Die AfD liegt kurz vor der Landtagswahl weit vorn. Den etablierten Parteien droht der Verlust ihrer jahrzehntelang gehegten Futterkrippe. Bleiben Koalitionsakrobatik, Briefwahlpanik – oder doch noch der Verteidigungsfall wegen akuter Demokratie?
Am 6. September 2026 soll Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag wählen. Eigentlich ein gewöhnlicher demokratischer Vorgang: Bürger machen ihr Kreuz, Stimmen werden ausgezählt und anschließend regieren jene Kräfte, denen die Bevölkerung den größten Auftrag erteilt hat.
So jedenfalls stand es einmal in der Bedienungsanleitung der Demokratie.
Die aktuellen Umfragen verursachen im politischen Verwaltungsapparat allerdings Geräusche, die entfernt an eine Waschmaschine im Schleudergang erinnern. Nach der jüngsten bei Wahlrecht dokumentierten Erhebung liegt die AfD bei über 40 Prozent. Die CDU kommt auf ungefähr 23 Prozent, Linke und SPD folgen mit weitem Abstand. Grüne, FDP und BSW müssen teilweise schon ein Fernglas benutzen, um die Fünfprozenthürde zu erkennen.
Damit dürfte die AfD stärkste Kraft werden. Ob sie anschließend auch regiert, steht auf einem anderen Blatt. In Deutschland bedeutet ein Wahlsieg inzwischen schließlich nur noch, dass die übrigen Parteien besonders angestrengt miteinander telefonieren müssen.
Vierzig Prozent sind eine Gefahr für die Demokratie – wenn sie falsch wählen
Der moderne Parteienbetrieb unterscheidet fein zwischen guten und schlechten Wählerstimmen. Gute Stimmen stärken Parteien, die seit Jahrzehnten Ministerien, Rundfunkräte, Stiftungen, Förderprogramme und öffentliche Unternehmen untereinander verteilen. Schlechte Stimmen landen bei einer Partei, mit der niemand zusammenarbeiten darf, weil die Zusammenarbeit mit dem Wahlergebnis die Demokratie beschädigen könnte.
Die Logik dahinter ist bestechend: Der Wähler darf entscheiden, solange die Parteien bestimmen, welche Entscheidung anerkannt wird.
Sollte die AfD 40 Prozent erreichen, wäre das selbstverständlich kein politischer Auftrag. Es wäre ein „Alarmsignal“, ein „Hilferuf“, ein „Angriff auf unsere Demokratie“ oder möglicherweise das Ergebnis mangelnder politischer Bildung. Erhält die bisherige Regierung dagegen trotz massiver Verluste irgendwie eine rechnerische Mehrheit, gilt das als eindrucksvolle Bestätigung ihres Kurses.
Demokratie funktioniert offenbar ähnlich wie ein Glücksspielautomat: Solange das Haus gewinnt, ist alles ordnungsgemäß.
Die Brandmauer als politischer Fluchttunnel
Die etablierten Parteien werden voraussichtlich versuchen, aus den verbliebenen Mandaten eine Koalition gegen die AfD zusammenzuschrauben. Politische Gegensätze, die vor der Wahl angeblich unüberwindbar waren, lösen sich nach Schließung der Wahllokale meist überraschend schnell auf.
CDU, SPD, Grüne und Linke könnten einander dann entdecken wie Schiffbrüchige auf einer einsamen Insel: Man kann sich zwar nicht ausstehen, aber das gemeinsame Interesse am Überleben schafft plötzlich eine tiefe menschliche Verbindung.
Die Brandmauer schützt dabei längst weniger das Land als die politische Immobilienlage ihrer Erbauer. Hinter ihr befinden sich Ministerposten, Staatssekretäre, Mitarbeiterstellen, Fraktionsgelder, politische Stiftungen und ein weit verzweigtes Biotop öffentlich finanzierter Wichtigkeit. Wer dieses System als Kartell bezeichnet, bekommt selbstverständlich eine Moralpredigt von jenen geliefert, die sich anschließend wieder gegenseitig die Posten zuschieben.
Ein Bündnis aus Wahlverlierern wäre rechtlich legitim. Politisch bliebe dennoch die Frage, wie lange sich ein System stabilisieren lässt, indem man den Wahlsieger konsequent von jeder Gestaltung ausschließt. Wer fast jeden zweiten Wähler vor die Tür stellt, darf sich über das lauter werdende Klopfen kaum wundern.
Briefwahl: Demokratischer Komfort oder Einladung zum Misstrauen?
Besonders viel Aufmerksamkeit erhält die Briefwahl. Offizielle Stellen werben dafür, weil Bürger auch bei Krankheit, Abwesenheit oder eingeschränkter Mobilität ihre Stimme abgeben können sollen. Daran ist zunächst nichts anrüchig.
