Finanzkrise, alle Optionen liegen auf dem Tisch: Inflation, Enteignung, Krieg

Finanzkrise, alle Optionen liegen auf dem Tisch: Inflation, Enteignung, Krieg Inflation Enteignung Krieg Barometer FinanzkriseDas Kreuz mit Brüs­sel: Wie sagt man so gern in der Kanonen­boot-Diplo­matie? Alle Optio­nen liegen auf dem Tisch. In diesem Falle, bei der Bewäl­ti­gung der voran­schre­i­t­en­den Finanzkrise, ist das nicht so ganz richtig. Es liegen nur die Optio­nen auf dem Tisch, die man der Mehrheit der Men­schen, ent­ge­gen besser­er Erken­nt­nis, über­helfen möchte. Alle anderen Optio­nen, jene die einen friedlicheren und für die Mehrheit der Men­schen vorteil­hafteren Aus­gang dieser abse­hbaren Krise bieten wür­den, die wer­den seit Jahrzehn­ten hart­näck­ig nicht öffentlich disku­tiert und liegen deshalb außer­halb der aktuellen Optio­nen, deren Spek­trum in der Über­schrift fast schon erschöpfend erwäh­nt ist.

Dieses Sys­tem hat nun offen­sichtlich sein End­sta­di­um erre­icht, nicht nur in Europa, son­dern glob­al. Sind die Bürg­er indi­vidu­ell mit Kred­iten max­i­mal ver­schuldet und brechen zudem die Staat­en unter der Last der Schulden rei­hen­weise zusam­men, dann ist das Spiel vor­bei. Ohne Kred­it­nehmer keine neuen Kred­ite. Ohne Kred­ite keine wach­sende Geld­menge und damit keine gesicherten Zin­sen mehr für die inter­na­tion­al angelegten Mil­liar­den­ver­mö­gen der oberen Zehn­tausend. Die möglichen Auswege, dieses kaputte Spiel zu ver­längern, laut­en: Enteig­nung der Bürg­er (Mod­ell Zypern), Sys­tem­neustart per Infla­tion oder eben Krieg. Übri­gens: Nichts erzeugt mehr Nach­frage nach Kred­it wie die totale Zer­störung. Siehe Wirtschaftswun­der Deutsch­land. Nur soll­ten wir uns ein erneutes Wun­der dieser Art wün­schen?

Warum die sogenannte „Gläubigerbeteiligung“ gar keine ist

Wenn man ver­sucht den Men­schen etwas einzure­den, was so in der Form gar nicht der Fall ist, dann dür­fen wir von ein­er Märchen­stunde reden. Wenn das Ziel solch­er Einre­den ist, an die Erspar­nisse der Men­schen zu kom­men, dann muss man es auch als das werten was es ist: ein Betrugsver­such. Im Falle Zypern wom­öglich schon vol­len­de­ter Betrug. Im gerin­geren Fall ist es aber wenig­stens als Täuschung zu sehen. So geschehen durch unsere Bun­desregierung, vertreten durch den Finanzmin­is­ter Schäu­ble. Ganz stolz scheint man im Finanzmin­is­teri­um auf die soge­nan­nte Gläu­biger­beteili­gung bei der Zypern-Ret­tung zu sein. Warum diese Aus­sage blanke Lüge ist, erk­lärt das fol­gende Zitat:

Ja, so funk­tion­iert unser Geldsys­tem. Wer am Zahlungsverkehr teil­nehmen oder Geld ohne Kurss­chwankungsrisiko auf­be­wahren will, muss den Banken einen Kred­it geben — ob er will oder nicht. For­mal sind Hal­ter von Bankguthaben Gläu­biger der Banken, obwohl sie eigentlich der Bank kein Geld lei­hen wollen. Sie wollen nur ihre Zahlungsmit­tel sich­er und liq­uide auf­be­wahren. Weil Spar- und Girokon­tenin­hab­er for­mal Gläu­biger der Banken sind, ist es for­mal kor­rekt, dass bei dem Plan, die Ein­la­genkun­den der zyprischen Banken per Son­der­s­teuer zu schröpfen, von Gläu­biger­beteili­gung an der Banken­ret­tung gere­det wurde.
Nor­bert Häring im “Han­dels­blatt” vom 25. März 2013

Darüber hin­aus, wir hat­ten es bere­its beschrieben, hat der Euro-Grup­pen-Chef Dijs­sel­bloem diese Rasur-Meth­ode auch noch zum neuen Stan­dard in ver­gle­ich­baren Fällen erhoben. In diesem Zusam­men­spiel soll­ten die Europäer nun endgültig gewarnt sein. Wer jet­zt nicht anfängt sich seine eige­nen Gedanken zu machen, der kann es auch bis zum Schluss unter­lassen und dann beim Scher­ben kehren mit­machen, sofern ihm noch welche bleiben.

