Rückfall: Schulz doch wieder in der Wirtschaft

Rückfall: Schulz doch wieder in der Wirtschaft Bad Ballerburg: Was hat sich die SPD nur dabei gedacht, ausgerechnet diesen Typen an die Wahlfront zu schicken? Ist die Partei wirklich so grundverdorben oder ist es lediglich fieses Kalkül? Eigentlich galt er längst als „trocken„. Inzwischen sieht man den Martin Schulz völlig machtbesoffen schon wieder torkelnd in die Wirtschaft stürzen. Das ist kein gutes Zeichen und lässt noch weniger Gutes für die Zukunft erahnen. Vor allem nicht für die dauerverratenen Malocher, die man ausnahmslos seitens der SPD in den kommenden Monaten auf den Schulz-Trip zu schicken gedachte.

Es wird sogar davon berichtet, dass ihn Parteikollegen zum Gang in die Wirtschaft gedrängt haben sollen. Mal ehrlich, geht das noch fieser. Besonders wenn man um die Altlasten eines Kollegen weiß, hätte man ihn doch besser nochmal in eine Reha geschickt, wenigstens aber einen Entsagungs-Vertiefungskurs, damit er den Spagat zwischen „Genosse der Bosse“ und „Schlucker unter Schluckern„, auch mental bewältigen kann. Hier mehr zu diesem SPD-Offenbarungseid: SPD-Kanzlerkandidat ♦️ Schulz sucht Kontakt zur Wirtschaft [SpeiGel auf Linie]. Da muss sich der Arbeiter schon wieder verraten vorkommen.

Mit Bonzen bechern

Rückfall: Schulz doch wieder in der WirtschaftDa fragt man sich zunächst doch allen Ernstes, wer oder was ist denn jetzt ursächliches Klientel dieser angeblichen Arbeiterpartei? Sind im Willy-Brandt-Haus etwa sämtliche Zielkoordinaten durcheinander gewirbelt oder ist die gesamte Führungsetage der SPD volltrunken? Sicher bekommen wir alsbald noch ein Gutachten dazu serviert, welche positiven Auswirkungen das „Bechern mit Bonzen“ auf die Arbeiterschaft hat. Die Agenda 2010 muss ein vergleichbarer Beleg dafür sein, denn die Bonzen waren sehr zufrieden damit. Immerhin konnte sich Deutschland damit innerhalb der EU zum Europameister mit dem größten Niedriglohnsektor entwickeln. Das verdienst schon mal eine Aktualisierung oder gar eine Neuauflage unter dem neuen Nationaleiligen der SPD, Martin Loser Schulz.

Alles in allem hat die SPD auf diese charmlose Art und Weise ihre Kundschaft erweitert. Natürlich zahlt die notleidende Unternehmerschaft keine Mitgliedsbeiträge bei der SPD, zum Ausgleich dafür werden deren Anliegen aber innerhalb der SPD und in den Lobbys bevorzugt behandelt.

Kommt jetzt die Schamoffensive für die Malocher

Nachdem die SPD über Jahrzehnte hart für die Industrie gearbeitet hat, muss sie wieder ein wenig Werbung machen, um auch genügend Stimmen fürs Überleben im Bundestag zu bekommen. Dafür sollte der Malocher allemal noch gut sein und natürlich auch für die Mitgliedsbeiträge. Insgesamt ist es schon peinlich sich mit den Arbeitern abgeben zu müssen, lieber erledigt man das mit den Genossen von den Gewerkschaften (auch beim Bechern), aber man braucht die Malocher- Kreuzchen.

Deshalb gedenkt die SPD demnächst wieder massenhaft Aufkleber zu verteilen, die dann so aussehen könnten, wie die rechts abgebildet. Es geht darum Herz zu zeigen. Auch den Neubürgen möchte man zeigen wo die Werte hängen. Selbstredend hat die SPD wirklich jeden lieb … der sie wählt. Keine Frage, nur deshalb muss sie ja denjenigen noch lange nicht zu Diensten sein. Da sind die Becher-Kollegen vom Tresen doch er(heb)lich näher dran.