Die Briefwahl verlagert die Stimmabgabe allerdings aus dem kontrollierten Wahllokal in Wohnungen, Pflegeheime und andere private Räume. Dort kann niemand vollständig überprüfen, ob der Stimmzettel allein, unbeobachtet und frei von familiärem oder institutionellem Einfluss ausgefüllt wurde. Man kann sich auch nicht sicher sein ob die Stimmzettel der Briefwahl immer ordnungsgemäß ausgezählt werden, es fehlt an dieser Stelle der Wahlbeobachter den es sonst in den Wahllokalen gibt.
Politisch entscheidend ist das verlorene Vertrauen. Viele Bürger glauben staatlichen Institutionen immer weniger, weil dieselben Institutionen ihnen jahrelang erklärt haben, offenkundige Probleme seien bloß Einbildung, Einzelfälle oder bedauerliche Kommunikationsfehler. Wer jede Kritik an Migration, Energiepolitik, Corona-Maßnahmen oder Ukrainepolitik moralisch abgekanzelt hat, darf sich kaum wundern, wenn plötzlich auch amtliche Wahlergebnisse misstrauisch betrachtet werden.
Misstrauen lässt sich nicht mit einem Faktenblatt wegmoderieren. Es wächst dort, wo Regierungen Transparenz durch Belehrung ersetzen.
Wenn die AfD gewinnt, war vermutlich das Wetter schuld
Sollte die AfD am Sonntag deutlich gewinnen, beginnt noch am selben Abend die große Ursachenforschung. Bereits vor der letzten Hochrechnung werden Experten erklären, Sachsen-Anhalt leide unter mangelnder Weltoffenheit, ländlicher Frustration, ostdeutscher Kränkung, russischer Propaganda und vermutlich schlechtem Busverkehr.
Nur eine mögliche Ursache wird zuverlässig übersehen: Die Bürger lehnen die Politik der vergangenen Jahre schlicht ab.
Vielleicht haben sie genug von einer Energiepolitik, die funktionierende Kraftwerke abschaltet und anschließend über hohe Strompreise staunt. Vielleicht misstrauen sie einer Migrationspolitik, die Kontrolle verspricht und Kontrollverlust verwaltet. Vielleicht möchten sie keine Regierung, die jede neue Milliarde für Rüstung als Friedensleistung verkauft. Vielleicht stört sie auch die wirtschaftliche Lage eines Landes, dessen Führung fortwährend internationale Verantwortung übernimmt, während zu Hause Brücken, Schulen und Betriebe zerbröseln.
Der Wähler benötigt nicht zwingend Desinformation, um unzufrieden zu sein. Manchmal genügt eine Stromrechnung.
Bleibt als letzter Ausweg der Verteidigungsfall?
Ein Notausgang bietet sich noch an: Kurz vor Öffnung der Wahllokale könnte Berlin den Verteidigungsfall ausrufen. Dann ließe sich die Wahl auf unbestimmte Zeit verschieben, während ein Krisenkabinett die Demokratie vorsorglich vor ihren Wählern schützt.
Russland müsste dafür lediglich noch rechtzeitig Deutschland angreifen. Sollte Moskau am Wochenende verhindert sein, könnte man eventuell eine verdächtige Drohne, ein loses Datenkabel oder einen russischen Satz im Internet als Ersatzgefahr präsentieren.
Der Verteidigungsfall bleibt dank strenger Regelungen vorerst im Werkzeugkasten der politischen Endzeitfantasie. Aber man soll die Kreativität einer Regierung niemals unterschätzen, die aus Aufrüstung Friedenspolitik, aus Schulden Sondervermögen und aus Wahlniederlagen Regierungsaufträge machen kann.
Russland als Feindbild mit eingebautem Haushaltsmotor
Die deutsche Politik behandelt Russland inzwischen häufig so, als läge Moskau auf einem anderen Planeten und nicht auf demselben europäischen Kontinent. Diplomatie gilt schnell als Unterwerfung, Gesprächsbereitschaft als Kremlnähe und die Forderung nach wirtschaftlicher Zusammenarbeit beinahe als Landesverrat.
Dabei läge eine vernünftige deutsche Interessenpolitik auf der Hand: Sicherheit in Europa lässt sich dauerhaft weder ohne noch gegen Russland organisieren. Das bedeutet keine Zustimmung zum russischen Angriff auf die Ukraine. Es bedeutet lediglich, Geografie ernster zu nehmen als die aktuellen Sprechzettel transatlantischer Denkfabriken.