Der eigentliche Fehler in dieser Sache scheint aber weniger zufäl­lig als stillschweigend gewollt zu sein. Mit der zuvor beschriebe­nen Meth­ode wer­den dem Grunde nach nur die richtig großen Kap­i­taleign­er geschont. Da man es offen­bar nur auf liq­uide Mit­tel abge­se­hen hat, nicht aber auf Aktien, nicht auf Anlei­hen und ander­weit­ige Wert­pa­piere, trifft es genau diejeni­gen, die ihre liq­uiden Mit­tel bei der Bank stapel­ten. Sei es als eigene Rente, Sparguthaben oder was auch immer. Das Großkap­i­tal ist nur zu sehr gerin­gen Prozentsätzen mit liq­uiden Mit­teln dabei. Und wenn sie dabei sind, dann hat man in Zypern wun­der­bar erleben kön­nen, dass diese Leute schon zeit­ig genug vorge­warnt wur­den und ihre Mit­tel abzo­gen. Dies auch noch während die Banken geschlossen waren. Übrig blieben jene zu schröpfend­en Wesen, denen es an solchen Möglichkeit­en und Verbindun­gen fehlte.

Nicht verhandelbare Optionen

Die weit­ere Erörterung der im Titel genan­nten Optio­nen kann an dieser Stelle sicher­lich unterbleiben, weil jed­er selb­st genü­gend Vorstel­lungskraft hin­sichtlich deren Wirk­weise besitzen wird. Wenig­stens soll­ten einige weit­ere Optio­nen ein­fach mal angeris­sen wer­den, um die Diskus­sion darum weit­er zu befördern. Zu den einzel­nen Punk­ten kann man im Inter­net hin­re­ichend fündig wer­den.

Rück­bau des schad­haften Geldsys­tems: Hier­bei ist das zen­trale The­ma das expo­nen­tielle Wach­s­tum der Geld­men­gen, zumeist auch noch außer­halb der Kon­trolle der Zen­tral­banken. Es wuchert gemäß der Zins­eszins­formel unge­hemmt vor sich hin und kann nur durch aktive Umverteilung von unten nach oben bedi­ent wer­den. Die Geld­schöp­fung gehört nicht in die Hand von Pri­vat­en, der zen­tral­ste Fehler des Sys­tems der abgeschafft wer­den muss.

The­ma Enteig­nung, aber anders: Wenn wir über Enteig­nung reden, dann sollte es nicht die der unteren 90 Prozent sein, son­dern die der oberen 10 Prozent. Nur muss man dort ans Eingemachte gehen und nicht nur über liq­uide Mit­tel fab­u­lieren. Selb­st das Grundge­setz sieht entsprechen­des vor (Verpflich­tung des Eigen­tums zum Gemein­wohl), nur wird wohl auch das noch falsch aus­gelegt wer­den und die Masse des Volkes vorge­blich für sein ange­blich­es eigenes Wohl enteignet wer­den. Nein, auch hier sind jene gefragt die sich die Volk­saus­beute des let­zten hal­ben Jahrhun­derts in die Tasche steck­ten.

Trennbanken­sys­tem: Darüber wird ab und an mal philoso­phiert, nur konkrete Schritte in diese Rich­tung hat es und wird es wohl in der jet­zi­gen Kon­stel­la­tion auch nicht geben. Die Auf­s­pal­tung der Banken in Invest­ment­banken und reine Zahlungsverkehrs­banken, eben jene die tat­säch­lich nur das Geld der Kun­den auf­be­wahren. Genau dage­gen wehren sich die Banken, kön­nten sie doch dann nicht mehr unge­fragt mit Kun­den­geldern zock­en gehen.

Voll­geldsys­tem: Diese Sys­tem beruht im Kern darauf, das Geld der Kun­den eben nicht als mehr als Ein­lage ein­er Bank zu betra­cht­en, son­dern als reinen Ver­wahrungs- und Ver­wal­tungs­ge­gen­stand, der damit auch nicht mehr abhan­den kom­men kann und auch in keinem Risiko ste­ht und dadurch auch für nichts haftet, ent­ge­gen dem jet­zi­gen Sys­tem. Zypern lässt grüßen. Weit­erge­hend und endgültig entzieht dieses Sys­tem auch die Geld­schöp­fung dem pri­vat­en Sek­tor.

Schwundgeld: Dies ist eine ganz ander­sar­tige Philoso­phie und wie der Name schon sagt, ist es genau das Gegen­teil von dem was unser Zins­eszins basiertes Geldsys­tem bis­lang pro­duziert. Es wurde erson­nen, um das Geld im steten Fluss zu hal­ten und dessen Hor­tung zu unterbinden. Geld, welch­es nicht fließt, sich nicht bewegt, schwindet dann ganz von alleine. Dur­chaus auch ein Ansatz, wen­ngle­ich wohl nicht beson­ders chan­cen­re­ich.

Region­al­geld: Solch­es gibt es bere­its in diversen Facetten, aber kaum ein­er mag sich wirk­lich damit anfre­un­den. Es bietet diverse Vorteile und kann völ­lig los­gelöst von anderen Sys­te­men betrieben wer­den. Ob es im größeren Maßstab dann auch brauch­bar wäre ist eine andere Frage, aber auch hier ließen sich sicher­lich einige Ele­mente disku­tieren. Manch ein erfol­gre­ich­er Region­al­geld­ver­such wurde übri­gens von der Regierung gestoppt, so geschehen Anfang des let­zten Jahrhun­derts in Öster­re­ich, als sich ein solch­es Sys­tem zur echt­en Bedro­hung des herrschen­den Geldsys­tems während der Wirtschaft­skrise zu entwick­eln dro­hte.

