BRDigung – Es steht schlecht um Deutschland. Die Wirtschaft schrumpft, die Bürokratie wuchert wie Unkraut, und in den Fußgängerzonen sieht man kaum noch eine echte deutsche Bratwurst. Es ist offensichtlich: Das Land braucht keinen politischen Feinschliff mehr, sondern eine radikale Kernsanierung. Und wer könnte das besser als die Alternative für Deutschland (AfD)? Sie bietet genau das, wonach sich der erschöpfte Bürger sehnt: Die totale Vereinfachung einer viel zu komplizierten Welt.
Wirtschaft und Arbeit: Schluss mit dem NGO-Zirkus
Beginnen wir beim größten Übel der Gegenwart: der „unproduktiven Arbeit“. Jahrelang haben uns sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) eingeredet, man müsse das Klima schützen, queere Minderheiten integrieren oder Wale retten. Damit ist jetzt Schluss.
- Der neue Arbeitsmarkt: Heerscharen von Soziologen, Klimaberatern und Gender-Beauftragten werden endlich einer sinnvollen, wertschöpfenden Tätigkeit zugeführt. Fachkräfteproblem gelöst! Wer gestern noch über Diversität referierte, darf morgen schon am Fließband die Schrauben für unsere neuen Dieselmotoren festziehen. Das ist dann echte Entbürokratisierung!
- Die schlanke Steuererklärung: Das Steuersystem wird so radikal vereinfacht, dass es direkt auf die Rückseite einer Bratwurst-Quittung passt. Der Mittelstand wird entlastet, damit er wieder investieren kann, und Familien bekommen so viel Förderung, dass sich das Kinderkriegen endlich wieder als deutsches Geschäftsmodell im globalen Wettbewerb rechnet.
Bildung und Gesellschaft: Zurück zu den Wurzeln
Die Schulen sind heute Orte ideologischer Verschwörung. Überall wird über irgendwelche Inklusion, Toleranz und queere Projekte gesprochen. Das ist sicher nicht das Hauptproblem unserer Bildung. Die Lösung liegt auf der Hand: Entschlackung!
- Der neue Lehrplan: Weg mit den woken Debatten um 72 Geschlechter, Pronomen und Auftritten von Dragqueens. Auf dem Stundenplan stehen künftig wieder die drei Säulen der klassischen Bildung: Rechnen, Schreiben und das Auswendiglernen von Gedichten aus der Romantik. Deutschland das Land der Dichter und Denker.
- Familie statt Vielfalt: Die traditionelle Familie wird gestärkt – und zwar so konsequent, dass das Kindergeld nur noch an Eltern mit lückenlosem Nachweis der indigenen Verwurzelung fließt. Wir brauchen keine Diversen Familienmodelle. Man kann das gute, alte Traditionsmodell – Vater, Mutter, Kind – noch leben.
Außenpolitik: Diplomatie statt Waffen und die Wiederentdeckung des russischen Bären
In der Außenpolitik zeigt sich das wahre Genie des Rettungsplans. Während die aktuelle Regierung Milliarden in Rüstungsgüter und Entwicklungshilfe für Länder pulvert, deren Namen auf `-ine` und `-stan` enden, setzt die AfD auf ökonomischen Patriotismus.
- Der große Frieden im Osten: Warum sich mit Russland streiten? Der Ukraine-Krieg wird umgehend mit „diplomatischen Mitteln“ beendet. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wir stellen endlich auf ein Versöhnungsbier aller Parteien um, statt Waffen zu liefern. Kleiner Nebeneffekt, die Heizung im Sauerland läuft dann wieder auf Hochtouren.
- Entwicklungshilfe 2.0: Geld für Radwege in Peru? Vorbei. Entwicklungshilfe wird umgebaut: Wir schicken keine Eurobeträge mehr, sondern deutsche Handwerksmeister, die vor Ort zeigen, wie man eine ordentliche Dachrinne montiert. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe, die weniger kostet und dem Meister gleich noch eine Luftveränderung garantiert.
Migration und innere Sicherheit: Die Festung Deutschland
Das Herzstück der Rettung ist natürlich die Wiedererlangung der Kontrolle über den deutschen Raum. Die Grenzen werden nicht nur geschlossen, sie werden quasi hermetisch versiegelt.
