Geschlechtertrennung in der Bundesliga fällt endgültig

Geschlechtertrennung in der Bundesliga fällt endgültigDeutsch-Absurdistan: Mal ehrlich … das war längst überfällig, oder? Dass die Frauen mehr können, als nur das Bier vom Kühlschrank bis vor die Glotze zu expedieren, hat inzwischen sicher auch der übelste Fußballfan geschnallt. Die scharfe Geschlechtertrennung in der Bundesliga macht ohnehin gar keinen Sinn mehr. Allein schon um dem Gender-Getöse endlich gerecht zu werden musste hier etwas passieren. Aber wie man sieht, ist das mit einer ersten Schiedsrichtern für die Bundesliga noch sehr halbherzig. Rechts im Bild die neue Pfeife in Gelb, bei einem konspirativen Weibertreff auf dem Rasen.

Erst wenn wir gemischte Mannschaften auf dem Platz rumzulaufen haben, so wie bei der Bundeswehr, sollte sich das Thema wirklich lockern. Im Tennis gibt’s ja schon vergleichbare geschlechtliche Spiel-Mixturen. Es ist mehr als beschämend, dass dieses Thema überhaupt erst im dritten Jahrtausend angegangen wird. Das hätte durchaus im letzten Jahrtausend noch erledigt werden können. Man sieht daran aber, wie festgefahren die Strukturen besonders im Fußball sind. Es ist auch folgerichtig mit einer Schiedstichter|in anzufangen, um die gesamten Fußballnarren allmählich für das Thema zu sensibilisieren. Schließlich heißt es ja nicht „der Pfeife“ sondern zutreffend und schon seit jeher „die Pfeife„. Was für Dilettanten sind da nur unterwegs, dass man dieser Umstandsmode erst jetzt Rechnung trägt?

An dieser Stelle wird man erheblich deutlicher und kommt direkt auf „die Pfeife“ zu sprechen: Schiedsrichterin Steinhaus pfeift künftig in der 1. Bundesliga[SpeiGel auf Linie]. Woran es dem Bericht wieder einmal mangelt, sind die Perspektiven und die noch bestehenden Vorbehalte. Ergo kümmern wir uns an dieser Stelle darum.

Natürlich macht eine erste Schwalbe weder auf dem Grün, noch am Bordstein, einen Sommer. Es sind damit noch längst nicht alle Problemlagen vom Spielfeld. Das muss man(n) jetzt experimentell erst einmal näher eruieren. Vielleicht sind ja die testosterongesteuerten Jungs auf dem Platz viel zu abgelenkt, durch die wippenden Möpse, und kriegen wegen dem ganzen damit verbundenen Stress rein gar nichts mehr eingelocht? Das spräche dafür, die weibliche Präsenz auf dem Spielfeld weiter massiv zu erhöhen, bis der neue Anblick die Mannen diesbezüglich völlig erschlaffen lässt und sie nicht mehr auf unpassende Gedanken kommen.

Folgen wir den Vorgaben des Bundestages für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft allgemein, ist die Frauenquote auf dem Rasen kaum mehr auszubremsen. Vermutlich werden besonders die Grünen darauf drängen, hier schnell zu einem Ausgleich zu kommen und die Köppe zu nageln Nägel mit Köppen zu machen. Auszuschließen ist allerdings nicht, dass die wahren Interessen an ganz anderer Stelle zu suchen sind. Vielleicht möchte man damit nur die Besucherzahlen nach oben drücken, um mehr Kasse zu machen? Schließlich ist bekannt, wenn da Weibsbilder auf dem Grün rumturnen, lässt das sofort sämtliche Gaffer herbeieilen.

Um es also auf den Punkt zu bringen, scheint es hier ganz offensichtlich nicht um die Frauen oder Gleichberechtigung zu gehen. Vielmehr geht es ganz nackt um die Gaffer-Quote. Dieser Verkaufsschlager hat sich bis zur FIFA herumgesprochen: „Sex sells„. Besonders nachdem die FIFA total abge-Blatter‚t ist, braucht es neue Ablenkung, um endlich wieder aus der Skandal- und Schmuddelecke emporkriechen zu können. Was eignet sich da besser als so ein Deal? Zu welchem Segment gehört das Thema hier noch gleich? Richtig: Brot & Spiele!

Bildnachweis: Von Joel Solomon from Denver, CO, USA – Women’s Soccer, CC BY 2.0, Link

Geschlechtertrennung in der Bundesliga fällt endgültig
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

2 Kommentare

  1. Was behauptest Du denn da.Frauen spielen Fußball,gehts noch.
    Wenn Du jetzt auch noch auf die Idee kommst zu schwadronieren,
    Frauen würden auch Boxen,Ringen und Gewichtheben dann
    verscherzt Du es Dir bei einem überzeugten Feministen.

  2. > J.Wortmann ! Wie wahr! Worte im Ziel ! > Die Grenzziehung zwischen den beiden „Rassen“ hört erst auf, wenn „Mann“ auch gebären kann….==> Sieht man/frau denn nicht endlich ein, wohin solch weiter verkopflastete > überzüchtete Eva-lution führt: Zur genetischen Dauer-Ausblutung der eingesessenen Bevölkerung, so, dass, diese wirklich mit Ost-Süd-ost-Blut aufgefrischt-merkelt werden muss!?! Frauen als Schiedsrichter mag ja noch angehen, keinesfalls aber gemischte Fussballklubs. Denn dann ist der Ball wirklich zu 70 % nicht am Rollen, gibt’s nur Fouls, Strafen und Verletzte. Ich gehe ohnehin seit 1974 an keinen zu zahlenden Match mehr. Ich unterstütze doch nicht die völlig überrissenen, unmoralischen Löhne dieser Sp(r)itzensportselbstdarsteller.

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