BRDigung – Manche Menschen sehen in unserer heutigen Gesellschaft tatsächlich noch so etwas wie Fortschritt. Man muss diese Gabe bewundern – erfordert sie doch das vollständige Ausblenden der Realität.
Was wir derzeit erleben, ist nicht der Triumph der Freiheit, sondern der endgültige Siegeszug der Alternativlosigkeit, und der daraus resultierenden Konformität, verpackt in bunten Marketing-Panels und serviert mit Hafermilch.
Der klassische Sozialismus ist bekanntlich grandios gescheitert. Nicht, weil die Idee von der fairen Verteilung des Wohlstandes auf dem Papier verlockend klang, sondern weil die Praxis unerbittlich war: Mangelwirtschaft, graue Plattenbauten, marode Infrastruktur, Sprechverbote und ein Staat, der seine Bürger primär als Verdachtsfälle behandelte.
Statt des kommunistischen Paradieses gab es die Stasi und mehrjährige Wartezeiten auf Autos, Schlangen nach Bananen und Apfelsinen. Ende der Vorstellung, Vorhang zu.
Das Beste aus zwei Welten?
Der Kapitalismus sollte die erfrischende Alternative sein: Leistung, Innovation, Eigentum und die Freiheit, seines eigenen Glückes Schmied zu sein. Doch kaum war der große Gegner im Osten beerdigt, verlor der Westen jede Hemmung.
Statt den Sieg des freien Marktes mit Schlankheit und Dynamik zu feiern, blähte er sich auf und kopierte akribisch die Systemfehler des Verlierers – nur eben mit professionellerem Branding, Agil-Methodik und astronomisch höherem Steuergeld-Einsatz.
Heute genießen wir die perfekte Synthese: Einen übergriffigen Erziehungsstaat, der den Bürger von der Heizungsart bis zur Wortwahl bevormundet, kombiniert mit der Dekadenz des Spätkapitalismus.
Wer es wagt, vom vorgegebenen Korridor abzuweichen, lernt den modernen Pranger kennen. Ob Juristen, Wissenschaftler wie Ulrike Guérot oder Unbequeme wie Michael Ballweg: Wer den Konsens stört, findet sich schnell in der juristischen oder gesellschaftlichen Quarantäne wieder.
Meinungsfreiheit existiert in vollem Umfang – solange sie haargenau der amtlichen Verlautbarung entspricht. Stattdessen erleben wir die Bevormundung des Staates und den Verfall den Gesellschaft, garniert mit moralischer Überheblichkeit.
Während der arbeitende Bürger leise sein Tagwerk verrichtet, päppelt die Nomenklatur jede erdenkliche Nischen-Empörung auf, eine durchsubventionierte Betroffenheits- und NGO-Landschaft, die hervorragend davon lebt, Probleme zu bewirtschaften, statt sie zu lösen.
Berufsaktivisten nähren keinen Staat
Die Machthaber fördern mit Inbrunst jede noch so absurde Marotte, die die Gesellschaft weiter spaltet. Hauptsache, es lenkt ab vom Wesentlichen.
Die gesamte LGBTQ+-Industrie, Klimakleber, die sich auf der Straße festpappen, Hausbesetzer, Baumhaus-Aktivisten und sonstige Berufsprotestierer – alle werden gehätschelt, subventioniert und medial hochgejubelt, während deren Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt sich primär im Verbrauch von Polizeistunden niederschlägt.
Sie leben vom Protest. Vom Steuergeld der anderen. Zum Sozialprodukt tragen sie ungefähr so viel bei wie eine Zecke zum Blutkreislauf ihres Wirtes: nichts, außer dass sie ihn aussaugen. Sie sind das Ungeziefer, das den Wirt langsam, aber sicher zugrunde richtet. Sarkasmus aus? Leider nicht nötig – die Realität übertrifft jede Satire.
Vielfalt hält uns zusammen – ist die teuerste Hohlformel der Gegenwart. Nicht importierte Konflikte, nicht jede sexuelle Spielart als neue Heilslehre, nicht das Zelebrieren von Partikularinteressen oder die Toleranz hier längst überkommener Traditionen sind das Fundament des Zusammenhalt.
Was Gesellschaften zusammenhält, ist Wohlstand, Identität, Sprache, Kultur, Freiheit, Rechtssicherheit, Werte, Solidarität, Gerechtigkeit und die gemeinsame Geschichte dieser Nation.
Zeit für den Abgesang
Der Markt wurde nicht vom Proletariat gestürzt, sondern von einer funktionärsmäßigen Elite abgewickelt, die den Sozialismus nur deshalb ablehnte, weil sie die Kontrollhebel lieber selbst bedienen wollte. Nun ist der stinkende braune Stuhlgang zwar der selbe, aber die Fliegen sind größer und es sind andere.
Die Doppelmoral der elitäre Führungskaste predigt dem Volk den Verzicht und das Lastenrad als ökologischen Fortschritt, während zur nächsten UN-Weltklimakonferenz 2026 (COP31) in Antalya 09.11. bis 20.11.26 – wieder über 1.500 Privatjets einschweben, um die CO₂-Bilanz des Fußvolkes zu betrauern.