- Das Asylrecht der Zukunft: Asyl bekommt nur noch, wer eine schriftliche Einladung des Bundespräsidenten vorweisen kann oder nachweislich vor einem intergalaktischen Krieg flieht. Alle anderen – insbesondere Migranten ohne Flüchtlingsstatus – werden im Rahmen einer großen, logistisch meisterhaften „Rückführungsoffensive“ verabschiedet. Die Teddybären können gerne als Abschiedsgeschenk mitgenommen werden.
- Familiennachzug? Abgeschafft. Wer seine Familie vermisst, kann sich ihr ja im Herkunftsland wieder anschließen – das stärkt den Zusammenhalt vor Ort. Die gesammelte Erfahrung im Abendland kann so hilfreich ins Morgenland exportiert werden.
- Grundsicherung und Sachleistungen: Für verbliebene Flüchtlinge wird das Leben im besten Deutschland aller Zeiten zu einem nostalgischen Abenteuer. Bargeld gibt es nicht mehr. Stattdessen werden Gutscheine für Roggenbrot, Leitungswasser und festes Schuhwerk ausgegeben. Das spart Geld und steigert die Motivation zur Heimreise enorm. Die Grundsicherung (ehemals Bürgergeld) wird selbstverständlich zu einem exklusiven Club-Privileg, das nur Inhabern des deutschen Passes vorbehalten ist.
Umwelt, Klima und Energiepolitik: Die Natur gehorcht dem Markt
Die aktuelle Energiepolitik gleicht einem kollektiven Burnout. Überall diese hässlichen Spargelstangen in der Landschaft, die sich nur drehen, wenn der Wind es erlaubt, und Solaranlagen, die im deutschen Winter so verlässlich sind wie die Pünktlichkeit der Bahn. Die AfD räumt auf mit der „Klimahysterie“ und bringt die Physik zurück in die Politik.
- Das Ende der CO₂-Diktatur: Zuerst wird das unsichtbare Gespenst namens CO₂ rehabilitiert. Schließlich brauchen Pflanzen das Gas zum Atmen – je mehr wir davon ausstoßen, desto grüner wird der Schwarzwald! Sämtliche CO₂-Abgaben, Verbrenner-Verbote und Heizungsgesetze werden feierlich geschreddert. Ab sofort gilt wieder das Grundrecht auf freie Fahrt und ungehemmtes Heizen mit allem, was brennt.
- Die Renaissance der Kernkraft: Während Berlin gerade noch über Endlagerung diskutiert hat, bauen wir jetzt die Zukunft. Die abgeschalteten Atomkraftwerke werden nicht nur reaktiviert, sondern wir pflanzen in jedes Bundesland mindestens drei neue, hochmoderne Reaktoren. Kernkraft ist sauber, sicher und verlässlich. Und was den Atommüll angeht: Den lagern wir einfach tief unter den ehemaligen Geschäftsstellen der Grünen oder den Büros der abgewickelten Klima-NGOs. Da stört er niemanden und mahnt die Ökos jeden Tag.
- Naturschutz statt Klimaschutz: Wir trennen uns vom globalen Rettungswahn und konzentrieren uns auf das Wesentliche: den deutschen Wald und die heimische Scholle. Windkrafträder im Wald werden rigoros abgeholzt, um die Tierwelt vor dem Infraschall zu schützen. Wenn dafür ein paar Braunkohlebagger mehr durch die Lausitz rollen, ist das der kleinere Preis für die Wiederherstellung der landschaftlichen Ästhetik und die Sicherung des Industriestandorts. Immerhin heißt der neu entstandene See dann wieder Baggerloch.
Europa und die EU: Zurück zum Basar
Die Europäische Union in ihrer jetzigen Form – als bürokratisches Monster, das uns Vorschriften über die Krümmung der deutschen Salatgurke und CO₂-Zertifikate macht – wird abgewickelt. Stattdessen reformieren wir die EU zu einer reinen Wirtschaftsunion. Wir brauchen kein Bürokratiemonster, kein Parlament voller Nichtsnutze, keine lästigen Genderdebatten, keine Sanktionspakete und keine hohen Beitragskosten. Nur noch zollfreier Handel mit Autos und Maschinen, Äpfeln, Fleisch und Olivenöl. Europa wird zum Supermarkt, in dem natürlich Deutschland wieder der Filialleiter ist.
