Merkel wehrt sich heftig gegen Koma nach Skiunfall

Merkel wehrt sich heftig gegen Koma nach Skiunfall Aufmacher_angela_merkel_ski-unfall-schweiz-engadin-kanzlerin-koma-cdu-helm-sturz KopieSchweiz/Engadin: Nicht nur die Ereignisse über­schla­gen sich ab und an, manch­mal trifft es auch die Kan­z­lerin. Darüber hin­aus sind die Schweiz­er dafür bekan­nt, Geheimnisse gut zu bewahren. Das scheint auch im Fall des über­stürzten Falls unser­er Kan­z­lerin gelun­gen zu sein, denn das majestätis­che Unglück ereilte unsere Bun­desmut­ti ange­blich schon im alten Jahr. Für einen Auftritt bei DSDS reichte die win­ter­liche Par­ti­tur aber nicht, der dumpfe Klang des merkelschen Beck­ens scheint da nicht son­der­lich viel herzugeben, nun ist es halt ange­brochen und die Kan­z­lerin außer Gefecht, kön­nte man meinen. Promi­nente Ski­un­fälle sind derzeit der Top-Ren­ner der Sai­son.

Unbestätigten Quellen zufolge soll Vizekan­zler Gabriel schon vor Tagen gefordert haben, die Kan­z­lerin unverzüglich in ein zeitlich unbe­fris­tetes Koma zu ver­set­zen, damit er ungestört sein­er amtlichen Stel­lvertreterpflicht nachkom­men kann. Darüber hin­aus solle Merkel weit­er­hin im Aus­land zwis­chen­ge­lagert wer­den, bis sie gän­zlich wieder­hergestellt sei. Die mar­ginale Oppo­si­tion die es in Deutsch­land noch gibt, beste­hend aus Linken und Grü­nen, war­fen daraufhin dem SPD-Chef vor Rosstäuscherei zu betreiben, denn nach­weis­lich sei die Bun­deskan­z­lerin schon seit vie­len Jahren im Dauerko­ma.

Unter­dessen bemühte sich der Regierung­sprech­er Stef­fen Seib­ert die Wogen klein zu hal­ten. Detail­liert beschrieb er, dass Merkel, anders als Michael Schu­mach­er, nicht bei Höch­st­geschwindigkeit verunglückt sei, son­dern mehr oder min­der aus dem Stand (beim Langlauf) umge­fall­en ist, wörtlich: „Sie ist hinge­fall­en beim Langlauf, wir gehen von niedriger Geschwindigkeit aus.” Let­zteres sei aber eine seit langem bekan­nte Strate­gie von Angela Merkel und böte deshalb kein Anlass zur Kri­tik und auch nicht zur Sorge. Zum The­ma Koma führte der Regierungssprech­er weit­er aus, dass Merkel ein­deutig erk­lärt habe, auch unter solchen Umstän­den weit­er regieren zu wollen und ver­wies den Vize auf die Ränge. Ein Koma der Kan­z­lerin sei auch der Sache nicht dien­lich, weil das Volk den­noch die Schmerzen spüre, die ihm seit­ens der aktuellen Regierungszusam­menset­zung (GroKo) zuge­fügt wür­den.

Unge­wollt ver­lei­ht Seib­ert damit der Behaup­tung der Oppo­si­tion unnöti­gen Auftrieb, dass das Dauerko­ma bei Merkel tat­säch­lich schon seit Jahren der Nor­mal­fall ist. Weit­er führte Seib­ert aus, dass Merkel auch ein Sol­i­dar­ität­sko­ma mit Schu­mach­er strikt ablehne, obgle­ich eine solche Maß­nahme das Inter­esse der Bevölkerung an ihrem Woh­lerge­hen deut­lich steigern kön­nte (Pop­u­lar­itätss­chub). Zurzeit wären aber die Pop­u­lar­itätswerte der Kan­z­lerin nicht so wichtig, da ihr Engage­ment ohne­hin ger­ade um eine weit­ere Leg­is­laturpe­ri­ode ver­längert wor­den sei.