Es stinkt nach Verrat

Besieht man sich die Ereignisse der let­zten Wochen genau, wie auch viele weit­ere Maß­nah­men die den kleinen Mann und die Mit­telschicht einkreisen, dann mag man dur­chaus erah­nen wer den Poli­tik­ern souf­fliert. Da kommt man nicht umhin festzustellen, dass die Zuar­beit­er unser­er Regierung schon wis­sen wen sie aus­plün­dern wollen und die von ihnen vertretene Klien­tel dabei nicht hin­ten anstellen wer­den. Erin­nern wir uns in diesem Zusam­men­hang an die unzäh­li­gen Beratungsleis­tun­gen großer Kan­zleien für das Finanzmin­is­teri­um?

Jet­zt bleibt aber­mals eine Frage im Raume ste­hen. Sind unsere Poli­tik­er tat­säch­lich so unfähig dies alles kor­rekt zu durch­blick­en? Sind sie schlicht nur doof und unin­tel­li­gent? Sind sie wirk­lich nur blök­endes Frak­tions-Stim­mvieh ohne eige­nen Plan und Ver­stand? Oder sind es ein­fach nur Leute die gerne auf Kosten der Wäh­ler chillen wollen? Wenn nicht, dann müssen sie tat­säch­lich gekauft wor­den sein.

Hät­ten nicht alle Poli­tik­er diese selt­same Immun­spritze bekom­men, gäbe es darüber hin­aus ein paar couragiert­ere Staat­srechtler und Staat­san­wälte die sich sel­ber noch ernst nehmen, dann wäre dur­chaus zu prüfen ob hier nicht längst ein Ver­stoß gegen den §266 StGB (Untreue) vor­liegt. Denn wer der­art sträflich das Volksver­mö­gen versem­melt und ganz offenkundig irgendwelchen Ein­flüsterun­gen der Lob­bys fol­gt statt dem eige­nen Ver­stand, die Staatsknete damit in die falschen Kanäle bugsiert, der sollte sich dafür ver­ant­worten müssen. In jedem größeren Konz­ern hätte die Innen­re­vi­sion schon zugeschla­gen, sofern nicht bestochen.

Nie war die Diskrepanz zwis­chen Wäh­ler­auf­trag und Poli­tik­er­han­deln größer als in den let­zten Jahren. Für jed­er­mann offen­sichtlich, der sich auch nur ober­fläch­lich in die The­men hinein ver­set­zen mochte. Aber man sollte auch den Volksverblö­dungsap­pa­rat nicht unter­schätzen und wis­sen wem der gehört. Hin­ter allen großen Ver­la­gen ste­hen auch große Geldge­ber und damit auch große mon­etäre Inter­essen. Und wenn man schon eine Flöte oder ein großes medi­ales Orch­ester sein Eigen nen­nt, dann lässt man dort auch seine eigene Melodie ertö­nen. Damit bekommt man sog­ar vere­inzelte Buh-Rufe von den Pöbel-Plätzen aus dem Audi­to­ri­um noch lock­er übertönt.

Zum unguten Ende

Es ist mit Hän­den zu greifen, dass die öffentliche Debat­te nur in eine Rich­tung manip­uliert wird, in jene, die den weni­gen Geld­berg­seign­ern dien­lich ist. Alle alter­na­tiv­en Sys­teme, alle Ansätze, die zum Wohle der Men­schheit in Sachen Geldsys­tem disku­tiert wer­den müssen, kom­men in der Diskus­sion nicht nur zu kurz, sie kom­men schlicht nicht vor. Und während wir uns noch wun­dern, wird auf ganz­er Strecke radikal unten abgeräumt und final nach oben verteilt. Das kann kein auss­chließlich­es Ver­sagen der Poli­tik sein, da sind größere Schweinereien im Gang.

Finanzkrise, alle Optio­nen liegen auf dem Tisch: Infla­tion, Enteig­nung, Krieg
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

34 Kommentare

  1. Da kann der engagierteste Staat­san­walt lei­der nichts unternehmen so lange die Staat­san­waltschaft in Deutsch­land gegenüber den Politkrim­inellen weisungs­ge­bun­den ist.

  2. Grundge­setz der BRD §20 Abs.4
    “Gegen jeden, der es untern­immt diese (demokratis­che) Ord­nung zu beseit­i­gen, haben alle Deutsche das Recht zum Wider­stand, wenn andere Abhil­fe nicht möglich ist.”
    Ist Euch über­haupt klar, was dies bedeutet???
    Das ist ein Freib­rief für die BRD-Poli­tik­er das deutsche Volk zu maßregeln, falls es der Demokratie den gehor­sam weigert.
    Denn was demokratisch ist und was nicht, bes­tim­men immer noch die Rotkit­tel, IM Eri­ka, IM Larve und natür­lich der Große Brud­er.

  3. …ein sehr guter Artikel, bei dem ich jedes Wort unter­schreiben würde.
    Ich hoffe, dass sich die neue Partei, die Alter­na­tive für Deutsch­land, entsprechend posi­tion­iert.

