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Analyse11. September 2026

WTC 7: Wie viele Fragen verträgt die offizielle Wahrheit?

wtc 7

Heute, am 11. September 2026, jähren sich die Anschläge von New York 25. Mal. Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit vermeintlich Flugzeuge die Zwillingstürme des World Trade Centers zum Einsturz brachten, fast 3.000 Menschen starben und aus einem Tag des Terrors eine außenpolitische Dauerlizenz für Kriege, Überwachung und Bürgerrechtsabbau entstand.

Gedenkveranstaltungen werden abgehalten, Kränze niedergelegt und die bekannten Fernsehbilder erneut ausgestrahlt. Politiker sprechen über Freiheit, während Sicherheitsbehörden erklären, weshalb von dieser Freiheit seit 2001 immer weniger übrig bleiben konnte. Der „Krieg gegen den Terror“ hat sich als bemerkenswert langlebiges Geschäftsmodell erwiesen: Der Gegner ist unsichtbar, das Schlachtfeld liegt überall und der Abspann fällt aus.

Mitten in diesem sorgsam eingerichteten Erinnerungszimmer steht allerdings ein 47 Stockwerke hoher Elefant, über den auch nach 25 Jahren erstaunlich ungern gesprochen wird.

Sein Name lautet World Trade Center 7.

Drei Hochhäuser, zwei Flugzeuge – fehlt da nicht etwas?

Offiziell trafen zwei Flugzeuge am Morgen des 11. September 2001 die beiden Zwillingstürme. Beide Türme stürzten später ein. Am Nachmittag, um etwa 17.20 Uhr Ortszeit, kollabierte ein drittes Hochhaus vollständig: WTC 7.

Kein Flugzeug hatte WTC 7 getroffen.

Warum kennen trotzdem Millionen Menschen die Bilder der beiden Türme, während sie von dem dritten eingestürzten Hochhaus noch nie gehört haben? Weshalb verschwand ein 47-stöckiges Gebäude aus dem Stadtbild und beinahe gleichzeitig aus dem öffentlichen Gedächtnis? Wie kann ein Vorgang dieser Größenordnung zum historischen Kleingedruckten werden?

Der Schweizer Historiker Daniele Ganser stellt diese Fragen seit Jahren. In seinem ausführlichen Vortrag „WTC 7: Feuer oder Sprengung?“ verzichtet er auf die Behauptung, sämtliche Antworten zu kennen. Er legt Aufnahmen, Zeitabläufe und technische Einschätzungen nebeneinander und fragt, welche Erklärung besser zu den sichtbaren Ereignissen passt.

Warum löst bereits diese Fragestellung bei manchen Medien einen geistigen Rauchmelder aus? Müsste Wissenschaft eine überprüfbare Erklärung nicht mühelos gegen kritische Nachfragen verteidigen können? Oder braucht eine stabile Wahrheit inzwischen ein Sicherheitsgeländer aus Etiketten wie „Verschwörungstheorie“, damit niemand versehentlich zu nahe herantritt?

Was geschah in WTC 7?

WTC 7 stand nördlich der Zwillingstürme und beherbergte zahlreiche Büros. Trümmer des Nordturms beschädigten das Gebäude und entzündeten Feuer auf mehreren Stockwerken. Die Wasserversorgung der Sprinkleranlage war beeinträchtigt, weshalb einige Brände über Stunden unkontrolliert blieben.

Feuerwehrleute wuden aus dem Gebäude per Order rausgezogen bevor es einstürzte. Das Gebäude war bereits geräumt, weshalb bei seinem Kollaps glücklicherweise niemand ums Leben kam.

Diese Umstände gehören zur vollständigen Betrachtung. Doch beantworten sie bereits die zentrale Frage?

Kann ein gewöhnlicher Bürobrand, selbst unter außergewöhnlich ungünstigen Bedingungen, den nahezu vollständigen und äußerlich weitgehend gleichmäßigen Zusammenbruch eines 47-stöckigen Stahlskelettbaus verursachen? Wenn ja: Warum gilt WTC 7 laut der amerikanischen Untersuchungsbehörde NIST als erster bekannter Fall, bei dem ein solches Hochhaus hauptsächlich durch unkontrollierte Brände vollständig zum Einsturz gebracht wurde?