Die Leistungsträger – jene, die morgens aufstehen, den Laden am Laufen halten, Kinder erziehen und die Zeche für den ganzen Wanderzirkus zahlen – schauen dem Spektakel noch erstaunlich geduldig zu. Doch das Fundament bröckelt. Es wird Zeit, dass die schweigende Mehrheit ihre Stimme wiederentdeckt: Selbstbewusst, unkonventionell und ohne das antrainierte schlechte Gewissen.
Denn wer die Party bezahlt, sollte am Ende auch bestimmen dürfen, welche Musik gespielt wird. Der Rest darf natürlich gerne weiter demonstrieren – aber bitteschön ab jetzt auf eigene Kosten.


Jetzt möchtest Du anscheinend das gleich Thema nochmals weiterverwerten in dem du explizit wieder DDR, respektive Sozialismus-Bashing betreibst.
Du benennst zum wiederholten Mal immer wieder zwischendurch mal ein paar markante Symptome, bist aber nicht in der Lage die zusammengetragenen Informationen richtig zu analysieren.
Sattdesen erklärst du die Leistunggsgesellschaft zu Helden, dabei sind es genau diese Leute die uns haben soweit kommen lassen.
Diese Party organisiert die herrschende Klasse und bezahlen tun es die Armen, eben weil sie noch arbeiten gehen.
#Publicviewer
Wie schon in der Diskussion zu meinem letzten Artikel mitgeteilt:
Welcher Sozialismus soll denn Deiner Ansicht nach funktionieren. Schreibe hier doch mal einen Artikel dazu.
Vielleicht hast Du ja einen anderen funktionierenden Sozialismus vor Augen, dann reihe Dich ein, bei Marx, Engels, Lenin, Publicviewer!
Ich freue mich auf Deinen Artikel auf qpress.
Du kapiert es wirklich nicht???
Ich habe mit dem Sozialismus nichts am Hut und die Anarchie ist etwas völlig anderes, weil sie völlig ohne Herrschaft und Staat auskommt.
#Publicviewer
Dann sag mir, warum ich den Sozialismus nicht kritisieren darf?
Und wer redet von Anarchie? Ich jedenfalls nicht!
Ich glaube Du bist verwirrt. Geh mal zum Arzt.
Weil er nicht mehr relevant ist und wir ganz entgegen deiner Auffassung weder einen haben noch einen bekommen werden.
Wieso sollte ich den verwirrt sein?
In Berlin können sich trotz der hohen Mieten offenbar mehr linke/22% als rechte/16% eine Wohnung leisten und wählen links, siehe:
https://www.merkur.de/politik/berlin-wahl-erste-umfragen-aktuelle-prognosen-94408434.html
Dem ist so, weil es eben keine Linken sind.
„Berufsaktivisten nären keinen Staat“
… Ähm … kleiner Einwurf von mir.
Der Begriff Nähren entstammt dem Wort Nahrung und wird deshalb mit h geschrieben.
Ansonsten ist der Artikel so gut, daß es sich zumindest für Publicviewer lohnt, daran hochzuziehen. Einen Sozialismus der den Begriff wert ist kann es in einer globalisierten Welt leider nicht geben. Der mit der DDR versuchte Sozialismus hat nur in Teilbereichen funktioniert und war in seinen Funktionskreisen ebenso von Macht und Gier zerfressen, wie heute die Kapitalgesellschaft. Allerdings hat letztere inzwischen jede Contenance verloren. 😉
Danke für den Hinweis. Sollte jetzt stimmen.
Zum Artikel: D’accord in vollem Umfang!!!
Nur ein klitzekleiner orthographischer Lapsus: (Berufsaktivisten nären keinen Staat)
BTW: Ein bekannter Herr aus Österreich hat das schon vor 100 Jahren aufgeschrieben.
Jeder kennt ihn, aber gerundet 0,0000 Prozent haben sein Werk je gelesen.
Ergo: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil !
Ein HOCH auf alle Leser von Primär-Literatur!
Danke für den Hinweis. Sollte jetzt stimmen.
Jetzt kommt es raus, dass Rentenproblem wird durch vorgezogene Herzinfarkte gelöst, siehe:
https://www.breitbart.com/news/france-recorded-5700-more-deaths-than-usual-during-its-historic-june-heatwave/
Soviel zum Lebemann der glaubt auf keine Leckereien verzichten zu müssen, die Hitzewellen nehmen darauf keine Rücksicht, dummm gelaufen für die Trump-/CDU-/AfD-Wähler mut linksgrünen wäre das nicht passiert!
Du schreibst einen Scheiß?
Nur noch Verrückte im Netz!!!