Nach allem macht es wenig Sinn dem Martin Schulz allein die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen. Hier darf man die Gruppen-Besoffenheit der SPD-Führungsetage nicht außer Acht lassen. Es wird auch nicht genügen die Realitätsferne der SPD durch überbordendes Kanzler-Schauspiel verdrängen zu wollen. Wie es aussieht muss die gesamte SPD dringend in Therapie, um sich wieder vernünftig zu erden. Eine Partei, die ihren Vorsitzenden mit 100 Prozent der Stimmen wählt hat ein ernsthaftes Problem, denn sie ist nicht mehr glaubwürdig, sondern nur noch auf Linie.

Rückfall: Schulz doch wieder in der Wirtschaft
8 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)
Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
Immer noch und auf alle Zeit total kostenlos … unsere Mail-Benachrichtigung, sobald neue Artikel hier erscheinen. Es geht ganz einfach: eintragen, Bestätigungsmail kommt postwendend (bei großen Mailprovidern auch den SPAM-Ordner prüfen), dort Bestätigungslink klicken und alles ist schon erledigt. Kann jederzeit genauso unkompliziert abbestellt werden. Jede Mail enthält enstprechende Links dazu. Also? Worauf noch warten?

Avatar
Über WiKa 2311 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

17 Kommentare

  1. „Eine Partei, die ihren Vorsitzenden mit 100 Prozent der Stimmen wählt hat ein ernsthaftes Problem, denn sie ist nicht mehr glaubwürdig, sondern nur noch auf Linie.“

    Bei der anderen großen Verräterpartei (CDU-CSU) verhält es sich im Grundsatz nicht wirklich anders.

    Sollten die auf nicht kontrollierbarerBundesebene auszählendem Stimmenauszähler entscheiden, dass diese Verräter-Partein oder eine davon weiter an der Macht bleibt so bleibt nur noch grundsätzlich friedlich zu vollziehende Revolution.

  2. Die allgemeine Droge ist der perverse Imperialismus, er ist zur Ideologie geworden, eine Glaubensrichtung, Denker-Sektierer, die unter Frieden Gewaltanwendung, Zerstörung von Humanität verstehen, und nur die Gier der Macht, des Geldes verstehen. Auf DWN heißt es heute: Amerika ist unregierbar geworden. Trump konnte Obamas Gesundheitsreform nicht kippen, bekam nicht die Zustimmung vom Kongress trotz Republikaner-Mehrheit. Ich befürchte, wir bekommen auch solche Zustände im September. Sie haben ein dermaßen Welt-Chaos, Zerstörung angerichtet, und finden keinen Ausweg, hoffentlich nicht, in der nuklearen Auslöschung. Oder haben sie von ihren gezüchteten Kämpfern den Märtyrertod gelernt, der sie nach einem Martyrium ins Paradies bringt?

    • Ich will wirklich nicht übertreiben und auch keine Hoffnung schüren, deren Erfüllung nicht vorausbestimmt werden kann (genau die Unmöglichkeit dies vorausbestimmen zu können lässt aber eben Möglichkeiten!), aber ich habe das Gefühl, dass sich in der unteren Beamtenschaft – die immerhin gewichtiger Teil der gesamten Machtstruktur ist und welche diese Machtstruktur auch mit einem einzigen Schlag empfindlich aus dem Gleichgewicht bringen kann – Widerstand nicht nur regt sondern auch schon formiert und sogar um Hilfe schreit in der Nation. Diese Hilfeschreie von Beamten sind verzweifelte Signale, die von der Nation ernst genommen werden müssen.

      Beispielsweise ist die politsich angewiesene inkorrekte Vorgangsweise einiger Beamter gegen mich als Hilfeschrei zu interpretieren. Kürzlich hatte ich auch ein Gespräch mit einem gegen mich inkorrekt vorgehen müssenden oberebn Behördenvertreter einer unteren Behörde, dessen Inneres genauso verletzt war wie meines und der mir völlig offen (ich war mehr als erstaunt darüber) und damit unzweifelhaft vermittelte, dass wir eigentlich keine Feinde sind sondern, dass die Feinde die Personen sind, welche dieses eigentlich gute System kriminell amtsmissbrauchen, was grundsätzlich über Führungs-Posten und eben nicht von unteren bloß ausführenden Angestellten angewiesen wird, wobei es die Führungsposten sind, welche jeweils die Verbindung zur nächsthöheren und nächsttieferen Ebene sind.

