Wird Hartz IV Kennzeichnung Pflicht

Wird Hartz IV Kennzeichnung Pflicht Happy Hartz, die fröhliche Kennzechnung für Bedürftige…Schön­er Ster­ben (SS): Unsere Min­is­tran­tin für Arbeit & Unsoziales, Zen­sur­su­la von der Leyen-Pfar­rei fordert weit­er­hin die Kennze­ich­nung der Hartz IV Bezieher, nach­dem die Chip­karten aus berechtigten Grün­den abgelehnt wor­den sind. Wie die Per­son­alausweise gezeigt haben, war die Angst an jed­er Ecke unbe­merkt aus­ge­le­sen zu wer­den sehr berechtigt. Aus diesem Anlass stellte sie jet­zt eine neue, sehr ansprechende Kollek­tion „Hap­py Hartz“ vor (kurz HaHa), welche die Inte­gra­tion der Betrof­fe­nen fördern und es gle­ich­sam den Mit­men­schen erle­ichtern soll hil­fre­ich auf die betrof­fene Klien­tel zuzuge­hen. Von Kennze­ich­nungspflicht wolle sie aber im Moment noch nicht sprechen, denn zunächst müsse dies auf frei­williger Basis passieren. Erst wenn die Men­schen diese Hil­fe nicht annehmen woll­ten, könne man über eine entsprechende Verpflich­tung nach­denken.

Darüber solle früh­estens ein Jahr nach der Ein­führung berat­en wer­den. Vielfach sei es ein­fach nur die Scham der Betrof­fe­nen, die effek­tive Hil­fe ver­hin­dere und somit weit­ere Unan­nehm­lichkeit­en für alle Beteiligten her­auf­beschwöre. Die neue Kennze­ich­nungskollek­tion hinge­gen kön­nte es allen erle­ichtern hier einen sor­gen­freieren Umgang miteinan­der zu pfle­gen, was keines­falls unbe­merkt passieren dürfe. Ob der Offenkundigkeit bestünde damit für die Beteiligten zur Kon­flik­tver­mei­dung auch die Möglichkeit sich gegen­seit­ig auszuwe­ichen. Damit ließen sich Span­nun­gen über­winden und alle Hil­f­sange­bote kön­nten geziel­ter den Bedürfti­gen zugeleit­et wer­den.

Feine Nuancierun­gen der wun­der­schö­nen „Hap­py Hartz“ Etiket­ten sollen dabei auf den ersten Blick klar­ma­chen, wen man da vor sich habe und welch­er Grad an Unter­stützung angemessen sei. Dies würde dumme und entwürdi­gende Nach­fra­gen erübri­gen. Als Beispiel nan­nte die Min­is­terin den nor­malen Geschäftsverkehr. Dort könne dies beim „Run-dumm-Ser­vice“ in jed­er Beziehung hil­fre­ich sein. Amts­bekan­nt sei schließlich dass diese Klien­tel de fac­to in Erman­gelung von Geld­mit­teln geschäft­sun­fähig sei. So könne man diese den­noch ungestört die Ange­bote in den Läden und Schaufen­stern bewun­dern lassen, ohne sie notorisch zu Käufen überre­den zu müssen. Eine spür­bare Erle­ichterung für bei­de Seit­en.

Auch könne man die so gekennze­ich­neten Mit­bürg­er dadurch bevorzu­gen, dass sie über weniger fre­quen­tierte Hin­ter- und Nebene­ingänge einen schnelleren und kosten­freien Zugang zu Museen, Bib­lio­theken, Schwimm­bädern und Ver­anstal­tun­gen aller Art bekä­men, ohne sich lang­wierig an den meist ver­stopften Kassen solch­er Ver­anstal­tun­gen anstellen zu müssen. Damit diese Men­schen den Anschluss nicht ver­lören, ver­han­dele ihr Min­is­teri­um sog­ar schon mit der Bahn zur Bere­it­stel­lung kosten­freier Wag­gons, damit auch die Erhol­ung nicht zu kurz kommt. Entsprechende Ferien-Sam­mel-Lager soll­ten nach dem Vor­bild der amerikanis­chen FEMA-Fam­i­ly-Camps auch hierzu­lande ein­gerichtet wer­den. In den schön­sten Regio­nen des „mit­teldeutschen Hartzes“ sind die Bauar­beit­en zu entsprechen­den Ein­rich­tun­gen bere­its voll im Gange.

