+++EIMELDUNG+++ Stockhelm: In einer eilends einberufenen Pressekonferenz korrigiert sich am heutigen Abend das Nobelpreiskomitee in Stockholm bezüglich der Verleihung des Friedensnobelpreises. Man bedauere zutiefst das der falsche Eindruck entstanden sei, der Preis solle an die EU verliehen werden. Korrekt ist, dass der Preis an die internationalen Banken verliehen werden soll, die EU soll diesen lediglich stellvertretend entgegennehmen, um den Anschein und den Anstand zu wahren, sowie die Menschen in Europa daran zu erinnern, dass die grenzenlose Einheit des Geldes ohne diese Institutionen gar nicht möglich gewesen wäre. Die friedliche und grenzübergreifende Ausbeutung von 500 Millionen Europäern zugunsten der Finanzindustrie sei eine Meisterleistung des Geldadels und seiner Verflechtungen, die es gebührend zu würdigen gelte und nicht etwa eine Leistung der dafür eigens bestochenen Politiker in der Europäischen Union.

Für eine Verleihung an die EU reichen die Sicherheiten nicht aus

In diesem Zusammenhang wies das Komitee noch einmal eindringlich darauf hin, dass es sich hier um die Verleihung eines Preises handele und nicht etwa um das unachtsame Wegwerfen desselben. Die EU kann für das verliehene Objekt keinerlei Sicherheiten bieten, weshalb schon eine Verleihung an diese ständig von der Pleite bedrohten und täglich niedriger eingestuften Institution gar nicht erfolgen könne. Bei den Banken hingegen erhoffe man sich nicht nur eine bessere Sicherheitenlage, die sei förmlich garantiert.

Auch sehe man den Friedensnobelpreis stets als Zukunftsinvestition. Hierbei verwies die Sprecherin mit Genugtuung auf den vorherigen Friedensnobelpreisträger, Barack Obama, der mehr als alle anderen Empfänger dieses Preises, Produkte des Hauses Dynamit-Nobel verwende um den Frieden in der Welt zu schaffen und zu gewährleisten. Hier habe die Wegweisung durch die Auszeichnung nicht versagt, man gedenke diesen stringenten Weg beizubehalten.

Die Verdienste der Banken im Einzelnen

Einheitswährung: Durch die Schaffung des Euro, im Zusammenwirken mit den Banken Europas, ist es gelungen ein einheitliches Ponzi-System für Europa auf die Beine zu stellen, welches im Wettbewerb mit anderen Abzocksystemen dieser Art die Position der Union in der Welt deutlich gestärkt hat. Erst eine einheitliche Weltwährung könne dieses Vorhaben vollenden, soweit sei es aber noch nicht.

Kostenbewusstsein: Die grenzenlose Ausbeutung in Europa ist auch deshalb wegweisend, weil sie unter dem einheitlichen Euro viel kostengünstiger und effektiver gestaltet werden kann, Stichwort „Lean Management“. Dadurch erst ist eine einheitliche Volksausbeute unter Schonung der Verwaltungsressourcen wirklich möglich geworden.

Lobbyarbeit: Ein besonders hervorzuhebender Punkt ist die gelungene Lobbyarbeit zur Verwirklichung der anvisierten Ziele. Diese sei stets leise und unauffällig verlaufen. Auch die Gesetzesinitiativen rund um den Euro, Euro-Rettung, ESM und Stabilitätsmechanismus zum Erhalt der Geldhäuser prägten das Bild einer friedliebenden und harmonischen Banker-Kaste, die würdig sei einmal in dieser Art hervorgehoben zu werden.

Echte Werte: Ebenso hervorzuheben ist dabei die Sicherung der europäischen Sach-Werte. Allein dafür, dass die Banken von den Nationen das Geld derzeit für rund Null bis Ein Prozent zur Verfügung gestellt bekämen, diese aber den Mut aufbrächten es für 4-7 Prozent den Staaten wieder zur Verfügung zu stellen und auch den Menschen gerne 10-20 Prozent Zinsen in Rechnung stellten, gewährleistet das die Realwerte über kurz oder lang in den Händen einiger weniger landen müssen.

Die Friedensidee: Gerade der letztgenannte Aspekt rechtfertigt die Hingabe des Friedensnobelpreises an die Banken. Es ist nur zu bekannt, dass eine mittellose und verarmte europäische Volksgemeinschaft keinerlei Möglichkeiten mehr für einen Aufstand und kriegerische Auseinandersetzungen haben wird, schlicht in Ermangelung der finanziellen Möglichkeiten. So, und nur so, ist der Frieden in Europa und später in der ganzen Welt dauerhaft zu sichern. Frieden in Armut und Elend sei allemal besser als ewiger Streit im Überfluss.

Es bleibt aber bei der Aushändigung des Preises an die EU, nur die Welt möge bitte zur Kenntnis nehmen, dass die Ehrung eindeutig dem Geldsystem und seinen Stellvertretern, den Banken gelte und nur in sehr bescheidenem Umfang auch der Funktion der EU als Sachwalter und Sprachrohr dieser monetären Friedenseinrichtungen. Gerade aus letzterem Beweggrund sei die EU als Institution auserkoren worden diesen noblen Preis entgegennehmen zu dürfen. Dies zu einem geringen Teil als Beleg für ihre Willfährigkeit und Kooperation in der Sache, um den Frieden in Europa und der Welt zu befördern, gemäß der von der Geldindustrie ersonnenen Methode. Anlässlich dessen bat das Nobelkomitee eindringlich, die EU Politiker möchten doch ihre Selbstbeweihräucherung im Zusammenhang mit der diesjährigen Friedensnobelpreisverleihung einstellen und kollektiv mit dem Finger auf jene zeigen, denen der Preis zurecht zuerkannt werde.

Nobelkomitee korrigiert sich, Friedensnobelpreis geht an die Banken
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