Das echte Gold ist weg, Betrugskartell und Scheingold sind geblieben

Gold Geld Vergleich-01Goldrausch: Kaum nimmt man das Wort Gold in den Mund, beginnen sich die Geister zu scheiden. Seine Faszination als Schmuck hat es nie verloren, auch die Industrie lechzt arg danach und die Förderung des edlen Stoffes, mit rund 2.500 Tonnen pro Jahr, kann den Bedarf kaum decken. Im umfangreichen Kanon der Edelmetalle ist es interessanterweise immer noch die erste Stimme, obgleich es bestimmt ebenso interessante Alternativen zum Gold gibt. Aber so etwas nennt man dann wohl eingebrannte Tradition oder Goldrausch und genau so sieht es mit diesem Stoff dann auch bei den Notenbanken und natürlich bei den privaten Anlegern aus.

Bei den physischen Mengen wird es zur Zeit tückisch. Da scheinen sich einige privilegierte Leute mit dem Stoff einzudecken. Dies zu Lasten kleiner und unerfahrener Anleger, die man dann gerne auf dem sogenannten Papiergold sitzen lässt, das legendäre „Scheingold“, welches dem kleinen Mann suggerieren soll, er hätte auch etwas Gold. Anlass zu unserer heutigen Betrachtung ist eine Beobachtung aus den USA. Dort ist der größte Gold-Fonds der GLD-ETF (ETF steht für Exchange Traded Funds). Man konnte und kann dort täglich zum aktuellen Goldkurs entsprechendes „Scheingold” erwerben. Für gewöhnlich, damit wird wenigstens geworben, halten solche Fonds dann die entsprechenden Gegenwerte in Gold und nicht selten wird auch damit geworben, dass man sich jederzeit seinen Anteil in physischem Gold liefern lassen kann.

Soweit zur schnellen Theorie. Jetzt gab es da jüngst ein paar schrille Alarmsignale, die hierzulande nur zu gerne überhört werden. So wurden Kunden des besagten Fonds, die sich ihr Gold physisch liefern lassen wollten, mit den kargen Worten abgespeist, sie könnten wohl das entsprechende Geld bekommen, Gold jedoch werde man nicht ausliefern. King World News ging der Sache mal nach und machte dabei ganz interessante Feststellungen.

GLD ETF COMMEX chart 2013Obgleich die kleineren Kunden kein Gold mehr bekommen (wir reden hier von den Kunden im Millionen Dollar Bereich), ist das physische Gold wohl schon fast gänzlich aus den Lagern verschwunden. Die nebenstehende Grafik macht dies auf einen Blick deutlich. Dazu beachte man den unteren Teil, der Grafik, der angibt, auf wie viel Unzen „Scheingold“ nun eine Unze echten Goldes kommt. Hatte man sich aus Gründen der Lagerhaltung und des „gewöhnlichen Betruges“ schon daran gewöhnt, dass es nicht mehr als eine echte Unze Gold auf zehn Papierene waren, so schoss dieses Verhältnis bei der Comex (New York Commodities Exchange) jetzt durch die Decke. Die dort ebenfalls registrierten physischen Goldbestände sind von akuter Schwindsucht befallen. Aktuell ist nur noch eine Unze Gold für 57 in Papier verkaufte Unzen tatsächlich im Lager vorrätig. Eine Frage die niemand beantwortet: Wo ist das Gold nur geblieben. Nur soviel, es ist weg und irgendeiner der großen Mitspieler wird es schon sicher verwahrt haben, etwas abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Die große Goldpreisdrückung

Jetzt wäre ja zu erwarten, dass der Goldpreis bei solch schlimmen Nachrichten durch die Decke schießt, tut er aber nicht. Anders gesagt, an physisches Gold zu kommen ist fast unmöglich und noch viel unmöglicher zu den offiziellen Preisen. Das ist nun allerdings eine recht seltsame Erscheinung, die zu denken geben sollte. Waren wir doch bislang immer der Meinung das Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Aber wie es aussieht, wird am Markt nur mit Papiergold umher geworfen, was auch zu den wahrnehmbaren Preissenkungen führte. Das schöne an der Sache für die großen Player: sie können jetzt, sofern sie den privilegierten Zugang zu den Goldlagern haben, diese sehr günstig ausräumen, während man den kleineren Kunden ein lang Nase zieht … danach kann dann der Preis irgendwann wieder explodieren. Was lernen wir daraus? Marktmacht macht Markt und nicht Angebot und Nachfrage.

