Crash-Kurs: Kindersichere Erklärung zum Staatsbankrott

Crash-Kurs: Kindersichere Erklärung zum StaatsbankrottArmes Deutsch­land: Wir geben uns ja schon an jed­er Stelle alle erden­kliche Mühe die Zusam­men­hänge unseres kaput­ten Geldsys­tems aufzuzeigen und wohin uns diese Reise führen wird. Heute dür­fen wir dazu aber­mals einen kindgerecht­en Beitrag liefern, der sehr ein­fach und anschaulich dar­legt, weshalb wir mit atem­ber­auben­dem Tem­po schon mehr oder min­der vor der Beton­wand ste­hen, an der wir nun zer­schellen wer­den. In ein­er Art Zeitlupe kön­nen wir von Hiob­s­botschaft zu Hiob­s­botschaft, jet­zt „Real Life“ mitver­fol­gen was uns kaputt macht. Auswege sind derzeit keine in Sicht, nicht zulet­zt weil sich die Poli­tik, stel­lvertre­tend für die Men­schen in Europa, dazu entschlossen hat jet­zt nochmals richtig Voll­gas zu geben, anstatt die Not­bremse zu nutzen. Beleg hier­für ist der Ret­tungss­chirm-Wahnsinn und die exzes­sive Geld­druck­erei seit­ens der EZB. Damit ist in jedem Falle sichergestellt, dass der Schaden max­i­mal aus­fällt und die Quote der Über­leben­den, die das spätere Elend ertra­gen müssen, auf ein Min­i­mum reduziert wird. Soviel zu unser­er sarkastis­chen Hal­tung zum The­ma, welch­es in dem fol­gen­den Gast­beitrag recht trock­en auf die wesentlichen Fak­ten herun­terge­brochen wird und die Ursachen für den abzuse­hen­den Crash sehr deut­lich anhand unseres Schuldgeld-Sys­tems belegt:

Über die Staatsschuldenkrise, eine allgemeinverständliche Einführung

Alle reden über die Staatss­chulden, aber es ist ein baby­lonis­ches Sprachgewirr, in dem kein­er den anderen ver­ste­ht. Wer aber den Sachver­halt nicht ganz ver­standen hat, der find­et auch keine passende Antwort. Deshalb hier eine all­ge­mein­ver­ständliche Darstel­lung des Sachver­halts, so wie ich ihn sehe.

1. Kapitalkredit

Crash-Kurs: Kindersichere Erklärung zum StaatsbankrottBegin­nen wir mit einem Kap­i­tal­is­ten, der sich fremdes Kap­i­tal lei­ht, um es pro­duk­tiv anzuwen­den. Sei es, dass er ein neues Unternehmen grün­det, sei es, dass er sein beste­hen­des Unternehmen ausweit­et. Kap­i­tal­is­tisch ange­wandt, wirft dieses Kap­i­tal einen (Durchschnitts)Profit ab. Diesen Prof­it muss der Kap­i­tal­ist mit seinen Gläu­bigern teilen. Für diese Teilung des Prof­its sind drei Größen wichtig: Erstens das Ver­hält­nis des Eigenkap­i­tals zum Fremd­kap­i­tal, zweit­ens die Höhe der vere­in­barten Zins- und Tilgungsrate und drit­tens die indi­vidu­elle Prof­i­trate des Kap­i­tal­is­ten.

Nehmen wir an, der Kap­i­tal­ist arbeit­et mit 100 Prozent Fremd­kap­i­tal und er muss jährlich 5 Prozent für Zins und Tilgung auf­brin­gen. Das gelingt dem Kap­i­tal­is­ten, so lange sein indi­vidu­eller Prof­it über diesen 5 Prozent liegt. In Zahlungss­chwierigkeit­en kommt der Kap­i­tal­ist, wenn sein indi­vidu­eller Prof­it auf diese 5 Prozent oder darunter sinkt. Liegt der Fremd­kap­i­ta­lanteil jedoch bei 50 Prozent, dann muss der Kap­i­tal­ist auch nur 50 Prozent seines Kap­i­tals verzin­sen. Statt 5 Prozent muss er nur 2,5 Prozent seines Kap­i­tals als Zins an seine Gläu­biger abführen.

Unternehmensin­sol­ven­zen sind häu­fig. Im Jan­u­ar 2012 waren das 2.321 Fälle. Die größte Unternehmensin­sol­venz der let­zten Zeit war die Fir­ma Schleck­er. Gläu­biger schützen sich vor solchen Fällen, indem sie von „schlecht­en“ Schuld­nern höhere Zin­sen ver­lan­gen als von risikoar­men Schuld­nern. Im Zweifels­fall ver­weigern die Gläu­biger einem unsicheren Schuld­ner den Kred­it. Alle Kred­itvere­in­barun­gen sind nach diesem Muster gestrickt. Alle Kred­itvere­in­barun­gen gehen davon aus, dass der Zins ein Bestandteil des Prof­its ist. Deshalb liegt auch der durch­schnit­tliche (langfristige) Zins immer unter der durch­schnit­tlichen Prof­i­trate.