Wenn all diese Maßnahmen greifen, wird unser Land endlich wieder das sein, was es mal war: Ein Land, in dem Ordnung herrscht, der Diesel raucht, die Grenzen dicht sind und man wieder ohne schlechtes Gewissen im Vorgarten die deutsche Fahne hissen kann. Der Absturz ist abgesagt – es lebe eine stolze deutsche Nation!
Hallo Pandora,
sehr gut geschrieben. Bin ja schon vor Jahren raus aus Deutschland. Bist ja als echter deutscher Bürger nur noch der Zahler der ganzen restlichen Welt. Ja, der blaue frische Tornado wäre super! Grüße aus Andalusien, Solina
Danke ins sonnige Spanien. Das Land wäre auch meine erste Wahl, wenn ich hier weg müsste.
Sehr geehrter Pandora! Ich darf mir die Frage erlauben, bitte, ob es zutreffend sei, daß er sein Berufsleben bei der Bundeswehr verbracht habe?
Falls dem so sein sollte, wäre es den Lesern gegenüber nur fair, die Bundeswehr in der Autorenselbstvorstellung anzugeben. Denn ist nicht ein Handwerk wie jedes andere jenes Heldentum des Menschenbeschützens durch Menschentöten. Er könnte das schön sarkastisch formulieren: Hochschule des Untertanentums.
Nein-nein-nein-nein-nein, ich will ihn keineswegs drängen, die Motive für seine Berufswahl öffentlich zu diskutieren — vielleicht sehr strenger und vielleicht sogar gewalttätiger Papa oder so… . Also, es den Bösewichtern dieser Welt heimzahlen zu dürfen, aber mit Autorität im Rücken. Was ja doch alles sehr verständlich und keineswegs anrüchig wäre.
Was mich betrifft, habe ich – mit Erfolg – alles nur Erdenkliche getan, keinen Dienst fürs Vaterland leisten zu müssen. Da war mir kein fauler Trick zu schäbig zu.
Pfui Deibel nochmal! Haben wir Pandora an die Rächtzpopulisten verloren? Als linker/ grüner Vollpfosten würde ich hoffen dass dieser Beitrag Satire ist. Nein! Es muss erst so kommen: https://m.youtube.com/watch?v=hvRERsGt9G0
Natürlich ist alles von mir immer mit einem Augenzwinkern geschrieben. Nur nicht zu ernst nehmen.
Wir werden die Gesellschaft nicht verändern, wenn wir die Menschen indoktrinieren!
Auch eine AfD muss uns den Spaß im Leben lassen. So hat Chrupalla am 06.06.26 auf der AfD-Veranstaltung (https://qpress.de/2026/06/04/aufbruch-fuer-deutschland/) spöttisch über Marie-Agnes Strack-Zimmermann gesagt: „Stellt euch vor, ihr sitzt mit so einer Frau am Tisch, da wird doch die Milch sauer, der Hund geht in Deckung und der Wellensittich fliegt durch das geschlossene Fenster.“
Wir müssen die alte Regierung mit einem breiten Grinsen hinweg fegen und die Freude am Leben neu erwecken.
„Nur nicht zu ernst nehmen“.
Was Du machst, nennt man ganz neudeutsch „Nudging“!
Die Afd wird mit oder ohne der CDU uns alle in den Krieg führen!
Dann habe ich alles richtig gemacht!
Nudging (von engl. nudge = anstupsen) ist ein verhaltensökonomisches Konzept, das Menschen durch kleine, subtile Veränderungen der Umgebung dazu bringt, bessere Entscheidungen zu treffen, ohne dabei auf Verbote, Gebote oder finanzielle Anreize zurückzugreifen. Die Wahlfreiheit bleibt immer vollständig erhalten.
Genau, Du möchtest Law and Order“!
Was ist schlecht an „Gesetz“ und „Ordnung“? Ja, ich bin dafür, denn nur dann gibt es auch „Spaß“ und „Freude“ im Leben.
Damit hast du dich endgültig disqualifiziert.
Rien a ajouter mon pote 🙁
Oh nein, disqualifiziert? Verdammt. Wo kann ich denn Einspruch gegen meinen Platzverweis im Club der ‚Leute, die genau deiner Meinung sind‘ einlegen? Gibt es da ein Formular, oder reicht es, wenn ich ab jetzt einfach zu allem was Du denkst stumpf nicke und applaudiere?