Dann gibt es das ewige Für und Wider, ob denn derlei Markt-Manipulationen überhaupt möglich sind und ob beispielsweise auch die FED und andere Notenbanken daran beteiligt sein könnten. Es wird gerne mit dem Argument ausgeschlossen, dass doch die Notenbanken ihre eigenen Bilanzen wegen der Goldbewertung nicht in den Keller fahren würden. Nun, kühle Rechner rechnen anders. Wenn man nochmals richtig zu einem geringen Kurs nachtanken kann, der bisherige Bestand aber das Haus nicht verlässt, dann ist eine vorübergehende bilanzielle Abwertung locker zu verschmerzen, weil man weiß welch große Freude mit dem günstigen Zukauf von Gold „on the long run” verbunden ist, wenn die Bilanz alsbald um ein Vielfaches wieder anschwellen kann, weil man eben günstig die Lager des „Handelsgegners“ ausräumen konnte. Das alles, ganz am realen Markt vorbei, mit Unmengen an verfallendem Papiergold, welches man eben zum Zweck der Preisdrückung in den Markt wirft.

Weitere goldene Denkwürdigkeiten

Bei einem normal funktionierenden Markt hätte man erwarten dürfen, dass die physischen Gold-Bestände der „Scheingold“ verkaufenden Zunft in Zeiten geringer Preise eher zunehmen, statt abnehmen. Jeder vernünftige Fond-Manager kauft in solchen Zeiten ein und füllt das Lager und nimmt dann fröhlich die Kursgewinne mit, die sich aus dem Verkauf von Anteilsscheinen, des sich wieder verteuernden Stoffes ergeben. Wir beobachten genau das Gegenteil. Man darf deshalb durchaus von einem ernsthaften Alarmsignal sprechen, dass da irgend etwas nicht so mit ganz rechten Dingen zugeht.

Eine ergänzende kleine Petitesse, je nach dem was für ein Papiergold-Produkt sich der „Kleine” hat andrehen lassen, sind die Lagergebühren. Ist echtes Gold als Gegenwert versprochen, dann stellt man solches dem Kunden natürlich auch gerne noch in Rechnung. Wenn aber gar nichts mehr im Lager ist und dennoch eine Lagergebühr gemäß Vertrag fakturiert wird, wie nennt man solches Treiben? Im kleinen Maßstab wird dazu gern von Betrug gesprochen. In der hier beschriebenen Liga ist man da weniger schrill und redet ganz sachlich von Ertragsoptimierung. Da versinkt auch niemand vor Scham im Boden und an Knast denkt da auch keiner, nur an Boni.

Die Sicherung der Pfründe

Jetzt mag jeder kleine „Gold-Dukatenkacker“ mal ins Kleingedruckte der Geschäftsbedingungen sehen, die dem Erwerb seiner Goldanteilsscheine zugrunde lagen. Egal was ihm der Anlageberater hinsichtlich physischen Goldes versprochen hat, irgendwo wird sich schon der Notnagel in den AGB finden, wonach im Ernstfall kein physisches Gold mehr ausgeliefert wird und stattdessen der Gegenwert in Geld auszuzahlen ist. Das hat den Vorteil, dass dieses, anders als echtes Gold, am Folgetag schon wertlos sein kann, wenn eine Währung krachen geht. Im Zweifel wird man gerne noch den Gesetzgeber bemühen, der im harten Ernstfall zugunsten der Banken einschreiten kann, damit diese nicht durch aufgeregte Kleinanleger um ihre „harte“ goldene Zukunft geprellt werden.

