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Aktuell26. Juli 2026

Stendaler Säge-Gate: Werken-Lehrer Max Heckel haut AfD auf den Deckel

Stendaler Säge-Gate – KI-generiert

Wie ein Holzarbeiter in der Altmark versehentlich Unsere Demokratie rettete – oder zumindest den Unmut von Sechstklässlern auf Simson-Mopeds auf sich zog.

Stendal – In der friedlichen Altmark, wo das Rattern von zweitaktgetriebenen Simson-Mopeds gewöhnlich das stärkste Hintergrundgeräusch bildet und der gesunde Menschenverstand in Pfundstücken gewogen wird, herrscht Ausnahmezustand. Ausgerechnet im Werkraum einer altmärkischen Sekundarschule wurde der jahrzehntelange Konsens des gepflegten Holzschmirgelns tückisch untergraben.

Werken-Lehrer Max Heckel – im Nebenberuf Barde, Gitarrenakrobat und professioneller Retter des Abendlandes – steht am Pranger. Der Vorwurf: Er soll Sechstklässlern statt der sachgerechten Führung einer Feile die korrekte Handhabung „Unserer Demokratie“ beigebracht haben. Ein klarer Schock für die Region.

Was war geschehen? Ahnungslose Zwölfjährige, die eigentlich nur ein kleines Fachwerkhaus zusammenschustern sollten, um danach auf dem Pausenhof ungestört über die Vorzüge von 50ccm-Zylindern zu philosophieren, wurden vom Pädagogen belehrt, wen man wählen darf und wen nicht. Es ist die Schicksalsfrage aller ostdeutschen Klassenzimmer.

Anstatt eine staatlich verordnete neutrale Antwort zu wählen, wie z.B. „Ich wähle die Partei der Laubsägefreunde!“ oder anschaulich auf Wilhelm Busch zurück zugreifen, „Max und Moritz, gar nicht träge, Sägen heimlich mit der Säge, Ritzeratze! voller Tücke, In die Brücke eine Lücke.“ – griff Heckel nicht zur Holzraspel, sondern tief in die Kiste der politischen Bildung.

Mit fragwürdigem Material zum „Potsdamer Treffen“ und steuerpolitischen Flyern bewaffnet, schleuderte er der staunenden Pubertätsfront die berühmt-berüchtigte Formel entgegen: Wer die AfD wähle, sei wahlweise „sehr reich, frei von Moral oder nicht bei klarem Verstand“.

Eilmeldung aus dem Lehrerzimmer

Ein Satz wie ein Hammerschlag auf die Daumenbeere! Bei Sechstklässlern. In Sachsen-Anhalt. Einem Bundesland, in dem die Umfragewerte der Blauen mancherorts stabil auf dem Niveau der Benzinpreiserhöhungen liegen.

Das Landesschulamt reagierte prompt und zückte die gelbe Karte in Form einer Abmahnung wegen Verletzung des Neutralitätsgebots. „Wieder tönt es: »Meck, meck, meck!« Plumps! Da ist der Heckel weg!“

Doch Heckel zieht nun vor das Arbeitsgericht Magdeburg: Er pocht auf seine Pflicht zur Verfassungstreue. Ein Werken-Lehrer zieht für die Ethik ins Feld – die Altmark reibt sich verwundert die Augen.

An derselben Schule unterrichtet ausgerechnet die Ehefrau eines AfD-Politikers. Während im Werkraum der Antifaschismus gesägt wird, herrscht im Nachbarraum kühles Schweigen. Experten vermuten das spannendste Pausenkonzept seit der Erfindung der Milchschnitte.

Besonders pikant ist die Geometrie im Lehrerzimmer: Während Heckel auf dem Flur vermutlich die Internationale summt und sich als letztes Bollwerk gegen den rechten Popanz inszeniert, unterrichtet wenige Türen weiter die Ehefrau eines AfD-Politikers. Sie macht einfach ihren Job, während draußen der Ideologiekrieg im Werkraum tobt. Eine Konstellation, die selbst für Dramaturgen des Altmärkischen Landestheaters zu steil wäre.

Das Umerziehungsprogramm mit dem Hammer 

Kritiker sprechen bereits vom „Hammerschlag linksgrüner Umerziehung auf Staatskosten mit Gitarrenbegleitung“. Eltern protestieren, die AfD twittert im Stundentakt, und die linken Medien wittern die Rückkehr der Inquisition, weil ein Lehrer nicht mehr ungefragt Noten auf Moral verteilen darf.

Wo war eigentlich die Empörung der Moralhüter, als jahrelang Klimakleber-Rhetorik, Gender-Sternchen und die Moralkeule als Kerncurriculum verkauft wurden? Da galt der Neutralitätsverstoß noch als pädagogisches Schulterklopfen!