Deutschland braucht günstige Energie, funktionierende Handelsbeziehungen und eine Sicherheitsordnung, die einen direkten Krieg zwischen Atommächten verhindert. Stattdessen verengt sich die politische Debatte zunehmend auf Waffenlieferungen, Sanktionen, Abschreckung und die nächste Eskalationsstufe. Wer Verhandlungen fordert, wird behandelt, als habe er persönlich einen russischen Panzer betankt.
In der neuen Weltordnung zwischen alten Machtblöcken und neuen Zentren wäre deutsche Eigenständigkeit dringend nötig. Berlin wirkt jedoch lieber wie ein besonders eifriger Außenposten, der jeden Befehl zweimal ausführt, damit niemand seine Bündnistreue anzweifelt.
Wahlbetrug wäre überflüssig – die Koalitionsmathematik erledigt das eleganter
Ein organisierter Wahlbetrug ist riskant, strafbar und angesichts der bewährten deutschen Koalitionsmechanik eigentlich unnötig. Warum Stimmzettel fälschen, wenn man das Ergebnis anschließend politisch neutralisieren kann?
Die AfD könnte stärkste Partei werden und trotzdem keinen Ministerpräsidenten stellen. Die CDU könnte massiv verlieren und dennoch die Regierung führen. SPD, Grüne oder Linke könnten trotz einstelliger Ergebnisse über Ministerien und politische Richtungsentscheidungen mitbestimmen. Alles vollkommen legal, demokratisch korrekt und für den gewöhnlichen Bürger ungefähr so nachvollziehbar wie eine Mobilfunkrechnung aus dem Jahr 2004.
Genau darin liegt die eigentliche Provokation dieser Wahl. Sachsen-Anhalt entscheidet nicht nur darüber, welche Partei die meisten Stimmen bekommt. Das Land entscheidet darüber, wie groß der Abstand zwischen Wahlergebnis und Regierungsbildung werden darf, bevor die Menschen das ganze Verfahren nur noch für eine ritualisierte Personalverwaltung halten.
Vielleicht gewinnt am Sonntag die AfD. Vielleicht bilden anschließend trotzdem alle anderen eine Regierung. Vielleicht spricht Berlin dann von einem Sieg der Demokratie.
Der Wähler darf am Ende sogar stolz darauf sein, bei seiner eigenen politischen Umgehung mitgewirkt zu haben.


Demokratie ist Ablenkung von Politik, Politik Ablenkung von den 40000 Kilometern. Nur die bestimmen die weiteren Ereignisse. In Deutschland und anderswo.
Oder sagen wir es so: Wenn Blödheit anfängt, sensationell zu werden. Dann weißst du: Du lebst in einer Demokratie.
Ach was. Ich bin da sowas von beruhigt. Das links/ grüne „unsere Demokratie“- Geschmeiss von CDU, Roten, Dunkelroten, Grünen und deren super intelligente Wähler lassen uns nicht im Stich. Meine Vorschau:
Das amtliche Endergebnis am kommenden Montag: Einer Blutwurschtregierung von CDU, Roten, Dunkelroten, Grünen steht nichts mehr im Wege. Auch wenn das am Vorabend nach den ersten „Hochrechnungen“ noch anders aussah, da führte die AFD irrtümlich noch mit 43.8%. Aber nach der politisch und demokratisch korrekten Vorbereitung der „Wahlen“, äh, ähm, also, ich meine natürlich „Auszählung“ der durch die „Briefwahlen“ abgegebenen Stimmen, geschah das von allen Spezialdemokraten geplante, äh, ähm, also ich meine, erwartete, erhoffte, „Unsere Demokratie“ hat gewonnen. Alles bleibt so wie es ist und alles wird so wie es war. Wobei, ein solches Ergenis dürfte die AFD weiter stärken. Denn nun muss die links/ grüne Merkel- CDU zeigen wie demokratieverachtend sie eigentlich drauf ist. Aber ja, vielleicht schafft der zu 64% beliebte zweite Wahl- Kanzler noch den „Spannungsafll“ und muss leider die „Wahlen“ für die kommenden drölfundzwölfzig Jahre absagen. Ach, ich Trottel, die 64% kommen aus der Kokserei. Sowas aber auch…
Eigentlich ist das, was unsere Blockflöten so veranstalten, eine kostenlose Wahlkampfhilfe für die AfD. Natürlich werden auch die Alternativen nix Wesentliches ändern und sich selbst bestens versorgen. Alter Wein in neuen Säcken. Die Hoffnung ist längst gestorben. Also liebe AfD, als erstes solltet ihr die Diäten und all die Aufwandsentschädigungen radikal kürzen.
