staaten­los, und wenn es die UN noch gibt, dann wird für uns aus lauter Mitleid von der Welt­ge­mein­schaft in Palästi­na ein neuer Staat errichtet, Haupt­stadt jerUSAlem!
    Nur GOTT kann schön­er wohnen!

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