Hat die Welt an jenem Nachmittag ein äußerst seltenes bauphysikalisches Ereignis erlebt? Oder wurde ausgerechnet beim folgenreichsten Terroranschlag der Geschichte eine Erklärung akzeptiert, die bei jedem weniger politisch aufgeladenen Gebäudeeinsturz mit deutlich größerer Härte geprüft worden wäre?

Was sagt NIST – und was bedeutet Säule 79?

Das National Institute of Standards and Technology (NIST) veröffentlichte 2008 seinen Abschlussbericht zu WTC 7. Nach der offiziellen Erklärung von NIST dehnten sich Stahlträger durch die Hitze der Brände aus. Ein Träger im 13. Stockwerk (Träger A2001) verlor demnach seine Verbindung zur tragenden Säule 79. Daraus hätten sich innere Stockwerkseinstürze entwickelt, bis Säule 79 einknickte und eine fortschreitende Kettenreaktion durch das gesamte Gebäude auslöste.

Klingt technisch – ist es deshalb automatisch vollständig überzeugend?

Wie führt das Versagen eines begrenzten Bereichs im Nordosten des Gebäudes zum annähernd gleichzeitigen Absinken der gesamten sichtbaren Außenfassade? Weshalb neigte sich das Hochhaus nicht deutlich zur beschädigten Seite? Warum fiel es nicht asymmetrisch auseinander? Wie konnten die tragenden Strukturen über die Breite des Gebäudes ihren Widerstand so schnell verlieren?

NIST antwortet darauf, zunächst sei das Innere des Gebäudes zusammengebrochen. Die vergleichsweise steife Außenhülle sei noch einen kurzen Moment stehen geblieben und anschließend nahezu als Einheit abgesackt. Der sichtbare symmetrische Einsturz sei demnach das Endstadium eines zuvor unsichtbaren inneren Zusammenbruchs gewesen.

Ist diese Erklärung durch physische Beweisstücke abgesichert? Oder hängt sie hauptsächlich von Computersimulationen, Annahmen über Brandverläufe und rekonstruierten Materialwerten ab?

WTC 7

Wo blieb der Stahl des wichtigsten Beweisstücks?

Von WTC 7 konnte kein einziges Stahlteil eindeutig identifiziert und für eine metallurgische Untersuchung gesichert werden. NIST bestätigt selbst, dass der Stahl bereits abtransportiert worden war und später mangels eindeutiger Kennzeichnungen keinem bestimmten Teil des Gebäudes mehr zugeordnet werden konnte.

Warum wurde das Material eines vollkommen eingestürzten Hochhauses entfernt, bevor eine umfassende Untersuchung seiner Tragstruktur erfolgen konnte? Weshalb bewahrt man nach einem gewöhnlichen Flugzeugabsturz selbst kleinste Wrackteile auf, während beim folgenreichsten Gebäudekomplex der amerikanischen Geschichte entscheidendes Material im Schrottkreislauf verschwand?

War die schnelle Beseitigung wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten verständlich? Sicherlich. Erklärt sie zugleich, warum später kein einziger eindeutig zuzuordnender Stahlträger aus WTC 7 für die Untersuchung zur Verfügung stand?

Wie belastbar kann eine Computersimulation sein, wenn die realen Bauteile, deren Verhalten simuliert wird, weder metallurgisch untersucht noch auf ungewöhnliche Beschädigungen geprüft werden konnten?

Würde eine Versicherung einen abgebrannten Kleinbetrieb abschließend bewerten, nachdem die entscheidenden Trümmer bereits eingeschmolzen wurden? Oder gelten bei einem 47-stöckigen Hochhaus andere Regeln, weil die politische Bedeutung der Antwort größer ist als der Versicherungswert?

Was bedeutet freier Fall?