2. Konsumentenkredit

Crash-Kurs: Kindersichere Erklärung zum StaatsbankrottFür einen Kon­sumentenkred­it gel­ten diesel­ben Bedin­gun­gen wie für den Kap­italkred­it. Die Gläu­biger ver­lei­hen eine gewisse Summe für eine gewisse Zeit. Von dieser Summe erwarten die Gläu­biger den Zins als Lei­hge­bühr und erwarten, dass die Summe ins­ge­samt oder stück­weise bis zur Ablauf der Lei­h­frist zurück­gezahlt wird. Für den Kon­sumenten­schuld­ner sieht die Sach­lage jedoch ganz anders aus. Der Kon­sumenten­schuld­ner ver­aus­gabt die geliehene Summe nicht pro­duk­tiv, son­dern kon­sum­tiv. Er kauft davon eine Woh­nung oder ein Auto, das er selb­st benutzt. Das heißt, die Geld­summe wirkt nicht als Kap­i­tal, das einen Prof­it abwirft. Der Kon­sumenten­schuld­ner kann die Zin­sen und die Tilgung nicht aus dem Kap­i­tal selb­st bezahlen. Er braucht eine Einkom­men­squelle, die mit dem geliehenen Kap­i­tal nichts zu tun hat.

Bei großen Kred­iten ver­langt deshalb der Gläu­biger eine Sicher­heit, ein Pfand oder eine Hypothek. Außer­dem prüft der Gläu­biger die Einkom­men­shöhe und Einkom­menssicher­heit eines poten­tiellen Schuld­ners, denn die Zin­sen und die Tilgung müssen aus ein­er Einkom­men­squelle bezahlt wer­den, die nicht aus dem ver­liehenen Kred­it stammt. Für die Schuld­ver­hält­nisse eines Kon­sumentenkred­its sind daher drei Größen wichtig: Erstens die Höhe der vere­in­barten Zin­sen und Tilgungsrat­en, zweit­ens die Höhe des (Lohn)Einkommens und drit­tens die Sicher­heit und Regelmäßigkeit dieses (Lohn)Einkommens.

Nehmen wir an, das Fam­i­lieneinkom­men beträgt net­to 2000 Euro, und es sind monatlich 800 Euro an Zins und Tilgung zu leis­ten, dann bleiben dieser Fam­i­lie noch 1200 Euro zum Leben. Wird jedoch ein Einkom­mens­bezieher dieser Fam­i­lie krank und/oder arbeit­s­los, dann sinkt ihr Fam­i­lieneinkom­men, und sie ist eventuell nicht mehr in der Lage die vere­in­barten Zins- und Tilgungszahlun­gen zu leis­ten. Auch Ver­braucherin­sol­ven­zen sind häu­fig. Im Jan­u­ar 2012 waren es 8.236 Fälle. Gläu­biger schützen sich vor solchen Fällen, indem sie von „schlecht­en“ Schuld­nern höhere Zin­sen ver­lan­gen als von risikoar­men Schuld­nern. Im Zweifels­fall ver­weigern die Gläu­biger einem unsicheren Schuld­ner den Kred­it.

3. Staatskredit

Crash-Kurs: Kindersichere Erklärung zum StaatsbankrottIn aller Regel sind die Staatss­chulden Kon­sumentenkred­ite. Nur im Aus­nah­me­fall kann der Staat von ein­er Aus­gabe ein regelmäßi­gen Ein­nah­merück­fluss erwarten. Staat­saus­gaben sind in der Regel unpro­duk­tiv. Das gilt dann auch für die Aus­gaben, die über Kred­i­tauf­nahme bezahlt wer­den. Für einen staatlichen Schuld­ner gel­ten mehr oder min­der die gle­ichen Bedin­gun­gen wie für einen pri­vat­en Ver­braucherkred­it. Wie bei ein­er Pri­vat­per­son wird durch einen öffentlichen Kred­it die Ein­nahme­seite beschnit­ten. Durch eine Kred­i­tauf­nahme haben der Pri­vat­mann und der Staat zunächst und kurzzeit­ig eine größere Geld­summe zur Ver­fü­gung. Aber jed­er Pri­vat­mann weiß auch, dass jed­er Kred­it teuer ist. Jed­er Kred­it ver­min­dert länger­fristig die frei ver­füg­baren Aus­gaben sowohl von Pri­vat­per­so­n­en wie von Regierun­gen bzw. Staat­en.

