Kostenexplosion bei 1,7 Bil. Dollar für US-Kriegsinvaliden verstärkt den Drang zu Tötungsvollautomaten

Friedenstaumel: Der apathische Blick auf die Schlachtfelder der Welt ist was für Weicheier, schließlich geht es hier um Heldentum, Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit und um den Kampf für menschliche Werte … sagt man. Daraus resultiert auch das soziale Gewese rund um die Überreste des kämpferischen Menschenmülls, der hernach auf den Schlachtfeldern wieder aufgelesenen werden muss. Dies ist die blanke Katastrophe und macht jedwede Erfolgsrechnung des Krieges zunichte. So ist das Ergebnis einer amerikanischen Untersuchung zu sehen, die sich mit den Folgekosten für die verletzten Kriegsveteranen auseinandersetzt.

Wir fassen hier kurz das Ergebnis einer Studie zusammen, um zu belegen wie unwirtschaftlich diese zweibeinigen Primaten in allen Kriegen sind, in denen scharf geschossen wird. Insgesamt zählt die US Regierung aus ihren zahlreichen Abenteuern in der Welt aktuell 866.181 verwundete Veteranen (Stand März 2013), wobei die Langzeitkosten im Mittel mit 2 Millionen Dollar pro verletztem Ex-Krieger angesetzt werden. So kommt diese exorbitante Zahl von 1.700 Milliarden Dollar zustande. Wer sich vertieft einlesen möchte, der kann bei Banoosh, an dieser Stelle die gesamte Abhandlung zum Thema finden. Es geht zurück auf eine Erhebung von Linda Bilmes von der Harvard’s Kennedy School. Sie schlüsselt dort noch weiter auf, nach bereits getätigten und noch zu erwartenden Ausgaben und auch nach den einzelnen Kriegen.

Sparsamkeit beginnt bei der Aufstockung für „hirnlose“ Ausgaben, denn hirnlos ist die Zukunft

Kostenexplosion bei 1,7 Bil. Dollar für US-Kriegsinvaliden verstärkt den Drang zu Tötungsvollautomaten Toetungsvollautomat Kampfroboter Drohne elektronischer soldatNatürlich ist es schade um das viele Geld, denn wenn man bedenkt wie viele Bomben, Sprengstoff, Hightech und tolle Roboter man für besagte Menge Geldes inzwischen kaufen kann, um die Welt friedlicher und profitabler zu gestalten, dann dauert es einem natürlich um jeden Dollar, der rein zur Konservierung von Invaliden und nunmehr unbrauchbarem Menschenmaterial ver(sch)wendet wird. Jeder ernstzunehmende Kaufmann wird diese Sichtweise sofort unterschreiben.

Oder anders ausgedrückt: durch diese wirklich unnötigen Aufwendungen entgehen den USA und allen anderen beteiligten Kriegsfreunden wenigstens 3 bis 5 weitere schöne Feldzüge, nebst aller Gewinnchancen die sich daraus ergäben, einfach nur in Ermangelung der Finanzierbarkeit. Gerade letzteres ist schon ein mächtiges Manko, welches den Weltpolizisten immer mehr in Schieflage geraten lässt und die Exekution von Demokratie und grenzenloser Freiheit für die Rüstungsindustrie zunehmend in Bedrängnis bringt.

Also nicht nur ein Anlass endlich mal falsche Wertvorstellungen über Bord zu werfen, nein, einmal mehr müssen wir in die Wirtschaftlichkeit des Krieges eintauchen. Denn jeder Krieg der sich nicht lohnt wäre ja schließlich ein sinnloser Krieg und angesichts der vorgelegten Zahlen droht die Sinnlosigkeit der amerikanischen Kriege zu überwiegen. So etwas ist selbst den Wählern in den USA auf Dauer nicht zu vermitteln, wenngleich, um auch einen positiven Aspekt zu betonen, die dortige Gesundheitsindustrie sich aus diesem Umstand gerade wieder selbst eine lukrative Umsatz-Prothese angefertigt hat. Aber bezogen auf den Ursprung fehlt hier natürlich der ROI (Return on Invest).

