Alles auf Anfang, nach der Wahl ist vor der Wahl, nur etwas schlimmer

Alles auf Anfang, nach der Wahl ist vor der Wahl, nur etwas schlimmer Wahlsieger sind Nieten auf Staatskosten vergolden betrug politikAlles auf Anfang, gehen Sie auf LOS und ziehen Sie im Vorüberge­hen 3.000 Geld ein, nun begin­nt das Hauen und Stechen, vor allem bei den Grü­nen. Die Promi­nenz der ersten Rei­he ist zurück­ge­treten, um Platz zu machen für einen Neuan­fang. Der begin­nt auch prompt mit Heulen und Zäh­neknirschen, ein­geläutet von den Nachrück­ern, den etwas Jün­geren, für die die Grü­nen nie „ein Pro­jekt” waren, son­dern fast schon so gut wie fer­tig. Es ging während ihrer Partei-Sozial­i­sa­tion nicht mehr um die Frage von Krieg und Frieden, die war schon schlecht entsch­ieden. Es ging auch nicht mehr darum, ob Ausstieg aus der Kernen­ergie, son­dern nur noch wann und zu welchen Kon­di­tio­nen. Die CDU hat sich im Schweins­ga­lopp mal her, mal hin entsch­ieden, jeden­falls gegen die Grü­nen oder am Schluss ganz ohne sie.

Dabei war das doch ihr ure­igen­stes The­ma. Mit Fukushi­ma war es para­dox­er­weise dahin. Nun ver­suchte Trit­tin noch ein let­ztes­mal einen Anlauf, weg von der abge­gras­ten Umwelt­front, hin zum Schlüs­sel­res­sort der poli­tis­chen Macht, der Finanzkom­pe­tenz zu gelan­gen. Mit einem ehrbaren Steuerkonzept, das Furcht und Schreck­en ver­bre­it­ete inmit­ten der Besserver­di­enen­den, weil es sie mit­ten in ihr Geschlecht­sor­gan getrof­fen hätte, den Geld­beu­tel. Im Namen der sozialen Gerechtigkeit (und ein­er aus­drück­lich angestrebten Koali­tion mit der SPD) sollte der Spitzen­s­teuer­satz ange­hoben wer­den. Das grüne Kalkül, sich als links zu pro­fil­ieren, brachte nicht den gewün­scht­en Erfolg. Jet­zt wird zerknirscht zurück­gerud­ert, nur wohin?

In Zukun­ft sollen die Grü­nen mehr schwarz sehen und in die Mitte rück­en, sagen manche Nachrück­er. Man ken­nt das von Schröder, der so selb­st­be­zo­gen war zu meinen, wo immer er stünde, sei die Mitte. Ein etwas egozen­trisches Welt­bild, das der SPD die Illu­sion ver­schaf­fen sollte, es drehe sich alles um sie, und sie um Gerd. Die klas­sis­che Partei der Mitte, die diese jeden­falls seit jeher für sich reklamierte, ist der­weil unter die 5‑Prozent-Hürde abge­taucht, und ab durch die Mitte entschwun­den, aus unmit­tel­bar­er Unver­mit­tel­barkeit.

Nun muss sich eine neue Mitte etablieren, die Grü­nen. Längst beste­ht ihr Klien­tel nicht mehr in erster Lin­ie aus paz­i­fistis­chen Par­ka- und San­da­len­trägern, radikalen Tier­schutz-Fundis und parteitagsstrick­enden Fem­i­nis­ten männlichen Geschlechts, son­dern aus notablen Fir­men­grün­dern, sat­uri­erten Akademik­ern, etablierten Freiberu­flern. Für die soziale Frage bleibt da nicht mehr viel Gehör, vor allem, wenn es sich nicht lohnt. Die Grü­nen der näch­sten Gen­er­a­tion denken effizient, ziel­stre­big und ergeb­nisori­en­tiert. Sie haben kaum noch etwas in der Nase vom Reiz­gas bei Gor­leben-Demon­stra­tio­nen. Sie demon­stri­eren fernab von den Bah­n­gleisen am Mark­t­platz. Was nichts bringt, wird aus­ge­mustert. Den „Friesen­nerz” haben sie längst gegen die Gore­tex-Jacke von Wolf­skin einge­tauscht, wenn nicht gegen den Popelin­man­tel ihres Vaters.