Die Fronten vor dem Arbeitsgericht Magdeburg sind verhärtet: Auf der einen Seite ein Gitarre spielender Pädagoge, der sich als Fels in der Brandmauer versteht und AfD-Wähler pauschal für geistig oder moralisch benachteiligt erklärt. Auf der anderen Seite Bürger und Eltern, die in der Schule schlicht Unterricht erwarten – und keine Umerziehung im Sinne der Berliner Blase.

Der Prozess dürfte ein Lehrstück werden. Entweder gilt das Neutralitätsgebot für alle – oder wir erklären das Lehrerzimmer offiziell zur Parteizentrale mit angeschlossenem Werkraum. Sachsen-Anhalt blickt gespannt nach Magdeburg.

Hoffen wir noch einmal auf den Meister Wilhelm Busch: „Gott sei Dank! Nun ist’s vorbei. Mit der Übeltäterei!!“

Die Wähler an der Altmark-Front wissen jedenfalls schon jetzt: Die wahre Stimme des Volkes erklingt nicht beim Zensieren von Meinungen an der Werkbank, sondern an der Wahlurne am 06. September – und ab und zu beim Knattern einer gut eingestellten Simson.

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Stimmen aus dem Maschinenraum

11 Kommentare

  1. Sollte es um die Migrationsfrage herum zu einem allesverheerenden Bürgerkrieg kommen, wäre dies sozusagen der Endsieg, der endgültige Beweis in der AfD-Frage: Kann nicht rechtsextremistisch gewesen sein die AfD! Genau dies würde später in den Geschichtsbüchern stehen.

    Endete die nationalsozialistische Revolution doch mit Verheerung des Landes. Die Revolution der AfD hingegen würde mit einer solchen Verheerung begonnen haben.

    1. Bürgerkrieg, oder besser noch WW3, sind die Hoffnung des zur Zeit herrschenden Regimes von grün/ links im bDaZ. Nur so können die den Sturz und das Ende ihre „Politik“ verhindern Das hat nichts mit der AFD zu tun. So weit ich das sehe regiert die AFD nicht in Deutschland. Dumm für die ReGIERung ist nur, der Michel ist zu blöde und zu faul für einen Volksaufstand gegen das asoziale Regieme von Fridela Merzel, Söder und Antifa- Lars. Und so nebenbei, Deutschland wird in zukünftigen Geschichtsbüchern im besten Fall als Randnotiz vorkommen. Deutschland, war ein von Beginn an zum scheitern verurteiltes grün/ linkes Öko- Sozialistisches Experiment, welches letztlich das deutsche Volk selbst hat aussterben lassen. Es sei denn es gelingt weg von dem Irrsinn der im bDaZ herrscht zu kommen. Aber, eben nicht mit diesem Volk von Komapatienten.

  2. Wohin soll das führen?

    Aus tiefster Seele kommt der Hass
    auf alles, was nicht ist Rotgrün,
    Borniertheit herrschte nie so krass
    von Freiburg bis Seebad Bansin.

    Von Berchtesgarden bis Borkum
    Rotgrüne Machtposten besetzen.
    Machtverlustangst, die treibt sie um,
    müssen sie noch mehr hetzen.

    Von West nach Ost, von Nord nach Süd
    klappt es nicht mit Indoktrinieren,
    werden Linke faschistoid,
    freie Rede sie diffamieren.

    Wenn Fakten kommen auf den Tisch,
    Daten den Nimbus ihnen rauben,
    sind die für sie wie ein Arschwisch,
    der Mensch soll ihrem Wahnwitz glauben.

    Doch wohin soll das alles führen?
    Immer mehr Menschen sich abwenden,
    weil sie den Hass der Linken spüren.
    Soll dieser im Bürgerkrieg enden?

    1. #Dr. Rolf Lindner — Waten durch den Geistessumpf aus Links und Rechts ist unvornehme Betätigung. Fällt mir Max Erdinger ein, der hat sich aufs Trockene gerettet.

      Nein, mag keine therapeutischen Gespräche, bin Rassist, frei nach Shakespeare: Mensch oder Wähler — das ist hier die Frage!

      Nächste Frage, bitte: Wenn auf Palästina-Demonstrationen aus der Menge gerufen wird: „Tötet alle Deutschen!“ Könnte das zusammenhängen mit Alice ihrem Ständer bzw. mit ihrer With-standerei?

  3. DAS ‚Volk‘, das sind die Nahtzies von 1934, (die immer noch agieren) macht gar nichts, weil der Michel bis in die Fußsohlen indoktriniert IST.
    Wird Zeit, das nicht immer nur angeprangert wird, sondern A U F G E K L Ä R T.