Ich habe mal eine Wahl auf der Pflegestation im Altenheim erlebt. Die Heimleiterin und eine von der Behörde betraten ein Zimmer. „So, Frau… jetzt wird gewählt.“ Frau… war doch schon ein bisschen durch den Wind.
Es wird unzählige dieser Betrügereien geben:
https://www.youtube.com/watch?v=NfJ_6tDiSnU
Aber egal, der Michel pennt weiter, anstatt dieses Deutschland von innen her aufzufressende, ekelhafte links/ grüne Krebsgeschwür, von CDU/ CSU, Roten, Dunkelroten, FDP und Grünen, endlich zu bekämpfen.
WÄHLERBETRUG
Warum lügen sie so, all‘ diese Gestalten,
die nicht nur in Deutschland schalten und walten,
die krampfhaft an der Macht festhalten,
die nur besteht, weil sie das Volk spalten?
Das Lügen dient nur dem einen Zweck,
Anwälte der Freiheit, damit ihr es wisst,
denn ohne Lügen wäre sie weg,
die Demokratie, die jetzt „ihre“ ist.
Gäbe es Demokratie für alle,
müsste sie in den Medien beginnen,
würden Altparteien in keinem Falle
noch irgenwelche Wahlen gewinnen.
Schon munkelt so mancher von „Wahlbetrug“,
doch der nach der Wahlurne nicht passiert,
weil leider sind derer an Zahl nicht genug,
die haben den Betrug vor der Wahl kapiert.
Denn würden die Lügen als solche benannt,
geläutert der herrschende Zeitgeistbrei,
vom blindesten Untertan dann erkannt,
wär‘ Lügnermacht vor der Urne vorbei.
Im übrigen brauchen nur totalitäre Regime undemokratische Mittel und weitere Tricks, um sich der Entmachtung zu entziehen. Es ist jetzt die Frage, was sie sich noch einfallen lassen, um den Deckmantel der Pseudodemokratie nicht ganz fallen zu lassen, was sonst als nächstes auf dem Plan stehen würde. Demokratische Regime gehen in die Oppositionen, von wo aus sie sich mit redlichen Mitteln um die Macht bewerben.
Kann den Vormirkommentatoren nur zustimmen. Heute um 15.15 Uhr eine Transportmaschine dunkelgrau, vierstrahlig, Propeller, in Mindestflughöhe über unseren Ort, Richtung Osten. Bisher immer über den Wolken. Hat man nur das laute Brummen gehört und die Richtung nachvollziehen können. Kann sich jeder seinen Reim selbst drauf machen.
#chris — Hier im schönen Norden auch schon den lieben langen Tag lang großes Rauschen am Himmel, große Flugschau mit niedrigfliegenden richtig großen Frachtmaschinen. Das übliche blöde Angstmachspiel von Blackrock und NAhTOd. Die glauben wohl tatsächlich, daß wir darauf hereinfallen und uns den Nerv rauben lassen.
Anders eine Ukrainerin heute, die rechnete mit ankommendem Bombenhagel und hatte vor lauter Panik heftigste Atemnot. Keine Ahnung, ob sie dabei an Putin oder Selenskyj gedacht hat. Wie auch immer, aber die Oligarchen in Ost und West spielen alle das selbe große WEF-Spiel: Angst macht zahm, macht aus Mensch Untertan.
Rumm-didel-dumm, alles klar, Herr EU-Kommissar, schon durchschaut!
Die Wahlhelfer sollen ein Dokument unterschreiben, das die Verantwortlichen nach der Wahl alle Wahlzettel auf Fehler durchsuchen dürfen ??? Wahlbetrug ist vorprogrammiert.
Ohne den Wahlvorstand oder den Bundeswahlleiter zu informieren !!!
So kommt man auch auf die notwendigen Mehrheiten, um an den Futtertrögen zu bleiben.
Das die AfD den Sumpf beseitigt, ist nur ein Wunschdenken.
Die USA, als einzige Besatzungsmacht in der BRD fürchtet nichts mehr, als ein gutes Verhältnis zwiachen
Russland und BRD. Blackrock , größte Finanzmacht derWelt, regiert mit Merz in der BRD
Da haben es die rechten Patrioten in Spanien einfacher, sie müssen nur die Asylanten gezielt ködern schon ist das Volk gespalten und sucht einen Sündenbock, siehe:
https://www.breitbart.com/europe/2026/09/03/watch-massive-nationwide-protests-in-spain-against-migrant-invasion-of-ceuta/
Soviel zu den false flag Attentaten/Sabotage usw. um das Volk aufzuwiegeln/aufzuhetzen, pfui Teufel! We shall overcome trumpschen Kaputtalismus! Wählt die humanityparty.com! Viel Erfolg!