Bei der SPD ist man da schon immer etwas weit­er gewe­sen. Inter­na­tionale Sol­i­dar­ität? Das war ein­mal. Vor dem Ersten Weltkrieg. Arbeit­er­partei? Seit Godes­berg per­du. Klassenkampf? Längst hinüber und darüber hin­weg. Was bleibt, ist eine all­ge­meine Worthülse von Gerechtigkeit. Das alte Erbe von Las­salle und seinem „gerecht­en Lohn”. Nur, was war das? Wie hoch ist der? Kann es ihn über­haupt geben, solange die einen die Pro­duk­tion­s­mit­tel und die andern nur ihre Arbeit­skraft in den Pro­duk­tion­sprozess ein­brin­gen? Wer heimst den Mehrw­ert ein? Solch marx­is­tis­che Fra­gen sind nicht gemeint, wenn die SPD sagt, der Min­dest­lohn müsse bei 8,50 Euro liegen. Sie hat das genau aus­gerech­net, wie auch den Hartz-IV-Satz damals.

Die SPD hat die härtesten Kalku­la­toren für geset­zlich verord­nete Armut. Nun muss sie schon wieder streng kalkulieren: Kostet der Ein­tritt in eine Große Koali­tion Kopf und Kra­gen oder nur die let­zten Wäh­ler­stim­men bei der näch­sten Wahl? Han­nelore Kraft sagt ein­deutig, dass die SPD ihre restlichen Inhalte bes­timmt nicht zum Schleud­er­preis ver­ram­scht. Sie will den Preis hochtreiben. Aber was ist die SPD wert? Und was ist es ihr wert mitzuregieren? Die Mit­glieder wer­den da eng einge­bun­den. Das klingt wie eine Dro­hung mit dem Gän­gel­band. Sie meint es wohl anders: „Sieh her, Angela, wir haben noch Mit­glieder, die das gar nicht so gern sehen, wenn wir uns Dir aus­liefern”. Nur wer­den diese Mit­glieder immer weniger. Es herrscht wie bei fast allen Parteien Mit­glieder­schwund.

Alles auf Anfang, nach der Wahl ist vor der Wahl, nur etwas schlimmer Sarek, Stephan - Grosse Koaltion bedeutet eine regierungspartei die 100 prozent nicht gewaehlt istBei der CDU ist das nicht viel anders. Doch da hat­ten die Mit­glieder noch nie viel zu schn­abeln. Aber auch dort regt sich Wider­stand. Man möchte nicht noch mehr „Sozialdemokratisierung” bei den Kon­ser­v­a­tiv­en. Die Frauen­quote für die Spitzen­po­si­tion haben sie längst zu 100 Prozent erre­icht, das muss doch reichen. Eine Mut­ti für alle, das ist weit mehr als Fem­i­nis­mus, das ist schon blankes Matri­ar­chat! Wozu also noch ver­han­deln? Man hat doch die Wahl (fast) gewon­nen! Nur, dieses „fast” kostet eben, Zugeständ­nisse zum Beispiel. Es muss doch noch was geben zwis­chen Min­dest­lohn und Min­i­mal­lohn, oder? Vielle­icht zwei, drei Min­is­te­rien, na gut. Immer­hin block­iert der See­hofer nur frontal gegen die Grü­nen. Schäu­ble klappt schon mal vor­sichtig die Schat­ulle auf für eventuelle Steuer­höhun­gen, selb­stver­ständlich nur für die ganz, ganz Gutver­di­enen­den, falls das unbe­d­ingt nötig sein sollte. Mit irgend­was muss die Union ja lock­en. Warum nicht mit mehr Geld zum Banken­ret­ten? Das macht die SPD doch reflexar­tig mit. Da klap­pen die Arme hoch wie nichts. Das hat schon Tra­di­tion mit der Union. Aber erst muss ver­han­delt wer­den, ob über­haupt ver­han­delt wird. Anson­sten fühlten sich Wäh­ler und Mit­glieder gle­icher­maßen ver­rat­en und verkauft vom K.o.hlpoly-Spiel.