Schneller töten, weniger Tote in den eigenen Reihen

Dies ist an sich die Zauberformel der Zukunft, wenn es um gerechte Kriege geht und deren Wirtschaftlichkeit. Für die Wähler der Grünen sei hier explizit betont, dass dies die „Nachhaltigkeit“ mit einschließt, damit müssten dann auch die Ökofaschisten ganz gut zurechtkommen. Wir berichteten bereits hier über die Grundsätze der ökologischen Kriegsführung. Gerechte Kriege sind im übrigen all jene, die die US Regierung für profitabel und einflussbringend erachtet, dagegen wehrt sich übrigens auch die Bundesregierung als Zulieferer und Sekundärnutznießer nicht. Der Umkehrschluss liegt nahe, ungerechte Kriege sind demnach alle gewalttätigen Handlungen die zum Ziel haben sich dieser US-Norm zu widersetzen.

Kommen wir zurück zum erwähnten Trend, der Verwendung von Tötungsvollautomaten. Ernsthafte Hinweise auf den weiteren Ausbau und auch den vermehrten Einsatz dieser Technik können wir derzeit direkt vom „Herrn der Drohnen“, Barack Hussein Obama ableiten. Durch den Einsatz von Drohnen ist es ihm bereits gelungen die CpK-Rate (Costs per Kill) enorm zu senken. Dies hat zweierlei Gründe.

Erstens konnte bei den Tarifverträgen für die Drohnenpiloten gut nachverhandelt werden. Überstunden werden nicht mehr vergütet, Gefahrenzuschläge entfallen und auch Flugkosten hin und zurück, alle paar Monate, können zugunsten der optimierten Gesamtbilanz jetzt eingespart werden. Auch die teure Ausrüstung der Soldaten wird nicht mehr benötigt. In den Bunkern können sie heute gefahrlos in Freizeitkleidung arbeiten. Als weiterer Optimierungspunkt steht der Heimarbeitsplatz für diese Piloten auf der Agenda.

Zweitens müssen da keine echten Soldaten mehr hin, womit das Verletzungsrisiko fast bei Null liegt. Korrekt, ganz bei Null geht noch nicht. Manche der Drohnenpiloten in den Bunkern sind so blöde, dass sie noch über die Teppichkante in der Einsatzzentrale fliegen. Aber das Risiko sie später noch mit 2 Millionen Dollar wieder aufpäppeln zu müssen entfällt gänzlich.

Die US-Administration testet diese Technik natürlich auch noch unter anderen Aspekten. Von den Drohnen geht es dann direkt zu den unbemannten Kampfrobotern, die selbige Tötungsaufträge dann halt landgebunden ausführen können. Jetzt brauchen die Apparaturen nur noch ein wenig mehr Schwarmintelligenz, sodass ein Operator am Ende ganze Legionen von Automaten befehligen kann. Idealerweise sollte die Vollautomatisierung dergestalt sein, dass am Ende nur noch der Präsident oder übergeordnete Konzernzentralen einen entsprechenden Befehl an die vollautomatisierte Tötungsindustrie übermitteln müssen, um die Maschinerie der Gerechtigkeit anlaufen zu lassen. Die weiteren ökonomischen Vorteile im Telegrammstil: Die Roboter beziehen keine Rente. Sie können zeitlich unbegrenzt eingemottet werden ohne Kosten zu produzieren. Im Schadensfall auf dem Gefechtsfeld ermöglicht eine rasche Restwertbestimmung ob Reparatur oder vor Ort verrosten zu lassen. Die Roboter haben und kennen keine Verwandten. Sie sind im Gefecht betont emotionslos was sie eindeutig für den Job prädestiniert. Gewissensbisse und posttraumatische Störungen kommen nicht vor … wenn doch, genügt ein Reset. Auch Befehlsirrtümer kommen nicht vor, denn sie nehmen nur Befehle von jenen entgegen die die Zugangscodes haben und exakt deren soziales Gewissen haben sie auch, welches bei einem neutralen Nulllevel als ausgewogen gilt.

Ist das ein Traum, die vollautomatisierte Invasion eines Landes, ohne auch nur einen einzigen Soldaten aus Fleisch und Blut vor Ort haben zu müssen? Jetzt sollten alle Kleinsparer aufhorchen und sich alsbald in entsprechende Rüstungskonzerne (ver)investieren, denn dort liegt die Zukunft der Herrschaft. Immerhin könnten sie so dem zu erwartenden „Guthabenschnitt“ entgehen, denn nach bisherigen Planungen sollen Aktionäre geschont werden. Und dann darf der geneigte Kleininvestor auch nicht übersehen was er damit für eine gute Tat finanziert. Er erspart vielen Soldaten teure Verwundungen die der US Regierung sonst bis zu 2 Millionen Dollar Folgekosten pro Nase bescheren. Hier riecht es förmlich wieder nach Win-Win-Win Situationen.