In den Medi­en wer­den die Staatss­chulden als Prozentsatz des jew­eili­gen Brut­tosozial­pro­duk­ts angegeben. Das ist schon eine Beschöni­gung, eine halbe Lüge. Das Brut­tosozial­pro­dukt ist die gesamte Wirtschaft­sleis­tung eines Lan­des. Die ste­ht der Regierung gar nicht zur Ver­fü­gung. Was der Regierung zur Ver­fü­gung ste­ht, sind die Steuern (und Gebühren). Kor­rek­ter­weise müsste man die Staatsver­schul­dung ins Ver­hält­nis zu den jew­eili­gen Steuere­in­nah­men set­zen. So wie jed­er Men­sch seinen monatlichen Schulden­di­enst ins Ver­hält­nis zu seinen monatlichen Ein­nah­men set­zt.

Wie beim Pri­vat­mann sind es vor allem drei Größen, die über die Staatss­chulden bes­tim­men:
Ein­er­seits die regelmäßi­gen Staat­sein­nah­men, ander­er­seits die Summe der Schulden, die ein Staat hat und drit­tens die Zin­shöhe, die er regelmäßig zu leis­ten hat. Für 2012 rech­net die Bun­desregierung mit Steuere­in­nah­men von ins­ge­samt 280 Mil­liar­den Euro. Deutsch­land hat allerd­ings rund 2.100 Mil­liar­den Euro Schulden. Für diese 2.100 Mil­liar­den Euro Schulden müssen die Regierun­gen in Deutsch­land rund 65 Mil­liar­den Euro Zin­sen an die Staats­gläu­biger zahlen. Gezahlt wer­den diese Zin­sen aus dem Steuer­aufkom­men. Also wer­den durch diese Zin­szahlun­gen direkt und ohne Umweg öffentliche Gelder pri­vatisiert. Wie es im linken Jar­gon heißt: Diese 65 Mil­liar­den wer­den von unten nach oben umverteilt.

Diese 65 Mil­liar­den für Zin­sen ver­min­dern also die Steuere­in­nah­men um rund 23 Prozent. Anders aus­ge­drückt: 23 Prozent unser­er Steuern wan­dern direkt und ohne Umweg in die Taschen der reichen Staats­gläu­biger. Anders als bei Pri­vatleuten zahlt ein Staat seine Kred­it nicht stück­weise, son­dern als Ganzes bei Fäl­ligkeit zurück. An diesen Fäl­ligkeit­ster­mi­nen muss ein Staat an seine Gläu­biger die jew­eilige Kred­it­summe zurück­zahlen, die dann fäl­lig wird. Natür­lich hat kein Staat dieses Geld übrig. Jed­er Staat nimmt neue Schulden auf, um die alten Schulden zu bezahlen. Die Schulden wer­den „rol­liert“. Den­noch hat die Sache einen Hak­en. Wie in jedem Schuld­ver­hält­nis ver­lan­gen die Gläu­biger einen Risikoauf­schlag bei „schlecht­en“ Schuld­nern.

Die deutsche Regierung zahlt derzeit für langfristige Schulden rund 2 Prozent. Südeu­ropäis­che Staat­en müssen für neue Schulden 6 oder 8 Prozent zahlen. Da diese Staat­en gle­ichzeit­ig damit rech­nen, dass ihre Staat­sein­nah­men sinken, fressen die Zin­szahlun­gen einen wach­senden Anteil von den Staat­sein­nah­men weg. Das ist wirtschaftlich und poli­tisch auf Dauer nicht trag­bar. So ein Staat wird zahlung­sun­fähig. Was in den Medi­en immer als „Eurokrise“ behan­delt wird, ist tat­säch­lich eine Staats­fi­nanzkrise. Und in dieser Staats­fi­nanzkrise steckt nicht nur Griechen­land oder Irland. Tat­säch­lich steck­en alle kap­i­tal­is­tis­chen Kern­län­der in ein­er Staats­fi­nanzkrise. Alle kap­i­tal­is­tis­chen Kern­län­der sehen vor sich wach­sende Aus­gaben durch Anwach­sen der Armuts­bevölkerung und gle­ichzeit­ig sink­ende Ein­nah­men durch eine stag­nierende oder gar sink­ende Wirtschaft­sleis­tung.

Alle kap­i­tal­is­tis­chen Kern­län­der sind „schlechte“ Schuld­ner gewor­den, denen nur ungern oder nur zu höheren Zin­sen Kred­it gegeben wird. Die Zeit des bil­li­gen Schulden­machens ist für diese Regierun­gen vor­bei. Bei jedem Fäl­ligkeit­ster­min, an dem alte Schulden in neue Kred­ite umge­wan­delt und rol­liert wer­den müssen, begin­nt auf Seit­en des Staatsper­son­als immer neues Zäh­neklap­pern. Und die Zin­shöhe der Neuschulden ist die Fieberkurve der Staatspa­tien­ten. Alle (bish­eri­gen) Ret­tungss­chirme hat­ten wenig mit dem Euro, aber viel mit der steigen­den Zinslast einzel­ner Eurostaat­en zu tun. Durch jeden neuen Ret­tungss­chirme wer­den die Las­ten inner­halb der Euro-Staat­en umverteilt, dadurch frisst sich das Schulden­prob­lem langsam aber sich­er von den Rand­staat­en in die Kern­staat­en Europas vor. Da kommt es den Staat­soberen vielle­icht gele­gen, wenn ein paar Tausend Demon­stran­ten ein Banken­vier­tel beset­zen wollen. Vielle­icht senkt dieser öffentliche Druck auf die Bankver­ant­wortlichen ihre Zins­forderun­gen an die Regierung um ein paar Promille? Einen Ausweg aus der Staats­fi­nanzkrise bringt das nicht.