Hier ein Beweis für die Perversion der Profit-gesellschaft, siehe:
https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/agrarpolitik/putzmittel-aus-wuerttemberger-wein_article1784753155.html
Anstatt die frischen Weintrauben an das deutsche Volk zu verschenken, wird aus dem gesunden Obst, mit Steuergeld aufwendig ein Industriereiniger hergestellt, pfui Teufel! We shall overcome die Profitmaximierungs-Gesellschaft! Hoch die internationale Solidarität!
Mitten im Hochsommer Vitamin-D-Mangel, weil die Erdenwürmer schon in Herbstklamotten unterwegs sind und kaum in der Sonne liegen, ganz zu schweigen von dem Serotonin-Mangel/schlechte Laune/Schlaf usw.usf, kein Wunder das die braunen nur über die Regierung jammern ! Mit den linksgrünen Klimaschützern wäre das nicht passiert! We shall overcome trumpschen Kapitalismus/Klimaverleugner! Hoch die internationale Solidarität!
Wo Regenbogenfahnen wehen,
Pleitegeier krähen
Wo Regenbogenflaggen wehen,
Schwarzrotgrün sitzt auf dem Thron,
wird viel, viel mehr zugrunde gehen
als Industrie und Produktion.
Denn kein System auf dieser Welt
ist von Nachhaltigkeit geprägt,
wo man von Korrektur nichts hält,
das freie Wort zu Grabe trägt.
Wo woke Klima-Gender-Sekten
die Politik im Land diktieren,
manifestiert in Wahnprojekten,
was soll denn da noch funktionieren?
Wofür sie jetzt schon Geld verplempern,
man fässt sich nur noch an den Kopf,
NGOs, Erneuerbare, Migration, Medien sie pempern,
was hängt nicht am rotgrünen Tropf?
Jetzt soll sogar der Euro rollen
für Aufrüstung und Militär,
schöpfen dabei nicht aus dem Vollen,
nur Schulden werden immer mehr.
All das Gebaren lässt erstaunen:
Was ist mit Deutschland bloß geschehen?
Hört man nichts mehr von Aufschwung raunen,
nur Pleitegeier jubelnd krähen.
Mitten im Hochsommer/Juli haben wir bald Frost, siehe:
https://www.weatheronline.co.uk/weather/maps/observation?LANG=en&CONT=euro&LAND=DL®ION=0001&SORT=2&UD=0&INT=06&TYP=tminboden&ART=karte&RUBRIK=akt&DATE=–&CEL=C&SI=mph
Solche Temperaturen hatten wir öfters schon mal Ende August als verfrühten Herbst aber nicht im Juli, wer jetzt zeltet kann sich bei den CDU-/AfD-Wählern bedanken, die die linksgrünen Klimaschützer abgewählt haben, die verdiente Strafe folgt auf dem Fuße! Und alles nur um sich selber einen Platz an der Macht/Futtertröge zu ergaunern! Pfui Teufel!
Alles simpel. Kapitalismus, Sozialismus, Korporatismus und Technokratie sind die mit der Moderne (Lunar Society, Birmingham; Französische Revolution) gegebenen politischen Formen von Gesellschaften des ökonomischen Typs Herr und Sklave. Welcher Typ alle bisherige Hochzivilisation gebildet hat. Mithin durch schlüssiges Handeln belegt, werden Gesellschaften vom Typ Herr und Sklave von der Menschheit eindeutig präferiert. Die kapitalistische Gesellschaft endlich hat den alten Herrentraum von einer Weltherrschaft wahrzumachen ermöglicht.
Doch haben Produktivitätszuwächse die immerhin freiwirtschaftliche Sklaverei von Kapital und Rendite immer wieder neu ausgehebelt und zu schwerwiegenden Krisen geführt, und teils sogar genötigt zum Übergehen zu planwirtschaftlichen bzw. faschistischen Formen der Sklaverei, zu Sozialismus und Korporatismus.
Weswegen die Herren zuletzt Technologien haben entwickeln lassen, welche eine historisch neue und sehr effektive Form der Sklavenhaltung ermöglichen, die sogenannte technokratische. Ebenfalls Planwirtschaft, wird deren Steuerung digital bewerkstelligt und bedient sich dazu der Hypothese von sogenannten Klimagasen sowie eines von diesen Gasen abgeleiteten sogenannten Klimaziels, Net Zero.
Da der technologische Stand der nun unmittelbar vor Einführung stehenden technokratischen Sklaverei den Herren erlaubt, auf den Mittelstand umfänglich, und auf den Arbeiterstand weitgehend zu verzichten, opponieren immer mehr Sklaven, da sie Gründe haben zu der Annahme, eugenisch bzw. euthanasisch beseitigt zu werden. Nein, kein schönes Sklavenschicksal, echtes Pech!
Doch es ist, wie es ist, wird jetzt technokratisch weitergehen die gute alte Sklaverei. Das Leben ist kein Wünsch-dir-was, auch für Herren und Sklaven nicht, die Liebe fordert manchmal harte Opfer. Auch die Liebe des Sklaven für sein Halseisen.
Ja, im Kapitalismus war es für manche Sklaven manchesmal netter — verdammter Produktivitätszuwachs!