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Fallbewegung der nördlichen Fassade. NIST teilte den sichtbaren Abstieg über 5,4 Sekunden in drei Phasen ein. Für einen Abschnitt von etwa 2,25 Sekunden räumt die Behörde ausdrücklich eine Beschleunigung im freien Fall ein.

Freier Fall bedeutet, dass der fallende Teil des Gebäudes in diesem Zeitraum praktisch keinen nennenswerten Widerstand durch die darunterliegende Struktur erfahren hat.

Wie verlieren zahlreiche tragende Elemente über mehrere Stockwerke nahezu gleichzeitig ihre Stützwirkung? Reicht der vorhergehende innere Kollaps aus, um diese Phase vollständig zu erklären? Welche Säulen waren zu diesem Zeitpunkt bereits funktionslos, und wodurch verloren sie innerhalb eines äußerst kurzen Zeitfensters ihre Tragfähigkeit?

NIST sieht darin keinen Widerspruch. Die äußeren Säulen seien bereits eingeknickt und hätten ihre Last nicht mehr tragen können. Kritiker fragen dagegen, weshalb das Versagen von Säulen über die gesamte Gebäudebreite so gleichmäßig erfolgte.

Was sagen Jörg Schneider und Hugo Bachmann?

Ganser wandte sich bereits 2005 an die Schweizer Baustatiker Jörg Schneider und Hugo Bachmann, beide emeritierte Professoren der ETH Zürich. Nach Betrachtung der Videoaufnahmen hielten sie eine fachgerechte Sprengung für wahrscheinlich.

Macht die Einschätzung zweier Professoren eine Sprengung zur bewiesenen Tatsache? Natürlich nicht. Darf man ihre fachliche Beurteilung deshalb ignorieren, weil sie der staatlichen Erklärung widerspricht?

Warum wird bei politischen Ereignissen gern auf Experten verwiesen, solange diese im vorgesehenen Chor mitsingen? Ab welchem abweichenden Ton verwandelt sich ein Professor für Baustatik in eine unerwünschte Meinungsperson?

Die Darstellung des Gesprächs und die Einschätzungen von Jörg Schneider und Hugo Bachmann sind öffentlich nachlesbar. Warum fand darüber nie eine breit geführte technische Debatte im deutschsprachigen Fernsehen statt?

Wäre ein Streitgespräch zwischen NIST-Ingenieuren und kritischen Baustatikern nicht ergiebiger als die zehntausendste Talkrunde darüber, welche Menschen wegen ihrer Fragen als Verschwörungstheoretiker gelten sollen?

Was fand Leroy Hulsey in Alaska?

Der Bauingenieur Leroy Hulsey und sein Team an der University of Alaska Fairbanks untersuchten den Einsturz über mehrere Jahre anhand eigener Computermodelle. Der 2020 veröffentlichte Abschlussbericht zur Neubewertung des WTC-7-Einsturzes widerspricht NIST deutlich.

Nach dem Ergebnis dieser Untersuchung verursachten die Brände den vollständigen Einsturz nicht. Die beobachtete Fallbewegung habe vielmehr ein nahezu gleichzeitiges Versagen sämtlicher tragender Säulen vorausgesetzt.

Ist damit eine Sprengung bewiesen? Auch dieser Bericht behauptet das nicht ausdrücklich. Er stellt vielmehr fest, welche Art des strukturellen Versagens nötig gewesen wäre, um den sichtbaren Kollaps hervorzurufen.

Wer oder was könnte ein solches gleichzeitiges Versagen ausgelöst haben? Kann ein sich schrittweise ausbreitender brandbedingter Schaden dies bewirken? Falls ja, warum gelangte Hulseys Team nach mehrjähriger Modellierung zum gegenteiligen Ergebnis?

Die Studie wurde von Architects & Engineers for 9/11 Truth finanziell unterstützt. Muss dieser Umstand bei der Bewertung berücksichtigt werden? Unbedingt. Entwertet eine Finanzierung automatisch sämtliche Berechnungen? Dann müsste man konsequenterweise auch bei staatlich finanzierten Untersuchungen nach institutionellen Interessen fragen.