P.S. des Autors: Welchen „Ausweg“ ich sehe? Ich sehe nur zwei Möglichkeit­en: Einen schnellen Staats­bankrott oder einen schle­ichen­den Staats­bankrott. In all den Fällen, wo durch die Staats­fi­nanzkrise Sozialaus­gaben beschnit­ten wer­den (müssen), trete ich für einen sofor­ti­gen Staats­bankrott ein.

Quel­len­nach­weis: Dieser Beitrag ist unter anderem hier im Gel­ben Forum erschienen, in dem der Autor als Nutzer Frosch aktiv ist und auf seine Bitte hin diese Ref­erenz für Text und Bilder anzugeben war. Vie­len Dank dafür. Um gegebe­nen­falls die sehr infor­ma­tiv­en Grafiken bess­er studieren zu kön­nen, ein­fach eine anklick­en und dann im Galeriemodus, bild­schirm­fül­lend durch­laufen lassen.

Nach­trag: Zur Verdeut­lichung dessen, dass die soge­nan­nte Staatss­chuldenkrise im Grunde genom­men nur die ver­lagerte Banken- oder Finanzkrise in den öffentlichen Sek­tor ist, kann man sich an dieser Stelle bei Google-Pub­lic-Data noch einen entsprechen­den Überblick ver­schaf­fen (Ein sehr inter­es­santes Tool). Dabei kann man auf der linken Seite dann alle möglichen Betra­ch­tungspa­ra­me­ter wählen. Es belegt ein­deutig, dass die Explo­sion der Staatss­chulden in unmit­tel­barem Zusam­men­hang mit der Bankenkrise zu sehen ist, sprich die soge­nan­nte „Sozial­isierung der Ver­luste“. Der Hin­weis zu diesem sin­nvollen Nach­trag kam von „Egal“, siehe Kom­men­tar 3, ein zweites Mal Danke. 🙂

Crash-Kurs: Kinder­sichere Erk­lärung zum Staats­bankrott
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Wir exper­i­men­tieren. Man kann sich diesen Artikel auch vor­lesen lassen. Lei­der klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbe­holfen. Wer damit klarkom­men kann, der mag sich gerne eine Vor­lesung geben lassen!
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

19 Kommentare

  1. Die Neue Tech­nik:

    — Kon­tak­t­los Zahlen -

    Im ZDF-Mitags­magazin läuft heute ein Bericht über bezahlen mit Karte per Funk im Super­markt.

    Klein­geld ist nicht mehr notwendig.

    Prak­tisch, wenn man sowieso nix mehr hat.…

    Ich kaufe mir keinen Rauchmelder,garantiert.

  2. Es wäre ein­fach noch schön, mal darauf hinzuweisen, dass die Staatss­chulden­quoten erst seit der Banken­ret­tung während der Finanzkrise die jet­zi­gen Aus­maße angenom­men haben. Wir haben im Grunde keine Staatss­chuldenkrise son­dern immer noch eine Bankenkrise, nur dass diese Branche es blendet ver­standen hat, die Schuld auf die Staat­en umzuwälzen und jet­zt auch noch richtig abkassieren

    • Ganz lieben Dank zum Zweit­en, ich glaube den Frosch gese­hen zu haben 🙂
      Bin Dein­er Anre­gung mal gefol­gt, den Zusam­men­hang noch herzustellen und hab dazu im Nach­trag ein schönes Tool ver­linken kön­nen.
      Aus­ge­sprochen hil­fre­ich dieser Hin­weis.

  3. Ein­fache Math­e­matik ist dazu notwendig, das kann man lei­der aber nicht vor­raus­set­zen, bei dieser Regierung, erst die wenn die Ver­schwen­der wieder RE Gieren, aber bis dahin ist alles zu spät.

  4. Wenn man keine Ahnung hat, ein­fach mal …
    Mann!

    In der Tat ist viel von dem was der Staat aus­gibt Kon­sumgeld: ALG, KrankenK-Zuschuß, Renten & Pen­sio­nen, Gehäl­ter von Staats­be­di­en­steten … naja, eben dieser ganze Sozialscheiß.
    Aber ebend nicht alles.
    Sub­ven­tio­nen und ver­steck­te Sub­ven­tio­nen sind reine Kap­i­ta­lan­lage, kommt näm­lich über die Steuern ver­dop­pelt wieder rein.

