Weihnachtsmann über USA abgeschossen

Weihnachtsmann über USA abgeschossenArme-Eri­ka: Großes Entset­zen an Heili­ga­bend in den USA. Am Ende sein­er Dien­streise wollte der Wei­h­nachts­mann offen­bar noch eben einen Abstech­er zum Weißen Haus machen. Weshalb er auf diese Wahnsinnsid­ee kam ist unklar, denn ver­di­ent hätte der aktuelle Bewohn­er des Haus­es diesen Besuch sowieso nicht. Anders als an 9/11 war dies­mal aber die gesamte Flu­gab­wehr der USA in Bere­itschaft und das Ver­häng­nis nahm seinen Lauf.

Wie das Pen­ta­gon in ein­er ersten Presserk­lärung ver­laut­en ließ, habe der dus­selige Wei­h­nachts­mann auf kein­er­lei Funksprüche reagiert und auch schöne bunte Leuch­traketen nicht beachtet und sich weit­er unaufhalt­sam dem Weißen Haus genähert. Danach sei eine Flu­gab­wehrstaffel in weniger als 5 Minuten aufgestiegen, um den Wei­h­nachts­mann von seinem Kurs abzu­drän­gen. Dieser jedoch habe mit seinem Ren­tier-Schlit­ten in einem ein­drucksvollen Zick­za­ck­kurs ver­sucht den Abfangjägern ein Schnip­pchen zu schla­gen.

In der Folge entwick­elte sich ein heftiges Katz und Maus Ren­nen am ster­nen­klaren Fir­ma­ment, bei dem es den Wei­h­nachtsmän­nern von der Air Force nicht gelang den Ren­tier-Schlit­ten unter Kon­trolle zu bekom­men. Immer wieder flutschte der geschick­te Zausel den Lan­desvertei­di­gern aus der Schuss­bahn. Daraufhin seien dem Oberkom­man­deur der NORAD die Ner­ven durchge­gan­gen und er befahl den Greis unverzüglich vom Him­mel zu holen und alle mit­ge­führten Gaben sicherzustellen. Mit gut einem Dutzend Sidewinder Raketen sei es dann doch endlich gelun­gen den Schlingerkurs des Angreifers zu been­den und diese wei­h­nachtliche Bedro­hung für das Weiße Haus endgültig zu stop­pen.

Die Abschussstelle des Ren­tier­schlit­tens — noch weit außer­halb Wash­ing­tons — wurde sofort weiträu­mig abges­per­rt um eine umfängliche Beweis­sicherung vorzunehmen. Ver­mut­lich hat man hier aus 9/11 gel­ernt, bei dem man recht zurück­hal­tend mit ein­er solchen umge­gan­gen ist. Die Vielzahl der Sprengköpfe hat jedoch so gründliche Arbeit geleis­tet, dass kaum mehr größere Frag­mente, wed­er vom Schlit­ten noch von den Ren­tieren und auch nicht vom Wei­h­nachts­mann zu lokalisieren waren. Anwohn­er und Augen­zeu­gen aus der Abschuss­re­gion hat­ten einge­denk des Feuer­w­erks schon an ein vorge­zo­genes Neu­jahrsspek­takel geglaubt. Auf dem Trüm­mer­feld wurde allerd­ings der unversehrte Reisep­a­ss des besagten Wei­h­nachts­man­nes gefun­den, der bere­its Ende 2001 abge­laufen sei, was die Ver­mu­tung erhärte, dass es sich dabei um einen seit langem gesucht­en Bart­träger han­deln kön­nte, der möglicher­weise mit dem 9/11 in Verbindung zu brin­gen sei.

Die Frage, ob es sich auch um einen regierungsamtlichen Wei­h­nachts­mann gehan­delt haben könne, wurde von den Behör­den kat­e­gorisch verneint. Im Wieder­spruch zur ersten Mel­dung hieß es in ein­er Kor­rek­tur nur noch kurz und knapp, es habe sich bei der Antrieb­sein­heit des Schlit­tens nicht um Ren­tiere son­dern um Kamele gehan­delt, weshalb die Entschei­dung des Kom­man­deurs nicht zu bean­standen sei. Beweise dafür kon­nten aber nicht mehr vorgelegt wer­den.

Eben­so wurde auf dem Trüm­mer­feld ein noch voll­ständi­ger Wei­h­nacht­skat­a­log mit dem Kon­ter­fei des Besagten sichergestellt (siehe Abbil­dung), was eben­falls darauf schließen ließe, dass es sich bei diesem Wei­h­nachts­mann möglicher­weise um einen der meist Gesucht­en sein­er Art han­deln kön­nte. Inof­fizielle Kom­men­ta­toren sprachen von ein­er verblüf­fend­en Ähn­lichkeit. Der Inhalt des gefun­de­nen Kat­a­loges über­raschte die Ermit­tler sehr und ließ befürcht­en dass dieser Lang­haarzausel möglicher­weise nur radikale Ter­ror-Grup­pierun­gen in den USA beliefert habe. Soweit sich diese Ver­mu­tun­gen erhärten, dürfte es sich bei diesem Abschuss um den größten Schlag gegen den organ­isierten Wei­h­nacht­ster­ror weltweit in den let­zten Jahrzehn­ten han­deln.