Hulseys Gruppe veröffentlichte große Teile der Eingangsdaten und Simulationen. NIST hält dagegen bestimmte Modelldaten zurück und begründet dies mit der öffentlichen Sicherheit: Die Informationen könnten angeblich zur Planung der Zerstörung ähnlich konstruierter Gebäude missbraucht werden.

Ist das nachvollziehbarer Schutz sensibler Daten? Oder entsteht ein wissenschaftliches Problem, wenn die entscheidende staatliche Simulation nicht vollständig unabhängig reproduziert werden kann?

Wie soll Wissenschaft funktionieren, wenn das Ergebnis öffentlich verbindlich, das digitale Versuchslabor aber teilweise verschlossen bleibt?

Warum zweifelt ein ehemaliger NIST-Mitarbeiter?

Peter Michael Ketcham arbeitete von 1997 bis 2011 als Mathematiker und Informatiker bei NIST. An der ursprünglichen WTC-7-Untersuchung war er nicht beteiligt. Später beschäftigte er sich mit den Berichten seiner früheren Behörde und äußerte erhebliche Zweifel an deren Vorgehen und Schlussfolgerungen.

Gerade diese Einschränkung ist wichtig: Ketcham war kein Insider des WTC-7-Untersuchungsteams. Trotzdem kannte er die Behörde, ihre wissenschaftlichen Ansprüche und ihre Arbeitsweise.

Warum kam ein ehemaliger langjähriger NIST-Mitarbeiter zu dem Schluss, die Untersuchung müsse neu geprüft werden? Weshalb wurde seine Kritik nicht in einem öffentlich übertragenen Fachgespräch mit den verantwortlichen NIST-Forschern behandelt?

Ketchams öffentliche Stellungnahme zu WTC 7 ersetzt keinen statischen Beweis. Doch seit wann wird eine Frage dadurch erledigt, dass man ihren Urheber aus der Sendeliste streicht?

Warum meldete die BBC den Einsturz zu früh?

Eine der bizarrsten Episoden ereignete sich im britischen Fernsehen. BBC-Reporterin Jane Standley berichtete, WTC 7 sei eingestürzt, obwohl das Gebäude in der Liveaufnahme hinter ihr noch zu sehen war. Tatsächlich kollabierte es erst rund 20 Minuten später.

Die naheliegende Erklärung lautet: Feuerwehr und Behörden erwarteten bereits einen Einsturz; eine entsprechende Warnung oder Agenturmeldung wurde im Chaos des Tages versehentlich als vollendetes Ereignis weitergegeben.

Kann das passieren? Selbstverständlich.

Warum wurde später trotzdem keine lückenlose Chronologie veröffentlicht, aus welcher Quelle die falsche Meldung stammte und wie aus einer Einsturzgefahr die Nachricht eines bereits erfolgten Einsturzes wurde? Weshalb verlor der Sender nach eigenen Angaben zeitweise Teile seines Originalmaterials? Warum brach die Liveverbindung ausgerechnet ab, während das angeblich bereits eingestürzte Gebäude noch hinter der Reporterin stand?

Beweist die verfrühte Meldung ein vorbereitetes Drehbuch? Nein. Ist sie deshalb vollkommen bedeutungslos?

Wenn eine Nachrichtenredaktion morgen den Rücktritt eines Kanzlers meldet, während dieser noch im Hintergrund seine Regierungserklärung verliest, würden Journalisten dann mit „war eben chaotisch“ zur Tagesordnung übergehen?

Das BBC-Segment mit der verfrühten Meldung kann jeder selbst betrachten. Welche Erklärung wirkt überzeugender: ein außergewöhnlicher journalistischer Irrtum in einer chaotischen Nachrichtenlage oder ein Hinweis darauf, dass Informationen zu früh in Umlauf gerieten? Warum sollte man Bürgern verbieten, diese Möglichkeiten gegeneinander abzuwägen?

Warum fehlen laute Explosionen?

NIST erklärt, für die Zerstörung einer kritischen Säule wäre eine Explosion mit einem Pegel von etwa 130 bis 140 Dezibel zu erwarten gewesen. Eine solche Detonation hätte in großer Entfernung gehört werden müssen. Die ausgewerteten Tonaufnahmen und Zeugenaussagen lieferten nach Einschätzung der Behörde keinen entsprechenden Beleg.

