NAHTOD … Vereinigte Vatikanische Schreikräfte

New-Deal: Das Angriffsbündnis (auch NATO-Pack genannt) gerät in Schwierigkeiten weil ihm bei seinem neuerlichen Kriegseinsatz in Nordafrika die Munition ausgeht. Offenbar war man in den ersten Tagen ein wenig zu freigiebig bei der Verteilung der Explosivstoffe, dass nunmehr Mangel daran herrscht, wie der Spiegel-Online an dieser Stelle zu berichten weiß. Wie ein Sprecher der NATO mitteilte, habe man größtenteils alle überlagerten Altbestände an Munition dort schon aufbrauchen können, nur leider mangele es jetzt an frischem Nachschub, weshalb die Befreiung Libyens ins Stocken geraten könne. Er rief die Mitglieder dringend auf jetzt auch die neueren und „guten Sachen“ aus dem Lager zu holen. Aus diesem Anlass hat die NATO darüber hinaus zu einer entsprechenden weltweiten Spendenaktion aufgerufen, die jetzt die Munitionsdepots für diesen Einsatz wieder füllen soll. Dabei appelliert die Organisation dringend an alle verantwortungsbewussten Weltbürger, sich der Herausforderung zu stellen und in dieser entscheidenden Phase der Re-Kolonialisierung nicht zu schwächeln. Dies gelte auch für die Unterstützung der Rebellen in Libyen, die man seitens der westlichen Geheimdienste zum Aufstand gegen Gaddafi mit viel Geld erst einkaufen musste, die aber jetzt bei versiegendem Geldstrom kaum mehr Motivation zeigten sich zugunsten der NATO dort zu engagieren und einfach nachhause gingen. Ein Sprecher der Rebellen gab sich enttäuscht und konstatierte, so billig könne man doch die eigene Haut nicht zu Markte tragen und forderte Nachschuss im doppelten Sinne von der NATO, physisch wie auch monetär.

Die Mehrzahl der NATO-Fressgemeinschafts-Mitglieder gibt sich reserviert und verweist auf die massenhaft zu schnürenden Rettungspakete für die eigenen Banken und die vielen PIGS die noch frei herumlaufen würden. Auch müsse man ein gewisses Kontingent an Munition in der Heimat vorhalten, um im Bedarfsfall die eigene aufbegehrende Bevölkerung niederhalten zu können. Stattdessen regten sie an, das im Ausland lagernde Volksvermögen Libyens zu dessen Befreiung in Munition zu verwandeln. Würde man in der Folge die Befreiung Libyens gründlich durchführen, dann gäbe es ohnehin kein Volk mehr welches auf dieses Vermögen einen Anspruch erheben könne. Darüber hinaus sollte sich der Welt-Bürger überlegen, ob er nicht besser für die Aktion „Munition für die Welt“, statt „Brot für die Welt“ spende, denn weniger Brotfresser auf diesem Planeten könnten auf Dauer auch seinem Wohlstand hierzulande zuträglich sein.

Eine allererste positive Reaktion zu diesem Spendenaufruf kam aus Japan. Mit Freude wolle man die NATO in ihrem Bestreben unterstützen und stellte mehrere tausend Tonnen abgebrannter Uran-Brennstäbe aus Fukushima in Aussicht, die zur Herstellung panzerbrechender DU-Munition Verwendung finden könnten. So wolle man sich gerne an der strahlenden Zukunft des zu befreienden Wüstenstaates beteiligen und lobte gleichzeitig die gerechtere Verteilung dieses edlen Stoffes, welcher bislang nur beim Balkankrieg, im Irak und in Afghanistan großflächig verteilt werden konnte.

Aber auch diverse Öl- und Wasserkonzerne wollen sich diesem Aufruf nicht verschließen und verhandeln bereits über die Ausgestaltung der Spendenquittungen die in ihren Heimatländern dann steuermindernd berücksichtigt werden sollten. Selbst die ersten Solarunternehmen zeigten sich begeistert von der Einebnung der libyschen Wüste zur Vorbereitung größerer Solarinstallationen und sagten spontan Hilfe zu, forderten aber im Gegenzug entsprechende Solarstrom-Preisgarantien für mindestens 50 Jahre.

Völlig unerwartete Hilfe kommt von der NAHTOD (siehe Emblem rechts), der streitbaren Entwicklungshilfetruppe der vatikanischen Glaubenskrieger, die sich schon seit längerem mit der Beräumung einer Route durch Nordafrika befasst um den anstehenden Umzug des Vatikan nach Niger zu gewährleisten. Hier dürfe die NATO durchaus auf die alte Tradition der gegenseitigen Händewaschung vertrauen und es sei auch nicht das erste Mal, dass der Vatikan in Munition investiere um den Glauben in der Welt mit der nötigen Sprengkraft zu manifestieren.

NATO bittet um Spenden für Libyenfeldzug
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