DIE LINKE bleibt vor­läu­fig außen vor beim Kohlopoly und kann umso entspan­nter auftrumpfen: Ihr kluger Plan, Rot-Rot-Grün solle noch vor Kan­zler­wahl und Regierungs­bil­dung den von allen Dreien im Wahlkampf propagierten Min­dest­lohn mit ihrer beste­hen­den Mehrheit durch­set­zen, ist aus­ge­bufft. Ohne Gefahr und Risiko für sich selb­st beweist sie vor aller Augen, wie wenig die bei­den anderen Parteien der Union ent­ge­genset­zen wollen, wie kläglich sie zu Kreuze kriechen vor dem Regierungsthron, den Angela Merkel zweifel­los ein­nehmen wird, sobald sie ihn stützen. Andern­falls kön­nte sie schon leicht bei der erst­besten Gele­gen­heit stürzen. Aber das trauen sich die Mehrheits­beschaf­fer nicht, auch wenn sie die Mehrheit dazu haben. Ihr Beken­nt­nis zum geset­zlich fest­geschriebe­nen Min­dest­lohn zer­bröselt unter der Nagel­probe. Anson­sten richtet sich DIE LINKE auf eine harte Fun­da­men­tal-Oppo­si­tion ein, als einzige wirk­lich vehe­ment wider­sprechende Frak­tion, wenn es ans Eingemachte geht. Auch sie hat ver­loren: Wäh­ler und Mit­glieder.

Da müssen sich jet­zt die Parteien etwas ein­fall­en lassen, wie sie diesen Trend stop­pen. Eine Option wäre, eine andere Poli­tik zu machen, als nur immer von unten nach oben zu schaufeln, auch wenn der Boden längst nachgibt. Aber das ist nicht zu erwarten. Daher muss das Pferd von hin­ten her aufgezäumt wer­den. Bevor sie der Treib­sand ins näch­ste Mil­liar­den­loch zieht, kön­nten sie vielle­icht noch eine Beratungs­fir­ma engagieren. Die würde ihnen ver­mut­lich fol­gen­des ver­rat­en: Eure treuesten Wäh­ler sind die Mit­glieder. Also macht kün­ftig Mit­gliederkam­pag­nen statt Wahlkampf! Neue Mit­glieder gewin­nt man am besten aus dem Nichts, nicht durch Abwer­bung von der Konkur­renz. Also ran an die Nichtwäh­ler! Da gibt es ein Riesen­poten­zial an Poli­tikver­drosse­nen, die nur darauf warten, dass ihnen die Poli­tik ent­ge­genkommt.

Zum Beispiel mit ein­er priv­i­legierten pas­siv­en Nicht­mit­glied­schaft. Selb­stver­ständlich ohne Mit­glieds­beitrag und Stimm­recht. Aber mit Nicht­mit­glieds­buch, Luft­bal­lon und Kugelschreiber. Und zu jedem passenden Datum eine Ein­ladung zur Nicht­mit­gliederver­samm­lung mit Essens- und Getränke­marken. Im Anschluss daran eine non­ver­bale Diskus­sion ohne Wort­mel­dun­gen, aber mit Blas­musik. Abends vielle­icht noch eine unverbindliche Schnup­per-Begeg­nung mit Mit­gliedern, zum Her­an­tas­ten an die Mit­glied­schaft, auch pas­siv. Später dann leichte Anwer­bev­er­suche mit­tels Tan­z­aben­den, Schafkopfrun­den, Eis­stockschießen. Ehe sich das Nicht­mit­glied bewusst wird, dass es bere­its mit­macht, soll­ten Trauben­zuck­er, Pfef­fer­minz-Bon­bons und andere Give-aways reich­lich verteilt wer­den, um den Lebensstil des Nicht­mit­glieds sukzes­sive dem Atem des Partei-Pro­gramms anzunäh­ern: Bause-Brause bei den Grü­nen, Bären­dreck für Schwarze, rote Grütze bei der SPD, und für die LINKEn vielle­icht doch eher die etwas teur­eren Feuerzeuge, für „zün­dende Ideen”.

