Hintergrund

„Unwertes Leben“ zu entsorgen bleibt statthaft

Man kann nicht einfach den Tierschutz, selbst wenn der im Grundgesetz verankert ist, über die Fleisch-Ess-Lust erheben. Das wäre ein klarer Verstoß gegen jede menschliche Grillkonvention. Hätte das BVerwG hier anderes geurteilt als es heute bei den männlichen Küken urteilte, hätten wir wohl ein ernsthaftes Problem. Weniger ernst ist es, solange der Tierschutz ganz geduldig, schwarz auf weiß im Grundgesetz steht. Davon muss sich das realen Leben ja nicht irritieren lassen. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Julia Klöckner macht Ernst beim Tierschutz

Der Tierschutz, respektive das Tierwohl, ist eine unangenehme Angelegenheit, die deutlich hinter dem allgemeinen Profitstreben nebst der verordneten Fleisch-Ess-Lust zurückstehen muss. Das hat selbst Julia Klöckner inzwischen vollends verinnerlicht und will viel radikaler für den Tierschutz eintreten. Das bedeutet eine konsequente Fortsetzung ihrer bisherigen „Politik ohne Bart“. So sollen Belästigungen der Tiere durch ungebetene Voyeure zukünftig härter bestraft werden. ❖ weiter ►

Fäuleton

VW setzt Affen-Abgas-Versuche im Freiland fort

Es ist schon schlimm, wenn ein Konzern wie VW Tierversuche macht oder machen lässt. Nicht minder elend ist es, wenn das Thema medial zu einem rosaroten Elefanten aufgeblasen wird. Wenn irgendwo auf der Welt im Rahmen von Kriegshandlungen Hunderte von Menschen pro Tag verrecken ist es nicht mal einen Dreizeiler wert. Wenn zehn Affen, die es vermutlich überlebt haben, in Dieselabgase gesetzt werden, ist das ein weltweiter Skandal für den VW am Ende sicher wieder Milliarden bezahlt. ❖ weiter ►

Gesellschaft

Zu Ostern: Küken schreddern für die ganze Familie

Happy-Shred: Wir sind eine kapitalistisch orientierte Konsumgesellschaft in der aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit nicht nur Löhne auf Tiefststand gehalten werden müssen, nein auch die Preise für überlebenswichtige Produkte müssen runter, damit der Konsumhorror für alle möglich bleibt. Um derlei Optimierungsprozesse in der Realität für die ganze Familie sichtbar zu machen, ❖ weiter ►