Diäten sollen demnächst Judaslohn heißen

Diäten sollen demnächst Judaslohn heißenReich­skristal­lkugel zu Berlin: Die Parteien mit dem „C“ im Namen arbeit­en offen­bar an ein­er noch inter­nen Ini­tia­tive, die anregt sich wieder ver­tieft an der Bibel zu ori­en­tieren. Die Ausar­beitung soll fed­er­führend von ein­er Nach­wuchs­gruppe stam­men, die zu diesem The­ma einige Hausauf­gaben bekam. Dabei soll das The­ma Ehrlichkeit gegenüber den Bürg­ern im Vorder­grund ges­tanden haben, gle­ich­wohl aber auch der ein­deutige Querver­weis zu den im Parteis­tatut ver­ankerten „bib­lis­chen Bezü­gen“. Die parteiüber­greifende bonzen­hafte Ver­fet­tung aller Abge­ord­neten könne mit dem Begriff „Diäten“ nicht mehr glaub­haft wiedergegeben wer­den und führe stets zu Irri­ta­tio­nen in der Wäh­ler­schaft. Jede Erhöhung der Diäten erwecke im Volk den falschen Ein­druck, als seien die Hunger­nor­men für Abge­ord­nete aber­mals ver­schärft wor­den, was ja gar nicht den Gegeben­heit­en entspreche. Ob und wann man diese Ini­tia­tive pub­lik machen will, das ste­ht derzeit noch völ­lig in den Ster­nen, zumal auch die eher links ori­en­tierten und weniger bibelfesten Parteien hier­bei nicht außen vor gelassen wer­den sollen. Bei dem Bild han­delt es sich übri­gens um ein Unions-Wer­be­fo­to aus der let­zten Sai­son, welch­es die pos­i­tiv­en Wirkun­gen ver­stärk­ter Diäten unter­mauern soll.

Anlass muss die let­zte Flut von Beilei­ds­bekun­dun­gen an die Par­la­men­tari­er gewe­sen sein, die ins­beson­dere die Nach­wuch­skräfte ver­schreckt haben kön­nte, dass stets aus­gedehn­tere Diäten zu echt­en gesund­heitlichen Gefahren wer­den kön­nten. Offen­bar haben die jun­gen Leute der C‑Parteien eine gute Beobach­tungs­gabe, denn die realen Beschlüsse der aktuellen Regierung, inzwis­chen in gewohn­ter Übung auch gemein­sam mit der Oppo­si­tion, als Gegengewicht zu stark ablehnen­den Hal­tun­gen inner­halb der Bevölkerung. Hier seien nur die Beschlüsse rund um den Euro, Ret­tungss­chirm, ESM etc. kurz erwäh­nt. In diesem Kon­text woll­ten sie die neue Begrif­flichkeit als Beratung­shon­o­rar ver­standen wis­sen, was sog­ar den über­liefer­ten Tat­sachen in der Bibel dur­chaus entspricht. Auch die damals Berate­nen zahlten die 30 Sil­ber­linge von Herzen gerne, also ein weit­eres schlüs­siges Argu­ment für diese Beze­ich­nung, wenn selb­st der Geber dabei eine entsprechende Freude empfind­et. Auch der damit ver­bun­dene Titel und Sta­tus eines Apos­tels, so wie Judas ihn bis heute inne hat, ste­he den Union­is­ten sicher­lich gut zu Gesicht. Alles in allem also eine schlüs­sige Sache?

Nach diesen tiefer­ge­hen­den Erken­nt­nis­sen kommt man nicht umhin zuzugeste­hen, dass der Nach­wuchs der Partei hier tat­säch­lich einen guten Analyse-Job voll­bracht hat und auch die Rückschlüsse nicht von der Hand zu weisen sind. Von gut informierten Partei-Greisen wis­sen wir allerd­ings auch, dass einige Alte inner­halb der Partei ern­sthaften Wider­stand angekündigt haben. Ein anonym bleiben wol­len­der Ohren­zeuge will den 98-jähri­gen Ehren­vor­sitzen­den ein­er Dorf CSU, Ernst Pim­pel­hu­ber, so ver­standen haben, dass er die Jungspunde höch­st­selb­st ans Kreuz nageln werde, würde dieser Vorschlag auch nur in Ansätzen veröf­fentlicht wer­den. Er soll den Nach­wuchs in der gle­ichen Ansprache ein inten­siviertes Bibel­studi­um anemp­fohlen haben, danach kön­nten sie dann mit einem erneuten Vorschlag unters Volk treten, wenn sie sich auf „Hunger­lohn“ oder „unter­tar­i­fliche Bezahlung“ geeinigt hät­ten. Ergo kön­nen wir heute zwar wis­sen dass es sich zutr­e­f­fend um einen Judaslohn han­delt, aber eine offizielle Umbe­nen­nung dieser Bezüge dürfte wohl doch von den Beziehern des­sel­ben vere­it­elt wer­den.

Diäten sollen dem­nächst Judaslohn heißen
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Über WiKa 2276 Artikel
Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Konzern-Massen-Medien daselbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven für den Betrachter. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören. Motto: „Lässt Du denken, oder denkst Du schon?“

9 Kommentare

  1. Liebe Leute!

    Diese hier war nicht imstande( imsitze) fähig, Ihren Beitrag zu Ende zu lesen.

    Existiert eine offizielle Sta­tis­tik, in welchen der Bun­destags-Parteien die meis­ten Übergewichti­gen (Über-Vollschlanke) ihre HARTE ARBEIT absitzen? ‘Fast­food’ haben die Leute doch nicht nötig, oder?! Soll ja ange­blich oder auch real,- (mit .. davor = fer­tig ist das Mond­gesicht) dick machen.

    Lebenswerte Zeit an Sie … and so on … over the hills and far away

  2. Lei­der bin ich von meinem zweit­en Ich gezwun­gen wor­den, noch ein­mal zu ner­ven.

    Herr Peter Alt­maier, CDU, erk­lärte, meinte, sprach aus: “Ich bin erle­ichtert …” was das Urteil des Bun­desver­fas­sungs­gericht­es zum 9er-Gremi­um, Euro-Ret­tung, hin­ter ver­schlosse­nen Türen und so ange­ht. Lei­der ist ihm das gewichtsmäßig nicht anzuse­hen. Waren wohl nur ein paar Gramm Erle­ichterung.

  3. was jet­zt noch fehlt wäre ein vernün­ftiger kom­men­tar. liegt wohl am text das einige das hier nicht schaf­fen.
    mein kom­men­tar: die straf­bare tat ist der staat und seine spießge­sellen. oder ein jed­er hat die ärsc… die er denkt gewählt zu haben.
    ich weiß das alles klein geschrieben ist für die ganz schlauen die sich über nichtigkeit­en aufre­gen

  4. Heute war ich im Super­markt einkaufen. An der Käsetheke hebe ich ein Pfund Ehren­sold bestellt. Die Verkäuferin sagte mir, dass sie diese Sorte nicht führen. Da habe ich aber ges­taunt.

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