Nach­fol­gend die Erläuterun­gen unser­er Min­is­tran­tin zur Kollek­tion, die sich zwar auf das derzeit gültige Hatz IV beziehen, aber den­noch sehr vorauss­chauend geplant sei und wenig­stens bis Hartz VIII Gültigkeit behal­ten dürfte. Sie möchte die Kollek­tion auch als Fin­gerzeig für die For­ten­twick­lung Hartz basiert­er Hil­fe in den kom­menden Jahrzehn­ten gedeutet wis­sen. Dabei wies sie beson­ders auf einen Umstand hin, der bei vie­len Leuten bis heute die kor­rek­te Wahrnehmung der Prob­lem­lage ver­hin­dere und unter­strich damit nochmals die Notwendigkeit dieser Maß­nahme.

Vie­len Men­schen sei es unmöglich nach einem ersten Blick­kon­takt kor­rekt zu han­deln, weil die Hartz IV Bezieher im nor­malen Leben aus­nahm­s­los alle recht alt aussähen, daher kaum unter­schei­d­bar seien und somit eine alters­gerechte Ansprache fak­tisch unmöglich sei. Ins­beson­dere dieser Umstand sei für sie ursäch­lich gewe­sen, dies mit der von ihr beauf­tragten „Hap­py Hartz Kollek­tion“ endlich zu ändern. Fol­gende, alters­gemäße Ange­bote sollen den Betrof­fe­nen unter­bre­it­et wer­den und kön­nen ab 2011 bei jed­er ARGE für einen kleinen Unkosten­beitrag von 5,00 € beantragt wer­den (wird ein­ma­lig im Fol­ge­monat der Beantra­gung ein­be­hal­ten):

Young Hartz für die Neuankömmlinge in den hartz GemeindenYoung Hartz – für die kleinen Neuankömm­linge und Sternchen in den Hartz-Gemein­den im zarten Alter von 0–6 Jahren. Großflächig und ein­fach struk­turi­ert ist es ein unüberse­hbar­er Schmuck für die Kleinen. Ob im Kinder­garten, der Vorschule oder auf Papas Arm. Jed­er kann es erken­nen und entsprechend Rück­sicht nehmen. Selb­stver­ständlich wird die Aus­führung gum­miert und reflek­tierend sein, damit auch der Schutz im Verkehr gewährleis­tet ist. Mit einem klet­ten­haften Schnel­lver­schluss lässt sich das Uten­sil bin­nen Sekun­den vom Stram­pler auf den Kinder­wa­gen oder auch auf die Win­ter­jacke trans­ferieren. Mit edlen, gerun­de­ten For­men, in chi­cen regierungsamtlichen Far­ben kann damit der Sprössling auch aus­sagekräftig an jed­er Pro-Atom­kraft Ver­anstal­tung teil­nehmen.

Easy und frech, so wie sie sind, die jungen Sprinter bevor es ans echte Hartzen geht…Easy Hartz – für die jun­gen Sprint­er von 7–17 Jahren. Easy Liv­ing, easy going und Bewe­gung dominiert das Aushängeschild für diese Alters­gruppe. Selb­stver­ständlich ein wenig frech, aber selb­st­be­wusst und von jugendlich­er Ele­ganz, sollte es eine Zierde für alle Rabauken dieser Alter­sklasse sein. Ein Acces­soir, um das man so manchen Jugendlichen in der Schule benei­den wird. Dage­gen wer­den die Krokodile von Lacoste wie Lang­weil­er ausse­hen. Der absolute Hin­guck­er auf jed­er Tee­nie-Par­ty und trendy ohne Ende. Gle­ich­sam ste­ht es bere­its als Sym­bol für die „Next Gen­er­a­tion Hartz V“, die diese Kids mit Sicher­heit noch erleben wer­den. Ver­füg­bar als Stick­er, Aufk­le­ber, Schnell­hefter und auf genehmi­gungspflichti­gen Antrag hin — mit Zus­tim­mung der Erzeuger — auch als gruftiges Tat­too.

Real Hartz, für den erfahrenen Hartzie, ohne Schnörkel direkt zur Sache…Real Hartz – für den aus­gewach­se­nen Hartzie von 18–66, der schaf­fen­sre­ich­sten Phase eines jeden Men­schen. Selb­stver­ständlich geht es hier erhe­blich nüchtern­er und viel sach­lich­er zu. Da kann man auf Schnörkeleien verzicht­en, der schlichte und ele­gante Ausweis als dass was man ist muss hier reichen. Ob für nor­male Freizeitak­tiv­ität 24, den Job den man nicht hat oder für alle anderen Belange des Lebens, hier wird dezent und klar her­aus­gestellt um was es geht. Keine Fra­gen, keine Kla­gen, jed­er ist im Bilde und erspart damit so manchem Träger die Schmach ent­blößen­der Fest­stel­lun­gen. Auch im Fer­n­verkehr gibt es damit keine Prob­leme, der Inhab­er kommt damit immer und garantiert in den richti­gen Wag­gon.