  4. Weisungs­ge­bun­den kor­rekt. Siehe so manche Anträge an das BVG, die abgelehnt wur­den. Viele ehe­ma­lige Richter und Anwälte, die sich mit­tler­weile im Ruh­e­s­tand befind­en kom­men jet­zt auf die Bühne. Diese haben bzgl. ihrer Kar­riere und Pen­sio­nen nichts mehr zu befürcht­en. Den­noch wer­den sie ständig bedro­ht und haben Ein­brüche bei sich zu Hause.
    Ganz aktuell hier im Raum Stuttgart bzgl. den Prozessen bei den S21 Geg­n­er.
    Hier geht es nicht ums Pro­jekt oder gar den faden­scheini­gen Grün­den von Haus­friedens­bruch, was auch kein­er ist da es Denkmalschutz ist, son­dern um die Demon­tage der Demokratie.
    Details kann man auf der Seite * bei-abriss-aufstand.de * nach­le­sen.
    Wie war das z.Bsp. auch vor weni­gen Jahren mit den ermit­tel­nden Frank­furter Staat­san­wäl­ten , die dann ruck­zuck früh­pen­sion­iert bzw. für Irre erk­lärt wur­den? Der Fall Mol­lath ist auch ein gutes und aktuelles Beispiel.

    Jeglich­es Ver­trauen in Banken oder Poli­tik ist lei­der auch bei mir mit­tler­weile ganz dahin.
    Ich erin­nere mich noch , dass vor weni­gen Jahren geäußert wurde, dass das Ver­mö­gen der Bürg­er im Land erhe­blich wäre und auf den Kon­ten schlum­mert. Die Zahlen weiß ich im Moment nicht auswendig, aber sie sind erhe­blich. Da lohnt es sich mal in den Topf rein zufassen. Denke, dass dies auch noch in eur­er Erin­nerung ist.
    Später kom­men dann die fes­ten Güter dran wie Grund­stücke, Häuser, Woh­nun­gen usw. Das Tafel­sil­ber zu ver­scher­beln ist bere­its in den Südlän­der schon im Gange.
    Ein Blick in die ver­gan­gene Geschichte zeigt auch, dass kurz nach dem WK2 die Men­schen ihr teures Hab und Gut gegen exis­ten­zielle Dinge des All­t­ags mit erhe­blichen Ver­lus­ten ein­tauschen mussten.
    Dass das die Poltik – Mar­i­onet­ten im Augen­blick vor­wärt­streiben ist ersichtlich. Und die
    gekauften und Medi­en unter­stützen das heftig.
    Josef Joffe, Mither­aus­ge­ber „der Zeit“ ist bekan­nter Bilder­berg­er. Dieser wurde auch von
    in dem aktuellen Buch von Frank Schirrma­ch­er kri­tisiert und bekan­ntlich bellen getrof­fe­nen Hunde
    Lest selb­st hier
    xxx.nachdenkseiten.de/?p=16382

    Hörenswert ist auch das Pod­cast in BR2 zu Frank Schirrma­ch­er zu seinem aktuellen Buch :
    „Mit seinem aktuellen Buch “Ego. Das Spiel des Lebens” hat der FAZ-Her­aus­ge­ber Frank Schirrma­ch­er eine Kampf­schrift wider die Auswüchse des Kap­i­tal­is­mus ver­fasst, und damit die Feuil­letons über­rascht. Schirrma­ch­er geißelt darin einen völ­lig ent­fes­sel­ten Kap­i­tal­is­mus, bei dem der Men­sch auf der Strecke bleibt.“
    xxx.br.de/radio/bayern2/programmkalender/sendung506968.html
    Ist ein biss­chen fum­melich auf dieser Seite, bzw. lief der Play­er dort nicht . So habe ich es mir dann herun­terge­laden.

    Die let­zten Tage habe ich nahezu alle meine Vor­sorgedinge wie LV, Spar­buch ect. gekündigt und wenn diese in weni­gen Wochen dann abgewick­elt sind wird das in Bares geholt und erst mal unterm *Kopfkissen* gebunkert. Danach sehe ich weit­er.
    Auf dem Giro lasse ich nur soviel ste­hen, dass ich die üblichen Dinge wie z.B. Miete, Strom, Autover­sicherung weit­er prob­lem­los abwick­eln kann.
    Eines Tages dann mit dem langem Gesicht am Banko­mat­en zu ste­hen nur noch täglich 100 Teu­ro­nen abheben zu kön­nen wie aktuell die Men­schen auf Zypern kann ich durch meine Vor­sorge schon mal mei­den.

    Wie wiki mit seinem Kom­men­tar auch ansagt, sollte man wahrlich auf­passen,
    Die Zeit­bombe tickt bere­its . Es ist 5 vor 12.

    Randbe­merkung:
    Bleibt lock­er und lasst euch nicht gegeneinan­der aufhet­zen.
    Hier und da wer­den bewusst Halb­wahrheit­en gestreut um die Leute
    zu polar­isieren und diese dann gegeneinan­der aufzubrin­gen.
    Ganz deut­lich ist dies in den Krisen­ge­bi­eten ersichtlich.
    Das ist so gewollt getreu dem Mot­to: Teilen und Herrschen

  5. Den Text kann man so zu großen Teilen als “gut” hin­nehmen. Aber jedes Wort unter­schreiben würde ich nicht, und man kön­nte auch mal zu jed­er Behaup­tung, jed­er möglichen Alter­na­tive und so weit­er mal eine vernün­ftige Quelle angeben. Beim dur­char­beit­en dieser würde dann auch sofort jedem der ein wenig Ver­ständ­nis von der Materie hat aufge­hen das Voll­geld, Schwundgeld und Region­al­geld blödsin­nige Alter­na­tiv­en sind die heute nur noch von immer­heulen­den Rev­o­lu­tions-Fanatik­ern propagiert wer­den.…
    Aber gut, wenig­stens sind ein paar wichtige Punk­te her­aus­gestellt, wenn auch nicht son­der­lich objek­tiv. Es schwingt über­all das “jed­er erfolgreiche/mit Geld ist ein bös­er der nur das schlimm­ste vom armen, kleinen, bemitlei­denswerten Bürg­erchen will” mit. Ich kann es nicht mehr hören, aber anscheinend muss man mit dieser einäugig-blind­en Ver­teufelungs­men­tal­ität in diesem Land ein­fach leben.