    Der Ausweg aus den Schulden, der sich da am Besten anbi­etet: Sozialscheiß kap­pen und Investi­tio­nen erhöhen.
    Das hätte neben­bei auch den Erfolg, dass die ganzen Sozialscheiß-Nehmer sich mal selb­st um sich küm­mern müßten. Daraus resul­tierend drän­gen mehr deut­lich bil­ligere Arbeit­nehmer auf den Arbeits­markt und drück­en damit die Gehäl­ter.
    Das sind auch Zukun­ftsin­vesti­tio­nen für einen Staat, der vor­wiegend auf Export aus­gerichtet ist. Die Einkom­men­süber­schüsse der Arbeit­nehmer gehen doch inzwis­chen fast über­wiegend in Import­pro­duk­te (der ganze Elek­trokram, vom DVD-Play­er über PC, bis hin zum Smart­phone). Davon hat unser Land wenig. Bess­er Gehäl­ter runter und den Kauf eines deutsch­er Pro­duk­te sub­ven­tion­ieren. Dadurch bleibt der Inlantshan­del sta­biel und der Import bricht ein. => Deutsch­land würde sich dumm&dämlich ver­di­enen.
    In Chi­na funk­tion­iert das schon lange.

    Das ist unsere Zukun­ft! Eine schöne Zukun­ft, ganz nach meinem Geschmack, denn ich kon­nte nie ver­ste­hen, warum wir Leis­tung­sun­willige oder — unfähige über­haupt am Leben erhal­ten. Sollen die doch ver­hungern. Wer nicht arbeit­en kann oder will, der hat auch keinen Wert.

    Aber erstein­mal sparen wir die Län­der außen­herum kaputt (Griechen­land, Spanien, Ital­ien,…), indem wir sie zwin­gen vor­rangig bei den Investi­tio­nen zu sparen.

    • Sub­ven­tio­nen sind mit­nicht­en reine Kap­i­ta­lan­lage, weil Fir­men nur auf Gewinne Steuern zahlen, die sie im jew­eili­gen Land erzielt haben. Die sing oft gle­ich Null (Stich­wort: Schwarze Null). Und wer sagt, dass der­ar­tige Geschenke nur in Deutsch­land einge­set­zt wer­den dür­fen.

      Nein, da ist es schon sin­nvoller allen ein­fachen Kon­sumenten Geld in die Hand zu geben. Dies garantiert 19% Steuere­in­nah­men (Mehrw­ert­s­teuer) und hält den Bäck­er nebe­nan am Leben.

  5. Staat­saus­gaben sind sich­er nicht alle Kon­sumauf­gaben, sie spülen auch wieder Geld in die Kasse zurück. Klas­sik­er, die als lohnende Investi­tio­nen gese­hen wer­den, sind hier Infra­struk­tur und Bil­dung. Das ist ja ger­ade das Dilem­ma der “Staatss­chuldenkrise”, dass alles sparen unter dem Strich eher weniger in die Staatskasse spült, weil die Wirtschaft stark darunter lei­det.

    So fließen aber auch Sozialaus­gaben wieder teil­weise zum Staat zurück. Zum ersten wird der “Sozialscheißnehmer” all sein Geld wieder unter die Leute brin­gen und dadurch Steuere­inah­men erzeu­gen (auch von den Her­stellern sein­er Pro­duk­te ). Außer­dem ist es mMn wahrschein­lich, dass dieser Nehmer so wieder zum fet­ten Steuerzahler wird. Lasst man ihn ohne Unter­stützung ver­reckt er entwed­er, wird krim­inell oder darbt mit 3 Euro-Stun­den­lohn dahin, keine gute Steuer­prog­nose. Ganz abge­se­hen davon, dass ich mich sowieso frage, welch abar­tig Lebensver­achter solche Sozialscheiß-Nehmer-Tit­ulier­er ihr eigen nen­nen, ste­ht in unserem Grundge­setz, die BRD ist ein sozialer Bun­desstaat und die Würde der Men­schen ist unan­tast­bar. Wer sich damit nicht anfre­un­den kann, empfehle ich auswan­dern.

    Zurück zum The­ma. Vergessen in dem Bericht wurde der prak­tisch glob­ale mas­sive Steuer­ab­bau für Ver­mö­gende, hohe Einkom­men und Unternehmensgewinne der let­zten Jahrzehnte. Und genau dort haben sich die Riesen­sum­men ange­sam­melt. Es gibt nicht zuwenig Geld, es ist eine Verteilungs­frage. Der Staat ent­zog sich sys­tem­a­tisch Einkom­men­squellen, die er mit Schulden auff­ing ( 60er,70er, 80er Jahre waren Staatss­chulden lächer­lich, obwohl oder ger­ade weil das Sozial­sys­tem noch weitaus großzügiger war ). Jet­zt macht man sich daran die Staat­saus­gaben zu kap­pen. Darunter lei­den die ganz kleinen, die kleinen und die Mit­telschicht. Nur die Reichen kön­nen sich einen armen Staat leis­ten. Wie heißt es, Steurn sind der Preis der Zivil­i­sa­tion.

