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Aktuell25. August 2026

Vom Politoffizier der Grenztruppen der DDR zum Gewerkschaftsfunktionär der Polizei (GdP)

Die seltsame Wandlung – KI-generiert

Es gibt Karrieren in der deutschen Sicherheitsarchitektur, die liest man nicht einfach – man muss sie förmlich auf der Zunge zergehen lassen. Bestes Beispiel: Sven Hüber, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP). Ein Mann, der uns heutzutage mit erhobenem Zeigefinger erklärt, wie man „richtig Nein sagt“, wenn die falschen Parteien an die Macht kommen, und der wacker vor dem „inneren Notstand“ warnt.

Wer könnte schließlich besser beurteilen, wie man sich gegen eine drohende „Machtergreifung“ schützt, als ein ausgewiesener Experte für staatliche Linientreue?

Die Kader-Schulung: Ideologische Festigung am antifaschistischen Schutzwall

Blicken wir zurück auf die Anfänge dieses aufrechten Demokratieverteidigers. Vor der Friedlichen Revolution war Hüber nicht etwa ein unbescholtenes Blatt im Polizeidienst, sondern agierte als Politoffizier bei den Grenztruppen der DDR. Seine noble Aufgabe: Die ideologische Erziehung junger Grenzsoldaten. Den jungen Männers wurde vermittelt, dass der Klassenfeind hinter dem Stacheldraht lauert und das Vaterland mit allen Mitteln geschützt werden muss.

Wie Zeitzeugen und Recherchen, unter anderem aufgearbeitet von Apollo News nahelegen, gehörte zur damaligen Schulung auch die unmissverständliche Unterweisung in die Anwendung der Schusswaffe an der innerdeutschen Grenze. Wer damals versuchte, dem sozialistischen Paradies zu entkommen, wurde vom politischen System nicht als Staatsbürger in Seenot betrachtet, sondern als abzufangendes Subjekt. Eine fundierte Ausbildung in Sachen „Befehlsverweigerung“ gab es damals aus Hübers Feder freilich noch nicht – der Schießbefehl war schließlich Dienstpflicht im Namen des Antifaschismus.

Die sanfte Landung im Bundesgrenzschutz

Als das Regime zusammenbrach, bewies Hüber bemerkenswerte Flexibilität. Die Wende kam, der Staat ging, doch Hüber blieb dem Grenzschutz treu. Fast nahtlos fand der ehemalige Politoffizier seinen Weg in den Bundesgrenzschutz (BGS) der wiedervereinigten Bundesrepublik.

Mancher spöttische Beobachter mag sich fragen, wie die Überprüfung auf Stasi-Nähe und ideologische Vorbelastung damals abgelaufen ist. Aber Schwamm drüber – der Rechtsstaat zeigte sich von seiner nachsichtigsten Seite. Hüber wusste die neue Freiheit zu nutzen und verlegte seine Leidenschaft für politische Haltung rasch in die Gewerkschaftsarbeit der GdP.

Der Antifaschistische Schutzwall von damals ist heute die Brandmauer gegen die AfD, die er mit gleichem Enthusiasmus gegen die angeblichen Feinde „Unserer Demokratie“ verteidigt. Gebe es den Schießbefehl, würde er wohl keine Sekunde zögern.

Der steile Aufstieg: Duzfreund im Ministerium

In der GdP stieg Hüber konsequent auf. Vom Bezirkspersonalrat zum mächtigen Vorsitzenden des Bundespolizei-Hauptpersonalrats beim Bundesinnenministerium – Hüber wurde zu einer festen Größe im Berliner Betrieb.

Besonders gut verstand man sich in den letzten Jahren im Innenministerium. Unter der ehemaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser etablierte sich Hüber als gefragter Ansprechpartner, Berater und geschätzter Duzfreund im politisch-gewerkschaftlichen Geflecht.

Wer brauchte schon distanzierte Dienstwege, wenn man sich beim gemeinsamen Kampf gegen „Rechts“ so wunderbar einig war?

Wenn die AfD regiert: Wiederstand per Polizeigewalt?