Bestimmt wird der kleine „Gold-Dukatenkacker“ auch kein Dankschreiben irgend eines der großen Player oder seiner Bank erhalten, wo sich mal wer persönlich dafür bedankt, dass auch mit Hilfe der beigesteuerten wenigen Kröten massig Gold beschafft werden konnte, welches man jetzt vorsorglich beiseite geschafft hat. Dafür ist selbst ein Kleinanleger (in der Masse) in einem solchen Fond noch Gold wert. Die Fond-Manager werden jedem von ihnen bestimmt mal im Stillen zuprosten, mit besonders erlesenem Schampus, der bei den Geschäftchen abfiel, aus lauter Dankbarkeit versteht sich.

Eine weitere Frage die sich ernstlich stellt, aber heute nicht final ausdiskutiert werden kann, ist jene nach der Sinnhaftigkeit des „Goldrauschs”. Wenn das System krachen geht, werden wir eine generelle Neuausrichtung und Umstrukturierung der Gesellschaft brauchen, weg von allen überkommenen Wertvorstellungen bisheriger Prägung, hin zu ganz neuen Ansätzen, sonst hat die Menschheit ohnehin keine Zukunft und es würde nur eine Neuauflage des Elends in altem Gewand geben, wie wir es bislang nach jedem Systemzusammenbruch erlebt haben.

Krisenvorsorge mit Köpfchen

Muss also jeder für sich entscheiden, ob es unbedingt Gold sein muss oder ob man nicht auch seine paar Kröten in andere Dinge stecken kann, die am Ende vielleicht nicht so hart umkämpft sein werden wie der hier beschriebene Legendenstoff Gold. Silber wird ein noch größeres Potential als Gold nachgesagt, andere Edelmetalle werden kaum diskutiert. Natürlich sind wir mal wieder kreativ dabei und wer richtig auf „Nummer Sicher“ und auch „Short“ gehen möchte, der sollte sich das mal mit der „Nudel-Währung“ überlegen. Letztere hat den Vorteil, wenn alles krachen gegangen ist und man selbst für Gold nichts zu kaufen bekommt, dann hat man sogleich eine fressbare Währung im Haus. Selbst Geldfälscher haben da keine Chance, weil die Anforderungen an die Nudel so speziell sind, dass jeder Depp auf den ersten Biss eine Fälschung erkennen würde.

Wer allerhand Risiko vertragen kann, nur auf Metall schwört und unbedingt weiterhin am Euro festhalten möchte, der sollte einfach in dem Bereich kräftig umschichten. Vom Konto in den Keller. Und zwar in 10 Cent Stücken, denn damit ließe sich über den Materialwert immerhin noch gut 1/3 des Wertes über den Crash retten, sobald man sich mit seinem Fundus – nach dem Crash – zum Schrotthändler seines Vertrauens begibt.

Es ist völlig unverständlich warum die Menschen solchen Leuten wie Mutti, dem Schräuble, den Ackersmännern dieser Welt und vielen anderen Seelenverkäufern mehr, unbedingt Glauben schenken wollen. Wo man doch weiß, dass die nur noch für den großen Betrug am Volk stehen. Dran „glauben wollen“ und dran „glauben müssen“ sind übrigens zwei grundverschiedene Dinge, das sollte man mit Blick auf dieses Thema nie vergessen. Und vor der Lockerung des Portmonees wäre zunächst die Lockerung des Geistes sehr zu empfehlen, denn gut gelockert bekommt man einen weiteren Blick auf die unabänderlich anstehenden Dinge, die die meisten Menschen zu gerne ausblenden. Sie sind aber definitiv und mathematisch belegbar im Anmarsch.