Die AFD wird (hoffentlich) versuchen die diplomatischen Beziehungen zu Russland neu aufzubauen und das vormalige Geschäftsmodell wieder herzustellen.
Die einzigen die auf Kriegswirtschaft und Krieg machen sind die derzeitigen größenwahnsinnigen europäischen inklusive Blackrock-Deutschland-Regierungen: BRD = Black-Rock-Deutschland Gmbh.
Wir brauchen keinen Fleiß, sondern mehr Müßiggang!
Wir brauchen Fleiß und Spaß zugleich, dann kriegen wir den Aufbruch hin.
Beides ist nicht möglich.
Wobei ich ziemlich sicher bin, dass das, was du unter Spaß verstehst, nicht mit meine Auffassung dessen übereinstimmen wird.
Spaßbremse? Ab in den Keller!
Was ihr da immer alle für ein Zeug zusammenquatscht. Es reicht doch schon, nicht rumzuspinnen. Aber Spaß muß selbstverständlich auch sein, der geht sogar vor!
Und weiter Afd Propaganda.
Die werden uns alle fertigmachen, den Sozialstaat abbauen und „Law and Order“ installieren.
Das sind genau die Leute gegen die ich schon seit 1974 kämpfe.
Dann sage nicht gegen wen, sondern für wen Du stehst. Ich halte es mit den Worten des alten Georg Christoph Lichtenberg:
„Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es gut werden soll.“
Aber sicher nicht mit rechtskonservativen Gruppierungen.
Siehst Du, ich bin konservativ, sozial, unabhängig, parteilos, selbst denkend und gesichert unbequem.
Während andere in meinem Alter die Fernbedienung suchen, analysiere ich noch die Weltlage – meistens mit einem satirischen Kommentar, der so trocken ist, dass ich dazu ein Glas Wein trinken muss. Ich sorge dafür, dass das Böse die Büchse der Pandora verlässt und nur das Gute in ihr bleibt. Vorsicht: Kann Spuren von Lebenserfahrung und autoritärem Humor enthalten.
Wie gewählt, so gequält
(Melodie: Im Märzen der Bauer …)
Im Märzen der Merz rote Gäule einspannt,
setzt er dann bald mehr als ganz Deutschland in Brand.
Merkelt wie gehabt von morgens bis spät,
die freut sich, wenn Deutschland den Bach ‚runtergeht.
Die kriechischen Medien, die dürfen nicht ruh’n,
die haben im Kampf gegen Wahrheit zu tun,
bricht Realität ihre Lügen entzwei,
ertönt regelmäßig ihr Nazigeschrei.
Rote Propaganda, die geht nie vorbei,
sind Bürgerparteien sogar mit dabei,
sagen Freiheit, Verstand und Wahrheit adé,
rettet Deutschland nur noch eine AfD.
Mir gefällt Dein „gereime“. Ich habe mich kürzlich mit Wilhelm Busch probiert. Es macht Spaß kreativ zu sein. Also, danke für die qualifizierten Kommentare.
Ja, klar alles linke zu diskreditieren, durch Umbenennung und völliger Fehlinterpretation der laufenden Prozesse, sieht Dir ähnlich.
Als wenn Merz auch nur jemals sich echten, linken Gedankengutes angenommen hätte.
Na klar.
Hauptsache, der Brandschutz stimmt nach rechts.
Man muss den Bundeskanzler fast bewundern. Mit welcher Eleganz er sich vor den roten Karren der SPD spannen lässt, hat schon fast olympisches Niveau.
Aber damit nicht genug. Wer geglaubt hatte, der Kanzler würde wenigstens zu den Grünen die nötige Beinfreiheit wahren, um sich nicht im Gestrüpp der Postwachstumsphilosophie zu verheddern, sieht sich getäuscht. Distanz? Ach was.
Das Meisterstück der neuen Merz’schen Flexibilität ist jedoch die Prioritätenliste beim Feindbild-Ranking. Die Maxime lautet offenbar: Lieber toleriert man die Reste der Linkspartei, als dass man auch nur einen Millimeter an der Brandmauer nach rechts rüttelt, um nicht zu riskieren, dass der Beton der Mauer auch nur den kleinsten Haarriss bekommt.
Linker geht es wirklich nicht.
Merz mag ich. Der verachtet das Wählervolk und dessen kindisch-alberne rechte, linke und mittige Ideologien nicht weniger als ich. Nur daß ich keinen Pakt mit dem Gehörnten geschlossen habe.