Im August 2026 erreichte die rhetorische Hochform des GdP-Vizechefs ihren vorläufigen Höhepunkt. In einem Artikel in der GdP-Mitgliederzeitschrift „DEUTSCHE POLIZEI“ unter dem Titel „Richtig Nein sagen“ malte Hüber das Gespenst einer AfD-Regierungsbeteiligung an die Wand.

Sein Tenor: Bevorstehende demokratische Wahlerfolge der Opposition könnten den inneren Notstand nach Artikel 91 des Grundgesetzes auslösen. Hüber forderte Beamte subtil bis unverblümt auf, sich auf den Widerstand vorzubereiten und Weisungen einer etwaigen gewählten AfD-Landesregierung die Gefolgschaft zu verweigern.

Dass ausgerechnet ein ehemaliger Politoffizier der DDR-Grenztruppen deutsche Polizeibeamte dazu aufruft, gewählte Landesregierungen mit verweigerter Dienstausführung oder gar polizeilichen Gegenmaßnahmen ins Leere laufen zu lassen, entbehrt nicht einer gewissen Realsatire. Wo früher der Befehl zur Mauerabsicherung ideologisch eingetrichtert wurde, wird heute der zivile Ungehorsam im Polizeidienst predigtartig verteilt – natürlich stets im Namen des Guten.

Der Fall Sven Hüber zeigt eindrucksvoll: Wer in der DDR gelernt hat, wie man die Staatsdoktrin im Dienstanzug durchsetzt, muss sich in der Bundesrepublik nicht neu erfinden. Er muss nur das Vokabular anpassen.

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Stimmen aus dem Maschinenraum

12 Kommentare

  1. Linksversifft unterwandert. Es wird Zeit etwas grundlegend zu ändern und dem Grundgesetz wieder Geltung zu verschaffen. Es hat dem Wohle des Volkes zu dienen und nicht einer korrupten Politikerkaste.
    Die Kartellparteien haben sich den Staat zur Beute gemacht und regieren uns mit Verboten, schränken die Meinungsfreiheit ein und verschleudern unser Geld für den Krieg in der Ukraine, linke NGOs, Genderprojekte in Afrika und Radwege in Peru.

  2. Da gab es sogar eine Deutsche Bundeskanzlerin, die angeblich Informelle Mitarbeiterin der StaSi war. DAS ist eine Karriere!!!!!!!!!!!!!!!!

    1. #Cource — Hier politische Bildung für Kurze in Sachen Argentinien und Nazis am Beispiel Eichmanns. Wie alle anderen Staaten
      der Welt ist auch Argentinien spätestens seit 1900 dominiert vom anglo-amerikanisch angeführten globalen Herrenclub. Für welchen Nazis wie Zionisten nie mehr als nützliche Idioten waren: „Our bastards“. Und so kam es, daß Argentinien auf die Intervention der CIA hin den Adolf Eichmann nicht, wie zunächst beabsichtigt, nach Dschörmanie auslieferte, sondern nach Israel. Erschien dem Club dienlicher, weil ein Eichmann vor einem Jerusalemer Gericht kräftige moralische Rückendeckung für das zionistische Israel versprach: Ohne Zion kein Petrodollar, und ohne den keine Käufer für US-Staatsanleihen, sprich: ohne Petrodollar wären die USA längst schon Pleitestaat — ohne Zion keine USA!

      https://www.barth-engelbart.de/archiv/269186

      Ja, so ist das mit den Herdentieren, seien sie klimagrün, altlinks, konservativ, rechts oder sonstwie ideologisch verortet — alles Pannemänner! Wohingegen Nichtherdentiere bzw. unbetreut Denkende sich ihre Infos überall beschaffen können.

      Wie hier oben beim Barth- Engelbarth zum Beispiel. Oder auch bei linkezeitung.de. Die haben zu Greta-Zeiten die umfangreichen investigativen Recherchen der etwas methanverrückten, ansonsten aber tadellosen kanadischen Indianerin Cory Morningstar gebracht: Greta und Klima waren vom allerersten Beginn an vom globalen Großkapital inszeniert. Und der arme Cource und seine AntiFa-Dummerchen sind drauf reingefallen, ach!

