Kryptowährungen als Bargeldersatz nebst Risiken

Kryptowährungen als Bargeldersatz nebst RisikenTrotz der Tatsache, dass es Kryptowährungen seit fast 10 Jahren gibt, ist es unmöglich, eindeutig zu sagen, ob es sich dabei um eine positive oder eine negative Entwicklung handelt. Fortgesetzt spekulieren Fachleute über das Ende des Bargeldes, sprich den Zeitpunkt seiner endgültigen Abschaffung, zur besseren Kontrolle der Bürger. Als letzter Vorstoß in Richtung einer Bargeldabschaffung gilt die Idee, die 1 und 2 Cent Münzen aus dem Verkehr zu ziehen. Als Begründung muss standardmäßig der Kostenfaktor für die Bargeldhaltung herhalten.

Parallel zur offiziellen Geldpolitik hat sich abseits der staatlichen Aufsicht inzwischen ein Kryptomarkt entwickelt. Von Immediate Edge profitieren können vornehmlich Expertern. Neulinge in dem Markt können sich mit Hilfe unterschiedlicher Krypto-Bots einen Überblick verschaffen. Wer genau hinsieht und bereit ist zu lernen, kann auch die wichtigsten Mängel des digitalen Geldes relativ schnell überblicken. Viele Menschen haben die Kryptowährungen bislang als Alternative zum Bargeld verstanden, was bis zu einem gewissen Grade zutreffend ist, soweit es um die Anonymität dreht. Diese Zahlungsströme entziehen sich nämlich einer staatlichen Aufsicht. Dafür ergeben sich jedoch andere gravierende Probleme, die keinesfalls unterschätzt werden sollten.

Kryptowährungen als Attraktor für Kriminelle

Eines der größten Sorgenkinder dabei ist Ransomware (Erpressungstrojaner). Die ersten Schad-Programme dieser Art kamen bereits zusammen mit der Entstehung elektronischer Zahlungssysteme auf. Jetzt sind ihre Analoga dem Kryptowährungsmarkt angepasst und warten nur auf ihre Aktivierung, soweit sich passende Gelegenheiten ergeben. Die gängigste Methode, mit deren Hilfe Diebe Kryptogeld stehlen, sind:

  • Ransomware
  • Viren
  • gefälschte Links
  • Phishing (unbefugter Zugriff auf personenbezogene Daten).

Cyberangriffe sind das zweitgrößte Problem. Sie treten in der Welt der Kryptowährungen häufig auf. Fälle von Hackerangriffen werden immer häufiger und Betrugsmethoden immer ausgefeilter. Bitcoin-Geldbörsen und die großen Beträge, die auf Handelsplattformen gehandelt werden, sind für Diebe besonders attraktiv geworden. Kryptowährungsbörsen werden immer wieder gehackt, was dazu führte, dass diese dann wegen Insolvenz geschlossen wurden. Dem Vernehmen nach waren mehr als die Hälfte der Plattformen Cyber-Angriffen ausgesetzt.

Das Sicherheitsproblem als Begleiter der Kryptos

Experten gehen davon aus, dass die Sicherheitsprobleme in der Welt der Kryptowährungen für lange Zeit aktuell bleiben werden. Interessanterweise ist ausgerechnet das Fehlen eines gesetzlichen Rahmens oftmals Grund zur Klage, was nur die rechtlichen Risiken der Kryptowährungen unterstreicht. Die Situation verschärft sich weiter durch das Fehlen eines Anlegerversicherungssystems. Es können keine Schadensersatzansprüche geltend machen, obwohl ein Teil der Börsen als virtuelle Banken fungiert.

Bitcoins sind immaterielle digitale Codes, für die keine Eigentumsrechte bestehen. Wenn sie aus einer virtuellen Brieftasche gestohlen werden, kann der Eigentümer weder den Dieb identifizieren (aufgrund von Anonymität und Dezentralisierung) noch sein Recht auf Eigentum untermauern (aufgrund des Fehlens eines Gesetzes über persönliches Eigentum). Soweit Bitcoins oder andere Kryptowährungen in ein in Konkurs gegangenes Unternehmen investiert wurden, sind diese verloren.

Es bleibt ein Thema für Fachleute

Den Anlegern bleibt nichts anderes übrig, als Geschäfte mit Börsen ohne Eigenkapital für die Verlustsicherung zu tätigen. Darin unterscheiden sie sich von normalen Banken, deren Aktivitäten gesetzlich geregelt sind und teilweise über Einlagensicherungsfonds versichert sind. Niemand bietet bislang eine Kryptowährungsversicherung an, obwohl sich viele Projekte dieser Art bereits in der Entwicklung befinden.

Die Instabilität der Kryptos ist gesondert hervorzuheben, sprich die enormen Wechselkurssprünge. Im Fachjargon als Volatilität bezeichnet, unterliegt der Wert der jeweiligen Kryptowährung somit starken Schwankungen. Für unerfahrene Marktteilnehmer ist das ein riskantes Unterfangen, wobei man schnell mal alles auf einmal verlieren kann. Digitale Währungen/Münzen sind noch immer hoch spekulativ. Sie können ein Instrument sein, um hohe Renditen zu erzielen, aber vermutlich nur in den Händen erfahrener Anleger.