Ins­beson­dere aber lehne Merkel das Koma ab, um dem SPD-Chef Gabriel hier keinen unnöti­gen Ein­stieg in die von ihr straff geführten Staats­geschäfte zu ermöglichen. Sie wolle auch im behin­derten Zus­tand die deutschen Zügel weit­er fest in der Hand hal­ten. Im O‑Ton hörte es sich bei Seib­ert dann kurz und kanack­ig an: „hand­lungs­fähig und kom­mu­nika­tions­fähig”. Was hätte er auch anderes sagen sollen, wollte er nicht etwas von sein­er Chefin zwis­chen die Hörn­er bekom­men.

Viele Medi­en berichteten unter­dessen, dass Merkel in der Fol­gezeit eine ganze Weile auf Gehil­fen angewiesen sein werde. Auch hier kor­rigierte der Regierungssprech­er post­wen­dend. Merkel werde auch in ihrem jet­zi­gen Zus­tand gän­zlich allein regieren und die Medi­en möcht­en dies­bezüglich bei der Wahrheit bleiben, das ausste­hende „h“ in ihren Bericht­en als Kor­rek­turmel­dung nach­liefern. Schließlich seien die Medi­en der Wahrheit verpflichtet und kön­nten deshalb nicht ein­fach so einen reißerischen Non­sens schreiben. Selb­st die richti­gen Gehhil­fen wolle Merkel weitest­ge­hend mei­den.

Aus ein­er weit­eren undicht­en Stelle aus dem näheren Umfeld des Kabi­netts ver­lautete, dass der Finanzmin­is­ter schon in stillem Jubel aus­ge­brochen sei und sich ins­ge­heim darauf freue endlich ein­mal mit der Kan­z­lerin einen Spazier­gang auf Augen­höhe durch den Kan­zler­amts­garten machen zu kön­nen. Eine wun­der­bare Gele­gen­heit viele große Dinge in Deutsch­land endlich richtig ins Rollen zu brin­gen. Ver­mut­lich wird Merkel die zusät­zlichen Sicher­heitsvorkehrun­gen jet­zt auch während ihrer Amts­geschäfte in Berlin nutzen. Die Lehre aus dem Unfall  wird sein, zukün­ftig, in allen Lebensla­gen, wenig­stens auch einen Beck­en­gurt zu tra­gen.

Merkel wehrt sich heftig gegen Koma nach Ski­un­fall
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

6 Kommentare

  1. Tja, da fragt man sich schon, ob denn die Stim­mung so kalt ist, dass Hohn und Spot über einen Ver­let­zten aus­geschüt­tet wer­den.
    Lasse doch ein­fach wieder gesund wer­den.
    Oder kommt sowas von z.B. sowas:
    Wieviele Tote Patri­oten in Afghanistan waren da noch mal? Und wer liegt im Koma?
    Gute Nacht

  2. Jed­er halb­wegs Ver­nun­ft­be­gabte weiß doch, dass Ski­fahren nur sturzbe­sof­fen zu ertra­gen ist.
    Und somit hat unsere geliebte Bun­des-Schlampe allen bewiesen, dass sie gar nicht doof ist, son­dern mal wieder bre­it war.

    • Hätte sich unser Schu­mi doch nur an die Min­d­est-Promil­le­gren­ze für Pis­ten-gänger gehal­ten, dann wäre er viel früher gestürzt und mit einem gebroch­enen Bein davon gekom­men.
      Oder schlimm­sten­falls in ein­er Besenkam­mer aufgeschla­gen.

  3. Und die Deutschen reisen an zu Hun­dert­tausenden mit schwarzem Ban­ner um knieend zu kon­dolieren.
    Die Verkehr­swege brechen zusam­men, die Medi­en sind auss­er sich.
    Die Polizeiein­heit­en müssen durch Feuer­wehr und Mil­itär ver­stärkt wer­den um aus dem Chaos panis­che Entwick­lung zu nehmen,während die ersten Glück­lichen, die Men­schen­kette reicht schon bis Berlin, das lei­dende Gesäss küssen und stre­icheln.

  4. Schön zu wis­sen, dass Ihr alle nur das Beste wollt für unsere Mut­ti,
    aber auch satirisch ihr weit­er begeg­nen wollt auf Augen­höhe.
    Mal sehen, ob Schu­mi noch ein­mal eine Chance bekommt das Siegen
    wieder zu erler­nen. Mut­ti beweist es, wie sowas geht.
    Stark­er Tobak.

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