Obamas Todeslisten nebst Polizeistaat als Blaupause für Europa

Barack Hussein Obama Drohnen Friedensnobelpreis der Tod per Stift spitzelstaat todesschwadronSchlimmer geht’s immer: Derzeit wird hart über die Kontrolle und Überwachung des Internet, insbesondere der sozialen Netzwerke, in den USA debattiert. Es gilt inzwischen als bestätigt, dass die NSA und andere Geheimdienste den vollen Zugriff auf alle möglichen Kommunikationsdaten weltweit haben. Wir machen uns heute mal Gedanken um die weitergehende Verwendung so erlangter Daten und sehen durchaus eine Verbindung zu Obamas populären Todeslisten die da im geheimen geschrieben werden. Wenn es um ebenso geheimes Beweismaterial geht, um die Identifikation von Kommunikations-Terroristen beispielsweise, dann dürfte dies natürlich eine essentielle Quelle für die Geheimdienste sein.

Es ist darüber hinaus ein offenes Geheimnis, dass in den modern(d)en Staaten die Geheimdienste schon mal Leute einfach so verschwinden lassen. Man kann hier sogar schon von Tradition reden, keineswegs mehr ein Privileg der Diktaturen. Israel hat die „Präventivtötung“ richtig hoffähig gemacht, redet nicht sonderlich viel darüber und bringt halt die Leute um die den eigenen Interessen zuwiderlaufen. Auch die großen Demokratien bekennen sich mehr und mehr zum Morden für den guten Zweck. Leise und still war gestern. Man kann heute ausgedehnte Berichte darüber lesen, wie der US Präsident jeden Dienstag die Todeslisten unterschreibt, die dann vom CIA sorgfältig „abgearbeitet“ werden.

Niemand stört sich wirklich mehr daran, dass auch Demokratien im Namen von Frieden und Freiheit morden lassen. Kann man es doch täglich auch im Fernsehen sehen, dass Gerechtigkeit genau so funktioniert und damit ist auch die Herde schon positiv vorkonditioniert, geht es doch nur um unsere Sicherheit, die übrigens auch keine Freiheit braucht. Die einzige Voraussetzung die es dazu als Legitimation noch benötigt, ist die schlichte Umdeklaration der gewünschten Todeskandidaten zu Terroristen, das war es dann schon. Vereinfacht kann man diese Definition, gemäß der von George W. Bush gestifteten Weisheit, auf den Nenner bringen: „Wer nicht für uns ist, der ist gegen uns”. Das vereinfacht die Sache enorm und „Wir“ sind in diesem Falle schon lange nicht mehr wir sondern DIE Regierung, die mit uns immer weniger zu tun hat und die Menschen nur noch als Verfügungsmasse begreift.

Die Kriterien nach denen die Todeskandidaten ausgewählt werden sind natürlich, zum Schutz der Demokratie, völlig geheim. Könnten doch sonst mögliche Todeskandidaten sich gewarnt fühlen und so versuchen einer möglichen Vollstreckung der geheimen Todesurteile zu entfliehen. Da dies ja nicht Sinn und Zweck der Übung sein kann, man auch die Freiheiten der Menschen gar nicht so offenkundig beschneiden möchte, scheint der zweckmäßigste Weg zu sein, die erkannten Oppositionellen Terroristen einfach über Nacht verschwinden zu lassen. Um allerdings die Übeltäter ausfibndig zu machen, braucht es des den feinsinnigen Polizeistaat und viele, viele, viele Informationen, die die USA schon seit Jahren sammeln, wir wir jetzt erfahren, hier hat es der österreichische Standard vermerkt.

Um allerdings ein besseres Verständnis für den ganzen Komplex zu bekommen, insbesondere die Funktionsweisen die es braucht, dass die Menschen auch schön bei der Stange bleiben, machen wir zunächst einen interessanten Einschub. Dazu hat sich Ken Jebsen von KenFM in einer sehr bedenkenswerten Form ausgelassen, die das Lesen lohnt.


Die Trägheit der Massen, oder: Das ist alles nur ge-Cloud.

Wenn du heute Morgen die Zeitung aufschlägst, um außer Sport und Klatsch auch mal das zu lesen, was man gemeinhin als Nachrichten bezeichnet, könnte es sein, dass du über einen Bericht stolperst, der dich mit einer digitalen Überwachungssoftware behelligt, die, unter dem Namen PRISM, seit 2007 FÜR die Nationale Sicherheit der USA, und damit GEGEN jeden Bürger weltweit eingesetzt wird.

Langer Satz. Lies ihn noch mal.

Hauptsächlich betroffen, so die Behörden, sind vor allem Ausländer. Soso. Nur, was ist ein Ausländer für die USA – ein Einwanderungsland? Nun, für die USA sind Ausländer der größte Teil der Menschheit. Weil der nicht in den USA lebt. Ausländer ist aber auch, wer aus dem Ausland in die USA einreist, und/oder dort bereits wohnt und „Migrationshintergrund“ besitzt. Leute wie Barak Hussein Obama. Das alles hat „natürlich“ mit der weltweiten Terrorbekämpfung zu tun. Wobei den meisten Bürgern auf diesem Planeten immer noch nicht klar zu sein scheint, wer für die USA ein Terrorist ist, und wer nicht.

Ein Terrorist ist jemand, den die US-Amerikanische Geldelite als solchen bezeichnet, da er ihnen ihren Status streitig macht. Die Idee, ein Terrorist sei, wenn überhaupt immer nur ein Mann aus dem Mittleren Osten, der unter dem Kopfkissen den Koran versteckt hält, einen arabischen Dialekt spricht und mit einer AK47 umgehen kann, ist nur was für Leute, die auch davon ausgehen, Regierungen wären ehrlich und kämen niemals auf die Idee, sich korrumpieren zu lassen. Träumt weiter.

Also noch mal: Terrorist ist heute jeder, der vor allem der US-Geldelite den Status streitig macht. Dieser Status ist die absolute Macht, wobei man über Macht eines wissen sollte: Macht korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut. Was macht Macht anders als Macht bisher? Nun, jeder kann ins Fadenkreuz geraten. Allerdings viel simpler als früher. Viel effizienter. Zudem ohne, dass er auch nur den Hauch einer Ahnung hat. Es sei denn, er besitzt ein Gehirn und ist bereit, dieses vor allem für das einzusetzen, wofür es ursprünglich mal erdacht wurde. Für das Planen der Zukunft. Muster erkennen. Schlüsse ziehen. Kurz: VORdenken.

Die meisten von uns denken noch nicht einmal NACH.

Wer vordenkt, also sich über die Zukunft bereits in der Gegenwart Gedanken macht und dabei die Vergangenheit mit einbezieht, der muss sich nur die Frage stellen, was ER denn tun würde, wäre ER an Stelle der Geldelite. Hätte ER die absolute Macht?! Würde er nicht auch alle Register ziehen? Würde er nicht auch den totalen Überwachungsstaat durch die Hintertür einführen? Sicher würde er das. Sicher ist sicher. Es geht ja um Sicherheit. Um Sicherheit vor uns. Man schütze sich vor UNS. Dem Fußvolk. Es sei denn, das Mitglied der Machtelite wäre eine Art Abtrünniger. Aber dann würde es sich eher, wie Gene Hackman in „Staatsfeind Nr. 1“, irgendwo verstecken (Trailer)?

