Fäuleton

Flüchtlinge aus Guatemala erst nach der Hessenwahl

Inzwischen haben wir an den EU Außengrenzen offenbar akuten Flüchtlingsmangel. Jedenfalls stehen lange nicht so viele an, wie die UNO in kommenden Jahrzehnte umverteilen möchte. Das kann ein temporärer Mangel sein, den wir nach der Hessenwahl sicher mit der Übernahme der Flüchtlinge aus Guatemala von Mexiko kompensieren können. Bis zur Landtagswahl in Hessen sollte man das Thema besser klein halten. Aber im Dezember kommt es mit dem Migrationspakt sowieso wieder auf den Tisch. ❖ weiter ►

Amerika

Bernie Sanders schickte Hillary Clinton die Bombe

Gerne hätte man die Bomben an Clinton, Obama und den CNN dem Putin untergeschoben. Nachdem der aber auch schon für Ebbe und Flut verantwortlich ist, brauchte es jetzt mal einen anderen Sündenbock. Gleich nach Putin kommt dann Trump, bzw. dessen Anhänger. Aber auch das ist viel zu kurz gegriffen. Man muss muss sich ein wenig mehr mit der Motivation befassen, die hinter den Bomben stecken. Eine Aufklärung vor der Wahl ist allerdings auch nicht gewünscht. ❖ weiter ►

Deutschland

Merkel knallhart: keine Waffenlieferungen und keine Dieselfahrverbote

Jetzt kommen die Kracher auf den letzten Hessen-Metern. Wenn Merkel die Waffenlieferungen an die Brüder im Geiste, die Saudis einstellt und darüber hinaus Dieselfahrverbote dahin befördert, wo sie den Grünen Schmerzen bereiten, dann ist sie wieder ganz Volkes Liebling. Deshalb sind ihre klaren Ansagen zu begrüßen. Wir alle kennen ihre Stärken, besonders bei der Interpretation des Volkswillen. ❖ weiter ►

Deutschland

SPD nach Bayern-Wahl merkelich erleichtert

Die Landtagswahl in Bayern hat eigentlich nur Sieger produziert. Selbst die SPD darf sich Sieger nennen. Sie konnte, anders als alle anderen Parteien, die größte Veränderung für sich verbuchen, noch deutlich vor CSU und AfD. Das muss einmal gewürdigt werden. Deshalb darf sich die SPD seither merkelich erleichtert fühlen. Einzig den SPD-Bonzen geht der dafür notwendige Humor ab. So mag sich die Talfahrt fortsetzen, bis die Partei in der Dorfliga versinkt. ❖ weiter ►

Deutschland

Buntstift und Radiergummi für die Wahlkabine

Bayern hat nicht nur Humor, sondern vielerorts auch Buntstifte für die Landtagswahl im Einsatz. Das kann passende Wahlergebnisse deutlich vereinfachen. und auch etwaigen Korrekturwillen (nicht nur) der Wähler entgegenkommen. Bei der anstehenden Landtagswahl, sollte aufgrund der Brisanz überlegt werden, ob nicht auch ein Radiergummi mit in die Kabine gegeben wird. Immerhin könnten sich so einige Frust-Wähler selbst im letzten Moment auch noch korrekt umentscheiden. ❖ weiter ►

Deutschland

Söder macht vor LT-Wahl extrem kopflosen Eindruck

Die unansehnliche Enthauptung des jungen und erstmals Landesvater gewordenen Markus Söder, zieht unmittelbar vor der Landtagswahl seine medialen Kreise. Allerdings sind die harten Beschwerden nur in der Politikerkaste besonders heftig. Das Fußvolk gibt sich eher amüsiert. Und ginge auch die CSU richtig ehrlich mit dem Thema um, dann müsste ihr bewusst sein, dass die Enthauptung des Söder Markus spätestens nach der Wahl auf dem Programm zu stehen hätte. ❖ weiter ►

Deutschland

Söder wird Verantwortung für Wahldebakel ablehnen

Die Landtagswahl in Bayern steht vor der Tür und wir können bereits heute den Schuldigen für das Versagen der CSU benennen, sofern wir dabei mal „den Wähler“ ausklammern. Den trifft selbstverständlich die Hauptschuld an dem Debakel. Wie es aussieht, kann sich aber der Söder Markus, trotz der herben Verluste, ausnahmsweise noch einmal aus der Affäre ziehen. Zu diesem Zweck ist er gerade dabei ordentlich abzuheben, um bei den Schuldzuweisungen nicht zu dicht dran zu sein. ❖ weiter ►

Hintergrund

Der Söder-Kasper und die elende Grünkohl-Show

Jetzt hat es tatsächlich dieses Duell zwischen dem Söder Markus und dem Grünen Hartmann gegeben. Wie zu erwarten, natürlich ohne Ergebnis. Es wurden eine Stunde lang die Themen behandelt, die eigentlich gar nicht von Belang sind. Immerhin war es den beiden Protagonisten möglich, über eine Stunde hinweg, ein paar seichte Wellen zu schlagen. Das mag dem Umstand geschuldet sein, dass die nächste Landesregierung Bayerns eher eine Schwarz-Grüne als eine Schwarz-Blaue sein wird. ❖ weiter ►