    Die Aufklärung, des Michel, fehlt mir in diesen/ manchen Artikeln. Gruß Karl

  4. Nachtrag: Hier mal einen Vorgeschmack auf eure Zukunft unter AfD und zwar der Song von Udo Jürgens „Paris“:

    „Das Feuer war vorüber und unsre Liebe kalt (oh-oh, c′est la vie)
    Nur Alltag und Gewohnheit gab ihr noch etwas Halt (oh-oh, c’est la vie)
    Sie war schon eingeschlafen, als ich die Zeitung las
    Und bei den Inseraten fand ich das

    Willst du gern einmal nach Paris, einfach so nur zum Spaß?
    Isst du gern mit den Fingern, schläfst du gern mal im Gras?
    Dieses Leben nach Plan ist mies, willst du endlich mal raus?
    Dann schreib mir unter Kennwort: „Steig mit mir aus“

    Ich hatte zwar versprochen, nur einer treu zu sein (oh-oh, c′est la vie)
    Doch völlig zu versauern, das fiel mir auch nicht ein (oh-oh, c’est la vie)
    Und dieses Inserat da versprach ein bisschen Glück
    So nahm ich ein Papier und schrieb zurück

    Ich will gern einmal nach Paris, einfach so nur zum Spaß
    Ich ess gern mit den Fingern und schlaf gern mal im Gras
    Dieses Leben nach Plan ist mies, ich will endlich mal raus
    Darum treff ich dich morgen, steig mit mir aus

    Am Bahnhof hab ich pünktlich nach ihr dann ausgeschaut (oh-oh, c’est la vie)
    Da kam sie um die Ecke, sah mich und lachte laut (oh-oh, c′est la vie)
    Und dieses helle Lachen, das kannte ich genau
    Vor mir stand nämlich meine eigene Frau

    Willst du gern einmal nach Paris, hab ich staunend gefragt
    Dass du gerne im Gras schläfst, hast du mir nie gesagt
    Dieses Leben nach Plan ist mies und jetzt stellt sich heraus
    Wir verstehen uns noch immer, darum komm mit mir nach

    Paris, einfach so nur zum Spaß
    Isst du gern mit den Fingern, schläfst du gern mal im Gras?
    Dieses Leben nach Plan ist mies, du und ich wollen raus
    Wir verstehen uns noch immer, steig mit mir aus“

    Wer AfD wählt, wählt die spießige Vergangenheit der 50er Jahre, dummm gelaufen für die Narzissen-kids

    1. #Cource — Schönes Lied vom Udo, ja, schönes Besingen des unschönen geist-seelischen Zustands des modernen Menschen, und so dies Lied zugleich Abbild des Grenzraums aller großen politischen Debatte. Die nie auf den Punkt kommt, immer um den heißen Brei herumschleicht, und die Frage ausblendet, wo jener unschöne geist-seelische Zustand denn herkomme.

      STAATSSCHULE, Produktion des dressierten Arbeitsaffen. Dressierte sind unheimlich, unheimlich schnell, viel zu schnell, um einmal innezuhalten und sich selbst mit den Augen eines anderen zu betrachten, sich selbst zu „reflektieren“. Was einer geistigen Behinderung entspricht und dem solcherweise Behinderten die Welt als unheimlichen Ort erscheinen läßt, als einen Zoo voller Ungeheuer. Und so kommt es, daß der moderne Mensch sehnlichst wünscht, jeder solle in seinem Käfig sitzen und dort eingesperrt bleiben.

      Unheimlich schnell sein, unheimlich schnell arbeiten, Warenstückzahl pro Zeiteinheit händischer Arbeit. Das ist Christliches Abendland at its best, ist Geist-Materie-Dualismus: Geist = gut, Materie und Leib = böse. Weswegen der böse Leib geschwächt werden muß. Und wie ginge dieser K(r)ampf gegen das Böse besser, als mit unheimlich schnellem Arbeiten!

      Über allem wacht der Zoowärter, der Staat mit seinem Gewaltmonopol. Der Kreis schließt sich mit der Gewaltsamkeit der STAATSSCHULE.

      Des Pudels Kern das Abrichten von Kindern, ihr Zurichten zu dressierten Arbeitsaffen. Denen dann selbst einfachste Denkvollzüge zu hoch sind. Besonders der mit dem PRODUKTIVITÄTSZUWACHS: Wer billiger herstellt, muß billiger verkaufen und verdient entsprechend weniger.

      Teufelskreise. Da kann allein der Himmel helfen.

  5. Welche Rolle sollten Eltern spielen, wenn es darum geht, Bedenken hinsichtlich politischer Diskussionen in Schulen anzusprechen?

  6. Nachtrag: die junge Generation hat ja ihre unbeschwerte Jugendzeit noch überwiegend vor sich, deshalb haben insbesondere die Erstwähler jetzt die einmalige Chance sich die noch vorhandene linksgrüne Spaß-/Party-Gesellschaft a la love-/rave-/Tanz der Kulturen-/CSD- parade usw.usf zu erhalten! We shall overcome religiösen Rassismus/Fanatismus a la Trump/Putin/Netanyahu/AfD! Hoch die internationale Solidarität!

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