    • Schon recht, selb­stver­ständlich haben die aufgezeigten Alter­na­tiv­en kleinere und größere Schwächen. Insoweit sind sie zunächst als Denkanstoß und sicher­lich nicht als das ulti­ma­tive Heilmit­tel zu ver­ste­hen.

      Wollte man eine dauer­hafte Lösung, dann ist ver­mut­lich noch erhe­blich tiefer zu kehren, dann lan­den wir auch sogle­ich bei noch älteren Weisheit­en aus der Bibel und dem Koran und dem Zins­eszins. Genau diese Eigen­schaft der Selb­st­mehrung des Geldes, gilt es auszurot­ten. Man wird damit übri­gens nicht arm und reich beseit­i­gen, darum geht es auch gar nicht. Let­ztlich wird ein Geldsys­tem gebraucht was rein seine Funk­tion als Zahlungsmit­tel erfüllt und eben nicht als Wert­spe­ich­er und Selb­st­mehrungsin­stru­ment dienen kann.

      Da nie­mand hier eine ulti­ma­tive Lösung vorstellen kann, wer­den wir uns wohl langsam vor­tas­ten müssen, aber aller­hand altherge­bracht­es müssen wir schon auch entsor­gen.

    • Ich gehe mal davon aus das Sie für diese Antwort ein paar lausige Kröten staatlich­er­seits ver­di­enen, aber kön­nen sich ihre Auf­tragge­ber wirk­lich nur Schreiber­linge Ihres Niveaus leis­ten, ist ja jäm­mer­lich.


  6. sznuf­fi:

    .…
    Die let­zten Tage habe ich nahezu alle meine Vor­sorgedinge wie LV, Spar­buch ect. gekündigt und wenn diese in weni­gen Wochen dann abgewick­elt sind wird das in Bares geholt und erst mal unterm *Kopfkissen* gebunkert. Danach sehe ich weit­er.
    Auf dem Giro lasse ich nur soviel ste­hen, dass ich die üblichen Dinge wie z.B. Miete, Strom, Autover­sicherung weit­er prob­lem­los abwick­eln kann.

    Die ganzen Sparverträge, Renten­vor­sor­gen und vor allem die Riester­rente kann man sich so oder so get­rost sparen. Wenn man die jew­eils ein­mal durchrech­net und seine eige­nen Mit­tel real­is­tisch beurteilt ist das für einen Nor­malver­di­ener absoluter Bull­shit. Einzig Baus­parverträge tau­gen hier und da was wenn man sich strikt an die eigene Pla­nung hält und bei einem Hauskauf/bau das _ganze_ Geld aus­gibt und den Ver­trag auflöst.
    Das Geld vom Kon­to zu holen und in Men­gen zuhause zu bunkern ist vielle­icht ein bis­chen extrem (und etwas kurzsichtig), vor allem da es bessere Wege gibt und dein Geld zuhause auch nicht sicherer/schöner wird ;). Aber eine rel­a­tiv kleine eis­erne Reserve ist nie verkehrt, ich habe zu jed­er Zeit genug erspartes zuhause um den Leben­sun­ter­halt im Fall der Fälle einige Zeit davon zu bestre­it­en. Der Rest ist nach einem eige­nen Sys­tem verteilt welch­es so ziem­lich jedes Finanz-Bermu­dadreieck umschifft…


  7. NW:

    Den Text kann man so zu großen Teilen als “gut” hin­nehmen. Aber jedes Wort unter­schreiben würde ich nicht, und man kön­nte auch mal zu jed­er Behaup­tung, jed­er möglichen Alter­na­tive und so weit­er mal eine vernün­ftige Quelle angeben. Beim dur­char­beit­en dieser würde dann auch sofort jedem der ein wenig Ver­ständ­nis von der Materie hat aufge­hen das Voll­geld, Schwundgeld und Region­al­geld blödsin­nige Alter­na­tiv­en sind die heute nur noch von immer­heulen­den Rev­o­lu­tions-Fanatik­ern propagiert wer­den….
    Aber gut, wenig­stens sind ein paar wichtige Punk­te her­aus­gestellt, wenn auch nicht son­der­lich objek­tiv. Es schwingt über­all das “jed­er erfolgreiche/mit Geld ist ein bös­er der nur das schlimm­ste vom armen, kleinen, bemitlei­denswerten Bürg­erchen will” mit. Ich kann es nicht mehr hören, aber anscheinend muss man mit dieser einäugig-blind­en Ver­teufelungs­men­tal­ität in diesem Land ein­fach leben.