Wie stark spricht dieser Punkt gegen eine konventionelle kontrollierte Sprengung?

Wurden allerdings sämtliche denkbaren technischen Verfahren untersucht? Welche Sprengmittel, Schneidladungen oder anderen Mechanismen wären in Betracht gekommen? Hätten alle Varianten zwingend dasselbe akustische Muster erzeugt? Gab es im Lärm, in den Bränden und im allgemeinen Chaos überhaupt geeignete Aufnahmen aus relevanter Nähe?

Wie hätte man ein bewohntes Bürohochhaus unbemerkt für eine Sprengung vorbereiten können? Wären dafür wochenlange Arbeiten, freigelegte Säulen, Kabel und große Mengen Sprengstoff nötig gewesen? Hätten Angestellte oder Sicherheitskräfte solche Vorbereitungen bemerken müssen?

Diese Fragen sprechen gegen eine heimliche Sprengung. Beantworten sie zugleich die Frage, warum das Gebäude so fiel, wie es fiel?

Müssen kritische Bürger zwischen zwei fertigen Glaubenspaketen wählen – „NIST hat alles geklärt“ oder „jede Einzelheit war geplant“? Oder darf man anerkennen, dass beide Seiten Fragen beantworten müssen?

Weshalb behandelte die 9/11-Kommission WTC 7 kaum?

Der offizielle Bericht der 9/11-Kommission umfasst mehr als 500 Seiten. Er beschäftigt sich ausführlich mit den Entführern, Geheimdiensten, Flugbewegungen, politischen Versäumnissen und den Reaktionen der amerikanischen Regierung.

Der Einsturz von WTC 7 spielt darin praktisch keine Rolle.

Die Kommission war keine technische Bauuntersuchungsbehörde. Für die statische Analyse war später NIST zuständig. Ist diese Aufgabenteilung eine ausreichende Erklärung? Oder hätte ein drittes vollständig eingestürztes Hochhaus wenigstens als auffälliges Ereignis in die Gesamtdarstellung gehört?

Wie kann man den „Tag, der die Welt veränderte“ umfassend erklären, wenn eines der spektakulärsten Einzelereignisse auf eine andere Behörde und mehrere Jahre später ausgelagert wird?

Warum erschien der abschließende NIST-Bericht zu WTC 7 erst 2008 – sieben Jahre nach dem Einsturz und kurz vor dem Ende der Amtszeit von George W. Bush?

Braucht gute Wissenschaft eben ihre Zeit? Sicher. Warum nahm sich die Politik dieselbe Zeit nicht, bevor sie Afghanistan angriff, den Irakkrieg vorbereitete und die halbe Welt unter Generalverdacht stellte?

Welche Folgen ruhen auf diesen offenen Fragen?

Auf 9/11 folgten Afghanistan, der Irakkrieg, Geheimgefängnisse, Folter, Drohnenangriffe, Massenüberwachung und ein Sicherheitsapparat, der inzwischen vermutlich genauer weiß, was ein Bürger gestern gekauft hat, als der Bürger selbst.

Der 11. September wurde zur politischen Gründungsurkunde des grenzenlosen Krieges gegen den Terror. Seine Folgen beschränkten sich keineswegs auf New York. Ganze Staaten wurden verwüstet, Millionen Menschen vertrieben und Bürgerrechte dauerhaft beschnitten.

Muss gerade deshalb jede Einzelheit des Ausgangsereignisses besonders gründlich untersucht werden? Wie viel Gewissheit schuldet eine Regierung der Bevölkerung, wenn sie auf dieser Grundlage Kriege führt?

Reicht eine „wahrscheinliche Einsturzsequenz“ aus, wenn daraus eine globale Epoche militärischer Selbstermächtigung hervorgegangen ist? Würde man bei einem gewöhnlichen Mordfall akzeptieren, dass das wichtigste Beweismaterial fehlt, die Computersimulation nur teilweise offengelegt wird und konkurrierende Gutachten jahrzehntelang unbeantwortet bleiben?