  6. Ganz nor­maler Ver­lauf bei einem Schuldgeldsys­tem im End­sta­dion!

    Das Haupt­prob­lem ist das Geldsys­tem!

    Keine Kred­itver­gabe der Banken, das Geld ver­schwindet von der Welt. Banken vergeben Kred­ite nur, wenn die Rück­zahlung aus­sicht­sre­ich ist!

    Wer mehr Einkom­men gener­ieren kann, als Er aus­gibt, braucht keine Kred­ite. Daher gehen dem Schuldgeldsys­tem, langsam aber sich­er die “Sol­ven­ten Schuld­ner” aus!

    Wie die Umverteilung von Arm nach Reich funk­tion­iert, ken­nen Sie ja.

    Wie auch Immer? Da das Geld nur als Kred­it existiert ist dafür Zins zu bezahlen. Zin­sen nur für die Anwe­sen­heit von Geld, deren Zin­skosten, bei den Preiskalku­la­tio­nen der Unternehmen berück­sichtigt wird!

    Gute Märk­te sind Unmit­tel­bar von Kaufkraft und unbe­friedigten Bedürfnis­sen abhängig.

    Auf der einen Seite gehen dem Sys­tem die “Sol­ven­ten Schul­der” aus, auf der anderen Seite, durch die Umverteilung von Arm nach Reich, die Massenkaufkräfti­gen Nach­frager!

    Das Sys­tem ist nur zu Ret­ten, wenn die Staat­en die Geld­schöp­fung (neben den Banken) in eigene Hände nehmen, und dieses Geld (ohne Zins­be­las­tung) allen Bürg­ern zur Ver­fü­gung stellen.

    Volk­wirtschaftlich schädliche Zock­ereien von Anlegern Ver­bi­eten. Das Geld der Reichen über die Erb­schaft­s­teuer wieder Einkassieren, und gegebe­nen­falls Aktiv aus dem Markt nehmen.

    Staat­en haben sich nur mit Steuere­in­nah­men zu Finanzieren.

    Die Alter­na­tive ist — Game Over!

    Was solls, kein­er Will es Begreifen?


  7. kot­ten:

    Wenn man keine Ahnung hat, ein­fach mal …
    Mann!
    In der Tat ist viel von dem was der Staat aus­gibt Kon­sumgeld: ALG, KrankenK-Zuschuß, Renten & Pen­sio­nen, Gehäl­ter von Staats­be­di­en­steten … naja, eben dieser ganze Sozialscheiß.
    Aber ebend nicht alles.
    Sub­ven­tio­nen und ver­steck­te Sub­ven­tio­nen sind reine Kap­i­ta­lan­lage, kommt näm­lich über die Steuern ver­dop­pelt wieder rein.
    Der Ausweg aus den Schulden, der sich da am Besten anbi­etet: Sozialscheiß kap­pen und Investi­tio­nen erhöhen.
    Das hätte neben­bei auch den Erfolg, dass die ganzen Sozialscheiß-Nehmer sich mal selb­st um sich küm­mern müßten. Daraus resul­tierend drän­gen mehr deut­lich bil­ligere Arbeit­nehmer auf den Arbeits­markt und drück­en damit die Gehäl­ter.
    Das sind auch Zukun­ftsin­vesti­tio­nen für einen Staat, der vor­wiegend auf Export aus­gerichtet ist. Die Einkom­men­süber­schüsse der Arbeit­nehmer gehen doch inzwis­chen fast über­wiegend in Import­pro­duk­te (der ganze Elek­trokram, vom DVD-Play­er über PC, bis hin zum Smart­phone). Davon hat unser Land wenig. Bess­er Gehäl­ter runter und den Kauf eines deutsch­er Pro­duk­te sub­ven­tion­ieren. Dadurch bleibt der Inlantshan­del sta­biel und der Import bricht ein. => Deutsch­land würde sich dumm&dämlich ver­di­enen.
    In Chi­na funk­tion­iert das schon lange.
    Das ist unsere Zukun­ft! Eine schöne Zukun­ft, ganz nach meinem Geschmack, denn ich kon­nte nie ver­ste­hen, warum wir Leis­tung­sun­willige oder – unfähige über­haupt am Leben erhal­ten. Sollen die doch ver­hungern. Wer nicht arbeit­en kann oder will, der hat auch keinen Wert.
    Aber erstein­mal sparen wir die Län­der außen­herum kaputt (Griechen­land, Spanien, Ital­ien,…), indem wir sie zwin­gen vor­rangig bei den Investi­tio­nen zu sparen.