    Es geht hier nicht um Neid son­dern um einen generellen Fehler im Sys­tem.
    Falls Du es nor­mal find­est, dass im kap­i­tal­is­tis­chsten Land der Welt 40% des Ver­mö­gens nur einem Prozent sein­er Bürg­er gehören, ist Dir nicht mehr zu helfen. http://web.archive.org/web/20140723111311/http://blog.markusgaertner.com/2013/03/11/im-land-der-tellerwascher-1-der-reichsten-gehort-40-des-vermogens/

    Die Ursache dafür liegt im Zins­eszinssys­tem, durch welch­es sich die Ver­mö­gen expo­nen­tiell ver­mehren. Das men­schliche Gehirn kann sich jedoch die Auswirkun­gen nicht vorstellen., da es nur auf lin­eare Vorgänge ein­gerichtet ist.

    Jede der Alter­na­tiv­en, die Du leicht­fer­tig als blödsin­nig beze­ichnest, ist es wert, disku­tiert zu wer­den.

    Vernün­ftige Quellen gibt es im Net­zt genü­gend. Da soll­test Du ein­fach selb­st mal suchen. Allerd­ings set­zt schon der Such­be­griff an sich eine gewisse Ver­nun­ft voraus.

  8. Ich sehe die “Mon­e­ta­tive” mit dem “Voll­geld” kri­tisch. Die Gruppe sieht als Ver­schul­dungs-Ursache nicht den Zins­es-Zins und die so eskalieren­den Geld­ver­mö­gen, son­dern eine (ange­bliche) Erschaf­fung von Geld durch Geschäfts­banken. Diese Fehlein­schätzung hat fol­gen-schwere Kon­se­quen­zen: Statt eines Ver­mö­gens- und Schulden­schnitts (Enteig­nung von Super-Reichen), sollen die aufge­häuften Ver­mö­gen durch soge­nan­ntes “Voll­geld” sog­ar voll staatlich in unbe­gren­zter Höhe garantiert wer­den. Das Risiko trägt die Zen­tral­bank sprich der Steuerzahler. Mehr Infos: http://friedensblick.de/5634/monetative-monetarismus-weltwirtschaftskrise/

    Die Macht des Kap­i­tals, der Geld­ver­mö­gens-Besitzen­den muss
    gebrochen wer­den, darum führt kein Weg vor­bei. Aber wie kann dies passieren? Durch die soge­nan­nte “Frei­wirtschaft” sowie Geld­ver­mö­gens- und Schulden­schnitte.
    http://friedensblick.de/5736/freiwirtschaft-geldsystem-ohne-inflation-deflation/

    • “Friedens­blick”, der nicht mit seinem Namen hin­ter seinen Worten ste­hen will, schreibt:
      “Die Macht des Kap­i­tals, der Geld­ver­mö­gens-Besitzen­den muss
      gebrochen wer­den,…”
      Genau das soll und kann mit der “Monetative“relativ ein­fach erfol­gen. Dieser Weg ist die Grund­vo­raus­set­zung dafür, um über­haupt für mehr Verteilungs­gerechtigkeit, demokratis­che Kon­trolle der Geld­menge, Einkom­men­sre­la­tio­nen, fließen­des, altern­des Geld, etc., konkrete Maß­nah­men ergreifen zu kön­nen.


  9. Friedens­blick:

    Ich sehe die “Mon­e­ta­tive” mit dem “Voll­geld” kri­tisch. Die Gruppe sieht als Ver­schul­dungs-Ursache nicht den Zins­es-Zins und die so eskalieren­den Geld­ver­mö­gen, son­dern eine (ange­bliche) Erschaf­fung von Geld durch Geschäfts­banken. Diese Fehlein­schätzung hat fol­gen-schwere Kon­se­quen­zen: Statt eines Ver­mö­gens- und Schulden­schnitts (Enteig­nung von Super-Reichen), sollen die aufge­häuften Ver­mö­gen durch soge­nan­ntes “Voll­geld” sog­ar voll staatlich in unbe­gren­zter Höhe garantiert wer­den. Das Risiko trägt die Zen­tral­bank sprich der Steuerzahler.

    Das ist richtig.
    Jedoch sind über­haupt erst ein­mal Diskus­sio­nen zur Verän­derung des jet­zi­gen Zus­tandes notwendig. Da müssen auch hier zunächst ein­mal alle Optio­nen auf den Tisch.
    Mein Favorit ist hier das Schwundgeld.

  10. Die Partei AfD hat in nur 7 Wochen 5.000 Mit­glieder gewon­nen. Nach der Wahl im Sep­tem­ber wer­den die €urokratie und der Mul­ti­kul­tur­al­is­mus beseit­igt. Mehr dazu auf meinem Blog (bitte auf meinen Nick klick­en).

  11. Ich finde es gut, dass die AfD das rechte Lager auf­s­plit­tert. Nur zu!

    Anson­sten kön­nte ich mich über die Geld-Panik hier kaput­t­lachen. Und wer Leute mit über 100.000 Euro Bargeld als “kleinen Mann” beze­ich­net, dem geht’s wirk­lich zu gut.

    Die Argu­men­ta­tion mit dem Zins­eszins ist natür­lich richtig. Was wir zur Zeit erleben, ist der Anfang vom Ende des Zins­eszins-Sys­tems, das ist schon klar. Ein­fach deshalb, weil die vie­len Zin­sen gar nicht mehr erwirtschaftet wer­den kön­nen.