Das Heimspiel nicht übersehen

Jetzt sollte es an sich der Eine oder Andere schon begriffen haben, warum die Automatisierung des Krieges so enorm wichtig ist. Es geht nicht wirklich nur um die Konkurrenzfähigkeit oder die oben erwähnte CpK-Rate beim kostenschonenden Morden, nein, es geht immer noch um Macht oder noch mehr Macht und um die Unabhängigkeit von den Machern. Denn irgendwann wird die Zeit kommen, in der die wenigen Menschen mit Resthirn werden aufstehen müssen. Jene die allesamt dann schon längst von ähnlichen Automaten verdrängt wurden.

Zur Belohnung, entweder für ihre aktive Mithilfe beim Bau dieser tollen Systemen oder auch nur fürs aktive Wegsehen dabei, können sie jetzt aus den Konzern- oder Regierungsbunkerzentralen von einer kleinen Elite mit diesen Friedens- und Freiheitsautomaten reihenweise niedergehalten oder wahlweise -gemäht werden. Noch einmal zum Mitschreiben, die beschriebene Technik wird dringend benötigt und eiligst weiterentwickelt, um Frieden und Freiheit zu sichern, für diejenigen die sich diese Technik leisten können. Sie wird in Testgebieten, wie beispielsweise Afghanistan, Sudan, Jemen oder wo auch immer, fit gemacht und optimiert. Und wenn das Baby perfekt ist, dann endlich darf es auch nachhause kommen.

DAS ist der Wunschtraum einer jeden polizeistaatlich geführten Demokratie, in der man künftig nur noch einen Automaten aussendet um einen Verbrecher unschädlich zu machen, so eine Art Exekutor oder Terminator. Die Definition und Selektion der Betroffenen erfolgt dann, wie bereits heute beim Drohneneinsatz, durch den Präsidenten und seine kleine geheime Administration. Damit muss die Justiz gar nicht großartig belastet werden. Die Rechtsstaatlichkeit wird dort schon heute (nach Verdachtslisten) durch hohe Beamte des Pentagon gewahrt und dann von Automaten in fernen Landen vollstreckt.

Und wer hieran seine Zweifel hegt, der ist gut beraten Opa und Oma mal zu befragen, was die damals von George Orwell und 1984 hielten. Und wie sehr sie über solche Phantastereien gelacht haben. Phantasien, die allerdings heute durch die technischen Möglichkeiten nicht nur in den Schatten gestellt werden, sondern in Sachen Überwachung längst überboten und auch „legal“ angewendet werden.

Genau dazu brauchte man schließlich den Kampf gegen den Terror, der nach jüngsten Angaben des Pentagon auch noch 20 Jahre andauern muss. Dies deckt sich seltsamerweise mit den zeitlichen Vorgaben zur Vollendung der hier erwähnten Tötungsvollautomaten. Und wer sich jetzt noch nicht totlachen mag, der kann getrost auf diese Automaten warten, die werden es ihm dann schon besorgen … guten Morgen.

Kostenexplosion bei 1,7 Bil. Dollar für US-Kriegsinvaliden verstärkt den Drang zu Tötungsvollautomaten
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Über WiKa 2292 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

9 Kommentare

  1. YEAH ..da ist „Sparpotenzial“ … da geht noch was

    Der Drohnen Commander bekommt ne App und ein hippes iPhone damit kann er auch von unter der Brücke aus War Games spielen ..Bezahlung nach high Score in Form von minimum wage, Kippen, Bier und ner Steckdose zum Aufladen seines Arbeitsgerätes . BOOOOoooooooOAH

  2. Gut geschrieben der Artikel.

    Aber es geht nicht mehr nur um Geldökonomie.

    Das Problem der herrschenden Klasse ist, daß sie die Menge der Sklaven nicht mehr braucht, sie aber trotzdem ernähren muß.
    Deshalb ist das Hauptziel des Krieges nicht mehr Aneignung von Ressourcen sondern schlichtweg die Redukktion der Esser, mittelfristig unter 3 Milliarden, langfristig unter 500 Millionen, dabei bedient man sich Krankheit, Krieg und Hunger.

