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Aktuell28. August 2026

IDENTIFIKATION

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IDENTIFIKATION

Ein persönliches philosophisch-historisches Essay über unsere traditionellen westlichen Wertvorstellungen und Religionen. Es dreht sich um die existenzielle Frage, wer wir individuell und gesellschaftlich sind und sei wir dazu geworden sind:

Titelbild: I am …

  • WAS ODER WER SIND WIR WIRKLICH?

Hand auf’s Herz – wer hat sich schon mal ernsthaft Gedanken darüber gemacht, mit welcher Kultur und Mentalität er sich indentifizieren soll und darüber, wer ihm sein Denken und Unterbewußtsein eingepflanzt hat? Hier geht es mir nicht vordergründig um die aktuellen politisch hochgehaltenen politischen Werte oder Unwerte, die man uns ständig eintrichtert. Es handelt sich vielmehr um die Prinzipien und Lebensweisen unserer Ahnen, die in noch nachvollziehbarer und historisch rekonstruierbarer Zeit lebten. Wenn die meisten von uns deutsche Geschichte rekapitulieren, dann endet diese Vorstellung spätestens bei der Reichsgründung 1871. Aber das ist viel zu kurz gedacht, wenn wir unsere Entwicklung verstehen wollen zu dem, was wir sind.

Wenn man jemanden fragt, worauf sein Selbstverständnis, seine Moral, seine Ordnungsvorstellungen, Normen und die Basis seiner Lebensphilosophie beruhen dann bekommt man selten eine fundierte und durchdachte Antwort. Ich glaube, daß das damit zusammenhängt, daß wir durch unsere Sozialisation, gesellschaftliche, religiöse und politische Prägung auf eine reduzierte Lebensanschauung und vorbestimmte Verhaltensweisen getrimmt worden sind, bei der Erfahrung und Geschichte eher verdrängt wurden. Wir lassen uns viel zu sehr von den Erfahrungen nach dem 2. Weltkrieg und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Prägungen leiten.

  • ABENDLÄNDISCH-CHRISTLICHE WERTE

Aus allen Ecken tönt das Postulat von unseren angeblich abendländischen, westlichen und christlichen Wertvorstellungen, die auf einem Altar erhöht werden, den wir anbeten und verehren sollen. Es handelt sich in Wirklichkeit um eine religiös-säkulare Religion von konsumorientiertem Lebensinn, die abgekoppelt von globalen Anderswelten ihrer Egomanie der Selbstbefriedigung frönt. Unsere neo-westliche Welt wurde geprägt von der Ideologie des Neoliberalismus, der auf ungehemmtem Wachstumswahn und Ausbeutung der restlichen Hemisphären beruht. Die auf Konsumismus und kurzfristige Befriedigung ausgerichtete Seinsweise macht und machte uns blind vor den globalen Problemen und vor allem dem Bewußtsein, daß wir auf der Erde alle im gleichen Boot sitzen.

Dabei heißt Religion doch übersetzt aus dem Latein „religere“, was zurückerinnern bedeutet. Wenn wir nicht aus der Geschichte lernen, dann begehen wir immer wieder die gleichen Fehler und verderben uns die Zukunft. Jetzt komme ich auf den Punkt des Zurückerinnerns, den ich eigentlich meine und der ganz wesentlich ist für unser notwendiges Selbstverständnis, das uns als Glied einer Kette verstehen lassen sollte, die weit in die Vergangenheit reicht. Dabei kann man in der frühen Menschheitsgeschichte beginnen, was übertrieben wäre und uns nicht weiter bringt. Zumindest sollte man VOR der mit uns assoziierten christlichen Geschichte ansetzen.

Dabei ist es ungemein wichtig, welche Vorgänger-Kulturen und Weltsichten davor in West- und Nordeuropa eine Rolle gespielt und Einfluß genommen haben. Bezogen auf unsere Evolution sind das nur ein paar Sekunden oder Minuten. Das kann doch niemand ausblenden, der ernsthaft das Zustandekommen unseres Denkens und Verhaltens erklären will. Die letzten 2.000 Jahre sind nur ein Nachhall hinsichtlich der Vorgeschichte, die unser Wesen und Verhalten vorwiegend geformt hat. Nur weil man sich nicht mehr daran erinnern kann oder will, heißt das noch lange nicht, daß wir in dieser Struktur gefangen sind.