Ein solcher Mensch würde jede Art der digitalen Kommunikation meiden. Wie ein Einsiedler leben. Als EINS unter Nullen. Warum? Weil dieser Mensch begriffen hätte, worauf es hinaus läuft. Weil ihm als Beobachter lange klar geworden wäre, das es wenig Sinn hat, die Menschheit en masse retten zu wollen, da sich selbst diejenigen der Menschheit, die über genügend Intellekt verfügen, um sich gegen die von Orwell angedeutete Welt zu wehren, im Falle X lieber in eine Welt flüchten, in der es um neue SUV´s, neue Sitcoms oder neue tragbare digitale Endgeräte geht.

Das Absurde an den Meldungen zu PRISM heute ist, dass die Autoren mit leichter Empörung darauf hinweisen, dass die großen Player wie Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, PalTalk, AOL, Skype, YouTube und Apple an diesem Überwachungsprogramm teilgenommen haben. Ach was? Gentlemen, all diese Firmen konnten doch überhaupt erst zu solchen Giganten aufsteigen, da sie, via Silicon Valley, massiv aus den Töpfen des Pentagon mitfinanziert worden sind. Als Teil eines Überwachungssystems. Dass man dem User immer noch als Dienstleistung verkauft. Dieses Globale System, dieses Netz, hat das nationale Model „Staat“ doch lange ersetzt. Mit Netzen fängt man Fische. Mit Netzwerken fischt man Menschen.

All diese Firmen haben nicht erst seit 2007 an PRISM mitgewirkt. Hier sitzen durchgängig und flächendeckend CIA-Leute in den Reihen der Programmierer. Wenn es um Software geht, wird es knallhart. Das aber will sich der User, auch in den Reihen der Presse, einfach nicht vorstellen. Dann würde für ihn ja eine Welt zusammenbrechen. Ob diese Welt zusammenbricht oder nicht, entscheidet der, dem die großen Server gehören. Dann ist der Cyberspace doch nicht so „free“, wie ich immer dachte ? Nö. War er nie.

Es gibt nichts gläserneres als die digitale Kommunikation, und alle, die sie nutzen. Das, was man dir vor allem als neue Freiheit verkauft – „du kannst alles und jeden immer und überall erreichen“ – gilt vor allem für jene, die die Infrastruktur dafür zur Verfügung stellen. Ob Mark Zuckerberg für das 28.000 Quadratmeter große Datenzentrum am Polarkreis extra gespart hat?

Wer jetzt davon ausgeht, die Wahrscheinlichkeit, es mit den Sicherheitsbehörden der USA zu tun zu bekommen, sei ja wohl verschwindend gering, liegt richtig. Jedenfalls solange er auch übermorgen noch dem konsequenten Abbau von Bürgerrechten weiterhin tatenlos zusieht. Solange er es nicht wagt, gegen die Machenschaften von Großkonzernen aufzubegehren, die in immer mehr Regierungen Teile derselbigen stellen, um hier oben DIE Gesetze zu schreiben, die nötig sind, um ihr illegales Tun vor dem Gesetz für Rechtens zu erklären, während all diejenigen, die bisher im Recht waren, dann verfolgt werden dürfen, da ihr Tun, wie über Nacht, gegen das Gesetz verstößt.

Revolving-Door-Politik

Nur ein Beispiel: Monsanto. Da wechselt die Konzernspitze direkt in die Regierung Obama, sorgt dort dafür, dass Monsanto für den möglichen Schaden, den Monsanto-Produkte anrichten, niemals haften muss, und arbeitet parallel dann daran, dass der Anbau von Nicht-Monsanto-Produkten zukünftig unter Strafe gestellt wird.
Patentierte Welt – Die Macht von Monsanto | The Intelligence
The Amazing Revolving Door – Monsanto, FDA & EPA | Rense

Konkret: Dass jeder, der in seinem Vorgarten weiter Salat oder Tomaten anbaut, Besuch von den Monsanto-hörigen Sicherheitsbehörden bekommt, da er JETZT mit gefährlichem BIO-Saatgut, früher einfach Saatgut, herum experimentiert. DANGER! So läuft das, Baby. Und da die amerikanischen Sicherheitsdienste mit diversen „Partnern“ in mehr oder meist weniger demokratischen Ländern intensiv zusammenarbeiten, dürfte es, langsam aber sicher, klar sein, dass es da wenig Ausweichmöglichkeiten gibt. Jeder, der nicht der Finanzelite angehört, ist mehr als das, was man gemeinhin als politische Opposition bezeichnet. Er ist ein potentieller Feind.

Und diesen Feind kann man jederzeit ins Visier nehmen, sprich digital unter Beschuss. Das passiert. Schon lange. Wie? Indem man es nicht dabei belässt, ihn vollständig auszuspähen. Nein, man geht noch weiter, indem man ihm Material auf die Festplatte packt, das vor jedem Gericht zu einer hohen Freiheitsstrafe führen wird. Für den Fall X. Alles, was man dazu benötigt, ist eine Software, die eben dieses Kontaminieren mit belastbarem Material ausführt.
Und gibt es die? Sicher, die gibt es. Führend auf diesem Gebiet ist u.a. die BRD. Hier werkeln Software-Schmieden seit geraumer Zeit an Programmen, die von totalitären Staaten wie Bahrain in Auftrag gegeben wurden, und großzügig entlohnt werden.

Diese Spy-Software dient dort dann dazu, der „Opposition“ den Wind aus den Segeln zu nehmen, oder um es deutlicher auszudrücken, um sie hinter die Gitter der Folterknäste zu bringen, in denen dann wiederum amerikanisches Folter-Know-how zur Anwendung kommt. Ja, aber ist das Legal? Also nicht das Foltern, das ist daily Bizznizz, aber das Herstellen und Verkaufen solcher Spy-Software zur Unterdrückung von demokratischen Strukturen? Keine Ahnung. Aber, wo kein Kläger, da kein Richter, und im Kern ist diese Software nichts anderes als eine Waffe. Warum sollte Deutschland diese digitale Waffe nicht liefern?

Wir haben doch auch keine Probleme mit Panzern, U-Booten oder der Lizenzvergabe für Schnellfeuergewehre an totalitäre Systeme.
Firma aus Saudi-Arabien baut Gewehre in deutscher Lizenz | FAZ-Net
KenFM im Gespräch mit: Jürgen Grässlin (Schwarzbuch Waffenhandel) – Teil 1 | KenFM auf Youtube

Also, locker bleiben. Das mit der Spy-Software, z.B. nach Bahrain, stört höchstens ein paar Hippie-Anwälte aus Berlin oder Menschenrechtler mit Presseausweis.
OECD-Beschwerden gegen Hersteller von Überwachungssoftware | Reporter ohne Grenzen

Und für alle, die es immer noch nicht geschnallt haben: In einer Welt, die besessen ist von der TOTALEN Idee, der TOTALEN Globalisierung, die in Wahrheit nichts anders ist als eine TOTALISIERUNG, gibt es keine Nischen mehr. Was an Ort X an Bösartigkeit ausprobiert wird, wird auf den Rest der Kugel übertragen. Wie ein Virus.