      Ich glaube nicht mehr daran, dass alle Beamten sowieso „Scheiße“, arrogant seien, ich glaube daran, dass alle Beamten, sogar die in unteren führenden Positionen sich immer mehr bewusst werden darüber, dass eingentlich sie die politisch missbrauchten sind und, dass eigentlich sie die Macht haben und was verändern können, wozu sie allerdings unsere Hilfe brauchen, die Hilfe der Nation.

      Darum die immmer deuitlichere wahrnehmbaren Hilfeschreie einiger Beamter. Das wird nicht weniger werden sondern zunehmen und zwar speziell in diesem Jahr 17.

      Alle müssen sich darauf vorbereiten, dass Eskalation bevorsteht. In den Behörden scheint dies bereits der Fall zu sein, insbesondere in den Polizei- und Gerichtsbehörden häufen sich die dokumentarisch belegenden Beweismittel gegen das kriminell anweisende Regime.

    • Und das wäre das Verständnis der ersten Christen im Ersten und Zweiten Jahrhundert nach Christus, erklärt und beschrieben in „Das Evangelium des Verräters“, Judas und das wahre Christentum, von Elaine Pagels & Karen L. King, Religionswissenschaftlerinnen nach den Fragmenten des Papyrus, gefunden 1978 in Mittelägypten. Ich lese gerade darin. Es ist heute unvorstellbar, wie die ersten Christen unter der Römerherrschaft, um die wahre Deutung von Jesu-Aussagen kämpften und verfolgt wurden. Es war ein Martyrium. Wie schon mit den Römer-Göttern und den Judenfesten, floss viel Blut, nicht nur von Tieren, auch von Kindern und Ehefrauen. Sie glaubten, wenn sie durch ein Martyrium gehen wie Jesus, bekommen sie nach dem Tod eine Leibhaftige Auferstehung in Ewigkeit. Jesus aber, und Judas begreift es, meinte die Seele, Geist, der in jedem Menschen heranwachsen sollte, um das Böse, Schlechte zu besiegen , und nur dieser Geist kehrt ein in Gottes Reich nach dem Ende der Welt. Die griechische Antike hatte großen Einfluss. Hier ein Zitat von Platon, der im Gymnasium zu den Kynikern sprach, die gute Sitte, Moral ablehnten. Platon sprach von der Tisch-heit, da sagte Diogenes, der Kyniker: „Ich sehe den Tisch, aber nicht die Tischheit, von der du sprichst. Richtig, sagt Platon, Augen, die den Tisch sehen hast du wohl, aber den Geist hast du nicht.“

  3. Wir müssen dieses System kippen,das Uns dahin gebracht hat
    wo Wir jetzt sind! Wenn das passiert wird es sehr schlimm
    für Uns. Machen wir das nicht, wird es noch Grausamer werden
    für Uns. Wir bekommen genau Das was Wir verdienen!!

    • Es wird Verluste geben in einer solchen Revolution.

      Aber die können sehr gering gehalten werden, wenn eines dabei grundsätzlich strikt beachtet wird:

      Eine solche Revolution ist grundsätzlich friedlich, also strikt ohne Anwendung missbrauchender Gewalt seitens der Revolutionäre zu vollziehen.

      Das ist das ‚A und O‘ dieser Revolution, wenn sie denn erfolgreich sein will.

      Ein missbrauchend gewalttätiger Revolutionsversuch würde vom Regime mit militärischer Gewalt zerschlagen werden.

      Militärische Gewalt gegen eine seitens der Revolutionäre friedlich vollzogene Revolution würde nicht fruchten können sondern die Revolution verstärken und ausweiten.

  4. Man differenziere allerdings ‚Märtyrer‘.

    (Massen)Mordende (Selbstmord)Terroristen sind dabei natürlich keine Märtyrer.

    Menschen, deren Leben zerstört wird, weil sie gutes verteidigen statt ungutes und die das bis zum bitteren Ende durchstehen, die schaffen das nur aus einem Grunde: Weil sie kein schlechtes Gewissen haben und weil sie wissen, dass ihre Vorgangsweise ‚inspiriert‘ und deshalb Folgen hat.