    Ein Link zum Geldsys­tem:

    http://www.zeit.de/2010/26/Waehrung-Geld-Herstellung-Wert/komplettansicht

    So ‚So, die Leis­tung­sun­willi­gen sollen Ver­hungern? Dann Sor­gen Sie doch mal für Vollbeschäf­ti­gung!

    Chi­na ist in der eige­nen Währung auch Ver­schuldet. Mit ihren Exportüber­schüssen in Dol­lars, kön­nen die Chi­ne­sen allerd­ings, auf der ganzen Welt Einkaufen. Mit Exportüber­schüssen in ander­er Währung ist Dies nicht Möglich!

    Ein guter Markt für Investi­tio­nen bedarf zweier­lei: Unbe­friedigte Bedürffnisse und aus­re­ichen­der Kaufkraft!

    Über Zins­forderung (Auch nur für die Anwe­sen­heit von Geld) für Kred­ite, und gener­ierte Gewinne von Unternehmen gelangt das Geld nach den Reichen. Nur von den Reichen gelangt das Geld nicht wieder zurück zu den Armen oder in aus­re­ichen­der Weise zum Staat!

    Und ziem­lich Egal wie Reich der Reiche ein­mal war? Wenn die Reichen alles Geld und Anlagev­er­mö­gen besitzen, ist das Spiel auch zu Ende! Der Sou­verän wird sich mit Gewalt seinen Anteil holen!

    Die Ver­ant­wortlichen oder Ver­ant­wortlich gehal­te­nen, für dieses Dis­as­ter, wer­den ihre Rech­nung noch bekom­men.

    Der Rest ste­ht im Kom­men­tar 10!

  8. Hab einen aktuellen Kom­men­tar zum Finanzsys­tem gefun­den, dachte ich, in Wirk­lichkeit ist der doch schon etwas älter:

    Aber Vor­sicht: vor dem Klick­en bitte alles vergessen, was per Gehirn­wäschen in den let­zten Jahren auf Dich herun­tergekom­men ist.

    Ohne Spass, tust Du das nicht, wirst Du diesen Text, obgle­ich deutsch gesprochen nicht ver­ste­hen, es entste­ht eine Block­ade in Dir, welche Dich diese Worte nicht ver­ste­hen lassen.

    Noch ein Wort der Vor­bere­itung:

    Wenn und das Finanzkap­i­tal regiert (und dafür aus­tauschbare Mar­i­onet­ten als Kan­zler und Praes­i­den­ten vor die Nase set­zt), und dieses Finanzkap­i­tal diese Regierung zu unserem Nachteil gere­icht, was würde es mit Men­schen tun, die diese Kon­stel­la­tion ankla­gen, die den Fin­ger in die Wunde leg­en.

    Würde es sie dämon­isieren?

    Würde es das Volk so erziehen, dass dort wo Anworten zu find­en sind sich nicht mehr traut nachzuschauen?

    Beant­worte Dir in eine Sekunde des Nach­denkens diese Frage denn das was Du im Link find­en wirst, wird Dich sehr beun­ruhi­gen, und dann nach der für Dich zufrieden­stel­len­den Beant­wor­tung, aber wirk­lich nur dann, klicke hier und höre zu:

    http://www.youtube.com/watch?v=P4g85u4afJs&t=1m8s

  9. Ja kot­ton,

    hätte mir gewün­scht, dass Du Deinen eige­nen Ratschlag befol­gt hättest. “Wenn man keine Ahnung hat, ein­fach mal die Fresse hal­ten!”

    Im groben wur­den hier die Grund­prob­leme schon ange­sprochen. Wir müssen nur immer vor­sichtig sein, dass wir die Welt­fi­nanzkrise sowie die Eurokrise nicht immer in einen Topf wer­fen. Sicher­lich haben bei­de Krisen Gemein­samkeit­en jedoch auch voneinan­der getren­nte Gründe.

    Trotz­dem wollte ich nochmal 2–3 links loswer­den:

    Welt­fi­nanzkrise:

    Eurokrise: http://www.youtube.com/watch?v=tvcN1gkaEew | http://www.youtube.com/watch?v=1Yk3bssj7b4

    Das wichtig­ste Video ist lei­der vom Kop­pver­lag auf youtube ges­per­rt wor­den 🙁
    Prof. Wil­helm Han­kel “Was kommt nach dem Euro”
    ich habe dieses Video lei­der nur noch als bit­tor­rent gefun­den:

    »>bittorrent.am/download-torrent/5503611/100/0/Prof%20Wilhelm%20Hankel:%20Was%20kommt%20nach%20dem%20Euro?.html [Link kaputt deshalb entschärft … 20140808 WiKa]

    Ich weiß es ist viel Mate­r­i­al aber trotz­dem viel Spass beim durch­se­hen!

  10. Die Grund­prob­leme sind hier ja schon ange­sprochen wor­den. Wir dür­fen nur nicht den Fehler machen, die Welt­fi­nanz- + Kap­i­tal­is­muskrise sowie die Eurokrise in einen Topf zu wer­fen. Sicher­lich gibt es da Gemein­samkeit­en aber auch getren­nte Gründe.