Das echte Gold ist weg, Betrugskartell und Scheingold sind geblieben
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8 Kommentare zu Das echte Gold ist weg, Betrugskartell und Scheingold sind geblieben

  1. Wiedermal ein super Artikel – Danke Wika.
    Die Nudelwährung hat es in sich. Bei Pest Oder sonstiger Merkelwürdigkeiten im Nahbereich eine interessante Einlageoption. Für Bankoholics jedoch nicht geeignet, da negatives Wachstum spontan auftritt.

  2. Der Kommentar ist prägnant, sehr lesenswert! (im Stile des authentischen DIVO). Dazu noch das Michael-Winkler-Zitat mit der Stubbenfliege. Aus meiner Sicht ist
    es auch egal, ob Silber oder Gold, denn die Paralellität der Kursverläufe ist da, das
    wird auch durch die kommende MwST-Änderung nicht anders, Silber ist demnach
    eine Ware. Das ist nur Gesetzesbegründungsdeko. Pasta, Tonno, Reis, Hülsenfrüchte, und das dreilagige Toilettenpapier aus dem Discounter gehören dazu. Würde aber bei Pasta mindestens Barilla oder Molisana nehmen

    • Satt machen muß es. Das ist entscheidend. Die billigste Nudel per 1 kg ist eine Nudel wert.

      Natürlich muß natürlich darüber diskutiert, ob Schönheit oder handwerkliche Sorgfalt oder ordinäre Harz4-Pampe eigentlich in die gleiche Währungskategorie gehören.

      Wird wohl der FinanzMarkt entscheiden müssen. Eine Lunar-Silbermünze ist ja auch 1,3 Unze. Somit muß eine Barilla dann eben 2 Nudel sein und beim Molisana (nie gehört) dann wohl 3,17 Nudel.

      Reis sollte man auf 0,5 Nudel festlegen. Andere Vorschläge ?

      Alc wäre auch ne alternative, solange in der Bude nichts herumflammt.

      Mensch sind diese Finanzmärkte aber auch kompliziert………………….

      Kastanien ?