Es bleibt dabei. Mord, Totschlag, Chaos, Barbarei und Untergang sind unausweichlich so lange, bis auch der letzte Volk- bzw. Volltrottel begriffen hat, daß es nicht klug ist, sich an Wahlen zu beteiligen in repräsentativen Demokratien.
Wähler sind Volltrottel. Aber nicht, daß die blöde wären! Wenn sie wollten könnten sie. Aber sie WOLLEN nicht, ihr gemeinsames Erkennungszeichen ist ihr WILLE zum Blödesein.
Ich sag‘ mal so. Wer seine Tassen im Schrank, und seine Beine am Boden hat, redet kurz mit seinesgleichen, wird sich schnell einig und geht dann mit Handschlag auseinander. Also ich meine diejenigen, welche wenig quatschen und viel schaffen. Weil sie helle sind. Und so nun schlage ich dem großen Publikum hier auf qpress und anderswo vor, als allerallererstes die HERUMSITZ- und VERDUMMSITZSCHULE zu schleifen! Indem die Kultusministerien GESCHLOSSEN werden. Der Staat soll seine fettigen Wurstfinger fernhalten von den Erziehungs- und Bildungseinrichtungen. Befehl und Gehorsam braucht es nur bei der Armee.
Neinnein, ich bin kein ADHS’ler. Denn die hassen die Schule ja auch alle. Wäre ich einer, hätte ich nicht eine Berufsausbildung sowie ein Maschinenbaustudium in Anlagenbau und Kerntechnik mit gutem Erfolg absolvieren können. Ich habe einfach bloß irgendwann aufgehört, blöd sein zu wollen. Und das schon ziemlich früh im Leben. (Ich Armer war über fünf Jahre lang, bis zum 18. Lebensjahr, Klosterschüler in einem Jesuiten-Internat. Muß ich mehr sagen!?)
Also: Weg mit den Kultusministerien. Ersatzlos! Stattdessen Selbstverwaltung vom Kindergarten an bis hin zur Universität.
Überhaupt in den (leeren) Kategorien „Links“ / „Rechts“ zu argumentieren für zu nichts: lenkt von einer Analyse sozial-ökonomischer Strukturen ab. Wenn man schon auf Bezeichnungen nicht verzichten will, und manchmal bieten sie sich an, dann ist Merz weder links noch rechts, sondern einfach nur brutalstmöglich asozial. Das sollte man dann aber analytisch oder argumentativ unterfüttern. An dieser Stelle reichen Verunglimpfungen nicht aus. Sie motivieren Analyse, mehr nicht.
#Franz Witsch — Herr Merz folgt eminenten Sachzwängen, welche die politische Ökonomie des Kapitals aus sich heraus gebiert ohne menschliches Zutun oder Wollen. Würde Herr Merz diesen Sachzwängen nicht folgen, würde der Kapitalgewinn bzw. die Kapitalrendite kurzfristig einbrechen. Woraufhin das Finanzsystem einbräche. Woraufhin die Warenproduktion zum Stillstand käme. Woraufhin die Gesellschaft in Chaos und Barbarei versinken würde.
So gesehen, kann Herrn Merz kein moralischer Vorwurf gemacht werden, gar zögert er weit Schlimmeres zeitlich hinaus, und so tun auch Blackrock, das WEF sowie die Herren Musk, Thiel & Konsorten! Ein moralischer Vorwurf hat nun um so mehr aber all jenen Zeitgenossen zu gelten, welche folgenden Sachstand nicht offen und kritisch diskutieren:
Denn es ist tatsächlich schrill. Die politische Ökonomie von Kapital und Lohnarbeit ist vollauf moralisch verwerflich, auch wenn ganz abgesehen würde von ihrer Tendenz hin zum chronischen Renditeverfall infolge von Produktivitätszuwächsen. Dem ist so, weil es sich bei der politischen Ökonomie des Kapitals durchaus um eine abgeschwächte Variante von Menschenfresserei handelt.
Menschenfresser nehmen im Menschenfleisch wesende Lebensenergie in sich auf. Der Empfänger von Kapitalgewinn bzw. der Renditeempfänger tut dasselbe, indem er die sich in der Lohnarbeit, in also händischer (leiblicher) Arbeit in der industriellen Warenproduktion entäußernde Lebensenergie des Lohnarbeiters in sich aufnimmt in Form der geldlichen Rendite.