    Ich möchte auch noch ein paar Links hinzufü­gen.

    Welt­fi­nanz- und Kap­i­tal­is­muskrise:

    http://www.youtube.com/watch?v=GnEqS4TwCfE

    Eurokrise und ESM:

    http://www.youtube.com/watch?v=1Yk3bssj7b4
    (bei 01:56:00 ist sehr inter­es­sant, dass Herr Schäf­fler die Katze aus dem Sack lässt!)

    http://www.youtube.com/watch?v=tvcN1gkaEew

    Lei­der ist das wichtig­ste Video Prof. Wil­helm Han­kel “Was kommt nach dem Euro” über­all nicht mehr ver­füg­bar ist. Wenn jemand einen Tipp haben sollte, wäre ich dankbar. In diesem Inter­view erzählt Herr Han­kel nicht nur über die Eurokrise, son­dern schildert wie die Banken in den let­zten Jahrzehn­ten ihr Betrugssys­tem aus­ge­baut und ver­fein­ert haben.

    Ich weiß das ist ne Menge Stoff, jedoch viel Spass beim durch­stöbern.

  11. Him­mel auf Erden

    (Gen­e­sis 2,15–17) Und Gott der HERR nahm den Men­schen (freier Unternehmer) und set­zte ihn in den Garten Eden (freie Mark­twirtschaft), dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR (kün­stlich­er Arche­typ Jah­we = Investor) gebot dem Men­schen und sprach: Du darf­st essen von allen Bäu­men (Gewinn brin­gende Unternehmungen) im Garten, aber von dem Baum der Erken­nt­nis des Guten und Bösen (Zins­geld­ver­leih) sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes (in religiös­er Verblendung) ster­ben.

    Alle ele­mentaren volk­swirtschaftlichen Zusam­men­hänge, die mit genialen, arche­typ­is­chen Bildern und Meta­phern in Genesis_1,1–11,9 exakt umschrieben sind, wur­den durch die Überdeck­ung mit gegen­ständlich-naiv­en Fehlin­ter­pre­ta­tio­nen (so genan­nte Exegese der Priester­schaft) über Jahrtausende aus dem Begriffsver­mö­gen der halb­wegs zivil­isierten Men­schheit voll­ständig aus­ge­blendet (geistiger Tod). Da es egal ist, welchen Unsinn die jew­eilige Priester­schaft redet, solange die eigentliche, makroökonomis­che Bedeu­tung im Ver­bor­ge­nen bleibt, erfüllen die Priester noch heute ihre Auf­gabe, auch wenn sie schon lange nicht mehr wis­sen, was sie tun (etwa seit dem 6. vorchristlichen Jahrhun­dert).

    Heute, kurz vor dem evi­dent wer­den der glob­alen Liq­uid­itäts­falle (Armaged­don), muss man darum nicht nur sprich­wörtlich son­dern tat­säch­lich bei Adam und Eva anfan­gen, um an Hochschulen indok­trinierten “Wirtschaft­sex­perten” oder von ein­er religiös verblende­ten Masse gewählten “Spitzen­poli­tik­ern”, die über “diese Welt” (Zins­geld-Ökonomie, zivil­isatorisches Mit­te­lal­ter) nicht hin­aus denken kön­nen, die Mark­twirtschaft zu erk­lären:

    “Ihr habt alle Dinge ver­standen, die ich euch gesagt habe, und ihr habt sie im Glauben angenom­men. Wenn ihr sie erkan­nt habt, dann sind sie die Euri­gen. Wenn nicht, dann sind sie nicht die Euri­gen.”

    Jesus von Nazareth (Nag Ham­ma­di Library / Dia­log des Erlösers)

    Selb­st wenn die Nag Ham­ma­di Schriften, die den ein­deuti­gen Beweis liefern, nie gefun­den wor­den wären, wäre es noch immer die einzig denkbare Hypothese, dass der Prophet Jesus von Nazareth der erste Denker in der bekan­nten Geschichte war, der die Grund­prinzip­i­en der Natür­lichen Wirtschaft­sor­d­nung erkan­nte, denn keine andere Erken­nt­nis, die bere­its zu sein­er Zeit möglich war, hätte ihn zur berühmtesten Per­sön­lichkeit der Welt gemacht, auf der bis heute die plan­etare Zeitrech­nung basiert.

    Über den wahren Him­mel auf Erden, den eigentlichen Beginn der men­schlichen Zivil­i­sa­tion (freie Mark­twirtschaft ohne Kap­i­tal­is­mus = echte Soziale Mark­twirtschaft), kön­nen wir in Anlehnung dessen, was Arthur C. Clarke im Vor­wort zu “2001” schrieb, sagen: Alles bish­er über das Paradies Erträumte war nur Phan­tasie. Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlich­er sein:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

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