  3. Also in die “Nudel-Währung” habe schon “investiert. hoffe, daß es umsonst ist. Sieht leider nicht so aus. Aber selbst wenn es “relativ” glimpflich weiterginge. So oder so, es wird auch im besten Fall für eine gewisse Zeit Engpässe und Versorgungslücken geben. Glaub da kommt man nicht drum rum. Die Frage ist, wann? Zumindest Reis, Nudeln, Zucker, Salz, Honig hält wohl ziemlich ewig. Vieleicht Jahrzehnte. Natürlich nur, wenn es nicht kontaminiert wird, dicht verschlossen möglichst, keine Feuchtigkeit, Ungeziefer, Verschmutzung…
    Honig kristallisiert zwar, trotzdem weiterhin essbar und beim langsamen erhitzen verflüssigt sich wieder. Ich habe zusätzlich Eintöpfe, Ein-Teller-Gerichte, Eingelegtes in Gläsern (gekauft, nicht selber gemacht.. glücklich wer eigenen Garten, Talent und Selbstversorger..hätte dann wirklich große Vorteile…), Marmelade, etwas Wurst, Fisch… Wenn Strom weg wäre, dann… ist sowas sehr vorteilhaft. Bei Nudeln, Reis oder auch Püree, Knödel usw ist Haltbarkeit sicher begrenzter. Trockenmilch bestenfalls 2 Jahre, Eierpulver recht teuer. Wenn Beides noch Vakuumverschweisst kostet noch mehr.Ich meine die echte Haltbarkeit, nicht das aufgedruckte Datum. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Wie lange hält wohl Studentenfutter? Zumindest 6-8 Monate ÜBER dem Ablaufdatum, habs probiert. Konserven müßten ebenfalls JAHRE länger halten, LEIDER sind Innenwände MEIST mit Weichplastik versehen, die u.a. krebserregendes Bishenol A abgeben. Meine Anfrage zu einer Marke wurde noch nicht beantwortet, obs darin vorhanden wäre. Öl wäre gut, hält nicht sehr lange und natürlich ungeöffnet aufbewahren. Auch über 23 Grad soll man sogar bei Dosen vermeiden. Geht nicht immer. Schadet auf Dauer. Vollkornbrot in Dosen hält lange, habe eine Dose 4 Jahre nach ABLAUF des Verzehrdatums gegessen. Keine geschmackliche Einschränkung bemerkt, nicht schlechter wie sonst eben, bestimmt geht da noch mehr, sicher auch doppelt so lange noch möglich. Bei Knäckebrot ist Schädlingsbefall eher möglich und muß schneller verzehrt werden.
    Hygienartikel, wurde gesagt, nicht vergessen, Toilettenpapier, Küchen-Papier..als Allrounder, auch für Teller säubern, Nase putzen ect. Kernseife kann wohl auch für Haare oder Klamotten genutzt werden. Evt. Hardware. Habe vorsichtshalber noch ein Zelt gekauft. Schlafsack sollte man dann türlich dazu kaufen oder haben. Rucksack, Rollkoffer… kann nicht schaden, wer denn… Habe nen Verbandskasten gekauft, gibts immer wieder mal im Angebot und billiger wie im Einzelkauf, für Mullbinden ect. (Kopf-) Schmerztabletten, gegen Magenverstimmung, Aktivkohletabletten, Hustenpastillen. Wer Ölheizung hat sollte befüllen zeitig, Reservekanister für Autos, evt. neue Reifen… und kann man weit ausdehnen. Um Nudeln, Reis usw. zu kochen kann man Gaskocher und genug Kartuschen dazu bestellen/kaufen. Ist zum Vorjahr auch teurer geworden, Gaspreise…angeglichen.
