Voegelhaus-klassisch-VogelhausL’ois Eau: Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern und der sehr zeitige Abmarsch der Zugvögel in diesem Herbst ist ein verlässlicher Indikator dafür, dass wir einen heftigen und massiven Winter bekommen werden. Andere Laubenpieper begründen dies mit weit schwerwiegenderen Bauernregeln, die wir ihnen an dieser Stelle jedoch, nebst der bösartigen Unken-Rufe der Wetterfrösche, ersparen möchten. Wir jedenfalls rechnen fest damit, dass der Notstandspegel fürs freilaufende Federvieh (von der Bordstein-Schwalbe über die gemeine Strumpfband-Schnepfe bis hin zur federlosen Nachti-Schlampe und den Kölner-Dreckspatzen) diesen Winter neue Höhen erklimmen könnte. Da verlangt es nach Fürsorge und lässt den aktuellen Bedarf besagter Einrichtungen in die Höhe schießen.

Aus bereits erwähnten Gründen sollte jeder zivilisierte Landstrich (in vergleichbaren städtischen Einrichtungen ist die Lage nicht besser) für die anstehende Herzens-Kälte gut gerüstet sein und über eine hinreichende Zahl dieser lebensrettenden und wärmenden Vögelhäuser verfügen. Der Bedarf ist sicherlich von Landstrich zu Landstrich verschieden, damit aber die Not verlässlich gemindert werden kann und wir nicht eine übermäßige Zahl an Kälte-Opfern den Winter über zu beklagen haben, sollten wir auf eine auskömmliche Eindeckung diesbezüglich achten.

Hier noch ein Hinweis zur richtigen Installation: Achten sie unbedingt darauf, beim Aufbau der Vögelhäuser die Triebe nicht zu beschädigen oder zu arg zu verformen, weil dies unnötigerweise Lust auf Wuchs und Ertrag in der kommenden Saison stark beeinträchtigen kann.

Nach den bisherigen Erkenntnissen zum aktuellen Winter-Vögel-Saisonstart können wir guter Dinge sein. Fast an jeder Ecke finden sich bereits gastliche und einladende Vögelhäuser, die nicht nur unseren Lieblingen Zuflucht gewähren, nein, sie sind auch geeignet den Vögelliebhaber mit kuscheligsten Farben in die gute Stube zu locken. Dicht an dicht drängen sich diese Brutstätten der Wohligkeit und verzaubern einen jeden Besucher binnen weniger Momente. Oftmals etwas überstürzt verlassen dann besonders ambitionierte Vögelschützer den Ort ihrer Begierde. Dies dann aber meist zutiefst befriedigt und im Weiteren natürlich nur aus Artenschutz-Gründen. Sie müssen einfach das Weite suchen damit Platz für den Nachwuchs geschaffen wird. Und wenn die Besucher ganz viel Glück haben, dann bekommen sie beim Abgang noch vom eisigen Wind fix eins geblasen, dass erst bringt sie dann so recht zum Rasen.

Vögelhäuser rechtzeitig zum Winter aufstellen
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