  • GRIECHISCH-RÖMISCH-WESTLICHE DENKWEISE

Das Griechen- und Römertum bildet die fundamentale Grundlage unseres offiziellen und als Norm etablierten Logik-, Denk-, Wirtschafts-, Eigentums- und Rechtssystems, das auch bis heute das Leben von uns allem bestimmt und nicht infrage gestellt wird. Das römische Christentum ist der unbestrittene Nachfolger des römischen Imperiums, das in dessen Fußstapfen getreten ist und dessen zentralistische sowie autoritären Prinzipien vom römischen Imperialismus übernommen wurden. Sie sind bis heute immer noch systemrelevant!

Zuerst einmal wurden uns in West- und Nordeuropa die römischen Richtlinien und Dogmen (Paternalismus, Eigentums-Überbetonung, Naturausbeutung, Imperialismus, Ordnung und Disziplin) eingebläut. Dann hat das Christentum noch eins draufgesetzt – nämlich die diktatorische Herrschaft der Religion, die es weder bei den Griechen noch bei den Römern in dieser Form gab. Der religiöse Fundamentalismus wurde von der zentralistischen römischen Kirche erfunden, denn soweit meine Kenntnisse reichen, war dies ein Novum in der Geschichte der Menschheit. Diese in diesem Gottesstatt inhärente abgrundtiefe Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, dem Weiblichen und wissenschaftlichen Erkenntnissen wird durch das sog. finstere Mittelalter charakterisiert. Dem Islam werden diese destruktiven Eigenschaften ebenfalls zugesprochen. Doch gerade im Mittelalter war es der Islam, der im Vergleich zum Christentum Prinzipien der Glaubensfreiheit und der freien Wissenschaft verwirklicht hat, womit eine Lichtfackel im Dunkel erhalten blieb.

Wir müssen uns dringend der Frage stellen, aus welcher Ecke der Welt das Christentum stammt, wenn wir verstehen wollen, wie wir getaktet sind – und zwar nicht nur von der regionalen Herkunft her sondern auch geistig. Das von Rom aus gesteuerte Christentum war nicht nur eine Plage für Europa sondern auch für die gesamte Welt, das sich wie die Pest durch die von der christlichen Zwangsidee der Missionierung ausgelösten Kolonisierung fast in der gesamten Welt ausbreitet hat. Kann mir mal jemand verraten, wer oder was (außer dem Kapitalismus und dem neoliberalen Nachfolger) jemals soviel Ungerechtigkeit, Leid, Tod und Psychoterror über die Welt gebracht hat wie das institutionelle römische und auch protestantische Christentum?

  • DIE KELTISCH-CHRISTLICHE KIRCHE

Der Ausgangspunkt ist die frühchristliche Kirche, die anfangs noch unter der Knute des römischen Imperiums stand. Damals existierte noch eine praktizierte weitgehende Gleichheit zwischen Männern und Frauen – und sowas wie Zölibat war undenkbar. Mit der Ausprägung des Papsttums als feudale Machtinstanz wurden diese Freiheiten ausgerottet und durch willkürliche diktatorische Dogmen ersetzt. Als wichtige Überlegung darüber, ob es eine Alternative zum römischen Christentum in Europa gegeben hätte, ist zu berichten, daß in Westeuropa tatsächlich eine christliche Kirche gelebt wurde, die von den römischen Dogmen noch nicht verseucht war. Es handelt sich um die Keltische Kirche (oder iroschottische Kirche bzw. keltisches Christentum). Sie war eine im fünften Jahrhundert entstandene Glaubensgemeinschaft, die keltische und christliche Auffassungen gleichberechtigt nebeneinander bestehen lassen konnte. Sie war vor allem in Irland und den britischen Inseln existent, geriet jedoch nach der Synode von Whitby im Jahre 664 allmählich unter das Joch der römischen Kirche. Spätestens nach der normannischen Invasion 1066 wurden autonome Kirchenstrukturen keltischer und angelsächsischer Herkunft vernichtet, und eine starke Zentralisierung von reaktionären römischen Ideologien setzte ein.