    Manches kann angeschaffz werden, wenn man merkt, bald könnte es eng werden, die gefahr natürlich, das man zu spät dran ist oder die Preis dann so hoch oder man ein Linit bekommt usw. H-Milch hält 3 Monate im Keller. Also das reicht sicher für Manche in ihrer Reserve mit, lieber als etwas mehr im Keller und nicht warten, bis nichts mehr da ist. Ich habe wohl genug Nahrung nun für 3-4 Monate, hoffe ich zumindest. kann es nur schwer abschätzen. Wenn man bei Eintöpfen auf Kilokalorien sieht, Dann müßte man pro Tag schon Mehrere essen. Kartoffeltopf mit Würstchen u.Fleich hat wenigstens 460 Kalorien während Bohneneintopf die Hälfte ungefähr. muß man selbser jeweils nachsehen u.man will ja Abwechslung. Solche Eintöpfe oder Fisch in Sosse usw. kann zum strecken ja mit zusätzlichen Nudeln usw versetzt werden. Außerdem… solange man noch Strom dann hat…NUTZEN. Zuvor natürlich erst essen, was im Kühl und Gefrierschrank ist. Ich habe in Gefrierschrank noch zusätzlich eine Butter. Eine Salami am Stück und ein Stück Rauchfleisch. Da es wenig Wasser enthält und Dauerwurst, müßte es auch ohne Strom evt. paar Wochen halten. Allerdings: Auch im Gefrierkühler hält nicht ewig. Ach ja, Essig hält auch noch vermutlich ein Leben lang, würde auch zu Trockenlinsen dann passen. Gibt rote Tellerlinsen, Grüne…, Kichererbsen…usw. Auch gut zur Lagerung, teils etwas teurer. Hafer, Mehl vor allem, nicht lange NORMALERweise haltbar, soweit ich weiß und anfällig für Schädlinge. Ich habe außerdem, leider..da Raucher zum Eigenbedarf, nicht als Tauschmittel… Zigarillos mit Filter, kosten “nur” die Hälfte, da keine Zigarettensteuer drauf, Instantkaffee und Teebeutel, 5 Flaschen 0.5 Liter Wodka. Bei Lidl gabs mal “Premium” 1 Euro günstiger. Glaub 3.99 Euro. Ist 5 mal destilliert. Bekannte Marken nur 3 oder 4 mal häufig, aber teurer. Außerdem machts kein Kopf, kann man eintauschen, betäuben, desinfizieren und hält Jahzehnte. Etwas mehr Wasser in Kisten im Keller, leider aber zuwenig. Dafür mir ne Regentonne gekauft, mit Deckel und einen Gartenschlauch mit Anschluß, denn im Bedarfsfall dann an Dusche anschliessen würde und die Tonne ins Wohnzimmer und dann befüllen, aber erst…wenns eng wird. Nur mal paar kleine Tipps. Auch mit wenig Geld kann man über die Monate zumindest nen kleinen Vorrat zulegen für 2-4 Wochen oder länger, wenn man Zeit hat und will. Schon bei 2-3 Euro pro Woche. Das reicht für 1 Kilo Linsen und ein Knäckebrot für 50 Cent ODER 1 Kilo Reis 0.89 Cent Parboiled beim Discounter + 1 Kilo Nudeln Hausmarke ca. 80 Cent, auf Angebote achten oder bei Marken, AUCH Barilla, leider sind Diese oft in Karton verpackt…ungünstig… für 40-50 Prozent Preisnachlass. Dannhat man bei 3 Euro also noch 1.20 über. Das reicht z.B. für ein Eintopf, mal ne Marmelade oder in 3 Wochen zurückgelegt 1 Glas Honig oder Wurst oder usw. Kekse als Alternative zu Knäcke, Krissinis, da gibts Einiges, aus Schweden, Italien. Dosenbrot etwas teurer, vor Allem im Netz, wo noch hohe Versandkosten bei sind. Man bekommts bei Angeboten, Aktionswochen MANCHMAL ab 1.49 Euro. Sind 500 Gramm, reicht fünf Tage. NUR Verschweisstes gibts schon AB 80 Cent. Einfach mal mit offenen Augen einkaufen. Wer Wert auf Bio usw legt oder beim Bauern einkaufen kann usw. muß türlich anders rechnen, keine Frage. Ab 2014 wird übrigens der volle MWST-Satz für Silbermünzen fällig. Von 7 auf 19%. Also besser vorher kaufen ODER Silbermünzbarren. Da ist ein Münzaufduck, dadurch NOCH ebenfalls nur 7 Prozent Steuern BIS Dez. 2013. Geld müßte man haben. Naja immerhin einige Silbermünzen habe, vopn früher noch und paar neu. ACHTET rein auf den Silberwert, wie hoch ist der und Gewicht. Es bringt nix teure Sammlermünzen zu kaufen in teurer Hülle NUR der Materialwert ist wichtig.