Was letzteres eine durchaus läßliche Sünde wäre über die sich niemand groß zu ereifern bräuchte, falls denn diese politische Ökonomie nicht den bereits angesprochenen Makel besäße, den Kapitalgewinn immer weiter zu reduzieren (wie an Inflation und chronisch anwachsender Verschuldung zu sehen). Was die Gesellschaft letztendlich zerstören muß, indem dieser Makel sie in Plan-, Zwangs- und Kommandowirtschaft zwingt. Deren politische Form Totalitarismus ist bzw. Faschismus, sei es als Korporatismus, als Sozialismus oder als Technokratie. Welche allesamt das Ende bedeuten von Freiheit und christlicher Moral und den Menschen unter Tyrannei stellen, in umfassende Dekadenz führen. Und dies auch, wenn die Tyrannen „alle Menschen liebhaben“ wollen sollten.
Nun arbeitet Herr Merz alloffensichtlich an der Einführung einer Technokratie. Womit er dem Willen der demokratischen Mehrheit folgt. Die ihren Willen zum technokratischen Faschismus äußert in Form von schlüssigem Handeln. Nämlich dem, politische Parteien in die Parlamente zu wählen, welche den politisch-ökonomischen Defekt der großen Menschenfresserei nicht sehen. Obschon er für jedermann evident ist, der nicht einem WILLEN zum Blödesein Folge leistet.
Aber wer denn den Untergang liebt… . Und der Lust an Fremd- und Selbstzerstörung frönen mag… . Der darf dies sicherlich tun. Leider kann er dies nur so lange, wie er am Leben bleiben wird. Aber Leben ist für Atheisten ja ohnehin nur Spaßveranstaltung. Auch wenn sie sich als Humanisten bezeichnen und dann gern alle Menschen liebhaben möchten.
Anscheinend mag Gott keinen Kannibalismus. Und deshalb auch keine Renditewirtschaft. Aber er bestraft jene nicht, welche die politisch-ökonomische Unsinnigkeit ihres Tuns nicht einsehen mögen. Ein Gott der Freiheit, gewährt er dem Menschen, sich selbst zu bestrafen. Wir werden sehen.
Wählen ist Untertanensport. Mit Hose runter und Bücken.
Ergänzend. Das mit dem Wählen als Untertanensport mit… war unter einen AfD-freundlichen Kommentar gestellt, der jetzt verschwunden ist. Aber gut so, denn gilt ja nicht nur für diese eine bestimmte Traumtänzertruppe, sondern für die gesamte Sonderschule.
Demokratie ist, wenn Blödheit nicht mehr weh tut, weil keiner mehr was merkt. Wenn Verstand und Absurdität eineiige Zwillige geworden sind. Und das ist noch stark geschönt gesagt! Beweis siehe 2020/21: Wenn Inzidenzen bestimmt werden, indem die Anzahl der Getesteten nicht in den Nenner, sondern in den Zähler des Quotienten gestellt wird. Und wenn die Trottel danach immer noch wählen gehen. Und sie immer noch nicht bemerken, ganz blöd und dumm hereingelegt worden zu sein.
Ja, aber bitteschön, wer will denn solchen noch helfen!? Wenn diese Trottel untergehen, DANN FEIERN WIR RESTINTELLIGENTEN EIN RAUSCHENDES FEST !!!
Jetzt kommt es raus, nicht die linksgrünen haben uns mit Asylanten geflutet sonder Putin/AfD, siehe:
https://www.breitbart.com/europe/2026/05/26/finnish-polish-officials-blast-russian-backed-illegal-migration-to-europe-tout-big-beautiful-fence/
Soviel zu den zahlreichen Schläfern die nur darauf warten, dass die AfD=Putin das Ruder in Deutschland übernimmt
Du bist einfach nur peinlich.
Da hat der Cource nicht ganz unrecht. Daß AfD’ler zu einem großen Teil Putinisten sind, stimmt, weil viele von denen noch in der offen faschistisch gewesenen DDR sozialisiert wurden. Die mögen es etwas härter, etwa so: „Oh, Massa Massa, bitte nix schlagen armes Sklave, armes Sklave viel lieb.“ Westsklaven sind da schon souveräner, sie sagen in der Anrede nur einmal Massa.