Die digitalen Methoden, die in Bahrain funktionieren, funktionieren auch in der Restwelt. Bahrain ist ein Testgebiet für digitale Waffen, wie Los Alamos eines war für Atomsprengköpfe.
Manhattan-Projekt | Wikipedia

Digitale Waffen sind effizienter. Die Polizei-Spezialkommandos, die in Europa in Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien schon lange zum Einsatz kommen, finden, wenn es denn sein muss, auch ihren Weg nach Frankfurt am Main.
EUROGENDFOR, Schutztruppe oder europäisches Todesschwadron | qpress

Ja, aber ist das Legal? Legal ist, was die Elite macht. Da sie die Macht hat, kann sie tun, was sie tut. Jeden Tag, wo 90% der Bürger besseres zu tun haben, als sich die Frage zu stellen, ob das, was sich vor ihren Augen – überall – abspielt, auch tatsächlich passiert, oder ob sie es sich nur einbilden, ist ein guter Tag für die Finanzelite, die man nicht mit der Funktionselite (sprich Goldman & Sachs & Co) verwechseln sollte. Das sind nur neureiche Handlanger, Angestellte.

Die Schlinge zieht sich zu und liegt schon heute derart dicht an, dass man sich beim Versuch, sich zu befreien, nicht nur die Frisur ruiniert, sondern vor allem die Ohren quetscht. Da die meisten von uns, wenn sie sich zwischen Schlinge um den Hals, aber mit korrekter Frisur, oder aber frei und mit zerzausten Haaren entscheiden müssten, immer gegen zerzaust, also für unfrei entscheiden, ist es für die Freunde des ÜberwachungSStaates nie einfacher als heute gewesen, uns, wie Tiere in der Massentierhaltung, zu benutzen, zu behandeln und zu verbrauchen.

Aus eins mach null.

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Auf unsere Eitelkeit ist Verlass. Da wir von allen guten Geistern verlassen sind. Oder muss man sagen: Die guten Geister nie bei uns Einzug gehalten haben? Und dabei könnte alles ganz anders sein. Wir könnten entscheiden, in welchem Teil des Käfigs wir übermorgen leben wollen. Gerade im Umgang mit Computertechnologie. Wer die Gefahren der TOTALEN Vernetzung, bei all ihren Vorteilen, schon sehr sehr früh erkannte und aussprach ,war der Berliner Computer-Pionier Joseph Weizenbaum.

Er wusste um die Macht von Schaltkreisen, wenn diese zur Gleichschaltung genutzt würden. Er warnte schon sehr früh vor einem Menschen, der immer mehr wie ein Computer „denkt“, während die Masse immer noch davon ausginge, Computer würden schon übermorgen wie Menschen „fühlen“. Weizenbaum war, bei allem Pessimismus, aber immer ein Optimist. So gilt bis heute seine Grundbotschaft:

„Die Ohnmacht des Einzelnen ist vielleicht die gefährlichste Illusion, die ein Mensch haben kann.“

Wir sind nicht machtlos. Es sein denn, wir wollen machtlos sein. Man muss sich schon freiwillig in die Opferrolle hinein begeben, nur dann ist es möglich, dass die Täter Täter bleiben können. Siehe Im Gespräch | OE1•ORF … Weizenbaum gab der „Generation @“ folgendes mit auf den Weg:

„Heute glauben alle, sie müssten nur googlen, um an relevante Informationen zu gelangen. Dabei muss man erst einmal lernen, richtige Fragen zu stellen. Gute Fragen sind wie ein wissenschaftliches Experiment.“

Ein Mann wie Werner Heisenberg hat sein Leben dafür genutzt, herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält. Er war Atomphysiker. Wäre er Verhaltensforscher gewesen, hätte er seine Erkenntnisse nicht in komplexe Formeln verpacken müssen, die bis heute kaum einer Versteht. Er hätte am Ende seines Lebens nur zwei Sätze zu Papier bringen müssen.

Die Welt, zumindest die menschliche, wird vor allem durch die Trägheit der Massen zusammengehalten. Das ist die Physik des Menschen. Der Mensch ist in der Lage, die Gesetze dieser Physik zu verstehen und anzuwenden. Wenn es ihm gelungen ist, den Kern des Atoms zu spalten, sollte es ihm möglich sein, den Geist des Elektrons zu verinnerlichen. Unschärfetheorie. Oder im philosophischen Sinne: Die Freiheit, sich von außen nicht EXAKT bestimmen zu lassen. Sich nicht VOLLSTÄNDIG kontrollieren zu lassen. Durch Niemanden. Nicht mal durch sich selbst.


Quellen: ► KenFM der vorherige Inhalt (Facebook) | KenFM (YouTube) | KenFM (Internetseite)
US-Regierung zapft Facebook, Google und Apple an | Süddeutsche
US-Bespitzelung im Internet: Obamas Überwachungsstaat | Spiegel-online
Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft | Booklooker (Buchbestellung)


Das ist jetzt natürlich Denk-Spreng-Stoff für einige Tage, wenn man denn möchte. Sollte aber jedem ein wenig bewusst machen wie dieses dusselige Spiel funktioniert und in welcher Weise man selbst bei diesem Spiel interagiert. Interaktion ist in diesem Falle auch Passivität. Dann sollte man auch den sogenannten „Neusprech” noch beachten. Wenn dort von Sicherheit geredet wird, dann meint man Überwachung, wenn Freiheit gesagt wird, ist nur die von einigen wenigen gemeint und das Wort Demokratie fällt, dann wird über einen zahnlosen Tiger gesprochen der längst von einer kleinen Elite unterwandert ist, die nichts weiter als ihren eigenen Vorteil im Auge hat. Und wenn für den „guten Zweck” getötet wird, dann macht man das heute mit einer Unterschrift, weil bereits alles rechtens ist, siehe Bild oben. Aber zurück zum Modell für Europa.

Es ist nicht Modell sondern längst Realität

Wer nun glaubt der ganze Geheimdienstbudenzauber müsse hier noch erst eingeführt werden, der irrt. Die Geheimen verstehen sich recht gut untereinander und was hier verboten ist und in den USA erlaubt, kommt dennoch unseren Geheimdiensten zugute. Diese Vereine sind längt globalisiert im Kampf gegen die terroristische Masse Mensch. Hier nutzt man eben die Vorteile die sich aus noch unterschiedlichen Rechtssituationen ergeben.

Die Amerikaner erproben ja ihre Tötungsprogramme zunächst noch etwas abseits in den Billigländern. Bislang hat man auf diese Weise auch erst einen einzigen Staatsbürger der USA plattgemacht, aber alle gesetzlichen Voraussetzungen, dies auch innerhalb der USA zu tun oder Menschen unbegrenzt festzusetzen, vielleicht auch verschwinden zu lassen, sind längst via NDAA implementiert. Aus Sicht der USA kann der Kampf gegen die unwillige, dumpfe Masse beginnen und Obama kann jederzeit auch die Tötung von „Terroristen” innerhalb des Landes anordnen.