Warum gilt beharrliches Fragen als gefährlicher als eine unzureichende Antwort?

Feuer oder Sprengung – oder lieber Denkverbot?

Ganser stellt eine bewusst einfache Frage: Feuer oder Sprengung?

Vielleicht greift diese Zweiteilung technisch zu kurz. Vielleicht existieren weitere Varianten, Wechselwirkungen oder bislang unzureichend modellierte Schadensabläufe. Doch gerade dann müsste die Debatte breiter und offener geführt werden.

Warum geschieht das Gegenteil?

Weshalb diskutieren große Medien lieber über Gansers Ruf als über Säule 79? Warum ist das Etikett „Verschwörungstheoretiker“ bekannter als die eingeräumte Freifallphase? Weshalb kennen mehr Menschen den Namen Osama bin Laden als die Bezeichnung WTC 7?

Niemand muss eine Sprengung behaupten, um die offizielle Erklärung kritisch zu prüfen. Niemand muss NIST pauschal der Lüge bezichtigen, um die fehlenden Stahlproben, die nicht vollständig veröffentlichten Modelldaten und den Widerspruch zur Hulsey-Untersuchung zu hinterfragen.

Warum wird eine Frage zum Problem, wenn die Antwort angeblich längst feststeht?

Und warum steht WTC 7 auch 25 Jahre später noch immer wie ein 47 Stockwerke hohes Fragezeichen mitten in der offiziellen Geschichte?


 

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Stimmen aus dem Maschinenraum

17 Kommentare

  1. Maschinenbauings, ich bin einer, wissen um den bei Erhitzung von Stahl dramatischen Verlust an dessen Tragfähigkeit, wird butterweich. Die übliche Sicherheit beträgt 2,5 zur normalen Betriebslast: Bricht erst bei um 2,5-fach höherer Belastung. Wird der Stahl zu Butter, ist dieses 2,5-Fache schnell erreicht. Kann Ganser nicht wissen. Der ist Absolvent der London School of Economics. Die von der Fabian Society gegründet wurde, von lupenreinen Faschisten. Falls Ganser kein politisch naiver Trottel sein sollte – er war lange auf dem CO2-Trip -, kann zu seiner Ehrenrettung nur angenommen werden, daß er zum „Mob“ zählt, also zu den Errettern der Menschheit bzw. zu den Rettern des Sklaventums bzw. von Angesichtsschweiß und Gebärschmerzen. Darauf weisen auch seine frühen Mentoren in den USA hin, lupenreine Rettertypen. Nein, nichts gegen Ganser, nicht alle haben die selben Themen in ihren jeweiligen Inkarnationen zu bearbeiten: Ganser will retten, und ich vor Rettern retten. Nix Schlimmes dabei, jedem Tierchen seins!

    Mit diesem heißen Erhitzungs- bzw. Einsturzscheiß wird die Welt nun schon im 25. Jahre amüsiert, mindestens aber unter- oder abgehalten. Wovon abgehalten bzw. ferngehalten bzw. abgelenkt werden soll, hat Max Erdinger gerade eben auf qpress angeführt. Zu nennen seltsame zeitliche Koinzidenzen im Bereich Versicherungsschaden. Das allein sagt schon alles! Genau, dieses bestimmte Wort mit den drei Buchstaben. Vorne ein M, hinten ein B, und in der Mitte ein O.

    Alles klar, Herr WTC-Kommissar.

    1. Ich erachte es durchaus als wichtig wie das damals genau ablief, und Ganser ist nicht der Einzige der Fragen stellt. Aufgrund dieses Ereignisses vor 25 Jahren wurden zahlreiche Kriege gegen den Terror geführt. Es hat eine völlig neue Ära eingeleitet und deswegen sollte alles bis ins kleinste geklärt sein.

      1. Sag ich mal einfach so in meiner Eigenschaft als Kommissar Alles Klar. Die ganze Geschichte mit ihren vielfältigen Seltsamkeiten immer wieder darzustellen, ist das eine und ist sicherlich vonnöten, um zum anderen zu gelangen, nämlich zu einer abschließenden Bewertung.