    • Bloß nicht hysterisch werden. Nur weil das Geldsystem abkackt und ein paar Finanzarschlöcher um die Lampe fliegen, bleibt nach dem zu erhoffenden Untergang dieses parasitären Ungeziefers doch immer noch der edle Mensch übrig, der für dieses Pack als Sklave gearbeitet hat. Und nun für sich selbst arbeiten kann.
      Dann arbeiten wir eben für uns selbst und tauschen Arbeit gegen Arbeit.
      …..
      …..
      Das mit den Silbermünzen, ob Sammlermünzen oder nicht, da muß ich Ihnen widersprechen. Sammlermünzen haben sehr wohl gutes Potential, denn wer will beim Tauschen unbedingt die 187´e Philharmoniker in die Kiste schmeißen ?
      Denn wenn man mal verkauft, sollte man die Münzen sowiso nicht zum Edelmetallhändler tragen, denn dort zählt tatsächlich nur das Material.

      Aber bitte lassen sie die Numimatik nicht außer Acht. Schönheit ist immer besser……..solange der Preis nicht abhebt. Astronomische Aufschläge zahle ich dafür natürlich auch nicht.

      Sie müssen auch immer bedenken, welche Wirkung eine Münze auf einen Unbedarften macht. Den beeindruckt eine 28g-925-Münze wahscheinlich mehr, wenn Sie PP, Frostlike, Vintage ist als ein popeliger ST-Philly, selbst wenn da mehr Silber drin ist.

      Außerdem haben Sie mehr Freude beim Sammeln, kaufen nicht zuviel auf einmal und durch die eigene Freude an diesen schönen Münzen geht Ihnen die Preisentwicklung auch eher mal am Ar… vorbei.
      Ganz anders als wenn Sie zig Philharmoniker kaufen und sich dadurch dummerweise immer schnell ausrechnen können, was sie nun an “Verlust” gemacht haben.

      Kaufen Sie eben 80% Phillies oder Maples und streuen Sie das ein oder andere Schmuckstück mit rein. Haben Sie wirklich auch selbst freude beim Anschauen.

      Sie werden sehen.

  4. Wollte meinen Text nachbessern und ergänzen, aber irgendwie gabs Probs und hat Seite neu geladen, bevor die Nachbesserung bestätigen konnte und nu ist es ohne die Korrektur immer noch vorhanden. Na, egal. Es fällt Einem nicht immer Alles auf Kommando ein. Einfach mit offenen Augen einkaufen und wie beim Kofferpacken mitdenken. Was brauche ich täglich, was brauche ich in diesem oder Jenen Fall. Wer Bio oder Vitamine (Übrigens gibts Depot-Multivitamin-Tabletten 100 Stück für unter 3 Euro, reicht 3 Monate, kein Fehler, wenn kein frisches Obst oder Gemüse vorhanden, auf natürliches Basis ist nur teils möglich und unbezahlbar…Vitamin C-Pulver vieleicht noch am ehesten), pflanzliche Präparate kann ja mal im DM Markt reinschnuppern (oder beim Müller-Markt). Die haben auch Bioware (und anscheinend im Vergleich zu Anderen recht günstig UND im Verhätnis gutes Arbeitsklima anscheinend, Löhne i.O)…. Alnatura z.B. nach meiner Ansicht aber im noch teuer genug. Reis-oder Maiswaffeln (Bio) auch statt Brot oder Kekse möglich sind noch günstig, meist unter einem Euro. Viele Varianten, mit Dinkel, Glutenfrei (überflüssig), 4 Korn usw. oder was sinnvoll sein kann, ist Meersalz (Ca. 1 Euro). Klar kostet das Mehrfache wie Billigsalz (19 Cent). Mann kann ja auch mischen, aber kauft keines mit Jod oder Fluor (GIFT und schädlich, zumal LEIDER sowieso oft in Konserven mit bei ist, grmpf)…oder Rohrzucker. Türlich kann man statt Zucker auch mit Ahornsirup, Honig usw süssen und wichtiger Energiespender. Es gab schon so Sesamriegel mit Honig (anderswo) für 59 Cent. Ganz ohne Zusatzstoffe, Aromen usw und machen schnell satt.
    Kerzen oder Teelichter, Kleine LED-Solarlichter bekommt man fast hinterhergeworfen mit 1-4 LEDS, ok, die mit 4 oder mit Edelstahl natürlich etwas teurer, über Sommerzeit immer wieder irgendwo im Angebot, ob Baumarkt…usw. in Steinform, mit Erdspitz… geht auch in Wohnung. Bei Kerzen…was braucht man dazu? Feuer… bei Manchen Gaskochern auch. Manche habe Piezozündung. Also kann man Feuerzeuge kaufen, ABER… lager die mal 1-2 Jahre… LEER. Das Gas entweicht. Also immer wieder nachkaufen, besser noch (zusätzlich) Streichhölzer. Müssen keine Survivalhölzer im Alupack sein. in dichte Gefrierbeutel, Ummantelter Draht darum (Bindedraht z.B.) oder nen Knoten rein, tut es auch.. oder normal lagern, wenn zu Hause ODER man kauft nen Feuerstahl, für wieviele Zündungen die verwendbar sind wird angegeben…
    Batterien gibts 2 Sorten und eben unterschiedliche Größen. Was braucht man meist? Welche Geräte habe ich? Was ist wichtig? Z.B. ein analoges Radio ist Pflicht. Auf ein Internetradio oder im TV, bei Ausfall… naja. Ich habe ein Hybrid gekauft, mit Leds, Sirene, Radio und Lademöglichkeit für EINFACHES Handy, aber geht nur mit Adapter und nur mit einem Billighandy, habs probiert. Ein 10 Euro-Handy von Nokia, inklusive Guthaben. Ok, das Guthaben ist leider nach wenigen Monaten verfallen, eigentlich gesetzlich verboten, das meiste Geld weg, aber was will man meckern? Es ist leicht, staubgeschützt, hat sogar ebenfalls Radio, LED, Wecker, mit Uhrzeitansage, Radio oder Tonumstellung, Stereokopfhörer und mit eingebauem Lautsprecher, was will man mehr? Akkudauer ist gut… kein GPS hat nicht nur Nachteile, wegen Ortung. Am besten Akku laden, dann herausnehmen und bei Bedarf verwenden. Achten, das man immer irgendwo ne Karte noch hat mit paar Euro Guthaben UND Bei Nichtgebrauch ALLE Akkus regelmässig neu aufladen, sonst gehen kaputt, auch bei Nichtgebrauch entladen sich. Alle halbe Jahre reicht
    Ach ja: Wer genug Geld hat ist natürlich noch ne Möglichkeit sich mit Militärnahrung einzudecken. Ob aus deutschen Beständen von HEPA. Da gibts auch ganze Tagespakete oder das Bessere der Franzosen usw. ODER gefriergetrocknete, dehydrierte Nahrung. Vorteil: Leicht, platzsparend, Jahrzehnte haltbar, wie auch HEPA. Nachteil: Der hohe Preis, man braucht heisses Wasser. Na, so könnte man lange weitermachen. Ich hoffen, es ist was Nützliches dabei 🙂