Alles auf Anfang, nach der Wahl ist vor der Wahl, nur etwas schlimmer neue_grosse_koalition_linke_passt_auf_qpressWeil Linke lassen sich nicht so bil­lig ein­lullen. Aber im Prinzip geht es um die unmerk­liche Annäherung an den Lebensstil, ans Milieu der jew­eili­gen Partei. Denn in jedem ange­fix­ten Nichtwäh­ler, der immer­hin schon ein Nicht­mit­glied ist, steckt eine gewisse soziokul­turelle Präferenz. Die gilt es anzus­prechen und geduldig her­vorzuk­itzeln. Dann wird aus dem Nicht­mit­glied vielle­icht zunächst ein Gele­gen­heits-Wäh­ler, dann ein Gewohn­heitswäh­ler, dann ein Mit­glied, möglicher­weise ein Delegiert­er und schließlich Parteivor­sitzen­der. Ist das erst­mals geschafft, lassen sich auch die hart­ge­sot­ten­sten Politab­sti­nen­zler aus der Reserve lock­en. Dann sagen die: „Die X‑Partei hat einen Nichtwäh­ler an der Spitze. Den wähl’ ich.” Der Nichtwäh­ler-Partei hülfe das freilich nicht. Der käme bei dieser Strate­gie das Klien­tel am ehesten abhan­den, soll’s ja auch.

Das alles kostet Zeit, Geld, Kraft und Ner­ven, und ist mehr Sozialar­beit denn Poli­tik. Den­noch, so wür­den die Berater empfehlen, lohnt es sich eher, bedruck­te Bierdeck­el oder Radier­gum­mis zu verteilen als massen­haft Wahl­pro­gramme zu druck­en, die ohne­hin kaum beachtet wer­den. Die lesen nicht mal die Parteivorstände, oder vergessen sie ganz schnell wieder, wenn es zu Koali­tio­nen kommt. Und die kom­men, wie es kommt. Das macht Nichtwäh­ler mit ein­er min­i­malen Parteien-Affinität nur noch mis­strauis­ch­er. Daher also bess­er keine Wahl­pro­gramme mehr! Das irri­tiert nur, wenn man hin­ter­her erfährt, dass es genau­so kommt, wofür man seine Stimme extra nicht abgegeben hat. Das kann umgekehrt auch Wäh­ler verun­sich­ern. Daher muss im zweit­en Schritt auch ver­stärkt an der Wäh­lerbindung gear­beit­et wer­den. Das geht so: Die Parteien soll­ten sich nach und nach ihrer Pro­gram­matik entledi­gen, und nur noch Gesichter-Wahlkampf machen. Dann täte es nicht so weh, wenn man die inhalt­sleeren Papp­nasen in völ­lig uner­warteten Kon­stel­la­tio­nen wiederträfe.

Im drit­ten Schritt gin­ge es daran, dass zunächst die größeren Parteien fusion­ieren, um sich wieder wirk­lich groß zu machen. Eine „Christlich-Sozial-Demokratis­che Union” kön­nte das allmäh­liche Abster­ben der SPD ver­hin­dern und neben­bei neuen Schwung auch ins kon­ser­v­a­tive Lager brin­gen. Die kleineren Parteien CSU und Grüne kön­nten als soge­nan­nte „Bünd­nis-Union” mit der CSPDU koalieren, falls der Wäh­ler­schwund doch nicht aufzuhal­ten oder eine absolute Mehrheit der LINKEn nicht mehr anders zu ver­hin­dern wäre ohne Putsch. Der sollte jedoch die Ulti­ma Ratio bleiben und erst kurz vor ein­er Rev­o­lu­tion angezettelt wer­den.

Soweit muss heute noch nicht gedacht wer­den. Es genügt vorder­hand, alles wieder auf Anfang zu set­zen und bei „Los” die Wahlkampfkosten-Erstat­tung mitzunehmen. Von der lassen sich mil­lio­nen­fach Lol­lies, Kuscheltiere oder Schreib­blöcke finanzieren, mit denen man auf Nicht­mit­glieder-Wer­bung gehen kann. In vier Jahren sehen wir weit­er, falls sich der Bun­destag nicht vorzeit­ig aufgelöst hat. Bis dahin sollte das eine oder andere Nicht-mehr- oder Noch-nicht-Mit­glied aus der Reserve gelockt und ange­wor­ben sein. Wenn das alle Parteien beherzi­gen, haben wir bald wieder Wahlbeteili­gun­gen wie zu Willy Brandts Zeit­en. Es waren mal sagen­hafte 91,1 Prozent. Allerd­ings haben dann die Parteien-Berater ihr Geschäfts­feld ver­loren, merke ich ger­ade. Drum hör’ ich jet­zt schnell damit auf, mir die let­zen beru­flichen Chan­cen noch zu ver­patzen. Wenn das meine Genossen zu lesen bekom­men, gibt’s eh schon Klassenkeile.