Sollte es sich allerd­ings um den echt­en Wei­h­nachts­mann gehan­delt haben, stünde natür­lich allen kindis­chen Men­schen dieser Erde eine grausame Zukun­ft bevor, ganz ohne Wei­h­nachts­mann und gän­zlich ohne Über­raschun­gen in ein­er abso­lut kon­trol­lierten Zukun­ft. Auch müsse deshalb in den Fol­ge­jahren neben der Abschaf­fung von Wei­h­nacht­en mit einem Sol­i­dar­itätsstreik der Oster­hasen gerech­net wer­den, zumal diese nach Auskun­ft des Press­esprech­ers der Oster­hasen­gew­erkschaft derzeit keinen Kon­takt mehr zu ihrem Kol­le­gen Wei­h­nachts­mann bekä­men, was als Indiz dafür gew­ertet werde, dass der Ein­satz möglicher­weise doch den Echt­en vom Him­mel geholt habe.

Auch sei von dem Kol­le­gen bekan­nt, dass er immer sturzbe­sof­fen im Schlingerkurs seine Bah­nen am Him­mel ziehe, denn nüchtern sei der Job gar nicht zu ertra­gen. Weit­eres Indiz dafür, dass es den echt­en Wei­h­nachts­man­nes tat­säch­lich getrof­fen habe, sei der steife Mit­telfin­ger (wie auf dem Prospekt erkennbar), den er sich bei einem Schlit­te­nun­fall vor gut 250 Jahren zuge­zo­gen habe. Wenn tat­säch­lich der Abgeschossene und der reale Wei­h­nachts­mann ein und dieselbe Per­son sein soll­ten, dann wäre dies nicht nur pein­lich, son­dern es wäre auch nicht auszuschließen, dass zukün­ftig eine über­wiegende Zahl von Ter­ro­ran­schlä­gen (soweit diese über­haupt noch stat­tfind­en) zu Wei­h­nachtsmärchen mutieren kön­nten. Na dann, fröh­liche Ostern.

Geheim­di­en­stlich­er Nach­trag: Die Ver­wirrung um dieses The­ma hält nach wie vor an. Um die obige Mel­dung aus 2010 zu kaschieren und aus Furcht vor kindis­chen Repres­salien hat man diese Gräueltat nun­mehr ins nicht christliche Aus­land ver­lagert. Let­zteren gestreuten Gerücht­en zufolge soll der alte Zausel jet­zt doch nicht Ende 2010 über Wash­ing­ton niederge­bracht wor­den sein, nein, im weit entle­ge­nen Abbot­ta-Blood-Bad in Pak­istan, wo man eh nicht nach christlichen Werten fragt, soll er am 2. Mai 2011 waid­män­nisch kor­rekt erlegt wor­den sein. Ange­blich sog­ar gän­zlich ohne Gegen­wehr, denn er schien auf dieses Ereig­nis außer­halb sein­er Sai­son nicht ein­gerichtet gewe­sen zu sein. Nun gut, uns sind diese Ver­wirr-Spielchen hin­länglich bekan­nt, aber alle Wei­h­nachtsmärchen soll­ten uns nach­den­klich stim­men. Ob dies jet­zt der Weisheit let­zter Schluss ist ste­ht natür­lich völ­lig in den Ster­nen. Seien sie ver­sichert, wir wer­den auch weit­er­hin mit Wei­h­nachtsmärchen gut ver­sorgt sein. Die Auswirkun­gen dieser Aktion dürften jedoch ähn­lich drama­tisch bleiben und weltweit somit ent­täuschte Kinder­gesichter das Fest der Feste dominieren. Es sei denn man präsen­tiert der Welt jet­zt ein Dou­ble um den Scherz zu lin­dern und entschließt sich endgültig die Kinder dieser Welt dauer­haft zu belü­gen.

Wei­h­nachts­mann über USA abgeschossen
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

10 Kommentare

  1. Zum Brüllen, und nicht auszuschließen, daß die Geschichte stimmt, weil man son­st evtl. zu den Ver­schwörungs­the­o­retik­ern gehört.
    Fro­hes Fest

  2. Ich w.u.ß.t.e, daß das eines Tages passieren wird.
    Schließlich entspricht er per­fekt dem bis­lang von Sicher­heits­be­hör­den beschriebe­nen Feind­bild: Auf­fäl­lig langer Bart, ungewöhn­liche Bek­lei­dung und merk­würdi­ges Gepäck. Dazu all diese alias-Namen: Wei­h­nachts­mann, San­ta bzw. San­ta Claus, Noel… Und dann noch dieses verdächtige Ver­hal­ten: Über das ganze Jahr ist er unter­ge­taucht, um dann in einem Abwasch weltweit zuzuschla­gen. Immer wieder.
    Das paßt alles zum ein­schlägi­gen Täter­pro­fil.

  3. Und dann noch das rot! Das läßt auf Linksradikalität schließen. Hof­fen wir, dass diesem notorischen Kinks-Täter endlich der ver­di­ente Garaus gemacht wurde. LÖL.

  4. über diese seite will ich nicht urteilen. allerd­ings finde ich das der betreiber seine spam links auf spiegel online unter­lassen sollte. “wika” heißt er dort, und hat zu jedem müll artikel einen passenden dum­men link zu dieser web­seite und einen noch düm­meren kom­men­tar auf lager. (den “artikel” hier habe ich nicht gele­sen). HAUT AB IHR SCHEIẞ SPAMER. EUCH WILL UND BRAUCHT KEINER !!!

  5. @ rudolph
    hm da beschw­ert sich wohl eines der Ren­tiere
    bei dem Namen stark zu ver­muten.
    Seufz, haben die Amis ihren Job wieder nicht ordentlich zuende gebracht.

    Ich hab her­zlich gelacht

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