Kryptowährungen als Bargeldersatz nebst Risiken
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Über WiKa 2388 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

5 Kommentare

  1. Wir werden eher bald wieder beim normalen Tauschgeschäft landen. Alles Andere bleiben Versprechungen. Dukaten gehen gerade noch. Bar versteht sich.

  2. Krypto-Währungen als Bargeldersatz – daran denkt die reGierung mitnichten. Denn damit wird ja das Gegenteil deren Absichten erreicht. Damit kann der Bürger ja das, was der Staat ihm noch nicht abgenommen hat, in (scheinbare) Sicherheit bringen. Obwohl das mit Edelmetallen, z. Bleistift Krügerrand eher besser geht. (Hier ist jede Transaktion mittlerweile über 2ooo € meldepflichtig, bis 2019 war die Grenze 10 T€.)

    Statt Bargeld soll der Bürger – nach dem Wunsch unserer Regierung – vielmehr eine Kredit- (oder Debit-) Karte verwenden. Weil es kein Telefongeheimniss mehr gibt kann sich so der Staat den gläsernen Bürger verwirklichen.
    Dann weiß der Staat viel genauer welche Steuern, Abgaben und Gebühren
    er wie weit erhöhen kann, um Bürger noch effektiver auszuplündern.

    Und die Banken verdienen auch besser (nämlich bis zu 4% vom Kartenumsatz. Mal die Händler danach fragen (die sind allerdings per Vertrag verpflichtet, diese mögliche Ersparnis nicht an die Kunden weiterzugeben).

    Mir ist ein gläserner Abgeordneter wichtiger wie ein gläserner Bürger.

    Bei hohen Staatsbediensteten (nicht bei Briefträgern! u.ä.), egal ob Abgeordneter oder Minister oder Parlamentarischer Staatssekretär (usw.) sollte die Einkommenssteuererklärung öffentlich im Internet zu sehen sein.
    Wird in Schweden und den USA so gemacht.
    Aber der deutsche Michel ist zu feige das anzuregen oder gar durchzusetzen.
    Am sinnlosen Klimaschutz zu Grunde zu gehen ist wichtiger.

  3. guter Artikel,

    @August denke ich auch so, die weltwährung wird ne Kryto währung, wie credits zb.

    @Tabasco stimmt, hängt mit Notstandgesetzen zusammen der enteignung, wer es nicht rausrückt ist dann Kopf kürzer….., derzeit kann jeder sein Haus umsonst schätzen lassen etc, richtiger Boom drum gemacht, dann haben die viel weniger arbeit, wann alles an Besitz als Schulden erreicht ist, dann alles zu nehmen. die 4 Billiarden Sparvermögen, sind schon lange weg.

    Derzeit werden Billiarden auch durch EZB in china gepumpt, damit es nicht jetzt schon zusammenbricht.

    – was in china passiert, ist extrem mit den folgen in jeder Hinsicht gesehen
    – die Kreuzfahrt brance kündigt an, reisebestimmungen zu verschärfen mit Gesundheitsakte etc, was einmal eingeführt wurde bleibt wenn es der überwachung dient. Weitere vergläserung des Menschen in jeder Hinsicht
    – Die Geld mengen die derzeit reingepumpt werden, werden zur hyperinflation führen in absehbarer Zeit, dann kommt das die Bürger in die direkte Haftung der Schulden genommen werden(enteignung), die Vorbereitungen unter anderen Vorwenden laufen

    Indirekt könnte man China als Auslöser zum Weg in die NWO endzeit bezeichnen, die Folgen werden es auslösen und restlichen Rechte nehmen der Bürger und alles Kapital und Handlungsmöglichkeiten nehmen, hintenrum….

    Dann haben die Eliten eines Ihrer Hauptziele erreicht, totale Abhängigkeit, Kontrolle und Handlungsunfähigkeit aller Sklaven sry Bürger weltweit.

    Gibt dann nur noch das Weltweite unterhaus der Sklaven, und das Oberhaus der wenigen die Profitieren, ums mal englisch auszudrücken.

  4. damit keiner denkt, wäre alles nur spass und spiel, die guten zeiten laufen aus.

    Das ist noch ne nette umschreibung….

    https://finanzmarktwelt.de/aktienmaerkte-zustaende-wie-in-kriegszeiten-warum-jetzt-singapur-und-hongkong-wichtig-werden-156472/

    Was passiert im Hintergrund, wenn der Fuhrpark(Fabriken bis Logistik) erstmal steht sind das Milliardenkosten jeden tag, die Eliten werden alles an Geld rausziehen, und die Gelder es zu retten die vom Bürger kamen bzw kommen, durch Re-gierungs-freiheiten sind weg, und der Besitz der Bürger auch. Weil die Bürger mit Ihrem Vermögen für zb EZB geld haften. Kurzform

    wodrauf das hinaus laufen wird.

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