Bezogen auf Europa bedeutet dies lediglich, alles kommt mit ein wenig Verzögerung aber es kommt. Dazu dient auch die weitere „Entpersonalisierung“ der Strukturen durch Vergrößerung der Apparate. Ein EU Molloch kontrolliert dann 500 Millionen Menschen. Alles so lebensfern und abgehoben, dass es eine Verbindung zum Fussvolk nicht mehr gibt. Niemand ist wirklich verantwortlich und der Polizeistaat kommt trotzdem. Da kann man dann nicht mehr sagen, ich geh mal eben aufs Rathaus und klär das. Wer dann noch was will, der macht die legendäre Reise von Pontius zu Pilatus. Wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur … gute Nacht allerseits.

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Obamas Todeslisten nebst Polizeistaat als Blaupause für Europa
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Über WiKa

Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

Obamas Todeslisten nebst Polizeistaat als Blaupause für Europa — 69 Kommentare

  1. Pingback: ‘Ihr werdet in Diktatur vegetieren und das geschieht euch Pennern recht’ | Analyse + Aktion

  2. Hier mein Zeugnis
    Abgelegt jetzt neben gerade hir und jetzte…………

    Kannst Du etwas mit dem Begriff

    Fehlstart anfangen,hm?

    Möchtest Du den Knall hören?

    Wie war nochmal die mathematische Formel?

    Es gibt einen Punkt

    Der steht überall

    und der heist So:

    Stopp

    Also
    wie lautet die Lernaufgabe?

    Vergessse meinen Vornamen!

    Andernfalls wird Dir Dein Resthirn hinten aus dem Schädel fliegen…………..

    Garantiert

    Garantiert

    etc……………………

  3. Ochnö……..
    Tippfehler gehen nicht zu verbessern.
    Was für ein Schicksal……

    HIRN hätte Ich schreiben mögen.

    HIRN

  4. So ganz langsam komme ich auch dahinter: bei all den “Apps” fürs Handy, vorzugsweise aber nicht nur kostenfreie, die bestimmte nicht wirklich nachvollziehbare Rechte verlangen, von denen ich immer nur lese, dass sie der Profilerstellung von Werbung dienen, da geht es wohl nicht um Produktwerbung.
    Ich bekomme seither weder mehr noch weniger Werbung, wobei mir personalisierte Werbung zu Prdukten, die mich auch interessieren besser gefällt, als allbemeiner Werbemüll für Frauenkleider oder 3D-Fernseher.
    Wenn ich keine Werbung bekomme, durch die ich auf speziell von mir benötigte oder erwünschte Produkte aufmerksam gemacht werde, dann wird da auch nchts verdient.
    In Wahrheit könnte dahinter das Informationsbedürnis von sog. “Diensten” stecken, die einfach mal mitplotten.

  5. Danke für den Beitrag und Danke für den Link von August. Was eigentlich schon Alle geahnt haben ist wohl nun Gewissheit. Ich wäre ja geneigt, meine konten bei Google, Faceboock o.ä. zu löschen und mir ein anderes Betriebssysthem an Stelle von Windows zu installieren. Aber August`s Link zeigt ja, das das auch nicht viel bringen würde. Als Schweigen und stillhalten ? Oder aufbegehren ? Was soll ich als minder Bemittelter Bürger tun ?????

  6. Pingback: Obamas Todeslisten nebst Polizeistaat als Blaupause für Europa | Heinrichplatz TV

  7. Auch “intelligente Foren” sind inzwischen unterwandert.
    Im “Das gelbe Forum” geistert z.B. ein Schläfer als “Hausmeister” rum.
    Der zensiert die Wahrheit, und schmeißt jeden raus, der all zu deutlich wird.
    Angeblich aus “gesetzlichen Zwängen”.
    U-Booten werden alle Schleusen geöffnet, Aufklärer vertrieben.
    Leider kaum Jemand dort, der es durchschaut. Und Elli baut alters – und gesundheitsbedingt ab.
    So werden die letzten Bastionen der Freiheit torpediert.


  8. Anton Vogel:
    …Schweigen und stillhalten ? Oder aufbegehren ? Was soll ich als minder Bemittelter Bürger tun ?????

    Die Kommunikation auf Nachbarn in der eigenen Laube beschränken, FaceToFace, Schächtelchen Halbliter-Bierchen dazu?
    Nach dem zehnten Bier vermisst man dann auch weiterreichende Außenkontakte nicht mehr so, Biergärten und Flaniermeilen sind ja inzwischen auch nicht weniger überwacht, als die elektronische Kommunikation.
    Wenn MS mir seine allwöchentlichen Sicherheitsupdates aufspielt, dann bekommt “Sicherheit” für mich inzwischen auch einen sehr faden Beigeschmack.
    Schon, wenn die bei meiner schmalbandigen Internetverbindung nur das rechtschreibkorrigierende Wörterbuch überprüfen, dann wissen die doch, was ich so notiere und um die roten Kringel drunter wegzubekommen, klicke ich doch auf …”Wörterbuch… hinzufügen”.
    Die Liste der MostRecent… (irgendwas, es heißt “MR…”) aus der Registry, dann wissen die, dass ich an einem Dokument “Volksaufstand” schreibe (tu ich nicht, aber nur mal angenommen)
    Safe ist nur der StandAloneRechner und ein separater für I.net, aber Mailen geht dann ja nicht mehr, WhatsApp und Kollegen wären eh obsolet.
    Wie aber soll ich dann mit meinen Kindern und Enkeln schreiben? Die kennen kaum noch Papier und wissen nicht, dass man da für den Versand vergleichsweise teure Freimarken besorgen und draufkleben muss…

  9. Wika
    Ich hab meinen Router heute schon paar Dutzend mal ausgeschaltet.
    Ich Bin immer noch bei Dir online ohne meine Email neu einzugeben………
    Guckst Du

    • Das ist der Segen der Cookies … da merkt sich Dein Rechner wieder wo Du warst. Wenn Du die Cookies raushaust, dann ist Schluss damit, dann musst Du wieder neu reinhacken … aber er merkt es sich wieder. Das gilt jetzt nur mal für Kommentare.

      Wenn Du dazu noch richtig eingeloggt bist … dann musst Du auch dort explizit mal auf den Knopf „Ich geh jetzt in Bett” drücken, damit dich qpress mal für eine weile vergisst … ;)

    • Brauchst Du kein Studium.
      Ein klärendes Gespräch mit einem Service-Techniker von 1&1, Kabel Deutschland o.ä. hilft weiter.
      Wenn Die oder Der auf Deine IP geht, ist zu sehen, was dahinterhängt (Drucker, Scanner, USB-Sticks usw.).
      IP, MAC-Adresse der Netzwerkkarte und vieles mehr wie Anmeldungszeitpunkt am Server, Abgleich der anderen Anmeldungen unter Ausschlussverfahren sind nur Beispiele verräterrischer Signale.
      Vielleicht auch mal nach Traceroute googeln.
      Über Google Earth kannstde dann bis vor die Haustür des Angreifers fahren.

  10. Auszug aus einem Abhörprotokoll:

    Anrufer -> can you hear me ?
    Telefon -> yes, we can !