    • Ich mache mir ersthaft Sorgen um Ihre Gesundheit. Ihre Seele muß ein Schweizer Käse sein, aus lauter Sorgen.

      Sie haben ja wirklich an alles gedacht ! Nur nicht an Waffen.

      Wenn Sie so handeln und Ihr Leben mit der Verwaltung all Ihrer Überlebensmittel damit ausfüllen, machen Sie sich das Leben kaputt.

      Ich bleibe dabei: Der Zusammenbruch des gewohnten Betrugssystems wird für die Menschheit eine Befreiung sein. Sicher: Der Überfluß-Verschwendungswohlstand auf Kosten anderer armer Teufel dieser Welt wird dann für die westliche Welt wohl ein Ende haben.

      Gelebt, gesoffen, gevögelt und getanzt wurde aber schon immer. Wahrscheinlich früher viel mehr als zu unseren Zeiten des besinnungslosen Materialismus´, wo man effektiver geworden ist und Sex, Liebe, Freude einfach kauft und sich trotzdem leer fühlt.

      Oder auch vermeintliche “Sicherheit”.

      Vergessen Sie die Waffen nicht……………………

  5. Passend zu Ihrem Artikel, hier ein brandaktuelles Video der Künstler Konstantin Wecker und Prinz Chaos II. produziert vom genialen Stoersender:
    http://www.youtube.com/watch?v=0BqTnKDItxI
    Wer mehr wissen möchte kann sich hier den ganzen Text als kostenlose PDF oder kostenloses Ebook downloaden:
    http://www.randomhouse.de/content/attachment/webarticle/aufruf_zur_revolte_40040.pdf
    Es würde uns sehr freuen, wenn Sie dem Text in Ihrem Herzen weitestgehend zustimmen können und mithelfen würden diese Links so schnell wie möglich in Ihrem Freundeskreis etc. weiterzuverbreiten.
    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe, denn nur gemeinsam sind wir stark.
    F.S.

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