Wer sein Leben lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, darf sich im Alter auf eine traditionsreiche deutsche Zeremonie freuen: den feierlichen Blick in einen Rentenbescheid, gefolgt von der Frage, wie man davon Wohnung, Heizung und Lebensmittel bezahlen soll.
Beim Beamten funktioniert Altersvorsorge deutlich eleganter. Statt jahrzehntelang Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse einzuzahlen, entsteht ein staatlicher Versorgungsanspruch. Finanziert wird dieser später aus Steuergeld – also auch von jenen Arbeitnehmern, deren eigene Rente erheblich bescheidener ausfällt.
45 Jahre für 1.835 Euro
Die sogenannte Standardrente betrug nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung ab Juli 2025 brutto 1.835,55 Euro. Dafür wird eine geradezu märchenhafte Erwerbsbiografie vorausgesetzt: 45 Jahre lang Beiträge auf Grundlage des jeweiligen Durchschnittsverdienstes.
Viele Versicherte erreichen diese Modellkarriere nicht. Arbeitslosigkeit, Kindererziehung, Teilzeit, Niedriglohn, Krankheit oder unterbrochene Beschäftigung drücken die tatsächliche Rente. Die Standardrente ist deshalb weniger ein Durchschnitt als ein politisches Schaufensterstück.
Das Rentenniveau liegt bei 48 Prozent. Dieser Wert bedeutet keineswegs, dass jeder Rentner 48 Prozent seines letzten Gehalts bekommt. Er beschreibt das Verhältnis einer modellhaften Standardrente zum verfügbaren Durchschnittsentgelt. Die Erklärung ist kompliziert genug, damit der Bürger nach dem dritten Absatz erleichtert aufgibt und einfach glaubt, seine Rente sei irgendwie sicher.
Pension mit eingebautem Sicherheitsabstand
Bei Pensionären des öffentlichen Dienstes sah die Wirklichkeit 2025 freundlicher aus. Das Statistische Bundesamt nennt für Januar 2025 ein durchschnittliches Ruhegehalt von 3.416 Euro brutto im Monat.
Natürlich lassen sich Rente und Pension nicht vollständig eins zu eins vergleichen. Beamte haben andere Erwerbsbiografien, häufig höhere Qualifikationen, besondere Dienstpflichten und meist eine zusätzliche Funktion ihrer Pension als Ersatz für gesetzliche sowie betriebliche Altersvorsorge.
Diese Unterschiede erklären das System. Sie beseitigen dessen politische Schieflage jedoch nicht. Der Arbeitnehmer finanziert seine Rente gemeinsam mit dem Arbeitgeber durch Beiträge und trägt zusätzlich über seine Steuern zur Beamtenversorgung bei. Er bezahlt damit an zwei Altersversorgungssysteme und darf anschließend hoffen, dass wenigstens eines davon für ihn zuständig ist.
Reformen treffen zuverlässig die anderen
Steigt die Lebenserwartung, müsse länger gearbeitet werden, heißt es. Sinkt die Zahl der Beitragszahler, müsse das Rentenniveau überprüft werden. Fehlt Geld, seien private Vorsorge und Eigenverantwortung unverzichtbar.
Solche Erkenntnisse richten sich bemerkenswert häufig an gesetzlich Versicherte. Bei Beamten und Politikern fällt der reformerische Tatendrang meist zurückhaltender aus. Das ist verständlich: Wer eine Diät beschließt, beginnt gewöhnlich ebenfalls mit dem Teller des Nachbarn.
Die Diskussion über ein höheres Rentenalter gehört inzwischen zur politischen Folklore. Alle paar Jahre entdeckt ein Experte, dass Menschen statistisch länger leben und deshalb bis 68, 69 oder gleich zum Betriebsarzt arbeiten könnten. Über ein satirisch konsequentes Rentenaustrittsalter wurde entsprechend schon früher nachgedacht.
Rückstellungen sind noch kein Geldspeicher
Ein weiteres Problem liegt in der Finanzierung. Gesetzliche Renten werden überwiegend im Umlageverfahren bezahlt: Die aktuellen Beitragszahler finanzieren die laufenden Renten. Zusätzlich fließen hohe Bundeszuschüsse aus dem Steueraufkommen.