    (inzwischen ein toter Link … deshalb entfernt … WiKa 2013-07-16)

    Da hat sich die Mehrheit der Wähler nach einem Schuß
    in das rechte Knie nun auch die linke Kniescheibe
    schwer beschädigt!

    Nächste Wahl, Fortsetzung folgt !?

    • Der ist ja Klasse … besser hätte man das „Yes, we can!“ gar nicht verwursten können ;)
      Bitte unbedingt die Fortsetzung reinreichen wenn die da ist …

  11. ´´Die meisten von uns denken noch nicht einmal NACH.´´
    Und das im Land der Dichter und Denker…

    Wie soll man auch denken,
    wenn der Raum im Hirn der dafür zuständig ist,
    permanent vom Alkohol umspült wird.

    Ihr solltet mal mehr kiffen,das regt das Denken ungemein an. ;-)
    Ups ist ja verboten. :-p

    Mfg

    • Nu hab ich grad einen gekifft.
      Vorher war ich psychisch nicht in der Lage, in die Zukunft zu schauen.
      Aber dann fielen mir die Grundlagen wieder ein:

      Wenn gelogen und geschreddert wird, ist was faul.
      Wenn dementiert und geschrien wird, ist etwas oberfaul.
      Aber wenn der Staat mir vorschreibt, was ich zu glauben habe, dann ist es höchste Zeit, sich selber zu kümmern.

      Übereinstimmungen mit der Realität des folgenden Links sind natürlich wie immer rein zufällig:

      http://www.7stern.info/protokolle.htm

  12. Pingback: Obamas Todeslisten nebst Polizeistaat als Blaupause für Europa « krisenfrei

  13. WiKa, ich will es mal so sagen, ein sehr “schöner” Beitrag.
    Aber warum in diesem miesepetrigen Tonfall.
    Es ist doch ein großartiges Erfolgs-Projekt, dies alles zu organisieren.
    Unendlich viel Weisheit, Wissen und Know-how steckten dahinter.
    Es sollte gebührlich gewürdigt werden.
    Denken wir an Darwin, “Der am besten Angepasste überlebt”
    Beschreibt dies nicht vortrefflich den heutigen Menschen?
    Ein Russe sagte mal:
    “Ich bin Stalin so dankbar, dass er mich nicht ermorden ließ”
    Die Psycho-Fritzen würden hier ein ausgewachsenes Stockholm-Syndrom diagnostizieren.
    Und auch wir ordnen uns praktisch immer den Mächtigen unter, und gerade dann, wenn diese Mächtigen, mächtig große Verbrecher sind.

  14. Wie so ein Thema doch aufregen kann ! Aber mal ehrlich: Es gab eine Zeit so vor 20/25 Jahren, da hat halb Europa gerufen “Gorbi,Gorbi… Glasnost !!!”. Gorbi ist zwar nicht mehr, aber dafür haben wir “Glasnost” bis zum Abwinken. Und ausserdem, wer will sich beschwehren? Wo doch heute schon die Kinder im Kindergarten eingehämmert bekommen, das man Alles, vom ersten Lidschlag bis zum letzten Stuhlgang, in s.g. sozialen Netzwerken veröffentlichen soll. Weil es trendi, LoL, angesagt oder eben einfach nur zeitgemäß ist. wer wundert sich dann noch , wenn diese Daten angezapft werden? Nur eine bessere Begründung sollte man sich einfallen lassen: “Terrorbekämpfung”, “nationale Sicherheit”. Das klingt so blöd. Kann Obama nicht einfach sagen: “Wir sind neugierig”? Übrigens soll schon die “graue Emminez” Kardinal de Richelieu, Minister Ludwig des XIII und wohl erster Geheimdienstchef, gesagt haben: ” Man sollte immer genau über seine Feinde informiert sein. Aber noch besser sollte man über seine Freunde informiert sein!”

  15. Was tun?
    Fragte sich schon Lenin.
    Der letzte erfolgreiche Befreiungskrieg der Deutschen liegt 2000 Jahre zurück.
    Die doofen Germanen erhoben sich gegen das Imperium.
    Warum hat die BRD dieses Jahrtausendereignis nicht gefeiert?
    Zur Errichtung der EUDSSR braucht die Politmafia den Separatismus nicht mehr.
    Vor paar Jahren propagierte man noch das Selbstbestimmungsrecht der Balkanvölker.
    Auch Deutschland durfte nach dem verlorenen Krieg endlich wieder im Ausland Frieden schaffen und Jugoslawien bombardieren.
    Die Grünen propagierten.
    Frieden schaffen nur mit Waffen.
    Bereits “Karl der Große Massenmörder” christianisierte die Deutschen mit Gewalt.
    Und heute sind wir alle Christen oder zumindest der christlichen Kultur verhaftet.
    Nur die Diktatur erschafft eine Zivilisation.
    Allerdings ist eine solche Zivilisation keine Zivil-Gesellschaft,
    sondern sie ist hierarchisch militärisch strukturiert.
    Die Zivil-Gesellschaft ist unorganisiert.
    Auch das Internet ändert rein gar nicht daran.
    Es ist eine Quassel-Bude, ja viel schlimmer, noch nie konnten die Herrschenden sich so bequem und einfach einen Überblick über die Stimmung im Volke verschaffen.
    Das Internet bringt den Herrschenden viel mehr Vor- als Nachteile.
    Ihr seid alle längst registriert, mit Name und Anschrift.

    • “Was tun?” fragst Du?
      Mal ne Helfe auf die Sprünge.

      http://dasdenken.blog.de/2009/03/08/hallo-sklaven-5714871/

      “Wenn sie sehen wie viele sie sind, dann gibt es einen Aufstand gegen uns.“

      Im Netz jeden Namen von Polizisten, Geheimdienstlern usw. veröffentlichen.

      Die können nicht in jeder Stadt gleichzeitig sein.

      Wenn in Berlin durch Polizisten Demonstranten geknüppelt werden, stehen wir in Dresden vor den Haustüren der Polizisten.

      Wenn die nicht auffindbar sind, können wir uns vorstellen, wo sie gerade sind.

      Wird in Berlin geknüppelt, wird in Dresden, Bonn oder Hamburg genüppelt. An der Haustür der Knüppler.

      Für zart Beitete: Reicht auch, vor das Einfamilienhaus der Einsatzkräfte Weizenkörner auszustreuen. Sollen die hinterher sehen, wie sie die Vogelscheiße wegkriegen…

  16. Die Strategie der USA sollte uns allen nicht allzu unbekannt sein, denn genau solche Mittel wurden schon zu Zeiten des 2. Weltkriegs eingesetzt: Stichpunkt Propaganda um die Masse zu lenken. Und wer manipuliert hier? Genau die Medien. Wer frisst alles ohne Nachzudenken in sich hinein? Die dumme Masse. Diejenigen, die begreifen was hier schon seit dem 11. September vor sich geht, nämlich die Zündung eines totalitären Funkens sind leider viel zu wenige…

    Aber so nach und nach, auch wenn es über 10 Jahre gedauert hat und einige Skandale von Seiten der US Regierung bedurfte, schwappt der Gedanke, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht auch zu uns einfachen, nicht so überkritischen Bürgern rüber. Die Regierung der USA ist eine Weltmacht, sie will die totale Kontrolle und schaltet ihre eigene Verfassung im Namen der Terrorbekämpfung einfach aus.