Deutschland

Merkel gestattet Seehofer letztmalig ihr Bettvorleger zu werden

Heute ist mal wieder so ein Tag vor dem Tag. Damit aber der Tag der Tage der Königin nicht aus den Händen gleitet, lässt man schon mal durchsickern, was auf dem Abspeiseplan für Pöbel und unwirsche Politiker steht. Demnach will Merkel über den Maaßen weiterregieren. Qua ihrer Macht legt sie fest, was Wahrheit ist und gewinnt somit das Deutungsmonopol über die Vokabel „Hetzjagden“ zurück. ❖ weiter ►

Fäuleton

Seehofer laut Medien: „Vater aller Merkel-Sorgen“

Das Regieren fällt Königin Merkel nicht sonderlich schwer. Nur manchmal funkt aus nachvollziehbaren Gründen ein bayrischer Provinzprinz dazwischen. Soweit man große Teile des Pöbels schlicht ignoriert und sich stattdessen auf die Claqueure aus der eigenen CDU/CSU-Inzestfamilie verlässt, sollte soviel nicht schiefgehen. Das Desinteresse der Masse an Politik ist groß genug, sodass man getrost an der vorbeiregieren kann. Eine Situation, die Königin Merkel seit Jahren entgegenkommt. ❖ weiter ►

Krieg

Warum Donald Trump besser Chemnitz als Damaskus bombardieren sollte

Damaskus ist immer eine Reise wird, für Handlungsreisende, die zunächst Gift versprühen, um das zum Anlass zu nehmen, Bomben zu werfen. Für Syrien bedauerlich, das jetzt Zwischenwahlen in den USA anstehen. Deshalb muss gebombt werden. Sollte Merkel aus lauter Gutherzigkeit dafür nicht Chemnitz anbieten, muss Assad wieder Giftgas einsetzen, um den Grund für ein US-Syrien-Bombardement zu liefern. ❖ weiter ►

Deutschland

ANahles macht die SPD nicht sympathischer

Der SPD-Sturzflug setzt sich gnadenlos bis unbeirrt fort. ANahles ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Flugshow, schließlich ist sie die Pilotin dieses irren Sturzfluges. Aber auch die CDU muss dabei Federn lassen. Aktuell hätte die GroKo bei Neuwahlen Mühe eine einfache Mehrheit zusammenzubringen. Irgendwie hat das GroKo-Trio abgewirtschaftet und sie haben noch nicht bemerkt, dass es so ist. Gottlob spielen wir hier nur ein wenig Demokratie, sodass nichts Ernsteres passieren kann. ❖ weiter ►

Deutschland

SPD kürt Merkel final zur Kanzlerkandidatin 2021

Zugegeben, in der Politik kommt es gar nicht so sehr darauf an, was der Wähler will. Der ist nur Staffage. Vielmehr ist jede List recht, eigene politische Ziele der Partei zu verwirklichen, sofern diese nicht ohnehin schon durch die Lobbys vorgegeben sind. Offenbar hat die SPD jetzt endlich die richtige Strategie entwickelt, sich langfristig der Angela Merkel entledigen. Politik war schon immer recht schmutzig, Dank der GroKo wird es nur noch etwas schmutziger, aber wen stört das schon. ❖ weiter ►

Europa

Besser als Käse: Mozzarella rettet EUtalien

Das geht in die Hose und endet am Po. Vorerst hat der italienische Präsident die EU gerettet. Nicht so sehr die Italiener, die er ursächlich vertreten sollte. Aber in guter EU-Tradition ignoriert er die Menschen bereits so gut, wie die EU selbst dies mit ihren 500 Mio. Stück Nutzvieh tut. Das lässt Hoffnung für die Elite, dass man den Zusammenbruch solange hinauszögern kann, bis sich die EU-Diktatur verfestigt hat und man generell auf Wahlen verzichten kann. Oder doch alles nur Käse? ❖ weiter ►

Fäuleton

Martin Loser Schulz: SPD-Held für Europawahl 2019

Die Bedeutungslosigkeit des europäischen Scheinparlament muss an dieser Stelle nicht extra hervorgehoben werden. Es eignet sich jedoch ausgesprochen gut dafür, verdiente Politiker auf eine honorige Ruheposition zu entsorgen, die vom europäischen Steuerzahler gut dotiert wird. Weil sich Martin Loser Schulz, anders als Sigmar Gabriel, bislang der SPD gegenüber kritiklos verhielt, könnte er zur Belohnung doch noch in den Genuss einer solchen Ruheposition im EU-Parlament kommen. ❖ weiter ►

Fäuleton

Nach SH-Wahldebakel: SPD erwägt Fusion mit CDU

Wenn es um die Rettung der indirekten Demokratie geht, ist den sogenannten Volksparteien inzwischen jedes Mittel recht. Es muss lediglich sichergestellt sein, dass das Wahlvolk selbst nicht an den Drücker kommt. Alles andere lässt sich dann schon irgendwie in den Lobbys und Hinterzimmern parteiintern auskungeln. Das stell sicher, dass die bisherigen Nutznießer dieser durchaus etwas anrüchigen Staatsform nicht zu kurz kommen. Das letzte Wahldebakel gibt vertieft die Richtung vor. ❖ weiter ►