Beamtenpensionen werden ebenfalls aus öffentlichen Haushalten getragen. Einige Dienstherren haben Versorgungsrücklagen aufgebaut, doch am Ende bleibt der Steuerzahler in der Verantwortung. Mit der Pensionierungswelle vieler Staatsbediensteter wachsen diese Lasten.
2024 lagen die öffentlichen Versorgungsausgaben einschließlich Hinterbliebenenversorgung laut Destatis bei rund 65,9 Milliarden Euro. Der Staat hat sich also ein komfortables Altersversorgungssystem geschaffen und die Rechnung an künftige Haushalte weitergereicht.
Eine Rentenkasse für alle
Eine ehrliche Reform müsste die unterschiedlichen Systeme langfristig zusammenführen. Neue Beamte, Abgeordnete und Selbstständige könnten schrittweise in eine gemeinsame Erwerbstätigenversicherung einbezogen werden. Bereits erworbene Ansprüche blieben geschützt, während neue Anwartschaften nach einheitlicheren Regeln entstünden.
Eine solche Reform würde die Rentenkasse nicht über Nacht sanieren. Neue Beitragszahler erwerben schließlich auch neue Ansprüche. Sie würde aber Transparenz schaffen und das Zwei-Klassen-Gefühl verringern.
Der entscheidende Vorteil wäre politischer Natur: Wer über Rentenniveau, Eintrittsalter und Beitragssätze entscheidet, wäre von den Folgen seiner Beschlüsse irgendwann selbst betroffen. Kaum etwas fördert verantwortungsvolle Politik so zuverlässig wie die Aussicht, in der eigenen Suppe mitessen zu müssen.
Bis dahin gilt das bewährte deutsche Modell: Der Arbeitnehmer bekommt eine Rente nach Kassenlage. Der Staatsdiener erhält eine Pension nach Rechtslage. Bezahlen darf beides derselbe Bürger.


Als würden Beamte nicht für ihr Geld arbeiten, teils unter Umständen, dienin der freien Wirtschaft völlig undenkbar sind.
Seien Sie mir bitte gnädig, Herr Botterberg, alles richtig und wichtig, aber Schnee von gestern!
Aus Anti-Faschismus mach‘ Klima-Faschismus, aus AntiFa mach‘ KlimaFa. In dem mitten in Implementierung stehenden technokratischen Klima-Faschismus
Exekutive ist ein von einer KI gesteuertes flächendeckendes sog. Digital Control and Command Grid — dafür die aktuell in der Planung und im Bau stehenden gigantischen KI-Datencenter! Sehr bald schon darum wird es die im Beitrag aufgeworfenen Fragen nach der Finanzierung von Renten garnicht mehr geben. Weil es kein Geld mehr geben wird in dem uns bisher geläufig gewesenen alten Sinne. Nämlich daß Geld ein Äquivalent ist für in industrieller Fertigung und im Warentransport händisch geleistete Arbeitszeit — wobei diese letztere – denn nur so geht Wettbewerb – unter die Maxime von Warenstückzahl pro Zeiteinheit gestellt ist.
So läuft es im Kapitalismus des freien Wettbewerbs, in diesem ist Geld eine Meßgröße mit der physikalischen Einheit „Sekunde händisch geleisteter Arbeitszeit in der industriellen Fertigung und im Transport von Waren“.
Jedweder Faschismus – ob nun Sozialismus, Korporatismus oder Technokratie – macht sich von all diesem lästigen Kram frei. Wer braucht denn schon Geld, wenn er Muschkoten hat, jegliche Art von Arbeitssklaven! Für die braucht es lediglich Nahrung, Unterkunft und eine Peitsche. An die Stelle von Geld tritt dann ein diesbezügliches Zuteilungsmittel. Welches zugleich als Peitsche fungieren und heißen kann, wie es will — auch Dollar, Euro oder Wünsch-dir-was. Schietegal, aber ist kein Geld mehr, ist lediglich Mittel der Zuteilung für Nahrung und Unterkunft.