Wolf­gang Blasch­ka, München

Alles auf Anfang, nach der Wahl ist vor der Wahl, nur etwas schlim­mer
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Über Wolfgang Blaschka 17 Artikel
freischaffender Grafiker, Autor und Filmemacher aus München

5 Kommentare

  1. Ach ja, die Deutschen haben gewählt- und lei­der der CDU/CSU nicht die
    Mehrheit zum Regieren gegeben.
    Und jet­zt stellt sich die Frage, ver­liert die bish­erige Oppo­si­tion SPD,
    Grüne und Linke weit­er an Kraft, um die gesellschaftlichen Prob­leme im
    sozialen Bere­ich bess­er zu gestal­ten.
    Dabei geht es um eine gerechtere Umverteilung.
    Frau Merkel und auch Herr Gauck sprachen auch davon, dass in Deutsch­land
    es noch einiges zu tun gibt.
    Ob es Worthülsen sind, bleibt abzuwarten.
    Gegen­wär­tig sieht es aber so aus, dass die Schwarzen die Ober­hand behal­ten.
    Ihr ständi­ges Kom­men­tieren ist geprägt von Ver­bre­itung von Angst, wie z.B.
    Min­dest­lohn ‑eine ein­heitliche Regelung führt zu Arbeit­splatzver­lus­ten und
    stärkere Lim­i­tierung zu Lei­har­beit­ern usw. zwingt die Unternehmer weniger
    Arbeit­skräfte zu beschäfti­gen.
    Was passiert denn wirk­lich? Klein‑u. mit­tel­ständis­che Unternehmen erhal­ten
    kaum einen Kred­it von den Banken. Ja weil das Kap­i­tal der Pri­vat­en, u.a.
    im Aus­land angelegt wird und deren Pro­duk­te wieder nach Deutsch­land kom­men. Warum dies, weil die Arbeit­skraft dort mit viel weniger Kosten
    ver­bun­den sind. Diesen Arbeit­skräften wer­den keine sozialen Leis­tun­gen von
    ihren Arbeit­ge­bern und von ihrem Land gewährt.
    Das Kap­i­tal nützt diese Lücke aus und die Welt­poli­tik ver­sagt hierzu.
    Erst wenn der deutsche Kap­i­tal­ge­ber für Fir­men im Aus­land und deren Gewinne
    den deutschen Fiskus unter­stellt wird, kann sich dies ändern.
    Let­z­tendlich müßte der deutsche Geld­fluß und deren Anlage im Aus­land für dort neu entste­hende Unternehmen zur Ver­s­teuerung im eige­nen Land führen.
    Gegen­wär­tig wer­den diese Kap­i­ta­lan­la­gen in das Aus­land nicht aus­re­ichend
    geprüft. Siehe die schö­nen Briefkas­ten­fir­men großer Unternehmen, die über
    ihre vie­len Töchtern dazu führt, keine steuerpflichti­gen Unternehmer in
    Deutsch­land mehr zu sein.
    Also ist es eigentlich wichtig, dass es in der deutschen Poli­tik eine starke
    Oppo­si­tion gibt. Solch eine Partei, wie die AFD” ist aber nicht der Lösungsweg.
    Es sollte schon über die Parteien SPD, Links und Grün geschehen.Ich will damit nicht jet­zt aus­drück­en wollen, dass diese drei jet­zt schon gemein­sam eine
    große Koali­tion gegen die CDU/CSU sein soll.
    Noch kann die CDU einiges tun. Es bleibt zu hof­fen, dass die SPD ihre Wäh­ler nicht weit­er im Stich läßt. Denn let­z­tan­dlich hat diese Partei bei ihrem dama­li­gen Regieren tiefe Ein­schnitte über die Geset­zge­bung in Deutsch­land
    ein­geleit­et.
    Z.B. die Absenkung der Steuer­spitzen­sätze und weit­eres mehr. Dafür hat Sie
    dann eine 3%-ige Steigerung der Mehrw­ert­s­teuer zum Aus­gle­ich genutzt, um
    die steuer­lichen Ver­luste durch die Absenkung der Spitzen­s­teuer­sätze u.a. auszu­gle­ichen.
    Gle­ich­falls sind Kom­munen und Län­der in chro­nis­ch­er Geld­not, weil der Bund
    Ihnen die Geld­mit­tel weit­er gekürzt haben.
    Nicht umson­st braucht Bay­ern eine generelle Maut, um ihre Kasse mit mehr
    Ein­nah­men zu füllen, denn über die bayrischen Strassen kommt derzeit viel
    Strassen­verke­her aus dem benach­barten Lande.
    Und die Umset­zung gegenüber bes­timmten EU-Län­dern, die von uns eben­falls
    Geld erhalten,ist berechtigt.
    Von daher stärkt die Oppo­si­tion weit­er, damit nicht eine Partei unsere
    Geschicke mit Hil­fe ein­er Koali­tions­bil­dung durch die Hin­tertür begeg­nen
    kann. Denn das passiert ger­ade.
    Bleibt abzuwarten, wie es aus­ge­hen wird.