  • WIKIPEDIA SAGT

„Die Synode von Whitby von 664 war eine Kirchenversammlung im angelsächsischen Northumbria, die bestehende Differenzen in der auf der britischen Insel praktizierten kirchlichen Tradition zwischen römischem und iroschottischem Ritus ausräumen sollte. Die Synode von Whitby war für die Angelsachsen ein wichtiger Schritt weg von der iroschottischen und hin zur römischen Kirchenordnung. Vordergründig ging es um liturgische und rituelle Fragen wie die Form der Tonsur und das Datum des Osterfestes. Dahinter verbarg sich jedoch der Streit um unterschiedliche Vorstellungen von Kirche. Offensichtlich wurden die strittigen Glaubensfragen als existentiell begriffen.“

Oder anders ausgedrückt – die alten auf keltischen Wertvorstellungen beruhenden Prinzipien, die undogmatisch waren, die der Frau einen angemessene gleichberechtigte Stellung sowie geistigen Freiraum gewährleisteten, wurden durch die Beschlüsse der Synode von Whitby untergraben. Man sollte sich selbst unter Hinsicht auf die aktuelle Praxis in römisch-katholischen Einrichtungen vor Augen führen, daß es damals in der Keltischen Kirche normal war, daß in Klöstern Männer und Frauen miteinander auf
Augenhöhe lebten.

  • WURZELN DER NAHÖSTLICHEN RELIGIONEN

Nun komme ich erst auf den eigentlichen Kern meines Anliegens bei diesem Essay zurück. Wie wir alle wissen sollten, haben sowohl das Judentum, das Christentum und der Islam eine gemeinsame Wurzel. Diese wird zunächst einmal durch die geographische Region bestimmt. Diese wiederum bedingt die dortigen klimatischen Bedingungen und notwendigen historischen Lebensweisen der dort lebenden Menschen. Der Ausgangspunkt der Betrachtung sollte der Vergleich auf heutige Standards von technologischen Repertoires, der klimatischen Bedingungen, Lebensgrundlagen und des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Religionen sein. Das heißt, daß wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen dürfen. Mit anderen Worten – es handelt sich dort im Gegensatz zu unseren Lebensgebieten und -Bedingungen um Wüstenreligionen mit völlig unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen. Dort lebten und leben Menschen unter größtenteils anderen klimatischen Voraussetzungen und Lebensverständnissen wie wir.

Wenn man sich die Bibel, speziell das Alte Testament, zur Brust nimmt, so wird es uns kaum entgehen können, daß sie nur so von Gewaltexzessen strotzt. Der dort repräsentierte Gott ist ein strafender Alleinherrscher, der Gewalt und Rache predigt. Soll das das Vorbild für ein humanistisches und demokratisches Leben im 21. Jahrhundert sein? Ich glaube, daß wir positivere Vorbilder und Handlungsanleitungen verdient haben.

  • INKOMPATIBILITÄT VON NAHÖSTLICHER UND WESTLICHER MENTALITÄT MIT WESTLICHER DENKWEISE

Das heißt automatisch, daß sich in der Heimat der oben genannten Weltreligionen eine Mentalität, ein Denken und ein Naturverständnis entwickelt hat, das nicht mit dem der nördlichen und westlichen Sphäre kompatibel ist. Die Lebensbedingungen der Menschen haben schon immer ihre Mentalität und ihr Verhalten geprägt. Je nach den vorherrschenden klimatischen und geographischen Bedingungen haben sich – nicht nur dort, sondern auch weltweit – spirituelle Praktiken wie der Totemismus, das Schamanentum, oder die Götterverehrung in der Gestalt von Mono- oder Polytheismus entwickelt.

Wenn ich ein Beispiel aus der Bibel (vor allem dem Alten Testament) oder dem Koran und den daraus resultierenden Praktiken nennen darf, die völlig unkritisch und unsinnig in die heutige Zeit hinüber gefakt wurde, dann ist es der Fall des Schweinfleischverbots. Dieser hat seine Ursache in den vorherrschenden klimatisch heißen Wüstengegenden, was zu Trichinenbildung führte. Welchen Sinn soll dieser Vorbehalt noch in den Zeiten von Kühl- und Gefrierschränken besitzen? Weiter ist im Islam bis heute noch eine anachronistische Frauenfeindlichkeit und Frauendiskriminierung dominierend –, die im Christentum nach den brutalen mittelalterlichen Praktiken auch noch nicht völlig ausgerottet ist. Besonders negativ im Vergleich zu der traditionellen und auch heutigen europäischen Lebenspraxis steht die nach wie vor präsente Unterbewertung der Frau in der patriarchalisch geprägten islamischen Gesellschaft. Die aktuellen fundamentalistisch-islamistischen Praktiken des Patriarchats und Machismus machen uns den Islam deshalb nicht gerade sympathisch und disqualifizieren ihn als inhumanistisch.

