Absurdes aus der RealitätRealität. Ungefiltert.Satire ohne SicherheitsabstandNachrichten mit NebenwirkungenBetreutes Denken war gesternUnabhängig. Unbequem. Unüberhörbar.Garantiert nicht regierungskonform
Mein Freund würde gerne Steuern bezahlen. Wirklich. Er besitzt weder eine Briefkastenfirma auf den Cayman Islands noch einen diskreten Steuerberater mit Panamahut. Er hat […]
Die Regierung tut sich immer wieder mit neuen Steuern und Abgaben hervor. Das ist ganz wichtig, denn so kann sie ihren Einfluss ausbauen. Die Tatsache, dass Steuern und Abgaben die Menschen eher in Not bringen, spielt keine Rolle. Mit den üppigen Einnahmen, kann der Staat dem entgegenwirken. Deshalb ist es wichtig, analog zur „Gasumlage“, wegen der Gaskrise, jetzt sofort die Inflation nach demselben Strickmuster anzugehen. Was eignete sich also besser als eine „Inflationssteuer“?
Der Zahn der Zeit und die Vergesslichkeit machen es möglich, dass sich ein anonymer Apparat, wie ein Raubritter, über die Menschen hermacht. Dazu bekommen wir gerade ein wunderbares Beispiel serviert. In seiner endlosen Güte und Großherzigekeit hat der Apparat beschlossen auf rund drei Milliarden Steuereinnahmen zu verzichten. Geld, welches nur ausnahmsweise und temporär dem Steuervieh nicht aus den Rippen gepresst wird. Was, wenn diese Großzügigkeit in drei Monaten endet?
Die höchste Kunst der Politik besteht darin, ganz tolle Versprechungen zu machen, die angeblich Vorteile für die Allgemeinheit bringen. Besonders im Bereich der Steuerpolitik fällt auf, dass die großartigen Entlastungen am Ende tatsächlich diejenigen belohnen, die bereits richtig Asche auf der Tasche haben. Für das darbende Fußvolk, am unteren Ende der Steuerkette, kommt bei diesen Rückvergütungssystemen meist nichts heraus. Sie sind und bleiben zahlende Kaste.
Die FDP ist gewohnheitsmäßig das fünfte Rad am Wagen. Außer ein paar Reserveeinsätzen hat die Partei in den letzten Jahrzehnten nichts erlebt. Das hält sie nicht davon ab ihr ewiges Steuer-Senkungs-Mantra zu summen. Nur so richtig zeitgemäß ist das heute nicht mehr. Da wird allenthalben der alte Wein in neuere Schläuche verpackt. Die optisch-verbale Auffrischung der Partei vermag nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie ihrer einseitigen Ausrichtung nicht entfliehen kann.
In diesen Tagen dürfen wir abermals eine politische Nutzlos-Debatte miterleben. Nutzlos zumindest für die Menschen, die es vorgeblich entlasten soll. Die Diskussion, respektive die Umsetzung, bezüglich der MwSt. kann allerdings im Rahmen der Umverteilung von unten nach oben einmal mehr sehr gute Dienste leisten. Zwar entspricht es dann nicht dem vorgeschobenen Zweck, aber selbst das ist guter politischer Betrugs-Standard. Insoweit nichts neues auf der Titanic, wir bleiben auf Kurs.
Als Unternehmer in schweren Zeiten etwas Gutes zu tun oder gar zu spenden, kann schnell zu einem steuerlichen Spießrutenlaufen werden. Der Unternehmer muss sich einfach merken, dass es kein soziales Engagement ohne Finanzamt geben kann. Altgediente Betriebe wissen das seit Generationen. Junge Unternehmen müssen sich erst noch die Hörner vom Finanzamt absägen lassen. Genau so passierte es jüngst einem Unternehmen, welches einfach nur den Aufrufen folgte und Hilfe leistete.
Der Bon wird uns wohl auch weiterhin noch eine weile beschäftigen. Bedauerlicherweise hat man, bei dem ganzen Irrsinn um das Thema, vergessen eine Bonpflicht für gekaufte Politiker einzuführen. Das erst wäre spannend. Um aber zumindest die Bonpflicht für die Masse ökologisch vertretbarer zu gestalten, kommen Überlegungen in Gang, die Umsätze und Endbeträge dem Kunden auf die Stirn zu tätowieren. So ließe sich zumindest das Bon-Waldsterben deutlich reduzieren.
Das Ding mit dem Bon und der Pflicht ab dem 1. Januar hat die Republik ziemlich durcheinander gewirbelt. Ja fast traumatisiert. Abgesehen von den sprachlichen Verständnisfehlern gingen die Erwartungen zu dem Thema weit auseinander. Kraft seiner Wassersuppe hat die „Rote Null“ von der SPD das Rennen für sich entschieden. Das Nachsehen haben gemeinhin Bong-Fetischisten, als auch die Bonbon-Liebhaber. Für beide Klientel fällt außer Thermopapier nichts bei der Geschichte ab.
Wer meint, die von Donald Trump im Wege der „nationalen Sicherheit“ verhängten Strafzölle seien ein einseitiger, brutaler Angriff auf die Restwelt, der hat schlicht nicht mitgerechnet. Entgegen aller Beteuerungen lautet das tatsächliche Motto: „Wie füllen wir die Staatskasse ohne Gegenwehr“. Und dieses Motto gilt insbesondere für alle Schreihälse, die bereits entsprechende Gegenmaßnahmen angekündigt haben. Der Sachverhalt ist simpler als man meint.
Aktuell wird die Einigung der Atomindustrie mit der Bundesregierung gefeiert und letztere gebärdet sich als Wohltäter der Menschheit, weil man einen möglichen Schadensersatzanspruch zur Höhe von rund einer Milliarde Euro fallen lassen will. Wer ein wenig hinter die Kulissen blickt, kommt recht schnell darauf, dass es dann sicher um ein Vielfaches teurer werden wird. Wir sagen wo und wie das zu erwarten steht.
+++EIMELDUNG+++ Bad Ballerburg: Für den gemeinen Bürger gilt bislang noch immer, dass er sich bei Strafe von Drogen fernzuhalten hat, mit Ausnahme von Alkohol […]
Big Wonderland: Eigentlich ist es ja reine Formsache, sämtliche politische Instanzen (Club der Millionäre, gilt für Senat und Kongress) waren sich in den USA […]