    Persönliche Rechte? Fehlschlag, hier wird spioniert was das Zeug hält. Ein ordentlicher Prozess gegen einen vermeintlichen Terroristen? Nein, es wird unbegrenzt festgehalten und zur Not auch gefoltert.. hört sich das nicht nach der Inquisition im Mittelalter an?

    Naja das wars erstmal, meine bescheidenen Gedanken zu dem Thema. Tippfehler könnt ihr behalten.

  17. Schau einmal, wie Gut es uns geht.

    Der arme Baraka muss heute reden mit:

    Merkel

    Gauck

    Steinbrück

    Die grössten Dummdödel Deutschlands.

    Und dann noch ein “Bad in der Menge” bei dieser Bruthitze…………..

    Er hat Mitleid verdient, wa?

  18. Gut geschaut, August! irgend wann werden die “Vereinigten Staaten Nordhalbkugel” ausgerufen. Wir müssen nur aufpassen, das unsere Pfründe gewahrt bleiben wenn wir (als wie vielte? ) Bundestaaten in die Fördeation aufgenommen werden. Aber wir konnten ja anno 89 so unsere erfahrungen sammeln!

  19. Sind sie eigentlich alle blind?
    Sehen sie nicht wie gefährlich das Internet ist?
    Haben Sie in den letzten Jahren keine Nachrichten geschaut?

    Der wirklich auffällige Anfang fand in London statt. Pöbel organisierte sich über das Internet und terrorisierte sein Land über Tage. Danach folgten nordafrikanische Länder: Arabischer Frühling. Inzwischen ist mit der Türkei sogar ein halb europäisches Land betroffen.

    Möchten Sie, dass in Deutschland 20 Millionen Arbeitslose sich organisieren und plündernd / mordend durch die Straßen ziehen und den Wohlstand vernichten, den wir uns aufgebaut haben? Möchten Sie alles verlieren, was Sie sich über ehrliche Arbeit verdient haben?
    Möchten Sie dem dreckigen Pöbel diese Macht geben?
    Oder möchten Sie nicht lieber, dass alles so schön bleibt, wie es ist?

    Denken Sie an Ihre kleine Yacht, Ihre Autos, Ihr Kind, Ihre Häuser und Ihre Frau. An allem was Ihnen lieb und heilig ist wird sich der Pöbel zerstörerisch vergreifen, wenn wir ihm die Möglichkeit lassen, sich zusammen zu rotten und seinenen Terror über das Land zu verbreiten.

    Sie glauben 20 Mio gegen 62 Mio, das werden wir auch so gewinnen? Da liegen Sie falsch. Inzwischen sind auch viele Arbeiter und Rentner deutlich unter das Existenzminimum gerutscht und werden sich dem Aufstand der Undankbaren anschließen. Dazu kommt, dass die Kinder meist auf Seiten ihrer Eltern stehen. Es sieht also viel eher nach 60 Millionen Pöbel gegen 22 Millionen Bürger aus.
    Selbst auf die 22 Mio können wir uns nicht verlassen. Da sind zu viele Gewissens-Deppen mit bei, die sich sicher aus falschem Gerechtigkeitsdenken auf die Seite der Terroristen stellen werden, weil sie nicht wirklich wissen, was vorteilshaft für sie selbst ist.

    Ein ganz aktuelle Beispiel gefällig?
    Brasilien, ein Aufbegehren der Einkommensschwachen gegen die Einkommenseliten. Um mehr geht es in Rio nicht.
    Schauen Sie sich an, wer da mit auf der Straße steht: Falsch gepolte Kindern der Halbeliten.
    Der brasilianishe Staat hat geschlafen, er hat diese gefährliche Entwicklung nicht erkannt, jetzt ist es fast schon zu spät, jetzt hilft nur Härte, Staatsgewalt und die richtige Rethorik.

    Schweden hatte gerade noch einmal Glück im Unglück gehabt, die Süddeutsche titelte schon richtig “Randale in Schweden: Aufstand der Hoffnungslosen”, aber der schwedische Staat bekam es nochmal in den Griff.

    Das Internet ist das primäre Medium dieser Benachteiligten, über das Internet komunizieren sie, über das Internet radikalisieren sie und über das Internet werden sie sich auch zusammenrotten.

    Die Staaten müssen das Internet daher überwachen, um gefährliche antidemokratische Bewegungen rechtzeitig zu erkennen. Was kann man unter “Demokratie” noch zulassen, und was sollte rechtzeitig erkannt und abgewürgt werden?
    Dafür brauchen demokratische Länder die Totalüberwachung des Internets, denn sonst sind sie irgendwann nicht mehr demokratisch, sondern kommunistisch.

    Demokratie heißt: jeder darf wählen und jeder kann sich wählen lassen. Man darf mittels Demonstrationen hinweisen, aber man darf nicht demonstrierend erzwingen.
    Demokratie ist nicht der Umsturz von der Straße aus (unter dem Deckmantel der demokratischen Demonstration), das nennt sich dann Revolution!
    Genau gegen diese Revolution müssen wir unsere Demokratie schützen und dafür ist nichts zu teuer, auch dann nicht, wenn die Währung “Freiheit” heißt!

    • Re-Öhm,
      Was, lieber Jo, hat der mit den aktuellen Protesten zu tun, außer natürlich, dass die armen gläubigen Jugendlichen, die in 23 Tagen aus der westlichen Welt anreisen werden, massiv der Gefahr von Tumulten ausgesetzt werden?
      Hm?

  20. Unser Geschäftsmann kotten sollte doch eigentlich wissen, dass sich der “Pöbel” in London nicht übers Internet, sondern dem “Blackberry-Geschäftshandy” organisierte.
    Das war nämlich abhörsicher, sogar vor der Polizei.
    Natürlich entschuldigte sich der Hersteller bei der Staatsmacht und beseitigte umgehend diese peinliche Fehlfunktion.

  21. Ob nun Blackberry, Whatsapp, Skype oder Twitter. Das ist doch ziemlich egal. Früher gab es nur Zeitungen, da konnte niemand unkontrolliert gefährliche Meinungen in die Welt tröten, ohne dass es nicht von einem Menschen von Vernunft (Journalist) vorher abgesegnet wurde. Wenn sich Menschen mit kranken und gefährlichen Meinungen zusammenrotteten und ein eigenes Medium heraus brachten, wurde es einfach verboten (zB Radikal) und das Problem war gelöst.
    Das ist jetzt nicht mehr möglich, wir sind den Gefahren von Aufrührern und dummen Gefolgsleuten schutzlos ausgeliefert!
    Denken Sie nur an den einen Jugendlichen, der einen Verdächtigen lynchen wollte. Er postet auf Facebook einen Aufruf und ein 50 Mann starker Mob rennt zum Polizeirevier in Emden.