  12. Der kleine Mann ist auch der, der inner­halb der ca. 40 Arbeit­s­jahren von seinem ver­s­teuertem Lohn z.Bsp. monatlich 200 ‚- auf die Seite legte um sich im Alter dann seinen derzeit­i­gen Lebens­stan­dard zu sich­ern. Von dem was son­st noch über war (Wei­h­nachts­geld, Erbe, mal was von Mutt bekom­men ect.) wurde mit dazugepackt. Dann ist schnell diese Summe zusam­men.
    Rechne doch mal selb­st bei dir nach.

    Das mit der Geld­panik ist nicht zum lachen, ganz im Gegen­teil. Blät­tere mal in der Geschichte zurück, wo immer wieder der Res­set­knopf gedrückt wer­den musste als diese Sys­teme kol­la­bierten..

    Das Sys­tem ist auf den 1. Blick nicht wirk­lich ein­fach zu begreifen und zu durch­schauen.
    Selb­st die Poli­tik­mar­i­onet­ten brauchen hier­für ihre Berater. Ger­at­en diese an Lob­by­is­ten, die nur ihre ein­seit­i­gen Inter­essen ver­fol­gen ist klar wo die Reise hinge­ht. Wer drück­te im Kan­zler­amt am meis­ten die Türklinken? Lob­by­con­trol sagte das kür­zlich ganz deut­lich.
    Pri­ol bringt das gut rüber
    xttp://youtu.be/MCKOMpi4lAA
    Nein die Bänker wollen nur unser Bestes. Auch ganz aktuell im Han­dels­blatt zu lesen, wie der Sparkassen­ver­band ver­sucht das Volk zu beruhi­gen. Lese aber selb­st mal da dort und die Kom­mentare hierzu.

    Die Schulden des Einen , sind die Guthaben der Anderen. Die ree­len Werte gehen ja nicht ver­loren son­dern wer­den nur umgeschichtet.
    Erst ret­tet man die Banken, die gezockt hat­ten, dann versinkt deren Land in Armut und später wird das Tafel­sil­ber ver­scher­belt. Pri­vatisiert heísst das heute neudeutsch.
    Daher sehe ich aktuell nur die Lösung darin, die Banken auf zu teilen
    Die Vorschläge und Rechen­mod­elle hierzu gibt es bere­its und liegen seit Jahren auf dem Tisch. Nur der Michel ist noch nicht wach genug um das Ganze zu begreifen.
    Stets abge­lenkt mit Brot + Spiele und durch die gekaufte Medi­en gehirnge­waschen. Gut dass auch hier die Leute aufmerk­sam gemacht wer­den.
    Möge man den einen oder anderen Satz von wika reis­serisch find­en. In der Ker­naus­sage stimmt es.

    Wie sagte eins doch schon Hen­ry Ford:
    *Es ist gut, dass die Men­schen des Lan­des unser Banken- und Geldsys­tem nicht ver­ste­hen, denn son­st, so glaube ich, hät­ten wir noch vor mor­gen früh eine Rev­o­lu­tion *

    Um 1971 wurde das Geldsys­tem vom Gold­stan­dard abgekop­pelt.
    So hat sich das Kap­i­tal jet­zt mit­tler­weile ver40-zig­facht. Die Wirtschaft­sleis­tung selb­st, an dem ja der Maßstab ange­set­zt wer­den sollte, jedoch nur ver4-facht. Das kann auf Dauer nicht lange gut gehen . Mit­tler­weile ste­hen wir bere­its am Abgrund und mor­gen sind wir einen Schritt weit­er. Diese Ret­tungspakete verzögern das Ganze nur zeitlich.

  13. Ich habe mir zu diesem The­ma soeben mal das aus­führliche nach­ste­hen­des Inter­view mit Dirk Müller ange­hört.
    Er zeigt im Laufe des Gespräch­es auf welche Wege möglich sind um aus dem Dilem­ma her­auszukom­men.
    Hörenswert und infor­ma­tiv trotz der Länge
    xttp://youtu.be/V3cqQNn4_iY
    (x=h)


  14. sznuf­fi:

    Ich habe mir zu diesem The­ma soeben mal das aus­führliche nach­ste­hen­des Inter­view mit Dirk Müller ange­hört.
    Er zeigt im Laufe des Gespräch­es auf welche Wege möglich sind um aus dem Dilem­ma her­auszukom­men.
    Hörenswert und infor­ma­tiv trotz der Länge
    xttp://youtu.be/V3cqQNn4_iY
    (x=h)

    Ich hab mir das jet­zt nicht ange­hört, jedoch bleibt Müller in den Beiträ­gen, die ich bish­er von ihm kenne, dem Sys­tem trotz aller Kri­tik treu.
    Am Zins­eszins will auch er nichts ändern.

  15. Inter­es­san­ter­weise sagt er auch hierzu was, näm­lich, dass das Zins­eszin­sys­tem nicht gut gehen kann.
    Höre es dir ganz an. Ich war zuerst auch skep­tisch, da er ja ein Börsen­mak­ler ist. Es gibt solche und solche, das betont er auch . Bitte erst ganz anhören, dann kön­nen wir gerne seine Stand­punk­te weit­er erörtern und kri­tisch besprechen.

  16. @sznuffi
    Du hast Recht. Diese Aus­sage kan­nte ich noch nicht von ihm. DANKE!