Sollen wir wegen der menschenfeindlichen islamistischen Ansichten die Philosophie des Humanismus anzweifeln und ihn über Bord werfen wegen falsch verstandener Toleranz? Ganz bestimmt nicht!!! Denn längst nicht alles, was irgendwo als Kultur und Tradition angesehen wird, ist zu dulden und nachahmenswert.

  • BEDROHUNG DURCH DEN RADIKALEN ISLAM

Besonders der Missionierungseifer großer Teile des Islams, der vom Postulat ausgeht, daß alle Menschen außer den Allah- und Mohammed-Anhängern minderwertige Ungläubige sind, ist bedrohlich. Sie sind damit fleißige Nachahmer des vormaligen christlichen Fanatismus und ideologischen Missionierungsirrsinns. Toleranz von Andersdenkenden und Andersgläubigen sucht man in den fanatischen Kreisen des Islam vergebens. Sie nehmen sich mit ihrem überheblichen Verständnis der alleinigen Wahrheitsvermittlung das Recht, ihre inhumanen Lehren notfalls mit Gewalt, d. h. mit Feuer und Schwert durchzusetzen. Das Ziel ist die Errichtung von Gottesstaaten, in denen völlige religiöse Willkür herrscht und demokratisch-freiheitliche Elemente keinen Platz besitzen.

Den meisten Muslimen fehlt das Bekenntnis zum Säkularismus – sie sind nicht in der Lage, den Staat aus der Religion herauszuhalten und sie als rein privaten Glauben zu verstehen. Man kann das Resultat dieser unheiligen Allianz zwischen Religion und Staat in der Praxis z. B. im Iran oder auch in den Feudalstaaten auf der Arabischen Halbinsel besichtigen. Zuletzt existiert jedoch ein gemeinsames Endziel der muslimischen Protagonisten, das im Schilde geführt wird – nämlich die gesamte Welt zu vereinnahmen und unter der Doktrin des Islamismus zu versklaven.

  • UNSERE WESTLICHEN WURZELN

Die entscheidende Frage, auf die ich von Anfang an hinaus wollte, ist die nach unserer Orientierung und der Wurzel unserer Identifikation als Individuum, Deutscher oder Weltbürger. Wenn wir die Fakten, die ich beschrieben haben, wirklich ernst nehmen würden, könnten wir uns dann immer noch mit den Werten einer nahöstlich-orientalischen Religion wie dem Christentum identifizieren, die auf der Basis einer uns total fremden Mentalität sowie eines abweichenden Menschenverständnises aufgebaut sind? Dazu gesellt sich noch als Krönung der Ungereimtheiten eine absolut konträre Logik zwischen der griechisch-römischen Logik des Aristoteles, die vom Christentum gepflegt wird und der keltischen (auch im asiatischen Raum verbreiteten) paradoxen Logik. Unser Denken und Leben wird daher entscheidend geleitet vom Dualismus, alternativlosen Wahrheiten sowie der Schwarz-Weiß- oder Gut-Böse-Falle. Nur muß ich zugestehen, daß dieser Faktor nicht dem Islam angerechnet werden darf.

Hier in unseren Breitengraden herrschen nicht nur andere klimatische Bedingungen vor – unsere Mentalität ist nicht nur grundverschieden gegenüber den Gründervätern des Christentums. Auch unsere Grundwerte, die aus den Zeiten der Aufklärung und dem Humanismus entstammen, sind total anders gelagert. Jedenfalls sind sie kein Produkt des zentralistischen römischen oder oströmischen Christentums! Dieses ist nach Auffassung der klerikalen Eliten nach wie vor anachronistisch und weltfremd. Damit will ich nicht behaupten, daß sich an der Basis der christlichen Kirchen jenseits der Institutionen keine demokratischen und solidarischen Auffassungen breit gemacht hätten, die konstruktiv gesellschaftlich fördernd wirken. Eine basisdemokratische christkatholische Kirche, die auf Unabhängigkeit von Rom zielt, hätte eine Zukunft.