    Imperialistische Religionsideologie ist dabei für viele die da wenig drüber wissen ein ’schlechter‘ Ratgeber, weil imperialistische Religionsideologien grundsätzlich politisch missbraucht werden.

    Das ‚orthodoxe‘ Christentum ist älter als das römische und es markiert eigentlich den Willen zum Wandel, nämlich weg vom gewalttätig zu durchsetzenden Weltbeherrschungswahn. Das Problem war: das weltbeherrschungssüchtige Rom, welches nach seinem Zerfall nicht wandelte sondern weitermachte, indem es einen Teil der orthodoxen Christen okkupierte, wodurch der Krieg nicht beendet werden konnte und wodurch dann auch noch der noch aggressivere Islam entstand.

    Das römische ‚Christentum‘ ist römisch okkupiertes und anderen Kulturen aufgezwungenes römisches Christentum, um das römische Reich durch die Zeiten ‚retten‘ zu können.

    • Was heißt römisches Christentum. Kaiser Konstantin hatte ca. 400 n.Chr. irgendwie eine Eingebung bei Schlachtengewinn, er sah das Christenkreuz, das zum Sieg geholfen hatte. Ein Herrscher hat immer das Bedürfnis von oben zu diktieren, so das Volk zu beherrschen, es vom Götzendienst abzubringen, zur Ordnung zu rufen, zu strafen bei Ungehorsam. Um 500 n.Chr. spaltete sich die Christliche Kirche, mit Byzanz, von der Römischen zu der Orthodoxie und breitete sich von Kiew über den Balkan nach Russland aus. Heute unter Demokratischem Vorzeichen wird Religion dem Volk nicht mehr aufgezwungen, Es war Luther, der den Katholizismus reformierte, und so haben sich Sekten aufgetan, wie die Evangelikalen, Scientology, Mormonen usw. Der Islam ist nicht aggressiv nach dem Koran, er hat nur keine Obrigkeit, wie die Katholische Kirche in Rom, die den Kanon festlegt. Und das Märtyrertum ist relevant bei den Moslems, Soldaten in Syrien, die beim Kampf gegen den IS umkommen, werden Märtyrer genannt, als Märtyrer verehrt. Was ist das anders als die Helden-Verehrung im Westen mit seiner Orden-Verteilung. Moslems glauben auch an die Auferstehung, denn ihr Prophet Mohammed soll vom Tempelberg in Jerusalem zum Himmel aufgestiegen sein. Der Whahabismus ist eine schreckliche Form der Auslegung des Koran und der Hadhiten, Schriften wie die vielen Evangelien, die nicht im Neuen Testament stehen, und jeweils im Disput der verschiedenen Auslegung sind. Und , nebenbei, alles lässt sich missbrauchen. Geschichte zu kennen ist von großem Vorteil, es kann daraus gelernt werden. Kennt man sie wenig, so kann gut manipuliert werden, wie es der Westen heute vorführt.

      • „Und , nebenbei, alles lässt sich missbrauchen.“

        Wenn das stimmen sollte – und ich bezweifle das – dann würde die Menschheit keine Chance gegen die Machtmissbraucher haben.

        Wie sollte einmal erfasste Wahrheit noch missbraucht werden können, beispielsweise das Wissen, dass Krieg westlicher Regimes gegen Russland ungewinnbar ist?

        Nochmal: es kommt darauf an was zuerst beginnt:

        Krieg – oder Revolution.

  5. Und erzähle ich Jung oder Alt, was Platon zu dem Kyniker Diogenes sagte, dann schaut man e n t g e i s t e r t, hat nichts dazu zu sagen. In dem Wort steckt doch das Wort Geist, also die Menschen können sich anscheinend nichts darunter vorstellen, und sich auch nicht entsprechend verhalten. Christen plappern vom ‚Heiligen Geist‘ in der Dreifaltigkeit. Verstehen sie , was Jesus meinte ? Einstein sagte :“Geist entspringt der Fähigkeit des Menschen, das Ganze (Natur als Einheit) im Blick zu haben, neben dem Eigennutz.“ Im Blick hat der Mensch wohl hauptsächlich den Eigennutz.

    • Der Eigennutz aber ist systemisch anerzogen.

      Wer dies erkannt hat wird fähig bis über seine anerzogenen Interessen hinaus sehen, denken und handeln zu können.