  3. Klarer Fall von Heinzelmännchen der Macht.

    Definition von Macht: Ganz gleich welcher Misthaufen, wichtig ist nur, daß er nicht beim nächsten Windstoß in sich zusammenfällt: Stabilität, Regel Nr. 1 der Zivilisationsentwicklung!

    Dazu eingehende Lektüre bietet der amerikanische Autor Frederick Tupper Saussy mit seinem Rulers of Evil. Ist gruselig, aber keine Grusellektüre. Gibt es als freie pdf in Englisch und Deutsch, deutscher Titel etwa
    «Herrscher über das Böse» oder so ähnlich.

    Rulers ließe sich gut auch übersetzen als Regeldurchsetzer, englisch Rule = Regel. Ja, ist grausamer Blick auf Gesellschaft, grausam realistisch: DIE IST ROTLICHTBEZIRK. In Rotlichtbezirken herrscht nur einer, der stärkste und brutalste bzw. gewalttätigste Rockerclub.

    Wie kriminell so ein Misthaufen auch immer sein mag, aber geht nicht ohne feste Regeln und deren Durchsetzer, die Heinzelmännchen der Macht. Die müssen logischerweise dann die kriminellsten von allen Kriminellen sein. Allein solche können in Rotlichtbezirken Stabilität gewähren. Bestes Anschauungsbeispiel die enge Verbindung von Organisierter Kriminalität, Wirtschaft und Politik in den USA, nur eines von vielen Stichworten hier ist Kennedy.

    Saussy gibt die ganz große zivilisationshistorische Gesamtschau. Und erzählt die in sich auffällig widersprüchliche biblische Geschichte von Kain und Abel etwas anders. So, wie sie wohl wirklich gewesen sein muß. Denn wieso war der Böse am Ende doch der Gute? Frage: Wieso gab Gott dem Kain seinen Schutz, einen ICE-Freifahrtschein für alle Zeiten.

    MUST READ.

    1. #Augusta Victoria — Warum nur müssen Sie immer so fürchterlich ganz direkt sein. Aber wo Sie ganz fürchterlich direkt ganz recht haben, haben Sie selbstverständlich recht.

  4. Parteien haben solche (Un)Wesen hervorgebracht – ich kann mich nur wiederholen:

    Im Jahr 1924 formulierte Oswald Spengler zutreffend:
    „Aus der Angst um den Beuteanteil entstand auf den großherzoglichen Samtsesseln und in den Kneipen von Weimar die deutsche Republik, keine Staatsform, sondern eine FIRMA. In ihren Satzungen ist nicht vom VOLK die Rede, sondern von PARTEIEN; nicht von Macht, von Ehre und Größe, sondern von PARTEIEN. Wir haben kein Vaterland mehr, sondern PARTEIEN; keine Rechte, sondern PARTEIEN; kein Ziel, keine Zukunft mehr, sondern Interessen von PARTEIEN. Und diese Parteien – noch einmal: keine Volksteile, sondern Erwerbsgesellschaften mit einem bezahlten Beamtenapparat, die sich zu amerikanischen Parteien verhielten wie ein Trödelgeschäft zu einem Warenhaus – entschlossen sich, dem FEINDE alles was er wünsche auszuliefern, jede Forderung zu unterschreiben, den Mut zu immer weitergehenden Ansprüchen in ihm aufzuwecken, nur um im Innern ihren eigenen Zielen nachgehen zu können.“ Zitat Ende. Gruß Karl

    1. #Karl aus Oberschlesien — In einem halbstündigen Video, das aufgenommen war von einer Außenfrontkamera, die an einer in den 1920ern durch das grandiose Leipzig fahrenden Straßenbahn montiert worden war, war ganz hoch oben auf der Stirnseite eines Wohnhauses groß der Schriftzug eines amerikanischen Weltkonzerns zu lesen: Nestlé.

      Nach WK1 war das „deutsche“ Kapital in seinem überwiegenden Teil bereits amerikanisch bzw. global geworden. Sage mir, wer in einem Land das Kapital hält, und ich sage dir, wer dort die Politik macht.

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