Zoll verhindert Dritten Weltkrieg, Bundesregierung erwägt generelles Kriegsverbot

Kriegsverbot Flintenuschi von der Leyen bei der Vorbereitung von KriegenBad Irrsinn: Das ist ein richtig starkes Stück. Der Zoll hat die Bundeswehr in einem tollkühnen Einsatz daran gehindert illegal Kriegswaffen in Embargogebiete zu verbringen. Im konkreten Fall wurden gerade Kriegswaffen auf dem Fliegerhorst in Wunsdorf (Niedersachen) in eine Bundeswehr-Maschine verladen und sollten unmittelbar in den Sudan ausgeflogen werden. So jedenfalls soll der Plan der Finten-Uschi gewesen sein. Doch es sollte anders kommen. Das Hauptzollamt Hannover vereitelte den Plan und hat damit sicherlich das Leben einiger afrikanischer Unholde retten können und gleichzeitig ein unmissverständliches Signal für den Welt-Frieden gesetzt.

Ursache für diese Aktion war ein vorangegangener, schwerer Krieg der Bürokraten. Die erste Schlacht ging fulminant an das Hauptzollamt. Weitere Beteiligte bei dieser Posse sind demnach das Wirtschaftsministerium, das Verteidigungsministerium, das Innenministerium, das Außenministerium und nicht explizit erwähnt, das Ministerium für Idiotie und Zauberei vom Bahnsteig 9 3/4, welches dem Vernehmen nach direkt von der Kanzlerin bezaubert wird. Näheres dazu kann man an dieser Stelle erfahren: Völlig irre! Zoll entwaffnet deutsche Soldaten [MoPo]. Aber diese Amtshandlung des Hauptzollamtes lässt tief blicken und für die Zukunft stark hoffen.

Kampf Bundesadler new german powerDie bürokratischen Details dieses kriegsverhindernden Wahnsinns erschließen sich dem vor Zweifel gekrümmten Leser aus dem vorherigen Link, dort sind die Protagonisten dieser Schlacht detailliert beschrieben. Die Botschaft an das Volk ist natürlich eine ganz andere, dazu sehr beruhigende, und die lautet: Ohne Zoll und Genehmigung kein Krieg! So einfach kann man heute auf bürokratischem Wege Frieden schaffen! Wir gehen deshalb davon aus, dass der Dritte Weltkrieg nicht stattfinden kann, solange der Zoll nicht zuvor die entsprechenden Genehmigungen für die dafür notwendigen Waffenschiebereien bearbeitet und genehmigt hat. Diese Vermutung steht im Einklang mit der Tatsache, dass auch Aufstände in Deutschland nicht möglich sind, sofern nicht von kompetenter Stelle zuvor entsprechende Genehmigungen erteilt wurden.

bundeswehr_an_der_richtigen_front_hochwasser_flut_2013 wehrpflicht versus berufsarmeeDie betroffene Bundeswehr gibt sich in dieser Sache allerdings recht verschnupft, ist stinkesauer auf den Zoll und beruft sich darauf, dass doch jedermann wisse, dass die Bundeswehr ohne ihr Mordwerkzeug nirgends antreten brauche. Anm. der Redaktion: das ist natürlich nicht ganz richtig, denn wir wissen, dass die Bundeswehr mit der Schaufel in der Hand eine ausgesprochen gute Figur am Deich … an der Heimatfront, bei der Abwehr von Hochwasser machte. Offenbar gaben sich auch die Reservisten ziemlich verschnupft, lieferten der Bundeswehr Schützenhilfe und beklagten, dass man den Soldaten nicht so derart ins güldene Handwerk pfuschen dürfe. Um die Sache noch ein wenig aufzublasen, ohne ihr mehr Gewicht zu verleihen, wohl aber größeres Ansehen, einigte man sich hinsichtlich der Sprachsyntax zu diesem Vorgang auf die Vokabel: Skandal!

Kriegsverbot Eine_Zivilisation_die_mehr_Geld_fuer_Kriege_ausgibt_als_fuer_Bildung_und_Frieden_ist_alles_andere_als_zivilisiert_qpressAngeblich soll nun die Bundesregierung hoch alarmiert sein, was auch immer das zu bedeuten hat? Die Bundesregierung ist schon seit Bestehen der Bananen-Republik Deutschland fortwährend alarmiert, bisher aber immer noch ohne brauchbare Resultate. In jedem Falle werden praktikable Lösungen gesucht, die im Zweifelsfall die selbstgeschaffenen bürokratischen Hemmnisse in solchen Angelegenheiten schlagartig beseitigen. Der intelligenteste, einige Leute sprechen auch vom zivilisiertes Ansatz, der bislang aus dem Kanzleramt zu vernehmen war und der womöglich sogar fraktionsübergreifend auf totale Zustimmung stoßen würde, wäre ein Gesetz welches den Krieg generell verbietet. An sich haben wir das bereits im Grundgesetz verankert, wir zitieren dazu einmal den Art. 26 Grundgesetz:

(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.

(2) Zur Kriegsführung bestimmte Waffen dürfen nur mit Genehmigung der Bundesregierung hergestellt, befördert und in Verkehr gebracht werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Leider interessiert sich in Regierungskreisen heute so gut wie niemand mehr für so verstaubte, man möchte meinen antiquierte, rechtliche Grundlagen. Das ist ursächlich der Grund dafür, dass Angriffskriege heute in aller Regel humanitäre oder Friedens-Mission genannt werden. Letzteres belegt den zivilisatorischen Fortschritt Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg, der eindeutig belegt, dass man selbstverständlich für den guten Zweck töten kann.

Solange also unsere besten Freunde mit von der Partie sind, die USA, die aus Europa und von der NATO, ist das alles gar kein Problem, solange wandeln wir im Recht! Ob dies nun geschrieben steht, umgeschrieben wurde, gerade dahin passend gebeugt oder gar sich selbst zugeschrieben wurde, ist dabei völlig egal. Damit spielt auch die Zahl der Toten keine allzu große Rolle mehr, weil es sich zwangsläufig immer um fiese Kombattanten handelt, weil wir nachweislich nur noch für den Frieden töten. Deshalb wäre ein neugefasstes Kriegsverbot sicherlich hilfreich, dann könnten dann auch bewaffnete humanitäre Missionen und Hardcore Friedensmissionen gleich mit einbezogen werden.

Zoll verhindert Dritten Weltkrieg, Bundesregierung erwägt generelles Kriegsverbot
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Wir experimentieren. Man kann sich diesen Artikel auch vorlesen lassen. Leider klingt die Dame in Deutsch etwas holperig und unbeholfen. Wer damit klarkommen kann, der mag sich gerne eine Vorlesung geben lassen!
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du noch denken oder denkst Du schon selbst?“

4 Kommentare

  1. OT?

    2+4-Vertrag aufgekündigt.

    In Leipsch wurden heute mehrer Apaches beim TakOff gefilmt:
    https://www.youtube.com/watch?v=UnFzZBJK4iw

    Laut dem ‚Vertrag‘ der ‚Einheit‘ ist ja die Stationierung von US-Faschos auf ostdeutschem Boden verboten. Haben die Amies jetzt den Vertrag einseitig aufgekündigt oder benutzen die Computer als Piloten?

  2. Sei nicht der Letzte!
    Über 6.000.000.000 Menschen

    WAS ? Ihr rechtsradikalen antisemitischen Judenhasser wagt es , die magische Zahl zu erwähnen?
    Pfui Teufel.. ich sags dem Ignaz vom Zentralrad

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