    Jetzt stellen Sie sich einfach vor, Download-Abo-Seiten wären noch nicht von diversen Gesetzten betroffen, man könnte den Dummen immernoch eine einfache Falle stellen, ohne sich in juristische Schwierigkeiten zu bringen. Seien Sie versichert, ich hätte mein Geschäftsmodell damals nicht abgegeben und inzwischen wahrscheinlich hochgerechnet über 500.000 “Kunden” und nun würde jemand, der durch mein Firmenkonstrukt durchgestiegen ist, meine Adresse auf Facebook posten.
    Sie müssen dazu wissen, dass mir im Schnitt jeder sechste Kunde per Mail Gewallt oder Schlimmere angedroht hat. Morddrohungen, wegen lächerlichen Beträgen von unter 200 Euro (für ein 2 Jahres-Abo)! Wenn nur 0,001% der 500.000 wirklich zum Morden im Stande wären, dann wäre ich jetzt 5 mal tot.

    Derjenige, der mein Geschäft damals übernommen hatte, hatte bereits mehrere eigene Seiten in Betrieb. Sein Name und seine Adresse waren durchgesickert. Mit 20 wohnte er noch bei den Eltern, ein Einfamilienhaus in besserer Wohnlage. Ein 2m hoher Stahl-Zaun, von innen mit Planen verklebt, dahinter im Vorgarten ein 1m hoher Stacheldrahtzaun. Kameras im Garten, alle Fesnster vergittert, eine zigfach gesicherte Haustür. Zwei mal (von den 7 Besuchen bei ihm) standen wütendende Menschen vor dem Zaun. Er selbst konnte das Haus nicht mehr verlassen. Seine Eltern wurden angefeindet und bedroht, seine Sportwagen wurden mehrfach beschädigt.

    Der Mob, einmal losgelassen ist dumm und gefährlich! Durch das Internet kann sich unkontrolliert ein Mob bilden! -> Das nicht überwachte Internet ist gefährlich!!!

    • Also Kotten, was soll die Panikmache???
      Das Bankgeheimnis ist längst abgeschafft und das Post-und Fernmeldegeheimnis seit 100 Jahren außer Kraft.
      Deutschland ist eine lupenreine Plutokratie.
      Nirgends geht’s den Oligarchen so gut wie in der Bonzenrepublik.
      Also etwas mehr Dankbarkeit sollten Sie schon an den Tag legen.
      Diese ewige Nörgelei, dem Pöbel ginge es zu gut, die sind alle zu fett und haben Übergewicht, vom vielen Burger fressen.
      Und nun besitzen diese Loser auch noch die Frechheit die Pornoseiten wegzuklicken und sich der Subversion zu widmen.
      Mensch Kotten, weiß Du den nicht, dass die meisten dieser Pöbel-Seiten von den Diensten selbst gestaltet werden. Da kommt ein dummer, naiver Kommentator und schon hat der Dienst seine IP registriert. Danach den Echtnamen generiert und sogleich seinen Listenplatz reserviert.
      Und auch keine Panik auf der Titanic.

      • Ich möchte hier mal eine Dame hohen Alters zitieren, die mit ihrem Mann zu den Mitbegründern einer Industriedynastie gehört. Mit anderen Worten, einer Frau die zu den höchsten Leistungsträgern dieses Landes zählt und die mit ihrem Mut zum neuen Deutschland einen großen Anteil am Aufschwung nach dem Krieg hatte. Ohne Menschen wie sie, die etwas wirklich großes aufgebaut haben, wären wir jetzt ein armer Bauernstaat, ein Entwicklungsland.

        “Also wenn ich so sehe, was auf den Straßen los ist, dann bekomm ich es wirklich mit der Angst. In welchem Land ist man da noch sicher? Das sind ja schon Zustände wie im tiefsten Anatolien. Man kann ja schon kaum noch irgendeine Zeitung aufschlagen, ohne Angst zu bekommen. Damals hätte es sowas nicht gegeben.”

        Die Aussage entstand bei einer privaten Feier im Schloß der Dame, während der S21-Proteste. “Damals” meint im Übrigen die Zeit des 3. Reichs.
        –Meine Frau ist mit ihr um 4 Ecken verwand und da die direkten Nachkommen eher dünn gesäht sind und das Schloß nicht füllen, muß ich da auch immer antanzen.–

        Sie sehen, ich bin nicht alleine mit meinen Ängsten, sondern in allerbester Gesellschaft. Besonders da diese fehlgeleiteten jugendlichen Randalierer und Aufrührer die neuen Medien viel besser beherrschen, als die Menschen, welche zur Zeit die Macht in diesem Land inne haben, bzw von ihr profitieren.
        Für die meisten Menschen in diesen Machtpositionen ist das Internet immernoch #Neuland.

  22. Das ist die typische Aussage eines Menschen mit Verliererangst, Mr. kotten!
    Wenn man Angst vorm eigenen Volk (hier Mob genannt) hat, wenn die Angst umgeht, etwas von seinem mühsam Zusammengerafften zu verlieren, wenn der einzige Ausweg in Bespitzelung, Gewalt und Repressalien gesehen wird, dann ist es bald wieder so weit: Ein Systhem liegt in der Agonie ! Das hat sich schon oft in der Menschheitsgeschichte wiederholt. Nur leider verfällt die Menschheit jedes mal wieder in den gleichen Trott und versteht es nicht, den Neuanfang zu nutzen. Vielleicht klappt es ja dies mal besser dank Internet !

  23. Internet?
    Was’n das?
    Der freie Mensch geht gemütlich zu Fuss spazieren und erfreut sich seiner Umwelt und seiner Mitmenschen.

  24. So geht das System nicht weiter.
    Jedem ist DAS bekannt.

    Also, zurüchlehnen und warten, bis das System zusammenbricht.
    Heil Merkel

    Danach sehen wir uns dann wieder.

    schönes Wochenende

  25. Was für eine Meschlichkeit? Bekommen wir doch täglich eingehämmer, das die einzig wahre Meschlichkeit darin besteht, ohne Rücksicht auf Andere seine Interessen durchzusetzen. Die paar Leute die mit ihren humanitären, weltverbessernden Ideen daher kommen werden doch verlacht, oder ? Deshalb labern wir doch auf dieser Seite !?!?

  26. Ja, gehen Sie in die Kirche singen da rum, beeten mit einem nicht existenten Wesen und fühlen Sie sich geheiligt in seinem Namen Ihr ganzes Geld an Versager zu senden, die es im Leben zu nichts gebracht haben, sondern sich ausbeuten lassen wie eh und je. Sie haben dann irgendwo irgendwen vor dem Hungertod gerettet, damit er danach ein beschissenes Leben in Armut führen kann.
    Da haben sie Menschlichkeit und Barmherzigkeit bewiesen und gut ist. Dann können Sie sich kurz von anderen, die in die Kirche gehen, mit nichtexestierenden Wesen beetenden und die genaus barmherzig und dumm sind wie Sie, feiern lassen. Fein!

    Aber gehen Sie bitte, mit Ihrem Menschlichkeitsblabal, niemandem auf den Senkel, den das nicht interessiert.
    Wir leben in einer Zeit des puren Egoissmus. Jetzt gillt es, sich und den seinen möglichst alles zu sichern, was man zusammenraffen kann, bevor das System in sich zusammenbricht.

    Ob ich über Leichen gehen würde? Ja, wenn es nicht verboten ist, warum nicht? Ob ich kleinen Kindern das Herz rausreißen würde, wenn ich davon profitieren würde? Ja, wenn es nicht verboten ist, warum nicht?