        Unmöglich, jeden Trottel zu überzeugen. Intelligenz und Urteilskraft erwachsen aus Willenskraft, aus Jasagen zum Leben. Beides fehlt den meisten Zeitgenossen, und eklatant, sind Opfer! Für den kleinen und vornehmen Rest aber darf die Sache WTC mit den Angelegenheiten Versicherungsschaden und verfrühter BBC-Bericht als abschließend entschieden gelten.

        Alles Sonstige an Fakten wird dann zu müßigem Dekor.

      1. Wozu die Aufregung, Publicviewer. Ist doch ganz schnurz, wer die Flugzeuge geflogen hat, ob Muselmanen oder Zeugen Jehovas. In jedem Falle waren es little helpers des Mobs.

          1. Unsinn, Publicviewer, nicht die herrschende Klasse. Die hat keine ladungsfähige Meldeadresse. Und ist nicht gleichzusetzen mit der organisiert kriminellen Vereinigung, welche das WTC zu verantworten hat. Nämlich der Mob. Der aus Spitzenpersonal besteht aus Geld- und Finanzwesen, Militär, Staat, Wirtschaft und Politik. Sind ladungsfähig, da namentlich bestens bekannt. Jedenfalls dem Kommissar Alles Klar. Oder auch den Lesern von Anton Chaitkin und seinen zwei Büchern, Treason in America, und George Bush — The Unauthorized Biography. Kann doch nicht so schwer sein, 1+1 sind 2. Das Problem ist leider nur, daß die Spitzen des Mobs zwar ladungsfähige Meldeadressen haben, aber… . Nein, das sollte kein Staatsanwalt und Richter versuchen, der nicht lebensmüde ist.

            Ach, was ich noch sagen wollte. Schuld ist nicht eine ominöse „herrschende Klasse“, sondern die beherrschte. Die steht hinter den organisiert Kriminellen, weil sie nicht ohne sie kann. Ist Kulturfrage, Altes Testament, Herrschaft des Gesetzes, Gesetz = Gott = der Herr, Mensch der Sklave. Nur einer von vielen Beweisen: Die Beherrschten beteiligen sich an Wahlen. Und glauben die allerdümmsten Märchengeschichten. WEIL SIE BEHERRSCHT SEIN WOLLEN.

            Ja, ist zum Haareraufen, aber so ist das nun einmal. Und wird über Jahrhunderte noch so weitergehen. Wobei das mit dem Beherrschtseinwollen garnicht das eigentliche Problem ist. Das Problem ist ein Intellekt, der sich selbst blind vertraut. Und also auch der Logik. Denn logisch ist das Gesetz des Alten Testaments allemal. Leider nur führt Logik genau dort hin, wo wir jetzt alle sind. In den Faschismus, sei er Sozialismus, Korporatismus oder Technokratie. Die alle in Wahnsinn und Barbarei enden müssen. Christus: „Selig, die da arm sind im Geiste.“ Tja, wohl klar, wie er das gemeint haben wird.

            Darum halte ich es lieber mit dem Neuen Testament. Oder schaue Bozen-Krimi. Ist beides herrlich unlogisch. Und macht das Herz warm.

            1. Ich will die nicht laden, sondern vernichten.
              Wir sehen ja, wohin das bspw. mit Fauci führt.
              Einfach alle Reichen beseitigen, alle großen Firmen abwickeln und alle enteignen durch eine große Revolution.
              Keine Hochfinanz mehr, keine Banken, keine- Versicherungen und keine Steuern mehr weil auch der Staat abgeschafft wird.
              Das ist die einzige Lösung.

    2. Kfz-Ings wissen um die Bedeutung von schwarzgrauem Rauch. Es geht um Sauerstoffmangel, und dessen Marke für die Verbrennungstemperatur. Die demnach schlicht nicht ausreicht, Hochlegierungsstahl „butterweich“ zu machen.