  2. “Deutsch­land” nach der Wahl?
    Wer ist zu ein­er Wahl gegan­gen, die vom Hohen Gericht als ungültig erk­lärt wurde?
    Wer ist als Staaten­los­er zu ein­er Wahl in einem staaten­losem Gebi­et gegan­gen?
    Ich wun­dere mich über Nichts mehr!
    Alles Volksver­dum­mung auf sehr hohem Niveau!
    Der Michel schläft, macht leise son­st wacht er auf und kommt auf die Idee, auf die Straße zu gehen und zu rufen: “Wir sind das Volk”, oder noch bess­er , sich ein Beispiel an Indi­en zur Befreiung zu nehmen!
    Das wäre mal was.

  3. Was weis­sagt unsere Hymne?
    Deutsch­land einig Vater­land.
    Die Deutschen wollen kein Parteien-Gezänk. Sie wollen die Ein­heitspartei.
    Ob sich diese nun SED oder NSDAP nen­nt, oder gle­ich der Führer regiert, ist den Deutschen dabei schnurz-egal. Haupt­sache Ein­heit.
    Oder wie sagt der Volksmund so schön:
    Und willst du nicht mein Brud­er sein, so schlag ich dir den Schädel ein.

  4. Jaja, wen habe ich denn da nun gewählt?
    Nach der Wahl wer­den die Per­so­n­en ausgetauscht,die zur Wahl standen oder die Geg­n­er vere­ini­gen sich. Alles eine Suppe. Eigentlich nicht verkehrt, wenn Alle zusam­men Arbeit­en. Aber für was?
    Exportwerlt­meis­ter wer­den zum Beispiel? Mit im Aus­land pro­duziert­er Ware, wieder einge­führt, zusam­menge­baut und dann wieder ins Aus­land verkauft. Von dort wird dann die Ware mit meinen Exportierten Steuergeldern bezahlt.
    Export­meis­ter in Kohle ver­schenken.……
    verkohlen oder so, wie?

  5. 1. “Der Gebrauch der Ver­nun­ft ist für die Men­schheit noch zu neu und zu unvol­lkom­men, um die Geset­ze des Unbe­wußten enthüllen zu kön­nen und beson­ders, um es zu erset­zen. Der Anteil des Unbe­wußten an unseren Hand­lun­gen ist unge­heuer und der Anteil der Ver­nun­ft sehr klein.”

    2. “Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tat­sachen, die ihnen miss­fall­en, wen­den sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöt­tern, wenn er sie zu ver­führen ver­mag. Wer sie zu täuschen ver­ste­ht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuk­lären sucht, stets ihr Opfer.”

    3. “Die Massen haben nur die Kraft zur Zer­störung.”

    Gus­tave Le Bon (Psy­cholo­gie der Massen)

    Aus 1. ent­nehmen wir, dass Poli­tik­er nicht von der Ver­nun­ft, son­dern vom kollek­tiv Unbe­wussten gewählt wer­den; aus 2. wird klar, warum alle Poli­tik­er lügen; und aus 3. geht das her­vor, was Oscar Wilde sagte:

    “Die Rev­o­lu­tion ist die erfol­gre­iche Anstren­gung, eine schlechte Regierung loszuw­er­den und eine schlechtere zu erricht­en.”

    All­ge­mein­er Wohl­stand und der Welt­frieden sind nicht durch Poli­tik (Mach­tausübung) zu erre­ichen, son­dern es wird im Gegen­teil mit dem eigentlichen Beginn der men­schlichen Zivil­i­sa­tion die “hohe Poli­tik” über­flüs­sig, indem die Reli­gion (kün­stliche Pro­gram­mierung des kollek­tiv Unbe­wussten zum Machter­halt) erk­lärt und damit wegerk­lärt wird.

    http://www.deweles.de/intro.html

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