Siehe hier die Ostmark der DDR. Deren Wert ergab sich nicht aus Messungen händisch geleisteter Arbeitszeit in Fertigung und Transport. Warenpreise wurden festgelegt von der Planungsbürokratie bzw. von dem dieser Bürokratie politisch bzw. machtlich übergeordneten Politbüro.
Genauso lediglich Zuteilungsmittel das neue „Geld“ im technokratisch exekutierten Klimafaschismus — alte Sozis werden allein schon bei dem Gedanken an diesen ihnen wohlvertrauten Faschismus ganz feucht in den Augen. Dieses vielleicht als „Klimageld“ zu bezeichnende Zuteilungsmittel wird auf kg CO2 lauten.
Planungsbürokratie wird von KI gemacht werden, Politbüro von der jeweils örtlich zuständigen Zentralbank. Und wer wohl wird sich an die Stelle setzen der Kommunistischen Internationale? Genau, die Zentralbank der Zentralbanken, die in Basel ansässige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die BIZ.
Reiche werden reich sein an viele Kilogramm CO2 ausweisenden CO2-Zertifikaten, mit denen sie ihre Warenbestellungen bei der Zentralbank werden „bezahlen“ können ganz so, wie DDR-Bonzen ihre Bestellungen aufgegeben und „bezahlt“ haben bei bestimmten Außenhandelsstellen — ein Schalck, wer hier an Golodkowski denkt… . Denn selbstverständlich werden die Sklaven nicht nur für sich selbst produzieren. Sondern – wer hätte das gedacht? – auch für Herren!
Die eine große Sorge um die Rettung der Welt vor dem bösen Klimagas wird uns alle anderen Sorgen ersetzen. Die Sorge um die Rente wird sehr bald schon der Vergangenheit angehören, dem Old Normal.
Faschismus ist wundervoll, voller Wunder, ganz wunderbar unbar für alle wundergläubigen Guten und Frommen. Und für Inhaber von CO2-Zertifikaten ganz besonders.
Ja, schon wieder sind die Linken ganz blöd und dumm hereingefallen, und diesmal auf CO2-reine Luft herein. Doch wer die Peitsche liebt… .
Auch die AfD wird die fetten Beamten-Pensionen nicht abschaffen. Und auch die Diäten der Volksver… nicht kürzen.
Da haben sie das Thema nicht mal peripher angeschnitten- #Unbetreut.
Zur Rente wäre erst einmal…..?
„…. Zusätzlich fließen hohe Bundeszuschüsse aus dem Steueraufkommen…“. Da hätte ich einmal gewusst, welche Zuschüsse?
Mir ist von früheren Berichten, und der Gegenwart, bekannt, das die RV Fremdleistungen tätigt, welche BRD und/oder Land/ Wirtschaftsgebiete zahlen müssten. DAS ist genau das Gegenteil von ‚Zuzahlung‘ in die Rentenkasse.
Zu den, sogenannten, Beamten wäre zu erfragen, wer die BESTALLT hat???
Das ist nur mein ‚Senf‘.
Natürlich haben sie recht, dass dieses System NUR auf Ausbeutung aufgebaut wurde.
Apropos System. Im 2+4 Vertrag/Anordnung wurde beschlossen, das Friedensverhandlungen VERBOTEN sind. Wie auch – eine Verwaltung kann schliesslich keine Friedensverhandlungen für einen Staat führen.
Das bedeutet aber, das die Lügner (der Atombombe, ‚Peterchens‘ Mondfahrt, des Ozonlochs, der diversen Pandemieen, des co² dedingten Klimawandels, etc) genau wissen, das sie es nur mit der Verwaltung, ihrer Wirtschaftsgebiete, zu tun haben. Gruß Karl
Die Unze Gold war 1972 für 35 $ zu haben, heute kostet sie mehr als das 100-fache. So viel nur zum Thema Inflation, welche allen Aktiengewinn mehr als auffrißt.
Aber ist ja eine Umlagefinanzierung bei der Rente. Auch da die genau selbe Scheiße, nur ein wenig anders. Genau, die sog. Bevölkerungspyramide sagt alles. Nämlich: Pustekuchen, kann nicht funktionieren.