    • Danke dafür … nun, ich wollte es nicht zu laut schreiben … aber es ist wohl eine zu offensichtliche Konsequenz … kann man ja alles schon auf den Guidestones nachlesen … ✅

      • Georgia Guidestones – Die 10 Gebote der neuen Weltordnung
        https://youtu.be/X0-yzdp5r-g

        Halte die Menschheit unter 500 Millionen
        in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur
        Lenke die Fortpflanzung weise
        um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern
        Vereine die Menschheit
        mit einer neuen, lebendigen Sprache.
        Beherrsche Leidenschaft – Glauben – Tradition
        und alles sonst
        mit gemäßigter Vernunft
        Schütze die Menschen und Nationen
        durch gerechte Gesetze und gerechte Gerichte
        Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten selbst/intern regeln
        und internationale Streitfälle
        vor einem Weltgericht beilegen.
        Vermeide belanglose Gesetze
        und unnütze Beamte
        Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und
        gesellschaftlichen/sozialen Pflichten.
        Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe
        im Streben nach Harmonie mit
        dem Unendlichen
        Sei kein Krebsgeschwür für diese Erde
        Lass der Natur Raum
        Lass der Natur Raum.

        • Nach einer Theorie soll es vor ca. 70.000 Jahren durch den Ausbruch des Super-Vulkans Tobe fast zur Vernichtung der gesamten Menschheit gekommen sein.
          Es sollen nur wenige tausend Menschen die Katastrophe überlebt haben und wir all stammen von diesen Überlebenden ab.
          http://www.vulkane.net/vulkanismus/katastrophen/toba.html
          Geologen sind der Meinung, dass uns ein noch viel größerer Vulkanausbruch in den nächsten 10.00 Jahren bevorsteht.
          Im Yellowstone Nationalpark der USA befindet sich der weltweit größte Vulkan, deren letzter Ausbruch bereits über 600.000 Jahre zurückliegt und der überfällig ist.
          http://www.vulkane.net/vulkane/yellowstone/yellowstone.html
          Sollte es tatsächlich zu einem weiteren großen Ausbruch kommen, würde dies nichts anderes bedeuten, als den Untergang der USA und eine Reduzierung der Welt-Bevölkerung um 90-99 Prozent.
          http://www.youtube.com/watch?v=NhKk2id7TCI

          Diese Prognosen decken sich erstaunlich gut mit den 10 Geboten von Georgia Guidestones.
          Will man die Menschheit auf die kommende Katastrophe vorbereiten?
          Oder sucht die E-Niete einfach nur eine moralische Entschuldigung für den größten Völkermord aller Zeiten?
          Immerhin eine 90-prozentige Reduzierung der Bevölkerung hat es in den letzten 500 Jahren schon einmal gegeben. Es war die fast vollständige Ausrottung der Ureinwohner dreier Kontinente, Nord- und Südamerikas, sowie Australiens.
          Das Ganze ging ziemlich planlos vonstatten, aber das lässt sich mit modernen Mittel zeitlich optimieren.
          Die Auserwählten Überlebenden werden sich kaum beschweren.
          Und die Toten können es nicht.

    • Wenn dem so wäre, würde man keine Roboter brauchen, sondern dei Menschen dirket verheizen. Wäre zwar etwas uneffektiver vom Kriegserfolg her, aber um so wirkungsvoller bei der Dezimierung.

  3. Das ist alles sehr kurzfristig gedacht. Das geht nur, so lange die Rohstoffe reichen. Irgend wann werden die Menschen dann wieder mit Holzkeulen auf einander losgehen müssen. Natürlich unter der Voraussetzung, das der Rohstoff Mensch dann noch zur Verfügung steht.

  4. @ Anton Volgel: Möglicherweise kommt es NICHT WIEDER zu den Holzkeulen.

    „Denk ich an die Atomspaltung in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.“

    Die Natur wird sich erstaunlich schnell vom einzigen Raubtier auf Erden, dem homo sapiens sapiens, erholen, einmal abgesehen von Asteroiden oder Meteoriten, die nicht widerstehen können, sich mit dem Planeten Erde zu vereinigen.

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