  • VORLÄUFIGES FAZIT:

Das Problem ist, daß unsere traditionellen west- und nordeuropäischen Religionen mit ihren Weltanschauungen und ihre alten erhaltenswürdigen Werte dem römischen Imperialismus sowie dem Papismus geopfert wurden. Unsere seit Jahrtausenden gelebten Traditionen, die auf Naturerhaltung, spirituellen Werten oder Gleichgerechtigkeit zwischen Mann und Frau beruhten, sind sträflich vernachlässigt und mit Füßen getreten worden. Das Patriarchat hat endgültig die Herrschaft übernommen und wird nun vom Technologieglauben und den feuchten Träumen von einer KI abgelöst. Neue Herrschafts- oder Modedogmen wie „Cancel Culture“, „Wokeness“, „Gendern“ oder ‚“LBGBT“ werden instrumentalisiert, um die Menschen zu manipulieren.

Kelten und Germanen wurden von ihren Eroberern und Vergewaltikern, den Römern, überheblich als Barbaren beschimpft, obwohl sie kulturelle und menschliche Inhalte verkörperten, die selbst den Römern völlig fremd waren – und mit denen sie in vielen Aspekten den Okkupatoren überlegen waren. Die Römer haben wegen ihrer imperialen Struktur, ihrer technischen Überlegenheit und militärischen Disziplin/Taktik die Oberhand gewonnen. Wir haben es mit einem – gerade heutzutage – aktuellen Problem zu tun. Was ist wichtiger: Profit, Technologie, Autokratie, Unterwerfung, Ordnung und Disziplin oder Verständigung mit Hilfe von gesellschaftlicher und individueller Gerechtigkeit, die uns in einem dem Gemeinwohl verpflichtenden Sinne solidarisch und konstruktiv weiter bringt?

  • SUMMA SUMMARUM:

Weshalb verstehen wir uns nicht endlich einmal auch als Nachkommen aus einer nachvollziehbaren Zeit unserer Vorväter/Mütter mitsamt deren Kultur und Hinterlassenschaften, die unsere eigentliche Natur begründen und darstellen? Warum hängen wir ständig Importmodellen wie der Ami-Unkultur nach oder den uns wesensfremden Idealen aus fremden Ländern und Ideologien bzw. dem Konsumismus nach? Wer meint, diese Anschauung hätte etwas mit Nationalismus zu tun, ist auf einem Holzweg. Denn das ist der einzige Weg, den wir haben, um endlich zu einer Selbstidentifikation sowie zu einer zu uns passenden Verortung der Gesellschaft zu gelangen, in der wir leben. Nur dadurch werden wir in die Lage versetzt, selbstbewußt entscheiden zu können, was uns und der Natur dient und wie wir unsere Zukunft gestalten wollen. Dann erhalten wir die Kraft und Motivation, die uns für uns schädlichen destruktiven Kräfte und Bestrebungen zu bekämpfen.

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Stimmen aus dem Maschinenraum

5 Kommentare

  1. Fange ich ganz vorn an?! Das Titelbild widerspricht aber ihrer Ansicht, vom Loslösen des Amerikanismus. Denn es ist komplett in der englischen (amerikanischen?) Sprache gezeigt.

    Im ersten Absatz haben sie die Indoktrination, nach 1945, aber gut be(um)schrieben.

    Danach folgt hauptsächlich Religion, was einer Identifikation, einer persönlichen, widerspricht. Denn ich denke eine persönliche Identifikation wäre dem Glauben behaftet- was ein wesentlicher Unterschied zur Religion ist. Religion setze ich, immer, mit Kirche gleich. Und DAS ist das Problem.

    Der Artikel ist sehr erhellend, und erklärend, was die Religionen, die Christlichen, angeht, aber wenig der Identifikation.

    Mein Senf als Atheist. Und ja, ich kann mitreden, denn ich bin bis zur Firmung katholisch erzogen – worden. Zumindest hat ‚man‘ es versucht.LOL. Gruß Karl

  2. Religionen sind die Legitimation der tierisch/genetischen Rivalität/Rassismus der Völker, d.h. die Spaltung der Gesellschaft/Völker wird durch das heteronormativ/Homophobie satanistisch erzwungen, nur um immer genügend Sklaven/Soldaten/Auftragsmörder zur Auswahl/Verfügung zu haben, pfui Teufel! We shall overcome trumpschen Rassismus/Narzissmus/Kaputtalismus! Wählt die humanityparty.com! Viel Erfolg!