Und was nun den armen Kapitalismus als solchen und an und für sich und überhaupt angeht, ist nicht „Ausbeutung“ das Problem. Nein, keineswegs! Denn was auch die doofen Linken alle nicht kapieren wollen, so ist der arme Kapitalismus einfach bloß eine Mißgeburt. Ist eine „Renditewirtschaft“, die es nicht schafft, Rendite heranzuschaffen. Wer in Gold investiert hat ab 1945, hat sein Realvermögen immerhin gehalten, bei der durchschnittlichen Aktienrendite aber hat er real, also in Kaufkraft gemessen, Miese gemacht!
Renditewirtschaft ist einfach bloß ein Bruchpilot, eine Mißgeburt. Nur der „Mob“ kann gewinnen, die großen Mafias. Alle anderen verlieren. GENAU: Ist wegen dem blöden Produktivitätszuwachs, der verwandelt Renditeträume in Schuldenschäume.
Aber so ist das nun mal, der Renditetraum ist Stand der Menschheitskultur. Die eine von Herren und Sklaven ist. Denn wisse: Wer Befehle gibt, ist Herr, wer Befehle nimmt, ist Sklave. Und Rendite ist nichts weniger als Befehlsgeber par excellence.
#Unbetreut, haben sie zufällig Rendite mit Rente verwechseldt? Sie sind peripher immer noch neben dem Thema. Gruß Karl.LOL.
„Rendite“, wenn wirtschaftswissenschaftlich ordentlich definiert:
(Vorweg: „Investition in“ zu verstehen als „Kosten für“.) Investition nur und allein in händische Arbeit, Gebäude, Maschinen, Materialien und Hilfsstoffe im Bereich der Fertigung und des Transports von Waren ist KAPITAL.
Alle sonstigen Investitionen, Ausgaben, Kosten des Unternehmens, ob nun Reinigungskräfte, Bürogebäude und deren Ausstattungen, Angestellte, externe Dienstleister oder Steuern, sind NICHT Kapitalinvestition, sondern laufende Kosten. Diese sind zu decken nicht von Kapital, sondern von PROFIT.
Profit = alle Einnahmen minus Kapital. Achtung: Profit nicht mit Gewinn oder Rendite verwechseln!
In Prozent nun errechnet sich Rendite aus einem Quotienten, in dessen Nenner das Kapital steht.
Was nun steht im Zähler dieses Quotienten: Alle Einnahmen minus Kapital minus alle Ausgaben, die nicht Kapital sind.
Um das in seiner ganzen soliden Einfachheit glatt zu verstehen, sind die wirtschaftswissenschaftlichen Begriffe Kapital und Profit von den umgangssprachlich verwendeten sauber zu unterscheiden!!! Darum MERKE: Die übliche Verwendung des Begriffs Profit ist FALSCH. Profit ist nicht Rendite! Rendite ist ein nur geringer Teil des Profits. Aus desses Löwenanteil die „sonstigen Kosten“ des Unternehmens gedeckt werden.
Ergebnis nun: Rendite als Geldbetrag ist Profit (= alle Einnahmen minus Kapital) minus sonstige Unternehmenskosten.
So simpel das alles mit Kapital, Rendite und Profit, wenn man sich sauber an die wirtschaftswissenschaftlich ORDENTLICH definierten Begriffe hält. Profit und Rendite sind zwei sehr unterschiedliche begriffliche Kategorien.
Rendite als Geldbetrag ist das Bißchen, was übrigbleibt, wenn von den Unternehmenseinnahmen abgezogen werden die Kapitalinvestition und die sonstigen Ausgaben/Kosten des Unternehmens.
Sollten Sie dies, was ich nicht hoffe, jemals vergessen, Karl, erfolgt sofortige Exmatrikulation aus dem Fachbereich ORDENTLICHE Wirtschaftswissenschaft.
Diese sogenannten Beamtenpensionen sind meiner Meinung nach Schweigegeld.
Ab Besoldungsordnung B, R und W wissen die sogenannten
,,Beamten,, genau, das Sie sich unbefugt als solche ausgeben und sich damit nach § 132abStGB strafbar machen.
Urkundenfälschung, Amtsanmaßung, Missbrauch von Titeln ….