    Lese ger­ade das Buch “Der grösste Raubzug der Geschichte” und beschäftige mich mit dieser The­matik bere­its seit mehreren Jahren.
    Da wir offen­bar ein­er Mei­n­ung sind wüsste ich nicht, was uns eine weit­ere Erörterung hier noch brin­gen kann.

    Wichtig ist, dass die Sache weit­er the­ma­tisiert wird und da bin ich für alle Vorschläge offen.

  17. @ wol­fram
    gerne geschehen und freut mich

    Ich ver­bringe, wie auch wika ^^ schon seit Tagen in der Freizeit am PC und lese ver­dammt viel Stoff. Die aktuellen The­men sind auch bren­nend und wichtig.

    Am Don­ner­stag fliege ich in Urlaub in den war­men Süden um Fit­ness und Extrem­re­lax­ing zu zele­bri­eren.
    Da dort, wo ich weile tote Hose ist, nutze ich die Abende um viel zu lesen.
    In diesen 3 Wochen werde ich mir auch das Buch Theodore Dreis­er: Der Finanzi­er
    von 1912 ( Aus­gabe 5 , 1964) reinziehen das mir die Tage ein Arbeit­skol­lege gab und er dazu sagte, dass es nicht mehr im Han­del erhältlich und das The­ma heute genau­so so aktuell wie damals wäre.
    Ich lasse mich mal über­raschen

    Und jet­zt drehe ich mal eine große Runde auf Wald und Flur bei diesen mol­li­gen 6 C um mein Hirn zu lüften 😉

  18. Die Poli­tik erzeugt ein­fach zwei Lager. Die Bösen(über 100.000 erspartes) und die Guten(unter100.000 erspartes).
    Und jet­zt begin­nt das Volk auf­brausend zu wer­den über die Bösen…
    …ins fäustchen lachen sich die Großkap­i­tal­is­ten welche schon längst übern Berg sind.

  19. Ja, schon merk­würdig, wer über 100.000 Euro auf dem Kon­to hat, gehört zu den Reichen.
    Wenn ich das nun in DM umrechne, sind das ger­ade mal 50.000 gute alte Deutsche Mark.
    Das hat­te früher jed­er Gas­tar­beit­er auf dem Kon­to. Und die gal­ten nicht als reich.

  20. Aprilscherz oder nicht ?
    lest selb­st
    (x mit w erset­zen)

    xww.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/spaniens-anleger-werden-an-verlusten-der-banken-beteiligt‑1.18053529

    gut zusam­menge­fasst auch hier
    xww.umkreis-institut.de/umkreis-online/zypern-kein-betriebsunfall-sondern-eine-blaupause-fur-weitere-bankenrettungen-durch-enteignungen-in-europa-140/

  21. Trennbanken­sys­tem ist unbe­d­ingt wichtig, und zwar nach Glass-Stea­gall Act. Aber solange das nicht etabliert ist müssen evtl. noch Banken mit­samt deren Ein­la­gen “gerettet” wer­den.

    Die Ret­tung von Banken auf Kosten des Steuerzahlers ist grund­sät­zlich falsch. Dies kommt ein­er impliziten Staats­garantie gle­ich und schafft Fehlanreize. Banken wür­den dann grössere Risiken einge­hen und die Gewinne sel­ber ein­steck­en, im Not­fall wür­den sie ja dann gerettet.

    Die Kon­to-Inhab­er zur Ret­tung her­anzuziehen (wie in Zypern) ist aber auch nicht richtig. Wenn dies zum Stan­dard erk­lärt wird, und Bankein­la­gen (über 100.000€) nicht mehr sich­er sind, wird dies zu ein­er mas­siv­en Kap­i­talflucht führen.

    Nebenbe­merkung: Es ist schon ver­wun­der­lich, wie gross in D die Akzep­tanz ist, wenn Bankkun­den haften sollen. Nicht jed­er Betrag auf einem Kon­to mit über 100.000€ ist “Erspartes”. Vielmehr kann es sich z.B. um Gelder han­deln, aus denen offene Rech­nun­gen oder die Löhne von Angestell­ten bezahlt wer­den sollen. Oder es han­delt sich um eine ger­ade aus­bezahlte Lebensver­sicherung eines Rent­ners, der von dem Betrag eigentlich noch 20 Jahre leben wollte.

    Bess­er wäre es, die Bankschulden in Eigenkap­i­tal zu ver­wan­deln, also das Instru­ment der soge­nan­nten Debt-Equi­ty-Swaps anzuwen­den. Anstatt die Steuerzahler bzw. Bankkun­den haften zu lassen, soll­ten die Bank-Aktionäre ihre Aktien den Gläu­bigern im Aus­tausch für einen Forderungsverzicht übergeben. Das würde die Banken, nicht aber deren Eigen­tümer ret­ten. Dazu müsste ver­mut­lich das Insol­ven­zver­fahren neu definiert wer­den. Erzwun­gene und vordefinierte Debt-Equi­ty-Swaps für Banken bedeuten, dass an Stelle eines nor­malen Insol­ven­zver­fahrens (i.d.R. ein Verkauf der Akti­va), Anlei­hen der Bank zwangsweise in Aktien umge­tauscht wer­den, und zwar so viele, dass eine aus­re­ichende Kap­i­tal­isierung der Bank wieder hergestellt ist.

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