  3. Mammon kritisieren im Internet, an eben dem Ort, der von des Renditegötzen hoher pentagoner Priesterschaft höchstselbst errichtet wurde, um seine Herrschaft auf Dauer zu befestigen, ist mindestens amüsant — siehe nur den Turmbau zu Washington, den 40000 Kilometer hohen dortigen Dollarschuldenturm! Welcher Seitenbetreiber oder Videomacher diesen Turm anspricht im Netz oder in den sonstigen Medien, ist draußen. Ist jener Turm doch Beweis, daß Renditewirtschaft albernes Unterfangen ist bzw. turnusmäßig gewaltsam endet. Um nach einer Blutorgie neu zu beginnen oder in eine der drei bekannten Formen des Faschismus‘ überzugehen, in Sozialismus, Korporatismus oder Technokratie, siehe die aktuelle Klima-Technokratie. Und überhaupt hat KI mittlerweile alles im Griff. Was ich hier gerade schreibe, bekommen nur die zu sehen, die es ohnehin schon wissen; wenn überhaupt irgendeiner außer mir selbst — technisch ist das kein Problem mehr für KI. Wir verschwenden hier nur Lebensenergie.

    Im übrigen ist Religionskritik ebenfalls albernes Unterfangen, gibt es doch so viele Christentümer, Islame usw., wie es Gläubige gibt. Daher wäre anstatt von Christentum besser von Kirchentümern zu sprechen, und selbst davon gibt es viele bzw. wechseln diese unermüdlich ihre Lehren und Ansichten. Und was nun das Christentum ganz allgemein betrifft, reichen zwei Sätze. Es gibt AT, Herrschaft des Gesetzes. Und es gibt NT, Herrschaft des Gesetzes zusammen mit der Liebe. Aber Liebe ist nur ein Wort… .

    Zumal die lieben Christenlein die Bibel ja nicht lesen konnten vor Hugo Waldes und Luther und glauben mußten, was Geistliche ihnen erzählten. Erzählen konnten die alles, was ihnen gerade einmal so passend erschien für den Plebs! Und wer auch wüßte heute noch, was ein „Lettner“ war, oder daß zisterziensische Klöster selbst Lettner waren: strikteste Trennung von Priesterschaft und Laien als Architekturprinzip eines Klosterbaues. Nein, die Erschaffung des Untertanen ist keine Sache, die sich aus religiösen Lehren ableiten ließe. Untertan kommt von Knüppel und Peitsche, und von sonst garnichts. Wobei Knüppel und Peitsche zuletzt perfektioniert worden sind mit der Staatsschule zu MK-Normal, zu Menschen-Konditionierung Normal. Denn was ist der moderne bzw. staatsbeschulte Untertan anderes als ein PC! Der ist auch MK-Normal, der benutzt seine Intelligenz auch nur, wenn er dazu beauftragt wurde und ihm ein Ziel seines Denkens angegeben worden ist. Was die fulminanten Denkbeschränkungen der akademischen Intelligenz erklärt. Die Jungs und Mädel sind so blöde, daß die Schweine sie beißen — genau: MK-Normal. Besonders gilt letzteres in Hinblick auf das geistige Erfassen der Eigentümlichkeiten von Renditewirtschaft, also das mit dem Türmebauen usw., also dieser 40000 Kilometer hohe Turm aus Dollarnoten des Nennwerts 100. Genau: US-Staatsschulden.

    Glaubt mir, Leute, ist alles nur noch Zeitverschwendung im Netz. Besser Fenster putzen und den Garten harken. Aber ich dachte, ich schreibe euch trotzdem mal was Schönes. Bzw. der KI.

  4. @Peter A. Weber
    Naja, mit dem Bild könnte ich mich besser identifizieren, wenn dessen Inhalt mit meiner Heimatsprache gefüllt wäre. Als Satire geht das auch nicht durch, denn dann wäre der Inhalt in denglisch verfaßt. Der Artikel ist übrigens so klein geschrieben, daß ich ihn auf einem 43 Zoll TV nur mit Brille lesen kann. ;-(

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