  2. Ein Alu-Passagierflugzeug Kann nicht eine massive Stahlsäulenfassade durchdringen-Punkt!!!!
    Ein Alu Flugzeug soll – bis in die Tragflächen-Spitzen – eine Stahlsäulenfassade durchschlagen haben?
    Wer das glaubt/behauptet bitte einen Beweis im Sinne der Physik- diese hatte an dem Tag wahrscheinlich Urlaub!

  3. Konfuzius sagt: „Ziehe nicht in den Kampf, wenn Du keine Aussicht hast ihn zu gewinnen.“ Und so zieht die Herde weiter. Wissend um die Verbrechen ihrer Regierungen, Geheimdienste und den „philantropischen Oligarchen“, die in ihrer Erbärmlichkeit jedes Mittel nutzen damit die Party weiterläuft. Ohne das Heer der Idioten in Institutionen und Amtsstuben (die besten Verbrecher sind die, die nicht wissen, daß sie Verbrechen begehen) wären die großen Verbrechen gar nicht möglich. Mach das Verbrechen groß genug, dann will es niemand wahr haben…. Hat auch bei der Vernichtung der Juden (etc.) funktioniert. Du mußt schon in den Massenmord (Quantität) gehen, dann läuft es wie am Schnürchen. Oder mach die “ Qualität“ des Verbrechens so abnorm, daß es der Verstand nicht wahrhaben will.
    Da wird es jede Menge willige Helfer geben, die den Rest der Welt überzeugen wollen, daß solche Verbrechen doch nicht möglich sind. Sogar ohne Bezahlung – einfach, weil es sich so besser leben läßt…

    Lyrik Ende

    1. Deswegen müssen wir den Kapitalismus sabotieren wo immer es uns möglich erscheint.
      Ich lebe das seit 1974, jede Woche eine kleine subversive Tour.
      Vergesst nicht, die herrschende Klasse will uns auslöschen!

      1. Publicviewer ist Nixmerker, merkt garnicht, daß ihn der Kapitalismus bei seiner Zerstörung garnicht braucht. Sich selbst zerstören kann der Kapitalismus ganz allein, geht quasi automatisch: Produktivitätszuwachs ruiniert Rendite!

        Macht hier auf dicke linke Hose der Publicviewer, hat aber rein garnix kapiert von ORDENTLICHER Wirtschaftswissenschaft, nämlich von der von Marx und Engels. Oder er hat sie, wie schon die Faschisten Marx und Engels selbst, sogar zu gut kapiert: Daß Kapitalismus nur in Faschismus enden kann! Was die spannende und durchaus reizvolle Frage aufwirft, wer dann das Personal für die herrschende Klasse stellen wird. Faschismus ist Chance, Aufstiegs-Chance! Im Faschismus namens Sozialismus sind es Linke, welche die herrschende Klasse bilden. Im korporatistischen Faschismus sind es Rechte, und im technokratischen Faschismus bleiben Underdogs egal von welcher Couleur alle das, was sie sind, Underdogs.

        Kein Wunder also, daß Publicviewer ganz panisch ist.

  4. Gerhard Wisnewski, 9/11-Aufklärer der ersten Stunde, führt hier
    https://youtu.be/1B_BqV5C88E?is=KOW64mlWUctGjHvX
    ein Gespräch mit B-Lash — genau, mit diesem stämmigen deutschen iranisch- und jüdischstämmigen Kreuzberger vormaligen HipHopper und Rapper, Afficionado von Rudi-Dutschke und heute Talker vom Format five high.

    Ich schätze B-Lash, darf den mehr als 2-stündigen Talk hier aber als typisches Beispiel anführen, wie sich in Sachen 9/11 Urteilsrelevantes in einem riesigen Wust von müßigem Dekor versteckt.

    Aus mehr als 2 Stunden mache 75 Sekunden!

    Eine verdammte Minute reicht, um alles zu sagen: Herr Wisnewski bei Zeitstempel 38:55 -> 39:55. Und für diese 15 Sekunden von 55:40 -> 55:55 gebührt ihm der Ritterschlag, Freiherr von Wisnewski über Knallkörper in der Kirche des fromm alttestamentarisch gläubigen Untertanen.

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