      • Bei diesen Überlegungen und Verhaltensweisen sind natürlich grundsätzlich eben nicht ad absurdum zu führende moralische und ethische Grundsätze als strikte Grundlage zu wahren, denn nur genau dadurch kann die Fortsetzung oder Neu-Entstehung der Dekadenz verhindert werden.

  6. Frau Dr. Merkel hat real über 2 Millionen Afrikaner und Asiaten zur Plünderung unserer ozialkassen in unser Land geholt. Sie erhielt auf dem letzten Parteitag Dauerapplöaus.

    Schulz kann nach 100% Wahl auch machen was er will.

    Die 100 Leser hier, die mit dem Gehabe der GroKo nicht ganz einverstanden sind und weder Fr. Dr. Merkel noch den Grossverdiener und Groß-Geldausgeber Schulz wählen . . .
    Auf die paar Stimmen kommt es bei der Wahl im Septemder garnicht an.

  7. Jeder Arbeiter hat das Recht zu streiken, denn…

    „…da das Kapital keine Sache, sondern ein Knappheitszustand ist, wirkt alles, was den Zustand der Kapitalknappheit zu verstärken geeignet ist – wie etwa jeder Krieg, weil er Sachgüter zerstört, aber auch wie jeder Streik, der die Erzeugung von Sachgütern unterbindet -, der Überwindung des Kapitalismus entgegen. Der Spruch „Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“ lockt die Arbeitenden auf eine falsche Fährte. Der Streik schadet dem Kapitalismus nicht nur nicht, sondern richtet seine Spitze gegen die Arbeitenden selbst, weil er dazu beiträgt, die Sachgüter knapp und daher Zins-tragend zu halten. Durch Streik kann bestenfalls der Reallohn einer bestimmten Gruppe von Arbeitenden erhöht werden, und zwar stets auf Kosten der übrigen Arbeitenden, niemals aber auf Kosten des Zinses. Streikerfolge dieser Art sind immer nur Scheinerfolge, weil sie dem Zins nichts anzuhaben vermögen. Würde der Zins ernsthaft angetastet werden, dann antwortet unweigerlich ein Investitionsstreik des Geldes, der weit wirkungsvoller ist als der Streik der Arbeitenden!
    Im Interesse der Arbeitenden liegt es also, dass nicht gestreikt, sondern möglichst ununterbrochen gearbeitet wird. Nur dadurch ist es möglich, jene Fülle von Sachgütern zu schaffen, die notwendig ist, um den Zins herabzudrücken und zuletzt ganz zu beseitigen. Nach Gesells Worten soll der Zins in einem Meer von Kapital untergehen. Stillstehende Räder bilden lediglich ein Hindernis auf dem Wege zu diesem Ziel. Darum muss es anstelle der Marxschen Streikparole richtig heißen: Alle Räder müssen laufen, soll das Kapital ersaufen.“

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/02/irrtumer-des-marxismus.html

    Solange der Arbeiter das nicht versteht, soll er ruhig weiterstreiken. In ähnlicher Weise darf jeder an den „lieben Gott“ glauben, oder auch nicht; wer sich für Letzteres entscheidet, bleibt dennoch religiös. Denn solange die Religion (der gemeinsame Ursprung von Judentum, Christentum und Islam) unverstanden bleibt, kann sich niemand davon befreien, so wie sich der Arbeiter nicht von der Ausbeutung befreien kann, solange er das Wesen des Kapitalismus nicht begreift.

    Wie der verehrte Leser an dieser Stelle schon vermuten wird, hängt beides zusammen. Und auch wenn Karl Marx als Ökonom keine Leuchte war, so hatte er doch mit einem recht: Die Religion ist das „Opium des Volkes“. Die Religion macht das arbeitende Volk dumm genug, den Kapitalismus NICHT zu verstehen! Allerdings hatte Karl Marx die Religion hoffnungslos unterschätzt, und so blieb auch er unfähig, den Kapitalismus als einen Knappheitszustand zu begreifen.

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2017/01/religionsfreiheit.html

1 Trackback / Pingback

  1. Rückfall: Schulz doch wieder in der Wirtschaft | Flieger grüss mir die Sonne und grüss mir den Mond…

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


Ich akzeptiere

*