Die letzte Bastion, Hartz im Endstadium, völlig würdig und durchgeistigt…End Hartz – für den aus­ge­sorgten Stütze-Empfänger nach 67 plus X. Sehr sach­lich, sehr mod­ern und den­noch mit einem Hauch des Sakralen und der Durch­sichtigkeit, als Sym­bol für die spir­ituelle Reife des Trägers. Das Achteck als Sym­bol der Ver­vol­lkomm­nung und eines fer­nen „Hartz VIII“, ver­mut­lich im jen­seits all unser­er Vorstel­lungskraft, aber sehr inspiri­erend. Hier soll­ten wir uns auf eine sehr geringe Präsenz in der Öffentlichkeit ein­richt­en, denn Rol­la­tor und Gehhil­fe gehören zukün­ftig nicht mehr zum Leis­tung­sum­fang, stattdessen wer­den sta­bile und ewigliche Liege­hil­fen für diese Gruppe dominieren. Den­noch ist dieses aus­gewiesene Prunk­t­stück eine echte Ehrerbi­etung an das Alter, die sicher­lich kein Betrof­fen­er ver­schmähen wird.

Die gesamte Erläuterung von der Leyen-Pfar­rei zu dieser Kollek­tion dauerte annäh­ernd 4 Stun­den, in denen sie minu­tiös ein „Mit-Leit-Motiv“ nach dem anderen zu ihrer Inspi­ra­tion erläuterte. Die meis­ten anwe­senden Jour­nal­is­ten kon­nten den Gehirn­waschgän­gen verzückt und begeis­tert fol­gen. Sie selb­st sei so begeis­tert von der Kollek­tion, dass sie diese am Lieb­sten selb­st in ihrer Fam­i­lie ver­wen­den möchte, was bedauer­licher­weise auf­grund ihrer andauern­den Diäten geset­zlich aus­geschlossen sei.

Auf möglichen Miss­brauch dieser edlen Kennze­ich­nung ange­sprochen, äußerte sich die Min­is­tran­tin sehr entsch­ieden. Es würde eine Erweiterung des StGB geben, wonach Leute die sich miss­bräuch­lich und unau­torisiert diese Kennze­ich­nung ver­schaf­fen oder sich ihrer bedi­enen, ohne tat­säch­lich die erforder­lichen Voraus­set­zun­gen dafür zu besitzen, mit empfind­lichen Geld­bußen zu rech­nen hät­ten. Hier­bei denke sie an notorische Kon­sumver­weiger­er, die sich durch eine erschlich­ene Kennze­ich­nung vor allfäl­li­gen Beratungs­ge­sprächen der Verkäufer drück­en woll­ten. Auch wür­den diejeni­gen hart bestraft, die sich auf diese Weise unberechtigt Lebens­mit­tel­reste ergaunern woll­ten, ohne tat­säch­lich über einen qual­i­fizierten und nachgewiese­nen Not­stand zu ver­fü­gen. Sie sei entschlossen, so die Min­is­tran­tin, gegen jed­we­den Miss­brauch dieser Kennze­ich­nung mit aller Härtze vorzuge­hen.

Wird Hartz IV Kennze­ich­nung Pflicht
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

4 Kommentare

  1. Die Stig­ma­tisierung von H4 Beziehern hat schon begonnen.
    Hier in Muen­ster wer­den 1 Euro Job­ber welche für die Abfall­wirtschafts­be­triebe Abfall in der Stadt aufle­sen mit neon­grü­nen Warn­west­en aus­gerüstet, welche sehr off­nesichtlich von den Arbeit­suni­for­men der reg­ulären Angestel­leten der AWM(Abfallwirtschaftbetriebe Münster)unterscheidet.
    Sie(H4Knechte)sind sofort vom mün­ster­ran­er Bürg­er ohne weit­eres zu erken­nen.
    Deshalb glaube ich das die H4 Bezieher ob 1 Euro­job­ber oder nicht in nicht all zu fern­er Zukun­ft mit einem gel­ben H4 Stern aus­ges­tat­tet wer­den.
    Faz­it: 1933 ist heute!!
    Ulele
    Ben­sil Norm 2050minusX

  2. nicht nur in mün­ster
    ###www.ifas-minden.de/ifas-projekte/bad-oeynhausen/ifas-boss.php (Link ist lei­der Platt, entschärft … 20140301 … WiKa)

    s chon der name ist der blanke hohn- daneben wer­den land­wschafts­gärt­ner­ische stellen gekillt

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