EZB vermutet Hälfte des Bruttosozialprodukts in kriminellen Machenschaften

EZB vermutet Hälfte des Bruttosozialprodukts in kriminellen Machenschaften Dr Mario Draghi s AssEuro-Land: … bald richtig abgebrannt! Nein sicher nicht, denn ein Blick in die wundersame Trickkiste der EZB kann uns da weiterhelfen. Dr. Draghi entwickelt immer revolutionärere Heilmethoden, dagegen verblasst selbst der sagenumwobene Doktor Eisenbart. Es verdichten sich die Signale, wonach rund die Hälfte des europäischen Sozialprodukts nur durch kriminelle Machenschaften erwirtschaftet wird. Hierzu zählen insbesondere illegaler Waffenhandel, Drogengeschäft, Prostitution und natürlich auch die überaus beliebte Schwarzarbeit. Damit ist der Weg aus der Krise mehr als geebnet. Optimistisch betrachtet, kann der kriminelle Anteil am BIP durchaus noch die 75 Prozent-Marke reißen, sollte nicht alsbald eine Besserung im Finanzsektor eintreten. Vorteil dieser immensen BIP-Reserven: sie sind nicht nachweisbar und beruhen ausschließlich auf seriösen Schätzungen.

Die Grundlage für diesen ernstzunehmenden Teil unserer europäischen Volkswirtschaften ist die Übereinkunft, die Schattenwirtschaft künftig mit in das Bruttosozialprodukt eines Landes einfließen zu lassen, wie man hier, von kompetenter Stelle belehrt wird: Sex, Koks und Waffen machen uns reicher[Hanbdelsblatt]. Das ist ganz wichtig, denn so können die Staaten rasch wieder in die zulässigen Verschuldungsobergrenzen zurückkehren, ohne das dies bösartige Konsequenzen haben müsste oder gar ein realer Euro zurückbezahlt werden müsste. Die Statistik macht es möglich. Wenn Griechenland, als Sonderfall, beispielsweise rund 400 Prozent seines regulären BIP im kriminellen Bereich erzielt, dann ist es prozentual nicht einmal mehr so hoch verschuldet wie Deutschland. damit ist es dann auch nicht überschuldet und die EZB kann wieder bedenkenlos Kredite gewähren, damit es den Griechen Banken dort auch weiterhin gut geht.

Wichtig bei diesem Spektakel ist nur die nötige Kreativität zu wahren. Sicher sind die kriminellen Teile des BIP in Italien, Griechenland oder Spanien beträchtlich höher als bei den grundehrlichen Nordlichtern. Der Vorteil liegt aber auf der Hand, wir können diese Staaten mit wenigen Federstrichen und einer ehrlichen Herangehensweise sofort aus der Krise holen. Wir müssen dazu nur vermehrt auf die kriminelle Energie setzen und dieser noch mehr zutrauen. Davon dürfe ja nach den bisher vorliegenden Zahlen mehr als genügend vorhanden sein, bei den Banken sogar garantiert.

Diese kosmetische Maßnahme und die daraus resultierende Berücksichtigung der kriminellen Energien aller europäischen Völker hat noch einen weiteren Vorteil. Wo die EZB in dieser kritischen Zeit gezwungen wäre mit Negativzins gegenzusteuern, um das exponentielle Wachstum der Geldmengen ein wenig zu mildern und Inflationsgefahren abzuwehren, können wir jetzt wieder anständig Zinsen nehmen, weil die Verschuldungsobergrenzen, dank der kriminellen Machenschaften, wie von Geisterhand berührt, sinken werden. Nach den strengen Maastricht Kriterien, die ohnehin niemand einhält, werden wir alle wieder kreditwürdig. Es ist davon auszugehen, dass bei einigen Nationen der zu berücksichtigende Teil der Schattenwirtschaft für das BIP den offiziellen Teil alsbald übertreffen könnte, die profunden Schätzungen machen es möglich. Letztlich kommt es auch auf die exakte Größe dieser virtuellen Geldquelle gar nicht an, sie muss eben nur statistisch korrekt eingepasst werden, wie man das mit Bedarfspositionen eben so macht.

EZB vermutet Hälfte des Bruttosozialprodukts in kriminellen Machenschaften 0017er €-Bond GeheimwaffeWir können nur immer wieder staunen über die ausgeklügelten Allzweck- und Wunderwaffen der EZB. Dazu passt auch der massenhafte Aufkauf von Staats(schrott)anleihen, um parallel dazu die Börsen ein wenig „haussieren“ zu lassen. Ein Billionenprogramm welches sich derzeit gerade in Umsetzung befindet. Das ganze fühlt sich wie die Postmortale Erektion[Wikipedia] eines Sterbenden an … kein Leben mehr drin, aber noch Geld-Schein-Signale der Potenz aussenden. Was auch immer die EZB jetzt noch alles veranstalten wird, ob Negativzins, Hinzurechnung des kriminellen BIP, Anleiheschrott aufkaufen oder Bargeldverbot … alles riecht verdammt nach Sterben und Endzeit. Unsere Leid-Währung dürfte die „EUROtischste“ Zeit bereits hinter sich gelassen haben.

EZB vermutet Hälfte des Bruttosozialprodukts in kriminellen Machenschaften
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Über WiKa 2274 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

5 Kommentare

  1. Kleines Gedankenspiel für den Bundesfinanzkasper:

    Hinzurechnung zum BIP des ehelichen GVs im Sinne ersparter Hurenlöhne.
    Sagen wir mal, rund 20 Millionen Ehepaare haben in Deutschland 1,284526 x GV pro Woche, macht im Jahr 1.335.907.040 Akte. Weiterhin angenommen, man nimmt den halben Regelsatz für gewöhnlichen GV, sagen wir mal 25 €uronen, dann reden wir hier über einen Markt von rund 33,4 Mrd. €uronen pro Jahr. Da das Ergebnis sich leicht über die Geburtenzahl in Deutschland von rund 700.000 Kindern pro Jahr umlegen läßt, dürfte das BIP pro Neugeborenem um 47.710,97 € nach oben korrigiert werden. Das wär doch mal was Handfestes. Die Verweigerer und Handspieler sollten adäquat zur Kasse gebeten werden.

    • Sauber … ich denke das sollte man im Rahmen der Vergnügungssteuer nochmals vertieft betrachten und somit auch diesen Spaß legalisieren … ähm … monetarisieren meinte ich. Hab es mir mal vorgemerkt … ist eine charmante Einnahmequelle … 😉

      • Genau, 1,3 Mrd Stößchen und nur 700.000 Kinder, da geht viel daneben so daß man glaubens werden könnte, es handele sich überwiegend um Spaßvögler und BIP-Verweigerer. Wie anders sollte man eine Erfolgsquote von 1 : 1.900 interpretieren ?

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  1. News 23.04. 2015 | Krisenfrei

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