    Wenn Sie etwas in Ihrem Leben erreichen wollen, dann dürfen Sie keine Skrupel oder ein Gewissen haben.
    Wer sich schon die Frage stellt “Ist das erlaubt?” gehört zu den Verlieren, denn die Frage heißt immer “unter welchen Umständen ist irgendwas verboten und wird zu hart bestraft?”
    “zu hart” meint hier: die Strafe ist höher als der Gewinn.

    • Sie sind gut gebBILDet und voll im Systhem integriert ! Weiter so deutscher Untertan. Genau diese Einstellung brauchen Merkel und Co. um so “wirtschaften” zu können. Es würde ihnen ganz gewiss nicht zum Schaden gereichen, sich einmal mit christlichen Grundwerten zu befassen. Da zu gehört weit mehr als zu einem imaginären Wesen zu beten,. Das tun andere auch. Manche sollen ja sogar ihre Kontostände herunterbeten . Aber lieber ein ehrlicher,barmherziger Christ, als ein Wesen mit ihrer Einstellung!

  27. Die Bürgschaft von Friedrich Schiller

    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
    Damon, den Dolch im Gewande:
    Ihn schlugen die Häscher in Bande,
    “Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!”
    Entgegnet ihm finster der Wüterich.
    “Die Stadt vom Tyrannen befreien!”
    “Das sollst du am Kreuze bereuen.”

    “Ich bin”, spricht jener, “zu sterben bereit
    Und bitte nicht um mein Leben:
    Doch willst du Gnade mir geben,
    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
    Ihn magst du, entrinn’ ich, erwürgen.”

    Da lächelt der König mit arger List
    Und spricht nach kurzem Bedenken:
    “Drei Tage will ich dir schenken;
    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
    Eh’ du zurück mir gegeben bist,
    So muß er statt deiner erblassen,
    Doch dir ist die Strafe erlassen.”

    Und er kommt zum Freunde: “Der König gebeut,
    Daß ich am Kreuz mit dem Leben
    Bezahle das frevelnde Streben.
    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
    So bleib du dem König zum Pfande,
    Bis ich komme zu lösen die Bande.”

    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
    Und liefert sich aus dem Tyrannen;
    Der andere ziehet von dannen.
    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
    Eilt heim mit sorgender Seele,
    Damit er die Frist nicht verfehle.

    Da gießt unendlicher Regen herab,
    Von den Bergen stürzen die Quellen,
    Und die Bäche, die Ströme schwellen.
    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
    Da reißet die Brücke der Strudel hinab,
    Und donnernd sprengen die Wogen
    Des Gewölbes krachenden Bogen.

    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
    Wie weit er auch spähet und blicket
    Und die Stimme, die rufende, schicket.
    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
    Der ihn setze an das gewünschte Land,
    Kein Schiffer lenket die Fähre,
    Und der wilde Strom wird zum Meere.

    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
    Die Hände zum Zeus erhoben:
    “O hemme des Stromes Toben!
    Es eilen die Stunden, im Mittag steht
    Die Sonne, und wenn sie niedergeht
    Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
    So muß der Freund mir erbleichen.”

    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
    Und Welle auf Welle zerrinnet,
    Und Stunde an Stunde entrinnet.
    Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
    Und wirft sich hinein in die brausende Flut
    Und teilt mit gewaltigen Armen
    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

    Und gewinnt das Ufer und eilet fort
    Und danket dem rettenden Gotte;
    Da stürzet die raubende Rotte
    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubet Mord
    Und hemmet des Wanderers Eile
    Mit drohend geschwungener Keule.

    “Was wollt ihr?” ruft er vor Schrecken bleich,
    “Ich habe nichts als mein Leben,
    Das muß ich dem Könige geben!”
    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
    “Um des Freundes willen erbarmet euch!”
    Und drei mit gewaltigen Streichen
    Erlegt er, die andern entweichen.

    Und die Sonne versendet glühenden Brand,
    Und von der unendlichen Mühe
    Ermattet sinken die Kniee.
    “O hast du mich gnädig aus Räubershand,
    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
    Und soll hier verschmachtend verderben,
    Und der Freund mir, der liebende, sterben!”

    Und horch! da sprudelt es silberhell,
    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
    Und stille hält er, zu lauschen;
    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
    Und freudig bückt er sich nieder
    Und erfrischet die brennenden Glieder.

    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
    Und malt auf den glänzenden Matten
    Der Bäume gigantische Schatten;
    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
    Da hört er die Worte sie sagen:
    “Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.”

    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
    Ihn jagen der Sorge Qualen;
    Da schimmern in Abendrots Strahlen
    Von ferne die Zinnen von Syrakus,
    Und entgegen kommt ihm Philostratus,
    Des Hauses redlicher Hüter,
    Der erkennet entsetzt den Gebieter:

    “Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
    So rette das eigene Leben!
    Den Tod erleidet er eben.
    Von Stunde zu Stunde gewartet’ er
    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
    Ihm konnte den mutigen Glauben
    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.”

    “Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
    Ein Retter, willkommen erscheinen,
    So soll mich der Tod ihm vereinen.
    Des rühme der blut’ge Tyrann sich nicht,
    Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
    Er schlachte der Opfer zweie
    Und glaube an Liebe und Treue!”

    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
    Das die Menge gaffend umstehet;
    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
    Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
    “Mich, Henker”, ruft er, “erwürget!
    Da bin ich, für den er gebürget!”

    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
    In den Armen liegen sich beide
    Und weinen vor Schmerzen und Freude.
    Da sieht man kein Auge tränenleer,
    Und zum Könige bringt man die Wundermär';
    Der fühlt ein menschliches Rühren,
    Läßt schnell vor den Thron sie führen,

    Und blicket sie lange verwundert an.
    Drauf spricht er: “Es ist euch gelungen,
    Ihr habt das Herz mir bezwungen;
    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn –
    So nehmet auch mich zum Genossen an:
    Ich sei, gewährt mir die Bitte,
    In eurem Bunde der Dritte!”

    Die Bürgschaft ist eine Ballade von Friedrich von Schiller aus dem Jahr 1799. Ihre Handlung spielt in der Antike in der damaligen griechischen Stadt (Polis) Syrakus im Südosten der Insel Sizilien. Die Stadt war im 8. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Siedlern gegründet worden.

  28. Mensch August, wie bekommst du es immer fertig, solche langen und treffenden Kommentare hier zu platzieren? Bei mir ist immer nach 10 Zeilen das Blatt zu ende!

    • Es gibt nichts, was nicht schon ein Anderer gedacht oder geschrieben hat.
      Und so braucht man eigentlich nur noch abzukupfern.
      Hier vom ollen Schiller, der sich vielleicht sogar freut, mehr zu sein, als ein Goldlöckchen auf dem Party-Grill.

  29. Es freut mich, das es noch Menschen gibt, welche sich noch der großen deutsche Dichter erinnern und nicht an die unrühmliche Geschichte der letzten 80 Jahre! Nicht Alle scheinen der Verdummung zu Opfer gefallen zu sein. Bleibt zu hoffen, das es ihrer immer mehr werden.

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